Jahreslosung 2014: Gott nahe zu sein

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Die Jahreslosung für das Jahr 2014:

Gott nahe zu sein ist mein Glück (Psalm 73,28).

Gott nahe sein – der Psalm 73 spricht da von der Nähe Gottes, die der Beter im Tempel erfährt. Vom 12 jährigen Jesus wird berichtet, dass er den Tempel als Ort empfand, an dem Gott ist.

Vom erwachsenen Jesus wird berichtet, dass er die ganze Nacht irgendwo in der Natur verbrachte, und mit Gott betend die Einheit lebte.

Im 4. Kapitel des Johannesevangeliums erfahren wir, dass Gott im Geist und Wahrheit angebetet wird – wo auch immer der Mensch ist.

So kann der Glaubende Gottes Nähe spüren in Kirchen, in der Natur, in jeglichem Gebäude, an jeglichem Ort in der Stadt. Sei es in Krankenhäusern, Gefängnissen, U-Bahnen, Autos, Ämtern, Schulen…

Paulus spricht davon, dass wir unablässig beten – das heißt: In uns ist ein ständiger Kontakt zu Gott vorhanden, was auch immer wir nach seinem Willen tun, wo auch immer wir nach seinem Willen sind.

Das Gebet ist wie ein Ohrwurm, das uns ständig in der Seele schwingt.

Wir benötigen keine Sprechstunden, die Gott uns gewährt, wir benötigen keine Rituale, die wir einhalten müssen, damit wir uns dem Herrscher nähern können, wir benötigen keine festgeprägten Worte und Formeln, um ihm als Richter zu gefallen  – wir können als Kinder des himmlischen Vaters immer zu unserem himmlischen Vater rennen, wenn wir das Bedürfnis haben, bewusst mit ihm zu sprechen, nicht nur mit schwingender Seele.

Wir sind Gott nahe – wir müssen es uns nur bewusst machen – und das ist unser Glück.

Ich wünsche Euch ein gesegnetes Jahr 2014.

Madonna im Rosenhag / Lochner Madonna

Dieses Bild aus dem 15. Jahrhundert gehört auch zu den faszinierenden Kunstwerken: http://www.wallraf.museum/index.php?id=215 : Heiligenschein mit abnehmenden und zunehmenden Monden, eine kostbare Krone, eine Brosche, auf der Maria mit dem Einhorn zu sehen ist. Einhorn? Ja, es ist Symbol für Jesus. Maria sitzt mit ihrem Kind in einem mit Rosen bewachsenen Bogen – ganz ruhig und in sich hineinhörend. Das unbekleidete Jesuskind – ganz Menschenkind – schaut mit wachen Augen vom Betrachter aus gesehen nach rechts ins Irgendwo. Ihr Gewand bauscht sich wie eine große blaue Rose. Um sie herum Engel mit Instrumenten und betend. Der Oberkörper sitzt vor dem himmlischen Gold, das von Gottvater und dem Heiligen Geist ausstrahlt – der Unterkörper ist Teil der Erde, einer Wiese mit Veilchen, Erdbeeren… Maria und Jesuskind haben rotgoldnes Haar, während die Engel alle – soweit ich es auf meinem Bild sehe – goldgelockt sind.

Und diese Darstellung zeigt die Bedeutung der Rose in der christlichen Kunst: http://campus.udayton.edu/mary/resources/German/DieChristilicheSymbolikDerRose.html

Nun mögen solche Bilder nicht unbedingt dem protestantischen Glauben entsprechen – aber man kann sich auf das Kunstwerk und den sich darin aussprechenden Glauben einlassen.

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Erawan-Schrein

Der Erawan-Schrein in Thailand ist sehr bekannt und beliebt. Hier gehen viele Menschen hin, um zu beten. Er hat eine spannende Geschichte, die für diesen Weltteil wichtig ist: Er wurde gebaut,, um Geister gnädig zu stimmen bzw. davon abzuhalten, einen Hotelbau zu boykottieren. Als 2006 ein Muslim mit einem Vorschlaghammer diesen Schrein zerstörte, wurde er von zwei Männern erschlagen. Dieser Muslim soll – wie alle Muslime, die so etwas tun, zumindest laut Medien – geistig behindert gewesen sein: http://de.wikipedia.org/wiki/Erawan-Schrein Ich finde immer interessant, dass gerade geistig Behinderte aus diesem Kulturkreis diese zerstörerischen Handlungsweisen vollziehen.

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Spenden+Kirchensteuer

Die Spenden blieben weitgehend gleich hoch – aber die Spender haben um fast 10% abgenommen. während 2006 noch 42,6% der Bevölkerung 3,8 Milliarden gespendet haben, sind es zurzeit (2012) gerade noch 33%, die 4,1 Milliarden gespendet haben. http://www.spendenrat.de/index.php?id=109,205,0,0,1,0

Aktuell werden sich die Sternsinger wieder auf den Weg machen: Alle weitern Informationen: http://www.sternsinger.org/ In diesem Sinne auch C+M+B (das heißt: Christus Mansionem Benedicat: Christus segne dieses Haus).

In letzter Zeit geistert durch die Medien, dass Menschen weniger spenden, weil sie sagen, die Kirchen haben zu viel Geld – mit Blick auf Bischof Tebartz van Elst. Das halte ich für eine Ausrede, um nicht spenden zu müssen. Unabhängig davon, ob nun Kirche Geld hat oder nicht, Bedürftige gibt es genug. und wenn der Caritas oder der Diakonie gespendet wird – deren Haushalte sind wie in der Regel die der Kirchen transparent. Nun sagen manche: Huch, wenn ich einen Euro spende, dann gehen aber nur 92 Cent an Bedürftige – wo bleibt das andere Geld? Oder, wenn es andere Hilfsorganisationen betrifft – huch, da geht aber wenig zu den Leuten – säckeln sie den Rest ein? Nein, wenn es sich um seriöse Hilfsorganisationen handelt, dann geht auch so mancher Euro für die Verwaltung drauf – und die kostet nun einmal. Und dann natürlich für die Werbung bzw. die damit verbundene Aufklärung über die Missstände, die andere zum Geld geben animieren sollen.  Übrigens können kirchliche Organisationen meistens mit weniger Verwaltungsaufwand auskommen als andere Organisationen, weil für die Verwaltung häufig Kirchensteuern verwendet werden. Wenn der Staat das Kirchengeld selber eintreiben müsste, dann würden die Verwaltungskosten größer sein.

Manchmal stellen sich Otto und Ottilie Normalverbraucher das alles so einfach vor. Auch Organisationen wollen verwaltet werden.

Dass zwischen 2-4% der Kirchensteuern auch an den Staat abfließen – weiß kaum einer. Viele weitere interessante Hinweise zu der Frage nach Kirchensteuern: https://www.ekd.de/kirchenfinanzen/kirche_und_staat/17779.html

Aus der jüdischen Tradition hat die Kirche den Kirchenzehnt übernommen, das heißt, dass Gläubige den 10. Teil ihres Einkommens abgeben sollen. Das diente vielen Zwecken – unter anderem auch der Versorgung der Armen. Im 8. Jahrhundert hat sich das bei uns als Pflichtabgabe durchgesetzt http://de.wikipedia.org/wiki/Zehnt Da kommt man bei uns noch gut weg mit 8 bzw. 9% 😉

Da all das aber nicht überall bekannt ist, sollte man doch die Mitglieder der Kirche umfassend informieren. Und das in leicht zu verstehender Weise – vor allem auch nicht nur zu sagen: Soundsoviel für Lohn – sondern: Was macht ein Pfarrer nicht alles? Falls es jemanden geben sollte, der das nicht schon weiß: Hier kann man ein wenig darüber nachlesen (Seite unten): http://www.evangelische-religion.de/religion-im-alltag.html

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Cannabis

Wenn ich das schon lese: Die Mehrheit der Amerikaner will die Legalisierung des Rauschgiftes – dann sehe ich wieder fleißig die Umfragefälscher am Werk. http://www.welt.de/wirtschaft/article123430661/Die-USA-werden-zum-launigen-Kifferparadies.html Die dann den Gesetzgeber auf diese Weise unter Druck setzen.

Ich wünsche den Amerikanern wirklich keinen Zustand wie im Jemen und in Bolivien und in anderen Ländern, in denen sich die Leute zudröhnen. Aber es wird wahrscheinlich auch hier die Einstiegsdroge für ein Land sein, das dann auf Druck der Dealer immer mehr Drogen zulassen wird. Die USA schafft sich ab. Nicht nur mit den Drogen, das nicht – es wird sicher genügend vernünftige Menschen geben, die lieber bei Sinnen leben wollen als mit vernebeltem Hirn – aber ihre Welt-Politik ist ein Desaster. Und das passt alles zusammen. Ob in Zukunft der noch nicht bekiffte Teil der Bevölkerung den ganzen Laden zusammenhalten wird, bleibt sehr zu hoffen. Aber es ist schon interessant zu sehen, wie überall die Würmer beginnen das Holz zu durchlöchern.

Ich hätte gerne ein Zukunftsglas, in dem ich sehen kann, wer die zukünftige Großmacht sein wird. Wahrscheinlich China? Russland?

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Abschied von 2013

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Mein Jahr 2013 beinhaltete viel Unerwartetes – Gutes Unerwartetes.

Es beinhaltete äußerst anstrengende Monate, an denen ich gedacht habe: Das schaffe ich alles nicht. Und es gab auch viele Vorhaben, die ich nicht verwirklichen konnte, die hintanstehen mussten. Wie viele Menschen konnte ich nicht besuchen – die einen Besuch erhofften. Es gab viele Menschen, denen ich nicht geschrieben habe, weil meine Gedanken ermüdeten und ich die angemessenen Worte nicht gefunden habe. Von telefonieren ganz zu schweigen – weil ich äußerst ungern telefoniere. Ich habe fast sowas wie eine Telefonierphobie – es sei denn, ich werde angerufen. Das ist etwas anderes.

Manche sagen: Man hat für alles Zeit – man muss nur die Prioritäten richtig setzen. Was mein Leben betrifft: Das sind – wie der Hesse sagen würde – Sprisch, Sprüche. Solche Menschen hatten sicher nicht zahlreiche Prioritäten gleichzeitig nebeneinander stehen, die einen alle mit großen Augen erwartungsvoll ansehen. Und so wurde manches nur schnell hingehuddelt, war fehlerhaft, entsprach nicht den eigenen Ansprüchen oder wurde einfach liegengelassen.

Das Jahr beinhaltete aber auch viele Taten, die ungeplant waren – und sich in die Pläne dazwischen mogelten. Und ich war froh, dass sie das gemacht haben, weil sie mein Leben bereicherten.

Vielleicht ist das manchen von Euch auch so ergangen. Wie dem auch sei: Es gibt eine alte Predigerweisheit: Wenn die Predigt gehalten worden ist, dann denke nicht weiter darüber nach: Ach, hätte ich nur… – Gehalten ist gehalten. Lege sie, wie sie gehalten wurde, dankbar in Gottes Hand, damit er aus den Samenkörnchen, die sie verstreut hat, Gutes wachsen lässt. Denn auch die beste aller Predigten, die Predigt mit den gewähltesten Worten… – sie muss nicht mehr bewirken als eine Predigt, mit der man unzufrieden ist. Wenn die Predigt einen Satz hatte, der einem Menschen weiterhilft, dann war sie es Wert – auch wenn man selbst unzufrieden mit ihr ist.

Nun, das betrifft auch das Jahr:

Lege es dankbar in die Hand Gottes, möge er mit dem, was man gesagt und getan hat, etwas Gutes in anderen bewirken.

Und vergeben möge er uns, wenn wir seinem Willen widerstanden haben.

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