Türkei+Militär+China+Wirtschaft+Verfolgungen

Ich bin ja einmal gespannt, was die Zukunft zeigen wird: Ist das ein Urteil, das zu recht ausgesprochen wurde oder ist es ein politisches Urteil, weil Erdogan auf diese Weise potentielle Gegner ausschalten will: http://www.welt.de/politik/ausland/article118708968/Erdogan-Gegner-zu-hohen-Haftstrafen-verurteilt.html Ein kritischer Bericht: http://www.welt.de/politik/ausland/article118717003/Gnadenlose-Abrechnung-in-Erdogans-Schauprozess.html

Ebenso bin ich gespannt, ob sich die chinesische Führung wieder etwas ausdenkt, um restriktiver gegen alle möglichen Leute vorzugehen, so auch gegen westliche Geschäftsleute: http://www.welt.de/wirtschaft/article118700261/Europas-Manager-aechzen-unter-Chinas-Visaregeln.html

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Samuel Lamb ein großer chinesischer Christ ist in hohem Alter gestorben. Vielfach war er inhaftiert. Sein Motto: Je mehr Verfolgung, desto mehr Wachstum. http://en.wikipedia.org/wiki/Samuel_Lamb

Und es ist wieder viel von Verfolgung und Bedrückung die Rede: In Indien soll die Religionsfreiheit eingeschränkt werden, in Pakistan geht es Christen immer noch besonders schlimm, wie auch in Bangladesh. In Syrien werden sie verfolgt von den sunnitischen Terroristen, in Ägypten von Muslimbrüdern und Salafisten, ebenso gibt es immer wieder üble Situationen in Kenia – und freilich immer wieder Morde an Christen in Nordnigeria. Man kann gar nicht alles aufzählen – hinzukommt: Eritrea, Nordkorea… Was sich im Iran tut, bleibt spannend, aber die politische Situation für Christen dürfte sich nicht ändern, weil das religiös-politische System der Schiiten das Übel ist, das sich dort etabliert hat. Von mutigen Christen, die inkognito in Somalia wirken, habe ich gelesen… – es gehört viel Mut dazu, Jesus Christus in den islamischen und kommunistischen Ländern nachzufolgen.

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Grüne Bevormundung+SPD

Nun ein Vegetarier-Tag: http://www.welt.de/politik/deutschland/article118717227/Gruene-wollen-Fleischhunger-der-Deutschen-bremsen.html Ich finde, wer kein Fleisch essen mag, weil er das mit seiner Ethik nicht vereinbaren kann, der soll es tun und auch Alternativen haben. (Ich selbst esse im Alltag wenig Fleisch und bin selbst hin und her gerissen.) Aber es geht nicht an, schon wieder anderen meine Weltsicht überzustülpen.

Sehr gut ist dieser Beitrag, der Vorschläge macht, was an jedem Tag verboten werden könne, und dass die Grünen doch Mut haben sollten, am Vegetarier-Tag auch Metzgereien geschlossen zu halten oder sie zu zwingen Fleischloses zu verkaufen – ich denke da an Sojaschnitzel, bei denen man schon sehr masochistisch veranlagt sein muss, wenn man das essen will… Weitere Tipps können eingesandt werden: www.achgut.com

Die Grünen haben freilich etwas erkannt: Wenn die Werte in einer Gemeinschaft zerstückelt werden – so weil z.B. die Wertevorgaben der Kirche immer stärker abnehmen – benötigt die Gesellschaft auf anderen Wegen ein einheitliches Band. Das muss man lobend sehen: Sie versuchen etwas zu erreichen, um kommende gesellschaftliche chaotische Zustände, die befürchtet werden, zu mindern.

Teile der SPD müssen ja sehr verzweifelt sein, wenn sie solche Gedankenspielchen zulassen: http://www.focus.de/politik/deutschland/fietz-am-freitag/druck-von-der-spd-basis-warum-rot-rot-gruen-mit-sigmar-gabriel-moeglich-waere_aid_1061370.html Und das ihrem Kanzlerkandidaten Steinbrück zuzumuten – ist schon ein Ding. Wer wird dann Bundeskanzler? Gabriel?

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Bertelsmannstiftung mal wieder

Die Bertelsmannstiftung will einmal mehr die Deutschen zu guten Menschen erziehen. Die Deutschen mögen immer stärker keine Vielfalt mehr, dabei ist Vielfalt doch so wichtig! „Moderne Gesellschaften beruhen nicht auf Solidarität, die aus Ähnlichkeit erwächst, sondern auf Solidarität, die auf Verschiedenheit und gegenseitiger Abhängigkeit fußt.“ Hat Stephan Vopel, der Programmleiter, das nicht schön gesagt?

Schön, aber realitätsfremd. Je verschiedener eine Gesellschaft ist – es geht nicht um den Kauf von der Joghurtmarke, sondern um kulturelle Verschiedenheiten, desto mehr Spannungen müssen im Alltag auftreten. Ich gebe dir die Hand zur Begrüßung – ich gebe sie dir nicht, weil du unrein bist. Huch! Wo bleibt da die Solidarität? Und wer soll solidarischer sein und nachgeben? Ich schlachte mein Schaf in der Badewanne – das darfst du nicht, weil… – Mach ich aber! Und, wer soll nun solidarisch in der Verschiedenheit sein? Ach, du hast eine schöne Tochter – wie viel Kamele willst du dafür? Gar keine, wenn sie will, darf sie dich umsonst nehmen… Oh, oh – da kommen 1000 unsolidarische Missverständnisse auf. http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-85B61967-5356D03F/bst/hs.xsl/nachrichten_117316.htm Was wir nicht brauchen sind solche untauglichen theoretischen Tipps, was wir brauchen sind Aussagen, die in der gesellschaftspolitischen Realität weiterhelfen.

Noch ein Thema. Deutsche wollen Ganztagsschulen! Ebenso die Bertelsmänner. Wollen Deutsche das wirklich? Oder wollen die Bertelsmänner das und suggerieren den Deutschen: Wir wollen das, also wollt ihr das auch?

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Muslimisches Gebiet

Das ist sehr interessant. Vor Jahren hatte ich einmal im Blog, dass Muslime das Gebiet, auf dem Moscheen stehen, als Land Allahs ansehen. Und Allah gibt sein Land, das er durch seine Muslime erobert hat, nicht gern wieder her. In diesem Beitrag aus England http://www.dailymail.co.uk/news/article-1023483/You-preach-Bible-Muslim-area-What-police-told-Christian-preachers.html sehen wir, dass es nicht nur der Bereich der Moscheen ist, sondern das Gebiet, in dem Muslime überhaupt wohnen. In England wollten christliche Prediger verkündigen, wurden aber rausgeschmissen, weil das muslimisches Gebiet sei. England ist ein freies Land, jeder darf überall das tun und lassen, was gesetzlich erlaubt ist. Normalerweise. Diese Freiheit wird nun durch Zugereiste eingeschränkt: Hier darf man nicht mehr tun, was gesetzlich erlaubt ist, weil es sich um muslimisches Gebiet handelt. Und das zeigt wiederum, dass der Herrschaftsanspruch immer weiter ausgedehnt wird, je mehr Gebiete eben mit mehrheitlich muslimischer Bevölkerung bewohnt werden (zumindest ab ca. 30%, wenn ich mich recht erinnere), wird das Gebiet als „muslimisches Gebiet“ beansprucht. Und diese Gebiete sind keine Vorbilder für Freiheit, Gleichberechtigung, Gewaltlosigkeit. Im Gegenteil. Körperliche und verbale Gewalt bzw. Aggressivität an allen Orten. Freilich wird das sicher auch wieder davon abhängen, welcher Richtung die Muslime zugehören und dass manche von dem Machtgebaren ihrer islamgläubigen Genossinnen und Genossen nichts halten. Die Letztgenannten werden von uns allein gelassen, weil Politik sich lieber an die konservativen und zum Teil von außen gesteuerten Verbände hält – s. gestern das Interview mit Lale Akgün.

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Tiefes Meer

meerwind

Das Christentum ist zusammen mit dem Judentum ein tiefes, weites Meer,

weil Gott diese Menschen gerufen hat.

Manche meinen, es mit einer Pfütze am Strand schon ergründet zu haben.

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Toiletten-Verordnung

War das Schnürsenkelverbot, weil Menschen zu viel Zeit damit verbringen, eine Schleife zu fabrizieren und manche Menschen durch Senkel verletzt werden, das neulich durch die Medien geisterte, doch keine Satire? Auf die Idee könnte man kommen, wenn man über den Toilettenbeschluss liest. http://www.bild.de/politik/inland/europaeische-union/will-oeko-klo-31647240.bild.htmlhttp://www.bild.de/politik/inland/europaeische-union/will-oeko-klo-31647240.bild.html Die Mehrheit der Mitgliedsstaaten haben dafür gestimmt, drei Enthaltungen und 9 Gegenstimmen. Das sind Zahlen. Nun kann man ahnen, wie viel Menschen sich mit diesem Thema auseinandergesetzt haben! Und das nicht in ihrer Freizeit, sondern während ihrer Arbeitszeit. Hat nun noch einer eine Idee, wie man Arbeitsplätze in Brüssel einsparen kann?

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Austritt aus der Grünen Partei

Damals, als Priestern Missbrauch vorgeworfen wurde, sind zahlreiche Menschen aus der katholischen Kirche ausgetreten. Hört man eigentlich davon, dass Menschen aus der Partei Die Grünen austreten, weil manche von ihnen im ideologischen Sumpf der Pädophilie verstrickt waren? Nein. Manchen Grünen hat man das wahrscheinlich eh zugetraut, von daher gibt es kaum Reaktionen. Doch von Priestern verlangt man zu recht, dass sie sich Gott gemäß verhalten. Aber auch bei evangelischen Pfarrern rauscht es nicht so laut im Blätterwald. Evangelische sind halt angepasster, denen muss man nicht eins auswischen: http://www.focus.de/politik/gastkolumnen/wolffsohn/focus-online-gastkommentar-wie-gruen-rote-medien-die-debatte-um-kindesmissbrauch-bei-den-gruenen-weichspuelen_aid_1058775.html

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Israel und Palästinenser

Warum spielte das Treffen von Israelis und Palästinensern in unseren Medien keine Rolle? http://www.jpost.com/Diplomacy-and-Politics/Palestinian-flag-out-in-honor-as-PA-officials-visit-Knesset-321637 Ich vermute, dass unsere Medien spüren, dass die Palästinenser, die sich hier so mutig mit den Israelis zusammentun, von den anderen Palästinensern nicht anerkannt werden – und da möchte man doch seinen palästinensischen Freunden mit einer positiven Berichterstattung nicht in die Quere kommen. Eine negative Berichterstattung wäre politisch in unserem Land noch nicht ganz opportun, da die CDU noch regiert. Zu dem Thema: http://www.welt.de/politik/deutschland/article118660845/Meine-Kollegen-die-Aufsager-und-Versager.html

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Rechtsextremismus und Verwahrlosung

Entstehung von Rechtsradikalismus ist ein Ausdruck politischer Verwahrlosung. Warum? Weil sich der Rechtsextremismus rassistisch auf wehrlose Menschen stürzt. Es wird nicht über die Ursachen des gesellschaftlichen Niedergangs nachgedacht, sondern einfach auf Volksgruppen eingeschlagen, die für die Misere verantwortlich gemacht werden – obgleich diese selbst Leidtragende politisch-wirtschaftlicher Miseren sind. http://www.welt.de/politik/ausland/article118680847/In-Tschechien-eskaliert-der-Hass-gegen-die-Roma.html Grundsätzlich zur gesellschaftspolitisch gesehen verfehlten Politik: http://de.wikipedia.org/wiki/Roma_in_Tschechien_und_der_Slowakei (Dass Roma in Tschechien nicht unbedingt angenehme Nachbarn sein müssen, hatte ich neulich in meinem Blog. Das heißt, dass das gesellschaftspolitische Problem sehr tief geht [wie auch in Frankreich – man hört inzwischen nichts mehr, in Italien – auch von dort hört man inzwischen nichts mehr, in Ungarn…]. [Nachtrag: http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/duisburg/nachrichten/keine-ruhe-am-problemhochhaus-1.3577106])

Freilich hat der Rechtsradikalismus auch ein paar Denker, die die Parolen vorgeben und die tumbe Masse auf ein Ziel hin lenken. Aber im Wesentlichen scheinen es eben Mitläufer zu sein, die das Denken anderen überlassen und die Menschlichkeit ihrer Ideologie opfern.

Rechtsradikalismus ist auch Folge verfehlter Politik, denn es sind eben nicht alle helle in einem Volk und diese dem Rechtsradikalismus zuneigenden Personen zeigen, dass eben nicht alle Menschen einfach nur gut sind, einen guten Kern haben usw. Und ich befürchte, dass in unserem Land eben ähnliches geschehen kann, wenn Politik nicht eine kluge Migrationspolitik unterstützt. Wenn dazu noch wirtschaftlicher Niedergang kommt, dann sind die Schleusen, die diese rechtsradikalen Banden zurückhalten, zu schwach.

Es geht nicht nur darum, vor Rechtsradikalismus zu warnen – das machen heute sehr viele. Wenn keine kluge Gesellschaftspolitik den Kampf gegen Rechtsradikalismus unterstützt, dann helfen alle Warnungen nichts. Im Gegenteil. Wenn Linke gegen Rechtsradikale warnen, wenden sich manche Menschen sicher aus lauter Trotz den Rechtsradikalen zu, denn die in ihren Augen linke Gesellschaftspolitik hat die Misere nicht verhindert.

Ich weiß, Gesellschaftspolitik ist schwer. Da hilft der Versuch, hehre Gedanken durchzusetzen nichts, wenn sie an den konkreten Menschen und Situationen vorbeigehen.

Christen können keine Rechtsextremisten sein. Diese Ideologie passt schlicht und ergreifend nicht zu den Grundlagen des christlichen Glaubens: Gleiche Würde aller Menschen, internationale Gemeinde von Brüdern und Schwestern in Jesus Christus, man bedenke die leiblichen Werke der Barmherzigkeit – und dazu gehört: Fremde beherbergen (Mt 25,31ff.), Liebe, Fürsorge steht im Vordergrund. Hass zerstört den Menschen, ist kein Werk des Heiligen Geistes.

In Tschechien gibt es übrigens kaum noch Christen. Man schätzt: ca. 14%. Die kommunistischen Schergen haben ganze Arbeit geleistet.

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