Glaube an Auferstehung – eine Umfrage

Ein eigenartiges Ergebnis der Umfrage: Glauben Sie an die Auferstehung?

36% ja – 32% nein, 32% (!) keine Angabe.

15% der Konfessionslosen glauben daran.

52% der CDU-Wähler, 38% FDP, 37% SPD, 33% AfD, Grüne/Linke 28%

40% mit Uni-Abschluss, 36% mit Lehre…

Weitere Daten: http://www.focus.de/politik/deutschland/insa-meinungstrend-glauben-sie-an-die-auferstehung-jesu-so-antworten-die-deutschen_id_5384573.html

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Grabschen erlaubt + Gewalt gegen Flüchtlingsheime + Drei Leichen

Grabschen ist zwar nicht erlaubt, aber derjenige, der das tut, hat gute Chancen, vor Gericht davon zu kommen. Und das ist schlimm. Bislang hat sich unsere Kultur im Wesentlichen an die Regeln gehalten. Es gab zwar immer welche, die sich unmenschlich verhalten haben, aber die meisten Menschen haben sich zurückgehalten, weil man das nicht tut, nicht darf, weil man anständig bleiben wollte. Nun erfahren hunderte, dass sie angrabschen können, ohne zur Verantwortung gezogen zu werden. Und das wird auch Auswirkungen auf die Männer in unserem ureigenen Kulturkreis haben, die sich um Anstand, Sitte, Religion überhaupt nicht scheren.  Frauen, lernt Selbstverteidigung, damit Ihr jedem, der Euch zu nahe kommt, eins auf die Nase hauen könnt. Unchristlich? Ja. Aber notwendig, weil der Staat und die Justiz nicht mehr in der Lage sind, die Menschen der Gesellschaft zu schützen. Soll sich eine Frau demütigen lassen, nur weil die Politik und die Gesellschaft nicht mehr in der Lage sind, die Traditionen zu schützen?  http://www.focus.de/politik/deutschland/erschreckende-luecke-im-deutschen-strafrecht-warum-viele-sex-taeter-aus-der-koelner-silvesternacht-nichts-strafbares-getan-haben_id_5393827.html

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Eine detaillierte Darstellung sämtlicher Gewalttaten gegen Flüchtlingsheime: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/gewalt-gegen-fluechtlingsheime-vier-von-fuenf-faellen-eingestellt-a-1081678.html Es ist gut, einmal eine solche Übersicht zu haben. Den Journalisten, die diese erstellt haben, sei gedankt. Und sie stellen sie auch hoffentlich für 2015 zusammen. Dadurch lichtet sich das Nebulöse ein wenig. „Ein wenig“ darum, weil eine große Anzahl der Fälle nicht aufgeklärt werden konnten.

Hoffentlich sehen potentielle Gewalttäter ein, dass Gewalt gegen Flüchtlingsheime und Flüchtlinge weder nichts bringen, noch unserer Kultur gemäß sind, sondern den Barbareien zuzuordnen sind. Gegen falsche Flüchtlingspolitik muss politisch angegangen werden. Sinnvoll ist es, sich mit aller Kraft darauf zu konzentrieren, Integration zu fordern und zu fördern. Das ist konstruktiv. Brände legen, Individuen angreifen, das ist destruktiv und natürlich kriminell.

Ich hörte einmal bei einer Beerdigung wie ein Mann einem anderen voller Entsetzen sagte: Jetzt haben wir auch einen Kriminellen in der Familie. Zum ersten Mal einen Kriminellen. Ich hoffe, dass sich jeder potentielle Brandstifter und Menschenschänder dessen bewusst wird – vor der Tat -, was er diesen Menschen, aber auch seiner Familie antut.

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Drei Leichen lagen im Schwimmbad eines Wohnparks: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/bergheim-polizei-identifiziert-leichen-aus-schwimmbad-a-1084702.html Es handelt sich um die Leichen dreier Jugendlicher Rumänen stämmiger. Was verbirgt sich dahinter?

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Kopp-Verlag + Medienpolitik + Politik + Weltpolitik: China rüstet auf

Man hat sich daran gewöhnt, dass der Kopp-Verlag viel Abstruses hat, dazwischen aber auch immer mal Infos, die man sonst nirgendwo findet. Aber ärgerlich ist es, wenn die Infos mit dem Abstrusen vermischt werden. So wird in einem Beitrag das Thema Uran und Belgien mit Werbung dafür vermischt, wie man sich Krisen fest absichert. http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/udo-ulfkotte/originaldokumente-aus-geheimdienstkreisen-belegen-belgien-zog-lieferantrag-fuer-144-kilo-uran-235-w.html Man muss hier immer sehr vorsichtig sein – was bringt man, was nicht. Aber wenn es dann auch noch vermischt wird, dann kann man ja bald gar nichts mehr verlinken, auch wenn die Infos relevant wären.

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Was Medienpolitik betrifft: Mir fällt einmal auf, dass sie die AfDler dazu drängen möchten, sich von Frauke Petry zu trennen. Und: Die Koalition wird dazu aufgefordert, das Zusammengehen zu brechen.

Zu beidem kann man sagen: Die wären alle schön blöd, wenn sie es täten. Die AfD benötigt Petry zur Konsolidierung und die Koalition muss einfach weiter machen – bis zu den Wahlen kann noch viel passieren, so dass sich alles wieder normalisiert.

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Medien machen Politik: Merkel ist wieder da! Da freuen wir uns doch mit Stern und RTL, dass sie uns eine so positive Nachricht präsentieren können! http://www.n-tv.de/politik/Merkel-wieder-beliebt-wie-vor-Fluechtlingskrise-article17331966.html Zwar hat nach einer anderen Umfrage die CDU nur 32% erhalten, aber nehmen wir doch lieber die Umfrage von Stern/RTL, da hat die liebe Merkel CDU gar 36% bekommen! Ach ja, die SPD bleibt bei beiden leider auf 20% und die AfD bei der Sternschen Umfrage: 10% bei der anderen weiterhin 13. Jetzt müssen wir uns nur noch entscheiden: Welcher Umfrage wollen wir glauben? Wir merken: Manche Medien wollen die Bevölkerung auf schwarz-grün trimmen.

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Ein Zusammengehen der Grünen mit der CDU in Baden Württemberg wäre für das Land sicher gut. Wenn denn die CDU nicht umkippt und auf Liebkind macht, sondern ihr Markenzeichen zumindest für Baden Württemberg behält.

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China will mehr – und arbeitet fest daran, sich das auch zu nehmen, was es will. Natürlich muss man dagegen sein, weil es die Sicherheit unterläuft. Aber was tun? http://www.cicero.de/weltbuehne/chinas-rolle-im-fernen-osten-der-machtverschiebung-nicht-tatenlos-zusehen/60707 Wir stehen vor dem Phänomen, vor dem wir seit Menschen-Gedenken stehen: Wer Macht hat, der nützt sie aus. Die Frage ist nur jeweils: Zum Schaden der Eroberten oder lassen die Eroberer den Eroberten Freiraum. Die Menschheit ist im Grunde kaum weiter gekommen als vor 1000 Jahren. Wir haben von den Amerikanern profitiert. Nun, da sie schwächer sind und keinen Chinesen mehr abschrecken, wird Weltpolitik aus Sicht des Westens wieder sehr spannend. Bald sprechen alle chinesisch – statt englisch. Und wir rechnen nach den Jahren X n.Z.: im Jahr X nach Zedong (Maos Tod). Und die UN? Nun denn. Sie tanzt nach der Pfeife der Macht. Was soll sie sonst tun. Die ersten Leidtragenden: Japan, Vietnam, Südkorea, Thailand, Indonesien – sie müssen im Grunde selbst klar kommen mit den geopolitischen Verschiebungen.

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Türkei reißt sich Kirchen unter den Nagel + Ver-rückt: Der Spiegel + Christenverfolgung

Die Türkei reißt sich Kirchen unter den Nagel. Sie machen, was sie wollen. Unbehelligt von unseren westlichen Regierungen. Schlimm ist das, wie sehr die Tükei unter den neuen Erdogan verkommt: http://www.domradio.de/themen/weltkirche/2016-03-29/tuerkei-verstaatlicht-kirchen-diyarbakir

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Ich hatte neulich die Werbung für den Spiegel zum Thema Religionen kritisiert. Hier wird das Cover samt Inhalt angesprochen: http://www.kath.net/news/54622 Irgendwie scheint es den Spiegelleuten egal zu sein: Im Iran und anderen islamischen Staaten werden Homos hingerichtet, ist genau so schlimm wie: im Westen backt ein Bäcker Homos keinen Hochzeitskuchen. Christen missionieren mit Worten ist genauso schlimm wie morden, wenn Menschen keine Muslime werden. Und wie schlimm ist es für den Spiegel erst, wenn man sich gegen Abtreibung wendet – das ist wahrscheinlich gleichbedeutend mit allen Schandtaten im Namen des Islam zusammen.

Manchen ideologischen Medien ist einfach der Maßstab verrückt.

Hier geht es zum Originalbeitrag: http://www.theeuropean.de/sebastian-moll/10831-deckt-der-spiegel-christliche-greueltaten-auf?

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Christen in Not – ein Bericht von „Kirche in Not“ zur Diskriminierung von Christen: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/detailansicht/aktuell/islamisten-bedraengen-christen-weltweit-95511/

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Zur Situation von Christen in Nord-Kenia: http://www.christenverfolgung.de/2016-03/ein-jahr-nach-dem-massaker-von-garissa-in-kenia.html

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Islamisten und Chemiewaffen + Kugelschreiberterror + Ägypten: Kulturelle Missverständnisse

Ach, auf einmal sagt man so nebenher, dass die IS auch Chemiewaffen mehrfach eingesetzt habe: http://www.spiegel.de/politik/ausland/islamischer-staat-is-chemie-und-nuklear-waffen-wie-real-ist-die-gefahr-a-1077803.html Ich kann mich noch daran erinnern, dass man das nur Assad vorgeworfen hat. Das hat ja fast zu einer Bombardierung von Damaskus durch Obama geführt.

Nun, heute erkennt man das Risiko, das von der IS ausgeht. Ich frage mich nur, wenn die IS darin so fit ist, warum wendet sie die ABC-Waffen nicht schon längst an?

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Wieder ein guter Beitrag von Fleischhauer: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/statistiken-helfen-gegen-terrorangst-kolumne-von-fleischhauer-a-1084424.html Mit Statistiken gehen die Beruhiger durch Medien: Keine Angst haben vor Terror, denn es kommen mehr Menschen an Kugelschreiberkleinteilen zu Tode als durch islamistischen Terror. Ich würde beruhigend hinzufügen: Sterben muss sowieso jeder. Von daher: Sollte auch die Bundesregierung den islamistischen Terror nicht so ernst nehmen. (Satirisch gemeint! Nimmt Beruhiger auf die Schippe!)

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Gestern hatte ich das Thema „Kulturelle Missverständnisse“. Auch heute ist wieder darüber zu berichten: Messie schenkte seine Schuhe – und wollte damit Gutes tun, doch Ägypter fühlen sich beleidigt: Seit 7000 Jahren hat uns keiner so beleidigt wie Messie, soll einer gesagt haben, war sicher ein Witzbold. http://www.spiegel.de/sport/fussball/lionel-messi-sorgt-mit-der-spende-seiner-schuhe-in-aegypten-fuer-aufregung-a-1084668.html Witzbold? Ja, wenn man sich die ägyptische Geschichte der letzten 7000 Jahre anschaut – und das die schlimmste Beleidigung gewesen sein soll – na, dann ging es den Ägyptern ja 7000 Jahre lang recht gut. Für Ägypter sind die Schuhe also schlimmer als die römische oder die arabische Invasion im 7. Jah. n.Chr. Aber vielleicht kommen die Schuhe auch gerade recht, um den Frust vieler Ägypter laut werden zu lassen. Man kann der ägyptischen Regierung nur wünschen, das marode Land endlich in den Griff zu bekommen. Sonst lauern wieder die Islamisten – die dortigen Muslimbrüder auf ihre Chance. http://www.cicero.de/weltbuehne/nach-der-flugzeugentfuehrung-aegypten-humor-als-frustbewaeltigung/60708

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Christen verändern die Welt (4): Nächstenliebe+Krankenhäuser

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Alvin J. Smith sieht, dass Christen auch mit Blick auf Nächstenliebe die Welt verändert haben. Die Römer praktizierten liberalitas, die Christen caritas. liberalitas bedeutet Freigebigkeit mit Blick darauf, dass man etwas zurückbekommt. Caritas ist Liebe, der es um den anderen geht, und die nicht darauf bedacht ist, etwas zurückzubekommen. Gottesdienst bei den Römern bedeutete, den Göttern etwas zu spenden, Christen spendeten den Menschen – das ist Gottesdienst. Christen halfen jedem, der um Hilfe bat – und das auch  noch freiwillig. Die Mildtätigkeit von Privatpersonen ohne Blick darauf, dass man etwas zurückbekommt, sei in der Antike weitgehend unbekannt gewesen.

Zudem war Barmherzigkeit nicht besonders ausgeprägt. So soll sogar der große Philosoph Plato gemeint haben, dass man einen Sklaven, der nicht mehr arbeitsfähig sei, sterben lassen sollte. Die Unbarmherzigkeit ging soweit, dass sogar der Kaiser Julian, der Christ gewesen war und das Heidentum wieder aufrichten wollte, darüber klagte, dass Christen bei einer Pest aufopfernd helfen, während seine geliebten Nichtchristen nichts tun. Hungernde, Kranke, Sterbende, Behinderte, Waise waren in den Augen antiker Menschen wertlos. “Viele Nichtchristen behaupten (sc. in der Gegenwart), auch ohne Religion ein `anständiges Leben´zu führen. Sie haben jedoch völlig vergessen, wo der Ursprung der `Anständigkeit´ liegt.” (J. Stamp)(155) Sogar der große Seneca sagte: Wir ertränken Neugeborene, die schwächlich und missgebildet sind. Diese unbarmherzigen Sitten verteidigte man so intensiv, dass ein Christ im 2. Jahrhundert getötet wurde, weil er missgebildete Kinder pflegte und beschützte.

Bevor Christen anerkannt waren, zogen sie Waise privat auf. Nach 313 begann man Waisenhäuser zu bauen. Das durchzog dann die gesamte Kirchengeschichte. Ein weiterer Versuch, Waisen zu helfen, war das Paten-Amt. Paten sollten Kinder, die ihre Eltern verloren haben, unterstützen. Im 5. Jahrhundert wurden die ersten Altenheime errichtet. Gegen Kinderarbeit kämpften Christen aus dem 19. Jahrhundert, besonders Lord Shaftesbury. Und so waren Christen der Motor für Sozialarbeit durch die Jahrhunderte hindurch. Sobald ein soziales Problem als ein solches erkannt wurde, haben sich Christen dagegen eingesetzt. Die christliche Sozialfürsorge wurde dann später vom Staat übernommen.

Aber es besteht ein Unterschied zwischen soziales Handeln der Kirche und das des Staates, so Smith: Die Kirche fördert das Tragen von Eigen-Verantwortung, der Staat fördert das Nehmen.

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In der Antike gab es auch keine Krankenhäuser, sondern höchstens so etwas wie Lazarette. Im Jahr 325 wurden alle Bischöfe aufgefordert, in Orten mit Kathedralen ein Hospiz einzurichten. Ebenso entstand in dieser Zeit die Krankenpflege. Die Einführung der Krankenhäuser und Krankenpflege, die immer weiter ausgebaut und weiter entwickelt wurden, wurde dann im Laufe der Zeit weltweit aufgegriffen. Wie Waisenhäuser errichtet wurden, wurden auch im 4. Jahrhundert Häuser für geistig Behinderte eingerichtet. Klöster übernahmen deren Pflege – aber dann hat man die Liebe nicht mehr beachtet, sondern sie unmenschlich in kerkerartigen Unterkünften untergebracht. Erst der Theologe und Arzt Pinel (in den USA: Dorothea Dix) hat sich massiv für die angemessene Unterbringung geistig Behinderter eingesetzt. Dorothea Dix sagte denen, die geistig Behinderte unmenschlich behandelten: “Ich erkläre, dass Sie keinen Anstand besitzen und keine Christen sind.”

Jean Henri Dunant gründete 1864 das Rote Kreuz, die Auswirkungen sind bekannt und müssen hier nicht dargestellt werden. Dunant sagte auf seinem Sterbebett: “Ich bin ein Jünger Christi wie im ersten Jahrhundert und sonst nichts.” (197) 1876 wurde diese Idee von der Türkei übernommen und der Rote Halbmond gegründet.

Ich habe in der Wiedergabe nur wenige Namen genannt. Sehr, sehr viele Namen sind mit der Gründung und Weiterentwicklung des sozialen Engagements verbunden. Noch mehr Namen sind gar nicht bekannt, denn Christen sind Mannschaftskämpfer – manchmal kennt man den Kapitän, aber was ist ein Kapitän ohne Mannschaft?

Warum waren Christen in dieser Hinsicht so innovativ? Jesus machte es vor und ließ die Menschen mit ganz anderen Augen erblicken.

Soweit das 5. und 6. Kapitel des Buches von Smith: Wie das Christentum die Welt veränderte. Fortsetzung folgt. (Eine abschließende Bewertung des Buches werde ich nach der letzten Darstellung bringen.)

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Kunst

Was bewegt heute die Kunst? Zumindest das art-Kunstmagazin wird davon bewegt:

Graffiti-Datenbank wird erstellt – man muss sagen: Es gibt ja auch wirklich großartige Künstler unter den Graffiti-Gestaltern.

Palmyra: Wie sah es aus – wird man es wieder aufbauen – dürfen? Diskussion wird geführt.

Christo wird im Juni ein neues Projekt starten.

Emil Noldes Farbenrausch – eine Ausstellung in Seebüll, in seinem Wohnhaus.

Tomi Ungerer wird über seine Collagen interviewt – über seine Einstellung zum Leben.

Der Ikonen-Maler Jewgeni Maljagin wird vorgestellt.

Weitere interessante Themen sind zu erstöbern.

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Frieden und Pazifismus

Der Papst sagte laut Tagesschau, dass durch Gewalt kein Frieden hergestellt werden könne. Frieden kann also nur durch Gewaltlosigkeit hergestellt werden. Man sollte aber auch endlich einmal wahrnehmen, dass es Menschen gibt, die überhaupt kein Interesse an Frieden haben. Sie definieren sich durch Macht, Gewalt, Unterwerfung, Einschüchterung. Sie wollen nicht das, was der normale friedliche Mensch will. Action, Randale, Zerstörung, das liegt ihm im Sinn, macht sein Leben spannend, gibt seinem Leben Sinn. Von daher muss christliche Ethik einen weiteren Blick haben, als es pazifistisch orientierte Menschen vorgeben.

Zum Thema auch Kissler: http://www.cicero.de/berliner-republik/kirche-und-gewalt-pazifismus-hilft-nicht-gegen-terror/60698

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