Kumpanei: Linke und Islamismus + PKK instrumentalisiert Linke + Merkels Frage + Sabatina James

Die Kumpanei der Linken mit dem Islamismus wird von Alice Schwarzer benannt – und viele weitere interessante Aspekte werden angesprochen: http://cicero.de/berliner-republik/ein-jahr-grenzoeffnung-wir-waren-alle-naiv

Was Islamisten und Islamverbände betrifft: Es geht um Ideologie und Machtfragen – nicht um Religion.

Kann man so gut trennen zwischen Islamismus als Ideologie und Religion? Muslime müssen das hinbekommen, sonst knallen ihre Ideologen ihren Mitmenschen ständig die Gewehre um die Ohren und halten das Schwert ständig an ihren Hals. Aber ob das dann noch Islam der traditionellen Art ist, wenn man Ideologie und Religion im Islam insgesamt trennt? Das wird die Kunst muslimischer Theologen sein, den Islam zu einer friedlichen Ideologie umzuprägen. Die meisten Muslime sehen ihn ja schon als eine solche an. Die Frage ist: Auf welcher Basis? Ist das nur so ein Gefühl für den Islam oder ist diese Art Islam begründbar für die Muslime, oder haben sie ein ganz anderes Verständnis von Frieden, Toleranz usw. als unser Kulturkreis? http://www.spiegel.de/politik/deutschland/was-gute-integration-in-deutschland-bedeutet-infografik-der-woche-a-1109430.html Übrigens schließt dieser Artikel wieder wunderbar – wie man es erwartet: Integration bedeutet: dass sich beide bewegen. Da muss man nur die Frage stellen: Warum beide? Muss sich nicht der integrieren, der zu einer anderen Gruppe kommt und mit ihr leben will? Und es wird gefordert, dass beide Gruppen mehr übereinander lernen. Das ist mit dem Islam nicht so leicht. Was meine Biographie betrifft: Je mehr ich über den Islam gelernt habe – desto kritischer wurde ich.

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Die Österreicher haben alles Recht der Welt, Merkel und ihre Politik zu kritisieren, wenn sie die Leidtragenden sind. Wie kommt man nur auf die Idee, das nicht zu akzeptieren? Österreich ist kein Ableger Deutschlands. Dachte ich mir so, dass das nach 1945 geändert wurde. http://www.focus.de/politik/ausland/nach-wiener-tuerkei-kritik-unverantwortlich-warum-oesterreich-nun-auch-merkel-angreift_id_5865157.html Ich wäre nicht besonders begeistert, wenn mein Nachbar seine Gäste alle in meinem Haus unterbringt, ohne mich vorher zu fragen.  Es ist gut, dass Österreich eine eigenständige Politik betreibt, so lange sie vernünftig ist. Und das ist sie. Merkel und co. sollten sich bei ihnen bedanken, sonst würde die CDU nur noch eine Randerscheinung sein und die AfD vor Kraft strotzend in der Gegend herumstolzieren.

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Es besteht die Gefahr, dass die PKK auf der Anti-Erdogan-Welle versucht, die Linke für ihre politischen Zwecke zu instrumentalisieren: http://www.nachrichtenxpress.com/08/2016/spd-kandidat-wer-schlechtes-ueber-pkk-sagt-dem-sollte-man-die-ehefrau-durchfn/

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Diese Frage Merkels ist auch meine Frage: „Wie können wir die Illegalität bekämpfen und gleichzeitig für die Menschen in Not etwas Gutes tun“, fragt Merkel. http://www.focus.de/politik/ausland/fluechtlingskrise-orban-will-grenzzaun-ausbauen-kanzlerin-merkel-umschifft-kritik_id_5864004.html Und gerade das funktioniert mit dem jetzigen Türkei-System nicht. Wahre Flüchtlinge müssen die Möglichkeit bekommen, in unser Land einreisen zu können. Die anderen müssen außen vor bleiben. Wie ist diese Quadratur des Kreises hinzubekommen? Gibt sich die Juncker-EU überhaupt Mühe, hier weiterzukommen oder ist ihre offizielle Verlautbarung, die die Europäer verhöhnt: Grenzen sind Brücken? Die EU muss funktionieren, wie es in dieser genannten Zusammenstellung heißt. Und sie funktioniert nie, wenn Brüssel einfach taub und ignorant ist. Brexit sollte etwas gelehrt haben – hat die Brüsselianer aber nur sturer gemacht.

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Sabatina James zum Thema Kinderehe:

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Einmischungen in Verhandlungen + Flüchtlingsfamilien Nachzug

Kritik an Politik und Öffentlichkeit, da sie sich in Gerichtsverhandlungen einmischen, ohne von Fakten und Beweisaufnahme usw. Kenntnis zu haben: http://www.lto.de/recht/hintergruende/h/laien-prozess-empoerung-einmischung-meinung-laufende-verfahren-ohne-aktenkenntnis-sachverstand/

Vielleicht kann man als Verteidigung – unabhängig von diesem Fall – anbringen: Als normaler Mensch merkt man leider auch, dass Richter nur Menschen sind und so manches Urteil nicht nachvollziehbar ist.

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Wenn das wirklich die einzigen Argumente sind, die Gerichte anbringen, dass man die Familien von syrischen Flüchtlingen nachziehen lassen muss, weil sie „staatliche Verfolgung“ erleiden würden, dann kann das vermutlich leicht widerlegt werden: http://www.faz.net/aktuell/politik/f-a-z-exklusiv-immer-mehr-gerichte-sprechen-syrern-umfaenglichen-schutz-zu-14407066.html Wie viele Syrer sind vor staatlicher Verfolgung geflohen – wie viele vor dem Krieg, wie viele vor dem IS? Wie viele der Familien sitzen in den Camps fest?

Und eine weitere Frage ist: Ist es Aufgabe der Richter auch zu beurteilen, ob die Kapazitäten eines Landes begrenzt sind – oder urteilen sie nur nach anderen Kriterien? Und wenn sie das Kriterium nicht kennen – weil es vom Gesetzgeber nicht festgeschrieben ist – wäre es wohl richtig, entsprechende Gesetze zu erlassen. Ob es im Sinne der Richter ist, dass ein Land über seine Möglichkeiten hinaus Menschen aufnimmt, weiß ich nicht, aber im Interesse der Gesellschaft und der Politik, die für die Gesellschaft verantwortlich ist, kann es nicht liegen.

Ich bin übrigens der Meinung: Rein theoretisch gesehen sind die Kapazitäten in unserem Land noch lange nicht ausgeschöpft. Aber wir Leben nicht theoretisch gesehen, sondern in einem ganz praktischen, realistischen Umfeld. Und da wir die Leute nicht zwingen können und nicht zwingen wollen, so zu leben wie ich es für richtig halte (ich spreche sicher nicht für alle Aktivisten), muss man eben auch davon sprechen, dass Kapazitäten eines Landes erschöpft sind. Und müssen Richter das in ihrem Urteil einbeziehen oder nicht?

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Schulz trifft Erdogan + Syrien: Russland und USA

Martin Schulz wird Erdogan einen Besuch abstatten. Bislang vermisste ich Stellungnahmen von Martin Schulz zu all dem, was zurzeit in der Türkei passiert. Nun treffen sich also die beiden richtigen: http://www.focus.de/politik/ausland/erster-spitzenvertreter-der-eu-martin-schulz-reist-zu-gespraech-mit-erdogan-in-die-tuerkei_id_5864908.html Bin gespannt, wer danach mit Kreidestimme spricht. Ich vermute: Erdogan wird es nicht sein.

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USA und Russland sind sich einig über die Durchsetzung einer Waffenruhe in Syrien – Details müssten ausarbeitet werden: Es klappt, es klappt nicht, es klappt, es klappt nicht… . http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-usa-und-russland-grundsaetzlich-einig-ueber-waffenruhe-a-1109723.html Ich denke, dass sie sich einig sind, was die IS betrifft. Aber zu den Detailfragen dürfte gehören: Was ist mit den Anti-Assad-Rebellen insgesamt? Was ist mit Assad? Soll man den syrischen Staat unter Assad wieder aufbauen, soll man ihn erst aufbauen, wenn Assad beseite geschafft wurde? Wer soll dann Syrien beherrschen?

Auf jeden Fall: Man redet miteinander und sucht eine Lösung. Ist doch schon mal was.

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Erdbeben und Gott

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Erdbeben sind schlimm, weil sie Menschen von jetzt auf gleich das gesamte Hab und Gut nehmen, das zerstören, was sie sich aufgebaut haben. Schlimmer: Sie können vertraute und liebe Menschen auseinanderreißen, können versehrte Körper und Tod bringen.

Erdbeben bringen aber noch etwas mit sich: Das Vertraute, die Erde, zerbricht. Das, von dem man meint, was allein wirklich tragfähig ist, die Erde, auf der man sein Leben lang gelaufen ist, gelebt hat – auf einmal gebärdet diese sich wie auf Sturmwasser hin und her geworfenes Holzstück.

Urvertrauen zerbricht. Urvertrauen auf Gott kann auch durch Erdbeben zerstört werden: Wo ist sein Schutz? Die Bewahrung? Wo war er in der Nacht des Schreckens?

Erdbeben sind kollektive Erfahrungen. Erdbeben privater Art erleben Menschen täglich. Schrecken, das Vertraute zerbricht, Urvertrauen wird zerstört.

Gott kam in Jesus Christus gerade in die zerbrochene, zerstörerische Welt, um Menschen Trost, Hoffnung, Kraft zu geben. Wir Christen machen Gott zu einem Gott des Scheinfriedens, wenn wir nicht immer wieder deutlich machen: Gott ist keine rosarote Plüschtranszendenz, sondern verschmutzt und verletzt in der zerbrochenen Welt anwesend, um uns aufzurichten – und damit wir seinen Menschen Entsprechendes tun.

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Verstehen manche jetzt?

Verstehen manche jetzt, dass nicht alle moralisch agieren, sondern manche sich im Gegenteil gefallen und darin auch noch unterstützt werden? Solche Menschen darf eine Gesellschaft nicht übersehen – sie muss lernen, angemessen heftig damit umzugehen, denn auch sie können eine Gesellschaft zum Kippen bringen http://www.focus.de/panorama/welt/prozess-in-hamburg-14-jaehrige-brutal-vergewaltigt-angeklagte-lassen-sich-vor-gericht-feiern_id_5861869.html

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Ekelhaft + Claudia Roth + Cathy Hummels

Ich finde, man darf nicht despektierlich über andere reden – und wenn man ein entsprechendes Gefühl hat, soll man es für sich behalten. Interessant nur, finde ich, dass er diese Aussage, er finde Claudia Roth ekelhaft, in einer Mail geschrieben hatte, die nicht an Claudia Roth gerichtet war. Darf man wegen einer privaten Aussage, die man in einer Mail geäußert hat, angeklagt werden? http://www.focus.de/politik/deutschland/prozess-in-bruehl-angeklagter-nennt-claudia-roth-ekelhaft-und-hat-eigenwillige-erklaerung_id_5859811.html

Ärgerlich finde ich, dass nun von manchen eine Ekel-Liste aufgestellt wird, in der Menschen ihre Favoriten einfügen können. Leute, es geht um Politik und um sachliche Auseinandersetzungen. Und in dieser sollten Gefühle außen vor bleiben. Interessanterweise hat Claudia Roth diese Emotionalität in die Politik gebracht – und in ihr spiegeln sich nun ihre Gegner.

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Übrigens: Hat Cathy Hummels auch ihre Kritiker angezeigt? http://www.focus.de/kultur/kino_tv/dokumentation-37-grad-im-zdf-will-cathy-hummels-das-klischee-der-spielerfrau-widerlegen-und-scheitert_id_5857806.html

Sie versucht, mit den Gemeinheiten der Mitmenschen klar zu kommen. Unangenehme Mitmenschen benötigen einfach Leute, die sie mit allen Mitteln gemeinsam kübeln. Und dabei gibt es Leidtragende – und Medien, die auch noch zu deren Leiden beitragen. Ich bewundere den Versuch dieser Frau, all diese Häme, den Spott, das Mobben zu ertragen.

Man schaue sich diesen Artikel an und wundre sich darüber, über was für Kinkerlitzchen sich die Leute aufregen. Die Bude brennt und sie regen sich darüber auf, dass ein Bild schief hängt.

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Clinton + Rassisten und Evangelikale

Oh, merkt es spiegel-online auch schon? Erwähnt wird nur der Interessenkonflikt zwischen Clinton-Politik und Clinton-Stiftung in der Person von Huma Abedin: http://www.spiegel.de/politik/ausland/huma-abedin-hillary-clintons-maedchen-fuer-alles-wird-zum-risiko-a-1109347.html

Ein Problem, das mit Huma Abadin noch zusammenhängt, wird nicht erwähnt: Clinton steckt vielleicht im Melassetopf der Muslimbrüder.: http://blog.wolfgangfenske.de/2015/09/03/islamisten-huma-abedin/ Im März letzten Jahres schrieb ich:

Connection muss man haben – bis in die Spitze naiver Politiker: Clinton, Obama, Muslimbrüder: http://www.examiner.com/article/new-probe-into-clinton-s-muslim-assistant-huma-abedin-started-by-senate

Vielleicht wird dieses Thema jetzt endlich einmal genauer unter die Lupe genommen. Das könnte Huma Abedin nur recht sein, wenn sie diese Verbindungen nachweislich nicht haben sollte. Aber wie der spon-Artikel durchscheinen lässt: Sie könnte auch ohne Politik leben. Ist das ein Eingeständnis?

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Das ist eine äußerst eigenartige Aussage von Ulf Poschardt: „Und bis auf ein paar Rassisten und Evangelikale weiß das Land auch, dass wir `kultur- und raumfremde´ Zuwanderung brauchen, mehr noch, besonders von ihr profitieren können, wenn, ja wenn sich die hier lebenden und arbeitenden Menschen auch aus innerer Selbstverpflichtung heraus mit unserer eher säkularen, pluralistischen Demokratie identifizieren.“ http://www.welt.de/debatte/kommentare/article157849402/Betuel-Ulusoy-waere-fuer-die-CDU-ein-Joker.html Was haben Rassisten und Evangelikale gemeinsam? Nichts. Ich hätte es gerne einmal von Poschardt erklärt bekommen, wie er beide in einem Atemzug nennen kann.

Der gesamte Artikel wird durch ein eigenartiges Lavieren geprägt, so dass man nicht weiß: Soll das Satire sein, soll das Schmähung oder Information sein. Dass das „Meinung“ ist, ist klar – aber ist das ein und dieselbe Person, die diese Meinung vertritt oder haben in einer Art Zusammensetzspiel verschiedene Menschen diesen Artikel geschrieben? Das betrifft nicht nur die sonderbare Zuordnung von Rassismus und Evangelikale auch das im Beitrag vorgestellte CDU-Mitglied Betül Ulusoy ist davon betroffen.

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Aufhebung der EU Sanktionen

Die EU Sanktionen gegen Syrien sind politisch genauso kurz gedacht wie die gegen die Ukraine, von daher verlangen syrische Christen die Aufhebung: http://de.radiovaticana.va/news/2016/08/25/syrien_patriarchen_verlangen_aufhebung_der_eu-sanktionen/1253519

Wer die Sanktionen mit Menschenrechtsverletzungen begründet, sollte sich einmal das Gebaren der türkischen Regierung anschauen, gegen die Kurden, nun auch von den Amerikanern unterstützt. Erdogans Regierung hat gegen die Kurden agiert wie Assad gegen die Rebellen zu Beginn des Konfliktes. Es gibt keinen Unterschied – außer: bei Assad handelt es sich um einen bösen Feind, bei Erdogan um einen guten Verbündeten. Sanktionen sind politische Entscheidungen – haben mit Menschenrechten kaum mehr etwas zu tun, man denke auch an den Iran, man denke an Kuba. Von daher liegt es nahe, die Sanktionen gegen Syrien aufzuheben – um der Menschen Willen.

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