Reihenhäuser für Flüchtlinge – Ghettos + Medial nicht überhöhen

Bremen mag ja schöne Reihenhäuser für Flüchtlinge bauen – aber was nutzt ihnen das, wenn sie dort keine Arbeit finden? Flüchtlinge und einheimische müssen wohnlich zusammen geführt werden – oder wollen die Bremer wieder Stadtteile, die vergammeln? Wollen sie Stadtteile, in denen irgendwelche Lokalmatadore die Bevölkerung tyrannisieren? Wollen sie Stadtteile, in denen sich die Leute aus lauter Langeweile massenhaft herumprügeln – wie es das ZDF meint, dass sie sich prügeln und Feuer legen, weil sie unterbeschäftigt sind? http://preussischer-anzeiger.de/2016/06/10/reihenhaeuser-fluechtlinge/ Zudem haben Flüchtlinge, die anerkannt werden, etwas anderes verdient, als ein Abschieben in Ghettos – und haben die Ghettos auch noch so bunte Häuschen.

Ich plädiere immer noch dafür, dass Bremen Niedersachsen eingegliedert wird. Motto:

Macht Bremen groß in Niedersachsen!

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Flüchtlinge, die helfen, sollten medial nicht überhöht werden: http://www.pro-medienmagazin.de/kommentar/detailansicht/aktuell/medien-hypen-helfende-fluechtlinge-96420/

Das habe ich auch schon häufig kritisiert. Flüchtling gab Portmonee zurück – hättet ihr es gemacht? Flüchtling half bei Hochwasser… – solche Nachrichten signalisieren: Wenn ein Flüchtling so etwas macht, dann ist das was besonderes unter den Flüchtlingen. Wunderbar! Da verhält sich einer menschlich! Dabei finden wir sicher unter ihnen so viel Menschlichkeit wie unter nicht Flüchtlingen. Von daher sind solche Überhöhungen als Erniedrigung der Flüchtlinge abzulehnen.

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Erdogan hier, Erdogan dort + Erdogans Handlanger + Tochter verbrannt + Ehre für Bettina Kudla

Überall Erdogan in den Medien – nun sogar, weil er erbost aus den USA abgereist sein sollt, weil er zum Tode Muhammad Alis keine Koranverse vorlesen durfte: http://www.spiegel.de/politik/ausland/recep-tayyip-erdogan-verlaesst-muhammad-alis-trauerfeier-veraergert-a-1096964.html Aber er muss ohne Sorge sein – es lief alles islamisch ab: http://www.spiegel.de/panorama/leute/muhammad-ali-trauerfeier-beginnt-mit-islamischer-zeremonie-a-1096796.html

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Bettina Kudla dürfte sich geehrt fühlen, weil eine türkische Stadt ihr die Ehrenbürgerschaft erteilt hat – die sie vorher Özdemir aberkannt hat. Grund? Kudla hat gegen die Armenienresolution gestimmt: http://www.focus.de/politik/videos/protest-gegen-voelkermordresolution-tuerkischer-ort-entzieht-oezdemir-die-ehrenbuergerschaft_id_5614997.html

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Wirtschaftlich kann Erdogan nicht an Deutschland heran. Aber er kann innergesellschaftlich durch seine Handlanger einige Unruhe schüren: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/stefan-schubert/tuerkische-rockergangs-im-strassenkampf-fuer-erdo-an.html Von daher ist es schon gut, dass eine gewisse Unruhe in unserem Medienwald ausbricht, weil dadurch der Blick auf etwas gelenkt wird, was bislang nicht im Fokus lag: Wie weit kann unsere Politik durch ausländische Regierungen beeinflusst werden? Das betrifft nicht nur die Türkei, sondern vor allem auch durch die vielen Zuwanderer die Einstellung zu Israel. Wenn sich Linke und Extrem-Muslime zusammentun, dann kann das schon zu einem üblen Druck ausarten.

Wie twittert Jens Spahn: „Endlich schauen wir mal genauer hin, was/wer sich so alles hinter manch türkisch-muslimischen Verein mit wohlklingendem Namen verbirgt…“ Und promt bekommt er was auf den Deckel: „klingt doch sehr nach einem Generalverdacht, statt unseren Pluralismus zu fördern“ – klingt der Satz nach Generalverdacht? Bedeutet Pluralismus, sich in die Hände von ausländischen Potentaten und seinen Handlangern zu begeben?

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Ich habe neulich schon darauf hingewiesen, dass in Pakistan eine Mutter ihre Tochter, Zeenat Bibi, verbrannt hat. Das berührt auch in Pakistan so manchen: http://www.hna.de/welt/pakistanische-mutter-verbrennt-ihre-tochter-17-lebendigem-leib-zr-zr-6474751.html Vor allem, so lässt der Artikel durchblicken, dass in der Nachbarschaft Kinder Angst haben, auch von der Mutter verbrannt zu werden. Wir erfahren in dem beitrag auch, dass mehr als 1000 Frauen und Mädchen in Pakistan von der Familie aufgrund der Familienehre ermordet werden.

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Taufe und Tauf-Vers

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Luisa Hartema hat sich Taufen lassen und hat folgenden Taufvers aus Psalm 118,6: Der Herr ist für mich, ich werde mich nicht fürchten. Was könnte ein Mensch mir tun? http://www.pro-medienmagazin.de/fernsehen/detailansicht/aktuell/durch-den-freund-zu-gott-gntm-siegerin-laesst-sich-taufen-96411/

Welchen Taufvers habt Ihr, liebe Leserinnen und Leser meines Blogs? Es tut immer wieder mal gut, sich diese seine Vergangenheit, aus der die Gegenwart lebt, in Erinnerung zu rufen. Welchen Konfirmationsspruch habe ich? Welches Wort zur Hochzeit?

Unabhängig davon: Welches Bibelwort ist jetzt passend zur aktuellen Lebenssituation?

Um das herauszufinden, muss man sich auf Schatzsuche in der Bibel (bevorzugt das Neue Testament und Psalmen) begeben. Ich wünsche anregende Stunden. (Im Alten Testament finden wir auch viele hilfreiche Worte – aber aus meiner Sicht wäre das jedoch etwas für Fortgeschrittene.)

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Moderne Albträume – virtuell

Manche Menschen erleben Albträume in der Realität, ausgeliefert den Barbaren – und sie können nichts dagegen tun.

Und unsere Zeitgenossen in unseren Breiten? Sie suchen sich Albträume virtuell, vor lauter Langeweile.

Er fühlt sich als Held, weil er die Hände auf der Tastatur gelassen hat. Auch Heldentum sinkt im Alltagssprachgebrauch der Moderne zu purer Virtualität, damit zu Nichts.

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Männer und Arztbesuche + Pflegen und Pausen + Antidepressiva und Jugendliche

Was schreckt Männer davon ab, zum Arzt zu gehen? http://www.freiepresse.de/RATGEBER/GESUNDHEIT/Zeitmangel-und-Angst-Warum-Maenner-nicht-zum-Arzt-gehen-artikel9542730.php Ich bin Mann. Ich gehe so gut wie nie zum Arzt – außer, es muss wirklich sein – weil meine Frau mich schickt. Warum? Keine Ahnung. Vielleicht, weil ich denke: Das packe ich auch so? Mein Körper ist stark – er war es immer. Was soll ich zum Arzt? Es geht wieder vorbei. Und wenn es dann irgendwann zu spät ist? Nun denn – dann ist dem halt so. Ob ich dann anders denken würde, nach dem Motto: Ach wäre ich nur früher gegangen? Das weiß ich nicht, weil ich noch nicht in diese Situation gekommen bin.

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Familienangehörige, die Kranke pflegen, benötigen selbst einmal Auszeit. Auch das ist gut gedacht. Aber sie wollen oft nicht, weil sie diese Arbeit als ihre Lebensarbeit ansehen. Sie werden gebraucht, sind nötig – und ihre Angst: Wenn ich nicht mehr funktioniere, könnte ich ersetzt werden. Das ist wie im Beruf. An dieser Stelle nur noch potenziert, weil emotionale Bindungen vorliegen. Auch wenn man ihnen sagt, weil sie immer sagen: Ich hätte so gerne einmal eine Pause, mach doch einmal eine, es wird alles gut organisiert – sie wollen keine machen. Sie sind ja unbedingt nötig, lebensnotwendig. Sie fesseln sich an die Leidenden und die Leidenden fesseln sie dann auch. Weitere Aspekte: http://www.zeit.de/2016/23/krankheit-angehoerige-empathie-selbstschutz/komplettansicht

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Antidepressiva wirken bei Jugendlichen oft nicht. Immer mehr sind in Krankenhäusern zur Behandlung: http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2016-06/depression-studie-antidepressiva-kinder-jugendliche-wirkung

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Schäubles Inzucht + Hendricks Wohnung

Ich habe gestern schon in einen Beitrag zu Schäubles Aussage von der Inzucht, die Muslime beenden müssen, Stellung bezogen… Hier noch ein paar Hinweise.

Schäuble sagte: „Die Abschottung ist doch das, was uns kaputt machen würde, was uns in Inzucht degenerieren ließe. Für uns sind Muslime in Deutschland eine Bereicherung unserer Offenheit und unserer Vielfalt. Schauen Sie sich doch mal die dritte Generation der Türken an, gerade auch die Frauen! Das ist doch ein enormes innovatorisches Potenzial!“ Hier kann man alles nachlesen: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-06/wolfgang-schaeuble-aussenpolitik-wandel-afrika-arabische-welt

Überlesen hatte ich, dass er vor allem die türkischen Frauen der dritten Generation hervorhebt. Ich bin nur Küchenpsychologe, darum will ich das nicht weiter kommentieren.

Zu Schäubles interessanter Aussage sei auch dieser Beitrag empfohlen: http://www.sezession.de/54299/wolfgang-schaeuble-und-die-biopolitik-der-aufloesung.html Es sei jedoch angemerkt: Schäuble verwendet zwar aus der Biologie entnommene Formulierungen, aber er ordnet sie kulturell, wirtschaftlich ein. Das macht die Sache nicht besser, weil sie in ihrer absurden Schnodderigkeit einfach übers Ziel hinausschießt. Egal.

Auch dieser Beitrag redet Tacheles: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2016/nicht-ganz-dicht/

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Wie groß ist Hendricks Wohnung? Nun ja, sie ist nicht mehr die Jüngste und benötigt vielleicht eine größere Wohnung, aber sie ist doch sicher auch nur zum Schlafen in ihrer Wohnung. Also auch alte Herrschaften benötigen eigentlich nur eine 30-35 Quadratmeter Wohnung. Die kann man auch schneller durchlaufen, wenn es mit dem Gehen schwer fällt. Warum mich das interessiert? Sie meint, junge Leute benötigen keine größere Wohnung als 30-35 Quadratmeter, denn sie seien eh nur zum Schlafen zu Hause. Ich weiß ja nicht, was sie als junger Mensch in ihrer Wohnung machte bzw. alles nur außerhalb machte, sollte mir auch egal sein. Aber wenn es ihr nicht egal ist, was junge Leute heute in ihrer Wohnung machen, ist mir ihre Jugendzeit auch nicht egal. Übrigens: Früher gab es auch kleinere Fernseher. Allein aus diesem Grund muss die Wohnung schon viel größer sein. Oder man sollte diese alten kleinen SchwarzweißFernseher wieder einführen. Mit der Antenne, die man immer irgendwie richten musste – und dann vor lauter Frust entschlossen hat, keinen Fernseher zu benötigen. Manche wohnen auch, um Fernsehen zu schauen, mit den großen, schönen, bunten. Übel, übel. Das mit den Parkplätzen würde ich nicht abschaffen – denn dann dürfte man irgendwann zwar wohnen, aber sich keine Autos anschaffen. Dann müsste man umziehen, wenn man auf einmal doch ein Auto haben möchte. Mich würde nur interessieren wie viele Bauvorschriften betreffen wirklich sinnloses Zeugs? Vielleicht war das, was sie so von sich gegeben hat auch nur ein Schnellschuss, und man sollte, statt wie Hendricks an Japan zu denken, einmal alles ausmisten, was es an sinnlosen Bauvorschriften gibt, Öko und so. http://www.focus.de/immobilien/videos/bauministerin-will-mini-wohnungen-leute-brauchen-nicht-mehr-als-30-quadratmeter_id_5611938.html

(Nachtrag: Liebe Frau Hendrick, ich muss Abbitte tun! Sie haben schon sehr großzügig an die jungen Erwachsenen gedacht. Denn sie hätten ja auch 5 Quadratmeter Wohnungen fordern können: http://www.zeit.de/campus/2016-06/wohnen-raum-kleine-wohnflaeche-erfahrungen )

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Islamkritik ist kein Rassismus

Immer wieder wird versucht, die Diskussion um Menschenrechte im Islam bzw. die Diskussion um den Islam selbst als Rassismus zu bezeichnen und damit in die nationalsozialistische Ecke zu drücken und abzuwürgen. Seit ich meinen Blog habe, wehre ich mich dagegen – und so ist es immer wieder gut, auf klar denkende Menschen verweisen zu können, die auch dagegen argumentieren. Und so ist Kissler ein kundiger Journalist, der immer wieder auf diese Wunde in unserer Demokratie hinweist. Der Versuch, Islamkritik abzuwürgen durch Denunzierung der Kritiker, darf nicht siegen, denn dann ist unsere Demokratie kaputt.

Aus diesem Grund sei der Beitrag sehr empfohlen: http://www.cicero.de/salon/nein-zu-sprechverboten-islamkritik-ist-kein-rassismus/61014 : „Dennoch oder deshalb: Islamkritik ist Menschenrecht, heute vielleicht sogar Menschenpflicht.“

Er verweist im Folgenden natürlich auf Christentumskritik hin, aber das gehört einfach dazu. Wer heute dafür eintritt, den Islam zu kritisieren, der muss sich immer auch anderweitig absichern: … aber Christen auch… usw. Das vertragen wir Christen gerne, wenn auch atheistische Weltanschauungen mit im Boot sitzen. Und sie sitzen bei Kissler mit im Boot:

„Auf keinem anderen Weg ist ein freiheitliches Zusammenleben unter pluralistischen Vorzeichen organisierbar. Religionen müssen sich nicht zivilreligiös schrumpfen; Staat und offene Gesellschaft aber dürfen sich ebenso wenig zu Erfüllungsgehilfen einer weithin unverstandenen, in mancher Hinsicht abgründigen Weltanschauung verzwergen.“

Erst dann, wenn man den Islam kritisieren darf ohne diese Absicherungen, dann ist der Islam und sind seine Erfüllungsgehilfen in der Demokratie angelangt. Denn wir kritisieren ja auch nicht die Christen und sagen dann stereotyp: Wir dürfen Christen kritisieren, weil wir ja auch den Islam kritisieren. Oder wir kritisieren Atheisten, Nationalsozialisten, Kommunisten… ja auch nicht, indem wir immer hinzufügen: … wir dürfen das, weil wir ja auch den Islam und die Christen kritisieren.

Der Beitrag von Kissler ist lesenswert.

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Schulbücher und Israel + Ramadan und Gewalt

Schulbücher stellen Israel verzerrt dar. Verheerend einseitige Politik gegen Israel ist in den Schulbüchern zu finden: http://www.pro-medienmagazin.de/paedagogik/detailansicht/aktuell/verzerrtes-israelbild-in-deutschen-schulbuechern-96406/

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Ramadan und Gewalt – dieses Mal in Israel: https://www.jihadwatch.org/2016/06/robert-spencer-in-frontpage-muslims-observe-ramadan-in-tel-aviv

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In der Tagesschau wurde beklagt, dass Israel nun alle Palästinenser nicht mehr ins Land lässt, nur weil zwei von ihnen vier wehrlose Leute beim Restaurantbesuch ermordet haben. Solange die Palästinenser ihr anti-israelisches System nicht ändern, werden sie Terroristen gebären – und von daher sind sie mit verantwortlich dafür, dass aus ihren Reihen Terroristen kommen. Der einzelne Palästinenser mag unschuldig sein, aber a) woher weiß Israel das und b) er muss sich für eine Änderung des Systems einsetzen, damit das Zusammenleben besser klappt. Es muss ein Ruck durch die Palästinenser gehen, damit sie Israel anerkennen und das Miteinander mehr fördern als die terroristische Gesinnung.

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Kein versuchter Mord + Essen in den Müll + Zuwanderer sind nicht krimineller + Ständige Spaltungen

Es ist kein versuchter Mord, wenn man ein Haus anzündet, in dem andere Menschen schlafen. Zumindest dann nicht, wenn der Brandstifter Mohammed B. heißt: http://www.focus.de/politik/videos/duesseldorf-brandstifter-zuendeten-fluechtlingsheim-wegen-streit-um-essen-an_id_5610921.html

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Es ist klar, dass die Betreiber der Flüchtlingsheime an diesen eklatanten Missstand nichts ändern können. Aber die Politik kann es. Und so erwarten wir Normalbürger von den Verantwortlichen in der Politik, dass sie diesen Missstand abbaut. Wenn ich das richtig wahrgenommen habe, klappt es ja in Frankreich. (Oder habe ich etwas falsch verstanden?) Falls es in Frankreich klappen sollte, könnte unsere Politik vielleicht einmal schauen, was sie von der französischen Politik lernen kann: http://www.nw.de/lokal/bielefeld/mitte/mitte/20735675_Essen-im-Muell-erregt-die-Gemueter.html

Das ist natürlich doof, immer alles von der Politik zu verlangen. Aber wenn die Politik alles von sich abhängig macht, dann muss sie sich nicht wundern, wenn man alles von ihr verlangt.

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Gut zu hören, dass Zuwanderer nicht krimineller seien als Deutsche: http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/zuwanderer-laut-bka-analyse-nicht-krimineller-als-deutsche-14276836.html#/elections Solche Aussagen sollten auch immer wiederholt werden, bis es dann der letzte Deutsche endlich glaubt. Ich vermute mal, dass die Eingedeutschten auch als Deutsche mitgerechnet wurden. Wäre auch fies, wenn nicht. In Deutschland beträgt der Ausländeranteil in den Gefängnissen nur 27%. Eben, nicht viel. Dass aber Ausländer insgesamt nur 8 Millionen (2014) zählen, spielt natürlich bei diesen Berechnungen keine Rolle. Ach ja, wie viele Schweizer oder Norweger oder Italiener – alles Ausländer – leben bei uns und sind in Gefängnissen? Sarkasmus beiseite.

Ausländer dürfen nicht kriminalisiert werden. Das ist extrem wichtig. Wogegen ich mich wende ist gegen solche Beruhigungspillen. Denn sie können sehr leicht von allen möglichen Parteien, die Ausländern nicht wohl gesonnen sind, genüsslich zerpflückt werden. Die Bevölkerung darf nicht wie auch immer paternalistisch betuppt werden. Man muss die Fakten auf den Tisch legen und wenn sie schlecht aussehen, dann auch gleich das Rezept gegen den Missstand mitgeben: Was können alle Gruppen in der Gesellschaft unter Wahrung der Menschenrechte und der Menschlichkeit gegen solche Missstände tun?

Dass sich die Bevölkerung in Europa immer weniger einfach nur kaltstellen lässt mit alle vier Jahren Wahlen, das sieht man an diesem Artikel: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/birgit-stoeger/europa-im-freien-fall-die-unzufriedenen-erheben-sich.html

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Eine ganze Menge Spaltungen werden in unsere Bevölkerung getragen. Nicht nur der/die/das Burkini oder die Unterhose zum Schwimmen: http://www.focus.de/panorama/welt/religion-burkini-verbot-in-neutraublinger-hallenbad_id_5611503.html Die Bevölkerung wird ständig mit irgendwelchen Dingen konfrontiert, die ungewohnt sind. Nun, liebe Leute, das hält fit und jung, ganz so, wie Schäuble und co. es sich vorstellen. Auf diese Weise wird Vergreisung unserer europäischen Gesellschaft verhindert. Da sei neben Schäuble auch Franziskus vor (denn er warnte Europa vor Vergreisung). Da sage noch einmal einer was gegen die weißen alten Männer.

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EU Parlament und Erdogan-Kritik + ArmenienResolution + Türkei Geschichte + Deeskalation + Länder der Schande

Das EU Parlament kritisiert die Politik Erdogans. Und das ist gut so. Signalisieren sie doch den Türken, die sich nach Freiheit und Rechtsstaatlichkeit sehnen, dass sie zumindest verbal nicht allein gelassen werden. Nur stellt sich die Frage, was kann das EU Parlament tun, außer reden? http://www.focus.de/politik/ausland/wut-debatte-ueber-erdogan-im-eu-parlament-duerfen-keine-kompromisse-mehr-machen_id_5610478.html

Ob Erdogan einsieht, dass falsche Politik auch der Wirtschaft schadet? http://www.n-tv.de/wirtschaft/Was-der-Tuerkei-zu-schaffen-macht-article17621901.html Wie schon einmal gesagt: Was er mühsam mit Händen aufgebaut hat, reißt er nun mit dem Hintern leichtfertig ein.

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Nicht nur Erdogan ist empört über Kritik. Auch die langen Arme der Türkei in unserem Land sind es: http://www.focus.de/politik/deutschland/bedrohung-von-abgeordneten-duisburger-integrationsrat-leugnet-voelkermord-an-den-armeniern_id_5611758.html Zur Integration gehört auch, dass man sich sachlich der Tradition seines Heimatlandes stellt. Aber Schuldeingeständnis ist nichts für Leute und Gruppen, die sich als die Größten ansehen. Wer sich überhebt, mag Kritik gar nicht.

Wie sehr der Integrationsrat Sprachrohr des großen Führers Erdogan ist, sieht man daran, dass auch die Wortwahl übernommen wurde: http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/duisburger-ob-moniert-armenien-beschluss-des-integrationsrates-id11899602.html So lassen sie zumindest die Katze aus dem Sack.

Und auch Yilmaz aus Berlin ist ein Sprachrohr seines türkischen Herren – ob sich die Türken in unserem Land irgendwann von solchen Leuten emanzipieren und sich integrieren? http://m.welt.de/debatte/kolumnen/platz-der-republik/article156071472/Wie-Herr-Yilmaz-eine-tuerkische-Pegida-organisiert.html

Dass die Türkei immer stärker islamistisch wird und dadurch immer massiver gegen Christen und ihre christliche Tradition vorgeht, erkennt man auch daran, dass die Hagia Sophia zur Moschee umgebastelt wird: http://www.kath.net/news/55484 Jetzt macht einer aus der AKP sogar den Armenienbeschluss für das antichristliche Handeln verantwortlich – dabei werden die Diskriminierungen seit Jahren schärfer.

Man muss deeskalierend wirken – aber nicht unterwürfig. Unterwürfigkeit hilft nicht bei einer solchen Einstellung der türkischen Regierung. Das merkt man auch an der Argumentation des Herrn Tayyar.

Erdogans Politik zerstört das, was er aufgebaut hat, nicht nur im Inland, sondern auch mit Blick auf die befreundeten Staaten. Dadurch gleitet das Land immer stärker in die wirtschaftliche Pleite ab. Je stärker es in die Pleite abrutscht, desto martialischer wird die türkische Regierung. Kapiert sie nicht?

Liebe Türken, emanzipiert Euch. Sonst müssen wir wahrscheinlich die Grenzen öffnen für die politischen Flüchtlinge aus der Türkei.

Hier gibt es ein paar Infos aus der Geschichte der Türkei im 20. Jahrhundert: http://www.bpb.de/apuz/31728/die-politische-rolle-des-militaers-in-der-tuerkei?p=all

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Versagen der EU in der Flüchtlingsfrage auch gegenüber der Türkei: http://www.focus.de/politik/ausland/eu-tuerkei-abkommen-wenn-das-fluechtlingsabkommen-scheitert-liegt-das-nicht-an-der-tuerkei_id_5608303.html Die Verantwortlichen der EU sind einfach nur froh, dass kaum noch einer aus der Türkei kommt, kaum noch einer aus Griechenland und Italien kommt, gemessen an den Fluten. Und alles andere scheint ihnen egal zu sein. Täuscht dieser Eindruck?

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Tagesschau: http://www.tagesschau.de/ausland/saudi-arabien-un-101.html Saudi Arabien wurde von der UN auf die Liste der Länder der Schande gesetzt, weil es im Jemen herum bombardiert hat. Nun gab es Druck – Ban Ki Moon spricht von Ländern, die Druck ausgeübt hätten, weil sie Gelder für notwendige Projekte nicht mehr zahlen wollen, wenn Saudi Arabien weiterhin auf der Liste der Schande bleibt. Und er musste Saudi Arabien wieder streichen, um die Projekte nicht zu gefährden. Und ich finde es von ihm äußerst mutig – und da kann ich nun endlich einmal etwas Positives über ihn sagen (was er im Hintergrund tut, das weiß ich natürlich nicht) – dass er seiner Enttäuschung über diese Länder der Schande Luft macht. Sie nicht diplomatisch geheim hält. Ich wüsste nur noch gerne, welche Länder weiterhin angedroht haben, Gelder zu streichen (die üblichen verdächtigen sunnitischen Länder?). Menschenrechtsorganisationen beklagen das Einknicken, weil das dem Ansehen der UN schadet. Aber das Ansehen der UN – ist es irgendwo überhaupt noch vorhanden? Einzelne Abteilungen der UN machen Gutes. Aber sind sie inzwischen noch mehr als normale große NGOs?

Nun versteht man in der UN, was es bedeutet, mit bestimmten Ländern einen Pakt zu schließen. Die UN merkt es – genauso wie die EU im Augenblick.

Und alle fragen sich verzweifelt: Wie kann man dieses System so reformieren, dass es die Aufgaben erfüllen kann, für die es existiert?

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