Es gibt eine Welt – jenseits aller Aufgeregtheiten:
Es gilt nicht, in diese Welt zu fliehen, sondern sich zurückzuziehen, um Kraft zu gewinnen.
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Weltwahrnehmung – ein Lernprozess: Kritik hat das Ziel, Missstände zu verbessern
Es gibt eine Welt – jenseits aller Aufgeregtheiten:
Es gilt nicht, in diese Welt zu fliehen, sondern sich zurückzuziehen, um Kraft zu gewinnen.
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Das war eine Tagesschau, die sich nicht wiederholen sollte. Denn sie macht gerade das, was die Terroristen wollen: Hysterie verbreiten. Das Stadion wurde geräumt. Eine kurze Information darüber hätte genügt mit dem Hinweis: Wenn weitere Erkenntnisse vorliegen, wird wieder darüber berichtet. Aber all diese Wiederholungen und sinnlosen Fragereien, die waren unter aller Kritik und nicht nur das – sie sind schädlich.
Es muss alles vermieden werden, das Menschen unnötig durcheinanderbringt. Und wir wissen ja, dass Menschen leicht hysterisiert werden können. Nach meinen persönlichen Schätzungen sind ca. 15% für so etwas sehr empfänglich. Das genügt aber, um ziemlich viel durcheinanderzuwirbeln.
Dass intensiv von Festnahmen, Durchsuchungen usw. berichtet wird, das ist gut, weil es eben die Szene beunruhigt. Wobei freilich die Sicherheitskräfte hoffentlich wissen, was sie tun, denn Beunruhigung kann auch bedeuten, dass man die Kontrolle verliert.
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Was ich ehrlich gesagt, nicht verstehe, das ist, dass man den Charlie Hebdo Angriff so einschätzt, dass ein paar einsame Wölfe den Anschlag verursacht haben und nicht das dahinter stehende System sieht. http://www.jihadwatch.org/2015/11/kerry-paris-jihad-massacre-different-from-charlie-hebdo-jihad-murders-which-had-a-rationale Denn: Es gab doch Infos, dass zumindest der andere Attentäter, der den jüdischen Markt überfallen hatte, von außen telefonisch gesteuert wurde und das militärische Vorgehen der Terroristen war lange Thema. Nun ja, ich bin ja nur ein Laie, der sich so seine Gedanken macht – aufgrund der Infos, die er sich zusammenklaubt.
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Das Muslimische Forum – eine Gruppe Grundgesetz konformer Muslime hat Stellung zu den Ereignissen in Paris genommen: http://www.muslimisches-forum-deutschland.de/ohnmacht-und-hilflosigkeit-ueberwinden-den-islamistischen-terrorismus-an-der-wurzel-packen/ Das ist gut so.
Und es wäre noch besser, wenn die anderen muslimischen Gruppen sich dem anschließen würden. Das wäre äußerst hilfreich. So bleibt es im Augenblick nur ein Statement von ein paar aufrichtigen und mutigen Muslimen. Aber immerhin.
Es muss jedoch bewusst bleiben, dass es nicht die muslimischen Gruppen in unserem Land sind, die das geschrieben haben, damit man nicht ein falsches Bild bekommt. Denn die gemeinsame Erklärung der Islamkonferenz ist mal wieder – wie immer: http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/islamische-verbande-verurteilen-terrorakte-in-paris Sie erklären das häufig. Aber der Grund, eine neue Koran/Hadith-Exegese / Hermeneutik anzudenken, wird auch hier nicht ausgesprochen: http://www.deutsche-islam-konferenz.de/DIK/DE/Magazin/MedienPolitik/Terror/terror-node.html
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FoxNews hat eine Ansprache vom ehemaligen Präsidenten Bush gefunden, in dem er 2007 schon ankündigte, was geschehen würde, wenn die USA die Truppen zu früh abziehen würden: http://video.foxnews.com/v/3768333397001/president-george-w-bushs-chilling-warning-on-iraq-in-2007/?#sp=show-clips Mein Problem mit einer solchen eindeutigen Herleitung ist, dass der Kampf gegen Assad damals nicht im Blick lag. Und hier stellt sich die Frage: Wie hätte Obama bzw. die UN bzw. die Welt reagieren müssen, damit in Syrien kein Vakuum entsteht? Man hätte zu Assad halten müssen, so schwer es einem auch gefallen wäre. Denn die Parteinahme für eine schwache Gruppe, die schnell von den Islamisten ausgenommen wurde, war ein Fehler – und dass die USA das immer noch macht, ist ein Fehler.
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Handelt es sich damit um eine Fehlinformation? Die Al-Nusra-Islamisten sollen eine Gruppe sein, mit denen die USA zusammenarbeitet? http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2015/11/520908/tuerkei-verhaftet-terror-verdaechtige-die-mit-den-usa-kollaborieren/ Soweit ich immer gelesen habe, arbeiten die USA mit der freien syrischen Armee zusammen, die freilich so frei nicht ist, sondern unter der Fuchtel der Islamisten lebt. Aber das ist was anderes.
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Das kaputte Belgien ist Europas Terror-Brutstätte, so heißt es hier: http://m.welt.de/politik/ausland/article148922305/Das-kaputte-Belgien-ist-Europas-Terror-Brutstaette.html
Schön, dass man das inzwischen merkt: http://blog.wolfgangfenske.de/2012/04/23/fundamentalistenmoschee-lies-englisch/ Im selben Jahr 2012 habe ich auch diesen Hinweis gehabt: http://blog.wolfgangfenske.de/2012/02/10/storung-von-uni-diskussion/ Aber schon aus dem Jahr 2010 gab es entsprechende Infos: http://blog.wolfgangfenske.de/2010/01/18/aufruhr/ Wahrscheinlich gab es das alles schon früher, aber da habe ich erst so langsam begonnen, solche Themen im Blog zu behandeln.
Was will ich damit sagen? Das, was aus Belgien kommt, hat sich schon lange zusammengebraut. Und das fängt eben damit an, dass die Politik und die Gesellschaft solchen Gruppen Raum lässt und sie gar verteidigt, von denen es kein offenes Geheimnis ist, dass sie unsere freie Gesellschaft vernichten wollen. Brüssel sei uns eine Warnung. Ich weiß: Sie ist es nicht, dazu sind die Leute in unserem Land, die mediale Hoheit haben, zu naiv.
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Alles fällt in Stücke, nur der Islam bleibt heil – Verantwortliche tun so, als sei der Islam heil. Er ist es nicht. So ist der Versuch, den Islam unbeschadet zu lassen, eine „triste intellektuelle Abdankung“: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/alles_fliegt_in_stuecke_nur_der_islam_bleibt_heil
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Eine Trennung zwischen Islamisten und Muslimen fällt sehr häufig sehr schwer. So in diesem Fall. Man wollte an die Opfer des Anschlags 9/11 gedenken. Doch das wurde von Muslimen als Affront angesehen, als Islamophob, weil das immer wieder nur daran erinnern solle, dass Muslime das Attentat begangen haben. Und das sei rassistisch. http://www.allenbwest.com/2015/11/what-just-happened-in-minnesota-shows-exactly-why-were-losing-against-islamic-jihad/ Auf diese Weise treiben normale Muslime das Handwerk der Islamisten, erweisen sich im Grunde als Islamisten ohne Waffe. Und das ist gefährlich, das treibt den Keil zwischen Nichtmuslimen und Muslimen. Denn so kann Amerika nicht mehr kollektiv trauern über die Opfer dieses Terroranschlags. Wenn Amerika das mit sich machen lässt – so die Überschrift: wird es gegen den islamischen Dschihad verlieren.
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All diese Ideologen, die für unsere freie Gesellschaften gefährlich werden können, kann man nicht durch Blumensträuße der Willkommenskultur zum Besseren bekehren. Damit greife ich einen Ansatz auf, den Kissler hier darlegt: http://www.cicero.de/weltbuehne/anschlaege-von-paris-willkommenskultur-schuetzt-vor-terror-nicht/60132 Der Westen hat keine Bringschuld den Muslimen gegenüber, so Kissler.
Er hat sie nicht. Muslime selbst müssen dafür sorgen, dass ihre Religion den ideologischen Ansatz bekämpft, wenn sie es nicht tun, wird das Massenmorden immer weitergehen, wie es die gesamte Geschichte des Islam zeigt. Natürlich gibt es Ausnahmen, was ich zur Beruhigung der Gemüter hinzufügen möchte.
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IS-Islamisten haben eine Fatwa zum Thema Versklavung von ungläubigen Gefangenen und zur sexuellen Ausbeutung erlassen: http://www.igfm.de/themen/scharia/dokument-des-is-zu-weiblichen-sklaven/ Damit wollen sie nichts Neues bringen, sondern die reine aus dem Koran extrahierte Lehrmeinung, die sich freilich nicht mit den Ansichten anderer Muslime decken muss.
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Seit wann ist verantwortete Politik nicht christlich? Vielleicht sollten die Ordensoberen mal ein wenig in der Kirchengeschichte herumblättern, Augustinus und so. Ich wüsste keinen namhaften Christen, der nicht dazu aufgerufen hätte, auch die Menschen eines Landes zu schützen. Zumindest seit Augustinus nicht.
Und hat Jesus nichts mehr zu sagen? Doch. Dem Einzelnen, der Gemeinde. Und er bleibt Maßstab für verantwortliches Handeln. Aber ich bin es, der vor dem Angesicht Gottes verantwortlich handeln muss. Und verantwortlich handeln heißt, dass man bedacht handelt, dass man die Realität erfasst, dass man sie im Lichte Gottes zu betrachten sucht, dass man auch in Kauf nimmt, nach langer Prüfung, einen Weg zu gehen, auf dem man schuldig werden kann. Nicht leichtfertig. Nie und nimmer leichtfertig. Vor Gott verantwortend.
Die Kirche bzw. einzelne Menschen der Kirche haben nicht das Recht zu verlangen, dass die ganze Bevölkerung ans Messer geliefert wird. Wenn sie es für sich so entschieden haben sollten, sich ans Messer zu liefern, dann ist das ok – aber nicht andere, die das nicht wollen. http://www.pro-medienmagazin.de/politik/detailansicht/aktuell/seehofer-weist-vorwurf-unchristlicher-politik-zurueck-94081/
Von daher hat Kirche in den politischen Diskurs einzugreifen, aber nicht emotionalisierend, sondern argumentativ, Realitäten einbeziehend. Wir wissen doch schon längst, dass guter Wille allein nicht ausreicht. Der kann unermesslichen Schaden zufügen. Darum müssen guter Wille und Realitäten zusammengeführt werden. Und das geht nur argumentativ.
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Der Film blickt auf den Juli 2015 zeigt aber dennoch mutige Menschen:
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Das ist ein gesamtgesellschaftliches Problem: Sehr viele wollten lieber teuren Strom (nicht nur die Politik, auch viele aus der Gesellschaft) als AKWs – und nun hat die Gesellschaft auch die Pflicht, diesen Menschen zu helfen, denen der Strom zu teuer ist: http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/strom-350-000-haushalte-mit-stromsperre-a-1062889.html
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Uwe Siemon-Netto redet Tacheles zu den EKD-Leuten, die eine Islam-Mission ablehnen: http://kath.net/news/52890
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pax christi will mit dem IS reden – das sei kein Pazifismus, sondern schlicht irre, so Omid Nouripour: http://kath.net/news/52895
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Leider scheinen ein paar Christen zu vergessen, dass sie Verantwortung tragen. Und bedeutet Verantwortung tragen aus christlicher Sicht einerseits, das Evangelium zu vergessen und andererseits die Realität?
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Europa will an seinen Werten festhalten. Aber im Munde mancher klingen die gelobten Werte hohl:
„Das einzig starke an diesen sogenannten Werten sind oft nur die antichristlichen Ressentiments. Diese Werte will ich nicht verteidigt wissen. Sie gehören schleunigst ersetzt durch ein echt christliches Welt- und Menschenbild, das eben deshalb liebevoll offen ist, weil es auch Maßstäbe hat, um Identität zu bilden und Normen zu setzen. Eine Beschwörung von genau jenen Werten, die der eigentliche Grund für diese ungeheure Destabilisierung Europas sind, ist das, was uns am allerwenigsten in eine friedliche Zukunft hilft.“ So Karl Wallner http://kath.net/news/52892
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