Hassprediger

Jetzt darf jeder Islamkritiker Hassprediger genannt werden? Was ist das denn für ein absurdes Urteil! Das verniedlicht diejenigen, die wirklich Hassprediger sind. Und solche Verniedlichungen sind brandgefährlich. http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/detailansicht/aktuell/gericht-muslim-darf-nuhr-hassprediger-nennen-92103/ Darf auch ein Gericht, das Nuhr kritisiert, Hassgericht genannt werden? Natürlich nicht. Aber das zeigt im Grunde, wie absurd das Urteil ist.

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Verhaltensanleitung für ISIS

Verhaltensanleitung für IS-Kämpfer, für Dschihadisten auch in Europa: http://www.20min.ch/ausland/news/story/-Betruege–geh-joggen–hab-immer-ein-Kondom-dabei–20756970 Man könnte es so zusammenfassen: Sei Menschen verachtend und unauffällig. Es geht ums Joggen, ums Bombenbauen und um Spitznamen zur Tarnung, damit alle meinen, man sei westlich angepasst.

Diese Anweisungen sind insofern perfide, weil sie propagiert, dass man Muslimen, die sich gut integriert haben, mit Misstrauen begegnen muss. Denn man weiß ja nie: ist das nun einer, der sich nur tarnt oder ist er wirklich ein freundlicher Mensch. Und das ist auch das Ziel der Terroristen – Terror in eine Gesellschaft bringen auf andere Art und Weise als bislang üblich: Die Muslime, die in der Mitte der Gesellschaft leben, sollen sich isoliert fühlen – und dann auch zu den Dschihadisten überlaufen. Es ist wirklich ein teuflisches Verhalten, weil es Zwietracht sät.

Wer sich davon einschüchtern lässt, sich verunsichern lässt, ist diesen teuflischen Menschen auf den Leim gegangen.

Es ist ein langfristiges Ziel der Terroristen. Und hat gute Chancen, bei uns auch zum Erfolg zu führen: Weil wir nur auf Gegenwart hin denken und nicht strategisch in die Zukunft.

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Berechenbare Türkenregierung

Wie berechenbar doch die Regierung der Türkei ist. Neulich schrieb ich im Blog, dass es doch dieser Regierung egal ist, was man von ihr denkt. Und siehe da, hier kann man es nun schwarz auf weiß lesen: http://www.spiegel.de/politik/ausland/recep-tayyip-erdogan-mit-dem-westen-redet-man-nicht-a-1034277.html Und die AKP-Politiker sind auch noch so unmündig, zwar gegen diese Regelung zu sein, dass man mit den Westlern nicht sprechen dürfe, aber Angst davor haben, sich gegen diese undemokratische Regelung zu wenden. Das heißt: Der Vorwurf, dass die Türkei wieder einmal einer Diktatur entgegenschliddert, ist nicht so abwegig, wenn selbst die Politiker vor der Macht einer Clique kuscht.

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Vögel lieben

 

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Wer Katzen Raum lässt – schränkt Vögel ein.

Wer Vögeln Raum lässt – schränkt Schmetterlinge ein.

 

Spatzen fürchten Elstern und machen mords getschilp.

Elstern fürchten Katzen und machen mords gekrächz.

 

Kann denn nicht wenigstens Natur harmonisch sein?

Schon der Apostel Paulus erkannte: Die arme Kreatur sehnt sich wie der Mensch nach Befreiung.

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Gottesbezug in Schleswig-Holstein + Humanistische Ethik + Philosophisches Let´s Dance

Nicht nur das Thema Familie ist Opfer intellektueller Spielereien, sondern auch die Frage, ob eine Verfassung einen Gottesbezug haben solle – eine Spielerei, die an der Bevölkerung vorbei geht: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/detailansicht/aktuell/erneut-diskussion-um-gottesbezug-in-landesverfassung-92098/ So mancher Modern-Intellektuelle hat das Bedürfnis, sich seine eigene Welt zu gestalten und dann zu denken, alle würden so denken.

Nun mag man einem solchen Intellektuellen gerne hören: Wie sieht er das mit der Letztbegründung? Warum Werte – wenn die Letztbegründung fehlt? Warum diese Werte, wenn keiner sagen kann, warum man sie einhalten sollte?

Dann kommen solche Artikel, die wirklich jegliches Niveau vermissen lassen, wie der von Steven Pinker: Eine Humanistische Ethik. Ich hatte mich auf den Artikel gefreut, denn Pinker ist ja kein Unbekannter, und was ich dann geboten bekam, war – sagen wir es sanft: nun ja. Reine Rhetorik. Das Wörtchen „unvoreingenommen“ sollte schon jeden misstrauisch machen – denn einen nicht voreingenommenen Ethiker gibt es nicht. Er ist also schon einmal in das Fettnäpfchen der Rhetorik hineingefallen, um wahrscheinlich Geister seinesgleichen zu ködern, die diese rhetorischen Fallen nicht bemerken, also geistig noch viel lernen müssen.

Fazit von Pinker: „Vielmehr beruhen moralische Entscheidungen auf rationalen, logischen Erwägungen, die jeder Mensch nachvollziehen kann. Dies entspricht dem Anspruch einer modernen, aufgeklärten Gesellschaft.“ Usw. usw. Es ist Utilitarismus pur. Hat er nicht gemerkt, dass der pure Utilitarismus viele nicht als das gelbe vom Ei beeindruckt? Übrigens: Und, was ist mit solchen Leuten wie mir, die so einen Stuss nicht nachvollziehen können – bin ich kein Mensch? Ich muss gestehen: Ist auch eine rhetorische Frage. http://www.wissenbloggt.de/?p=25870

Es ist leider so, dass atheistische Intellektuelle nicht selten ein Niveau erkennen lassen, das beim philosophischen Tanzwettbewerb „Let´s Dance“ nicht über die erste Runde hinauskommen würde. Der Chefdenker Dawkins gehört dazu. Auch Zeitgenossen, die ihr atheistisches Weltbild vertiefen wollen, haben mehr Tiefgang verdient.

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Peter Singers Quark

Ich hatte neulich Peter Singer als meinen Lieblingsgegner wieder im Blog – wusste aber nicht, dass er – es ist kein Witz! – der erste Preisträger des Peter Singer-Preises sein wird, der in Berlin verliehen wird. http://www.cicero.de/salon/streit-um-bioethiker-lasst-peter-singer-reden/59273/seite/2

Ich finde wie Kissler, man solle Singer seinen Quark reden lassen, in einer solchen Quark-Veranstaltung dazu passt dann der Laudator Michael Schmidt-Salomon von der Giordano-Bruno-Stiftung. Sie hat solche Werbung wahrscheinlich bitter nötig, um irgendwie Gleichgesinnte auf sich aufmerksam zu machen. Darum hatten dieselben Leute vor ein paar Monaten Peter Singer ebenfalls schon geehrt. Ich hatte es im Blog.

Aber: Kissler nennt den Quark „Quark“. Damit hat er Recht. Das Schlimme ist nur, dass das furchtbar giftiger Quark ist, der Leuten die Hirne vernebelt und die Tötung von behinderten Kindern und Säuglingen bis zum 27. Tag überhaupt legitimieren möchte. Und er hat seine Fans, die ihn – ich hatte auch das neulich – als einen der bedeutendsten Philosophen und Ethiker bezeichnen. Und er hat das Geld auf seiner Seite – ein bedeutendes Argument: Behinderte werden der Gesellschaft zu teuer. Und er hat noch ein Argument auf seiner Seite: Das Wohlfühlen der Eltern geht vor dem Leben eines solchen Wesens ohne Selbstbewusstsein, Autonomie und Rationalität. Mit diesen Argumenten sind Geizlinge und Spaßlinge wunderbar zu ködern. So wird er weiter seine Fans finden.

Es ist wirklich ein giftiger Quark. Aber reden darf er, damit in unserer Gesellschaft deutlich wird: Was es alles an Menschen verachtenden Gedanken gibt. http://blog.wolfgangfenske.de/2015/05/06/argument-gegen-peter-singer-und-co/ und: http://blog.wolfgangfenske.de/2015/04/22/peter-singer-babys-toeten/ und: http://blog.wolfgangfenske.de/2011/06/02/philosophie-der-angst-peter-singer/

Übrigens geht es Singer nicht allein um behinderte Babys – diese hebt er nur hervor, wahrscheinlich aus rhetorischen Gründen, weil das in unserer Gesellschaft mehr Menschen ansprechen könnte (auch aus Mitleid nach dem Motto: die armen Behinderten können nicht glücklich werden usw.): http://m.welt.de/politik/deutschland/article141027719/Peter-Singer-spricht-behinderten-Babys-Lebensrecht-ab.html

Zudem fangen die diese Leute unbedarfte Tierliebhaber eben damit, dass sie durch die Preise für die Menschenaffen werben – doch unter der Hand wird ihnen dann diese unmenschliche Theorie untergeschoben.

Dass Singer auch die christliche Tradition ablehnt, nach der der Mensch Ebenbild Gottes ist, versteht sich von selbst.

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Familie + Kinder

Viele Deutsche – und nicht nur Deutsche – wünschen sich die klassische Familie, auch wenn sie wissen, dass es nicht immer so klappt zwischen zwei Menschen. Aber die Familie steht hoch im Kurs – auch bei Jugendlichen. Alles andere möchte ich als intellektuelles Gedöns bezeichnen, das heißt, dass ideologische Schreibtischkonstrukte diskutiert werden, propagiert werden usw. usw. – aber an der Wirklichkeit kaum Anhaltspunkt haben. Anhaltspunkt höchstens da, wo sich Menschen in einer Phase des Frustes und der Enttäuschung befinden, weil ihre Sehnsucht nach Familie einen Dämpfer bekommen hat: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/detailansicht/aktuell/klassische-familie-wunschbild-nummer-eins-92087/

Die ideologischen Angriffe auf Familie sind schon sehr massiv. Bis dahin, dass medial propagiert wird: Der Mensch ist nicht monogam veranlagt, auch Frauen leben heute polygam, weil sie ihren Spaß haben wollen usw. usw. Mancherorts macht sich der Staat sogar zum Handlanger solcher Ideologien – aber ich hoffe, dass letztlich das Menschliche immer siegt.

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Und das wird als „Gender-Gesinnungs-Terror“ verstanden: http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/uni-passau-gleichstellungsbeauftragte-verbietet-fensterln-a-1034403.html  – das hat freilich nichts mit Gender zu tun, sondern mit übersteigertem Feminismus. Interessant ist nun, dass jetzt „sexistischeres“ passiert, nachdem die Frauenbeauftragte Einspruch erhoben hatte: Jetzt müssen auch Studentinnen im Dirndl die Leiter hochklettern.

(Hoffentlich kommt es nicht zu tragischen Verletzungen, weil Dirndl – je nachdem – doch ein wenig hinderlich sind für diese Tätigkeit.)

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Kinder sind lebhaft. Und das ist das Problem: Wer ehrlich ist, der will ruhige Kinder. Und wer ehrlich ist, weiß, dass das ein blöder Wille ist, denn zum Kindsein gehört eben, dass man lebhaft ist. Es gibt aber auch überaktive Kinder. Und da frage ich mich, kann man keine Klassen einrichten, in denen diese Kinder besser aufgehoben sind als in herkömmlichen Klassen? Kinder, die für kleinere Klassen geeignet sind als für große mit ca. 30 Schülerinnen und Schülern? Es scheint eine Kostenfrage zu sein: Pillen kaufen ist billiger als die Schule so einzurichten, dass lebhafte Kinder – vor allem Jungs – auch die Möglichkeit haben, Unterricht zu genießen. Wenn es um solche Themen geht, bin ich immer zwiegespalten. Jungs sollten nicht an den braven Mädchen gemessen werden.

Es gibt doch so viele pädagogisch geschulte Menschen – gibt es da keine guten, realistischen Forschungs-Arbeiten, die an dieser Stelle weiterhelfen: http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/ein-arzt-empoert-sich-lasst-die-kinder-in-ruhe-12815971.html

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Girl in Dirt + Frau geht als Kuh + Rassismus

The Girl in Dirt from Salvatore Gangi on Vimeo.

Vom Netzwerk gegen Menschenhandel.

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Eine indische Frau geht lieber als Kuh, damit sie von Männern nicht belästigt wird, zudem gibt es für Vergewaltigung geringere Strafe als wenn eine Kuh getötet wird. Ist zwar der Postillion – aber das öffnet den Blick für unmenschliche Zustände: http://www.der-postillon.com/2015/04/immer-mehr-inderinnen-verkleiden-sich.html

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Schwarzer Rassismus ist genauso abzulehnen wie weißer Rassismus – oder der Rassismus von Arabern. Das stimmt: Darüber wird jedoch kaum geredet: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/udo-ulfkotte/trends-der-zukunft-immer-mehr-schwarzer-rassismus-gegen-europaeer.html

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Wie viele Unis in den USA sind denn noch an Frauen entwürdigenden Praktiken beteiligt? Das darf doch nicht wahr sein! Hoffentlich kommt all das jetzt auf den Tisch: http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/uni-kurs-in-florida-studentinnen-sollten-an-eigener-vagina-ueben-a-1034394.html

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Flüchtlinge

Rupert Neudeck hat einen Vorschlag und der ist massivst zu untersttzen: Die UN muss einen Weg finden, das Flüchtlingsproblem global in den Blick zu bekommen.

Es ist unerträglich, dass Menschen auf diese Weise gefährdet werden, dass sie von Menschenhändlern ausgebeutet werden, dass sie von irgendwelchen Einheimischen gekauft und somit versklavt werden. Wie geht man mit Ländern um, die das Problem dadurch verschärfen, dass sie die Menschen aus wirtschaftlichen Gründen vertreiben? Wie geht man damit um, dass die eigentliche Not der Flüchtlinge von mafiösen und terroristischen Gruppen missbraucht werden?

Das Problem überfordert einzelne Länder – es muss somit global angegangen werden. Was macht dieser Apparat UN in dieser Hinsicht? Denn auch die Palästinenser-Flüchtlinge sind letztendlich darum zu einem Weltproblem geworden, weil einfach keine Lösungen global angegangen werden.

Dass Kirchen die Politik unter Druck setzen, das ist notwendig: http://www.domradio.de/themen/rainer-maria-kardinal-woelki/2015-05-18/neudeck-politik-ist-fluechtlingsfrage-am-ende – aber das ist keine Lösung des Problems. Dieses ist durch die oben genannte Aufforderung an die UN, endlich etwas zu tun, eher gegeben.

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Die UN hat von 2006-2015 anderes zu tun, als sich mit den Flüchtlingsfragen zu beschäftigen:

Verurteilungen der ISIS: 1

Verurteilung der Boko Haram: 1

Verurteilung der Hamas: 0

Verurteilung Israels: 61 (so Hillel Neuer: UN Watch)

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