Mord und Religion

EKD-Schneider schrieb dem Erzbischof der anglikanischen Kirche in England angesichts des Mordes am Soldaten durch den Islamisten: „Dieses abscheuliche Verbrechen ist die Tat von Kriminellen, die keinerlei Rechtfertigung in irgendeiner Religion finden kann.“ http://www.idea.de/detail/frei-kirchen/detail/abscheu-ueber-anschlag-von-woolwich.html „In irgendeiner Religion“ ist klar, aber in dieser, so sehen das diese Verbrecher und ihre Hintermänner: http://www.welt.de/debatte/kommentare/article116515531/Wir-leben-im-Zeitalter-des-privaten-Dschihad.html Dennoch dürfen sie nicht die Interpretationshoheit bekommen. Es ist kein Kampf der Kulturen, wie Posener schreibt, sondern einer der Zivilisation gegen die Barbarei.

Eine Kritik an dem Artikel von Posener: Hier wird wieder der Grund für das Attentat des Islamisten bei englischen Rassisten gesucht: Der Mörder wurde, als er noch Drogendealer war, von einem englischen Rassisten angegriffen mit dem Hinweis, Mitglied von Al Qaida zu sein und alle in die Luft sprengen zu wollen – seitdem sei der Mörder Islamist… Ich mag solche einfach gestrickten Apologien von Mördern nicht. Man könnte schließlich auch anders argumentieren: Der englische Angreifer wusste damals schon mehr…

Auch ein französischer Soldat wurde in Paris angegriffen: http://www.welt.de/politik/ausland/article116517149/Messerattacke-auch-auf-franzoesischen-Soldaten.html

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Eine Antwort auf „Mord und Religion“

  1. „Schon wieder so ein Angriff:
    Jetzt Paris! Irrer sticht Soldaten nieder“ -so weiß „Bild“ heute zu berichten.
    Andere wissen weniger -uni sono: ein „flüchtiger Unkannter“, so deren Recherchen. Woher nimmt „Bild“ das Wissen? Die Nachricht lässt viel Raum für Vermutungen -soll schon heute der Messerstecher aus „rassistischen Gründen“ für seine Moritat prophylaktisch entschuldigt werden?
    Möglich ist ja heutzutage alles! sagt fragend das
    Echolot

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