Politische Christen

Christen besinnt euch,
ihr seid Christen,
ihr seid nicht rechts,
ihr seid nicht links,
ihr seid nicht liberal, konservativ…
ihr seid nicht irgendwie Mitte,
ihr seid nicht dies, nicht das –
ihr gehört Jesus Christus,
ihm haben wir zu folgen,
nicht politischen Parolen,
nicht irgendwelchen aufgeputschten Leuten.

Christus geht voran.
Manchmal gehen wir eher rechts,
manchmal gehen wir eher links,
manchmal in irgendeiner Mitte…
Christen sind politisch unsichere Kantonisten,
weil sie eben nicht Menschen folgen,
sie folgen Jesus Christus.

Sie folgen Jesus Christus.
Leider nicht frei von Irrtümern,
frei von Eitelkeiten und Anpassungssucht,
frei von haarsträubenden Auseinandersetzungen.
Jesus Christus geht mit ihnen, die Sünder.
Das ist ein Wunder –
das große Wunder unseres Glaubenslebens. (2025)

Amy Carmichael (1867-1951)

Infos aus: https://en.wikipedia.org/wiki/Amy_Carmichael

Die Familie von Amy Carmichael war eine fromme presbyterianische Familie. Die Familie zog nach Belfast, ihr Vater starb, als sie 18 Jahre alt war. Sie sammelte in Belfast Shawlies – das sind Arbeitermädchen und -frauen, die Schals an Stelle von Hüten trugen – für die Sonntagsschule. Diese Menschen waren verachtet, standen am Rand der Gesellschaft, und wurden durch das Evangelium, die frohe Botschaft, ernst genommen, aufgerichtet. Die Arbeit wuchs so stark an, dass sie bald 500 Mädchen und Frauen zu betreuen hatten und dafür zog sie aus dem Gemeindesaal einer Kirche aus und bezog eine Halle. Das Geld kam von Spendern. Sie wurde nach Manchester gebeten, um dort unter den Arbeiterinnen zu wirken.

Sie war jedoch ständig krank, litt an einer Nervenerkrankung, war Wochenlang bettlägerig, hatte ständig Schmerzen.

1887 hörte sie den berühmten Hudson Taylor, den China Missionar, über die ChinaMission sprechen und wollte Missionarin in China werden. Aber wegen ihrer Krankheit sah man sie als unfähig dazu an.

Sie trat der Church Missionary Society bei, ging im Alter von 24 Jahren nach Japan, Sri Lanka und dann nach Indien – dort wollte sie sich von Strapazen und Krankheit erholen. (Es gibt an dieser Stelle unterschiedliche Überlieferungen: eine sagt, sie sei erst nach England zurück gegangen und dann nach Indien, um mit einem Wanderprediger zu arbeiten.) In Indien blieb sie, denn Gott, davon war sie fest überzeugt, hat sie nach Indien berufen. Sie kümmerte sich auch hier vor allem um Mädchen. Mädchen, die schon als 5jährige von den Eltern Hindu-Tempeln – den Göttern – zur Verfügung gestellt wurden, die (später ?) als Tempelprostituierte für die Priester Geld eintreiben mussten. Sie waren „Tempeltänzerinnen“ – Devadasi – und wie ein Wikipedia-Artikel beschreibt, waren sie „relativ privilegiert“. Ihre Engagement für diese Mädchen begann, als ein Mädchen, Preena, das zu dem Dienst gezwungen wurde, zu ihr geflohen war und sie ihr Unterschlupf bot. Sie konnte manche Kinder davor retten, gründete eine Organisation, in der über 1000 Kinder Zuflucht gefunden haben (Dohnavur-Gemeinschaft). 1948 wurde Tempelprostitution in Indien verboten.

Ich vermute, dass ihre häufig zitierte Antwort auf die Frage: „Wie ist das Leben als Missionarin“: „Das Leben einer Missionarin ist einfach eine Gelegenheit zu sterben“ in dem Sinn zu verstehen ist, dass sie mit ihrer Arbeit vermutlich so manchen Zorn auf sich geladen hat. Einmal den Zorn der Familien, die ihre Töchter ehrten, indem sie sie den Göttern opferten und den Tempelpriestern, denen sie Scherereien und Geldverluste machte.

Wer in der Nachfolge Jesu lebt, sich für andere einsetzt, lebt gefährlich. Damit greift sie im Grunde einen Satz Jesu auf, dass der, der ihm folgt, bereit sein muss, das Kreuz auf sich zu nehmen (Lukas 9,3). Das bedeutet auch, wie sie sagte, dass man nicht alles verstehen müsse, sondern gehorchen. Man muss nicht verstehen, warum all das Leiden – man muss Gott gehorchen, um das Leiden zu bekämpfen. Sozialer Einsatz und Leben aus dem Glauben waren für sie eine Einheit. Aber das sah sie nicht als Opfer an, denn, so sah sie es: Wer auf das Kreuz Christi (als wahres Opfer) schaut, kann nicht sagen, dass er sein Leben in der Nachfolge opfert. Andererseits wird von ihr überliefert, dass sie nicht Erdenkloß sein wolle, sondern Brennstoff für die Flamme Gottes. In dem Dämonischen, dem Leid verursachenden, Menschen Missbrauchenden, das in vielem in Indien vorhanden war, sah sie sich auch als Kämpferin gegen satanisches Wirken an. Sie ist Mitarbeiterin Gottes, was sie im Glauben tut, ist Gottes Wirken. Von daher hat sie auch eine Preisverleihung zunächst abgelehnt, weil Gott der Handelnde ist, nicht sie. Durch viel Zureden hat sie der Verleihung dann doch zugestimmt, war aber nicht anwesend.

Ein Krankenhaus wurde gebaut und ein Heim für Jungen, auch für Kinder ehemaliger Prostituierte. Zudem gründete sie einen protestantischen Orden: „Schwestern des gemeinsamen Lebens“.

Sie veröffentlichte zahlreiche Bücher, schrieb Gedichte und Lieder. 1931 – im Alter von 63 Jahren – stürzte sie und war seitdem bettlägerig. 20 Jahre später starb sie im Alter von 83 Jahren.

*

Amy Carmichael gehört in meine kleine Reihe von Menschen, die sich nicht unterkriegen ließen (https://blog.wolfgangfenske.de/2026/01/03/menschen-die-sich-nicht-unterkriegen-liessen/), weil sie sich vom Leiden der anderen nicht lähmen ließ, sondern dagegen angegangen ist. Und das war in diesem Umfeld nicht ungefährlich. Sie hat den Gefahren getrotzt. Zudem hat sie sich durch ihre Krankheit nicht unterkriegen lassen. Einmal in Belfast im Kampf gegen die Verachtung der Shawlies, dann aber auch, nachdem sie im Alter durch einen Sturz nicht mehr direkt weiterarbeiten konnte, sondern neue Wege suchen musste.

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Öffentliche Plätze besetzen + ZDF-Antichristen + Linke und Israelhass + Regierung und Sonderschulden + Kommunalwahl: Wählertäuschung + Vorgehen gegen Missbrauch von KI + EU fürchtet Tricksereien

Öffentliche Plätze besetzen

Wer besetzt öffentliche Plätze? Dreimal darf geraten werden. Natürlich: https://apollo-news.net/ramadan-feiern-sorgen-fr-verkehrschaos-in-stuttgart-stadt-will-knftig-shuttle-angebote-prfen/

ZDF-Antichristen

Es ist krass, was unter dem folgenden Link berichtet wird. In einer Kindersendung: Tolles Ramadan – und dann: böse Christen. Das bestätigt im Grunde wieder nur, wie die Aktion der Grünen im Bundestag: Gelder der Bürger werden dazu verwendet, herumzumanipulieren und antichristliche Propaganda zu betreiben. Zumindest hatte dieser Mensch den Eindruck. Übrigens: ich habe nichts dagegen, wenn irgendwelche Leute die Kirchen und die lange Geschichte kritisieren. Aber wenn es mit Manipulation und Propaganda verbunden ist, dann habe ich schon etwas dagegen, weil meine Gelder, das Gelder von Christen dazu verwendet werden, gegen sie zu agitieren.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.theeuropean.de/gesellschaft-kultur/programmbeschwerde-an-zdf-fernsehrat-wegen-kindersendung-ueber-christliche-kirchen

Linke und Israelhass

Zu dem Thema: Larissa Fußer – nicht nur die den Linken zugewandten Migranten sind gegen Israel eingestellt, sondern diese Gegnerschaft ist tief in den Linken verankert. So eine Art Fortsetzung der DDR: https://www.youtube.com/watch?v=ENCULPIY0hw&t=1s

Jetzt verstehe ich, warum die Linken Gysi Rassismus vorgeworfen haben: Er machte Zugereiste für etwas verantwortlich, was auch in den linken Deutschen Hochkonjunktur hat. Das ist natürlich abwegig, die Schuld bei Zugereisten zu suchen.

Sind solche Aussagen ernst zu nehmen? Sind es nur Wörter, die man wegen der Wahlen schnell noch verlautbaren lässt? https://www.tagesschau.de/video/video-1567294.html

Regierung und Sonderschulden

Die Tricksereien der Regierung – und sie denken, die Bürger seien verblödet und merken es nicht Manche merken es und sind nicht verblödet: https://www.youtube.com/watch?v=hy4-4LHdqzI

Kommunalwahl: Wählertäuschung

Parteien und ihre Tricks: Parteien setzen bekannte Persönlichkeiten auf die Listen – die können dann aber ihr Mandat nicht ausüben – so rücken dann nicht gewählte Kandidaten nach. FAZ+: https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/region-und-hessen/kommunalwahl-hessen-2026-so-wurde-der-waehler-getaeuscht-200653861.html

Vorgehen gegen Missbrauch von KI

In dem Interview wird aufgezeigt, welche Probleme der Missbrauch von KI mit sich bringt, vor allem dadurch, dass Frauen angegriffen und erniedrigt werden. Gibt es keine Möglichkeit, etwas dagegen zu tun? Gesagt wird nur, dass die Politik etwas tun muss. Aber was? Kann sie zum Beispiel solche Apps verbieten? Vor allem zeigt sowas, wie verwahrlost Menschen sind, was für unangenehme und kriminelle Energie in so manchen schlummert. Das ist nichts Neues. Aber was kann getan werden, damit dieses Wesen des Menschen gezügelt wird? Es ist wahrscheinlich naiv zu meinen, dass das irgendwie möglich ist. Aber ist es genug zu sagen: Damit muss man eben umgehen lernen?

Frage – zu dem Thema: https://www.youtube.com/watch?v=K2jNdVBA0gU

EU fürchtet Tricksereien

Sowas wie Trickserei war schon angekündigt worden, die dürfen allerdings nicht so offensichtlich sein, denn, so fürchtet die EU, könnte Orban das im Wahlkampf benutzen. Tja, EU. Wenn es nicht so kommt, wie man will, dann gibt es Zoff und natürlich: Ausgrenzung. Ganz wie im Leben von unversöhnlichen kleinen Alltäglern. Aber was Orban macht: Er gibt den EUlern die Rechtfertigung, öffentlich gegen ihn im Wahlkampf Stellung zu nehmen. Keine Ahnung, ob das die Ungarn beeinflusst. Bleibt wohl spannend. Nur die Frage: Warum ist Orban illoyal, was Merz von sich gab. Wem ist Orban verantwortlich: den EUlern oder seinem Land? Aber manchen ist eben das eigene Land wichtiger als die Loyalität zu sonderbaren EU-Vorgaben und Erwartungen. EU will in die Länder hineinregieren. Das ist übergriffig. Übergriffig ist auch eine Regierung, die das zulässt.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.tagesschau.de/ausland/europa/eu-finanzierung-ukraine-100.html

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Auseinandersetzung unter Glaubenden

Auseinandersetzungen unter Glaubenden
finden wir schon vielfach im Neuen Testament.
So lange es nicht verräterisch und verleumderisch wird, geht es ja noch.
Auseinandersetzungen auch in der Kirche nehmen den Menschen ernst und treiben voran.
In den Auseinandersetzungen – dem einander ernst nehmen – geht Gott seinen Weg mit uns.

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Der Blog wird in den nächsten Tagen eher unregelmäßig bestückt werden.