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Passt auf Euch auf – und passt auf andere auf + Ob Gabriel das alles weiß? – SPDler auf Abwegen + Politische Korrektheit + BR vs Kopp
Man muss sich heutzutage schon mehr vorsehen als früher. Unvermittelt kann irgendeiner einem im Vorübergehen die Faust ins Gesicht schlagen. Sicher, es ist selten. Aber ich habe früher nichts Derartiges gehört. Und so passt auch das in das hinein, was Menschen heute erleiden müssen: http://www.bild.de/regional/berlin/messer/prozess-syrer-attackierte-mitfahrer-49683552.bild.html
Und so müssen wir aufeinander acht geben. Nur, wenn wir zusammenhalten, sind wir stark. Zusammenhalten bedeutet aber: Nicht gegen andere Gruppen – sondern alle, wie gleich zu sehen sein wird – sondern alle zivilisierten Menschen welchen Geschlechts, welcher Herkunft, welcher Weltanschauung und Religion auch immer.
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Ich halte Gabriel für einen integeren Menschen, der ehrlich Politik betreibt – und viele andere SPDler auch. Sie setzen sich ein zum Besten für die Menschen unseres Landes. Sie rackern sich ab, damit das, was in ihrem Verantwortungsbereich liegt, richtig läuft. Bewundernswert.
Ob der davon weiß, was manche in der SPD so anrichten? http://www.tichyseinblick.de/kolumnen/dushan-wegner-metaethics/kampa-2017/ Demokratisch ist das nicht. Unter Willy Brand hieß es: Mehr Demokratie wagen. Das machte die SPD sympathisch. Manche SPDler scheinen das heute ein wenig anders zu verstehen: Mehr Denunziation wagen. Und das macht zumindest diese Teile der SPD äußerst unsympathisch. Ob man so Wahlen gewinnen kann das halte ich auch für sehr unwahrscheinlich. Von daher muss es der SPD daran gelegen sein, sämtlichen Anschein, unfair zu agieren zu vermeiden. Wir leben in einer Demokratie – nicht in einer Denunziokratie. Und in einer Demokratie muss man auch andere Meinungen akzeptieren – nicht nur solche, die ein wenig von meiner abweichen, sondern auch solche, die massivst von meiner abweichen. Zu einer Demokratie gehört der freie Meinungsaustausch – dazu gehört es nicht, anderen Menschen die Lebensgrundlagen zu nehmen. Natürlich gibt es solche Menschen immer. In jedem Kaff wie auch im Internet. Aber wehe, wenn eine größere Gruppe sich ihre Untaten zu eigen macht. Jede Gruppe, die in einer demokratischen Gesellschaft etwas zum Guten beitragen will, die etwas auf sich hält, muss solche Menschen im Zaum halten – und nicht von ihnen zu profitieren suchen.
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Ich denke, Sascha Lobo verwechselt da etwas: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/rechte-political-correctness-wir-muessen-das-noch-sagen-duerfen-alle-anderen-nicht-a-1129503.html Man darf die Aussage von Simone Peter nicht isoliert sehen. Aber ich schrieb es schon. Das war – so vermute ich – kein Angriff auf die Aussage von Simone Peter allein – es war ein Angriff auf die jahrealte Strategie der Grünen. Und Menschen lassen sich das nicht mehr gefallen. Ich finde, das tut der Demokratie gut. Nicht gut wäre es natürlich, wenn es jetzt rechts zu den gleichen Repressionen käme.
Politische Korrektheit ist nur so lange gut, so lange sie nicht von bestimmten Gruppen missbraucht wird, um eine Gesellschaft zu knebeln. Wir sollten uns alle im Zaum halten, so gut es geht – auch wenn es eben manchmal nicht geht, weil die Emotionen mit uns durchbrennen. Aber das gehört eben auch zum Menschsein dazu – und wir sind Menschen – von daher sollte Barmherzigkeit an oberster Stelle stehen – und nicht das unbarmherzige Regelwerk der politischen Korrektheit. Die eben – und das ist fatal – politisch ausgenutzt wird.
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Dem staunenden Publikum wird eine Auseinandersetzung zwischen dem Bayerischen Rundfunk und dem KoppVerlag präsentiert: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/christian-jung/verboten-gez-sender-geht-juristisch-gegen-kritischen-film-ueber-den-bayerischen-rundfunk-und-dessen.html Wie wird es weitergehen? Fortsetzung folgt.
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Zivilisierte müssen zusammenhalten: Auch gegenüber diesen Menschenverächtern hier: http://www.focus.de/politik/deutschland/im-husarenhof-bautzen-kameraden-sieg-heil-gute-arbeit-mdr-zeigt-schock-video-nach-brandanschlag_id_6481007.html
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Gewalt gegen Wohnungslose
Man vergleiche einmal diesen Artikel: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/wohnungslosenhilfe-meldet-17-getoetete-obdachlose-in-deutschland-a-1129565.html
Mit dem Artikel: http://www.n-tv.de/panorama/2016-gab-es-mindestens-17-Tote-article19522841.html
Mit diesem hier: https://www.hinzundkunzt.de/17-obdachlose-durch-gewalt-gestorben/
Ich kann mir auch gut vorstellen, dass die Gewalt gegen Obdachlose, so sie nicht aus dem selben Milieu kommt, eben von rechtsgerichteten Menschen ausgehen wird. Es gibt ein gewisses wenig selbstbewusstes Machotum unter diesen – damit verbunden vor der eigenen Angst, in dieses Milieu abzurutschen. Das ist nicht neu – das habe ich vor langer Zeit einmal irgendwo gelesen. Wer gegen die Gewalt gegen Obdachlose – im Grunde (neben Ungeborenen) die Schwächsten in unserer Gesellschaft – etwas tun will, muss schon früh mit der Prävention ansetzen, muss gutes Selbstbewusstsein fördern, muss vor Alkoholismus und Drogenkonsum warnen – und Menschlichkeit fördern. Hier ist es auch wichtig, dass die Bürger ihre Sprache kontrollieren und ihren Umgang mit Wohnungslosen. Es herrscht eine große Unsicherheit – wie kann man diese überwinden helfen? https://de.wikipedia.org/wiki/Gruppenbezogene_Menschenfeindlichkeit
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Zivilisierte müssen zusammenhalten + Christenverfolgung
Zivilisierte müssen zusammenhalten: http://www.jpost.com/Israel-News/Berlin-landmark-lit-up-by-Israeli-flag-following-Jerusalem-attack-477951
„It’s a recognition of the fact that democracies throughout the world, civilized people, civilized values throughout the world are under attack and under threat,“ Goldstein said.
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Christen werden massiv verfolgt. http://www.idea.de/menschenrechte/detail/open-doors-200-millionen-christen-werden-weltweit-verfolgt-99494.html
Christenverfolgung ist immer auch ein Indiz dafür, dass Menschenrechte insgesamt mit Füßen getreten werden: Journalisten werden missachtet, Gewerkschafter, in vielen dieser Länder auch andere Minderheiten oder Schichten, Frauen,… In vielen dieser Länder herrscht Rechtswillkür, gibt es keine Meinungsfreiheit, keine Religionsfreiheit…
Als ich damit anfing, auf Christenverfolgung hinzuweisen – wurde mir von einem Mitchristen gesagt, das solle man nicht machen, weil man dadurch in Gefahr kommt, als Evangelikaler abgestempelt zu werden. So etwas finde ich äußerst schlimm. Würde ein Journalist, der sich gegen die Verfolgung von Journalisten einsetzt, dem Vorwurf ausgesetzt werden, er müsse aufpassen, dass er nicht mit irgendeiner politischen Gruppe zusammengebracht würde – wahrscheinlich eher mit Kommunisten?
Inzwischen hat sich das – Gott sei Dank! – geändert. Es weisen selbst Politiker und Medien auf die Christenverfolgung hin. Ich bin auch Mitglied in amnesty international und der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte. Ich habe gelernt: Menschenrechte sind Menschenrechte – welche Gruppe auch immer betroffen ist. Menschen, die sich um Menschenrechte kümmern, denen Menschenrechte am Herzen liegen, die fragen nicht danach, wessen Rechte eingeschränkt werden, ob er die richtige politische Meinung / Weltanschauung hat, das richtige Geschlecht, die richtige gesellschaftliche Stellung, die richtige Religion, die richtige Konfession, das richtige Alter… Sie setzen sich ein für alle, denen die Würde geraubt wird – auch auf die Gefahr hin, verleumdet zu werden, weil dem Gegenüber nichts Besseres einfällt. Dass die Gruppen, die sich für Menschenrechte von wem auch immer einsetzen, nicht immer alles richtig machen – wer weiß das nicht. Jeder, der denkt, er mache alles richtig – und sich darum lieber nicht engagiert – der sollte sich fragen, ob das wirklich der Weisheit letzter Schluss ist. Wer nicht läuft, der fällt nicht, kann aber wunderschön auf diejenigen zeigen, die für andere laufen und dabei hier und da ins Stolpern geraten. Das ist eine Einstellung, die nicht meiner entspricht.
Als Christ weiß man das übrigens – und hat es mit dem Gleichnis vom Barmherzigen Samariter (Lukasevangelium 10,25ff.) von Jesus Christus gesagt bekommen. Einsatz für Minderheiten – hier auch des christlichen Glaubens – ist etwas, das das gesamte Neue Testament durchzieht. Mutig Stellung zu nehmen – obgleich man selbst bedroht wird, von welchen gesellschaftspolitischen Kräften auch immer.
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Marokko und Burkaverkauf
Der König – denn ohne den König geschieht in Marokko nichts Relevantes – von Marokko verbietet den Verkauf von Burkas. Er weiß, warum das wichtig ist. Aber die Händler können zufrieden sein: Sie werden dann eben nach Europa liefern. Ich finde diese Info aber dennoch sehr interessant: Ich habe im Radio gehört, dass nicht das Tragen einer Burka verboten ist – bislang. Ich denke, der marokkanische König muss sehr genau lavieren, wie der jordanische König, um nicht die Hardliner zu provozieren. Es müssen kleine Nadelstiche sein, sonst fliegt ihm sein Land um die Ohren. http://www.faz.net/aktuell/islam-marokko-verbietet-offenbar-burka-verkauf-14617425.html
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Einsatz für Flüchtlinge
Der Einsatz für Flüchtlinge ist vielfältig – hier eine andere Perspektive: http://www.focus.de/politik/deutschland/heimatlos-wenn-fluechtlinge-bei-salafisten-anschluss-finden_id_6478261.html
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Trump und Putin = Krieg? + Trumps Kurswechsel? + Obamas Rede
Wenn Trump und Putin sich annähern, soll Krieg drohen? Das ist wieder einmal so eine kuriose Sicht: http://www.focus.de/politik/videos/brief-an-neuen-us-praesidenten-17-europa-politiker-warnen-bei-einer-allianz-zwischen-trump-und-putin-droht-krieg_id_6479744.html Diese Politiker sollten sich einmal fragen, warum Putin dann nicht schon längst angegriffen hat. Natürlich muss man politisch auf der Hut sein, wir kommen aber um eine kluge Zusammenarbeit nicht drumherum. Politisch auf der Hut muss man auch vor solchen kuriosen Briefen sein. Die Syrienfrage, die Ukrainefrage – nichts wird ohne Russland gelöst werden. Im Gegenteil. Zudem bedeutet eine Nichtlösung dieser Probleme Kriegsgefahr, bedeutet weitere Flüchtlinge, bedeutet Unsicherheit und Chaos in der Weltpolitik. Zudem kann es diesen Herrschaften sicher nicht gefallen, wenn Russland und China sich enger miteinander verbünden – was ja schon durch die falsche Obama-Politik geschehen ist. Das, was diese Leute vorschlagen, ist provinziell. Man muss die Ängste dieser Länder berücksichtigen, weil sie unter dem Sowjetsystem gelitten haben – und – Vorsicht, jetzt wird es rassistisch: unter den Russen. Aber muss man vor dem „Russen“ Angst haben oder vor dem sowjetischen-kommunistischen System, das herrschte? Vielleicht sollten sie sich einmal auch bewusst werden, dass Putin nur so stark und autark werden konnte, weil der Westen insgesamt eine falsche Syrien und Ukraine-Politik betrieben hat. Wenn Politik versagt und sich isoliert, wird der Gegner stärker.
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Nach den neuesten Meldungen tut sich wieder etwas Neues mit Blick auf Trump und Putin. Was? Das wird die Zukunft zeigen.
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Der Ausschnitt aus Obamas Rede, der in der Tagesschau vom 11.1.2017 um 20:00 Uhr (ab 3:12) gezeigt wurde, ist genau das, was alle vernünftigen Demokraten sagen. Das gilt nicht nur für die USA – das gilt auch für uns. https://www.tagesschau.de/sendung/letzte-sendung/index.html Ich habe dieses Tagesschau-Video nicht eingebettet, weil ich keine Lust hatte, diese rechtlichen Bedingungen zu lesen – und dann vielleicht doch nicht restlich zu kapieren. Einen kleinen Eindruck dieser Passage gibt das hier wieder http://www.stern.de/emotionaler-abschied-letzte-rede–obama-mit-einem-appell-fuer-die-demokratie-7276504.html :
Obama widmete seine nach Angaben aus dem Weißen Haus selbst geschriebene Abschiedsrede der Demokratie, die es zu verteidigen gelte. «Wir können vorsichtig sein, aber wir dürfen uns nicht fürchten», rief er. Terroristen könnten Menschen töten, aber nicht ein Land wie Amerika in Gefahr bringen. Es sei denn, das Land lasse von seinen Werten ab. «Wir als Volk, mit den Mitteln unserer Verfassung, können eine bessere Union formen.» Demokratie sei aber kein Geschenk, sie müsse ständig neu geformt werden. Politik sei zuallererst ein Wettstreit unterschiedlicher Ideen. «Wenn wir einander nicht zuhören, wenn wir aneinander vorbeireden, dann macht das Kompromisse und eine gemeinsame Basis unmöglich.» Probleme einfach totzuschweigen, verrate die Grundsätze der Verfassung.
Seid Wächter der Demokratie: http://www.handelsblatt.com/politik/international/obamas-abschiedsrede-seid-waechter-der-demokratie/19236660.html
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Auferstehung
Das Neue Testament nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, die Kuriosität des Auferstehungsglaubens zu benennen:
Markusevangelium 16,8: Die Frauen sagten das, was sie erlebt hatten, (zunächst) nicht weiter. Sie fürchteten sich. Wovor? Wahrscheinlich davor, für verrückt erklärt zu werden. (“zunächst” darum, denn sonst wüssten wir ja nichts von dem Erlebten. Darum: )
Lukasevangelium 24,10f: Die Frauen sagten das, was sie erlebt hatten, aber die Jünger glaubten es nicht – sie hielten es für Geschwätz. Petrus machte sich dann wohl doch auf, sah dies und jenes am leeren Grab – und kapierte nichts.
Ebenso Johannes 20,9: Sie verstanden nichts. In 20,18 sagte Maria Magdalena den Jüngern, dass sie Jesus gesehen habe – aber dann bricht diese Info ab. Und der ungläubige Thomas aus Johannes 20,24ff. ist schon sprichwörtlich geworden.
Apostelgeschichte 17,32: Als die Philosophen von der Auferstehung der Toten hörten, verspottete ein Teil der Zuhörer Paulus.
Und dass Paulus selbst Menschen der Gemeinde davon überzeugen musste, dass Jesus auferstanden ist, das können wir im 1. Brief an die Korinther 15 nachlesen.
Und jede Generation fragt sich erneut: Wie können wir so etwas Absurdes kommunizieren? Welche Bilder können wir verwenden, um unsere Erfahrung mitzuteilen? Eine Erfahrung, die nicht nur unsere Sprache, sondern das gesamte Weltbild über den Haufen wirft?
Aber nicht allein die Auferstehung war den Menschen der Antike unverständlich, sondern schlimmer fast noch: Jesus Christus, der als Sohn Gottes angesehen wurde, wurde gekreuzigt! Götter haben nichts mit den Toten zu tun (außer Totengötter natürlich). Tod und Gott – das passt nicht zusammen.
Die Menschen damals waren nicht blöder als wir heute. Und die Christen waren sich bewusst, dass diese Botschaft eine Zumutung für den menschlichen Verstand ist, denn sie konnten es ja selbst nicht verstehen. Aber dennoch verkündigten sie es und verkündigen sie es und werden es ewig verkünden. Warum? Weil der auferstandene Jesus Christus für sie Realität ist. Wirklichkeit. Erfahrung. Und darum versuchen sie zu verstehen.
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Audrey Assad
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Stalins Opfer nicht vergessen
In dem folgenden Artikel wird von mutigen Menschen in der ehemaligen DDR geschrieben, die es wagten, gegen den stalinistischen Terror aufzustehen – und dann zum Teil zum Tode verurteilt wurden, zum Teil zu Zwangsarbeiten: http://www.spiegel.de/einestages/ddr-piratensender-gegen-stalins-diktatur-a-1126808.html
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