Kreuzigung

Gekreuzigt wurde der Mensch,
der sich gegen den Staat,
damit gegen die Gemeinschaft vergangen hat.
Gekreuzigte sind tot.
Gestorben in Einsamkeit.

Christus wurde stellvertretend gekreuzigt für uns Menschen,
die sich gegen Gott vergangen haben,
weil sie von ihrem Wesen her Sünder sind.
Die mit Christus Gekreuzigten leben.
Hineingenommen in Gemeinschaft des Auferstandenen.

Thomas Coram (1668-1751)

Quellen: https://en.wikipedia.org/wiki/Thomas_Coram und: https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Coram Zu der Reihe: Menschen, die sich nicht unterkriegen lassen: https://blog.wolfgangfenske.de/2026/01/03/menschen-die-sich-nicht-unterkriegen-liessen/

In meiner Beschäftigung mit Menschen, die sich nicht unterkriegen ließen, stieß ich auf Thomas Coram. Sein Vater war wohl Kapitän, sodass Thomas mit 11 Jahren zur See ging, auf dem Schiff eine Schulausbildung bekam. Seine Mutter war schon 1671 gestorben. In den USA gründete er eine Werft. 1700 heiratete er Eunice Waite. 1703 wollte er eine Schule stiften, wenn die Bevölkerung eine anglikanische Kirche wünschen sollte. Es ging ihm darum, das Gebiet an die Anglikanische Kirche anzubinden, damit auch darum, die christlichen Werte zu verbreiten. Soweit ich mitbekommen habe, blieb es bei diesem Versuch. Er stiftete der Bibliothek Bücher, wovon ein Gebetsbuch heute noch vorhanden ist. Coram war Mitglied der Society for Promoting Christian Knowledge (SPCK), das heißt es geht darum, dass Menschen nicht nur Nahrung benötigen, sondern auch eine christliche Erziehung, Bildung. Ein Kind, das gelernt hat, die Bibel zu lesen, wird Bürger, nicht Krimineller. Die SPCK (1698 gegründet) versorgte Menschen in sämtlichen Kolonien mit Büchern und ist bis heute ein wichtiger Verlag. (Vgl. Bertelsmann – heute Bertelsmann/Random House – in Deutschland 1835 hatte auch einen pietistischen Hintergrund. Auch eine spannende Geschichte.)

Als er 36 Jahre alt war ging er zurück nach London, wirkte als Geschäftsmann, war Kapitän auf einem Handelsschiff. Vor Cuxhaven strandete sein Schiff, was dann geplündert wurde. Er war politisch engagiert, sowohl mit Blick auf Kolonien Deutschlands und den Niederlanden und Georgia/USA. Er war sozial engagieret, so darin, arbeitslose Handwerker in Kanada anzusiedeln. Der Gründer der SPCK, Thomas Bray, hat mit Coram soziale Verbesserungen in Teilen der USA geplant.

Seine Reisen führten ihn immer wieder nach London, und so war er entsetzt darüber, dass Säuglinge auf Straßen ausgesetzt waren und starben. Den Kindern wurde nicht geholfen, weil man dachte, dass Almosen im Grunde keine Wirkung haben würden. Er selbst sah sich außerstande, das Problem allein bewältigen zu können. 17 Jahre setzte er sich dafür ein, dass ein Krankenhaus für solche Säuglinge mit einem Waisenhaus gegründet wird. Ebenso war es für arme Mütter gedacht, die ihr Kind nicht versorgen konnten. Er hat viele Frauen höheren Standes dazu gebracht, sich dafür einzusetzen. Damit wurde die erste gemeinnützige Wohltätigkeitsstiftung der Welt gegründet, wie es im dt. Wikipedia heißt. Er sah es als christliche Pflicht an, den Unschuldigsten der Unschuldigen zu helfen, sie zu vernachlässigen sei Sünde, die von Gott gerichtet werden würde. Der Einsatz für die Kinder ist Auftrag Gottes zum Wohl des Landes. 1739 wurde es vom König genehmigt, es wurde Geld gesammelt und schließlich wurden auch Häuser gekauft, gemietet bzw. gebaut. 1745 war ein Teil des Krankenhauses gebaut worden. Auf die Kapelle wurde auch sehr viel Wert gelegt, da sie in ihr Gottes Nähe spüren können, spüren können, dass sie vor Gott wertvoll sind, auch wenn Menschen sie ausstoßen. Der Maler, Karikaturist und Schriftsteller William Hoghart setzte sich mit dafür ein, wie auch der Komponist Händel. Hoghart malte unter anderem ein Porträt von Coram, stiftete Gemälde, sodass das Krankenhaus die erste Galerie wurde, die öffentlich zugänglich war. Händel stiftete eine Aufführung des Messias und ein Manuskript des Halleluja-Chores. Eine Hymne, die er komponierte, heißt: Foundling Hospital Anthem. Wohlhabende Bürger kamen, um Konzerte zu hören und spendeten entsprechend. Benjamin West malte das Altarbild: Lasset die Kinder zu mir kommen. Coram selbst wurde, warum ist nicht bekannt, aus der Leitung des Krankenhauses ausgeschlossen. 1756 hat man das Haus für alle Kinder Großbritanniens geöffnet, was dazu führte, dass es von Kindern überschwemmt wurde und 1000e starben.

In späteren Jahren setzte er sich für die Bildung von Mädchen, insbesondere indigener Mädchen in den USA ein, da eine tugendhafte Erziehung zu guten Müttern führen würde und gute Mütter wieder tugendhafte Mädchen erziehen würden. Das wäre für die Allgemeinheit wichtig. Vor allem würden die Mütter eben auch die Jungen erziehen. Das gilt sowohl für die indigene Bevölkerung als auch für die Menschen in Großbritannien. In dem Krankenhaus wurden auch Mädchen ausgebildet. Er war zwar nicht mehr in Amerika, aber er wollte sich um die Finanzierung kümmern. Hieran wird auch erkennbar, warum er in der SPCK engagiert war, weil durch sie auch Bücher indigene Mädchen erreichten. Er betreute auch juristisch und finanziell zwei Männer aus einem indigenen Stamm, die sich beim König über Landraub beschweren wollten. (Auch eine interessante Geschichte. Der indigene Bote Mamohet Weyonomon starb an Pocken in London, durfte aber als Heide nicht im Stadtgebiet beerdigt werden, wurde dann bei der St. Mary´s Church begraben.)

Im Alter verarmte Coram, nachdem seine Frau gestorben war. Er meinte, er schäme sich nicht, arm zu sein, weil er sein Geld nie verschwendet habe. Er bekam dann eine jährliche Rente.

Coram wird als aufbrausender Mensch dargestellt, der ehrlich und von großer Herzensgüte gewesen sei. Die Wikipedia-Artikel sprechen von ihm als einem Philanthropen, übergehen dabei jedoch die Wurzel seiner Menschenfreundlichkeit. Ihm war der christliche Glaube sehr wichtig. Neben dem, was oben geschrieben wurde, war er ein heftiger Streiter gegen kirchliche Obrigkeit, die mehr Angst vor Unzucht in dem Kinderkrankenhaus/Waisenhaus haben würden als den Willen, sich für die Kinder einzusetzen. Sie hätte kein Mitleid, was unchristlich sei.

Ehrenkodex

Wer sich dagegen verhält – ist ehrlos:

  1. Man schlägt keine Frau, kein Kind, keinen Mann, kein Tier.
  2. Falle nicht mit einer Gruppe über Einzelne her.
  3. Denunziere niemanden – aber schütze keine Kriminellen.
  4. Schade niemandem – auch nicht heimlich.
  5. Ein Starker schlägt keine Wehrlosen.
  6. Verspotte keinen Menschen, der Schaden erleidet.
  7. Verspotte keinen Menschen der psychisch und körperlich „anders“ ist.
  8. Wer stark ist, schreit nicht.
  9. Ein Starker lässt sich durch Drogen nicht schwächen.
  10. Ein Selbstbewusster rennt nicht mit der Masse mit, er denkt selbst.

Wer sich so verhält – ist ehrenhaft:

  1. Respektiere die Mitmenschen.
  2. Hilf denen, deren Not Du siehst,
  3. schütze Dich und die, die in Bedrängnis geraten sind,
  4. sei freundlich in den normalen Begegnungen,
  5. verbessere Dich, wenn Du Fehler gemacht hast,
  6. halte Ordnung: bewahre die Umwelt,
  7. musst du kämpfen, kämpfe fair,
  8. sei wachsam gegen Unrecht und Machtspielen,
  9. benutze den Verstand und Deine Vernunft.
  10. Kurz: Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst.

Erweise Dich als Kind Gottes.

*

Das sind ein paar erweiterbare Grundregeln.
Sie gelten im alltäglichen und im digitalen Leben.
Die sollte jedes Kind lernen.
Wenn es diese nicht lernt, nicht verinnerlicht,
stört und zerstört es eher das Zusammenleben.
Manche dachten: Erziehung ist überflüssig.
Die Folgen müssen wir leider erkennen.






Provokation zum Tag + Der Wal + Iran-Krieg + StudienMissbrauch / SteuergeldMissbrauch + VerfolgungsGesetze + Bayerische Unwirtschaftspolitik + CSD = politische Versammlung? + Bilder aus Gaza + Infos aus Israel + Grüne und Muslime + Rassistische Werbung, die keine ist + Klingbeil trifft Frauen + Herumgedenke ohne Fundament + GB: Assistierter Suizid + Die gute alte Kohle + Alles für Germany + Polizistengegner + Wer heute spricht – steht morgen vor Gericht + Syrien / China: Angriff auf Christen

Provokation zum Tag

Der Wal

Es zeigt sich mir mal wieder: Menschen meinen es gut – und damit machen sie es übel. Der Wal – ist zum dritten Mal gestrandet. Und es heißt, er war schon beim ersten und 2. Mal geschwächt. Und noch immer kreisen, laut Tagesschau, Boote um ihn herum. Habe ich nicht einmal gelesen, dass Wale unter dem Lärm von Schiffen leiden? Und hier fahren solche, die es wissen müssten, ständig um ihn herum? Lasst ihn sterben, ihr guten Menschen!

Iran-Krieg

Habe ich es mir doch gedacht – zumindest bestätigt dieser Artikel mein Denken, was andere eben nicht tun -: Die arabischen Staaten sind dafür, den krieg gegen die schiitische Regierung des Iran nicht zu früh zu beenden. Warum nicht? Der Iran war für alle eine Bedrohung. Und diese Bedrohung hat auch mit dem Jahrhundertealten Kampf der Sunniten vs. Schiiten zu tun. Es dürfte also allen gut tun, wenn nicht der schiitische Islam den Iran beherrscht, sondern die Iraner wieder Herr im eigenen Hause werden. Denn manche Iraner sehen, dass der Islam den Menschen nur aufgezwungen wurde, aber die Iraner ein freies Volk sein wollen. Nun, das sehen freilich nicht alle so. Aber im Iran herrschen Strömungen, die allesamt besser sein dürften als diese tyrannische Regierung mit ihren Mitläufern und Steigbügelhaltern.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/arabische-golfstaaten-fuerchten-fruehes-ende-iran-krieg/

StudienMissbrauch / SteuergeldMissbrauch

Einfach Studien verwenden, weil sie in irgendeiner Form in den Kram passt, ist beliebt – darum aber nicht unbedingt ehrlich und Fakten orientiert schon mal gar nicht: https://nius.de/analyse/jede-fuenfte-frau-digitale-gewalt-hubig-gesetz-zahlen-kritik

Das sieht mal wieder ganz danach aus, als sei Steuergeld missbraucht worden. Ich frage mich manchmal: Hat das Familienministerium zu viel Geld und weiß nicht, wie man es Familien zugute kommen lassen kann? Nur so die Frage eines Unwissenden: https://nius.de/politik/demokratie-leben-gewalt-nius-amadeu-antonio

VerfolgungsGesetze

Das ist es eben: Die letzten Jahre zeigen, dass Regierungen nicht mehr zu trauen ist. So kann gut Gemeintes dazu benutzt werden, Menschen von höchster Stelle aus das Leben zur Hölle zu machen.

Wenn Regierungen – allgemein gesagt – sich so verhalten, dass Bürger ihnen nicht mehr trauen können, wenn sie herumtricksen und übertölpeln, wenn sie die Beamten und andere in ihrem Dienst nicht mehr unter Kontrolle haben und sie ihren ideologischen und Menschen verachtenden Emotionen unterliegen, oder selbst Parlamentarier den Maßstab des Demokratischen verlieren, dann können Lücken im Gesetz, unscharfe Formulierungen sehr schaden.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://nius.de/politik/justizministerin-hubig-fordert-digitale-rasterfahndung-fuer-schwerkriminelle und: https://nius.de/politik/kritik-correctiv-luege-bundestag-haus-der-geschichte-afd

Bayerische Unwirtschaftspolitik

Was ist denn in das Hirn dieser Verantwortlichen eingedrungen? Bislang schwankten sie noch zwischen Vernunft und Unvernunft. Und nun hat der Teufel Unvernunft gesiegt? https://apollo-news.net/acht-milliarden-euro-neue-subventionen-fuer-windkraft-hubert-aiwanger-faehrt-katherina-reiche-in-die-parade/

Anlagen rentieren sich in vielen Gebieten kaum noch: https://www.youtube.com/watch?v=MAC09jbZpo0

CSD = politische Versammlung?

Das ist interessant zu erfahren: CSD galt als politische Versammlung und wurde darum vom Staat – also Steuergeldern – mitfinanziert. Das soll geändert werden in Sachsen. Da kann man gut verstehen, dass die Fans Entrüstungsstürme laufen. Aber wieso galt das als politische Versammlung? Weil alles, was der Mensch macht politische Folgen haben kann? Das wird Zeit: Man muss das ganze wieder vom Kopf auf die Füße stellen.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/csd-dresden-gilt-nicht-mehr-als-politische-versammlung-veranstalter-muessen-kosten-selbst-tragen-und-sind-empoert/

Bilder aus Gaza

Wie sieht es im Augenblick in Gaza auch aus? https://www.youtube.com/watch?v=a1dLuCHoSWM

Infos aus Israel

Fokus Jerusalem: https://www.youtube.com/watch?v=p1Kr0zF0AV0 Auch mit Blick auf die sonderbare Sicht Steinmeiers, der den Verlauf des Konfliktes ignoriert.

Grüne und Muslime

Rosarote Brillen der Grünen, der SPDler – dazu gehört das Ignorieren der Fakten. Wenn man unsere Kultur unbedingt stören möchte, muss man sich so verhalten wie diese Kulturbanausen.

Ansichtssache – zu dem Thema (Kissler): https://www.youtube.com/watch?v=ns6Wzho-7So

Am 27.2. schrieb ich:

Freiheit genießen – Freiheitsvernichter fördern.
Enjoying freedom – empowering its enemies.
Freiheit genießend die Freiheit verhöhnen.

Am 12.1. schrieb ich:

Islamische Länder wollen keine Islamisten.
Darum denken Islamisten,
dass sie europäische Länder
eher islamistisch umpolen können,
als islamische Länder.
Denn die Herrscher europäischer Länder,
die Trittbrettfahrer linker Ideologen,
sind für sie – Allah sei Dank – sehr dumm und naiv,
er hat sie mit Blindheit geschlagen.

Rassistische Werbung, die keine ist

Einfach nur interessant. Da wird dafür geworben, dass in Bus und Bahnen nicht so laut herumtelefoniert werden soll – und schon kommt der Vorwurf des Rassismus auf – und zwar von Zugewanderten. Weil diese ständig laut telefonieren und sich jetzt angegriffen fühlen? Ist das nicht rassistisch? Eigenartig: https://www.youtube.com/shorts/vFbL76oUBjY

Klingbeil trifft Frauen

und zwar die, die so denken wie er. Aus seinem Ministerium vielleicht die, die das Ehegattensplitting ablehnen. Also SPD-Frauen, die anderen Frauen vorschreiben möchten, wie sie zu leben haben. Ich vermute einmal vorsichtig, dass auch SPD Frauen so klug sind, das Spiel zu durchschauen. Denn Frauen benachteiligen, ihre Lebensplanung einschränken, mit dem Hinweis, die Frauen wünschen es sich so, dürfte auch nicht allen SPD-Frauen gefallen. Nur am Rande: Schön, zu erfahren, dass Steuererhöhung durch Mehrarbeit ausgeglichen werden kann. Finanzielle Mehrbelastung haben nicht alle, durch Steuersplitting – aber: wenn Kinder da sind, vielleicht doch?

Vermutung von Ansichtssache – zu dem Thema: https://nius.de/politik/ich-treffe-viele-frauen-wie-klingbeil-das-ehegattensplitting-zum-suendenbock-macht Dazu auch: https://nius.de/wirtschaft/bis-zu-4-582-euro-mehr-iw-zeigt-folgen-einer-splitting-reform-fuer-alleinverdiener

Herumgedenke ohne Fundamente

Wir sehen bei der Regierung so manches Herumgedenke, das keine Basis hat, und darum die Leute verwundert. Und jetzt ist auch einmal die Bauministerin zu Wort gekommen. Sie hat Pläne. Schön, muss man sagen. Wenigstens Pläne. Dass aus denen aber wahrscheinlich nichts werden wird, wird hier dargelegt: https://apollo-news.net/spd-bauministerin-hubertz-will-bundeseigene-wohnungsbaugesellschaft-das-nchste-desaster-in-der-wohnungspolitik/

GB: Assistierter Suizid

In Großbritannien bleibt ein Gesetzesverfahren das assistierten Suizid erlauben soll, wohl ohne Mehrheit. Denn, so der Vorwurf, es bietet nicht ausreichend Schutz für Suizid aufgrund von Zwang, also Menschen werden nicht ausreichend geschützt. Legalisierter assistierter Suizid dürfte den öffentlichen Kassen billiger kommen, aber auch manche Verwandte und andere dürften sich mit mehr oder weniger subtilen Zwangsmaßnahmen nicht zurückhalten. Ich finde es gut, dass im Kontext dieses Themas auch die Nummer zum Beispiel der Telefonseelsorge mitgeteilt wird: 0800-1110111 / 0800-1110222. https://www.telefonseelsorge.de/

Die gute alte Kohle

Bei uns wird es so sein, dass lieber alle frieren und im Dunkeln sitzen sollen, als die gute alte Kohle, die unsere Vorfahren gerettet hat, wieder zu aktivieren. Wir haben kaum Öl, wir haben kaum Gas – was wir haben ist: Kohle! Der Rufmord war so massiv, dass die Meisten wahrscheinlich schon allein bei dieser Nennung Hitzewallungen bekommen. Aber dann hat sie ja auch zumindest diesen Gutes getan.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/lichtblicke-kolumnen/kohle-strom/

Alles für Germany

Das ist mal wieder sowas von kurios: Hier erfahren wir, dass gegen die Achse des Guten ermittelt wird, weil gesagt wurde, dass diese Formulierung (Alles für Germany / D) auch von SPDlern gesagt worden sei. Heißt das, eine sachliche Diskussion wird von Staatswegen verhindert? Und schon wieder – die lernen nichts dazu, die Hessen gegen Hetze-Aktivisten. Sollte da von politischer Seite aus nicht was geändert werden? Halten sich die Aktivisten nicht dran oder wurde nur öffentlich mitgeteilt, dass sich was ändern soll? Oder ist der Zeitpunkt der Änderung irgendwann in die Zukunft gelegt worden, sodass sie sowas noch immer ankreiden können? Da kann man wirklich mit Steinhöfels Intention sagen: Leute, die es nicht wissen, ermitteln gegen Leute, die es wissen.

Gut, dass ich in meinem Beitrag feige war – sonst hätte ich vermutlich auch Ärger bekommen: https://blog.wolfgangfenske.de/2025/10/30/wach-auf-wach-auf/ Erinnern möchte ich an das, was ich zur Vorsehung sagte, ein Wort, das Hitler gerne benutzte. Hier.

Übrigens gibt es bei Tichys Einblick MEME: Meldestellen für Meldestellen. Da geht es darum:

MEME – die „Meldestelle für Meldestellen“ – ist die Gegenwehr gegen ein ausuferndes System aus Denunziation, Meldestellen und politisch aufgeladenen Strafverfahren, das immer häufiger normale Bürger wegen ihrer Meinungen ins Visier nimmt. Das neueste Projekt von Tichys Einblick macht sichtbar, wie ein enges Netzwerk aus staatlichen Stellen, NGOs und „Trusted Flaggern“ Kritik überwacht, meldet und sanktioniert – und berichtet über jene, die plötzlich mit Anzeigen, Vorladungen oder Hausdurchsuchungen konfrontiert sind. Wer betroffen ist, soll nicht allein bleiben: Melden Sie sich mit Ihrem Fall bei meme@tichyseinblick.de und helfen Sie mit, dieses System ans Licht zu bringen.

Nachtrag: Die britische Regierung scheint vernünftiger zu werden: https://nius.de/nachrichten/grossbritannien-will-verfolgung-nicht-strafbarer-hassvorfaelle-reduzieren

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/staatsschutz-ausser-rand-und-band/

Die Hessen kommen

Polizistengegner

Ostermann zu solchen Ideologen, die die Polizei ablehnen: https://www.youtube.com/watch?v=4orwpPkWStE

Ansichtssache: Ideologen, die Sicherheitskräfte bekämpfen, die gute Traditionen und sinnvolle Normen / Gesetze bekämpfen, die haben nichts anderes im Sinn, als allen Menschen ihre Ideologie überzustülpen. Und so bekommen viele dieser Ideologen ihre Unterstützung von ideologischen Medien, ideologischen Politikern, ideologischen (N)GOs – damit sie ihre Ideologie denen einbläuen können, die sich dagegen sperren. Der Kampf ist heftig – nicht nur in unserem Land, gegen Leute, die sich nicht Hirnwaschen lassen wollen. Und es wird sogar der Verdacht genährt, dass dazu auch Steuergelder verwendet werden. Nicht unbedingt, weil Politiker, die über Steuergelder wachen sollten, auch ideologisch unterwegs sind – sondern kein Rückgrat haben, sich darum den Ideologen unterwerfen.

Am 24.1. schrieb ich:

Wer Kriminellen Raum lässt –
wird seinen Grund dazu haben,
dürfte man der Politik ins Poesiealbum schreiben.
Vor allem:
Wer ihnen Raum lässt,
zerstört die Gesellschaft,
liefert die Menschen diesen aus.

Wer heute spricht – steht morgen vor Gericht

Wer gestern etwas schrieb, das gesetzeskonform war – steht in Gefahr, morgen vor Gericht gestellt zu werden. Das bedeutet: Es gibt keine Rechtssicherheit. Dieses Thema greift Kelle mit Blick auf die Christin auf, über die in Finnland ein seltsames Gericht unrecht gesprochen hat.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://vollekelle.substack.com/p/wenn-bibelverse-vor-gericht-landen

Syrien / China: Angriff auf Christen

Syrien: Zwei muslimische Männer belästigten eine christliche Frau. Männer setzten sich für sie ein, drängten die Belästiger zurück. Abends kamen sie mit über 100 Männern zurück und griffen Gebäude von Christen an. Sicherheitskräfte stoppten dann die Angreifer.

In China sind es nicht einzelne kriminelle Bürger, sondern der Staat.

Datenschutzerklärung: https://www.wolfgangfenske.de/impressum-datenschutzerklaerung/ Und: https://evangelische-religion.de/ReligionNeu/jesus-christus/jesu-sterben-fuer-uns/

Selbstoptimierung

Natürlich ist Erziehung, Selbstoptimierung, Selbstdisziplin für das Zusammenleben nötig – aber der Mensch bleibt eben: Mensch.

Das muss man sogar als Christ einsehen, der davon spricht, dass Gott Glaubende zu neuen Kreaturen macht.

Diese neuen Kreaturen müssen doch eine ganze Menge mit sich selbst strugglen, bevor sie erkennen, dass der Geist Gottes selbst an ihnen arbeiten muss, weil sie es allein nicht hinbekommen – und natürlich: dankbar sein für die Vergebung.

Wir kennen das: Unterdrückte Triebe können zu furchtbaren Ausbrüchen führen. Ein Heilungsprozess ist etwas anderes als einfach etwas zu fordern.

Ein Heilungsprozess wird durch Gottes Geist in die Wege geleitet und begleitet.

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Texte der Karwoche – Markus (11-14,42) nacherzählt

(An den nächsten Tagen werde ich den einen oder anderen Aspekt ein wenig kommentieren.)

Palmsonntag

Jesus ist mit den Menschen, die ihm folgen, schon ganz nah dran an Jerusalem, irgendwo zwischen Betfage und Betanien am Ölberg. Spannung liegt in der Luft. Er schickt zwei seiner Jünger los und sagt sinngemäß:

„Geht in das Dorf da vorne. Gleich am Eingang werdet ihr einen jungen Esel finden, festgebunden, auf dem noch nie jemand geritten ist. Bindet ihn los und bringt ihn her. Und falls euch jemand fragt, was ihr da eigentlich macht, dann sagt einfach: ‚Der Herr braucht ihn.‘ Dann passt das schon – er wird euch sofort überlassen.“

Die beiden machen sich also auf den Weg, gehen ins Dorf – und tatsächlich: Alles genau so, wie Jesus gesagt hat. Da steht dieser junge Esel, angebunden draußen an einer Tür. Sie fangen an, ihn loszubinden, und prompt kommen ein paar Leute dazu und fragen: „Äh, was macht ihr da eigentlich?“

Die Jünger bleiben ruhig und geben genau die Antwort weiter, die sie bekommen haben. Und erstaunlicherweise – das reicht den Leuten. Kein Stress, kein Streit. Sie lassen sie einfach gewähren.

Also führen sie das Tier zu Jesus zurück, legen ihre eigenen Gewänder darauf, so eine Art improvisierter Sattel, und er setzt sich drauf.

Und dann passiert etwas ziemlich Eindrucksvolles: Immer mehr Menschen kommen dazu. Einige breiten ihre Kleider auf dem Weg aus, andere reißen Zweige von den Feldern ab und legen sie ebenfalls auf die Straße – wie ein Empfang für einen König.

Die Menge wächst, und die Leute fangen an zu rufen, laut und voller Begeisterung:
„Hosianna! Gesegnet sei der, der im Namen des Herrn kommt!“
„Gesegnet sei das kommende Reich unseres Vaters David!“
„Hosianna in der Höhe!“

Es ist wie ein einziger, großer Jubelzug.

Schließlich zieht er so in Jerusalem ein, geht direkt zum Tempel, schaut sich alles ganz genau an – fast so, als würde er die Lage prüfen. Aber es ist schon spät geworden. Also geht er am Abend wieder hinaus, zurück nach Betanien, zusammen mit den zwölf Jüngern.

Montag der Heiligen Woche (ich führe das Markusevangelium fort; gelesen kann aber auch werden die Salbung in Bethanien: Johannes 12,1-11) (+ Psalm 27; Jesaja 42,1-7)

Am nächsten Morgen ziehen sie wieder los, weg aus Betanien – und unterwegs merkt man: ihn packt der Hunger. Da sieht er in der Ferne einen Feigenbaum, richtig schön belaubt. Sieht vielversprechend aus. Also geht er hin, in der Hoffnung, da vielleicht etwas zu finden.

Aber als er näherkommt: nichts. Nur Blätter. Keine einzige Frucht. Wobei – eigentlich ist ja auch gar nicht die Zeit für Feigen.

Trotzdem richtet er das Wort direkt an den Baum, fast wie zu einer Person: „Von dir soll in Zukunft niemand mehr etwas essen.“ Und die Jünger hören das – und merken sich das.

Kurz darauf kommen sie wieder in Jerusalem an, und diesmal geht er direkt in den Tempel. Und da kippt die Stimmung komplett. Er sieht, was da abgeht: Händler, Käufer, Geldwechsler – ein riesiges Geschäft mitten im heiligen Raum.

Und dann greift er durch. Er fängt an, die Leute rauszutreiben, wirft die Tische der Geldwechsler um, stößt die Stände der Taubenhändler einfach beiseite. Niemand darf mehr einfach so durch den Tempel laufen und Dinge transportieren – Schluss damit.

Und dann stellt er sich hin und sagt mit Nachdruck:
„Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Gebetshaus für alle Völker sein? Und ihr? Ihr habt eine Räuberhöhle daraus gemacht.“

Das spricht sich natürlich sofort rum. Die führenden Leute – die Hohenpriester und Schriftgelehrten – bekommen das mit. Und ab da ist für sie klar: Der muss weg. Sie überlegen ernsthaft, wie sie ihn loswerden können. Aber gleichzeitig haben sie Respekt, fast schon Angst vor ihm – weil das Volk total beeindruckt ist von dem, was er sagt und wie er auftritt.

Am Abend ziehen sie sich wieder aus der Stadt zurück.

Dienstag der Heiligen Woche (ich führe das Markusevangelium fort, gelesen kann aber auch werden Johannes 13,21-38) (+ Psalm 71; Jesaja 49,1-6))

Und am nächsten Morgen kommen sie wieder an diesem Feigenbaum vorbei. Und diesmal sehen sie es ganz deutlich: Der ist komplett verdorrt. Nicht nur ein bisschen – bis runter zur Wurzel.

Da erinnert sich Petrus und sagt: „Rabbi, schau mal – der Baum, den du verflucht hast, der ist komplett eingegangen.“

Und er nutzt das direkt, um ihnen etwas Entscheidendes klarzumachen:
„Habt Vertrauen in Gott! Wirklich – wenn jemand zu so einem Berg sagen würde: ‚Heb dich und stürz dich ins Meer‘ – und dabei innerlich keinen Zweifel hat, sondern fest glaubt, dass das passiert – dann wird es geschehen.“ Und er geht noch weiter: „Alles, worum ihr betet und bittet – glaubt, dass ihr es schon empfangen habt, dann wird es euch auch zuteil.“

Und dann sagt er noch etwas, aber warum, in diesem Zusammenhang?:
„Wenn ihr betet und merkt, dass ihr etwas gegen jemanden habt – dann vergebt. Lasst es los. Damit auch euer Vater im Himmel euch eure Fehler vergeben kann.“

Wieder sind sie in Jerusalem, und er bewegt sich ganz selbstverständlich im Tempelbereich – als gehöre er genau dorthin. Aber auch diesmal bleibt es nicht ruhig.

Die religiösen Autoritäten kommen geschlossen auf ihn zu: Hohenpriester, Schriftgelehrte, Älteste – die ganze Führungsebene. Man merkt sofort: Das ist kein freundlicher Smalltalk. Sie stellen ihn zur Rede:

„Sag mal – mit welcher Vollmacht machst du das hier eigentlich? Wer hat dir das Recht gegeben, so aufzutreten?“

Er lässt sich davon nicht einschüchtern. Statt direkt zu antworten, dreht er den Spieß um:
„Ich stelle euch eine einzige Frage. Wenn ihr mir darauf antwortet, sage ich euch auch, aus welcher Vollmacht ich handle.“

Dann kommt seine Frage:
„Die Taufe von Johannes – war sie von Gott oder von Menschen gemacht? Jetzt seid ihr dran.“

Und plötzlich stehen sie selbst unter Druck. Man sieht förmlich, wie es in ihren Köpfen rattert. Sie ziehen sich innerlich zurück und überlegen:

„Wenn wir sagen: ‚Von Gott‘ – dann wird er uns fragen, warum wir Johannes dann nicht geglaubt haben.“
„Aber wenn wir sagen: ‚Von Menschen‘ – dann kriegen wir ein Problem mit dem Volk. Die Leute sind überzeugt, dass Johannes ein echter Prophet war.“

Egal, was sie sagen – sie sitzen in der Falle.

Also wählen sie den Ausweg, der keiner ist:
„Wir wissen es nicht.“

Und er? Er bleibt ruhig und sagt nur:
„Dann sage ich euch auch nicht, aus welcher Vollmacht ich das tue.“

Damit ist das Gespräch beendet – und irgendwie haben sie jetzt mehr verloren als gewonnen.

Die Auseinandersetzungen berühren auch noch weitere Themen, die ich hier nicht wiedergebe: Muss man Steuern zahlen? Werden Tote auferstehen? Was ist das wichtigste Gebot? Ist Jesus Davids Sohn, obwohl David ihn Herr nennt? Warnung vor den Schriftgelehrten. Es folgt der lange Abschnitt über das Ende der Zeit und die Zerstörung des Tempels.

(Stiller) Mittwoch (ich führe das Markusevangelium fort) (+ Psalm 69; Jesaja 50,4-9)

Die Lage spitzt sich zu. Es sind nur noch zwei Tage bis zum Passafest und den Tagen der Ungesäuerten Brote – also genau die Zeit, in der ganz Jerusalem voll ist mit Menschen, die in diese Stadt gepilgert sind. Und im Hintergrund läuft längst ein Plan:

Die Hohenpriester und Schriftgelehrten überlegen fieberhaft, wie sie ihn irgendwie heimlich festnehmen und aus dem Weg räumen können. Aber sie sind vorsichtig. Zu viele Leute stehen auf seiner Seite. „Bloß nicht während des Festes“, sagen sie sich, „sonst gibt’s einen Aufstand.“

Währenddessen ist er wieder in Betanien, im Haus von Simon, den man „den Aussätzigen“ nennt. Sie sitzen zusammen beim Essen, alles wirkt erstmal ruhig – fast schon vertraut.

Und dann passiert etwas Unerwartetes.

Eine Frau kommt herein. Sie hat ein kleines Alabastergefäß dabei, gefüllt mit richtig kostbarem Nardenöl – kein billiges Zeug, sondern purer Luxus. Ohne großes Zögern zerbricht sie das Gefäß und gießt das Öl über seinen Kopf.

Im Raum wird es sofort unruhig. Einige regen sich richtig auf:
„Was soll das denn?! Das ist doch totale Verschwendung!“
„Man hätte das Öl für ein Vermögen verkaufen können – über dreihundert Silbergroschen! Und das Geld den Armen geben!“

Und sie lassen ihrem Ärger freien Lauf – und gehen die Frau ziemlich hart an.

Aber er stellt sich sofort vor sie:
„Lasst sie in Ruhe. Warum macht ihr ihr das Leben schwer? Sie hat etwas Gutes an mir getan.“

Dann erklärt er es ihnen auf eine Weise, die erstmal hängen bleibt:
„Die Armen habt ihr immer bei euch – und ihr könnt ihnen jederzeit helfen, wenn ihr wollt. Aber mich habt ihr nicht mehr lange.“

Und dann wird es plötzlich sehr ernst:
„Sie hat getan, was sie konnte. Sie hat meinen Körper im Voraus für mein Begräbnis gesalbt.“

Ein Satz, der irgendwie schon nach Abschied klingt.

Und er setzt noch einen drauf:
„Ich sage euch: Überall auf der Welt, wo die gute Nachricht verkündet wird, wird man auch von dem erzählen, was sie getan hat – zu ihrem Andenken.“

Währenddessen passiert im Hintergrund etwas, das alles verändert:

Judas Iskariot, einer aus dem engsten Kreis – einer der Zwölf – geht zu den Hohenpriestern. Er bietet ihnen an, ihn zu verraten.

Als die das hören, sind sie erleichtert. Endlich eine Chance, ihn in die Hände zu bekommen! Sie versprechen ihm Geld dafür.

Und von da an hält Judas die Augen offen – auf der Suche nach dem richtigen Moment, ihn unauffällig auszuliefern.

Gründonnerstag (ich führe das Markusevangelium fort; gelesen werden kann auch Johannes 13-17) (+ Psalm 116; Exodus – 2. Buch Mose – 12,1-14)

Jetzt geht alles ziemlich schnell.

Es ist der erste Tag der Ungesäuerten Brote – der Tag, an dem das Passalamm vorbereitet wird. Die Jünger kommen zu ihm und fragen ganz praktisch:
„Wo sollen wir das alles vorbereiten, damit du das Passa feiern kannst?“

Und er gibt ihnen wieder so eine fast schon geheimnisvolle Anweisung:
„Geht in die Stadt. Dort werdet ihr einem Mann begegnen, der einen Wasserkrug trägt – folgt ihm einfach. Und wo er hineingeht, sagt dem Hausherrn: ‚Der Meister fragt: Wo ist der Raum, in dem ich mit meinen Jüngern das Passa essen kann?‘ Und er wird euch einen großen, vorbereiteten Raum zeigen. Da richtet alles her.“

Die zwei gehen los – und genau so kommt es. Alles passt bis ins Detail. Sie bereiten das Mahl vor.

Am Abend kommt er dann mit den Zwölfen dazu. Sie sitzen zusammen, essen – eigentlich ein vertrauter Moment. Aber dann sagt er plötzlich etwas, das die Stimmung komplett kippen lässt:

„Einer von euch – einer, der hier mit mir isst – wird mich verraten.“

Stille. Betroffenheit. Einer nach dem anderen schaut ihn an und fragt:
„Bin ich’s?“

Er antwortet nicht direkt mit einem Namen, sondern sagt nur:
„Einer von euch Zwölf – einer, der mit mir das Brot in die Schüssel taucht.“

Und dann dieser ernste Satz:
„Es läuft alles so, wie es vorherbestimmt ist. Aber für den, der mich verrät… für den wäre es besser, er wäre nie geboren worden.“

Während sie noch essen, nimmt er das Brot, spricht ein Dankgebet, bricht es und gibt es ihnen:
„Nehmt – das ist mein Leib.“

Dann nimmt er den Becher, dankt wieder, gibt ihn herum, und alle trinken daraus:
„Das ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird.“

Und er sagt noch etwas, das wie ein Abschied klingt:
„Ich werde von jetzt an keinen Wein mehr trinken – bis zu dem Tag, an dem ich ihn neu trinken werde im Reich Gottes.“

Danach singen sie gemeinsam einen Lobgesang – und gehen hinaus, Richtung Ölberg.

Unterwegs sagt er ihnen ganz offen:
„Ihr werdet euch alle von mir abwenden. Es steht in den heiligen Schriften geschrieben: Der Hirte wird geschlagen, und die Schafe zerstreuen sich.“

Aber er fügt auch Hoffnung hinzu:
„Wenn ich auferstanden bin, gehe ich euch nach Galiläa voraus.“

Doch Petrus hält dagegen, trotzig:
„Auch wenn alle anderen dich im Stich lassen – ich nicht!“

Jesus schaut ihn an und sagt ruhig, aber bestimmt:
„Noch heute Nacht, bevor der Hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.“

Petrus will das nicht stehen lassen:
„Selbst wenn ich mit dir sterben müsste – ich werde dich niemals verleugnen!“

Und die anderen stimmen ein. Alle sind überzeugt von sich.

Dann kommen sie zu einem Garten – Gethsemane. Die Atmosphäre wird schwer.

Er sagt zu den meisten:
„Setzt euch hierhin, während ich bete.“

Und dann nimmt er Petrus, Jakobus und Johannes ein Stück mit. Man merkt: Jetzt wird es ernst. Er wirkt plötzlich ganz anders – angespannt, innerlich erschüttert.

„Meine Seele ist tief betrübt, bis an den Tod“, sagt er. „Bleibt hier und wacht.“

Er geht ein paar Schritte weiter, fällt zu Boden und betet:
„Abba, Vater… alles ist dir möglich. Lass diesen Kelch an mir vorübergehen. Aber nicht mein Wille – sondern deiner.“

Als er zurückkommt, schlafen sie nach dem langen Tag und dem feierlichen Mahl.

Er weckt Simon-Petrus:
„Simon, schläfst du? Konntest du nicht einmal eine Stunde wach bleiben? Bleibt wach und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet. Der Geist ist bereit – aber der Körper ist schwach.“

Er geht wieder weg, betet das Gleiche. Kommt zurück – wieder schlafen sie. Sie sind einfach zu erschöpft.

Ein drittes Mal. Wieder das gleiche Bild.

Schließlich sagt er:
„Die Stunde ist da. Der Menschensohn wird ausgeliefert – in die Hände der Sünder.“

Dann richtet er sich auf:
„Kommt, wir gehen. Der, der mich verrät, ist schon ganz nah.“