Gruner und Jahr

Gruner und Jahr (G+J) muss Stellen streichen: http://www.welt.de/wirtschaft/article131649609/Gruner-Jahr-streicht-in-Deutschland-400-Stellen.html Mein Problem mit Zeitschriften: Man kauft sie, blättert sie manchmal ein wenig Gewinn bringend durch, macht sich seine Gedanken, vergisst alles wieder – legt die Zeitschriften hin – und sie stapeln sich und stapeln sich – und dann wirft man diese Stapel weg. Und denkt sich dann: Schon wieder 120€ zum Fenster raus geworfen. GEO wirft man nicht weg – aber: Das alles kann kaum einer lesen, und sie stapeln sich und stapeln sich, weil man sie gerne noch einmal lesen würde. Und was macht man mit diesen Stapeln? Auch hier ärgert man sich, dass man so viel Geld in den Sand gesetzt hat.

Das ist mein Punkt, weshalb ich am liebsten keine Zeitschriften mehr kaufen würde. Ich lasse mich dann doch von einzelnen Themen auf dem jeweiligen Cover überreden. Aber da wäre meine Frage: Können sich die Verlage zu diesem Ärgernis nicht etwas einfallen lassen? Man wird Digitaler. Aber ist das wirklich eine finanziell lohnende Lösung?

Zum anderen: Es kommen ständig neue Zeitschriften auf den Markt. Dass sie sich gegenseitig Konkurrenz machen, kann man sich auch an den fünf Fingern abzählen.

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Flüchtlingspolitik

Sie sind alle überfordert mit dem Zustrom: http://www.welt.de/politik/deutschland/article131620347/Bundespolizei-kapituliert-vor-Fluechtlingsstrom.html

Es wird reagiert und nicht politisch vorausschauend gehandelt. Das wird dieser Politiker- und Experten-Generation noch einmal um die Ohren fliegen, dass sie unfähig waren, dieses Problem so zu handhaben, dass das Land davon profitiert und nicht absackt.

Man muss sich nur einmal vorstellen, dass es wirtschaftlich nicht mehr rund läuft. Was dann? Mord und Totschlag und die leisen Rufe: Willkommenskultur! Haltet aus! Nur Ruhe, deutsche Bevölkerung, lasst euch nicht provozieren und provoziert nicht! Wir sollen alle lieb haben!

Das Geld der Steuerzahler kann man gut gegen diese Probleme ausgeben – aber das ist keine vernünftige Politik, weil das Geld an allen Ecken und Enden ja für Teile der Bevölkerung selbst fehlt.

Ich würde gerne einmal wissen, was Experten zum Thema vorschlagen würden – rein rational, ohne innere und äußere Zensur. Und das dann auch umsetzen. Auch das rein rational ohne innere und äußere Zensur.

Neulich soll ein CDU-Politiker vorgeschlagen haben, Flüchtlinge zu Hause aufzunehmen, also das, was ich neulich als Satire formulierte, soll er ernst gemeint haben. Freuen wir uns darauf, dass er damit beginnt, eine Familie in seinem Haus aufzunehmen. Wahrscheinlich muss er dann noch anbauen, weil der Familie die beengten Verhältnisse sozial nicht zuzumuten sind.

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Auch das wird es in Zukunft häufiger geben: http://www.focus.de/politik/deutschland/dramatische-abschiebung-fluechtlinge-in-berlin-besetzen-dach-von-hostel-selbstmorddrohungen_id_4086344.html Hat die Politik und ihre Experten einen Weg gefunden, damit umzugehen – oder sagen sie: Wir haben Gesetze, die sind durchzusetzen – und wissen, dass das kaum realistisch ist? Wie gedenkt sie mit dem Thema umzugehen: Gesetze sind durchzusetzen?

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Übel

Was mir an dem folgenden Artikel, in dem es darum ging, dass mutmaßliche Vergewaltiger festgenommen wurden, besonders auffällt, ist der Satz: „Nach Zeugenaufrufen gingen zahlreiche Hinweise auf zunächst namentlich nicht bekannte Personen ein, die in den vergangenen Wochen Frauen angesprochen und teilweise belästigt hatten oder als Exhibitionisten aufgefallen waren.“ Das klingt so, als sei dieses schlimme Verhalten (zumindest in Kirchheim) verbreitet. Ist dem so? Oder waren es immer dieselben Männer? http://www.teckbote.de/nachrichten/stadt-kreis_artikel,-Mutmassliche-Vergewaltiger-gefasst-_arid,84330.html

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Gestern hatte ich dieses schreckliche Ereignis aus Großbritannien, dass 1400 Kinder und Jugendliche von einer Bande, die aus überwiegend Pakistanern besteht, missbraucht worden sind im Blog. Mittags hörte ich das im HR-Info auch. Und da ist mir aufgefallen: Sie haben die Herkunft der Täter genannt. Und es wurde gesagt, dass die Menschen, die in den vergangenen Jahren darauf hingewiesen haben, als Rassisten bezeichnet wurden (um sie zum Verstummen zu bringen). Es ist gut, dass Medien inzwischen auch aufwachen.

Ich bin gespannt, ob nun die Verwaltungen sensibler werden für das Problem. Denn soweit ich hier und da im Internet wahrnehme, sind diese Übeltaten nicht auf Rotherham beschränkt.

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Dieser Vorwurf, Rassist zu sein, weil man irgendwas sagt oder tut, das anderen nicht gefällt, geschieht auch berühmten Menschen wie Robin Williams: http://www.jihadwatch.org/2014/08/leftists-enraged-over-robin-williams-emmy-tribute-including-racist-joke-about-oppression-of-muslim-women Einleitend zu diesem Beitrag wird gesagt, dass es passieren kann, dass Menschen Kriminelles nicht anzeigen, weil sie befürchten, als Rassisten beschimpft zu werden. Und das ist übel, wenn eine Gesellschaft diesen Druck ausübt, weil es so kriminellen Handlungen Vorschub leistet und weil dadurch der Ventil in der Bevölkerung immer mehr Zorn-Druck aushalten muss.

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EU+Russland und Israel+Palästinenser

„Der EU liegt daran, diese Vision eines gemeinsamen Wirtschaftsraumes trotz Sanktionen und gegenseitiger Drohungen nicht aus den Augen zu verlieren.“ http://www.welt.de/politik/ausland/article131627223/Beim-Handschlag-laechelt-Putin-Poroschenko-listig-an.html

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Hindernisse für einen Frieden zwischen Israel und den Palästinensern: http://www.welt.de/debatte/kommentare/article131611601/Drei-unangenehme-Wahrheiten-zum-Nahost-Konflikt.html Zudem: Das Existenzrecht Israels wurde noch nicht positiv beschieden, von keiner der Palästinensergruppen. Das Ziel der Palästinenserorganisationen und ihrer Fans in Europa scheint also immer noch zu sein: Juden raus aus Palästina.

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Isis in Jordanien? + Syrien + Konvertiten + Afghanistan

Agiert die ISIS schon in Jordanien? http://www.clarionproject.org/news/islamic-state-operating-freely-jordan

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Auffällig ist, dass in letzter Zeit wieder verstärkt über die Verbrechen des Assad-Regimes berichtet wird, sogar von Giftgas ist wieder die Rede. Warum? Geht es darum, die Horror-Taten der ISIS zu relativieren? Vermutlich geht es eher darum, die Weltöffentlichkeit darauf vorzubereiten, dass die USA nicht nur die ISIS in Syrien bekämpfen wird, sondern auch das Assad-Regime gleich mit. Das hieße: Die Pforten der Hölle auch noch für den Rest von Syrien zu öffnen. Die Menschen, die unter dem Assad-Regime Zuflucht gesucht haben, bangen vor diesem US-Höllentrip noch immer. Jetzt wohl noch mehr.

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Muslime, die zum christlichen Glauben konvertieren, haben es überall schwer – auch in Kenia: http://www.jihadwatch.org/2014/08/kenya-convert-from-islam-to-christianity-beaten-thrown-off-balcony Indem man diese ehemaligen Muslime bekämpft, schreckt man Muslime, die von dieser Art Glauben angewidert sind, davon ab, sich ebenfalls Gott in Jesus Christus zuzuwenden. Das wird ein Grund sein. Ein anderer: Jeder Muslim, der Christ wird, stellt die muslimische Religion in Frage, das verunsichert noch mehr – also muss er bekämpft werden. Weitere Gründe: Der Koran sagt das, das sagen manche – und: Wenn ich den Konvertiten nicht bekämpfe, komme ich in die Hölle. Wer will das schon. Also ist es voll verständlich, wenn manche Muslime voller Panik und Angst Konvertiten  weltweit das Leben zur Hölle machen. Also müssen wir als aufgeklärte, gut meinende Menschen, als Menschen, die Streit vermeiden und vor allem das Menschenrecht auf freie Religionsausübung für unwichtig halten, allen den Rat geben: Bleibt ja dem Islam treu. Gilt auch für die Muslime, die Atheisten sein wollen. Seid heimlich Atheisten, Christen, Buddhisten – nur nicht laut!

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Ach ne, die afghanische Polizei kommt gegen die Taliban nicht an? http://www.spiegel.de/politik/ausland/taliban-auf-dem-vormarsch-auf-ehemaliges-bundeswehrcamp-a-988440.html Welche Überraschung aber auch. Nun weht auch noch die Fahne der Taliban auf dem ehemaligen Bundeswehrcamp! Na so etwas, das hätte man ihnen vorher verbieten müssen: Aber, aber, Taliban, ihr seid ja moderat, dass ihr ja nicht die böse Fahne hisst.

Sind die Journalisten und politischen Beobachter und Politiker denn alle so naiv?

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Menschenrechte

P1060589 - Kopie

Wenn es um Menschenrechte geht, dann dürfen wir nicht schlafen.

Menschenrechte, wie sie die UN in der Menschenrechtserklärung formuliert hat

http://www.un.org/depts/german/menschenrechte/aemr.pdf

dürfen keine Verhandlungsmasse sein.

Wenn es um die Aushöhlung der Menschenrechte geht – müssen wir wachsam sein.

Manchen gefallen sie nicht.

Manchen gehen sie nicht weit genug.

Wie dem auch sei – dahinter dürfen wir jedoch nicht mehr zurückfallen.

Sie haben viele Feinde: im Islam, im Kommunismus, im Kapitalismus, unter den Gleichgültigen.

Hinter die von der UN formulierten Menschenrechte dürfen wir jedoch nicht mehr zurückfallen.

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Richard Attenborough +

Richard Attenborough ist im Alter von 90 Jahren gestorben. Sein Gandhi-Film hat mich sehr beeindruckt http://www.spiegel.de/kultur/kino/richard-attenborough-britischer-regisseur-und-schauspieler-ist-tot-a-987854.html

 

(Nur am Rande: Dass auch Gandhi “nur” ein Mensch war, das nehmen ihn ein paar Leute übel. Aber er war ein Mensch, der der Menschheit – in Aufnahme der Feindesliebe Jesu – ganz neue Perspektiven vermittelte.)

Und: Cry Freedom:

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Nackte + Transsexuelle + Sterbehilfe + Ebolahelfer + Mütter

Es geht in allen Punkten um ethische Fragestellungen, so unterschiedlich sie auch sind:

1. Das, was der Kommentator hier dachte angesichts all der Nackedeis, denen er im Urlaub begegnet ist: Burkas sollten angedacht werden!

Das habe ich auch einmal gedacht – doch dann schnell wieder den Gedanken verworfen, weil er den Menschen nicht gerecht wird. Jeder hat das Recht, die Sonne, den Wind, den Sand, das Wasser zu genießen ohne dass er bzw. sie meinen ästhetischen Ansprüchen genügen muss. Es kommt auf das Gefühl des jeweiligen Menschen an und nicht auf das Gefühl der Betrachter. Sie sollen sich mit Haut und Haaren am Strand wohl fühlen – nicht ich. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fleischhauer-ueber-burka-verbot-koerperkult-und-strandurlaub-a-988148.html Dass Verhüllungen erotischer sein können als das pure Enthüllte, wer mag dem widersprechen. Nur kommt es den Enthüllten am Strand ja nicht auf Erotik und Sex an. Ich schätze: den meisten nicht.

So weit die Theorie. Und dann die Praxis? Das Auge freut sich über jeden ästhetisch schönen Anblick. Das kann man mit dem menschlichsten aller Verstände nicht bekämpfen.

2. Eine Transsexuelle wurde nicht als Frau erkannt und darum, weil eine Frau im Unternehmen gesucht wurde, abgelehnt. Sie klagte auf Diskriminierung. In dieser Instanz wurde die Klage abgelehnt, weil die Firma nicht wusste, dass sie transsexuell sei: http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/transsexuelle-bewerberin-mit-mann-verwechselt-keine-diskriminierung-a-988226.html Diese Klage, hätte die Klägerin Recht bekommen, böte ungeahnte Möglichkeiten, einen Job zu bekommen.

3. Ich finde, dass dieses Konzept, das hier vorgestellt wird, noch zu kurz greift: http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/sterbehilfe-ethiker-fordern-recht-auf-beihilfe-zum-suizid-durch-aerzte-a-987941.html Ich finde, man sollte über das von Oregon intensiver nachdenken: http://blog.wolfgangfenske.de/2014/06/30/sterbehilfears-vivendi-ars-moriendi/ Zu dem Thema siehe auch meinen Beitrag: http://blog.wolfgangfenske.de/2013/09/20/sterbehilfewahres-leben/

4. Es ist bewundernswert, dass sich so viele Menschen für die Kranken einsetzen, obwohl die Helfer selbst gefährdet sind. Dieses heldenhafte Handeln geht im Augenblick vollkommen unter. http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/sierra-leone-who-zieht-mitarbeiter-aus-ebola-labor-ab-a-988217.html

5. Endlich sagt auch Katrin Göring-Eckardt mit Blick auf Familie Vernünftiges – dass das von der Mehrheit ihrer Partei getragen wird, ist zu hoffen: http://kath.net/news/47282 : Es müsse auch möglich sein, dass Mütter mit Kindern zu Hause bleiben – und sie spricht von totaler Verfügung der Mütter für den Arbeitsmarkt, die der Gesellschaft kaum Raum für Beziehungen ließe. Nun, manche in der Partei positionieren sich schon mal schnell gegen Göring-Eckardt: http://www.pro-medienmagazin.de/politik/detailansicht/aktuell/gruene-streiten-ueber-familienpolitik-89199/

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1400 Kinder und Jugendliche missbraucht

Diese Information kann man nur mit Fassungslosigkeit lesen. In Rotherham scheint eine überwiegend pakistanische Jugendbande geschaltet und gewaltet zu haben wie es ihr beliebt – keiner ist eingeschritten. Wie verwahrlost und kaputt ist denn diese Stadt? Das lässt auf Zustände schließen, die eine äußerst kaputte Stadtgemeinschaft  erkennen lassen – zumindest in manchen Stadtteilen (117.000 Einwohner). http://www.spiegel.de/panorama/justiz/rotherham-1400-kinder-in-englischer-stadt-sexuell-missbraucht-a-988211.html

Sie brachten die Unsitte wohl mit aus ihrem Heimatland? http://www.persecution.org/2014/08/25/fifteen-year-old-christian-girl-gang-raped-by-two-muslim-men-in-pakistan/

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Wowereit

Wowereit tritt zurück. Schon lange gefordert – endlich getan – wobei: Wowereit ist nicht allein Schuld, die Berliner wollten ihn: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/berlins-buergermeister-wowereit-tritt-zurueck-a-988193.html Nun hoffe ich wieder für Berlin. Hoffe auch, dass es Saleh und Stöß um die Stadt geht und nicht um einen angesehenen Posten – und so wäre es gut, wenn man, statt sich gegenseitig zu bekämpfen, einen fähigen Menschen aus dem Land für diesen wichtigen Posten holt. Auch angesehene Posten kann man ins Unansehnliche Führen. Berlin ist zu wichtig. Sollte man meinen. Was die Mehrheit der Berliner meint? Keine Ahnung – ich bin in den letzten Jahren, was die Berliner Politik betrifft,  desillusioniert worden.

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