Zukunft und Vergangenheit

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Es ist nicht immer die Zukunft, vor der man Angst hat, sondern es ist die Vergangenheit, die man in die Zukunft mitschleppt.

Hier sind neben dem, was gestern angedacht wurde (Vergebung), vor allem falsche Entscheidungen zu nennen: sei es eine Partnerwahl, die man bereut, sei es eine Berufs- oder Wohnungswahl.

Sich mit dem, wofür man sich in der Vergangenheit entschieden hat, versöhnen, ist eine harte Lebenslektion, kann eine starke Herausforderung sein. In manchen Bereichen ist eine Korrektur möglich – in manchen eben nicht, und da gilt es dann, Verantwortung zu tragen – aber zu lernen, munter Verantwortung zu tragen, das anzunehmen, was man sich in der Vergangenheit zugemutet hat, denn ein mürrischer Umgang mit Entscheidungen der Vergangenheit macht die Zukunft schwer.

Als Mensch, der man sich Gott anvertraut, kann man sich und seine ungeliebte Situation aus Gottes Hand nehmen. Man kann ihn bitten, tragen zu helfen, man kann ihn bitten, einen neuen Blickwinkel geschenkt zu bekommen, aus dem heraus man das Schwere neu sehen lernt, man kann um Menschen bitten, die er einem schenkt, damit sie beistehen und tragen helfen – oder auch verändert werden.

Manchmal scheint Gott einen Menschen in schweren Situationen auch allein zu lassen. In diesen wird man stärker, lernt Verantwortung zu tragen, lernt, Entscheidungen zu treffen – und rückblickend sieht man ganz deutlich und dankbar: Gott, ich habe viel geschafft, denn du warst da und hast mich gelenkt und geleitet.

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Kirche und Islam

Die vornehmliche Aufgabe des Christentums ist es, den Glauben an den auferstandenen Jesus Christus zu verbreiten. Zu dem eigenen Glauben zu stehen, so zu leben, dass er anregend ist, dass andere ihn klasse finden und dann dazu kommen, über ihr Leben nachzudenken und dann kommt es vielleicht dazu, dass sie anfangen zu glauben.

Manchmal hat man den Anschein, als sei die Hauptaufgabe der Kirche die, den Islam zu schützen. Dabei – und jetzt muss ich mal viel Ärger los werden – ist es der Islam in seiner islamistischen Ausformung, der den christlichen Kirchen immens schadet.

Im Internet findet man viele Statements, dass die Islamisten übelst sind – wie eben alle Religionen übelst sind. Die grausamen Verhaltensweisen der Islamisten werden nicht allein auf den Islam und die Muslime übertragen, sondern werden auch auf Christen und andere Religionen weitergeführt. Das ist dumm – das weiß man, aber die Menschheit besteht nun eben einmal nicht immer aus solchen, die differenzieren können.

Von daher denke ich mir: Der Islam sagt, dass der muslimische Allah und der jüdisch-christliche Gott ein und derselbe seien. Wenn dem so ist, dann haben wir Juden und Christen auch das Recht, den Glauben, den Islamisten vertreten, massivst zu kritisieren, haben das Recht dazu, die sonderbare zurückhaltende Haltung vieler Muslime zu den Islamisten anzuprangern. Wir haben das Recht dazu, die Angriffe gegen Israel zurückzuweisen – die Angriffe gegen unsere Mutterreligion und ihrer Vertreter. Und wir haben das Recht dazu, unseren Glauben in seiner Eigenart dem Glauben der Muslime entgegenzustellen. Nicht ausgrenzend, sondern mit dem Ziel, Gemeinsamkeiten zu finden.

Wenn jemand sagt: Mein Gott ist auch dein Gott, dann habe ich das Recht, diese Behauptung zu hinterfragen – und auch zu sagen: Nein, stimmt nicht. Der Gott, den Jesus Christus verkündigt, ist anders als der Gott, von dem Mohammed spricht. Und auf dieser Basis können wir dann Überschneidungen suchen – müssen sie suchen, damit die Menschheit nicht religiös gesprengt wird.

Und was finden wir in den Kirchen – zumindest in den offiziellen Verlautbarungen? Keine Abgrenzungen von den Teilen des islamischen Glaubens, der nicht mit dem christlichen kompatibel ist, sondern eine Verchristlichung des Islam, damit er für Menschen unserer Kultur angenehmer wird. Darum müssen wir uns auch nicht wundern, wenn Menschen sagen: Alles ein und dasselbe.

Wir müssen uns mit Muslimen solidarisieren, wenn sie angegriffen werden, wir dürfen den Islam als Religion nicht verächtlich machen – das heißt aber nicht, dass wir uns mit ihrem Glauben solidarisch erklären müssen oder deren Glauben verchristlichen dürfen. Unsere Aufgabe ist es, Jesus Christus zu verkündigen, durch Wort und Tat.

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In einem youtube-Video wird der hysterische Islamisten Schrei Allahu Akbar satirisch auf alles bezogen, was schief geht (Allahu Akbar Compilation). Dieser Schrei ist für christliche Ohren ein Kriegsschrei. Auch so etwas muss man sagen dürfen, er verletzt Menschen, die dieser islamischen Frömmigkeit nicht folgen, immens. Wenn man Opfern seit Hunderten von Jahren diesen Schrei zumutet – dann muss man sich nicht wundern, wenn Menschen mit einem solchen nichts zu tun haben wollen und ihn vehement ablehnen – oder sich als Gegenreaktion massiv über ihn lustig machen, wie über alles, was man in seiner Aufgeblasenheit ins Lächerliche zieht. Das hat mit Rassismus usw. nichts zu tun, sondern ist einfach eine Art Selbstschutz.

Wenn Allah und Gott, wie Mohammed und Muslime sehen, ein und derselbe ist, dann haben wir auch das Recht, auf diese blasphemisch, gotteslästerliche Verwendung des Satzes massiv hinzuweisen. Zu rufen: Gott ist größer – und dann andere zu bekämpfen und zu ermorden – es gibt für Christen nichts Antichristlicheres, nichts, das mit Gott verächtlicher umgeht. Und ich denke, dass das auch für Muslime guten Willens äußerst schlimm ist, zu hören und zu sehen, wie ihr Glaube durch Islamisten in den Dreck getreten wird. Es wäre nur schön, wenn sie das weltweit massiv zum Ausdruck bringen würden.

Wir müssen das als Christen sagen, wenn wir Gotteslästerungen nicht mitmachen bzw. dulden wollen. Das was hier passiert, ist schlimmer als jede Hinterfragung unseres Glaubens, jede Distanzierung von Gott, jede Satire über den Glauben. Das alles ist menschlich verständlich. Aber den Namen Gottes dermaßen in den Schmutz zu treten, wie es die Islamisten tun, das muss diesen Tretern verdeutlicht werden – von allen Religionen gemeinsam, nicht nur in Sonntagsreden und in Reden, die für Andersgläubige bestimmt sind.

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Wer sich über diese Worte ärgern sollte, möge bedenken, dass Muslime auch zu Recht den Christen ihre Meinung sagen. Und: Vielleicht sagen sie ja ihre Meinung, um endlich jemanden zu hören, der es wagt, seine eigene Meinung entgegenzustellen. Denn durch sachliche Auseinandersetzungen kann man wachsen. Wer Muslimen seine Antwort verweigert, nimmt sie als Diskussionspartner nicht ernst. Muslime ernst nehmen heißt auch, ihnen die eigene Meinung nicht vorzuenthalten. Es kommt nur immer darauf an: Wie reden wir miteinander.

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Niedergang der Kirche

Die Spätzeit des Christentums habe in Deutschland begonnen: http://www.idea.de/nachrichten/detail/thema-des-tages/artikel/die-spaetzeit-des-christentums-hat-begonnen-83065.html

Freilich macht man es sich zu einfach, wenn man sagt, Totgesagte leben länger – aber wenn Christen ihren Glauben nicht aktiv leben, dann wird es eben in Deutschland auf längere Sicht eventuell nur eine kleine Gruppe sein, die die Fackel hochhält. Und das ist das Schlimme: Überall in der Welt wächst das Christentum – selbst da, wo es massiv verfolgt wird, wird es sich nach den Verfolgungen wieder erholen. Es wächst, ist jung, es ist dynamisch. In Deutschland haben wir die besten Bedingungen, aber viele nutzen sie nicht.

Dennoch sehe ich es nicht so düster. Aber worauf der Artikel seinen Schwerpunkt setzt: Kirche kann immer weniger den spezifisch christlichen Glauben vermitteln. Und hier lautet meine Frage: Will sie ihn vermitteln? Ist es Sozial-Kultur, die der Kirche wichtig ist – oder ist es der Glaube an den auferstandenen Jesus Christus? Menschen haben Ängste im privaten Bereich – was Beziehungen und Arbeit betrifft, sie kommen mit Sterben, Tod, Verlust nicht klar – hier kann Kirche ansetzen – und es wäre gut, wenn wenigstens diejenigen, die in der Kirche beschäftigt sind, hier wieder Antworten geben können. Dass sie sich auf die alten Antworten besinnen und sie in die Gegenwart übertragen, statt auf sie zu verzichten, weil sie alt geworden seien. Die Kirche und deren Vertreter haben in den letzten Jahrzehnte das Soziale mehr betont als den Glauben – das rächt sich jetzt. Bei Jesus finden wir beides: Glauben und soziales Engagement. Beide Standbeine sind notwendig, um aufrecht und stark in die Zukunft gehen zu können.

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EU wieder vom Feinsten

Bin mal gespannt, ob diese Scherze wirklich umgesetzt werden sollen:

http://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/EU-will-Toast-zum-Einzelgaenger-machen-article13924346.html

Ich würde elektrische Händetrockner und Föhn sowieso verbieten. Und warum soll man Brot toasten? Also weg mit dem Toaster. Eier sollen auch roh gut schmecken und Router brauchte man vor 100 Jahren ebenfalls nicht, warum sollte man sie heute benötigen?

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Fragen von Hans Magnus Enzensberger – Fragen, die es in sich haben, aber den Galoppierenden (s. Text) sicher egal sind, weil sie sich und ihre Ideologie eben irgendwie an der Macht festhalten müssen: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/hans-magnus-enzensberger-vierzig-hinterhaeltige-fragen-zu-europa-11995058.html

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All das ist EU – nicht Europa. Europa ist mehr.

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Voll sexualisiert

Die rot-grünen Länder sind ja voll sexualisiert – und suchen nun schon die Kinder mit ihren sexuellen Bestrebungen unpädagogisch zu beglücken: http://kath.net/news/48772 Da dachte man immer, die 68ger gehören inzwischen zum alten Eisen, die Pädophilen-Diskussion habe die Augen zu einem angemessenen Umgang zum Thema Sexualität geöffnet – hat sie auch, aber nicht diese Regierungen.

Was sie als Erwachsene machen, sollte ihnen unbenommen sein – aber die Kinder mit hineinziehen, das wird sie hoffentlich sehr bald – und nicht erst wieder in 30-40 Jahren – zu Fall bringen.

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Geisterarbeiter

Ghana bekommt viel Geld von der EU – und es werden damit unter anderem Geisterarbeiter bezahlt: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/12/28/geisterarbeiter-beschaeftigt-eu-steuergelder-versickern-in-ghana/

Ich hatte einmal im Blog, dass die EU versuchen muss, die Menschen vor Ort zu unterstützen, damit sie nicht gezwungen sind aus wirtschaftlichen Gründen zu fliehen. Dabei geht es um gerechte Wirtschaft – aber auch um die Unterstützung der Wirtschaft im Land. Aber wie soll das geschehen, wenn die Wirtschaft und die Regierung bzw. der Apparat korrupt sind?

Christen setzen da auf Christen, denen man schon eher ein soziales Benehmen zumutet. Vielleicht wäre das eine Möglichkeit auch vom Staat aus zu operieren? Zusammenarbeit mit den vertrauenswürdigen Kräften vor Ort?

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Vergangenheit und Zukunft

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Es ist häufig nicht so sehr die Zukunft, die uns ängstlich werden lässt, sondern es ist die Vergangenheit, die wir in die Zukunft mittragen.

Selbst die Zeitschrift “Stern” hat die Kraft der Vergebung erkannt – allerdings nicht religiös.

Vergebung befreit den anderen von der Vergangenheit, wenn ich ihm vergebe, sie befreit mich von der Vergangenheit, wenn mir vergeben wird – aber auch, wenn ich vergebe.

Die religiöse Vergebung hat mindestens einen Aspekt, den die säkulare Form nicht hat: Wenn mir der andere nicht vergibt, nicht mehr vergeben kann, wenn ich mir selbst nicht vergebe – ich darf wissen, dass, wenn ich von Herzen vor Gott trete und bereue, dass er mir vergeben wird. Und darauf kann ich mich immer berufen, wenn mir die Vergangenheit siedend heiß einfällt und mir die Zukunft verderben will.

Gott, der mir in Jesus Christus vergeben hat, schenkt mir einen Neuanfang.

Aber es ist nicht nur Schuld, die mir die Zukunft vermasseln kann. Darüber morgen mehr.

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