Wodka-boykott

Schwule boykottieren einen Wodka, weil sie damit gegen die Schwulenpolitik Russlands demonstrieren wollen. Nur: Der Wodka wird nicht in Russland hergestellt. Und hat sonst mit Russland wenig zu tun – außer der Vorproduktion (Getreide). Aber das ist ihnen laut Artikel egal. http://www.welt.de/vermischtes/article118812250/Russischen-Wodka-aus-Niederlanden-boykottiert.html Und das macht für mich die Sache spannend und zeigt, dass es gar nicht um die Schwulenpolitik in Russland geht, sondern nur um irgendeinen Aktivismus. Man fühlt sich gut, weil man was Gutes getan hat – aber man hat dabei nichts Gutes getan, weil man dabei eine falsche Firma und damit die Mitarbeiter und das Land, in dem der Wodka produziert wird, schadet. Das ist den guten Menschen vollkommen egal?

Aber sie haben etwas anderes erreicht: Die Firma will nun Schwulen-Lobbys unterstützen. Und das wäre wieder etwas, das zu beobachten, spannend ist: Da greift jemand mein Geschäft zu Unrecht an – und ich sage ihm, wenn er aufhört, gebe ich ihm auch Geld… Schutzgelderpressung…?

Zu dem Verhältnis unserer Medien zu Russland: http://ef-magazin.de/2013/08/08/4388-russland-es-geht-nicht-um-schwule-sondern-um-Meinungsfreiheit

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Schicksal

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Schicksal, eine unpersönliche Macht – auch Zufall genannt.

Schicksal – geschickt von einer unbestechlichen Gottheit, der man sich anzupassen hat.

Schicksal – Folge einer Beziehung zu Gott, ein Miteinander von Gott und Mensch, Mensch und Gott – Mensch ohne Gott.

Der erste Satz drückt das Weltgefühl unserer ungläubigen Zeitgenossen aus – ausgeliefert.

Der zweite Satz drückt das Weltgefühl unserer muslimischen Frommen aus – unterworfen.

Der dritte Satz drückt das Weltgefühl des christlichen Glaubens aus – ein Du, das man nicht immer versteht, aber gewiss ist, es nach der Vollendung zu verstehen.

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Sonne

Die Sonne steht kurz vor der Umpolung. http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-16504-2013-08-07.html Das ist zwar ein Phänomen, das ca. alle 11 Jahre stattfindet – aber ich finde immer wieder solche Infos spannend, weil sie bewusst machen, wie sehr wir doch als Menschen von all diesen Dingen abhängig sind: von der Sonne, von der Entfernung des Mondes zur Erde, der Erde von der Sonne und von Planeten, die eine bestimmte Schutzfunktion für die Erde haben, abhängig von einzelnen herum vagabundierenden Meteoren… Manchmal hält man inne, bewundert das All, die Abläufe – und bewundert eben das: diese kleine Erde dreht sich durch das All – und auf ihr wimmeln viele Menschen, die alle kleine Weltzentren sind: Die Welt – das bin ich, alles hat sich um mich zu drehen. Wir sind jedoch abhängig von unheimlich vielen Faktoren – und können darum bescheiden werden – bescheiden und dankbar.

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Interessantes zum Thema Energie+Grüne wählen!

Hier gibt es interessante Infos zum Thema Energie: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/f-william-engdahl/im-meer-lagert-gas-fuer-millionen-von-jahren-.html

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Ein toller Tipp! Nicht nur einen Vegetarier-Tag in der Woche, sondern alle vier Jahre einen Tag, an dem man nur Die Grünen wählen darf: http://neue-rheinpresse.de/politik/neue-forderung-alle-vier-jahre-einen-tag-an-dem-man-nur-die-gruenen-waehlen-darf Man weiß schon oft gar nicht mehr, was Satire ist – was ernst gemeint: http://www.welt.de/politik/deutschland/article118794724/Erdbeeren-nur-im-Sommer-Cannabis-das-ganze-Jahr.html

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Cannabis

Der folgende Artikel geht gegen die Verharmlosung von Cannabis an: http://www.welt.de/debatte/kommentare/article118734254/Wer-die-Wirkung-von-Cannabis-verharmlost-luegt.html Uruguay spielt ein gefährliches Spiel: http://www.welt.de/vermischtes/article118591177/Uruguay-vor-historischer-Marihuana-Legalisierung.html Das ist ein gefährliche Argumentation: legalisiere die Drogen, dann trocknest du die Mafia aus: http://www.welt.de/politik/ausland/article116861853/Mexikos-Ex-Praesident-Fox-wuerde-Marihuana-anbauen.html Warum? Weil es nicht funktioniert. Die Mafia findet ihre Wege – sie dann anzuklagen, wird schwieriger.

Eigenartig ist das Argument, man solle Cannabis legalisieren, weil Alkohol ja auch erlaubt ist. Weil der Teufel sowieso schon da ist, soll man auch den Beelzebul noch kommen lassen? Wenn ein Auto pannenanfällig ist, kann man ruhig noch weitere Fehler einbauen? Wenn eine Fußballmannschaft einen schwachen Spieler hat, soll man ruhig noch einen schwachen Spieler aufstellen?

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Abschreckendes Beispiel + Assyrer + Pakistaner

Es ist zu bewundern, wenn Menschen all die Zwangsmaßnahmen missachten und ihren eigenen Kopf behalten und versuchen, ein wenig Menschlichkeit zu erhalten. Abschreckendes Beispiel ist jedoch die Stadt Kairouan in Tunesien. Hier wachen Extremisten über die Bürger, dass sie auch ja ihre Gesetze einhalten: http://www.spiegel.de/politik/ausland/kairouan-extremistischer-islam-in-tunesien-a-914823.html Wir erfahren, dass „in ganz Nordafrika die Hardliner auf dem Vormarsch“ sind und dass moderate Kleriker keine Chance hätten. Neben dem Mord an den Oppositionspolitikern wird auch der Angriff auf die Armee erwähnt, bei dem es acht Tote gab.

Nebenbei: Überall sind islamische Hardliner auf dem Vormarsch – und das lässt wenig Raum für die Hoffnung auf einen Euroislam. Aber: Wie alle Tyrannen und tyrannischen Systeme irgendwann stürzen, weil die Menschen schlicht und ergreifend genug von all diesen Zwängen und Gewalttaten haben, so wird auch der Islam keine Ausnahme machen.

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Der 7. August ist der Tag, an dem man der Assyrischen Märtyrer gedenkt, die zu 100.000den in der Türkei umgebracht wurden bzw. durch Zwangsmaßnahmen umkamen. Weitere Massaker wurden 1933 im Irak von der Armee verübt: http://www.kirche-in-not.de/was-wir-tun/laenderschwerpunkte/asien/tuerkei/aramaeisch-die-sprache-jesu-in-der-europaeischen-Union Das Schlimme an einen solchen Gedenktag ist, dass er nicht nur Geschichte ist, sondern dass wir in einer Welt leben, in der solche religiös und ideologisch bedingten Menschenmorde noch täglich geschehen.

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Ich habe einen Link zu einer Pakistanisch-christlichen Seite gefunden, auf der man immer News findet: http://pakistanchristianpost.com/news.php

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Abhören+CSD

Broder zum Aufruhr gegen das Abgehört werden:  http://www.welt.de/politik/deutschland/article118733584/Abhoerprotest-ist-Voyeur-Alarm-am-Nacktbadestrand.html

Nun, eine gewisse Hysterie ist nicht von der Hand zu weisen. Interessant ist, dass Steinmeier unter Druck gerät. Nun ja: Verantwortliches Handeln der Regierung sieht meistens anders aus als das der Opposition. Parteien in der Regierung machen häufig das, was sie als Opposition kritisieren. Dass Obama Russland nicht besucht, ist ein Eigentor. Es wird versucht, Druck zu machen – aber eben: kaum einer nimmt das ernst. Russland bedauert.

Ich habe gar nicht mitbekommen, dass unsere Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger dazu aufgerufen hat, dass die Nationalspieler einen Wagen bei Christopher Street Day gestalten sollen, aus Solidarität mit den Schwulen. „Manchmal muss man die Menschen eben zu ihrem Glück zwingen, auch wenn sie sich dagegen sträuben“ – schreibt Broder. Dazu fällt mir ein – mit Blick auf meinen gestrigen Beitrag: Wenn die Grünen einen Vegetarier-Tag einführen wollen, dann haben wir doch wieder ein neues Thema für den noch freien Samstag! Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) ist die Schirmherrin dieses Solidarität mit den Schwulen- und Lesben-Tages – was allerdings den Grünen nicht schmecken wird und den Vorwurf laut werden lassen dürfte: Alles, was wir denken, nimmt uns die FDP-CDU aus der Hand! http://blog.wolfgangfenske.de/2013/08/06/grune-bevormundung/

Geht das alles nicht normaler? Weniger hysterisch und reißerisch?

Nachtrag: Martenstein zum Thema NSA und ausbleibender Empörung bei der Bevölkerung: man könne sich nicht unbegrenzt oft aufregen… http://www.zeit.de/2013/33/harald-martenstein – und regt sich über Augstein auf 😉

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US-Republikaner+Muslimbrüder+Stuttgarter Zeitung

US-Republikaner und ihr weiterer Sündenfall: Die Solidarität mit den Muslimbrüdern: http://www.spiegel.de/politik/ausland/aegypten-john-mccain-und-lindsey-graham-solidarisieren-sich-mit-mursi-a-915182.html Brüder im Geist? Oder einfach nur Trotz, um gegen den neuen Weg, den Obama eingeschlagen hat, anzugehen? Ja, es ist ein ungerechtfertigter Putsch – aber aus der Menschenrechtsperspektive zum Wohl der Ägypter. Dazu: http://www.welt.de/debatte/kolumnen/Weltlage/article118747594/Und-wenn-die-Armee-gegen-Hitler-geputscht-haette.html7 Ideal wäre freilich, wenn die Extremisten in die Regierungsbildung eingebunden werden könnten. Aber die müssen erst einmal ihre Wunden lecken, weil ihr so nahe gewähnter Sieg über die Ägypter jäh unterbrochen wurde. Das kann noch dauern. Aber: Leider kann sich das alles jedoch noch umkehren.

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Die Stuttgarter Zeitung greift daneben, mit einer Karikatur, die Netanjahu als Taubenvergifter darstellt. Natürlich haben wir da alte antisemitische Tradition vorliegen – vor allem aber auch politische Dummheit: http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/26021/

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