Ist das wirklich ein Augstein-text? http://www.spiegel.de/politik/deutschland/heiko-maas-und-die-sorgen-der-schweigenden-mehrheit-kolumne-augstein-a-1226252.html
Populismus + Linkes Auge blind / Faschismus + Schwedens Problem + Myanmar
Ist die Forderung der Beobachtung der AfD durch die SPD mehr als Populismus?
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Manche scheinen auf dem linken Auge blind zu sein: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/rechtsextremismus-es-kann-nicht-genug-antifa-geben-a-1226394.html Natürlich ist die Antifa ein Konglomerat unterschiedlichster Gruppen. Aber das sind so genannte Rechte auch. Von den Rechten fordert man zu recht, die Loslösung von Rechtsextremen. Und genau das muss man auch von den Linken, den Antifas, fordern. Unsere Gesellschaft wird von den Extremisten nur zerrissen, ob links, ob rechts – sie schaukeln sich gegenseitig hoch, Argumente spielen keine Rolle mehr, sondern nur noch Gewalt. Linke wie Rechte müssen sich von den Extremisten an ihren Rändern lösen. Das gilt auch für die Antifa. Im Augenblick hat die Antifa auch bei mir einen schlechten Klang, weil ich befürchte, sie wird von den Extremisten dominiert. Man sieht an dem Beitrag eben auch die Radikalisierung der Linken – bis dahin, dass wir wieder Salon-Kommunisten finden. Das schadet der Gesellschaft. Widerstand gegen Faschismus ist wichtig – aber der Faschismus kann in seinen Grundlagen auch die Linken beeinflussen – so dass sie faschistoid werden. Und Widerstand dagegen ist auch wichtig. (Der Begriff Faschismus ist schlicht und ergreifend zu wenig definierbar, um ihn nicht mit manchen Linken Äußerungen zu verbinden.)
Was sind für mich Kennzeichen des Faschismus?
- Anderen die Meinung seiner Gruppe mit Gewalt, Terror und Druck aufpressen zu wollen.
- Faschistische Gruppen haben die Tendenz, ihre Weltsicht als Welt rettend darzustellen – und darum müssen alle anderen, die diese Weltsicht nicht teilen, beseitigt bzw. von Menschengruppen drangsaliert werden.
- Zum Faschismus gehören auch die Errichtung fester Ordnungsstrukturen in dem Sinne, dass man dem Gesetz, das diese Gruppe aufstellt, ohne Wenn und Aber Folge zu leisten hat. Und das wird mit Folter, Mord usw. geahndet.
- Menschen, die aus dieser engen Gruppendisziplin ausbrechen wollen, werden misshandelt, ermordet, massiv unter Druck gesetzt, auch durch Nachbarn, Familienmitglieder, Dorfgruppen…
- (Das schrieb ich März 2014: https://blog.wolfgangfenske.de/2014/03/29/faschismusislamisten/
- Ein Aspekt muss ergänzt werden: der italienische Faschismus wurde vom Führerkult geprägt.)
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Dass die Auswahl der Bands in Chemnitz eher linkslastig zu sein scheint, statt bürgerliche Mitte widerzuspiegeln, wird auch hier angemerkt – aber verteidigt: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/wirsindmehr-konzert-in-chemnitz-wer-soll-es-sonst-machen-kommentar-a-1226480.html
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Hat Schweden also doch ein Problem? Man wird aus unseren Leitmedien nicht so recht schlau. Wenns in den Kram passt, wird es vehement abgelehnt, wenns dann anders in den Kram passt, wird es zum Thema: https://www.tagesschau.de/ausland/schweden-wahl-109.html
Und hier passt es in den Kram, weil manche vermuten, dass die Schwedendemokraten die Wahlen gewinnen könnten. Dieser Vorwurd, der der schwedischen regierung gemacht wird, denn kann man auch auf unser Land übertragen:
Es habe erst die Populisten gebraucht, damit über das Thema Einwanderung offen diskutiert wird.
Aber die LeitMedien sollen nun nicht so tun, als hätten sie an der Verschweigepolitik und Verharmlosungspolitik nicht einen gehörigen Anteil. Hätten sie es gewagt, das, was sie sehen und in der Bevölkerung und vielleicht auch selbst zu äußern, hätten wir heute viele Probleme nicht. Nun denn: Hätte, hätte, Perlenkette. Lernen sie daraus? Nein. Große Teile der Bevölkerung sehen ihr Land nicht mehr durch die Augen der LeitMedien und deren Kommentatoren, sondern haben selbst sehen gelernt.
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Hat wirklich jemand gedacht, dass Myanmar nicht mehr von der Armee dominiert wird? https://www.tagesschau.de/ausland/reuters-myanmar-103.html
Falsche Bilder sprechen übrigens nicht unbedingt dafür, dass auch die Info falsch ist. Für manche Infos hat man eben keine Bilder. Die Frage ist dann nur: Warum nehmen sie dann überhaupt welche. Wahrscheinlich, weil ein großer Teil der Welt Bildern (Videos) und deren Interpretation erst einmal mehr glaubt als Texten. Kennen wir in unserem Land auch. Manchmal steht hinter falschen Bildern ein richtiger Text, manchmal steht hinter richtigen Bildern ein falscher Text. Ich vermute: Meistens passt´s. Zumindest bei uns. Man gibt sich große Mühe.
Islam Ablehnen – Beleidigung des Islam + Türkei: Unter Terrorverdacht
Vor dem Problem stehen manche Christen in islamistisch orientierten Gesellschaften. Mohammed/Allah sagte, dass jeder Mensch von Geburt aus Muslim sei. Und wer nun nicht Muslim ist, ist in gewisser Weise abgefallen. Jeder der den Islam nicht annimmt, beleidigt den Islam. Die Begründung des mutmaßlichen Attentäters in den mutmaßlichen Niederlanden haben mutmaßlich in diesem mutmaßlichen Ansatz ihren Hintergrund. Zum Glück denken nicht alle Muslime so – sondern nur ein paar Irregeleitete: https://www.tagesschau.de/ausland/amsterdam-attacke-101.html
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Mehrere deutsch-türkische Staatsbürger sind in der Türkei inhaftiert. Vorwurf: Terrorverdacht. Maas wird die Türkei besuchen. Chancen, hier was in Bewegung zu bringen, stehen gut: https://www.tagesschau.de/ausland/maas-tuerkei-terrorverdaechtige-101.html
Nein, es wird niemand frei gekauft. Auch Nahles Vorstoß, die Türkei wirtschaftlich zu unterstützen, hat keinen solchen Hintergrund. Vermute ich mal alles so.
Frage: Wie kann man die Türkei unterstützen, ohne gleichzeitig Steigbügelhalter für Erdogan zu sein? Die freien und um Freiheit ringenden Türken müssen unterstützt werden. Nur wie?
Libyen + China – Afrika + Wirtschaft
Probleme mit Libyen – ganz Libyen ist ein Problem – und wird auch für Europa wieder ein massives Problem werden: http://www.spiegel.de/politik/ausland/libyen-aufstand-gegen-das-kartell-von-tripolis-a-1226315.html
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Man muss China gratulieren – eine für China gute Afrikapolitik. Sie kleckern nicht, sie klotzen. Sie nehmen gleich den ganzen Kontinent in den Blick. China wirbt auch damit, dass es keine Bedingungen stellt. Auch keine der Menschenrechte. Hat es doch selbst Schwierigkeiten mit ihnen.
Haben wir im Westen keine Strategen?
China hat den Vorteil, dass die Industrie vom Staat geleitet wird. Bei uns im Westen macht jede Firma das, was sie für richtig hält. Wertelose Staatswirtschaft contra wertgebundener Privatwirtschaft. (Ganz so ist das natürlich nicht – soll um des Kontrastes Willen so formuliert sein.) Der Westen wird in Afrika immer Nischen finden. Aber eine strategische Wirtschaftspolitik sollte man um unserer Nachkommen Willen nicht vernachlässigen.
Herbst

Ich wünsche Euch einen gesegneten Sonntag.
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Der Blog wird voraussichtlich erst am Mittwoch wieder bestückt werden.
Lied am Sonntag
CDU – SPD – AfD – Grüne – linke Interpretationsmuster + Rassismus + Kirche und Nation
Ein altes Gesetz: Rutscht die Politik nach rechts – gibt es am Rande linke Bewegungen. Rutscht die Politik nach links – gibt es am Rande rechte Bewegungen.
Wird also die CDU zur SPD, nimmt sie der SPD Stimmen weg – aber gleichzeitig entsteht auf dem rechten Rand eine neue Gruppe – eben die AfD.
Das haben einige in der CDU/CSU erkannt. Sie versuchen, wie Seehofer, das Gewicht in der CDU/CSU wieder nach rechts zu verlagern, damit die CDU wieder Mitte wird, um eben die vom rechten Spektrum wieder zu holen.
Warum klappt das nicht? Weil die linken Interpretationsmuster in weiten Teilen der CDU so stark sind, dass die Bevölkerung der kleinen CSU nicht zutraut, das Ruder in der CDU herumzureißen. Während Seehofer eben versucht, Bürger, die keine linke Weltsicht haben, zurückzuholen, kommt ein Günter aus Schleswig-Holstein und spricht von Koalition mit den Die Linke. Was denken sich da die Bürger, die eher rechts stehen? War wohl nichts, Seehofer, man glaubt der CDU nicht.
Interessanter noch: Große Teile der CDU haben linke Interpretationsmuster übernommen. Wenn Linke und ihre Medien unisono rufen: Böser Seehofer – der macht das nur wegen der Wahl in Bayern – übernehmen CDUler dieses linke Interpretationsmuster und sagen: Böser Seehofer, der macht das nur wegen der Wahlen in Bayern. Und weil der Versuch Seehofers vom Wähler möglicherweise nicht angenommen wird und dennoch die AfD stark wird, haben wir wieder das linke Interpretationsmuster: Seehofer hat mit seinem Kurs nur die AfD gestärkt! – Obgleich das wirklich nicht an Seehofer liegt, sondern an der Aufnahme linker Argumentationsmuster durch diese Interpreten.
Diese Argumentationsmuster finden wir auch mit Blick auf Chemnitz. Sofort, bevor überhaupt wirklich deutlich wurde, was los war, als hätte man darauf gewartet, schnellen die linken Interpretationsmuster hoch – und ergreifen sogar Seibert.
Die CDU hat noch nicht begriffen, dass die Übernahme linker Interpretationsmuster die SPD schwächt, sie selbst stärkt, aber eben die Bürger, die nicht das linke Interpretationsmuster anhimmeln, nicht überzeugt.
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Barley deutet an: Wenn Rechte demonstrieren, dann sind das die Rechten – Bürger sind die, die gegen die Rechten demonstrieren, denn das sind ja im Grunde nicht nur die Linken. Während man bislang vielfach auch denen, die keine linke Weltanschauung haben, manchmal zugestand, normale Bürger zu sein, mutieren Bürger nun zu denen, die gegen die rechten Vielleicht-Bürger demonstrieren. Aber das geht dann nach hinten los, weil manche rechte Bürger und andere Bürger eben merken: Oh, das ist doch links, denn gegen die rechten Bürger treten auch auf Konzerten extrem rote Linke auf. Im Grunde ist es nur eine Auseinandersetzung zwischen zwei konkurrierenden Weltanschauungen: links-rechts – rechts-links. Jede sucht gesellschaftspolitisch die Oberhand zu gewinnen. Mit allen Mitteln. Auch der Medien.
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Auch hier also wieder: linke Interpretationsmuster sollen gegen einen Teil der Bevölkerung durchgesetzt werden. Ich denke, davon profitieren auch die Grünen. Sie bilden für manche einen Ausweg: Es geht nicht um links und rechts – es geht um was ganz anderes: Klima! Die Grünen bieten so eine Art Flucht vor den Auseinandersetzungen um die Interpretationsmuster. Sie sind sozusagen die anständigen Deutschen. Obgleich eben die Grünen noch davon profitieren, dass sie eine Partei ist, die im links-rechts-Schema noch nicht so verortet ist und jeder in sie hineinlesen kann, was er will. Es sei denn, sie sagen dann wieder großen Stuss, der dann andere abschreckt, aber das hat mit links-rechts nichts zu tun, sondern mit dem Veggieday usw. Die Grünen sind so eine Art heiles Deutschland, in das sich alle hineinstürzen können, die keinen gesellschaftspolitischen Streit wollen. Dabei positionieren sich manche Grüne ganz deutlich – aber ihre Position, die von manchen nicht angenommen wird, wird eingeordnet in eine höhere Fragestellung: Weltrettung. Mit den Grünen retten wir die Welt. Den anderen Parteien geht es nur ums Streiten.
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- CDU profitiert von ihrem Linksruck von der SPD.
- AfD profitiert vom Linksruck der CDU – einschließlich der linken Interpretationsmuster der CDU-Politik.
- Die Grünen profitieren vom Links-Rechts-Streit als Zuflucht aus dem Streit, als Partei der Weltrettung.
- Die Linke profitiert nicht vom links-rechts-Streit, weil sie eben Teil des tiefroten linken Spektrums ist. (Wird allerdings wieder profitieren, wenn die Gesellschaft deutlich auch wieder rechte Interpretationsmuster verinnerlicht hat.)
- Die FDP? Sie versucht sich irgendwie eher im rechten (manchmal etwas linkeren) Spektrum einzufügen, kommt allerdings zu spät, weil die AfD schon dominiert.
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Nachtrag 1: Maas meint, die Deutschen seien zu bequem, um sich gegen Rassismus zu wenden. https://www.welt.de/politik/deutschland/article181391828/Bundesaussenminister-Maas-wirft-Deutschen-Bequemlichkeit-im-Kampf-gegen-Rassismus-vor.html Aber ist Rassismus das, was die Politik an Definition vorgibt? Gegen eine falsche Einwanderungspolitik sein, die Realitäten nicht berücksichtigt, muss kein Rassismus sein. Fremden gegenüber misstrauisch sein, ist kein Rassismus. Gegen Rassismus, das heißt, Menschen aufgrund fester Vorgaben (Herkunft, Geschlecht, körperlicher Zustand – also das, wofür ein Mensch nichts kann) zu benachteiligen, zu erniedrigen, das ist Rassismus. Damit verbunden: Nicht den Einzelnen zu berücksichtigen, sondern eine Gruppe anhand von Einzelnen zu beurteilen und sie damit zu benachteiligen, das ist Rassismus. Christen können keine Rassisten und Fremdenfeinde sein. Wer als Christ Rassist und Fremdenfeind ist, muss sich fragen lassen, woher er sein privates Christentum hat – von Jesus Christus her ist das nicht zu verantworten. Aber Christen können sehr wohl einen Blick haben, der sieht, wo Politik falsch läuft, wo sie richtig läuft, wo sie der Bevölkerung – auch der Zugereisten – zum Nachteil dient, wo zum Guten. Von daher ist die Überschrift auch zu hinterfragen: Den Deutschen wird… vorgeworfen. Wie viel Menschen setzen sich ein gegen Rassismus! Aber es lassen sich nicht alle von Maas vorschreiben, was unter Rassismus zu zählen ist. Sein Interpretationsmuster muss nicht mit dem von vielen übereinstimmen, vor allem auch dann, wenn es um politische und weltanschauliche Auseinandersetzungen geht. Da ist man heute sehr leichtfertig geworden. Wie mit dem Begriff Nazi. Beide werden gerne verwendet, um politisch Andersdenkende zu disqualifizieren. Und das ist übel – das ist äußerst gefährlich, weil es die menschenverachtende nationalsozialistische Ideologie und den äußerst unmenschlichen Rassismus verharmlost. Davor, beide zu verharmlosen, sollten alle Demokraten zurückschrecken.
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Nachtrag 2: Ein Hinweis zur Kirche: Sie muss sich immer wieder überlegen: Wie handeln wir in einer Welt, die vom Sündenfall geprägt ist, von Schuld, auch von eigenen Fehldeutungen, Machtgelüsten, eigener Schuld – nicht geprägt von paradiesischen Zuständen. Auch Kirchen können, das sollte uns die Geschichte deutlichst gelehrt haben, irren; statt der erwünschten Paradiese, anderen Höllen bereiten, kennen Kirchenmenschen nur zu gut. Von daher muss man auch in diesem Punkt der politischen Auseinandersetzung immer wieder überlegen: Christen sind nicht postnational, sie sind keine reinen Weltbürger im guten Sinn (also nicht ausbeuterisch – was manche Weltbürger heute vergessen: Sie denken, sie müssten unsere westlichen kapitalistischen und liberalistischen Werte von allen anderen erwarten und weltweit durchsetzen, ganz in einer Art neokolonialistischem Stil) – sie sind schlicht und ergreifend Teil der begrenzten Menschheit. Individuelle Moralvorstellungen oder Vorstellungen von Gruppen dürfen nicht mit Hilfe eines Staates durchgesetzt werden – das wäre eine Art Moral-Diktatur. Die Diskussion muss lebendig bleiben. Einmal innerhalb unseres Staates, dann aber auch weltweit.
Nachtrag 3: Bin gespannt, was die Untersuchungen ergeben werden: https://www.publicomag.com/2018/09/sachsens-generalstaatsanwaltschaft-widerspricht-merkel/
Nachtrag 3.9.: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-stellt-hetzjagd-in-chemnitz-in-frage-steffen-seibert-bekennt-haltung-a-1226329.html
Medien interessiert das nicht
Mainstream-Medien interessiert das in der Regel nicht, was hier positiv aufgezeichnet wird. Sie interessiert nur das Negative, das, was Schlagzeilen bringt. Lokal sind solche Nachrichten, die davon sprechen, dass Menschen anderen Menschen helfen, wohl relevant. Aber für die gesamtpolitische Lage nicht. Zudem interessiert das, was der Betroffene hier schreibt, nicht, weil man damit niemanden gegen das Bein pinkeln kann. Und wen man es aufgreifen würde, hätte man Angst, als religiös parteiisch angesehen zu werden, als eine Zeitung, die Werbung für die Kirche macht. Darum tritt man lieber als Zeitung auf, die gegen die Kirche angeht. http://kath.net/news/64931
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Was wird alles an Machenschaften ans Tageslicht kommen? http://kath.net/news/64916
Spannend – die Diskussion in der katholischen Kirche: http://kath.net/news/64908
Vor allem auch (Viganò): http://kath.net/news/64917
Wir wird man aus christlicher Sicht damit umgehen? Das ist ein ganz neues Feld, auf das die katholische Kirche gestoßen wird: Ablehnung / Annahme der Homosexualität, Vergebung / Verurteilung, Anklage / Barmherzigkeit…
Maaßen – Interpretationsmuster
Maaßen wird doch bald fallen? Man gibt sich zumindest alle Mühe. Aber macht er es seinen Kritikern nicht auch leicht? Wenn einer Rückgrat hat und Sachen macht, die er für richtig hält – auch von Amtswegen – gibt es so manche, die Testen wollen, wie stark das Rückgrat ist. Sie werden nicht locker lassen.
Man setzt etwas in die Welt, sagt übel, übel – ohne zu wissen, was eigentlich los war, setzt Muster in die Gesellschaft, wie etwas zu interpretieren ist, auch wenn man noch gar keine Details weiß. Und diese Deutungen aneinandergereiht ergeben dann letztlich ein übles Gesamtbild, das alle nach dem vorgegebenen Deutungsmuster deuten – auch wenn es falsch ist. Aber eben: Das Deutungsmuster war von Gegnern vorgegeben – viele übernehmen es. Dann kann einer nicht mehr gehalten werden, wenn sein Vorgesetzter kein Rückgrat besitzt oder eben auch ganz naiv diesen Deutungsmustern erlegen ist.
Terrorangriff? + Chemnitz-Angriff
Angriff in den Niederlanden durch…: https://www.tagesschau.de/ausland/messerangriff-amsterdam-103.html
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„Er ist eine gute Person“ – obgleich er schon häufig mit dem Gesetz in Konflikt gekommen ist und nun vermutlich einen Menschen erstochen hat: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/tod-von-daniel-h-in-chemnitz-was-ueber-den-verdaechtigen-yousif-a-bekannt-ist-a-1226044.html
