Muslime unberechenbar? + Davutoglus Traum: Alles Islam + Waghalsiger Spott + Seehofer und Aufnahmelager

Ist ein großer Teil der Muslime in Europa unberechenbar? Zumindest für den berüchtigten Stadtteil Brüssels gilt das: http://www.jihadwatch.org/2016/03/belgium-muslims-riot-attack-police-after-arrest-of-paris-jihad-mass-murderer Islamisten-Unterstützer: http://www.nzz.ch/international/terroranschlaege-in-paris/erstes-verhoer-von-abdeslam-zuhause-untergetaucht-ld.8895

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Davutoglus Traum: Keiner stoppt in Europa den Islam. http://www.info-direkt.eu/tuerkischer-ministerpraesident-niemand-stoppt-den-islam/ Die Visa für Türken sind ein großer Hoffnungsschritt für ihn und seine Genossen. Die Hoffnung ist nicht unberechtigt: Es gibt ja eine Menge Türöffner in Europa.

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Warum sollte der Pakt Flüchtlinge fernhalten? Die Türkei ist noch nicht am Ende ihrer Wünsche: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-03/lesbos-fluechtlinge-griechenland-tuerkei-eu-abkommen Aber das hätte auch keiner gedacht, dass das so schnell umgesetzt werden kann.

Darum: Es ist schon sehr waghalsig, dass Tauber siegesgewiss twittert: „Ach ich liebe diese ganzen „Reichsbedenkenträger“ in meiner Timeline. Erst: europäische Lösung kommt nie. Jetzt: wird nicht funktionieren.“ Ist eine Europäische Lösung auch eine Lösung, die keine Zukunft hat? Ich dachte immer: Lösung eines Problems bedeutet: Lösung eines Problems und nicht: Unbrauchbarer Versuch einer Lösung eines Problems.

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Außenpolitik versagt – aber es wird schöngeredet: http://m.welt.de/politik/ausland/article153085282/Deutsche-Aussenpolitik-versagt-an-fast-allen-Fronten.html

Aber jetzt schauen wir erst mal, was sich so im Südosten Europas und in Nordafrika so zusammenbraut. Noch muss man abwarten. Muss man das?

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Große Probleme angesichts des Deals mit der Türkei, sieht Ska Keller von den Grünen: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-gruenen-politikerin-ska-keller-kritisiert-tuerkei-deal-a-1083317.html

Neulich war in HR-Info ein Interview mit einer Grünen EU-Abgeordneten. An ihr sah man, wie sehr Realpolitik nicht ihre Sache ist. Da wurde sogar der Moderator ratloser und begann zu argumentieren.

Nachtrag: Es war wohl Frau Keller https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/gruene-idomeni-asylsuchende-sollen-nach-deutschland/

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Zeit-Online, die Hofberichterstatter, mögen es natürlich nicht, wenn Seehofer wieder Tacheles redet: http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-03/fluechtlingspolitik-tuerkei-eu-bundestag-horst-seehofer-abstimmung Denn für das HofBlatt ist Merkel eine „Magierin“, die ihre drei Ziele in der EU durchgesetzt hat: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-03/angela-merkel-eu-girpfel

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Zahlreiche Aufnahmelager stehen leer. Das ist auch gut so, bevor man wieder hektisch welche bauen muss, wenn Österreich und co. das tun, was Magierin Merkel immer wollte: Grenzen öffnen… http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-03/fluechtlinge-erstaufnahmestellen-bundeslaender

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Deutschland als Krankenhaus der Welt: Asylagrund: Krankheit: http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4950451/Bruder-von-Kosovos-Premier-beantragte-Asyl-in-Deutschland Übrigens: Der Bruder des Asylsuchenden ist Premier im Kosovo.

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Christen stehen zusammen

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Wenn man so in Facebook die unterschiedlichsten christlichen Gruppen anschaut, dann sieht man, wie viel freie Christen es gibt und wie viel engherzige. Manche ziehen über ihre Brüder und Schwestern her, weil sie dieses und jenes glauben: Katholiken sind des Teufels, Protestanten sind des Teufels, Orthodoxe und Charismatiker sowieso. Ich wüsste gerne, wie Jesus mit diesen Menschen umgegangen wäre, die meinen, auf andere kübeln zu müssen.

Natürlich stellt sich auch bei Christen die Frage der Identität: Was macht einen Christen zu einem Christen? Eines weiß ich: Kübeln sicher nicht.

Für mich ist wesentliches Kennzeichen eines Christen, gehört zu unserer Identität: Aus der Beziehung zu Jesus Christus heraus sein Leben in Verantwortung für die anderen zu leben. Unser Auftrag ist es nicht, Kinder Gottes niederzumachen, sondern mit ihnen an der Welt arbeiten, wie Gott sie will.

Wenn man Jesus Christus ansieht, wenn man die Schöpfung wahrnimmt, wenn man das weltweite Wirken des Gottesgeistes spürt – eines ist Gott sicher nicht: engherzig, kleinlich, kleinkariert, ängstlich, unterwürfig, farblos…

Wir müssen miteinander darum ringen, den richtigen Weg zu finden und ihn auch zu gehen. Manchmal trennen sich Wege – aber während wir unseren Weg gehen, sollten wir in Liebe an die denken, die den anderen Weg gewählt haben. In Liebe an sie denken und um Gottes Vergebung bitten, für sie und mich.

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Palmsonntag

Am Palmsonntag denken wir an das große “Hosianna”, mit dem Jesus königlich in Jerusalem von Menschen empfangen wurde – und dem in wenigen Tagen das “Kreuzige ihn” folgen wird. So sind wir Menschen:

Zwischen dem begeisterten “Hosianna” der Menge (Markusevangelium 11,9) und dem aggressiven “Kreuzige ihn!” der Menge (Markusevangelium 15,13), liegen nur wenige Tage. Seit 2000 Jahren hat sich daran nichts geändert. Im Markusevangelium 4,16f. wird sichtbar, dass sich Jesus über den wankelmütigen Menschen keine Illusionen gemacht hatte.

Drei Weisen, Jesus zu begrüßen:

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Was ist Glaube?

Ein sehr interessantes Interview mit Benedikt XVI.: http://kath.net/news/54456 Über Veränderung in der Kirche in der Frage nach Rechtfertigung: Zur Zeit Luthers musste sich der Mensch vor Gott rechtfertigen – heute muss sich Gott vor den Menschen rechtfertigen – aber damit doch die große Sehnsucht nach der Barmherzigkeit Gottes. Daraus folgt dann, dass man selbst barmherzig wird: „Christ ist man sozusagen nicht für sich selber, sondern mit Christus für die anderen… Was der Mensch zum heil braucht, ist die innere Offenheit für Gott, das innere Warten und Zugehen auf ihn, und das bedeutet umgekehrt, dass wir mit dem Herrn, der uns begegnet ist, auf die anderen zugehen und ihnen das Zugehen Gottes in Christus sichtbar zu machen versuchen.“

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Leihmutterschaft + Kinderpornografie

Der Sozialausschuss des Europarates lehnt es ab, Leihmutterschaft zu erlauben. Allerdings war das Abstimmungsergebnis sehr knapp: 16:15. Darüber hinaus bietet der Beitrag einen Einblick in die Lobbyarbeit derer, die eine Leihmutterschaft befürwortete: „die belgische Grünen-Politikerin Petra de Sutter… ist leitende Reproduktionsmedizinierin am Uniklinikum von Gent, wo Leihmutterschaft praktiziert wird.“ Warum wundert es einen nicht, dass auch hier schon wieder Grüne im Rampenlicht stehen? Immer wenn es um solche Neuerungen geht (damals Pädophilie, heute Gender, Leihmutterschaft – um nur einige zu nennen) sind sie am Herumwerkeln. http://kath.net/news/54444

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Weltweit steigt Kinderpornografie massiv an – vor allem auch in Europa. Das ist eine „neue Form der Sklaverei“: http://kath.net/news/54411

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Guido Westerwelle und die FDP

„Zum Tod von Guido Westerwelle: Die Liebe bleibt“ http://www.pro-medienmagazin.de/politik/detailansicht/aktuell/zum-tod-von-guido-westerwelle-die-liebe-bleibt-95419/

Ich muss gestehen, dass ich ihn medial so nicht wahrgenommen habe. Haben ihn andere FDP-Mitglieder so wahrgenommen?

Ich denke auch an die anderen Fehler der FDP: Philipp Rösler haben sie genau so fallen gelassen.

Bei beiden: medial aufgeputscht.

Mein Beitrag von 2010: http://blog.wolfgangfenske.de/2010/12/21/fdp-westerwelle/

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Flüchtlingskrise beheben: 20 Punkte Programm

Die Quadratur des Kreises – wem wird sie gelingen?

  • Europa verkraftet keinen Massenansturm, sondern muss Nadelöhre einbauen.
  • Europa muss es aber ermöglichen, dass gesiebt wird und wahre Flüchtlinge nach Europa kommen.
  • Sie kann sie nicht in der Türkei zurücklassen, weil die Türkei nicht nach europäischen Maßstäben agiert.
  • Sie könnte die siebenden Einrichtungen in der Türkei installieren.
  • Aber die Flüchtlinge würden einfach weiter in den Westen drängen, an diesen Einrichtungen vorbei.
  • Europa kann Flüchtlinge/Migranten nicht nach Europa hereinlassen, weil es diese nicht in die Heimatländer abschieben kann, sie somit immer behält.
  • Europa kann sie nicht behalten, weil sie die Gesellschaft zerreißen.
  • Europa kann nicht zusehen, wie die Menschen an den Küsten ertrinken, weil unsere Werte damit auch zerstört werden.
  • Europa darf nicht zusehen, dass die Menschen furchtbar schlimm hausen müssen.

Was muss Europa im Augenblick machen? Ein 20 Punkte Programm:

  1. Europa muss die Lager in der Türkei Projekt bezogen unterstützen.
  2. Europa muss Griechenland auf jede erdenkliche Weise unterstützen.
  3. Europa muss die Rückführungsmöglichkeiten ausbauen.
  4. Europa muss mit Assad zusammen Syrien befrieden und die Kurden im Nordirak weiter unterstützen.
  5. Europa darf sich weder von der USA, noch von der Türkei, noch von Saudi Arabien abhängig machen. Es muss selbst sehen, wie es klar kommt.
  6. Europa muss weltweit den Islamismus bekämpfen – und auch Tacheles reden gegenüber Saudi Arabien, Katar und anderen Islamismus Exporteuren.
  7. Europäische Muslime müssen all ihre Kraft darein setzen, eine neue Koran-Exegese zu finden und sie ihren Glaubensbrüdern weltweit aktiv bekannt zu machen.
  8. Europa muss die afrikanischen Herkunftsländer, aus denen die Flüchtlinge/Migranten kommen, unter die Arme greifen: Bildungseinrichtungen, Infrastruktur, Sicherheitshilfen, Gesundheitseinrichtungen… errichten helfen. Die Länder als Paten untereinander aufteilen? Länder als Pufferzonen für Flüchtlinge einrichten.
  9. Europa muss Wirtschaftsgerechtigkeit herstellen.
  10. Europa muss innerhalb Europas eine kluge Integrationspolitik fördern und Integration fordern.
  11. Es dürfen keine Ghettos entstehen. Denn sobald Ghettos entstehen, sind diese Menschen verloren. Sie sind den Gewalttätern in den Ghettos ausgeliefert. Ganz abgesehen davon, dass das dem Staat ganz und gar nicht gut tut. Ghettos müssen auch mit Zwang aufgelöst werden.
  12. Es muss Druck aufgebaut werden: Sprache lernen, Beruf erlernen, sich dem Recht anpassen, sich zur Grundordnung bekennen. Wer das nicht tut, hat das Recht verspielt, in Europa zu bleiben, auch wenn er schon ein paar Jahre lang hier wohnt. Wer aber integriert ist, sollte nicht nach ein paar Jahren mehr ausgewiesen werden dürfen.
  13. Kinder müssen optimal betreut werden. Kindergärten, Schulen müssen ausgebaut werden.
  14. Alle gesellschaftlichen Gruppen müssen helfen, Zugereiste aufzunehmen, zu integrieren: Kirchen, Vereine, Menschenrechtsgruppen, Kulturgruppen… – die Zugereisten dürfen nicht unter sich bleiben. Das führt nur zu üblen Parallelstrukturen.
  15. Länder, die keine Flüchtlinge/Migranten aufnehmen, sollten sich zumindest finanzielle an der Integration in anderen Ländern beteiligen.
  16. Finanzminister müssen Geld locker machen, denn es geht um die Zukunft unserer Länder.
  17. Entstehen von Extremismus jeglicher Couleur und Kriminalität muss vermieden und bestehende Strukturen müssen massiv bekämpft werden. Es müssen Räume geschaffen werden, in denen sich Kinder und Frauen den brutalen Traditionen entziehen können. Dazu gehört: Beobachtung von zugewanderten Taxifahrern, Postboten, und natürlich derjenigen, die Zugang haben zu persönlichen Daten.
  18. Größere Unterstützung und Wertschätzung der Polizei durch die Politik. Es gibt Berufsgruppen, an denen man nicht sparen darf.
  19. Rechtliche Grundlagen müssen dem Sicherheitsbedürfnis der Menschen angepasst werden, Justiz muss den eigenen Ansprüchen genügen – bedarf somit massiver Unterstützung durch die Politik.
  20. Diskussionen über den richtigen Weg müssen in Europa zugelassen werden. Totschlag-Argumente gegen Ansichten von denen, die irgendeiner selbst ernannten Elite nicht passen, führen nicht weiter, sie fördern Extremismus.

Das dauert alles lange. Aber es führt kein Weg zurück.

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Brexit und Deutsche Börse

Die Deutsche Börse sollte erst einmal abwarten: Brexit oder nicht – bevor sie solche großen Pläne hegt, von denen sie sagt, ein Zusammenschluss sei gottgewollt. Denn es kann doch sicher nicht im Sinn der Deutschen Börse liegen, sich in den Strudel, der nach einem Brexit folgt, hinabziehen zu lassen. Und im Sinne Gottes wohl auch nicht: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/deutsche-boerse-kengeter-haelt-fusion-mit-london-fuer-von-gott-gewollt-a-1083229.html

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Türkei

Es ist traurig, was in der Türkei geschieht: Nicht erst die Anschläge der letzten Zeit, sondern auch das, was in der Osttürkei unter Ausschluss der Öffentlichkeit geschieht. Das hängt alles zusammen: http://www.spiegel.de/politik/ausland/istanbul-angst-vor-dem-terror-in-der-tuerkei-a-1083226.html Und die jetzige Politiker-Generation facht es immer stärker an. Leiden müssen unzählige Unschuldige auf Seiten der Türken und der Kurden. Es ist schlimm.

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Gabriel hat Recht: Um der Menschen Willen muss man die Türkei in die Diskussion mit einbeziehen. Und ich finde auch, dass man die Türkei massiv finanziell unterstützen muss – gezielt mit Blick auf die Flüchtlingsprogramme.

Davon ist jedoch die politische Erpressung zu trennen. Und da darf die EU nicht mit. Und das ist auch kein Sieg der Kanzlerin, wie der Innenminister es laut Tagesschau darstellt, das bedeutet: Niederlage – Europa in den Türkei-Strudel hinabzuziehen. Das spüren auch die Kurden: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/hannover-tausende-kurden-demonstrieren-gegen-tuerkische-regierung-a-1083250.html Dass man diese Verquickung zugelassen hat, das geht nicht. Das mag die Flüchtlingszahl beruhigen und runterschrauben. Aber das geht nicht.

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Vielleicht kann man ja jetzt wieder ohne viel Öffentlichkeits-Trara denen, die Asyl gewährt bekommen, eine Zukunft in Europa ermöglichen. Es könnte aber auch noch zu früh sein. Diese jetzige Lösung darf nur eine kurze Übergangslösung sein, um die Migranten zur Besinnung zu führen und diesen lemminghaften Zug zu unterbrechen. Darauf möge die Unesco pochen.

Aber: Man befürchtet, dass sich die Flüchtlingsrouten verlagern: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/spiegel-zahl-der-abschiebungen-bleibt-vermutlich-niedrig-a-1083058.html

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Ebenbild Gottes erniedrigen

P1000517

Wenn Menschen das Ebenbild Gottes erniedrigen,

dann machen manche Erniedrigte das böse Spiel mit,

weil sie Angst haben.

Manche machen das böse Spiel nicht mit,

weil sie wissen: Ich bin Ebenbild Gottes.

Menschen mögen mich erniedrigen,

aber ich bin selbstbewusst, weil ich Gottes bewusst bin.

(Vgl. Römerbrief 8,31-39)

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