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Ditib und Salafisten?
Ditib-Jugendliche zusammen mit Salafisten-Vogel? http://www.focus.de/politik/videos/wdr-magazin-zeigt-aufnahmen-ditib-mitglieder-posieren-neben-salafist-pierre-vogel_id_6536560.html
Eine Begegnung wird von den Offiziellen zwar abgelehnt – aber es bleibt das ungute Gefühl, dass im Grunde die religiöse Ideologie das Bindemittel ist und nicht unser demokratisches System.
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FakeNews der Qualitätsmedien + Was ist ein Nazi? + Nikolaus Groß
Unsere Qualitätsmedien – machen Furore – und dann nehmen sie es aus dem Netz, weil es eine Falschmeldung war: https://philosophia-perennis.com/2017/01/23/dpa-falschmeldung-hoecke/
Was erfahren wir hier? http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bjoern-hoecke-darf-in-der-afd-bleiben-nazis-und-mitlaeufer-kommentar-a-1131282.html
Die AfD-Spitze hat es versäumt, Björn Höcke wegen seiner Nazirede aus der Partei zu verweisen. Damit macht sie sich seine Ungeheuerlichkeiten zu eigen – und verliert ihre demokratische Satisfaktionsfähigkeit.
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Ich wollte wissen, wie man eigentlich Nazi definiert und schaute auf einer Seite nach, die sehr kompetrent ist, denke ich mir so: http://www.lautgegennazis.de/blog/2010/10/29/29-10-2010-was-ist-eigentlich-ein-nazi-und-warum-sind-wir-dagegen-und-fur-eine-welt-ohne-menschenverachtung/ Und dann klickt man das an und erfährt: Es konnte leider nichts gefunden werden
Dann klickt man vor lauter Wissenssucht auf eine andere Seite: http://www.mundmische.de/bedeutung/263-Nazi Und erfährt dann unter anderem:
In realsozialistischen Systemen, beispielsweise der DDR, wurden die Worte „Nazi“ und „Nazismus“ gegenüber den eigentlichen Selbstbezeichnungen „Nationalsozialist“ und „Nationalsozialismus“ bevorzugt, um die Verwendung des Begriffs „Sozialismus“ im Zusammenhang mit dem ideologischen Feind zu vermeiden. Dieser Usus findet sich teilweise auch noch bei heutigen Linken.
Nun, das befriedigt auch nicht – so schaut man weiter und denkt sich: Ja, bento, ja! http://www.bento.de/politik/was-ist-ein-rassist-was-ist-ein-nazi-116873/ – und erfährt dort als Zitat: “Jeder Nazi ist ein Rassist, aber nicht jeder Rassist ist ein Nazi.”
Das ist alles sehr unbefriedigend, das findet auch der Schreiber dieses Beitrags von hagalil, nachdem er Lexikinartikel dazu untersucht hat: http://www.hagalil.com/2010/01/nazi/
Was ist ein Nationalsozialist? Ich denke, der Begriff sagt schon viel. Es steckt das Wort National drin und Sozialist. Während Sozialisten/Kommunisten international denken, denken eben National-Sozialisten national.
Aber dieses nationale Denken ist durch den Antisemitismus und der Abwertung anderer Völker durch die Nationalsozialisten (nicht nur) von 1933-1945 als rassistisch einzuordnen. Das nationale Denken wird – zumindest ideologisch – durch diesen rassitischen Ansatz gesprengt. Mit dem Rassismus ist verbunden, dass sie meinten, die Arier seien allen anderen überlegen, das heißt, alle anderen werden abgewertet. Vor allem wurden durch den rassischen Antisemitismus verbunden mit dem religiösen Antijudaismus Juden abgewertet, bekämpft, vernichtet – weil sie mit Kapitalismus (und Sowjetkommunismus) verbunden wurden – damit verbunden waren auch Enteignungen, das heißt dem Volk wollte man das durch eine andere Rasse – so der Vorwurf – geraubte Geld zurückgeben (damit finanzierte man die Propaganda und füllte natürlich auch das eigene Säckel) – und fühlte sich sozialistisch: Denn damit hat man eben auch die Armut bekämpft, Menschen, die kein Auskommen hatten, denen hat man Hoffnung gemacht, Hoffnung auf Arbeit, Verdienst, Lebenssicherung – aber das eben auch zum Teil durch eine militaristische Ausrichtung der Wirtschaft.
Mit der Abwertung anderer ist noch der Sozialdarwinismus verbunden: Die rassisch überlegenen Arier haben das Recht und die Pflicht, alle anderen Rassen im europäisch/nationalen Bereich zum Schutz der eigenen Rasse zu bekämpfen, sie zu vernichten. Aber auch nationale Isolation war angesagt, weil man sich als Herrenrasse durch andere geknebelt fühlte. Das, was mit dieser Ideologie massiv verbunden ist: die Menschenverachtung. Das Gewissen wird ausgeschaltet, die Menschlichkeit, das Mitleid – alles wird ausgeschaltet dadurch, dass man meinte, man würde die neue schöne Zukunft errichten – die glorreiche heldenhafte Zukunft. Dazu hat man sämtliche moderne Mittel verwendet (Film, Technologien, Radio…) um der Bevölkerung zu suggerieren: Es bricht eine neue Welt an – und jeder, der dagegen ist, ist veraltet, verknöchert, nicht modern. Aber das hat der Nationalsozialismus mit anderen Ideologien gemeinsam – nur eben sind diese nicht rassistisch geprägt.
Gleichermaßen ist mit der Vernichtung bzw. der Verachtung anderer „Rassen“ (auch zum Beispiel Verachtung gegenüber den Slaven) auch die Höherzüchtung der eigenen Rasse verbunden – die Bereinigung der eigenen Rasse von den Einsprengseln anderer Rassen und auch durch Vernichtung „lebensunwerten Lebens“. Das heißt, dass zumindest in meinen Augen, Nationalsozialismus mit dem genannten Rassismus, verbunden mit Sozialdarwinismus zu sehen ist.
Zudem ist für mich Nationalsozialismus mit einer extremen Hierarchisierung der Gesellschaft verbunden – aber nicht allein der Hierarchisierung, sondern auch der Vorstellung, die Gesellschaft sei mit dem Führer als Kopf ein einziger Körper. Und in diesen einheitlichen Körper (Bedeutung des Wortes „organisch“) konnte man Juden, Sinti und Roma und andere nicht einordnen – das heißt, man vertrieb oder vernichtete sie bzw. gedachte sie – soweit ich weiß zum Beispiel die Slaven – als eine Art Sklaven einzusetzen. Die Individuen ordnen sich nicht mehr als Individuen ein, sondern sie haben sich dem Führer und seinen direkten Zugeordneten als ein Leib zu unterwerfen. Und jeder, der sich nicht unterwirft, wird ausgesondert – und so waren zunächst in den KZs/Arbeitslagern eben Intellektuelle, Pfarrer, Kommunisten/Sozialisten… – die auch aus erhöhten gesellschaftspolitischen Ämtern entfernt worden waren und durch stromlinienförmige jungmännlichen Emporkömmlinge ersetzt wurden. Sie erkannten ihre Chance, im Leben mehr zu werden, als sie waren, gesellschaftspolitisch mehr Macht zu bekommen, als sie hatten. Diese Emporkömmlinge konnten dann ihre Macht ausspielen – konnten andere erniedrigen – und wer nicht mitgemacht hat, weil der gesellschaftliche Druck so groß wurde, wurde durch sie passend zurechtgestutzt.
Ich denke schon, dass – obgleich viele Intellektuelle mitgelaufen sind, sich angepasst und den Nationalsozialismus gefördert haben, der Nationalsozialismus auch eine anti-intellektuelle Strömung war, denn Intellektuelle sind wie Künstler Individuen, die sich nicht unbedingt einer Mehrheitsmeinung anpassen (meine Privatsicht). Aber auch in diesem Abschnitt fühlt man sich an Nordkorea erinnert – wie auch an andere kommunistische Staaten, was andere auch gesehen haben, zum Beispiel Werfel.
Mit diesen jeweils angetippten Aspekten sind viele Strömungen aufgegriffen worden: So romantisierend mit dem Ariersein das Gefühl, das im Blut die Einheit mit dem Volksgenossen und der nordischen/mitteleuropäischen Natur verbunden ist. Vieles wurde aufgegriffen, um dieses Einheits-Gefühl propagandistisch zu erzeugen – und so erinnere ich mich an Sebastian Haffner, der schrieb, das mit Nationalsozialismus immer Lärm (Marschmusik, Gebrüll…) verbunden war, und dadurch das Denken ausgeschaltet wurde – durch Lärm und purem Aktionismus wurde das Individuum gelähmt und durch den Rhythmus in das gesamte Volk „organisch“ eingefügt. Zudem werden durch Gebrüll und Lärm Menschen, die wenig selbstbewusst sind, „überzeugt“ und Gegner eingeschüchtert. Es wurden Opern Wagners aufgegriffen, um entsprechende Stimmungen zu erzeugen, christliche-liturgische Traditionen und Begriffe (Heil, Drittes Reich, 1000jähriges Reich…). Unterstützt und gefördert wurden alle Aspekte, die die Einheit des Volksganzen förderten: Kunst, Literatur, Musik, Film wurde stromlinienförmig anhand der Führungsclique ausgerichtet. Sport war wichtig, um den Individualismus auszuschalten, um junge Menschen zu begeistern und eben von den letztlich unkontrollierbaren und misstrauisch beäugten Kirchen wegzuhalten. Geschichtsklitterung wurde betrieben, um Wurzeln des arischen Rassismus propagieren zu können. Die Medien wurden gleichgeschaltet, Kirchen zum Teil – soweit sie sich nicht dem entjudaisierten arisierten „christlichen Glauben“ angeschlossen haben, wurden sie (auch als institutionelle Konkurrenz) bekämpft. Freilich muss man auch sehen, dass in der nationalsozialistischen Herrscherclique noch nicht alle einheitlich ausgerichtet war, dazu waren die Nationalsozialisten zu kurz an der Macht. Aber leider so lang, um diese Katastrophe in Europa und in den Hirnen von Menschen anzurichten, die bis heute immer noch manche infiziert.
Was ist nun ein Nazi? Das, was ich hier spontan aufgeschrieben habe, ist sicher erweiterbar. Und ich befürchte, ich habe ganz wichtige Aspekte übersehen. (Ein Blog ist keine Dissertation – und wenn ich etwas vergessen habe, kann ja kommentiert werden.)
Was sind für mich Kennzeichen eines Nazi? Vor allem die kursiv gedruckten Aspekte – es wird insgesamt deutlich: Es wird sehr viel Gewalt ausgeübt. Überschneidungen mit anderen Ideologien sind nicht zufällig. Zudem: Nicht jeder ist ein Nazi, wenn einer der kursiv gedruckten Aspekte mit seiner Gesinnung übereinstimmt. Es ist immer ein Bündel zu beachten.
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An dieser Stelle möchte ich Nikolaus Groß erinnern, der im Januar 1945 durch Nazis hingerichtet wurde: https://de.wikipedia.org/wiki/Nikolaus_Gro%C3%9F
Nationalismus in Europa und China + Warnung vor Russland
Das ist klasse: Ein chinesischer Ableger schreibt über „Nationalismus in Europa“ und schließt den Beitrag: http://german.people.com.cn/n3/2017/0123/c209052-9170583.html
Die Menschen müssen sich die gemeinsamen Merkmale der rechtsextremen Politik ins Gedächtnis rufen: Kontrolle von Oppositionskräften, Umsetzung von handelsprotektionistischen Maßnahmen, aggressive Außenpolitik und sogar Imperialismus. All das könnte ungeahnte Auswirkungen für die heutige Welt haben.
Da kommt man doch glatt ins Grübeln – Chinas Politik ist rechtsextremistisch?
Natürlich müssen wir aufpassen, dass sich das nicht in Europa durchsetzt – aber aus einer chinesischen Online-Zeitung das zu hören, verwundert doch sehr.
Passend dazu: http://cicero.de/kapital/weltwirtschaftsforum-der-davos-man-ist-ein-genosse : Präsident Xi Jinping als Globalisierungsfreund und „Führer der freuen Welt“.
„China verschärft Internetkontrolle“: http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/china-verschaerft-internet-kontrolle-neue-regeln-fuer-vpn-anbieter-a-1131271.html
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Und sie warnen vor Russland und warnen und warnen und warnen: http://www.spiegel.de/politik/ausland/eu-warnt-vor-russischer-einmischung-in-wahlen-in-europa-a-1131336.html – Sie warnen in einer Tour vor der Propaganda Russlands. Immer wieder warnen neue Leute, alte warnen wiederholt, man warnt vor diesem und jenem, vor Hinterlistigem… – Worin unterscheiden sich diese Propagandisten von der Propaganda Russlands? Es sind die guten West-Propagandisten – die bösen sind die Propagandisten aus Russland. So einfach ist das.
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Drogenhandel: Westafrika + No Go Area in Deutschland + Gefährdete Frauen
Wichtig – auch für die Frage: Wer kommt nach Europa!
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No Go Areas in Deutschland: http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/deutschland/wie-libanesische-familienclans-im-ruhrgebiet-ganze-strassenzuege-beherrschen-ein-polizist-packt-aus–132709356.html – Hat die Politik geschlafen?
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Frauen sind gefährdet – bei uns: http://www.focus.de/panorama/welt/juengster-vorfall-am-samstagabend-bereits-mehrere-sexuelle-angriffe-polizei-jagt-verdaechtigen-in-karlsruhe_id_6536264.html Und ebenso in Schweden: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/schweden-vermutlich-gruppenvergewaltigung-auf-facebook-live-gestreamt-a-1131353.html Hatte ich diese Info schon im Blog – oder handelt es sich um eine neue dieser Brutalitäten? http://www.bz-berlin.de/berlin/charlottenburg-wilmersdorf/frau-wird-auf-die-gleise-geworfen-und-von-u-bahn-ueberrollt
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Soros + Flüchtlinge + Grundgesetz + Verteidigung des Status quo + Frauen-Trauma wegen Trump + Kleinkind protestiert gegen Trump
Soros wird in meinem Blog schon häufig kritisiert. Schon Oktober 2011 schrieb ich:
Angeblich soll Soros Geld für die bessere Darstellung des Islam in den Medien bereit gestellt haben: http://europenews.dk/en/node/48602 Wer Soros ist? Er hatte durch Finanzspekulationen dafür gesorgt, dass Italien und Großbritannien das europäische Währungssystem verlassen mussten (1992) – und damit hat er Milliarden Gewinn gemacht. Er soll später sinngemäß gesagt haben: Wenn ich es nicht getan hätte, hätte es ein anderer getan. Manche machen sich durch solche Geschäfte reich – und von Moral halten sie nichts. Geschäft ist Geschäft. (Infos aus:Bernhard Meuser: Lieber Hosenträger als gar keinen Halt im Leben… nebst 13 weiteren Methoden, den Sinn des Lebens zu finden, Pattloch 2010)
Wer viel Geld hat – auch wenn ein Teil durch unmoralische Geschäfte gemacht wurde – mit dem Geld kann man viele und viel kaufen – auch politischen Einfluss. Und so wird deutlich, dass der Kampf gegen Trump von einem erbitterten Gegner finanziert wird, der einmal nicht die Politik nach seiner Pfeife tanzen lassen kann – diesen Eindruck hat man: http://www.kath.net/news/58254 Ist das demokratisch?
Endlich scheint sich auch auf breiterer Basis der Kampf gegen Soros-Aktivitäten auszubreiten: https://www.rt.com/news/374241-stop-operation-soros-movement-macedonia/
Vorsicht – RT! – das muss man sagen, denn vielleicht bekommt man bald was auf den Deckel, weil man RT zitiert. Obwohl das Grundgesetz vorsieht, dass man sich frei informieren kann.
Artikel 5:
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
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Nun Soros könnte auch mit dem Flüchtlings-/Migrationsproblem zu tun haben. Darum an dieser Stelle das Thema: http://www.focus.de/politik/deutschland/politik-und-gesellschaft-wie-viele-fluechtlinge-erwarten-sie-in-diesem-jahr-frau-cordt_id_6487967.html
Es wäre gut, wenn sich unsere Regierung nicht wieder von einer so großen Migranten-/Flüchtlingszahl überraschen ließe, sondern vorsorglich alles mögliche in die Hand nimmt, damit es geregelt abläuft. Kluge Politik lernt aus Fehlern – hoffen wir, dass die Politik klug geworden ist. Schlimm finde ich, dass noch immer weit über 400.000 Bescheide nicht bearbeitet worden sind. Im Januar wurden 12.400 bearbeitet. Da kann man sich ausrechnen, wie lange es dauert, bis die letzten abgearbeitet sind. Und wenn jetzt schon neue dazukommen, haben wir wieder eine Human-Katastrophe: Es ist Flüchtlingen/Migranten nicht zuzumuten, so lange auf Bescheide warten zu müssen.
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Wer ist gefährlicher: Trump oder seine lauten Gegner? Es sind diejenigen, die nicht akzeptieren, dass Demokratie auch Wandel bedeuten kann und nicht nur immer weiter so, wie Clinton und ihre Medien und somit die lauten Trump-Kritiker fordern: http://bazonline.ch/ausland/amerika/die-tyrannei-des-status-quo/story/31884976 Ich habe zudem das Gefühl, dass die erbitterte, hassende Gegnerschaft auch damit zu tun haben kann, dass etwas aufgedeckt werden könnte, das man lieber unter den Teppich gekehrt hätte. Ich bin mal gespannt, was die Zukunft auch in dieser Hinsicht bringt.
Dass die Gegner auch nur das als „Diversity“ toll und klasse und cool und sonstwas finden, aber nichts, was wirklich Diversity mit sich bringt, wird hier geschrieben: http://www.focus.de/politik/experten/kelle/gastbeitrag-von-klaus-kelle-linkes-paradox-wer-sonst-immer-nach-diversity-schreit-kann-nicht-gegen-trump-sein_id_6532728.html
Gestern schrieb ich von der Intoleranz der selbst ernannten Toleranten…
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Dass die Wahl Trumps für junge Frauen traumatisierend gewesen sein soll, erfahren wir hier: https://www.welt.de/politik/ausland/live161212715/Donald-mein-Junge-Das-war-kein-guter-Start.html
Das heißt: Wenn die Falschen gewählt werden, bekommen die Gegner*Innen Traumata. Ich würde sagen: Setzen wir Wahlen ab – und es regieren immer nur diejenigen, die den status quo unterstützen und medial verträglich sind. Dann bekommt niemand mehr ein Trauma – es herrscht Friedhofsruhe.
Und auch hier bekommen die marschierenden Frauen eine Stimme: http://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2017-01/women-march-usa-trump-gleichberechtigung – wie überall in unseren Medien. Sie marschieren irgendwie alle im Gleichschritt mit.
Und da ich kein Freund von Gleichschritt bin: Hier spricht eine Frau, die anderer Meinung ist:
So viel zum Thema: Einseitige Informationen unserer QualitätsMedien.
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Trump ist nicht gegen Krankenversicherung? Was haben wir denn bislang immer zu hören bekommen? Er ist für eine Änderung. Nun denn, lassen wir uns überraschen: http://www.msn.com/de-de/nachrichten/other/trump-k%C3%BCndigt-krankenversicherung-f%C3%BCr-alle-an/ar-AAlU8HB
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Das Kleinkind, soll ein Plakat gegen Trump gemalt haben – ist das noch normal, was hier medial vermittelt wird? Es ist eine rhetorische Frage: http://ze.tt/dieses-baby-hat-ein-eigenes-protest-schild-gegen-trump-gemalt/
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Offenheit
Ich würde reden/ich rede aufmerksam und lernend:
mit Linksextremen und Rechtsextremen,
mit Christen, Muslimen, Atheisten,
mit extrem Frommen und extrem Modernistischen,
mit Zeugen Jehovas und Mormonen,
mit Obdachlosen und Milliardären,
mit Die Linken und AfDlern und welcher Partei auch immer,
mit Tieren, Pflanzen – und wenn es sein könnte: mit Steinen,
mit Kranken, Gesunden, Behinderten, mit Komatösen,
mit Angepassten und Sonderlingen,
mit Frauen, Männern, Kindern, Alten, Jungen,
mit Afrikanern, Europäern, Amerikanern, Asiaten,
mit Lachenden und Weinenden,
mit Menschen, die sich sorgen und ängsten, und mit denen, die leichthinnig leben,
mit Deprimierten, Hoffnungslosen und den voll Zuversicht Strotzenden,
mit Arroganten und Spottenden und mit Demütigen,
mit Hinterlistigen, Anklagenden und mit Offenen,
mit Gott und Menschen –
sogar mit mir.
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Lied am Montag
Wie unterschiedlich Christen sind – und auch singen. Gestern hatte ich einen Clip aus Afrika, heute einen Psalm aus Asien:
Und: Wo Jesus ist, da ist der Himmel:
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Gesunde Lebensmittel
Der EU-Kommissar Vyentis Andriukaitis scheint eine „gesunde“ Einstellung zu dem Thema gesunde Lebensmittel zu haben: http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-01/vyentis-andriukaitis-eu-kommissar-gesundheit-lebensmittel-verbraucherschutz Das wird freilich so manche unserer zeitgenössischen Aktivisten auf die Palme bringen.
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Ästhetik des Islam / Koran Hermeneutik + Historisch-kritische Exegese und die Herrlichkeit Jesu Christi
Dass der Islam sehr viel Wert auf Ästhetik legt, das ist hinlänglich bekannt, und mag dennoch für manchen Europäer neu sein – von daher ist es gut, immer wieder darauf hinzuweisen. Das gilt für den Koran als dichterischen/poetischen Text, das gilt für die Architektur, auch die Kleidung ist vielfach ästhetisch ansprechend. Daran ist zunächst einmal kein Zweifel. Aber wenn man diesen Beitrag zu dem Buch von Klaus von Stosch liest, dann kommt man nicht umhin die Frage zu stellen: Spielt angesichts der Ästhetik der Inhalt keine Rolle mehr? Können wir auch den Muslimen sagen: Leute, der Koran ist wunderschön – was ja auch viele sagen und sehen, darum ist arabisch ja auch die heilige Sprache – aber kümmert euch nicht weiter um den Inhalt? Das gilt auch für die Vita Mohammeds. Es gibt wunderschön anrührende Legenden – aber kann man von dem historischen Wissen der Person des Mohammed absehen, der eben auch realistische Seiten hat und diese realistischen Seiten sind für die Opfer damals bis zur Entstehung des Koran und danach eben nicht ästhetisch wunderschön. Von daher ist diese Aussage zurückzugeben:
Die Verfechter der anderen Sichtweise machen es sich leichter. Sie lesen den Koran von seinem Kontext isoliert und verdächtigen ihn, letztliche Referenz für alle problematischen Entwicklungen des Islams zu sein. Es ist nur logisch, dass bei dieser Lektüre viele Aussagen grob missverstanden werden und so den Koran als Gotteswort diskreditieren.
Das bedeutet, dass diejenigen, die den Koran aus historischer Perspektive lesen, zu grob sind, diejenigen hingegen, die ihn aus ästhetischer Perspektive lesen, erfassen den wahren Islam/Mohammed – hier als Gotteswort/Wort Allahs bezeichnet. Eine solche Sicht hat nicht nur historisch-kritische Konsequenzen, sondern auch theologische Konsequenzen, denn jedes Vorzeichen, das man religiös oder ideologisch setzt, hat Konsequenzen für die gesamte christliche Theologie:
Klaus von Stosch möchte die Debatte über den Status des Korans in der christlichen Theologie neu öffnen, indem er beherzt die eigentliche große Differenz in den Blick nimmt, sie aber sogleich als sublime Analogie erkennt: „wenn auch Jesus Christus die einzige Mensch gewordene Gestalt des Logos Gottes ist, schließt das nicht aus, dass im Koran die Schönheit dieses Logos hörbare Wirklichkeit wird.“
Wenn der Logos Gottes – Jesus Christus – anderes sagt als der Logos des Koran – ist das ästhetisch zu übermalen? Zählt der Logos Christus oder zählt der Logos des Koran? Ich denke, man muss diese Entweder-Oder-Frage stellen, denn dieses sagt ja der Koran selbst. Er setzt dem Neuen Testament das wahre Wort Allahs entgegen. Das ist der Anspruch Mohammeds. Und er verwendet dazu eben die schöne Sprache, um Menschen über die Schönheit der Sprache davon zu überzeugen, dass er und nicht die Juden bzw. Christen Recht haben. Das ist sein Werbeansatz. Und interessant ist es, dass diese Werbung bis heute ihren Erfolg zu haben scheint.
Ich muss dazu sagen: Ich habe das Buch von Klaus von Stosch: Herausforderung Islam. Christliche Annäherungen, nicht gelesen, sondern rezensiere somit nicht das Buch, sondern den Artikel über das Buch: http://www.zeit.de/2017/02/islam-klaus-von-stosch Denn Artikel haben manchmal größere Wirkung als die Bücher selber, da nicht jeder Leser der Zeit nun auch das Buch von von Stosch liest.
Ich denke, dass diese Fokussierung auf die rein ästhetische Sichtweise des Koran von Navid Kermani angestoßen wurde, darum eben auch nicht für den Islam repräsentativ ist.
Eine Anmerkung: Ich finde, man sollte alle Möglichkeiten eines Dialogs mit dem Islam in den Blick nehmen und diskutieren. Von daher sehe ich diesen Beitrag als relevant an – letztlich aber als nicht hilfreich.
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Was mir dazu noch einfällt: Ich finde es sehr interessant, dass das Neue Testament, dessen Schönheit der Darstellungen, dessen Erinnerungen, dessen Erhabenheit der Worte, dessen Großartigkeit des Handelns – nicht nur des Handelns Jesu, sondern auch seiner Nachfolger – in der historisch-kritischen Exegese destruiert wurden – und nun den Christen weitgehend unbekannt geworden sind. Dafür wird jetzt die Schönheit des Koran hervorgehoben.
Welche poetischen Schmuckstücke finden wir im Neuen Testament, auch Worte wie zum Beispiel Herrlichkeit Gottes (Joh 1,14), Jesus als das wunderbare Ebenbild Gottes (Kolosser 1) usw. Doch was machen wir historisch-kritisch daraus? Statt die großen Aussagen herauszuarbeiten, bleiben wir im Vordergründigen stecken und sagen: Johannes – kein Jünger Jesu – er predigt halt irgendwie gnostisch oder auch nicht ganz so… – Kolosserbrief, kein Brief des Paulus, Weiterentwicklung paulinischer Ansätze – oder auch nicht… – Die Verklärung Jesu (Mk 9) – nun ja, lebhafte Phantasie, soll dies und jenes ausdrücken – oder auch nicht…
Nichts gegen historisch-kritische Exegese – ich selber bin einer, der in dieser Exegese geschult wurde und auch entsprechender Exeget ist – aber sie darf die Bedeutung des Textes nicht kleiner machen – denn dann passiert eben das, dass andere in diese Lücke stoßen und sie auszufüllen suchen.
Es ist immer so: Die Fehler der Kirche (und dadurch auch der Theologie) gibt anderen Raum.
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