Kaninchen-Raub

Ist das ein Scherz? In Schleswig-Holstein soll die Animal-Liberation-Front einem Mädchen zwei Kaninchen geklaut haben. Ein Zettel soll im Käfig gelegen haben: Nun geht es ihnen besser.

Haben sie sie verspeist? haben sie sie grausam der Natur ausgesetzt – so dass sie im Winter irgendwo jämmerlich erfrieren oder dem Marder zum Opfer fallen? https://www.welt.de/vermischtes/article169574000/Terroristische-Vereinigung-stiehlt-9-Jaehriger-die-Kaninchen.html

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Staatsfunk + Betreute Journalisten + Lustige Buchmesse-Organisatoren gegen Antaios Verlag + FPÖ – Argumente kennen wir doch – Phantomkämpfe

Fleischhauer zum Staatsfunk: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/ard-und-zdf-sag-nicht-staatsfunk-kolumne-von-jan-fleischhauer-a-1172597.html

In diesem Beitrag formuliert er einen Satz, der es Wert ist, unseren WortDesignern in der Politik und in den Medien ins Poesiealbum zu schreiben:

Wenn man die Dinge nicht beim Namen nennen darf, folgt erst Unruhe, dann Revolte. Viele politische Zwangssysteme sind nicht an dem Zwang zugrunde gegangen, den sie über die Menschen ausübten, sondern an dem Doppelsprech, der es den Bürgern abverlangte, das, was sie als Zwang empfanden, als Vergünstigung begrüßen zu sollen.

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Journalisten benötigen unbedingt Betreuung, damit sie auch so berichten, wie es bestimmte Kreise in unserem Land wollen. Betreute Journalisten braucht das Land – sie sind noch immer zu wenig konform. Darüber: http://www.achgut.com/artikel/mit_betreutem_journalismus_seelen_retten

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Ich hatte gestern schon das Thema dieser lustigen Buchmesse-Organisatoren, die gegen einen Verlag demonstrieren, den sie aus weltanschaulichen Gründen nicht mögen, mit dem Schild: „Freiheit und Vielfalt“. Hier kann man sie in der Hessenschau bewundern: http://www.hessenschau.de/kultur/buchmesse/mit-plakaten-buttons-und-offenen-muendern-gegen-rechte-verlage,rechte-verlage-102.html

Allerdings begrüßen Protestierende, dass der Stand auf der Buchmesses zugelassen wurde: „Sonst wären wir nicht besser als die“ – Das ist auch ein klares Statement: Wir sind besser als die anderen.  Die anderen, die nicht so denken wie wir, die sind schlechter als wir.

Sie outen sich und outen sich – aber das ist schön und macht Freude.

Allerdings outet sich auch der OB Feldmann (SPD): Es sei eine Fehlentscheidung des Börsenvereins, den Antaios-Verlag zuzulassen. Warum? „man müsse `die Vielfalt, die wir in Frankfurt leben, ernstnehmen´“ – also Vielfalt ja, aber ohne die Leute, die ich weltanschaulich nicht mag. Er wäre also „nicht besser als die“, weil er den Stand verboten hätte.

Logik ist fehl am Platz.

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Diese Einschätzung der FPÖ kennen wir doch – es ist die typische Haltung der Modernisierungsgewinner – oder wie soll man den Experten bezeichnen, der die FPÖ so einschätzt http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-10/oesterreich-wahl-rechtspopulismus-fpoe-front-national

Die FPÖ-Wähler sind vor allem Menschen ohne höhere Bildung, überdurchschnittlich häufig Männer und sie stammen eher aus dem nicht urbanen Raum. Bei den Menschen mit höherer Bildung ist sie kaum vertreten. … Das heißt: Die Freiheitliche Partei ist die Arbeiterpartei – eine von mehreren Parallelen mit dem Front National in Frankreich. Das, was früher mal Proletariat hieß, ist heute das Kleinbürgertum – geplagt von Verlust- und Abstiegsängsten.

Also: immer dasselbe. Bis dann einer nach der Wahl kommt und sagt: Huch, so blöd, wie wir dachten, waren die ja gar nicht.

Auf diese Art und Weise Menschen einzuschätzen, die nicht dem Weltbild der Modernisierungsgewinner entspricht, hilft politisch nicht weiter. Wie zu erwarten sein wird, wird es in naher Zukunft noch viel mehr Modernisierungsverlierer geben – aber das ist doch kein Grund, die Parteien zu wählen, die gewählt werden. Es steht etwas anderes im Hintergrund. Und das sollten diejenigen, die sich als Modernisierungsgewinner sehen, respektieren. Wenn es nämlich nicht respektiert wird, können diese Herrschaften nicht realistisch dagegen angehen. Sondern nur mit Phantomkämpfen.

Wieder muss man fragen: Was heißt „Modernisierung“? Was heute modern ist, das ist morgen unmodern. Die meisten Menschen wollen Andauerndes. Vermute ich.

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Zustände in Deutschland und Europa + Salzgitters Probleme – allein gelassen

Es gibt Orte in Deutschland, die es aus der Perspektive der Menschenrechte nicht geben dürfte. Und diese werden in Zukunft noch zunehmen: http://www.focus.de/politik/videos/berlin-obdachlose-im-tiergarten-wehren-sich-gegen-raeumung_id_7703843.html

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Er hatte eine Frau vergewaltigt und weigerte sich dann in der Haft, mit einer Polizistin zu sprechen. https://themuslimissue.wordpress.com/2017/10/12/uk-muslim-rapes-woman-and-refuses-to-talk-to-female-police-on-arrest-in-my-country-we-speak-to-men/

Das sind solche Beispiele, die eine Ausweisung sofort nahelegen. Denn gerade solche Leute sind es, die auf die Menschen, die zu uns nach Europa gekommen sind, ein schlechtes Licht werfen.

Gewiss darf man Menschen nicht kollektiv beurteilen – aber das ist ein Teil unseres Menschseins und Weltbildes. Vor allem auch darum, wenn ein Vergehen religiös oder aus einem Kulturkreis heraus begründet wird, signalisiert das den anderen: Nicht nur ich denke so, sondern viele/alle von uns.

Wir müssen gegen diese „Kollektiv-Beschuldigungen“ angehen – aber so lange wir nicht in der heilen Welt leben, müssen solche Menschen, die ein schlechtes Licht auf Zugereiste werfen, unbedingt zur Raison gebracht werden.

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Ich finde es gut, wie der Oberbürgermeister von Salzgitter auf diese Probleme seiner Stadt reagiert: sachlich. http://www.focus.de/politik/deutschland/niedersachsen-erlass-fuer-salzgitter-erstmals-zuzugsstopp-von-fluechtlingen-in-deutscher-gemeinde_id_7708062.html

Überhaupt nicht gut finde ich, dass die Städte, die viel für Integration tun, die sich für Zugereiste einsetzen, dass sie allein gelassen werden und sehenden Auges in die soziale Katastrophe hinabgleiten. Die Regierenden, die den Städten das einbrocken – die müssten doch alles äußerst schnell dransetzen, um mit den Menschen vor Ort dagegen anzugehen. Aber nein. Die Menschen vor Ort müssen warten und warten – und dann bekommen sie nicht einmal genug finanzielle Mittel, ganz zu schweigen wahrscheinlich Menschen, die helfen, da man diese ja nicht backen kann. Zudem: Welcher hilfreiche Mensch möchte schon nach Salzgitter ziehen, wenn die kommenden Probleme so augenscheinlich sind.

Der Oberbürgermeister scheint Ruhe und Gelassenheit auszustrahlen. Aber auch er weiß, dass die Situation ganz schnell kippen kann. Von daher ist mir das gemächliche Handeln der Verantwortlichen in Hannover vollkommen unverständlich. Mal sehen, wie die Menschen aus Salzgitter wählen werden. Wahrscheinlich noch moderat, wenn ich die Stimmung, die der OB ausstrahlt richtig interpretiere. Noch.

Ich frage mich auch: Gab es den Zuzugsstopp nur, weil die Wahl vor der Tür steht – oder aus Einsicht?

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Rakka – Syrien + Islamisten + Sicherheitsbedrohung + EGMR – Sicherheitsrisiko? + Einwanderung und Sicherheit + Argumente gesucht

Monitor brachte einen Beitrag über Rakka. Dort wurde von der massiven Bombardierung geredet – dass auch viele Zivilisten darunter leiden. Rakka soll in der Hand von Islamisten sein. Ich wunderte mich: Wie kommen Menschen so einfach nach Rakka, um da herumzugehen und den Aliierten Fehler nachzuweisen?

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Aus Deutschland Zugereiste sind in Dänemark eine Sicherheitsbedrohung: http://www.spiegel.de/politik/ausland/daenemark-verlaengert-grenzkontrollen-aus-furcht-vor-illegalen-migranten-a-1172700.html

Man muss beachten: Dänemark kämpft gegen unzumutbare Zustände durch Zugereiste.

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Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte lehnt eine Kollektivausweisung ab, wenn die Fälle nicht einzeln gerichtlich überprüft werden konnten. Spanien muss an die beiden Ausgewiesenen 5000€ Schadensersatz zahlen: https://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/einwanderung-einfallstor-nach-europa-geoeffnet/

Wer die Europäische Menschenrechtskonvention ratifiziert und unterschrieben hat, muss sich danach richten. Tja. Sicher werden bald einige austreten.

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Bassam Tibi, den ich im Blog zur Wahl des Bundespräsidenten vorgeschlagen hatte, schreibt über Einwanderung und Sicherheit: http://cicero.de/innenpolitik/islamismus-zuwanderung-kriminalitaet-bassam-tibi

Gegen viele Weichspüler, die die Wahrheit verdrehen oder die Augen davor verschließen.

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Viele Antworten gibt es – aber gibt es auch Argumente? Dieser folgende Beitrag findet keine – und diejenigen, die gegeben werden, zerpflückt er grausam: http://www.achgut.com/artikel/die_amtlichen_migrations-mythen_im_faktencheck

Meine Sicht muss ich nicht darlegen. Ich habe sie in letzter Zeit wieder häufig im Blog genannt.

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Zwei Bilder Afrikas

Ein sehr guter Beitrag:  http://www.zeit.de/kultur/2017-10/afrika-rassismus-klischees-vorurteile-10nach8

Dieses Afrika müssen wir unterstützen, von dem im Beitrag gesprochen wird.

Es geht ihr allerdings nicht nur um Afrika, sondern auch darum, wie wir mit Menschen aus anderen Ländern umgehen. Da müssen viele umdenken – auch diejenigen, die es gut meinen. Ich bin in Brasilien geboren und aufgewachsen. Aus der Erinnerung heraus: Da hat keiner einen aus Afrika Stämmigen gefragt: Wo kommst du her – er war Brasilianer! Bis wir in Deutschland dahin kommen, wird es sicher noch eine Weile dauern. Andererseits muss ich sagen: Menschen aus Afrika – zumindest habe ich das erlebt – sind enttäuscht, wenn man sie nicht nach ihrem Heimatland fragt. Sie engagieren sich manchmal auch für es, sind stolz auf es. Man kann es also immer falsch machen.

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Am 15.6. habe ich das hier für den Blog geplant, aber nicht einbringen können, weil immer andere Themen relevanter waren – und dann vergaß ich ihn. Der oben genannte Beitrag erinnerte mich daran:

Afrika – welche Bilder haben wir vor Augen?

Und/oder?

Ich muss freilich sagen, dass ich beider Clips Texte nicht verstehe – und nicht nur die Texte nicht, sondern auch die Gesten, Tanzrhythmen…

Afrika ist vielfältig. Aber wem sag ich das.

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Rassismus und Neonazis und Medien

In diesem Beitrag wird den Rassisten zu viel Macht eingeräumt – durch Reduktion. Man darf Rassisten und NeoNationalsozialisten keinen Raum geben – aber mit der Überschrift: „Wir lassen uns durch Neonazis Angst einreden“ – im Beitrag gerade das zu tun, ist nicht hilfreich. http://www.faz.net/aktuell/politik/pro-7-moderatorin-mo-asumang-ueber-fluechtlinge-und-neonazis-13793337.html

Und nun von Medien Propaganda zu fordern, damit Neonazis weniger Zulauf haben, ist auch nicht hilfreich. Denn die Leute sehen ja, wenn Medien und Realität nicht übereinstimmen. Die Welt ist nicht einfach, sie ist kompliziert.

Man sollte auch die Forschung berücksichtigen: Menschen haben Empathie. Sie sehen die Notleidenden. Aber: Sie können nichts dagegen tun, fühlen sich hilflos, ausgeliefert. Und dann schlägt die Empathie in Aggression um. Auch aus dieser Perspektive ist das, was hier von den Medien gefordert wird, kontraproduktiv.

Rassisten darf man keinen handbreit Raum geben. Wer Angst hat, gibt ihnen Raum. Dass Zugezogene Angst haben – ist verständlich, weil sie vielleicht entsprechende Erfahrungen gemacht haben oder sie befürchten, sich wehrlos fühlen, weil sie eher wehrlos sind. Sie fühlen sich ausgeliefert. Von daher muss die einheimische Bevölkerung ihre schützende Hand über die Zugezogenen halten – damit eben Rassisten keinen Raum bekommen, um ihr Menschen verachtendes Tun ausleben zu können.

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Arschlochkind

Mittermeier rastet aus, weil einer sein Auto zerkratzt hat und nennt die Person: „Arschlochkind“ – und bringt weitere negative Aussagen: http://www.focus.de/kultur/kino_tv/comedian-ist-maechtig-sauer-michael-mittermeier-wuetend-arschloch-fan-zerkratzt-seinen-tour-wagen_id_7703326.html

Damit wird er sehr vielen aus der Seele sprechen – denn es gibt viele zerkratzte Autos in unserem Land.

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Käßmann und AfD + Kauder hat (nicht) recht + AfD in Niedersachsen + Diskussion unter Linken: Flüchtlingsfrage + Deutsche müssen sich integrieren

Käßmann würde mit der AfD diskutieren, sagt sie in einem Interview mit der Jungen Freiheit: https://www.idea.de/frei-kirchen/detail/margot-kaessmann-ich-wuerde-mit-der-afd-diskutieren-102754.html

Zwei NoGos für Linke auf einmal: Diskussion mit der AfD und Interview mit der Jungen Freiheit. Käßmann – Sie trauen sich was!

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Kauder hat recht – kurz: das sage ich auch immer -: eine vernünftige Migrationspolitik wird die AfD schwächen (oder sie sich selbst). Er hat aber nicht recht mit der Aussage, dass der CDU/CSU Kompromiss dazu beitragen kann. Da muss man schon sehr Apparatschik sein, um das sagen zu können. Kurz: Noch ist keine vernünftige Migrationspolitik, die auch umgesetzt wird, zu erkennen. http://www.focus.de/politik/videos/nach-siegeszug-der-rechtspopulisten-merkel-intimus-kauder-sicher-die-afd-wird-wieder-verschwinden-wenn_id_7708159.html

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Ich bin gespannt, wie die AfD in Niedersachsen abschneidet: Medien und auch die Staatsanwaltschaft tun alles dazu, damit sie mehr Stimmen bekommt, so auch dieser Beitrag: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-10/afd-niedersachsen-armin-paul-hampel-wahlkampf-schulden-ermittlunhgen

Nicht in dem Beitrag, aber zum Fall Hampel, der zum Nichtfall wurde: Erst groß Trara – dann war nichts an Vorwürfen da, dann kommt irgendwie ein – könnte doch mal was gewesen sein. Wie werden das wohl die AfD-Fans sehen? Als Schikane der etablierten Politik und ihrer Fans.

Gespannt bin ich auch auf das Abschneiden der CDU. Da ich, wie schon vor vielen Monaten gesagt habe, die SPD/Grünen in Niedersachsen eine nicht schlechte Politik gemacht haben (zu kritisieren gibt es freilich immer etwas), könnte sie Stimmen holen – aber die CDU aufgrund ihres kuriosen Migration-Kompromisses Stimmen verlieren.

Gespannt bin ich auf das Ergebnis, weil ich wissen will, ob ich mit meiner Beobachtung vollkommen daneben liege.

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Lessenich meint, die Linke habe ein Lafontaine-Problem – er sei zu rechts: https://www.neues-deutschland.de/artikel/1066535.der-rassismus-im-lafonknechtschen-wagentainment.html

Interessant ist, so kann man dem Beitrag entnehmen, dass Lafontaine meint, Zugereiste seien nicht notleidend, während Lessenich meint, sie seien notleidend und eben entsprechend auf die Tränendrüse drückt.

Diese Polarisierung zeigt das ganze Dilemma unserer Flüchtlingspolitik. Aber inzwischen haben manche gelernt zu differenzieren: Flüchtlinge, die wirklich Not leiden, müssen aufgenommen werden. Migranten, die nicht unbedingt Not leiden, die muss man nicht aufnehmen bzw. man muss schauen, welche man aufnimmt (Hotspots).

Nun geht es eigentlich nur noch um die Frage: Wie geht es mit den Migranten (nicht Flüchtlingen!), die Not leiden? Und damit diese nicht heimatlos werden, muss man ihre Heimatländer unterstützen. Denn das würde bedeuten, dass sie nicht ausreisen müssen. Gleichzeitig muss aber die Grenze geschlossen werden, damit nicht Schlepperbanden oder andere (Fernsehfilme, Werbung….) einen Traum vom Europa-Paradies in die Hirne pflanzen, der vollkommen falsch ist. Man darf es nicht zulassen, dass Menschen aufgrund falscher Traum-Einflüsterer in die Irre und in Todesgefahr geleitet werden. Wenn sie von geschlossenen Grenzen hören, werden sie es sich vielleicht 10 mal überlegen, ob sie ausreisen wollen. Das ist die die eine Seite.

Menschen, die aber schon hier sind, die es aufgrund falscher Politik geschafft haben, herzu kommen, denen muss man menschenwürdig begegnen und muss versuchen sie zu integrieren. Und an dieser Stelle hat dann Lessenich recht: Man darf diese Armen nicht gegen einheimische Arme ausspielen, sondern muss versuchen, allen gerecht zu werden.

Nur hier kommt dann Weiteres ins Spiel: Man muss Integration fordern. Und wer nicht bereit ist, sich zu integrieren – und zwar auf ganzer Ebene, dem muss nahegelegt werden, wieder in seine alte heiß ersehnte Heimat und Kultur umziehen zu können. Ebenso muss man einheimische Rassisten auf die Finger klopfen – aber als gesellschaftliche Aufgabe.

Kurz: Diese oben genannten Extrempositionen sind beide nicht mehr relevant. Die Diskussion ist weiter gegangen. Am Anfang, als die Willkommenskultur aus allen Rohren der Medien auf die Bevölkerung schoss, da konnte man mit dem Leiden der Flüchtlinge, Migranten und wem auch immer punkten. Aber inzwischen weiß man mehr und kann sachlicher werden: Es gibt Leidende und Nichtleidende und Leidensverursacher. Mit jedem muss man gesondert umgehen.

Und dann sagen manche – wie ich: Zugereiste müssen sich integrieren. Dann gibt es manche, die sagen: Die Deutschen müssen sich integrieren. Integration bedeutet für mich: Grundwerte anerkennen. Dass auch manche Deutsche an dieser Stelle Defizite haben, sehe ich auch – von diesen ist also auch Integrationsanstrengung zu verlangen. Aber eine Anpassung der Grundwerte an Werte Zugereister dürfte unsere Gesellschaft selten weiterführen. Spontan fällt mir kein Beispiel ein.

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Ziel erreicht + Kein Plan sondern Inkompetenz + De Maizieres muslimischer Feiertag + Welthumanistentag: Sommersonnenwende

Eine bestimmte Kultur scheint ihrem Ziel immer näher zu kommen: Trennung der Geschlechter: https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2017/sexuelle-uebergriffe-schwedin-veranstaltet-festival-nur-fuer-frauen/

Aufgrund massiver Übergriffe gegen Frauen in Schweden soll ein Konzert nur für Frauen und Transgender stattfinden.

Irgendwann haben wir wieder weitere Trennungen, die wir extremen Zugereisten zu verdanken haben. Bin gespannt, wann die Kleidung konservativer wird, weil sich Frauen schützen wollen – zumindest sich dann selbst nicht vorwerfen lassen wollen, sie hätten zu den Übergriffen durch ihre Kleidung beigetragen.

Es gibt ja schon Versuche, dem entgegenzutreten: Frauen – nicht ihr müsst die Kleidung ändern, diese Männer müssen die Gesinnung ändern.

Tun sie aber nicht – man kommt ja ans Ziel, wie oben sichtbar ist. Da ist es also schon einfacher für Frauen, die Kleidung zu ändern.

Es ist verrückt. Es ist einfach nur verrückt, dass wir unsere Errungenschaften so leicht aufgeben.

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Man wünscht sich sehnlichst – oder befürchtet – einen Plan der Verantwortlichen – doch die politischen Entscheidungen zeugen schlichtweg von Inkompetenz. Worum es geht?: https://www.tichyseinblick.de/meinungen/einwanderung-kein-plan-nur-die-banalitaet-der-inkompetenz/

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Bevor Muslime einen Feiertag bekommen, weil man gerade freigiebig ist, sollten Atheisten einen bekommen – von denen gibt es mehr in unserem Land, denke ich in meinem Gerechtigkeitssinn: http://www.focus.de/politik/videos/kann-man-gerne-mal-machen-de-maiziere-schlaegt-muslimischen-feiertag-vor-und-erntet-kritik-von-allen-seiten_id_7705727.html

Vorsicht – Ironie!

Ich würde den 25.8. vorschlagen: Atheisten bezeichnen sich doch fast alle als Humanisten. Und wer war einer der größten Humanisten? Der Theologe Johann Gottfried Herder. Oder den 28.10. – der Geburtstag von Erasmus von Rotterdam – ebenfalls großer Humanist und Theologe. Es wären eine Menge weiterer zu nennen. Der andere altbekannte (Ulrich von Hutten) ist weniger geeignet – ist zu nationalistisch. Aber man findet sicher auch einen modernen Nichttheologen (Erich Fried, Jean Paul Sartre…) – obwohl der Welttag des Humanismus zur Sonnenwende (!) 21.Juni wurde schon erkoren.

Komisch: Wintersonnenwende: Geburt Jesu wurde darauf gelegt, weil die Finsternis vergangen ist und die Sonne wieder länger scheint, es wird heller und wärmer… Warum wurde gerade die Sommersonnenwende als Tag des Humanismus auserkoren? Die Tage werden wieder kürzer – dunkler – kälter… Eine Wahl ohne Sinn und Verstand? Oder einfach: Mit Symbolen hat man es nur ein bisschen – man denkt sich kurz etwas – und schwuppdiwupp: Wunderschön, der längste Tag des Jahres! Doch wenn man ein bisschen weiterdenkt… – wird es einem Wehmütig ums Herz, weil die Tage wieder kürzer werden…

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