uns-wir-ihr-euch

So einfach ist das auch mal wieder nicht: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/sascha-lobo-ueber-das-deutsche-wir-gefuehl-a-1010852.html

Denn: Ich bin nicht du – und du bist nicht ich. Ich will nicht du werden – und du sollst nicht ich werden. Ich will nicht, dass du genau das tust, was ich tue, genau das willst, was ich will – du willst nicht genau das tun, was ich tue, genau das wollen, was ich will. Wir sind verschieden – und das ist gut so.

Und das gilt auch für das Wir. Wir haben unsere Vorstellung von Gesellschaft – und sie ist im Vergleich zu anderen Gesellschaften sehr gut. Ich will nicht, dass ihr eure Vorstellung von Gesellschaft benutzt, um unsere Gesellschaft unter der Hand umzukrempeln.

Und wenn ihr in unsere Gesellschaft kommt, dann richtet euch nach den Vorgaben unserer Gesellschaft – und wenn uns aus eurer Gesellschaft etwas gut erscheint und wir es gerne übernehmen wollen, dann wollen wir es freiwillig tun, nicht weil ihr uns dazu zwingt.

Das, was Herr Lobo oben vorschlägt ist nur dann sinnvoll, wenn alle gesellschaftspolitischen Vorstellungen irgendwie gleich sind – es im Grunde keinen Unterschied macht, ob man diese oder jene nimmt. Aber das ist weltfremd.

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2014-2015

Das alte Jahr gibt dem neuen Jahr schwere Hypotheken mit:

Ukraine/Russland und damit verbunden die wirtschaftlichen Turbulenzen, die zu erwarten sind und die kriegerischen Töne;

all die Islamisten, die versuchen, ihren Machtbereich zu erweitern und 2104 sehr erfolgreich damit waren (ISIS+Boko Haram) und auch in Europa mancher Terrortourist Menschen die Augen für diese Gefahren geöffnet haben;

Griechenland und damit verbunden den Kampf um den Euro;

Tendenzen verstärken sich, Israel gegen die Radikal-Palästinenser allein zu lassen;

Politik, die sich Selbstgerecht über Bürger des Staates erhebt, die so tut, als hätte sie alles im Griff, dabei jedoch überhaupt nicht weiß, wie sie mit Problemen umgehen soll, aber andere Ideen verteufelt;

Spannungen innerhalb der Gesellschaft aufgrund politischer Unfähigkeit – denn mit der politischen Unfähigkeit, die Spannungen in der Gesellschaft auszugleichen, entzieht sich die Bevölkerung bestimmter Vorgaben;

ideologische Versuche, die Kinder sexuell umzupolen;

ideologische Versuche, die gesamte Bevölkerung umzuerziehen – und wehe dem, der nicht mitmacht und einen eigenen Kopf behält, statt sich einen Allerweltskopf implantieren zu lassen;

es wird so getan, als hätte man Gelder genug – dabei sind viele Menschen am Rand des Existenzminimums, gerade alte Menschen, chronisch Kranke.

Es geht einem großen Teil der Bevölkerung noch gut – darum ist alles verhältnismäßig ruhig. Aber wehe, die Verteilungskämpfe beginnen.

Aber dennoch denke ich, sollten wir den Teufel nicht an die Wand malen. Gesellschaftspolitische Auseinandersetzungen gibt es immer und muss es geben. Immer wieder wird auch versucht, die Tradition in den Dreck zu treten oder die Neuerungen zu verachten. Immer gab es Politiker, die dachten, sie seien wichtiger als die Bürger – und Bürger, die dachten, sie seien schlauer als die Politiker. Es gab immer schon Politiker, die meinten, die Bevölkerung auswechseln zu müssen, und Bürger, die Blindfüchse nicht auswechseln können, weil so manche Strukturen festgefahren sind. Arme gab es immer und Superreiche gab es immer.

Natürlich ist das nicht beruhigend. Es ist beruhigend, dass es in einer Gesellschaft unterschiedliche Kräfte gibt. Und wir haben zu versuchen, allen Kräften ihren Raum zu lassen und dazu beizutragen, dass man miteinander gesittet und respektvoll umgeht. Dass Gewalttätigkeiten von welcher Seite auch immer (!) massiv von allen bekämpft werden, denn wenn totalitäre Ambitionen einreißen, dann schaukeln sich die Gewalttäter – auch die Verbalaggressoren – gegenseitig hoch. Wir haben zu versuchen, die Gesellschaft zu einem lebenswerten Miteinander zu machen, wenn es zu kippen droht.

Gerechtigkeit, Transparenz, Respekt, Ehrlichkeit, aufrichtiges Ringen um den richtigen Weg, Beachten des Rechts, dass alle gleich sind – alle! – vor dem Recht. Richter müssen unabhängig bleiben, wir haben darauf zu achten, dass sie nicht bedroht werden und vor irgendwelchen Banden, Einzelgruppen, Medien oder Individuen Angst haben müssen, sondern recht sprechen können.

Darauf müssen wir gemeinsam sorgfältig achten, dass Menschen, die im Leben keinen Fuß fassen können – dass man sie solange sie wirklich Not leiden – tragen hilft, dass Menschen, die die Hilfsbereitschaft ausnutzen, die Grenzen aufgezeigt werden. Das Subsidiaritätsprinzip darf nicht angetastet werden.

Rassismus muss bekämpft werden, wie die Entwürdigung von Menschen insgesamt – und man muss darauf achten, dass Begriffe wie Rassismus nicht leichtfertig verwässert werden, um politische Ziele zu erreichen, indem man andere als solche bezeichnet, die es gar nicht sind. Dazu gehört auch die Zuordnung des Andersdenkenden zur nationalsozialistischen Weltanschauung. Man muss diese bekämpfen, weil sie inhuman ist. Man tut es nicht, indem man politische Gegner leichtfertig als solche bezeichnet, im Gegenteil.

Keiner hat das Recht, den Menschen durch Gehirnwäsche zu einem anderen Menschen umzupolen. Keine Ideologie darf Fuß fassen, die die Kinder antastet und in ihnen ein Werkzeug sieht, die eigene Ideologie zu implementieren, sie sexuell umzupolen. Kinder sind zu schützen vor den Fallen der Erwachsenen, sie sind zu warnen vor den Gefahren – und der Staat hat nicht das Recht, die Kinder den Eltern aus ideologischen Gründen zu entziehen.

Ein Staat, der versucht, Eltern zu ersetzen, der Versucht, die Wirtschaftsfachleute zu ersetzen, der versucht, die Wissenschaftler an die Kandare zu nehmen, der Journalisten und Richter bedrängt, der die Gesellschaft in ein enges Korsett zu pressen droht, der seine Bürger belügt und betrügt, der – und seine Mitläufer – muss von den Bürgern äußerst kritisch behandelt werden. Und alle müssen darauf achten, dass es auch bei uns nicht soweit kommt.

Eine demokratische Gesellschaft bedeutet: Ringen um den richtigen Weg. Und das haben wir, wie gesagt, respektvoll miteinander zu tun.

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Geschichtsklitterung

Das ist schon interessant, da werfen Geschichtsklitterer anderen vor, Geschichtsklitterung zu betreiben: http://www.spiegel.de/kultur/kino/exodus-bibel-epos-in-vereinigten-arabischen-emiraten-verboten-a-1010713.html Natürlich ist die Geschichtsklitterung der einen mit höchsten Weihen geweiht, die des anderen dem Publikum verschuldet.

In Marokko gibt es Proteste gegen die Entscheidung, den Film nicht zu zeigen. In Pakistan gibt es Proteste gegen Imame, die sich nicht von den Taliban, die die Kinder ermordeten, distanzieren wollen. Es tut sich hier und da was in diesen religiös geknechteten Ländern.

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Aber immer noch müssen Christen leiden. So wurden Weihnachten im Iran feiernde Christen festgenommen: http://www.jihadwatch.org/2014/12/iran-raids-house-church-on-christmas-arrests-nine-christians Es ist natürlich klar, dass die Iraner kein Weihnachten feiern, wenn sie Schiiten sind. Aber dass sie um Weihnachten herum und an Weihnachten zahlreiche Oppositionelle hinrichten, soll sicher ein Signal an den Westen sein: http://pamelageller.com/2014/12/obamas-peace-partners-iran-hangs-seven-on-christmas.html/

Christen feiern Geburtstag Jesu – normalerweise friedlich, fröhlich, besinnlich. Im Jemen feierte einer Mohammeds Geburtstag, indem er 33 Feiernde in den Tod riss: http://www.jihadwatch.org/2014/12/yemen-jihad-suicide-bomber-murders-33-celebrating-muhammads-birthday Aber diese Art zu feiern ist auch nicht üblich: Hier gibt es Hinweise zum Geburtstag Mohammeds: http://www.kalender-uhrzeit.de/feiertage/geburtstag-des-propheten-mohammed

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Zum neuen Jahr

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Einer sagte: „Ich würde im neuen Jahr so gerne einmal Gott sehen, dann weiß ich, dass es ihn gibt.“ „Oh“, sagte der Heilige, „du wirst Gott sehen, aber erst einmal sehen wir nur seine Spuren: Jesus Christus, die Schöpfung, wenn andere Menschen mir Gutes tun, die Notleidenden, denen ich helfen soll – alles Spuren Gottes.“ Da antwortete Einer: „Jesus war doch nur ein Mensch! Die Schöpfung ist nur Zufall! Ich und andere Menschen haben doch mit Gott nichts zu tun!“ Da sagte der Heilige: „Schau nur genauer hin, sieh dir nicht nur das Vordergründige an – dann wirst Du Gottes Spuren erkennen. Hinter einer selbstgebastelten Gardine gibt es ganz, ganz viel Welt!“

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Weihnachtsfeiern aus aller Welt

Es gibt viele sehr ermutigende Nachrichten über Weihnachtsfeiern aus aller Welt:

Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak lassen es sich trotz der Grausamkeiten, die sie erlebt haben und erleben, nicht nehmen, „Christ the saviour“ zu feiern. In China ließen sich ca. 3000 Menschen in einer Kirche Pekings taufen, in Pakistan feierten sie hinter dicken Betonwänden, bewacht von tausenden Polizisten Weihnachten. Weihnachtsfeier als Widerstand gegen jegliche Kultur des Todes.

In Jesus Christus kam Gott in die Finsternisse der Welt, um sie zu erhellen.

Trotz der Bedrohung durch die Boko Haram kamen auch viele Christen in Nordnigeria zu den Weihnachtsfeiern: http://www.christianpost.com/news/christian-nigerians-celebrate-christmas-despite-boko-haram-suicide-bomb-threats-131789/

Wie sah eigentlich der Weihnachtsbesuch in unserem Land aus? Es gibt keine Bedrohung von außen – eher von innen? Hoch wie immer? Höher? Geringer?

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Das ist den Extrem-Hindus ein Stachel im Fleisch, dass diejenigen, die in deren Kastensystem nichts gelten, die Dalits / Unberührbaren, Christen oder Muslims werden. Es gibt 25 Millionen Dalits, die Christen sind – weil sie erfahren haben: Alle Menschen haben gleiche Würde, sie haben genauso viel Würde wie ein Hindu auf den höchsten Rängen des Systems. Sie haben Gemeinschaft der Christen erfahren, ihre Liebe und Unterstützung, man kann sich engagieren und wird als wertvoll angesehen.

Allerdings habe ich auch gehört, dass so manche traditionell christliche Gemeinde mit den Christ gewordenen Dalits nichts zu tun haben möchte. Christentum wird von manchen als eine elitäre Religion angesehen, weil es im Kolonialismus von der Elite vertreten wurde. Es ist schön, dass sich die Dalits von solchem Dünkel nicht abschrecken lassen.

Gottes Liebe ist größer als der Dünkel derer, die sich als Elite ansehen wollen. http://www.persecution.org/?p=63198

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Totalitarismus von Umweltschutzgruppen + Antisemitismus + Hitler

Es ging einmal um Umweltschutz – nun wird der Umweltschutz dem Hauptziel, die Klimaerwärmung zu reduzieren, geopfert: http://www.welt.de/debatte/kommentare/article135841660/Die-brandgefaehrliche-Macht-des-Oeko-Kartells.html

Das ist interessant zu sehen, wie viele Gruppen totalitaristischer werden: Rechtsextremisten-Linksextremisten-Islamisten-Umweltaktivisten-Nahrungsreduktionisten-Wertezertreteristen-(Anti-)Putinisten… –

Wenn einzelne Gruppen totalitäre Ambitionen haben, dann können sich andere nur dadurch wehren, dass sie sich gegen solche zusammentun. Und dann beginnt bei ihnen ebenfalls eine Verhärtung, weil keine der Gruppen die andere besiegen kann.

Liebe Christen, macht da nicht mit, sondern versucht, für alle offen zu bleiben und vermittelnd zu wirken. Klar, dann sitzt man zwischen allen Stühlen und muss sich so manchen schwachsinnigen Vorwurf anhören – aber wir müssen munter und fröhlich den aggressiven Totalitaristen welcher Couleur auch immer, um der Gesellschaft willen, die Stirn bieten. Spiel nicht mit den Schmuddelkindern… – wir lassen uns nicht vorschreiben, mit wem wir keinen Kontakt haben dürfen…

Was? Du zitierst einen Rechten? Kontaktabbruch! Was? Du zitierst einen Linken? Böse, böse. Was? Du gibst einem Klimakiller Raum, der nicht mit dem Mainstream streamt?… Oh, Mann. Wie Lügner äußerst fit sein müssen, weil sie sich merken müssen, bei wem sie was gelogen haben, so müssen die Schublädchen-Leute äußerst fit darin sein, herauszufinden, in welches Schublädchen sie den jeweiligen Menschen stecken – und ob sie ihn dann zitieren, kennen, nennen dürfen oder nicht.

Ich glaube: Stallgeruch nennt man das. Wehe, wer den nicht hat…

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Antisemitismus – deutsche Politikerinnen auf den ersten Rängen. Das ist wirklich keine Ehre: http://www.welt.de/politik/ausland/article135851827/Linke-Politikerinnen-auf-Liste-der-Antisemiten-2014.html Gibt es eigentlich Politiker, die auch solche Entgleisungen als Schande für Deutschland und Sozis in Nadelstreifen-Röcken bezeichnen usw.? Links ist immer noch Schick – und man hält sich vornehm zurück, wenn aus dieser Ecke Antisemitismus kommt.

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War Hitler ein Linker – ein National-Sozialist? Dazu ein Artikel aus der taz von 2003 von Joachim Fest: http://www.taz.de/1/archiv/?dig=2003%2F09%2F27%2Fa0148

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So viel zum Thema Schublädchen: Die in linken Schublädchen stecken, sind per se gut, die in rechten Schublädchen stecken, sind per se übel. Solche einfach gestrickten Socken müssen wir heute noch vielfach ertragen.

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Wirtschaft und Moral gehören zusammen

Wirtschaft und Moral gehören zusammen. „Unsere Gesellschaft braucht ein stabiles Fundament, das sich auf die folgenden Grundpfeiler stützt:

1. Bildung und Erziehung

2. Mündigkeit

3. Werte, Moral und Ethik

4. Demut und Dankbarkeit

5. Liebe und Vertrauen“

Ein Artikel von Marc Friedrich und Matthias Weik, die auch ein Buch geschrieben haben: Der Crash ist die Lösung.

Ich hoffe, dass der Titel nur reißerisch ist – dass die vertretenen Thesen es in diesem Sinn nicht sind. Denn wirtschaftliche Verwerfungen rufen sehr schlimme soziale Missstände hervor. Eine Binsenweisheit.

Diese oben genannten Werte tun auch der Wissenschaft und Politik – überhaupt – gut.

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