Auseinandersetzungen in der katholischen Kirche

Es scheinen sich in der katholischen Kirche Auseinandersetzungen zuzuspitzen, weil die katholischeren Katholiken die nichtkatholischen Katholiken bzw. auch deren Angriffe nicht mehr still ertragen wollen: http://www.kath.net/news/50542 Damit zeichnet sich auch in der katholischen Kirche etwas ab, was gesellschaftspolitisch stattfindet und eben auch in der evangelischen Kirche: Es sind Versuche, den Zeitgeist-Glauben in den Kirchen durchzusetzen bzw. gesellschaftspolitisch einen bestimmten Zeitgeist als Maßstab für alle gesellschaftlichen Prozesse zu erklären und zu verabsolutieren.

Kirche ist nicht Sklavin des Zeitgeistes, keine Sklavin der Gesellschaft und ihrer jeweiligen ideologischen Moden. Kirche dient aber passt sich nicht an und greift das auf, was sie aus dem christlichen Glauben heraus für gut findet, nicht, was andere als gut empfinden.

Aus der Barmer Theologischen Erklärung: „Wir verwerfen die falsche Lehre, als könne und müsse die Kirche als Quelle ihrer Verkündigung außer und neben diesem einen Worte Gottes (sc. Jesus Christus) auch noch andere Ereignisse und Mächte, Gestalten und Wahrheiten als Gottes Offenbarung anerkennen.“

Impressum http://www.wolfgangfenske.de/

Südsudan + Islamisten + Türkei + Hassmoscheen + Koranexegese

Schämen sollen sich die südsudanesischen Politiker, dass sie die Errungenschaften einfach so zerstören – und massenhaft Menschen mit ins Unglück stürzen. Aber wenn selbst Europäer in der Ukraine die Angelegenheit nicht oder nur sehr schwer regeln können – kann man die Südsudanesen, die bekanntlich noch keine Friedenstradition haben, nicht verurteilen. Aber es ist schlimm, dass sie die Chance wegen eigener Bereicherung bzw. archaischen Stammesfehden so leichtfertig verspielen. http://www.spiegel.de/politik/ausland/suedsudan-hunderttausende-ohne-nahrung-und-medizin-a-1033299.html

*

Islamisten mordeten wieder in Pakistan: Viele Ismailiten sind gestorben: http://www.spiegel.de/politik/ausland/pakistan-ach-mal-wieder-43-tote-kommentar-a-1033630.html Der Artikel hat Recht: In vielen anderen Ländern wäre eine solche Tat ein Schock. Nicht aber in Pakistan. Dort gibt es das häufig.

Umso mehr bewundere ich die Pakistaner, die sich von ihren gewalttätigen Landsleuten nicht einschüchtern lassen – und wenn noch so viele von ihnen durch terroristische Feiglinge hinterhältig ermordet werden.

*

Einem kurdisch-türkischen Politiker wird Unglaube vorgeworfen, weil er ein Speckbrot aß: Dass nennt man noch wichtige Wahlkampfthemen. Gleichberechtigung der Frau – nichts da. Zwangsverheiratungen – nichts da! Benachteiligung von Minderheiten – nichts da. Usw. Speckbrote – das sind türkische Wahlkampfthemen: http://www.welt.de/politik/ausland/article140883529/Ein-Speckbrot-wird-zum-Wahlkampfthema.html Ich hoffe nur, dass diese Info zur selektiven Wahrnehmung unserer Medien gehört.

*

Vier von mehr als hundert Moscheen in Berlin werden als Sicherheitsrisiko eingestuft: http://www.berliner-kurier.de/polizei-justiz/salafismus-berliner-hass-moscheen-rufen-zu-gewalt-auf,7169126,30683452.html Das LKA sieht die Lage in NRW als sehr angespannt an, was die Terrorgefahr betrifft: http://www.derwesten.de/politik/nrw-staatsschutz-sieht-terrorgefahr-situation-angespannt-id10665232.html

Das heißt für mich: Man soll sich von Terroristen nicht einschüchtern lassen, man soll aber auch nicht die Gefahr verharmlosen. Zum Ziel der Terroristen gehört es, Zwietracht zu säen zwischen Muslimen und nichtmuslimischen Deutschen. Denn wenn ein Attentat gelingt, ist die Gefahr groß, dass sich die Nichtmuslime gegen Muslime wenden – und dadurch aber wiederum Muslime sich dem Terror zuwenden – eine Spirale wollen Terroristen in Gang setzen. Auch das dürfen wir nicht zulassen. Terroristen dürfen in keiner Weise das Verhalten bestimmen – außer eben zur Vorsicht führen.

Die Muslime würden das Zusammenleben sehr erleichtern, wenn sie eine Koran und Ahadith Exegese entwickeln und weltweit vertreten würden, die es unmöglich macht, Gewalttaten aus dem Koran und den Ahadith heraus zu begründen.

*

Das Kopftuchurteil sei Folge des langen Armes der Erdogan-Regierung bis ins Bundesverfassungsgericht: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/was_das_kopftuch_bedeutet Eine spannende Aussage. Wenn Uta Glaubitz, die das Archiv für Ehrenmorde in Deutschland führt, auch belegen kann, wäre das ein Skandal.

*

Was macht die Türkei 100 Jahre nach dem Genozid an den Armeniern? Sie veröffentlicht einen Koran in armenischer Sprache. http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/69808.html Das kann doch nicht sein, dass sie das getan hat, damit die Armenier nun im Koran die Gewalttexte lesen können, um den Genozid besser zu verstehen? Einfach nur geschmacklose Ungeheuerlichkeit.

Impressum http://www.wolfgangfenske.de/

Nachruf H.S.

P1000107

Sie grüßte freundlich aus dem Wohnungsfenster heraus.

Das freundliche Gesicht – und der Tag war gut.

Sie war ständig unterwegs, man sah sie hier, sah sie dort.

Nun fand sie ihre wahre Heimat, in der sie Geborgenheit und Ruhe findet.

Impressum http://www.wolfgangfenske.de/

Christ und Jurist + Kritik am ZdK

Die Tagung „Christ und Jurist“ beschäftigte sich in diesem Jahr mit dem Thema Medien: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/detailansicht/aktuell/juristen-tagen-zur-vierten-gewalt-91994/ Es ging um Werte des Grundgesetzes, die auch in Medien Niederschlag finden müssen (Franz Josef Jung), Gott könne nicht verletzt werden – aber die Gefühle von Gläubigen (Matthias Cornils), Medien seien in der Demokratie systemrelevant (Christoph Iron) – um ein paar Stimmen zu nennen.

*

Kritik am Zentralrat der Katholiken – der das Katholische vermissen lasse: http://kath.net/news/50518

Auch von hier aus kommt Kritik: http://kath.net/news/50521

Diese Kritiken sind spannend, denn sie lassen erkennen, dass sich eine Gruppe, die eigentlich Hilfsfunktion hatte, sich zu einer Gruppe mausert, die meint, das Heft in der Hand zu halten. Nicht mehr dienen – sondern herrschen.

Impressum http://www.wolfgangfenske.de/

Leitstruktur contra Leitkultur

Es soll keine Leitkultur mehr geben, sondern nur noch eine staatliche Leitstruktur, so Heinz Theisen: http://www.tagesspiegel.de/politik/islam-und-islamismus-innerhalb-der-westlichen-demokratien-kann-es-keine-leitkultur-mehr-geben/11755982-3.html

Was soll das heißen? Gibt der Staat nun die Werte vor? Wenn der Staat die Werte vorgibt, dann haben wir eine Diktatur.

Die Werte, die der Staat vertritt, sind Ergebnis unserer Kultur. Dazu gehören bekanntlich viele Strömungen: Judentum, Christentum, Aufklärung, griechische, römische und germanische Traditionen und zuletzt liefen all diese in die Aufklärung ein – und allesamt bilden nun die Grundlage unserer Kultur.

Von daher ist dieser Ansatz keine Problemlösung, sondern er liefert Probleme. Er möchte sozusagen das Ergebnis bisheriger Traditionen, die in den Gesetzen ihren Zugang fanden, einfrieren und als staatliche Leitstruktur vorgeben. Das macht keinen Sinn, ist unrealistisch.

Darüber hinaus soll die staatliche Leitstruktur die Leitkulturen umfassen. Was heißt das nun konkret? Dass die islamische Tradition – die islamische Leitkultur – in unserem Staat gleichberechtigten Zugang bekommen soll? Das geht nicht, es sind zwei vollkommen unterschiedliche Systeme: Hier gibt die Ummah vor, was das Individuum zu tun hat – in unserer Kultur muss die Gemeinschaft auf das Individuum Rücksicht nehmen, das Individuum bestimmt (natürlich nur grob gesagt). Und damit hängen zahlreiche Konkretionen zusammen, die einander widersprechen.

Nun mag man sagen, dass sich die islamische Leitkultur der staatlichen Leitstruktur anpassen muss. Das funktioniert nicht, so lange der weltweit mehrheitlich vertretene Islam nicht seine Grundsätze ändert. Und was es mit einem Euro-Islam auf sich haben wird – in dem die Vorzeichen geändert werden (Individuum vor Ummah usw.) – das wissen wir noch nicht.

Im Grunde wurde von Theisen die staatliche Leitstruktur zur Leitkultur gemacht. Was ist damit gewonnen? Nichts. Im Gegenteil: Das ist gefährlich.

Impressum http://www.wolfgangfenske.de/

Sterbehilfe / Beihilfe zum Suizid + Todes-Druck + Lebensunwertes Leben

Es wäre gut, wenn das Thema Sterbehilfe ohne persönliche Angriffe diskutiert werden könnte. Es muss sachlich diskutiert werden – nicht nur emotional. Die Frage der Ethik und der Menschenrechte sollten berücksichtigt werden und nicht einfach oberflächlich emotional übergangen werden. Das Mitleid ist ein Ratgeber, darf aber nicht alleiniger Ratgeber sein, denn der Verstand sollte die Diskussion leiten – und der hat mehr zu berücksichtigen als das Individuum, eben das Individuum als Teil der Gesellschaft: http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/sterbehilfe-aerzte-protestieren-gegen-montgomery-a-1032933.html

*

Dass legalisierte Suizidbeihilfe dazu führt, dass Menschen sich dem Druck ausgesetzt fühlen, sterben zu müssen, zeigt diese Untersuchung: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/detailansicht/aktuell/ekd-umfrage-legalisierte-sterbehilfe-uebt-druck-aus-92033/

*

Wer bestimmt, wann ein Leben zu einem Leben wird, dass es nicht mehr Wert ist, gelebt zu werden? http://kath.net/news/50529 Man selbst?

Impressum http://www.wolfgangfenske.de/

FR-Narrheit + Erziehungspropaganda + Islamische Feiertage

Das ist eine Überschrift, die an Narrheiten nichts übrig lässt: „Kritik an Polizei-Schutz für Islam-Gegner“ http://www.fr-online.de/frankfurt/heidi-mund-und-die–freien-buerger–kritik-an-polizei-schutz-fuer-islam-gegner,1472798,30629876.html

Soll man Islamgegner der brutalen Meute aussetzen? Ist das das neue Konzept linker Medien und ihrer Leser? Da kann man den Islamkritikern gleich sagen: Was demonstriert ihr hier – geht doch in ein islamisches Land. Da gibt es dann keinen Polizeischutz mehr – die Polizei macht sogar mit, die Islamgegner zu bekämpfen.

Wir leben in einer Demokratie, in der Menschen geschützt werden müssen – auch vor Linken. Linke haben kein Meinungsmonopol aus dem folgt, dass alle, die anders denken, kaltgestellt werden dürfen.

*

Was die sich alles einfallen lassen, um die Menschen zu erziehen! Ampelmännchen homo und hetero mit Herzchen sollen die Gemüter – ja was: erheitern? http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/detailansicht/aktuell/schwule-ampelmaennchen-fuer-wien-92024/ Irgendwann wird das ersetzt und dann steht überall die Gender-Ideologie an den Ampeln: Männchen mit Kleidern an und Weibchen mit Hosen an. Männchen mit langen Haaren – Weibchen mit kurzen. Und dann? Dann kann man beide nicht mehr unterscheiden: Ist das das Ziel der Gender-Ideologie? Dann kann man es also gleich so lassen wie es ist. Denn wer weiß, ob hinter dem Männchen mit Hut nun ein Weibchen mit Hut steht oder nicht?

*

Baden Württemberg plant ein Gesetz, das Muslimen erleichtern soll, an muslimischen Feiertagen nicht arbeiten zu müssen: https://www.neues-deutschland.de/artikel/970776.stuttgart-plant-gesetz-zur-staerkung-muslimischer-feiertage.html – ob sie dann dafür an christlichen Feiertagen arbeiten müssen, entzieht sich meiner Kenntnis.

Impressum http://www.wolfgangfenske.de/

Maulesel-Krieg + PKK

Die Türkei führt einen Maul-Esel-Krieg gegen die PKK: Maulesel werden getötet, damit die PKK nicht mehr schmuggeln kann: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/05/12/tuerkische-armee-erschiesst-maulesel-weil-die-tiere-der-pkk-helfen/ Mit den getöteten Mauleseln wird die wirtschaftliche Grundlage der Familien genommen – und noch mehr, wie der Artikel zeigt.

*

Dass sich die PKK nicht beugt, das war schon vor längerer Zeit deutlich – ich hatte es im Blog: http://www.welt.de/politik/ausland/article140589298/PKK-will-kein-Ende-des-bewaffneten-Kampfes.html Öcalan ist wahrscheinlich nur noch eine verehrte Hülse – politisch gesehen. http://blog.wolfgangfenske.de/2013/03/22/kurdenturken/

Impressum http://www.wolfgangfenske.de/