Versagen der Kirche

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Wenn man so in die Kirchengeschichte zurückblickt, dann sieht man das Versagen der Kirche überwiegend dann, wenn sie sich den jeweiligen Zeitströmungen und Machtstrukturen angepasst hat.

Ihr größtes Versagen freilich, die Spaltung, die kommt aus ihrem Innersten.

Aber hilft die Spaltung nicht, bescheiden zu werden, demütig, denn dadurch beschneidet Gott die Machtgelüste der Seinen.

Anpassungen an die jeweiligen Zeit- und Machtstrukturen sind jeweils ein spannendes Experiment, da sie das Zeug in sich tragen, von nachfolgenden Generationen verachtet zu werden.

Sie haben zur Folge, das nachkommende Generationen sagen: Wenn das Kirche ist, will ich nichts damit zu tun haben. Denn Kirchenkritik begegnet später weitgehend da, wo Christen meinten, sich gegen Gottes Willen verhalten zu müssen, weil das nicht mehr aktuell sei. Kirchenkritik ist auch immer eine Art göttliche Korrektur am Fehlverhalten der Kirche. (Von daher sind niveauvolle Atheisten auch als Boten Gottes zu achten, die – anders als Propheten – nur nicht wissen (wollen), dass sie Gottes Boten sind.)

Das, was ich zuvor geschrieben habe, kommt freilich den jeweiligen Zeitgenossen recht kurios vor, weil sie natürlich sagen, dass das Versagen der Kirche darin besteht, sich nicht in allem vor allem nicht im Wesentlichen anzupassen.

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