Ukraine + Waffen für die Ukraine

Ich hoffe, sie kommen mit ihren Verhandlungen weiter. Sehe aber gleichzeitig keine Chancen auf echtes Vorankommen, wenn die Ukraine nicht als föderaler, neutraler Staat aufgebaut wird. Solange der Westen oder Russland darauf Wert legen, die Ukraine unter ihre Herrschaft zu bekommen, ist jegliche nachhaltige Lösung nicht in Sicht.

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Sorry, aber das ist doch unter aller Kritik: Die Ukraine benötigt mehr Waffen, damit der Friedensplan erzwungen wird http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-02/ukraine-krieg-putin-pro-waffen-russland-usa-eu Ich habe keine Ahnung wie alt der Schreiber des Artikels (Steffen Dobbert) ist. Aber hat er noch nie etwas von Stellvertreterkriegen gehört? Glaubt er tatsächlich, dass wenn der Westen die Ukraine aufrüstet, Russland nicht auch aufrüstet? Das Gleichgewicht des Schreckens basiert nicht auf ein Gleichgewicht der Waffen auf dieser Ebene. Da lässt sich herrlich aufrüsten – bis die ganze Ukraine in Trümmern liegt. Wer profitiert davon? Die Ukraine nicht.

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„Islam ist, was wir daraus machen“ + Truth + HassPredigt

Ednan Aslan, den ich neulich schon einmal genannt habe, hat einen richtigen Blick auf das Thema Islam: http://www.spiegel.de/politik/ausland/ednan-aslan-islam-ist-das-was-wir-draus-machen-a-1017271.html Er erkennt, dass die geistige Reife vieler Muslime in den letzten Jahrhunderten stecken geblieben sind – und gleichzeitig nicht in der Lage sind zu erkenne, dass islamische Strömungen schon einmal weiter waren als heute. Und: „Der Islam wird in Deutschland von Einrichtungen repräsentiert, die gänzlich vom Ausland gesteuert werden.“ Man merkt an diesen wenigen Aussagen, wie bemerkenswert dieses Interview ist.

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Dieser Satz ist nachdenkenswert: „Truth: the new hate speech“ http://www.jihadwatch.org/2015/02/when-truth-becomes-poisonous Wenn Wahrheit nicht mehr ausgesprochen werden darf, weil sie als Hass-Rede eingeordnet wird, dann können wir uns warm anziehen. Wenn Wahrheit als Gift empfunden wird, das die Gesellschaft spaltet – dann gibt es nur eins: Die Wahrheit sagen – auch wenn sie keiner hören will. Wir haben darin große Vorbilder: die großen Propheten Gottes, die im Alten Testament zu Wort kommen. Und auch die Apostel: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.

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Jan Fleischhauer hat wieder den Nagel auf den Kopf getroffen: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/kampf-der-religionen-unsere-hassprediger-kolumne-a-1017639.html : Über Gott darf man Witze machen – aber wehe, einer macht welche über Frauen, Lesben und Homos und man muss hinzufügen: über Muslime. Und: „`Wenn ich Christ werde, dann muss Schluss sein mit dem Götzendienst´, donnerte er den armen Sünderlein von der Kanzel entgegen. Das reicht der EKD, um als jemand zu gelten, den man als Seelsorger besser aus dem Verkehr zieht.“

Denk ich an die EKD in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht – um den alten Kalauer hervorzukramen. Ob sie noch fähig ist, sich zu besinnen, wenn sich die öffentliche Aufregung um diese Predigt gelegt hat?

Ich würde mal gerne hören und sehen, wie sie sich winden, wenn man sie fragt: Ist dies und das Götzendienst? Muss man dies und das in seinem Glauben integrieren, damit man sich als ein guter EKDler erweist?

Solus Christus? Uiuiuiui – natürlich – aber bloß nicht konkret werden und sagen: Solus Christus – aber nicht Mohammed! Solus Christus – aber nicht Buddha! Solus Christus – aber nicht Krishna! Solus Christus – aber nicht die Externsteine! Ich schweige mal lieber ganz schnell. Und sage: Solus Christus – der Rest ist Schweigen.

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Senioren + Transitgesetz + Inklusionspreis

Eine Zeitschrift für Senioren – mit interessanten Themen: http://www.lebenslauf-magazin.net/

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Dass man sich auf eine Interimslösung geeinigt hat, ist gut. Denn es ist kaum einsichtig, dass der Mindestlohn auch für LKW-Fahrer aus anderen Ländern eingeführt werden muss. Denn das bringt das Gefüge der Nachbarländer durcheinander, die Kalkulationen der außerdeutschen Betriebe usw. http://www.bmas.de/DE/Themen/Soziales-Europa-und-Internationales/Meldungen/2015-01-30-interismloesung-ml-im-reinen-lkw-transitverkehr.html?nn=6216 Ich denke, dass unsere Gesetze nicht andere Länder in die Bedrängnis bringen dürfen – und diese dann EU-weit geregelt werden müssen.

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Firmen, die 2014 den Inklusionspreis bekommen haben: http://www.bmas.de/DE/Themen/Teilhabe-behinderter-Menschen/Meldungen/inklusionspreis-2014.html?nn=6246 Darunter auch SAP. Und in diesem Abschnitt fällt mir ein Satz auf: „Das Unternehmen setzt seine Beschäftigten talent- statt defizitorientiert ein…“. Das ist, denke ich, eine grundsätzliche Einstellung, die man in unserer Gesellschaft immer wieder einüben muss: Nicht darauf schauen, was der andere nicht kann, sondern darauf schauen, was der andere kann. Das kann zu einer Haltung werden.

Ein nicht mehr aktiver Lehrer sagte mir einmal: Natürlich muss ich Fehler anstreichen – aber meine Grundeinstellung ist: Ich freue mich darüber, was ein Schüler kann – und beurteile ihn nicht über sein Nichtkönnen. Freilich, läuft es letztlich auf ein ähnliches Ergebnis hinaus, zeigt aber, dass man dann doch ganz anders mit den Menschen umgeht.

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Kirche und Film

Die Kirchen hätten viel zu sagen – auch durch gute Filme – doch wer ist heute noch in der Lage, aus christlicher Perspektive gute Drehbücher zu schreiben und entsprechend gute Filme zu drehen? Es fand ja eine Art Aushungern statt. Christliche Autoren und andere haben sich ja weitgehend zurückgehalten – es wäre schön, wenn sie sich jetzt wieder outen würden – und „Bilder mit bleibendem Wert“ schaffen würden angesichts all der Belanglosigkeiten, Grausamkeiten usw.: http://www.pro-medienmagazin.de/film/detailansicht/aktuell/missioniert-die-redaktionen-91011/ Der Drehbuchautor Fred Breinersdorfer fordert von den Kirchen mehr Engagement im Film. Nicht nur die Autoren und Regisseure müssten freilich mutiger werden: Auch die Kirchen. Damit sie nicht die Flut an Flachheiten noch vermehren.

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Provokanter Künstler

Der Künstler mit Namen Fleckenstein ist sicher kein Muslim, denn dann würde er nicht in Kauf nehmen, dass sein Kunstwerk, Gebetsteppiche vor die Frauenkirche zu legen, von Füßen übertrampelt wird. Er provoziert damit maßlos. Aber manche Menschen sind einfach so naiv, dass man sich das kaum vorstellen kann – vor allem, wenn aufgrund ihrer Naivität weltweit wieder Christen leiden müssen: http://www.welt.de/regionales/sachsen/article137265889/Gebetsteppiche-vor-Pegida-Demo-ausgelegt.html Ich hoffe, die Stadtverwaltung erkundigt sich erst einmal bei saudischen und pakistanischen Muslimen, ob das als Affront gewertet werden könnte, wenn Menschen darüber rennen.

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Kritik an den Nachrichten und heute-show

Christoph Maria Fröhder kritisiert die Darbietung der heutigen Fernsehnachrichten: http://www.t-online.de/unterhaltung/tv/id_72812438/ard-mann-rechnet-mit-tagesschau-und-tagesthemen-ab.html

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Die heute-show wird gut drüber hinwegkommen, sie hat ja viele Förderer. Aber dieser Fehler zeigt doch auch Grundsätzliches: Sie bekommt die Witze nur hin durch Verkürzungen. Und durch die Verkürzungen zieht sie alle, die sie auf dem Kieker hat, durch den Kakao. Sonst würde es nicht funktionieren. Die heute-show ist ein Musterbeispiel an satirischer Manipulation. Und weil sie Satire sein soll, kommt sie wohl weitgehend durch – vor allem linke Satire. http://www.spiegel.de/kultur/tv/heute-show-oliver-welke-entschuldigt-sich-bei-marlena-schiewer-a-1017348.html

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EU Unrecht und Israel + Ukraine + Russland + Obamas Kreuzzüge

Wenn das stimmt, was in diesem Artikel steht, dass die EU Gebäude für Palästinenser finanziert, deren Bau nicht erlaubt ist, dann gießt die EU Feuer in das heikle Verhältnis zwischen Israel und den Palästinensern. Welcher EU-Mensch ist für so eine gefährliche Tat verantwortlich? Er sollte sofort suspendiert werden. Auch die EU hat nicht das Recht, einfach andere Länder zu annektieren. Es klingt fast schon nach Ukraine – denn der Versuch ist ja auch nicht besonders gelungen. Die Arroganz der Macht – so könnte man das titeln: http://www.jihadwatch.org/2015/02/eu-funding-illegal-palestinian-building-in-israeli-areas Die USA und die EU verhalten sich als Herren der Welt. Sie sind es nicht. Sie sind nur Stimmen im Chor der Nationen, Völker und Stämme. Freilich eine sehr wichtige Stimme. Aber das erlaubt nicht, dass die Gesetze anderer Länder gebrochen werden.

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Es geht nicht darum, das Gesicht zu wahren! Es geht um Menschenleben. Und wem es als Politiker darum geht, das Gesicht zu wahren, der sollte abtreten, weil er nicht fähig ist, verantwortlich zu handeln: http://www.fr-online.de/ukraine/ukraine-wohin-bewegt-sich-obama-,26429068,29782736.html

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Ich denke, Russland sollte sich politisch neu orientieren. Es hat viele Baustellen, auf denen es bauen muss – sie aber liegen lässt oder nicht mit dem Bau klar kommt: Tschetschenien, Abchasien, Südossetien, Krim, Ostukraine, Transnistrien – habe ich welche vergessen? Es bedarf einer neuen Politik, die diese Probleme insgesamt klärt.

Die Ukraine-Frage ist aber nicht nur eine Frage Russlands – sie ist eine auch des Vorgehens des Westens: Und ich weiß nicht, ob dieses Thema auch mit Putin besprochen wurde. Aber daran hängt alles: Die Angst Russlands vor der Expansion des Westens. Das betrifft natürlich nicht Tschetschenien, aber Georgien und die Ukraine. Dabei liegt natürlich auch jeder Fall anders. Denn Südossetien ist ja eigentlich unabhängig und Georgien wollte es sich angliedern – oder liege ich da falsch, denn das ist ja gerade das Problem, dass keiner weiß, was richtig oder falsch ist bzw. diese Einschätzung vom Betrachter abhängig ist.

Wir haben viele schwelende Konflikte. Kümmert sich eigentlich die UN darum, diese planvoll zu lösen – oder hofft jeder, dass keiner an dieser Frage rührt?

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Dass Obama nichts über Kreuzzüge weiß, außer dass es welche gab und die damit verbundene Polemik gegen Christen – das habe ich im Blog auch schon vermutet. Freue mich, dass ich nicht der Einzige war: http://www.pro-medienmagazin.de/politik/detailansicht/aktuell/viel-kritik-an-obamas-kreuzzug-vergleich-91016/

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