Ein ausgezeichneter Beitrag zur Frage, wie wir in unserer Gesellschaft miteinander kommunizieren sollten: https://de.richarddawkins.net/articles/die-herausforderung-der-muslimfeindlichkeit-ueberdenken
QumranRollen
Israel schickt die QumranRollen nicht nach Deutschland zu einer Ausstellung, weil Deutschland nicht garantiert, sie an Israel zurückzugeben – sondern evtl. an die Palästinenser (Jordanien?): http://www.virtualjerusalem.com/tags.php?Itemid=27243
Bombe – Potsdam + Italien, Drohung und Vorbild + Ausschreitungen in Brüssel
Die Paketbombe scheint keinen terroristischen sondern kriminellen Hintergrund zu haben: http://www.tagesschau.de/inland/potsdam-bombenalarm-101.html
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Italien – das, was in Neapel los ist, ist eine massive Drohung, denn all das kann in unserem Land auch kommen, wenn die Gesellschaft nicht aufpasst. Vorbild ist es insofern, als es Menschen gibt, die die Hoffnung nicht aufgeben, das Übel zurückzudrängen. http://www.spiegel.de/lebenundlernen/job/italien-jugendliche-gehen-zur-mafia-statt-zum-arbeitsamt-a-1180929.html
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Warum werden die Ausschreitungen in Brüssel in Deutschland kaum wahrgenommen? http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/eu-abgeordnete-trebesius-zu-den-ausschreitungen-in-bruessel-warum-schweigen-die-medien-a2284422.html
So was will die politisch-mediale Elite lieber nicht dem Volk zumuten. Reine paternalistische Fürsorge. Folge: es fehlt dann das Wissen, um politische Entscheidungen bei Wahlen treffen zu können. Und das ist natürlich sehr wünschenswert – nicht demokratisch – aber wünschenswert. Für manche.
Segen am Sonntag: Bibel 2

Wir Menschen haben Fragen an Gott und die Welt.
Manche von uns haben schon die Antworten, die sie hören wollen.
Wenn aber gerade diese Antworten nicht kommen?
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Gott wird in der Bibel als Burg, Fels bezeichnet, als Hirte und König, als Sonne und Schild, als Vater, als Quelle…
Wir sollen uns nicht auf eine dieser Bezeichnungen festlegen.
In den jeweiligen Lebenssituationen, Stimmungen können wir es.
Jedoch nicht theologisch.
Gott ist anders, als wir in unserem begrenzten Sinn denken, vorstellen.
Was für die Aussage gilt:
Gott ist Person und Energie,
Gott ist allmächtig und allwissend,
das gilt auch für die Bibel als Wort Gottes.
Person, Energie, Allmacht, Allwissenheit sind von Gott her zu bestimmen,
nicht von unseren Vorstellungen von Gott, Person, Energie, Allmacht, Allwissenheit.
So ist auch die Bibel als Wort Gottes von Gott her zu interpretieren,
nicht von unseren Vorstellungen, wie Gott zu reden habe…
Gott ist anders, als wir in unserem begrenzten Sinn denken, vorstellen.
Gott segne Euch – in der Beschäftigung mit Gott.
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Lied zum 1. Advent
Marken-Kern der Kirchen
Wofür stehen Kirchen? http://www.deutschlandfunk.de/markensoziologe-die-kirchen-druecken-sich-ihren-markenkern.886.de.html?dram%3Aarticle_id=401883
Ein Appetithäppchen aus dem Interview:
Aber, wenn man mal betrachtet, was in den vergangenen Jahren zum einen durchaus kontrolliert über Markenstärkungsaktivitäten aus den Kirchen verlautbart wird auf der einen Seite, und wenn man auf der anderen Seite auch beobachtet, was es durchaus auch für Tendenzen gibt – Sie berichten ja auch regelmäßig darüber –, die Kirche zu modernisieren, dann muss man, wenn man mit wissenschaftlich professionellem Blick auf diese Tendenzen schaut, schon sagen: Mein Gott, geht ihr da in die richtige Richtung?
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Familiennachzug
Zur Initiative des Diakonischen Werkes: http://menschen-wie-wir.de/projekte/initiative-familien-gehoeren-zusammen.html
Danke W. E. für den Tipp. (Freilich ist die Aktion jetzt erst angelaufen.)
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Ich wiederhole, was ich am 30.9. schrieb http://blog.wolfgangfenske.de/2017/09/30/europa-oder-eu-denken-fuer-andere-daenemarks-grenzsoldaten-migrantenkrise-familiennachzug/ :
Ich sage nicht – was ich noch einmal klarstellen möchte – dass ein Familiennachzug von Zugewanderten an sich vermieden werden sollte.
Familiennachzug ist solange abzulehnen, bis unsere Ämter in der Lage sind, die Fälle auch sachgemäß zu bearbeiten, bis genügend Wohnungen vorhanden sind, damit die Menschen menschenwürdig untergebracht werden können, bis Integration mit Gelingen verbunden ist.
Zudem: Familiennachzug ist nur dann abzulehnen, wenn es um Migranten – nicht um wahre Flüchtlinge – geht und um Menschen, deren Rückkehr zu erwarten ist. Wenn erst einmal die Familie hier ist, dürfte die Hürde, ins Heimatland zurückkehren zu wollen, größer sein.
Zudem frage ich mich: Man sollte berücksichtigen: Wo befindet sich die Familie derzeit? Wurde getrickst, also wurden Kinder geschickt, damit dann die Familie nachziehen kann? Oder wurde die Familie auf der Flucht getrennt – und sollte nun zusammengeführt werden?
Die reale Situation muss also berücksichtigt werden – also Einzelfallprüfung – und nicht pauschal.
Am 20.10. schrieb ich http://blog.wolfgangfenske.de/2017/10/20/familien-nachzug-christlich-de-maizieres-muslimischer-feiertag-fluechtlingspolitik-ugandas/
Zu Friedrich: Das Finanzielle steht im Vordergrund dieser Zusammenfassung. Ich denke, dass darüber hinaus mehr Probleme anzuvisieren sind – aber sie hängen zum Teil mit dem Finanziellen zusammen: Integration.
Es wird gesellschaftliche Verwerfungen geben, wenn wir nicht in der Lage sein werden, die Menschen, die zu uns kommen, individuell in unsere Kultur einzuführen.
Das hängt unter anderem an dem mangelnden Personal, mangelndem Wohnraum, … – aber auch an dem Willen mancher, sich einzugliedern. Und weil nicht genug Menschen da sind, die einen gewissen Druck ausüben können, kann es zu weiteren gesellschaftspolitischen Problemen kommen. Von daher: Bevor die Politik und die Gesellschaft die Hausaufgaben nicht gemacht haben, empfiehlt sich eine Familienzusammenführung nicht.
Man muss die gesellschaftspolitischen Realitäten beachten. Ich finde, ein großer Teil der Gesellschaft verhält sich ganz klasse – auch aus christlicher Sicht. Aber viele sind eben nicht mehr christlich oder haben als Christen andere Sichtweisen – sodass diejenigen, die sich als besonders christlich ansehen, aufpassen müssen, diejenigen, die sie nicht als ganz so toll christlich ansehen, zu überfordern.
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Darf man sich also freuen darüber, dass die entsprechenden Stellen die Bedingungen so herstellen können, dass die zu uns zu holenden Familien menschenwürdig untergebracht werden können? Dass es die Möglichkeit gibt, sie ohne Probleme zu integrieren, ein Dach über den Kopf bieten zu können, Arbeitsmöglichkeiten? Dass es genug Sozialarbeiter, Polizisten, Richter gibt? Dann – aber nur dann – kann man nur sagen: Klasse.
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Eine kleine Anmerkung: Ich bin kein großer Freund von Emotionalisierungen. Man wandte sich sehr dagegen, das Kreuz politisch einzusetzen – aber die Krippe – bzw. die traditionell gesprochen heilige Familie – darf man politisch einsetzen? Oder dürfen nur die „richtigen“ die jeweiligen Symbole politisch einsetzen?
Man kann sehr nett sein – aber man sollte klug die politische Realität im Blick haben, damit man nicht Unheil über die Menschen bringt. Wir tragen Verantwortung – für die Zukunft: https://www.cicero.de/innenpolitik/Muslime-Anzahl-Deutschland-Europa-Studie-Pew-Research
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Jetzt muss man die Aktion auch noch aus einer ganz anderen Perspektive sehen: Paare trennen sich. Bislang ist man in der Kirche nicht intensiv dagegen eingeschritten – zumindest weiß ich das nicht. Und nun: Familien gehören zusammen: Papa fehlt… – denn Josef ist nicht allein Syrer… – sondern auch Deutscher… – was signalisiert also eine solche Aktion im Land? Ist das auch noch im Sinne der Kirchen? Dann wäre das nicht allein – wie sie es selbst sehen – provokant mit Blick auf Familiennachzug, sondern auch auf eine Neuorientierung der Verhältnisse in unserem Land.
Aber:
Papa fehlt – Scheidung, Unfall, Krankheit, …? Mama fehlt – Scheidung, Unfall, Krankheit,…? Kind fehlt – gestorben? Abgetrieben? im Krankenhaus? …
Gerade Weihnachten ist für so etwas äußerst sensible Zeit – wird das seelsorgerlich aufgefangen, was sie mit dieser Kartenaktion lostreten?
Bostoner Erklärung
Es gibt eine Bostoner Erklärung gegen ein Christentum von weißen Unterdrückern: https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/weltweit/2017/11/30/bostoner-erklaerung-gegen-ein-christentum-von-weissen-unterdrueckern/
Man lese das Bonhoeffer-Buch von Metaxas. Dort wird über einen Teil der Christen in den USA nicht gut gesprochen. Und zwar über diejenigen, die – und das ist gut – sozial sehr engagiert sind, aber – und das ist nicht gut – überhaupt keine theologische Bildung besäßen, man sich aber über alle anderen erhaben fühle. Es geht um das Union Theological Seminary, das im Grunde nur gegründet wurde, um sich an liberalen und humanistischen Redensarten berauschen zu können (so 131). Christliche Tiefe fand er in anderen Gemeinden (Zitat aus dem genannten Buch Seite 143):
Was Bonhoeffer in den schwarzen Gemeinden in Amerika sah, verstärkte einen Gedanken, der damals in ihm Gestalt gewann. Echte Frömmigkeit und geistliche Kraft hatte er nur in solchen Gemeinden in Amerika erlebt, in denen das Leiden in Geschichte und Gegenwart eine Realität war. Irgendwie hatten sie ››mehr«, diese Gemeinden und diese Christen – etwas, von dem die Welt der theologischen Gelehrtenstuben (selbst der allerbesten, wie in Berlin) kaum wusste.
Kann es sein, dass diese Gemeinden auch heute noch überwiegend evangelikaler sind, als die Bostoner sich das so vorstellen – in ihren Gelehrtenstuben?
Wie dem auch sei: Wenn diese Erklärung dazu dient, dass die Christen sich über Streit und Auseinandersetzungen zusammenfinden, dann ist das gut. Wenn es jedoch darum geht, politische Markierungen zu setzen, unabhängig vom Glauben, dann ist das Blendwerk.
Meine Position: Es darf in der Kirche nicht um parteipolitische Rechthaberei gehen. Man sollte Brücken bauen. Dass gerade Extremisten nicht daran interessiert sind, ist klar. Aber Kirche darf sich nicht in die Hände von Extremisten welcher Couleur auch immer begeben.
Frankreichs/Macrons Machtspielchen + GroKo
Es geht um Posten – aber Posten sind wichtig für das nationale Selbstwertgefühl. Schön, dass die Italiener dann ihren Mann durchgesetzt haben: http://www.spiegel.de/politik/ausland/europaeische-union-frankreich-verhindert-deutschen-general-in-spitzenposition-a-1181249.html
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Ich frage mich: Wenn sie alle so lustlos die GroKo angehen, und es dann letztendlich nur noch darauf hinausläuft: Wer hat sie warum in den Sand gesetzt, dann sollte man doch lieber wieder Neuwahlen ansetzen. Eine gute Verwaltung ist nicht zu verachten. Aber wir benötigen mehr. Das Land soll ja nicht stagnieren.
Gebet

Beten und Handeln. Ja.
Aber wenn einem die Hände gebunden sind,
kann man nicht handeln, man kann beten.
Gottes Hände kann niemand binden.
Oder doch?
Ich?
https://www.wolfgangfenske.de/impressum-datenschutz.html und www.blumenwieserich.tumblr.com
