Kreuzzüge und muslimische Eroberungen + Saladin

Die Muslime erobern, erobern, erobern – für die Menschen vor ca. 1000 Jahren waren sie nichts anderes als die IS in der Gegenwart. Und so hat man sich auch im Mittelalter verteidigt. In 1000 Jahren werden wahrscheinlich die Luftschläge gegen die IS genauso beurteilt werden wie die Kreuzzüge in der Gegenwart: Hinterlistig und gemein und brutal, sie fördern die Aggression der Muslime. Aber dass diese nur Reaktion auf islamische Eroberungsgelüste sind, das nimmt man dann nicht mehr wahr. Wenn es dann den Islam noch geben sollte.

Kreuzzüge waren Verteidigungszüge, die religiös begründet wurden, damit man Menschen fand, die sich zu diesen Kriegen bereit erklärt haben. Man kann unheimlich viel an ihnen kritisieren – auch gerade aus christlicher Perspektive.

Aber die Ursache und Folge darf man nicht verwechseln. Nicht die Kreuzzüge führten zu islamischen Eroberungen, sondern die Eroberungen führten zu den Kreuzzügen.

Noch ein Wort zu Saladin: Man hebt diesen Mann als Vorbild in den Himmel. Man sollte es unterlassen. Er war genauso Kind seiner Zeit wie die Kreuzzügler. Und wenn er ein bisschen weniger brutal gewesen sein sollte, dann macht eine Schwalbe auch noch keinen Sommer. Man schaue das an, was dann mit Konstantinopel (heute: Istanbul) geschehen ist. Es gab auch Kreuzzügler, die weniger brutal waren. Wenn man den einen, Saladin, auf muslimischer Seite emporhebt, dann sollte man auch andere auf Kreuzzügler Seite emporheben.

Gerade in Sachen Kreuzzüge benötigen wir eine sachliche und nicht verfälschende Geschichtsschreibung. Damit sich hoffentlich einmal der wahre Sachverhalt in den Köpfen verbreitet.

Aber manche Gruppen benötigen die Kreuzzüge heute aus unterschiedlichen Gründen: Christen-Bashing, Islam-Reinwaschungsversuche…

Die Kreuzzüge sind Teil christlicher Geschichte, gehören somit zum Christentum. Aber sie haben keine Basis in der Lehre Jesu bzw. der Lehre des Neuen Testaments. Und das ist mit den Eroberungszügler der Muslime anders. Mohammed und Koran strotzen nur so vor Aggression. Von daher haben die islamischen Kämpfer eine Basis im Koran. Man mag sagen: Sie interpretieren ihn falsch. Aber dann muss man auch sagen können, mit dem Koran und den Ahadith begründen können, warum sie falsch argumentieren. Und das klappt im Augenblick nicht. Da müssen Muslime guten Willens noch massiv arbeiten, um hier den Schlüssel finden zu können.

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Christliche Flüchtlinge + Plakate warnen vor Migration

Wenn alle Flüchtlinge und Migranten registriert sind – dann bin ich mal gespannt, wie viele Christen darunter sind. Wenn man dem syrischen Arzt Dr. Jany Haddad  trauen kann, dann sind es kaum Christen. http://kath.net/news/52889 Diese trauen sich nicht zu fliehen, sondern versuchen eher legal einzureisen. Wenn dem so ist, dann werden wir vielleicht Interessantes beobachten: Wenn viele Muslime in den Westen geflohen sind und die Lage sich beruhigt hat, werden in Syrien und im Irak prozentual mehr Christen leben als vorher? Wenn sie nicht alle von der IS ermordet worden sind.

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Plakate in Afghanistan warnen vor Migration nach Deutschland: http://www.spiegel.de/politik/ausland/afghanistan-plakate-warnen-vor-flucht-nach-deutschland-a-1062935.html

Vor langer Zeit habe ich einmal gelesen – ob es ein Scherz war oder nicht, das weiß ich nicht: Auf Plakaten stand geschrieben: Analphabeten lernt lesen!

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Luftangriffe + Geheimdienste + Fußballspiel

Luftangriffe sind nicht unwichtig, um die IS zu bekämpfen. Aber sie sind nur ein verzweifelter Aktionismus. Wichtig sind innenpolitische Klarstellungen: http://www.focus.de/politik/ausland/massive-bombardements-frankreich-fliegt-luftangriffe-auf-is-in-syrien_id_5088894.html

Interessant: Der Ausnahmezustand wird dazu verwendet, dass man endlich an die herankommt, an die man schon längst kommen wollte, aber wohl aus rechtlichen Gründen nicht kam. Mögen die Sicherheitskräfte diese Zeit nutzen – auf der Basis des Rechts: http://www.focus.de/politik/ausland/toulouse-calais-grenoble-franzoesische-polizei-macht-mit-gross-razzien-jagd-auf-terror-drahtzieher_id_5089025.html

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Geheimdienste bestehen aus Menschen. Und von daher liegt es nahe, dass Fehler gemacht werden können. Dass ein Terrorist wieder laufen gelassen wurde – wer kann das wirklich anklagen? Hätten sie ihn unter den Umständen nicht laufen gelassen und er wäre kein Terrorist gewesen – wer hätte dann wieder laut herumgezetert: Diskriminierung! Wahrscheinlich gerade diejenigen, die jetzt zetern, dass die Polizei ihn laufen ließ.

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Medien haben es gut. Findet ein Fußballspiel wegen des Terrorangriffs nicht statt, finden sie sicher einen Journalisten, der klagt: Jetzt hätte man erst recht ein Fußballspiel stattfinden lassen müssen! Und findet eines statt, trotz Terrorangriffe, finden sie sicher jemanden, der schreibt: Man sollte die Spiele nicht stattfinden lassen: http://www.spiegel.de/sport/fussball/terrorserie-in-paris-nationalmannschaft-haette-spiel-gegen-holland-absagen-sollen-a-1063065.html Und so können sie dahin dümpeln, pro und contra, wie es grade so passt.

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Mutig + Nichts mit dem Islam zu tun + Spinner oder MItwisser? + Sinnvolle Lebensziele

Ein Mann verhinderte im Libanon, dass viele Menschen getötet oder verletzt wurden: http://www.focus.de/politik/ausland/is-terroranschlag-im-libanon-vater-rettet-zahlreichen-menschen-das-leben-und-opfert-sich-selbst_id_5088731.html Wie kann man diesen Terroristen klar machen, dass das Helden sind, nicht die feigen Terroristen, die andere hinterhältig in den Tod bringen.

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Ein Terrorist kann kein Muslim sein? http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-11/paris-anschlaege-muslime-reaktionen Liebe Muslime, dann lest mal den Koran und die Ahadith. Und überlegt, wie man ihn auslegen muss und das weltweit, damit er Menschen nicht zum Terrorismus anstachelt. Natürlich kannte Mohammed den Begriff noch nicht. Aber was er lehrt hat viel mit den Terroristen von heute zu tun. Und wenn man den Terroristen sagt: „Ihr versteht den Koran falsch“! Dann muss man ihnen auch sagen, inwiefern sie ihn falsch verstehen und nicht einfach die Jubelworde den Sudelworten (s. gestrigen Blog) entgegenhalten.

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Ein Algerier soll sich syrischen Flüchtlingen gegenüber so geäußert haben, dass in Paris etwas Schreckliches passieren würde: http://www.welt.de/politik/deutschland/article148895795/Algerier-nach-Paris-Andeutung-im-Sauerland-festgenommen.html

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Aha: http://www.cicero.de/weltbuehne/attentaeter-paris-durchs-offene-tor/60127

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Ismail Tipi ist für den Verbot des Salafismus: http://kath.net/news/52896

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Was man aber auf keinen Fall zulassen darf, das ist, dass den Terroristen und Islamisten eines gelingt: Einen Keil zwischen Nichtmuslimen und Grundgesetz-Muslimen treiben lassen. Sie dürfen die Gesellschaft nicht mehr spalten als sie schon gespalten ist. Denn ein Zurückdrängen der Muslime bringt Frust mit sich und eben solche Zustände wie in Frankreich und anderen Staaten. Und das führt zu Radikalisierungen. Zudem: Ein menschliches Miteinander ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit, welche unterschiedlichen Weltinterpretationen und Ansätze man auch haben mag. Das soll jedoch nicht heißen, dass zurückgedrängte Menschen kriminell werden müssen, dass sie Terroristen werden müssen. Aber manche verkraften das nicht, können das nicht verarbeiten und werden anfällig. Das Hauptproblem liegt meines Erachtens darin, dass unsere Gesellschaft statt Karriere und viel Besitz Lebensziele erarbeiten muss, für die es sich zu leben lohnt.

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Angst vor der Zukunft

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So kann man Menschen, die Angst vor der Zukunft haben, im Namen Jesu Christi sagen:

· Ihr, die Ihr Angst habt, habt keine Angst! Ich bin auf deiner Seite, ich bin in dir.

· Wenn Menschen dich klein machen – dann musst du dich nicht kleinmachen lassen, aber auch nicht selbst klein machen: Ich lebe in dir, du lebst in mir.

· Wenn Menschen dich beschimpfen – dann musst du nicht auch ungnädig mit dir selbst umgehen, denn Jesus sagt: Gott lebt in dir, du lebst in mir.

· Wenn Menschen dich verfolgen oder achtlos an dir vorüber gehen – dann musst du dich nicht selbst verachten: Ich lebe in dir, du lebst in mir.

· Die verfolgten, die misshandelten, benachteiligten Christen weltweit wissen, dass Menschen sie zwar klein machen können – aber sie sind nicht klein, im Gegenteil: Gott lebt in ihnen – Jesus Christus ist ihre Stärke, ihre Kraft, ihre Freude, ihr Trost.

· Wie oft machen wir uns klein, weil andere uns erniedrigen. Wir verinnerlichen deren Erniedrigung und machen uns dann noch kleiner, als andere Menschen es je tun könnten. Nein, so Jesus: Lass das! Ich bin in dir – du in mir.

Menschen wollen dich verunsichern, deinen Alltag zerstören, die Gemeinschaft einer Gesellschaft mit aller Gewalt kaputt machen. Nein, so Jesus, bleibe menschlich, mutig, reinen Herzens, denn ich bin dein Herr.

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Architektur

Ich finde es faszinierend, was die Technik heute zulässt: http://www.designboom.com/architecture/oda-proposes-tower-gardens-new-york-11-13-2015/ Ich wüsste nur gerne, wie das Gebäude in 50 Jahren aussieht. Neu sieht vieles schön aus. Doch dann, nach ein paar Jahren des Gebrauchs… Sind bei all diesen großartigen gebäuden die Abrisskosten schon eingeplant oder werden sie dann langsam aber sicher zu einer Gefahr für die Öffentlichkeit?

Auch das hier schaut man gerne an: http://designspiration.net/image/4170127472272/

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Das Attentats-Symbol

Das Peace-Zeichen als Eifelturm – und interessanterweise – nicht beabsichtigt (?), das Kreuz unter dem Eifelturm als tragendes Element – als Symbol dafür, dass Menschen trotz Attentates zusammenstehen. Über den Zeichner: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/jean-jullien-ueber-logo-peaceforparis-symbol-des-friedens-fuer-paris-a-1062884.html

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Auch hier findet man das Symbol. Und dem Artikel kann ich weitgehend zustimmen: https://parteiderhumanisten.de/anschlag-auf-die-freiheit-gleichheit-und-bruederlichkeit/

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Gewalt und Sklaverei

Dieses Buch von Gary A. Haugen und Victor Boutros: Gewalt, die Fessel der Armen. Worunter die Ärmsten dieser Erde am meisten leiden – und was wir dagegen tun können, Sringer Spektrum, Heidelberg 2016 (!) – das sollte man gelesen haben, um Leiden in der Welt ein wenig besser einordnen zu können. Es zeigt auf, dass es natürlich wichtig ist, Menschen zu helfen, sich die Nahrung erarbeiten zu können, aber die Strukturen der Gewalt, in der die Armen stecken, die sind erschreckend. Sie haben keine Chance aus dem Teufelskreis korrupter Polizeibeamten, Anwälten, Richtern, Ärzten, Lehrern, Journalisten, Nachbarn zu entfliehen. Wenn sie mit vielen anderen vergewaltigt und zur Prostitution auf grausamste Weise gezwungen werden, gezwungen werden bis zum Tod zu arbeiten, einfach auf ihrem alltäglichen Weg festgenommen werden, weil die Polizei einen Schuldigen benötigt oder sie ausplündern will – sie haben keine Chancen. Keine. Und solche Fälle werden in dem Buch weltweit dargestellt: Asien, Afrika, Südamerika. Es ist aber nicht allein die Korruption, sondern es ist einfach eine brutale Struktur und ein schlimmes Rechtssystem. Beispiel für Vergewaltigung: Die Vergewaltigten müssen sich bei einem bestimmten Arzt anstellen, reihen sich in eine lange Schlange von Hunderten von Menschen ein, Tage lang, und wenn sie dann endlich drankommen, dann ist aus rechtlichen Gründen nichts mehr zu machen. Und nur das, was dieser Arzt sagt, wird zugelassen. Was andere Ärzte sagen, nicht. Und von solchen Schicksalen ist das Buch voll.

Und das zeigt mir: Wir müssen äußerst wachsam sein, dass solche Strukturen bei uns nicht eingeführt werden. Und vor allem durch die Zugereisten, die ihre Machtstrukturen aus dem Heimatland mitbringen. Dass solche Strukturen errichtet werden, las ich vor längerer Zeit z.B. aus Großbritannien, indem Taxifahrer flüchtende Frauen zurückbringen, aus der Schweiz, dass die eritreische Regierung ihre Handlanger unter den Flüchtlingen hat, um sie zu erpressen. Auch wenn durch autochtone Gruppen solche Machtstrukturen aufgebaut werden, muss dem sehr schnell Einhalt geboten werden. Und das erfordert Zivilcourage. Das erfordert Mut. Das erfordert vor allem aber auch, dass man sich mit Gleichgesinnten zusammentut, damit man selbst eine gewisse Basis hat, um durchzudringen.

Jeder an seiner Stelle, an der er in unserer Gesellschaft steht, sollte Mut haben, üble Vorgänge anzuprangern, nicht zu verschweigen, um nicht selbst schuldig zu werden an der Installation eines solchen Systems.

Das Buch will nicht nur schreckliche Lebenserfahrungen weltweit aufzeigen, sondern berichtet auch von mutigen Menschen, die dagegen angehen, sich selbst äußerste Gefahren aussetzen. Solche Menschen tragen dazu bei, dass man als Mensch stolz sein kann, Mensch zu sein. Alle anderen zeigen, wie tief Menschen fallen können in ihrer brutalen Gesinnung.

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Solche giftigen Strukturen aufbauen – ist nicht zuletzt auch etwas, das die altbekannten und neuen Motorradgangs versuchen. Es sind keine Kinderspiele, sondern Gefahren für die Gesellschaft, weil einzelne Mitglieder der Gesellschaft unterdrückt, erniedrigt werden und der Willkür irgendwelcher machtbesessenen Menschen ausgeliefert sind. http://www.focus.de/politik/deutschland/foto-aufgetaucht-gibt-es-ein-buendnis-zwischen-den-hells-angels-und-dem-maechtigsten-clan-deutschlands_id_5086493.html Älter (2014) – aber es zeigt viel: http://www.rocker-info.net/millionen-fund-bei-schlag-gegen-die-hells-angels/

Aber solche brutalen Strukturen können auch weniger spektakulär aufgebaut werden. Denke ich mir. Beispiele fallen mir so spontan nicht ein.

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Merkel-Bashing

Leute, das Merkel-Bashing ist unerträglich. Und es machen Seiten mit, die normalerweise eher dem seriösen Teil der Internetmedien zugehören. Was soll das? Man kann Zorn verstehen, man kann Ärger verstehen – aber ich kann nicht verstehen, dass in der politischen Diskussion jeglicher Anstand verloren geht. Statt Argumente kommen Beschimpfungen, Erniedrigungen… – denkt daran: Menschen, die so agitieren und agieren, kann man in der politischen Diskussion nicht ernst nehmen. Als Menschen, die sich psychisch irgendwie angegriffen fühlen, muss man das ernst nehmen – aber nicht in der politischen Diskussion. Das ist nicht förderlich, nicht wegweisend, nicht weiterführend, sondern einfach nur plump. Kritik ja! Aber nicht so. Wir wollen eine politische Kultur in unserer Gesellschaft und die argumentiert und schlägt nicht wüst um sich – auch nicht verbal.

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