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Weltwahrnehmung – ein Lernprozess: Kritik hat das Ziel, Missstände zu verbessern
„Gott und die Gene. Ein Naturwissenschaftler entschlüsselt die Sprache Gottes“ von Francis S. Collins. Bislang habe ich erst das erste Kapitel gelesen – es ist äußerst interessant. Im ersten Kapitel stellt er dar, wie er von seiner agnostischen bzw. dann atheistischen Weltanschauung zum Glauben an Gott gekommen ist. Collins ist Leiter des internationalen Humangenomprojekts und hat Bedeutendes zur Entschlüsselung menschlicher Gene beigetragen. Als das Ergebnis der Arbeit öffentlich vorgestellt wurde, sagte der damalige Präsident Clinton: „Heute erlernen wir die Sprache, mit der Gott das Leben schuf. Umso mehr wächst unsere Ehrfurcht vor der Komplexität, der Schönheit und dem Wunder Gottes höchsten und heiligsten Geschenks.“ – Diese Worte unterstützt Collins – und das als Wissenschaftler. Und so wundert er sich einmal über Wissenschaftler wie Dawkins, die versuchen, die Medienhoheit zu erlangen, indem sie behaupten, Wissenschaft und Glaube könnten nicht zusammenpassen – und wundert sich über die Glaubenden, die dasselbe meinen – allerdings nicht aus atheistischem, sondern aus einem engen Glaubensverständnis heraus.
Bislang muss ich sagen: Es tut gut, ein solches ausgewogenes Buch zu lesen. Es ist auch einfach geschrieben, so dass man es nebenher lesen kann, aber auch interessierten Laien schenken kann. Zumindest vom ersten Kapitel her gesehen. Ich vermute, dass das auch für die anderen Kapitel gilt. Ich lasse mich überraschen.
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„Auch die Jünger Jesu würden heute bloggen“ http://www.idea.de/spektrum/detail/auch-die-juenger-jesu-wuerden-heute-bloggen-90384.html
Dem ist nichts hinzuzufügen.
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Das ist ein witziger Artikel – eines Intellektuellen – denn er wird sicher kein Spezialist sein, der einen Abgesang auf die Intellektuellen anhebt und die Spezialisten aufs Podest hebt: http://www.cicero.de/salon/moralische-instanz-wir-brauchen-keine-intellektuellen/59138
Vielleicht sollte Herr Alexander Grau einmal bedenken, dass unsere Gesellschaft, wenn sie gut ist, nicht zwischen entweder oder gepolt ist, sondern das Sowohl-AlsAuch bestimmend ist: Wir benötigen Spezialisten – und wir benötigen Intellektuelle. Denn Intellektuelle haben trotz aller Nachteile den Vorteil, dass sie nicht betriebsblind sind. Als Spezialist kann man sich voll auf sein Metier konzentrieren – ich weiß, wovon ich rede – und ist dann aber wiederum dankbar, dass es Menschen gibt, die einen umfassenderen Blick haben. Sie mögen nicht immer Recht haben – aber das wäre ein schlechter Spezialist, der meint, er habe alle Weisheit seines Faches mit Löffeln gefressen.
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Sie ist wirklich nicht die Einzige, die ein Erlebnis als Wunder interpretiert. Und wir sollen auch über die Wunder, die jeder Einzelne erleben kann und vielleicht auch erlebt, reden. Auch Jesus sehen – da ist sie nicht die Einzige, die davon berichtet. http://www.focus.de/panorama/welt/wunder-aus-dem-himmel-nahtoderfahrung-maedchen-sieht-jesus-und-ist-geheilt_id_4621729.html
Mein Problem mit solchen Nahtoderfahrungen und Wundern ist, dass sie medial Furore machen – und das macht mich dann gleichzeitig skeptisch. Das Gute an der katholischen Kirche: Wunder müssen offiziell beglaubigt werden, wenn sie als solche anerkannt werden wollen. Und dafür gibt es meines Wissens strenge Kriterien. So etwas müssten wir im evangelischen Bereich auch haben, damit nicht jeder vorschnell die Öffentlichkeit mit entsprechenden Nachrichten beglückt.
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Menschen heute haben keine Möglichkeit, mit ihrer Trauer und der Not umzugehen. Es ist eine Wellness-Welt, in der eben trauer, Not und Tod keinen Platz finden. Von daher ist es gut, wenn Kirchen diesen Menschen Zuflucht bieten – und hoffentlich auch halt bieten können. http://www.pro-medienmagazin.de/journalismus/detailansicht/aktuell/germanwings-absturz-not-fuehrt-in-kirchen-91731/ Die Light-Life-Bewegung kommt immer irgendwann an ihr Ende – wird aber immer das Lebensziel bestimmen – bis man merkt: Das Leben ist mehr und tiefer.
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Ein junger Mann ist todkrank, hat dennoch sein Priesterausbildung fortgesetzt – und wurde vorzeitig zum Priester geweiht, weil das sein allersehnlichster Wunsch vor dem Sterben war: http://www.kath.net/news/50206 Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass der Wunsch der ausschlaggebende Grund für diese Handlung war.
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Die Zahl der Katholiken steigt in Afrika und Asien stark an: http://kath.net/news/50194
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In Frankreich wurden christliche Gräber verwüstet: http://kath.net/news/50197
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Türke droht Rachehandlung an: Aufgrund der Papstworte könnte die ehemals christliche Hagia Sophia nun schneller in eine Moschee umgewandelt werden. Warum? Weil der Papst sich für historische Wahrheit, für die Armenier eingesetzt hat: http://kath.net/news/50183
Es scheint manchen gut zu tun, einen Unschuldigen für üble Taten verantwortlich zu machen.
Und was macht die UN? Der Mord an 1,5 Millionen Armeniern und die Vertreibungen und und und – haben nichts mit Völkermord zu tun: http://speisa.com/modules/articles/index.php/item.1177/un-the-genocide-of-1-5-million-armenians-was-not-genocide.html (Ich weiß nichts über die Glaubwürdigkeit dieser Seite!) Und auch hier: http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2015/04/510981/us-wissenschaftler-die-tuerken-haben-die-armenier-nicht-ermordet-2/ Der Völkermord-Vorwurf kommt nur daher, dass die Türken Muslime sind und die Armenier Christen, habe mit der Realität nichts zu tun. Zudem hätten Armenier einen Aufstand gemacht, weil sie türkisches Gebiet annektieren wollten (und wer hatte das große armenische Reich vorher zerstört?). Müssen, um Aufständische zu bekämpfen, solche Grausamkeiten an Zivilisten ausgeübt werden? Massenhafte Ermordungen, unbegreifliche Grausamkeiten? Deportationen? Christliche Missionare waren sehr übel und die Franzosen ebenso, was die Türken geärgert hat, und darum haben sie so reagiert. (Dass dieser Völkermord nicht der erste im 20. Jahrhundert war, hatte ich schon im Blog. Das war die Vernichtung der Hereros.) Im Grunde weigert sich die Türkei, diese Barbareien, ausgeführt von Türken, als Völkermord anzuerkennen, weil damit auch Reparationsleistungen verbunden wären.
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Die „Woche für das Leben“ wurde eröffnet. Es geht dieses mal um das Thema Sterben – helfen, gut sterben zu können statt Suizid: http://kath.net/news/50191 und: http://kath.net/news/50179 Es geht um eine Kultur des Sterbens – und die haben wir Christen. Je entchristlichter unsere Gesellschaft wird, desto schneller sucht sie den Tod.
Aber: Menschen haben eine angeborene Hemmung sich zu töten. „Eine Selbsttötung sei nur dann denkbar, wenn die Schutzfunktion außer Kraft gesetzt und das aufgestaute Aggressionspotential gegen sich selbst gerichtet werde. `Was aber erst durch eine schwere psychische Krise oder eine unerkannte psychische Erkrankung möglich wird, kann nicht als freie Entscheidung betrachtet werden´“ so die Ärztin Claudia Kaminski. http://www.idea.de/thema-des-tages/artikel/lebensschuetzer-kontra-strafrechtler-83233.html
Zur Kultur des Sterbens, die ich Kunst des Sterbens nannte: http://blog.wolfgangfenske.de/2014/11/30/kunst-des-sterbens/
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Aus dem Jahr 2011 in Christ und Welt: http://www.christundwelt.de/themen/detail/artikel/herrn-hitlers-spaete-liebe-zum-islam/ Der Artikel von Mathias Schütz ist mir damals entgangen. Zumindest kann ich mich nicht mehr an ihn erinnern.
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Genau so schlimm wie die Theodizee ist die Anthropodizee: Das Verzweifeln am Menschen.
Bei Gott kann man dann leicht sagen: Es gibt ihn nicht.
Beim Menschen ist das nicht so leicht.
Für manche gilt: Sie wollen Gott vernichten, aus der Gesellschaft und den Hirnen verbannen, weil sie an ihm leiden.
Will der Mensch, der an der Anthropodizee leidet – auch den Menschen vernichten?
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Oh, oh: Von 12 Samsung Akkus sollen bei Amazon bestellte Samsung Akkus alle 12 gefälscht gewesen sein. Bedeutet das, dass Fälscher diese Plattform benutzen, um ihre faule Ware an den Käufer zu bringen? Gilt das auch für andere technische Geräte? Ich finde, der Artikel ist sehr harmlos und die Brisanz des Themas wird nicht deutlich herausgestrichen. http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/amazon-zwoelf-von-zwoelf-samsung-akkus-gefaelscht-a-1029152.html
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