Impressionen

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Impressionen – Eindrücke.

Wie viel Eindrücke drücken sich dem Menschen in kürzester Zeit ein.

Wo auch immer er ist – wenn er denn ganz wach ist – in der Natur, in der Stadt, als Mensch, der Medien konsumiert, …

Er braucht seine Zufluchtsorte der Ruhe, damit die Eindrücke keine negativen Dellen hinterlassen. 

Er benötigt Zeit, einfach einmal die Augen zu schließen, seine Gedanken gehen zu lassen, wohin sie wollen…

Er benötigt Zeit, seine unruhigen Hände zu falten, damit sie in sich und in Gott zur Ruhe kommen.

Er benötigt Zeit, damit die atemlose Seele sich einmal auszittern kann bei dem, der sie hält.

Er benötigt Zeit… – wessen Sklaven sind wir, dass wir sie uns nicht gönnen können?

Unser Gott verpulvert uns nicht. Es sind unsere selbst gewählten Götzen, die uns hin und her hetzen.

Gott segne Euch, dass Ihr Ruhe findet – in der Nachfolge Jesu Christi und für die Nachfolge Jesu Christi.

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Christen+China

Dass schon im 8. Jahrhundert Christen in China waren, ist bekannt. Nun hat man 2009 eine Felsnische entdeckt, über der ein Kreuz eingraviert ist – diese Felsnische war wohl Begräbnisort von Christen. Diese Nische wird zwischen 316-907 datiert, eher in ältere Zeit. http://www.welt.de/geschichte/article123958426/Die-Christen-erreichten-China-schon-in-der-Antike.html

Weiteres wird sich sicher herausstellen. In China waren die Nestorianer sehr früh. Sie waren Anhänger des Nestorius. Menschheit und Gottheit Jesu waren für Nestorius nicht eine Einheit, sondern getrennt. Nestorius war bis 431 Patriarch in Konstantinopel (heute Istanbul) – (das heißt, wenn der frühe Termin 316 stimmen sollte, dann kann es sich nicht um ein Erbe der Nestorianer handeln).

Nachdem Nestorius abgesetzt und vertrieben worden war, flohen seine Anhänger nach Persien, in arabische Staaten und missionierten bis hin eben nach China. Und überall verkündeten sie Jesus Christus auf ihrer Weise. Im 12./13. Jahrhundert hatten sie sogar sehr starken Einfluss auf die Verwaltung in der Mongolei. Sie haben auch Mohammeds Wissen über den christlichen Glauben beeinflusst. Assyrische Christen gibt es bis heute – und sie haben sehr stark zu leiden: in Syrien, Irak und Iran.

Vor den Nestorianern war möglicherweise – zumindest lautet so die Tradition – der Jünger Jesu Thomas bis nach Indien gelangt. Die Thomas-Akten stammen aus dem 3. Jahrhundert – und sie zeigen eben dieses, dass Thomas in Indien gewesen sei. Das kann natürlich alles Phantasie sein – aber es gibt auch die Thomaschristen in Indien, die sich von eben diesem Thomas herleiten – und frühe Belege legen reale Hintergründe nahe. Diese Geschichte unseres christlichen Glaubens ist äußerst interessant – und der Eurozentrismus, der sich kaum um die älteren Kirchen Asiens kümmerte, erweist sich einmal mehr als blind: http://de.wikipedia.org/wiki/Thomaschristen  Wie die Nestorianer sehr wahrscheinlich Mohammed beeinflussten (damals wurde der Islam bekanntlich als christliche Sekte angesehen), so haben Christen auch mit dem Buddhismus regen Austausch getrieben und vielleicht auch so manchen Ansatz in den Buddhismus eingebracht (Bodhisattva, Vegetarisches Denken, Amida-Buddhismus…).

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Sterbehilfe

In den USA wollen in einem Fall die Angehörigen, dass die Ärzte die Frau sterben lassen – in einem anderen Fall wollen die Angehörigen, dass die Ärzte die Frau am Leben lassen. Doch was ist „Leben“? In beiden Fällen geht es um hirntote Menschen, die allein noch darum leben können, weil sie an Maschinen angeschlossen sind. http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/sterbehilfe-debatte-in-den-usa-a-943427.html

Ohne diese Maschinen wäre die Angelegenheit klar: Beide Menschen wären schon gestorben. Nur: Das gilt natürlich auch für so manche Kranke, die nur mit Hilfe von Maschinen überlebt haben und gesund geworden sind. Das bedeutet, man kann die Zeit nicht einfach zurückdrehen und sagen: Dann leben wir halt ohne Maschinen.

Die moderne Gesellschaft muss neue Wege finden, den Tod festzustellen. Ein Maßstab ist dafür gewesen: Wenn keine Gehirnströme mehr vorhanden sind, dann ist der Mensch hirntod – auch wenn der Körper noch lebt. Und solange der Mensch hirntod ist – aber der Körper noch lebt, dann kann man auch Organe entfernen, um anderen Menschen damit das Leben zu retten.

Nur inzwischen gehen die Organtransplantationen zurück, angeblich, weil die Menschen wegen der letzten Skandale aufgerüttelt wurden. Ich vermute jedoch, dass diese Diskussion um die Frage, was ist eigentlich hirntod, diese Skepsis fördert. http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/transplantationen-zahl-der-organspenden-weiter-eingebrochen-a-943628.html

Man wollte die Bevölkerung in manchen Ländern zwingen, ihren Körper preiszugeben, indem sie Widerspruch einlegen – bei uns muss man zustimmen – was die Hürden erhöht, denn selber aktiv zu werden in welche Richtung auch immer ist anstrengender als es laufen zu lassen. Aber diesen Zwang auf die Bevölkerung auszuüben ist auch nicht richtig – denn ich bin der Meinung, dass noch viel abläuft im Menschen, der Körper und Gehirn ist – und nicht nur Gehirn. Und man kann nicht utilitaristisch von anderen fordern, sich für die Allgemeinheit aufzuopfern. Würde besitzt der Mensch, ob er nun tot ist oder lebt. Und das mussten wir Menschen im Laufe der Menschheitsgeschichte erst mühsam lernen, den toten Körper nicht einfach als Missbrauchsobjekt zu benutzen. Wir bestatten Freund wie Feind.

Aber die Frage stellt sich dann: Wie kann man Menschen helfen, die auf die Organe angewiesen sind?

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Gewalt gegen Gläubige+Satanismus+Abtreibung

Einen Überblick über Gewalt gegen Gläubige in den unterschiedlichsten Staaten: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/weltweit/detailansicht/aktuell/gewalt-gegen-glaeubige-nimmt-zu/

In El Salvador wurden sechs Evangelikale erschossen: http://www.idea.de/detail/menschenrechte/detail/el-salvador-sechs-evangelikale-erschossen-26856.html

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Werbung für den Satanismus: http://www.pro-medienmagazin.de/film/detailansicht/aktuell/belohnung-fuer-oeffentliches-satanismus-bekenntnis/ Wer sich aufgrund des Films zum Satanismus bekehrt bekommt zusätzliches Bonusmaterial.

Eigentlich muss man darüber lachen – aber das Schlimme ist, dass ich mir vorstellen kann, dass wirklich wegen 20 Sekunden mehr Material mancher diesen Schritt tut. Und sei es aus Geck. Wie neulich gelesen: Wegen einer Banane oder einem Top umsonst würden sich manche einen Chip unter der Haut einpflanzen lassen.

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Das Europa-Parlament hat den Estrela-Agenda zur Abtreibung abgelehnt. Doch das ist den Abtreibungsfans egal. Sie legen schon wieder eine Diskussionsgrundlage vor. http://www.pro-medienmagazin.de/politik/detailansicht/aktuell/eu-abtreibungsverfechter-geben-nicht-auf/ Die EU-Kommission: Abtreibung ist ein Thema der Nationen und nicht der EU: http://www.kath.net/news/44525

Allein in Köln und Umgebung 2013 ca. 4000 Abtreibungen in Privatpraxen: http://www.idea.de/detail/menschenrechte/detail/koeln-und-umgebung-knapp-4000-abtreibungen-in-privatpraxen-26834.html

Warnung vor frei zugänglicher Pille danach durch den Ärztepräsidenten: http://www.kath.net/news/44515

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Realitätsverlust+Virtual reality+“Esoterische Luxusangst“

Das ist das, was viele in unserem Land kennzeichnet – vor allem bestimmte Gruppen: Realitätsverlust. Man will die Realität nicht wahrhaben – und zetert über diejenigen, die sie wahrhaben. Man zetert nicht nur, sondern versucht sie als Dummköpfe, Traditionalisten, Leute, die die Zeichen der Zeit nicht erkannt haben, zu bezeichnen, damit sie ja den Mund halten. Parallel dazu versucht man natürlich, die Wirklichkeit schön zu zeichnen, mit aller geballten Macht der bislang zum Realitätsverlust Bekehrten, damit sie gemeinsam medial über die arme Bevölkerung herfallen – um sie eben auch mit diesem Realitätsverlust anzustecken. http://www.focus.de/politik/deutschland/kisslers-konter/armutsmigration-und-populismus-hoert-dem-stammtisch-zu_id_3522869.html Aber das bleibt natürlich an den nationalen Grenzen nicht stehen. So hüpft dieser Realititäsverlust über die Grenzen rüber – und wird auch unterstützt durch Geldgeber, damit sie möglichst viele erreicht – bis hin nach Russland oder nach Afrika… – aber manche wehren sich noch.

Ich finde diese Virtual Reality Brillen für unsere Zeit bezeichnend: Man setzt sich so einen dicken schwarzen Kasten auf die Nase uns gaukelt sich Realität vor: http://www.focus.de/politik/deutschland/kisslers-konter/armutsmigration-und-populismus-hoert-dem-stammtisch-zu_id_3522869.html Viele haben diese Art schwarze Kästen schon vor ihrem Hirn geschaltet. Früher nannte man Virtual Reality Brillen: Brett vorm Kopf.

Esoterische Luxusangst wird hier beschrieben: http://www.welt.de/debatte/kommentare/article123959072/Esoterische-Luxusangst-die-ueber-Leichen-geht.html

(Nachtrag: Die Demonstration der Satten: http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/gruene-woche-zehntausende-demonstrieren-gegen-die-agrarindustrie-a-944270.html)

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