Kreuz im Gericht?

Eine Diskussion über das Kreuz im Gerichtssaal im Saarland: http://kath.net/news/55254 Das Gericht spricht nicht im Namen der göttlichen Autorität, so Stefan Geib, sondern… – im Namen wessen? Im Namen des Volkes meint er wahrscheinlich. Nun denn. Welchen Volkes? Im Namen des christlich orientierten Volkes, im Namen des kriminell orientierten Volkes, im Namen des atheistisch orientierten Volkes, im Namen des gleichgültigen Volkes? Wahrscheinlich im Namen des Volkes, wie es der Richter in seiner Person, seiner Meinung vertreten sieht?

Vor wem muss sich eigentlich ein Richter verantworten? Vor dem Volk? Vor dem Gesetzgeber? Vor sich selbst? Vor Gott? Ich denke, dieser Aspekt sollte auch in die Frage eingebracht werden.

Ich bin kein Jurist. Muss ich wohl nicht sagen, denn dieser wird sich diese Frage sicher qualifizierter stellen. Aber das würde mich doch interessieren: Was bedeutet die Formel: Im Namen des Volkes? Und da unser Volk noch zu über 60% aus Christen besteht, wäre es vielleicht nicht unangebracht, diese Sicht mit einzubringen. (Ich weiß, dass das mit den über 60% diskutiert werden kann. Nicht jeder in der Kirche ist Christ, nicht jeder, der aus der Kirche ausgetreten ist, ist Christ usw.)

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Solidarität

Kinder sollen sich mit Kindern solidarisieren und sich für Kinderrechte einsetzen. Frauen sollen sich mit Frauen solidarisieren. Afrikaner mit Afrikanern. Und Europäer? Sie dürfen sich mit ihrer Fußballmannschaft solidarisieren.

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Angriffe + Ein Konvertierter bekennt + Konzerte abgesagt

Wenn davon die Rede ist, dass mehrere einen Menschen angegriffen haben, muss man gar nicht mehr „südländisches Aussehen“ oder ähnliches schreiben. Das weiß man sowieso. Obgleich es sicher auch in unserem Kulturkreis Feiglinge gibt. http://www.br.de/nachrichten/unterfranken/inhalt/aschaffenburg-angriff-elisenstrasse-100.html

Ein Erfolg hatte die Polizei, sie hat Männer festgenommen, die Schlafende in einer S-Bahn ausgeraubt haben: http://www.derwesten.de/staedte/essen/diebstaehle-in-der-linie-s6-bundespolizei-nimmt-bande-fest-id11843794.html

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Ein ehemaliger Muslim aus Ägypten berichtet über seine Erlebnisse mit ägyptisch-islamischen Sicherheitskräften – und berichtet auch, warum er zum Christentum konvertierte:

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Weil er sagte, was er sah, wurden Konzerte abgesagt. Eagles of Death Metals Konzerte wurden abgesagt, weil er sagte, er habe gesehen, wie Muslime auf den Straßen ein Attentat bejubelten. https://www.jihadwatch.org/2016/05/band-in-paris-jihad-attacks-gets-gigs-canceled-for-noting-muslims-celebrated-attacks Was lernen wir daraus?

Nicht einmal das, was Du denkst darfst Du weitergeben, wenn es nicht im Rahmen des Erwünschten ist; und: Nicht das, was Du siehst ist wahr, sondern dass, was Ideologen Dir vorgeben.

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Bevormundung der Muslime + Linke unterwerfen sich dem Islam (Nachtrag: Österreich Wahl)

Wir haben in Europa Menschen, die Muslime bevormunden und damit eine Auseinandersetzung mit der islamischen Religion verhindern wollen.

Eine Diskussion zwischen Hamed Abdel-Samad und Imad Karim.

Sehr interessante Aussagen.

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Dass sich Linke dem Islam unterwerfen, der Meinung ist der Chefredakteur von Charlie Hebdo: http://kath.net/news/55253 Ob die nun immer noch begeistert Je suis Charlie skandieren?

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Sie unterwerfen sich nicht nur dem Islam, sondern auch der Kultur des Todes, indem sie gegen das Leben kämpfen: http://kath.net/news/55258 Aber auch das ist keine neue Aussage. Erinnern wir uns doch zumindest hier und da an die Menschen verachtende maoistische Kulturrevolution, die Millionen von Menschen das Leben gekostet hat, die gefoltert wurden, ausgestoßen, entwürdigt wurden. Und die Sowjet-Kommunisten waren ebenso unmenschlich. Und wer ist es heute noch? Kuba inhaftiert noch immer Kritiker, Nordkorea, China, Vietnam… – sie können es nicht lassen, sich der Kultur des Todes zu unterwerfen. Und entsprechend sind bis in unsere Zeit hinein die kleinen versprengten Grüppchen noch immer Anhänger der Kultur des Todes.

Damit lassen sie übrigens auch diejenigen allein, die unter ihrer Tat leiden. Und da hilft auch noch so sehr Schuld übertönendes Geschrei nichts, um die eigene Schuld zu verdrängen. Die Kultur des Lebens versucht den Menschen, die schuldig geworden sind, Wege zum befreiten Leben zu führen, durch Vergebung: http://kath.net/news/55222

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(Nachtrag 22.5. 20:15 Uhr:

Die Österreich-Wahl ist für mich nicht so spannend, weil es ein Kopf-an-Kopf-Rennen gibt, sondern weil deutlich wird, wie gespalten das Land ist. Und jeder verantwortliche Politiker muss dieser Gespaltenheit Rechnung tragen, wenn er das Land nicht in den Abgrund leiten will. Aber auch die Linken sind gefordert, falls der FPÖ-Mann gewählt werden sollte, das Land nicht durch dauernde Demonstrationen, durch Angriffe auf Andersdenkende in den Ruin zu treiben, sondern die Wahl zu akzeptieren und friedlich gegenzusteuern. Ob die Linke dazu in der Lage sein wird? Ich bin nicht besonders zuversichtlich. Nun, jetzt warten wir erst einmal ab, wer siegt. Die Stimmen müssen äußerst sorgfältig ausgezählt werden, sonst bekommen wir das amtliche Endergebnis, das allen Gerichtsurteilen standhalten kann, erst in fünf Jahren…)

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Theodizee – Warum, Gott?

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Hilfe in der Theodizee-Frage bekommt man nicht, wenn man weiß, was Leibniz dazu gesagt hat oder Epikur. Trost bekommt man nicht, wenn man sich durch Nietzsche oder Camus runterziehen lässt.

Hilfe bekommt man, wenn man Gottes Weg in Jesus Christus zu den Menschen in Leiden an Erfolglosigkeit, an Angst, an Schmerzen, am Tod nachvollzieht. Diese Hilfe kommt jedoch nicht sofort, sondern sie muss wachsen, sie muss erkämpft und erlitten werden. Und das mit dem Wissen: Ich werde gehalten, gestärkt. Es ist einer da, der mich hindurchträgt durch den Tränenfluss, den der Erniedrigung, der Schwachheit.

Wir wollen stark sein, erfolgreich, anerkannt, heldenhaft, strahlend, die Karriereleiter erklimmen, ohne Stufen runterzurutschen. Wir wollen. So sehen wir uns. Andere leiden ja auch nicht. So denken wir. Doch können wir hinter die glänzenden Fassaden schauen, hinter die lachenden strahlend weißen Zähne? Können wir sehen, wie die Menschen sich fühlen, wenn sie allein zu Hause sind, alleine mit sich selbst, wissen wir um ihre Erniedrigung durch andere, die sie ertragen müssen?

Gibt es wirklich Menschen, die ganz ohne Blessuren durchs Leben kommen? Es gibt welche, die Blessuren leichter wegstecken können, die sich sagen: Ich lasse mich durch nichts und niemanden kleinkriegen – mit Gottes Hilfe! Mit Gottes Hilfe, dem ich mich in die Hand gelegt habe, damit er meinen Lebensweg vollende. Vielleicht nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe oder vorstelle. Aber so, dass er mich näher bringt zu Jesus Christus und zu einem Leben wie Gott es mit mir gehen möchte in verantwortlicher Liebe zu anderen.

Mir fällt es nicht leicht, das zu schreiben, da ich weiß, dass vielleicht jemand die Worte lesen könnte, der herumirrt, rätselt, hoffnungsloser wird, weil er ständig an Mauern gestoßen wird und keine Ahnung hat, warum. Warum, Gott?

Wenn man in den Bergen wandert, denkt man manchmal: Der Gipfel ist nah. Doch hat man den Hügel erklommen, sieht man noch einen Hügel und noch einen und noch einen. Müde, mit wunden Füßen, trocknem Mund und leerem Hirn erreicht man dann doch den Gipfel – Wachheit durchströmt den Müden, die wunden Füße spürt man nicht mehr, das Hirn ist gefüllt mit Staunen – der Wanderer ist wie neu. Aber: Es dauert!

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