Finanzen+Steuern+Königreich D+Euro

Spannend – wie Fachleute um den richtigen Euro-Weg ringen: http://www.welt.de/wirtschaft/article115628479/Bundesbank-Chef-Weidmann-rechnet-mit-der-EZB-ab.html

Den Euro Rückgängig machen – geht wohl nicht, das halte ich auch nicht für sinnvoll. Vielleicht hat man vor lauter Euphorie, dass es ansatzweise klappte, die Realität ein wenig aus den Augen verloren. Aber wir haben doch sicher genug Finanzexperten, die einen Weg ausmachen, der gegangen werden kann, um die unterschiedlichen Finanzkräfte der Länder irgendwie auszugleichen. Vielleicht muss man einfach nur differenzierte Wege gehen – und nicht alle über einen Kamm scheren. Aber ich bin kein Finanzfachmann – denke jedoch, dass wir Menschen so kreativ sind, dass hier neue Wege gefunden werden können. Ich kann mich erinnern, dass vor der Einführung des Euro die Debatte schon da war, dass der Euro Schwierigkeiten haben würde, weil die Länder so unterschiedlich sind. Phantasie, Kreativität, Realismus, Mut sind gefragt. Wirtschaft ist Menschenwerk – von daher muss man da einfach weiter dran tüfteln. Der sichere Euro fällt nicht vom Himmel.

Der Bürger ist für den Staat da, nicht der Staat für den Bürger: http://www.welt.de/debatte/article115651969/Im-Sozialstaat-deluxe-werden-Steuern-zur-Waffe.html Wie aktuell Jesus ist. Vor 2000 Jahren sagte er schon: Die Gesetze sind für den Menschen gemacht – nicht der Mensch für die Gesetze. Und das haben Christen vom Staat einzufordern: Freiheit in dem sozialverträglichen Maß. Nicht zur Verhätschelung des Individuums – sondern für den Schutz des Individuums vor den Zugriffen. Freilich: Im gewissen Maß muss der Staat die Reichen zur Kasse bitten – mehr als die Armen. Denn die Reichen können auch nur in einem Land leben, in dem möglichst Gleichgewicht der Interessen, Gerechtigkeit usw. herrschen. Die frühen Christen wurden dazu ermuntert, freiwillig die Armen zu unterstützen, so wurden auch die ersten Krankenhäuser finanziert. Und sie haben es sicher gerne getan, weil sie dem Vorbild Jesu folgten. Sonst wären sie ja keine Christen gewesen. Und was ist, wenn es die Reichen nicht freiwillig tun, weil ihnen das Hemd näher ist als der Notleidende, weil sie sich selbst näher sind als Jesus Christus? Warum sollte ein Mensch, der 2000€ verdient, so viel Steuern zahlen, dass er kaum über die Runden kommt, aber einer, der 100.000 verdient nur so viel geben müssen, dass es ihn kaum juckt? Eine schwere Frage, aber soziale Gerechtigkeit zu üben, ist ein schweres Unterfangen, das immer wieder neu ausgehandelt werden muss.

Kurios: Ein Mann ruft sein Königreich Deutschland aus – und hat auch eine eigene Währung: http://www.welt.de/wirtschaft/article115650278/Fahnder-durchsuchen-Koenigreich-Deutschland.html Dass solche Leute Anhänger haben, versteht sich: Alles Kuriose zieht die Motten an wie das Licht – manche, weil sie sich einen Spaß daraus machen, manche, weil sie hierin ihren Lebenssinn sehen.

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