Merkel-Soap

Unter „Merkel-Soap“ versteht Schwennicke die große Inszenierung von Merkel als Weltenretterin, die aber selbst zu den Unsicherheiten beigetragen hat. Und er fragt, ob die Wähler ihr das abnehmen: http://www.cicero.de/berliner-republik/erneute-kanzlerkandidatur-die-merkelsoap

Ich hatte neulich auch diese Frage gestellt: http://blog.wolfgangfenske.de/2016/11/19/spd-un-witz-cdus-modernisierungsverlierer/

Schwennicke geht dieser Frage jedoch intensiver nach – Merkel könnte Chancen haben, weil sie mehr Geborgenheit vermittelt als Gabriel und Schulz. Und es könnte im Wahlkampf die Warnung vor der Linksfront: Rot-rot-grün eine Rolle spielen.

Merkel tritt also wieder an. Das war zu erwarten – wer in der CDU könnte sonst diese Aufgabe übernehmen? Und ich denke, sie hat große Chancen. Spannend wird nun, ob die Medien ihr Loblied auf Merkel hochhalten oder ob sie denken: Machen wir Stimmung für Rot-rot-grün? Denn Medien wollen ja auch Politik machen. Aber je mehr Werbung sie für R2G machen, desto mehr werden bürgerliche Merkelkritiker abgeschreckt und wählen wieder Merkel. Samt AfDler – weil eben R2G abschreckender ist als weitere vier Jahre Merkel. Es bleibt spannend, vor allem, nachdem die Medien die (Trump)Wahl verloren haben – obwohl: Bei uns hätte aufgrund der medialen Kampagne sicher Clinton gewonnen. Oder?

Aber so eindeutig dürfte es nicht sein. Wenn Sie die Linken unterstützen,  müssten sie erst einmal die Russlandpolitik in der Ukraine und Syrien überdenken – und das wird Ihnen schwer fallen. Sie müssen Putin in einem anderen Licht zeigen als in den vergangenen Jahren. Aber Medien ist nichts unmöglich.

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Milo Rau über Menschen + Böses

Ein sehr interessantes Interview mit Milo Rau, das einiges zu denken gibt: „Barbarei ist der Normalzustand“ http://www.cicero.de/salon/menschliche-gewalt-barbarei-ist-der-normalzustand In diesem Interview geht es darum, wozu der Mensch alles an Bösem zu tun in der Lage ist – und dass, wenn eine Gesellschaft insgesamt zum Bösen kippt, vieles vorausgegangen sein muss. Böse sein ist einfach – gutes Tun verlangt Kreativität. Und hier denke ich, macht das Interview nachdenklich, weil es für bestimmte Aspekte sensibilisiert: Wo tragen wir dazu bei, dass Menschen Sensibilität für andere verlieren? (Was jedoch nicht nur für Rechte gilt – das gilt auch für Linke.)

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Steuerzahler zahlt für Flüchtlingsprozess + Eigenartiges Interview mit Münkler + Özoguz und Medien

Ich hoffe, das Gericht spricht Recht – und lässt sich nicht von anderen Faktoren beeinflussen: http://www.focus.de/politik/deutschland/schon-100-000-verfahren-gegen-bamf-urteile-gerichte-hebeln-schaerfere-asylregeln-aus-der-23-november-wird-fuer-tausende-fluechtlinge-entscheidend_id_6224949.html

Meine Frage ist: Die Flüchtlinge kommen ja nicht von sich aus auf die Idee zu klagen. So ist in dem Beitrag auch von Hilfsorganisationen die Rede. Wenn diese verlieren sollten – wäre es da nicht konsequent, wenn die Hilfsorganisationen auch an den Prozesskosten beteiligt werden? Dass der Steuerzahler sowieso bezahlen wird, das ist klar – er muss ja alles bezahlen, was das Thema Flüchtlinge betrifft. Das Geld kommt ja eben nicht von Hilfsorganisationen, sondern von den Steuern bis hin zu den Krankenkassen und anderen Beiträgen. Daran ist man ja schon gewöhnt.

Nur, wenn das Recht unterlaufen werden sollte, indem die Gerichte zugestopft werden, dann stellt sich schon die Frage: Sollten die Hilfsorganisationen nicht auch zur Kasse gebeten werden – vor allem aber dann, wenn nachgewiesen werden kann, dass ein Verstopfen der Gerichte beabsichtigtes Ziel war, um das Recht unterlaufen zu können.

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Man muss dieses Interview einmal gelesen haben: Susanne Führer spricht mit dem Politikwissenschaftler Herfried Münkler: „Große Teile des Volkes sind dumm“ http://www.deutschlandradiokultur.de/politikwissenschaftler-herfried-muenkler-grosse-teile-des.990.de.html Ich vermute, ich bin zu dumm, um es zu verstehen: Mal hü mal hott? Egal.

Apropos: Regierung gibt den Medien vor…? Stimmt nicht? Auch aufgrund dieser Diskussion ist das, was Özoguz den Medien zumutet – eben eine Zumutung. (Unter anderem: http://blog.wolfgangfenske.de/2016/11/20/kisslers-konter-wills-nikab-nora/ ) Damit bestätigt sie nur diese Vorurteile… Wehe, wenn die Medien nun darauf eingehen. Sie hat also den Medien einen Bärendienst erwiesen: Sie fordert, dass Medien sich so und so zum Islam verhalten – verhalten sich nun die Medien aus eigenem Antrieb gegenüber dem Islam so, wie Özoguz es will, setzen sie sich den Vorwurf aus, Regierungshörig zu sein. Tun sie es nicht – lassen sie kein gutes Haar am Islam – und das wäre wiederum nicht richtig.

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Islamische Staaten und USA + Beten und Handeln für die Zentralafrikanische Republik

Islamische Staaten bekommen aufgrund des Wahlsieges von Trump kalte Füße. So fordert Saudi Arabien Trump dazu auf, sein Wahlversprechen nicht wahr zu machen, Erdölimporte zu drosseln. https://deutsch.rt.com/wirtschaft/43287-saudi-arabien-droht-trump-usa/ (Vorsicht für alle Russlandkritiker – Seite nicht für sie geeignet, erhöht den Puls!)

Die USA hat allerdings gute Karten. Es wurde ein riesiges Ölfeld entdeckt: http://www.focus.de/finanzen/videos/20-milliarden-barrel-oel-us-forscher-finden-in-texas-groesstes-oel-vorkommen-der-welt_id_6229792.html

Nun, wenn Saudi Arabien der Geldhahn abgedreht werden würde, würde die USA natürlich weniger Waffen los, aber die Welt würde auch jemanden los, der mit den massiven Öl-Einnahmen die Kultur des Todes verbreitet: Wahhabismus/Salafismus – und auch die Unterstützung anderer Islamisten (nicht unbedingt staatlich – sondern durch Leute, die auch direkt oder indirekt durch das Öl reich geworden sind. Man denke an die Al Qaidas…)

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Die Zentralafrikanische Republik steht im Fokus: http://de.radiovaticana.va/news/2016/11/15/heilige_pforte_in_bangui_soll_offenbleiben/1272288 In dieser Woche findet eine Geberkonferenz in Brüssel statt. Wenn Menschen in der Zentralafrikanischen Republik so viel tun, damit die Extremisten zurückgedrängt werden, dann wird es hoffentlich auch die Chance geben, dass Gelder für dieses geschundene Land nicht versickern und für Gewalttätigkeiten und Waffen missbraucht werden.

Allerdings weiß ich nicht, ob man dort wirklich bereit ist, der Vergangenheit in die Augen zu sehen. Denn die Versuche der Vergangenheit durch islamistische Stämme das Land zu unterwerfen, müssen in die Diskussion eingebracht werden. Es sieht eher danach aus, dass man versucht, einen Schnitt zu machen und einen Neuanfang zu beginnen, ohne Aufarbeitung der Vergangenheit vorangehen zu lassen. Kann das gelingen?

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Ruhe für die Seele

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Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen.

Und der Tod wird nicht mehr sein,

noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein,

denn das Erste ist vergangen.

Jesus Christus spricht:

Ich mache alles neu. (Offenbarung 21,4)

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Gesundheit + Erlaubnis zum Suizid + Kriegserlebnisse berichten + Bipolare Störung

Das britische Oberste Gericht erlaubt einem Mädchen den Suizid – allerdings wird das verbrämt: Sie darf sich einfrieren lassen, um irgendwann, wenn Heilungschancen bestehen, wieder aufgetaut zu werden: http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/hoffnung-auf-heilung-junge-krebspatientin-darf-ihre-leiche-einfrieren-lassen-a-1122094.html

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Viele Menschen der Kriegsgeneration wollen von ihren Erlebnissen berichten: http://www.rnz.de/ratgeber/familienzeit_artikel,-Reden-befreit-die-Seele-Mit-Eltern-ueber-Kriegserlebnisse-sprechen-_arid,235978.html – Ein paar hilfreiche Tipps für Menschen, die sich erinnern, und für deren Kinder sind in dem Beitrag zu finden. Zudem: Das gehört zur Familiengeschichte!

Vielfach sehen sich heute Generationen nur noch selbst. Aber sie sind Teil eines langen Prozesses – und sie tragen auch die Probleme der Vorfahren in sich – bis hin zu körperlichen und psychischen Problemen. Miteinander reden hilft vielleicht, manches besser verstehen zu können.

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Bipolare Störungen – was ist das? Das wird hier dargestellt. Zudem: Was hilft? Cannabis tut es nicht. Tipps für Menschen mit diesem Problem: http://ze.tt/wie-sich-eine-bipolare-stoerung-anfuehlt/

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Medienkompetenz

Man kann googeln – und ich google viel. Man kann googeln, um Informationen zu sammeln – Informationen aus unterschiedlichsten Perspektiven. Man kann auch googeln, um sich und seine Weltsicht bestätigt zu fühlen. Man kann auch googeln, um von anderen gesagt zu bekommen, was ich denken soll. Aber: Man kann auch googeln, um sich selbst Gedanken zu machen – und je vielfältiger die Perspektiven sind, die man ergoogelt, um so differenzierter macht man sich Gedanken. Faulheit und Bequemlichkeit lassen auch das Hirn erstarren: Steht doch in Google, auf einer Seite, die das wiedergibt, was ich sowieso denke! Was soll ich da noch weiter nachdenken?

Medienkompetenz bedeutet nicht: mit Hilfe all der digitalen und technischen Möglichkeiten Faulheit zu unterstützen – und damit die Dummheit. Medienkompetenz bedeutet: Die Chance, die moderne Medien bieten, zu nutzen, um sich ein eigenes differenziertes Bild machen zu können. Die Alten wussten es schon: Man kann sich den Kopf zerbrechen. Aber nur dann, wenn er erstarrt ist. Ein flexibler Kopf zerbricht nicht so schnell. Und Flexibilität will geübt sein.

Damit soll allerdings nicht derjenige unterstützt werden, der anderen nach dem Mund redet, der Wendehals, der so flexibel ist, dass er sehr schnell merkt, woher der Wind weht und sich ganz schnell anpasst. Medien fördern sicher auch das Anpassen. Aber das zeugt nicht von Medienkompetenz – das zeugt davon, dass einer kein Rückgrat hat.

Medienkompetenz: Viele Meinungen wahrnehmen, nachdenkend wälzen, die richtigen Schlussfolgerungen ziehen – das auf Basis des eigenen Rückgrates.

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Sorry, Zeit – aber das hier…? Nun ja, Trauerarbeit muss sein: http://www.zeit.de/kultur/2016-11/hillary-clinton-image-zerstoerung-susan-bordo

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Kisslers Konter + Wills „Nikab-Nora“ + Moderater Muslim

Kisslers Konter ist wieder sehr lesenswert: http://www.focus.de/politik/deutschland/kisslers-konter/kisslers-konter-freifahrtschein-fuer-ruecksichtslose_id_6221801.html Er wendet sich gegen den Versuch der Özoguzs und Illis, unsere Werte zu unterlaufen. Der lesenswerte Beitrag schließt:

Die große Begriffsvertauschung geschieht in aller Öffentlichkeit. Wer Augen hat, der sehe, wer Ohren hat, der höre. Die Öffentlichkeit ist auch jener Raum, in dem diese konzertierte Aktion zurückgewiesen werden muss. Der schwindende Raum der Freiheit braucht Freiheitsfreunde, Freunde echt verstandener Integration, echt begriffener Toleranz. Haben wir solche?

Mit eigenen Worten weitergeführt: Özoguz und Gleichgesinnte versuchen die Medien politisch zu unterwandern, indem sie Formulierungsanweisungen in Sachen Islam vorgeben, sie versuchen das Wort Toleranz umzuinterpretieren, indem sie von der Mehrheitsbevölkerung fordern, sich intolerante Erscheinungsweisen gefallen zu lassen – natürlich vornehmlich aus dem Islam.

Spannend finde ich es zu beobachten, ob sich unsere Medien wirklich an die Leine von politischen Strömungen, die von der Regierung ausgehen, legen lassen. Hei, so eigenständig und frei – so unabhängig – sind sie dann doch nicht?

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Ulrich Reitz griff Wills „Nikab-Nora“-Abend noch einmal auf und fordert einen anti-islamistischen Konsens in unserer Gesellschaft: http://www.focus.de/kultur/kino_tv/brief-von-ulrich-reitz-liebe-anne-will_id_6192706.html

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Ein amerikanischer Muslim, der sich in einem freundschaftlich argumentativen Wettstreit mit einem Atheisten befindet, soll sich für einen Politiker einsetzen, der sich den Muslimbrüdern nahe weiß. Warum? Er hat, so wird spekuliert, Angst, weil sein Name auf einer muslimischen Liste auftaucht, die Anti-Muslime listet? https://www.jihadwatch.org/2016/11/muslim-reformist-maajid-nawaz-declares-support-for-muslim-brotherhood-linked-congressman-keith-ellison Wenn dem so ist: Das ist es, was immer befürchtet wird, dass freiere Muslime sich dem Druck ihrer extremistischen Brüdern und Schwestern beugen.

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Konzil der Orthodoxen Kirche + Singen für Gott

Ich muss gestehen, dass das wichtige Konzil der Orthodoxen Kirche im Juni vollkommen an mir vorbei gegangen ist. Muss ich unsere Medein dafür verantwortlich machen, dass ich darüber nichts gelesen habe oder meine eigene Blindheit?

Wie dem auch sei: Es hat ein Konzil stattgefunden: https://g2w.eu/zeitschrift/aktuelle-ausgabe/1336-rgow-11-2016-die-orthodoxe-kirche-nach-dem-konzil Dieses Konzil sollte ein großes Konzil werden, aber wurde durch die politischen Spaltungen der orthodoxen Kirche dann wohl doch nicht so groß: Russen, Bulgaren, Georgier blieben, wenn ich das richtig sehe, weg.

Im Mai waren die Erwartungen groß: http://www.orthodoxekirche.at/index.php/14-weiterbildung/41-das-grosse-und-heilige-konzil-der-orthodoxen-kirche – und jetzt schaut man erst einmal, wie die Ergebnisse umgesetzt werden oder ob sie überhaupt umgesetzt werden können.

Hier finden wir eine Perspektive, die versucht, das Konzil einzuordnen: http://www.deutschlandradiokultur.de/panorthodoxes-konzil-die-orthodoxe-kirche-will-und-kann.1278.de.html?dram:article_id=356931 Einen kurzen Überblick findet man hier: http://www.kathpedia.com/index.php?title=Panorthodoxes_Konzil_2016

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Singen für Gott: http://www.focus.de/kultur/kino_tv/the-voice-of-germany-voice-kueken-selina-singt-fuer-gott-und-bringt-einen-coach-damit-aus-dem-konzept_id_6222789.html und: http://www.bild.de/unterhaltung/tv/the-voice/kirchenmaus-mit-powerstimme-48807884.bild.html

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