Die ARD zeigt zu Ostern einen Film über Franz von Assisi: http://www.pro-medienmagazin.de/fernsehen/detailansicht/aktuell/ard-zeigt-das-leben-des-franz-von-assisi-95070/
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Weltwahrnehmung – ein Lernprozess: Kritik hat das Ziel, Missstände zu verbessern
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Der Papst wäscht Christen, Muslimen, Hindus die Füße. Mit der Fußwaschung tut er das, was Jesus an seinen Jüngern vollzogen hat. Aber warum wäscht der Papst auch Nichtchristen die Füße? Der Papst ist nach dem Selbstverständnis ja nicht allein das Oberhaupt der Katholiken. Er ist Stellvertreter Gottes auf Erden – eben als solcher Oberhaupt jedes Menschen. http://de.radiovaticana.va/news/2016/03/24/fl%C3%BCchtlinge_warten_auf_papst_franziskus/1217799
Protestanten legen auf eine andere Interpretation größeren Wert: Jeder Mensch ist Ebenbild Gottes und als solcher eben Statthalter Gottes auf Erden, um die gute Schöpfung Gottes in Menschlichkeit zu bewahren (Genesis 1). Jeder einzelne Christ, der sich an den lebenden Jesus Christus hält, hat den Auftrag, in der Nachfolge Jesu Christi als Christ (Gesalbter) zu leben. Die Fußwaschung ist dann etwas, das jeder tun sollte: Dient einander mit der Gabe, die ihr als Haushalter Gottes bekommen habt (1. Petrus 4,10).
Man sollte beides nicht gegeneinander ausspielen.
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Über Freiheit und Einschränkung der Freiheit ein guter Beitrag von Anabel Schunke: http://www.rolandtichy.de/daili-es-sentials/die-einschraenkung-der-freiheit-hat-mit-dem-islam-zu-tun/
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In Berlin ist sie am größten: http://www.welt.de/politik/deutschland/article153635720/Berlins-islamistische-Szene-waechst-sehr-dynamisch.html Fällt was auf? Hauptstädte sind bevorzugte Orte, an denen sich Islamisten einnisten. Warum wohl?
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Juncker weist darauf hin, dass die Islamisten durch unsere Schulen gegangen sind und nicht von außen importiert wurden: http://www.welt.de/politik/ausland/article153631880/Die-Terroristen-sind-durch-unsere-Schulsysteme-gegangen.html
Das ist das Schlimme. Auch viele, die nach Syrien gegangen sind, sind durch unsere europäischen Schulen gegangen. Was läuft falsch?
Ich denke nicht, dass das ein Problem der Schule allein ist, es ist ein Problem der Gesellschaft. Unser System bietet nicht viele Möglichkeiten, sein Leben sinnvoll zu gestalten: berufliche Karriere + Geld verdienen – das erfüllt manche nicht besonders, vor allem auch dann, wenn sie sehen, dass sie damit nicht weit kommen. Der Islam weist intensiv auf sinnerfülltere, Allah-relevantere Lebensziele hin. Der Mensch ist auf Transzendenz hin ausgelegt. Und der Staat ist ein säkularer Staat, der eben solche Lebensziele nicht vorgeben darf, sonst wäre er ein ideologischer Staat. Das ist die Aufgabe der Kirchen, die Sehnsucht nach Transzendenz mit einem sinnerfüllten Leben zu verbinden. Können die Kirchen das heute noch aktiv vorantreiben? Können sie formulieren, was sie am Glauben haben, was der christliche Glaube für die Gesellschaft bedeutet, was es heißt, sich vom guten Gott senden zu lassen, zum Dienst an den Menschen? Hat jeder einzelne Christ, auch außerhalb der Gemeindemauern, den Mut, sich mit dem Leben zu Jesus Christus zu bekennen, so zu leben, wie Jesus Christus es will? hat jeder einzelne Christ, auch außerhalb der Gemeindemauern, den Mut, sich mit seinen Worten zu Jesus Christus zu bekennen, so zu reden, wie Jesus Christus es will?
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Gibt es eigentlich in den beiden großen Kirchen jeweils einen Beauftragten für die Verfolgung von Christen weltweit?
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Dschihadisten haben nichts mit dem Islam zu tun: http://www.welt.de/politik/deutschland/article153653166/Dschihadisten-haben-keine-Ahnung-vom-Islam.html Was sagen wir nun all den Christen, die durch Extrem-Muslime, fromme Muslime… verfolgt, bedrängt, entführt, ermordet werden? Was sagen wir all den Muslimen, die gerne freier – sagen wir nach dieser Diktion: als wahre Muslime – leben würden, es aber nicht wagen, weil sie von Moschee-Gemeinden unter Druck gesetzt werden? Was sagen wir den Mädchen, die verheiratet werden, die Frauen, die unter die Burka gepresst werden… – das hat alles nichts mit dem Islam zu tun? Wie viele Imame haben – aus dieser Sicht heraus – nichts mit dem Islam zu tun? Was ist mit all den Christen und Atheisten, die weltweit irgendwo in Gefängnissen sitzen, ausgepeitscht werden – weil sie den Propheten, Allah oder den Koran gelästert haben sollen? Alle Ankläger und Richter haben nichts mit dem Islam zu tun? Die Männer und Frauen, die sich für Jesus Christus entscheiden und darum Unsägliches – selbst durch ihre Familie – erleiden müssen: Das bedrückende Umfeld hat nichts mit dem Islam zu tun? Hat der Koran, haben die Ahadith, wenn man sie wörtlich nimmt, etwas mit dem Islam zu tun?
Gibt es überhaupt etwas, das mit dem Islam zu tun haben – oder ist das eine Phantom-Religion?
Natürlich nicht. Wahrscheinlich: Die Euro-Muslime haben mit dem Islam zu tun, die guten Muslime weltweit, die nach christlich-aufgeklärten Maßstäben mit anderen Menschen umgehen.
Christen haben den Auftrag, das Leiden, das Menschen über andere bringen, zu benennen. Sie haben den Auftrag, Stimme zu sein für diejenigen, denen die Stimme genommen wird, sie haben die Pflicht, sich an die Seite der Verfolgten und Versklavten zu stellen. Und das gilt auch dann, wenn Religionen, Kulturen, Systeme, Tradition angegriffen werden müssen, wenn sie die Quelle des Unheils sind.
Im Namen Jesu Christi.
Und was geschieht, wenn wir unserem Auftrag nicht gerecht werden?
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Beten verändert den Menschen. Gott ist keine Wunscherfüllungsmacht. Gott ist eine eigenständige Kraft, die einen eigenen Willen hat. Wenn unser kleiner Dickkopf auf Gottes Willen stößt, dann kann es sein, dass der Dickkopf frustriert wird. Auch dann, wenn es wirklich um ernsthafte, schwere Bitten geht, ist Gott keine Wunscherfüllungsmacht, sondern es geht darum, uns zu verändern. Es geht darum, dass wir unseren Willen dem Willen Gottes anpassen. Es geht darum, dass wir uns mit Gottes Willen synchronisieren.
Das Gebet lässt keinen kalt. Wenn es nicht erhört wird, ist man enttäuscht – wenn es erhört wird, ist man dankbar. Das Gebet ist etwas, das unser ganzes Wesen in Beschlag nimmt – von daher kann es uns so furchtbar frustriert zurücklassen. Das vor allem auch dann, wenn unsere ganze Liebe zu Gott in dem Gebet, unser ganzes Vertrauen zu Gott in dem Gebet Wort wird.
Doch wenn das Gebet nicht erhört wird, werden wir gottgemäßer. Gott synchronisiert uns. Menschen wollen diese Synchronisierung nicht – darum wenden sie sich enttäuscht von Gott ab und sagen: Es gibt dich nicht. Sie wollen – und das ist für jeden Menschen sehr verständlich – lieber einen Wunscherfüllungsgott.
Wer im Gebet lebt, wendet sich jedoch immer stärker von einem ersehnten Wunscherfüllungsgott ab – und wird immer dankbarer für die Synchronisierung mit dem Willen Gottes. Heute ist Gründonnerstag. Im Gethsemanegebet Jesu heißt es: Vater, lass diesen Kelch an mir vorübergehen – aber nicht mein Wille, dein Wille geschehe.
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Ein Blick auf Pontius Pilatus von Mathias von Gersdorf: http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/2016/03/pontius-pilatus-prototyp-des-korrupten.html
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Was wurde aus Pilatus? Er musste im Jahr 35 nach Rom, weil er eine Volksbewegung gewaltsam bekämpft hatte. Der Caesar Tiberius ist gestorben, bevor Pilatus sich vor ihm rechtfertigen konnte, dann musste er sich vielleicht unter Caligula verantworten. Vielleicht wurde er verbannt und enthauptet, oder er hat Suizid begangen. Vielleicht ist er auch Christ geworden. Vielleicht war auch alles ganz anders: https://www.heiligenlexikon.de/BiographienP/Pontius_Pilatus.html
Wichtig ist: Pilatus ist neben Jesus und Maria der einzige Mensch, der im Apostolischen Glaubensbekenntnis erwähnt wird. Auch als Machtpolitiker wäre er im Orkus der Geschichte verschwunden, wenn er nicht Jesus, den Christus, hingerichtet hätte. Keiner würde sich mehr für ihn interessieren. So ist er in die Geschichtsbücher hineingeschliddert – und bekannter noch als jeder andere Politiker. Ach ja, auch Augustus ist weit bekannt – nur durch seine Erwähnung in der Weihnachtsgeschichte. Wer würde noch von Herodes sprechen – außer Geschichtsfans des Nahen Osten natürlich -, wenn er nicht mit dem Leben Jesu verbunden worden wäre?
Geschichte ist spannend. Vor allem auch christliche Geschichte. Auch als Protestant sieht man, was man an den Heiligen hat: Auf einmal werden solche, die in der Geschichte als Verlierer angesehen werden, eben die Opfer, bekannter als die Täter. Die Täter versinken im Orkus, die Opfer sind im Himmel. Die Namen der Täter sind Schall und Rauch – die Namen der Opfer sind bekannt.
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Intelligente Menschen sollen weniger Freunde haben. http://www.focus.de/wissen/videos/interessante-erkenntnis-sie-sind-intelligent-dann-brauchen-sie-weniger-freunde_id_5375057.html Menschen leben gerne mit Sozialkontakten – fühlen sich glücklicher – aber nicht dicht gedrängt mit fremden Menschen zusammen. Intelligenten Menschen macht es nichts aus unter vielen anderen zu leben, dafür aber weniger feste Sozialkontakte zu haben.
Das ist also eine Studie, die sagt: Willst du als intelligent gelten, dann lebst du mitten im Trubel der Stadt, bist aber nicht sauer, wenn du keinen Freund hast, sondern bist intelligent. Urbanisierung ist also für intelligente Menschen gut. Wer will aufs Land? Die Dummerchen.
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Solche Menschen verbreiten Traurigkeit – wie diese Feministin (Laurie Penny): Maschinen sollten Frauen das Gebären abnehmen. Und wahrscheinlich träumt sie von Robotern, die Babys die „Kacke“ wegmachen (wie sie formuliert: Sie liebt Babys, will aber mit Kacke nichts zu tun haben). Die Wissenschaft ist auf gutem Wege, Roboter herzustellen, die diese Frau sicher befriedigen – mit großen runden Kulleraugen vielleicht und künstlichem Baby-Weinen und -Quietschen. Es ist ein Wahnsinn, den manche Menschen verbreiten können, der Mensch ist nicht mehr Mensch mit all seinen Höhen und Tiefen, mit seinem Lachen und Weinen, seinem Unrat und seiner Sauberkeit. Es – nicht er – es ist ein Kunstprodukt. Und das macht traurig, dass es Menschen gibt, die überhaupt sowas denken wollen. http://www.sueddeutsche.de/leben/laurie-penny-im-interview-wir-brauchen-technische-alternativen-zur-schwangerschaft-1.2916697 Eigentlich will man mit solcher geistigen „Kacke“ auch nichts zu tun haben – aber so ist nun einmal der Mensch – auch in seinem geistigen Wahn.
Da aber der Mensch normal bleibt – zumindest wenn solche Menschen nicht die Welt in Händen bekommen, müssen wir uns keine Sorge machen.
Feministinnen sind natürlich nicht alle gleich – und wir lernen auch hier, dass sie gar nicht so sind, sondern so. Was ich gelernt habe, ist, dass es den Begriff polyamourös gibt. „Das heißt, ich kann und will mich nicht auf eine einzelne Person festlegen und unterscheide zwischen Haupt- und Nebenbeziehungen.“ Der Begriff ist neu – das, was er erklärt, ist alt. Uralt. Man denke an die Haupt- und Nebenfrauen auch der biblischen Patriarchen. Von daher: Nichts Neues in der Menschheit – außer neue Begriffe. Auch Wahnsinn ist nicht neu. Er formuliert sich immer nur neu, siehe oben.
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