Artgerecht Tierhaltung – kindgerechte Gesellschaft

Nun, dass der Einsatz für eine artgerecht Tierhaltung bei vielen Menschen auf mehr Resonanz stößt als das Eintreten für eine kindgerechte Gesellschaft http://www.focus.de/politik/deutschland/politik-gebt-den-kindern-ihre-eltern_aid_1068137.html , kann ich mir gut denken. Katzenbabys sind so süüüüüß – Kinder machen nur Krach und haben einen eigenen Kopf. Schrecklich. Katzen sind Rheumadecken – Kinder scheuchen einen nur auf.

Aber dass unsere Gesellschaft so tierlieb ist, kann man sicher nicht pauschal behaupten, ebenso wenig wie, dass sie generell Kinder ablehnt. Man muss nur in die Tierheime gehen und sehen, wie sie am Rande ihres Existenzminimums leben und die Massentierhaltung dürfte noch immer nicht optimal sein, ebenso, dass immer mehr Schlachtungen durchgeführt werden, die nicht mit dem Tierschutzgesetz übereinstimmen (extreme Form des Halal).

Was Kinder betrifft: Dass immer noch das Thema Abtreibung in unserem Land im Grunde ein Tabuthema ist, ist äußerst ärgerlich. Das Problem, dass so manches Kind bei Eltern leben muss, die sich selbst wichtiger sind als das Kind (Drogen…), das unter der Armutsgrenze und in üblen wohnlichen Verhältnissen leben muss, dass Eltern sich abrackern müssen, um überleben zu können, darum wenig Zeit für Kinder haben können  (viele Alleinerziehende, die arbeiten müssen), das sind Wunden unserer Gesellschaft. Haben wir da wirklich ein Auge drauf, oder lassen wir diese Missstände einfach weiter laufen, weil diese Menschen keine große Lobby haben?

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