Te Deum Laudamus (EG 191; 331)

Mit dem Lied haben so manche ihre Schwierigkeit gehabt, so in der Zeit der Aufklärung (1), ebenso haben Deutsche Christen und andere es weltanschaulich, ideologisch verändert und situativ ergänzt lieber gehabt: https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fer_Gott,_wir_loben_dich :

In Militärgesangbüchern stand es als Danklied. Im Feldgesangbuch der evangelischen und katholischen Militärseelsorge von 1939 lautete die Schlussstrophe „Dort, wo unsre Fahnen wehn, seis zu Lande, seis zu Meere, laß die Treue Schildwach stehn, sei uns selber Waff’n und Wehre! Losungswort sei allzugleich: ‚Treu zu Führer, Volk und Reich.‘“

Das Gesangbuch der Deutschen Christen von 1941 wurde nach diesem Lied „Großer Gott wir loben dich“ benannt und enthielt eine von „jüdischen Elementen“ gereinigte Version, indem die Zeile „Heilig, Herr Gott Zebaoth“ durch „Heilig, heilig, Herre Gott“, in den Liederbüchern der Wehrmacht dagegen durch „Heilig, Herr, allmächtʼger Gott“ ersetzt wurde.

Aus pazifistischer Sicht war es auch nicht ganz so beliebt. So finden wir auch in Wikipedia den Hinweis auf die Version von : Karl von Greyerz. Mit Blick auf das Klima wurde es auch bearbeitet.

*

Das Lied wurde, wie an den Texten, die Kurt Ihlenfeld (Preußischer Choral) wiedergibt, häufig nach siegreichen Kriegshandlungen gesungen (17. Jahrhundert wohl die lutherische Version). Es war sozusagen ein Erleichterungsgesang, da das singende Heer Gott lobte, weil es vor dem Tod bewahrt worden war. Es ist gut, dass es aus diesem Kriegs-Kontext herausgewachsen ist.

*

Denn in diesem Lied geht es um Lob Gottes – Gott wird nicht wegen etwas gedankt, sondern Gott wird gelobt, weil er Gott ist. Am Schluss kommen Bitten vor – aber diese Bitten bedeuten, dass Gott geehrt wird, wenn die Seinen dem Willen Gottes entsprechend leben.

*

(1) Vermutlich liebte man es in der Zeit der Aufklärung nicht, weil Gottes Überlegenheit besungen wurde und dass der Mensch sich Gott unterordnet. In diesem Lied ordnet sich der Glaubende zudem in die alte Tradition seit dem 4. Jahrhundert ein – denn das Te Deum ist aus dieser Zeit und wurde ständig rezipiert ( https://www.vaticannews.va/de/gebete/te-deum.html / https://www.ekd.de/eg-331-grosser-gott-wir-loben-dich-87752.htm ). Es ist im Grunde ein Text, der der Christenheit seit Jahrtausenden ans Herz gewachsen ist – und sowas mag natürlich keiner, der seine glorreiche Zeit als Anfang und Ende ansieht. Freilich spielt dabei auch die Ablehnung der Kirche als Institution und Autorität eine Rolle. Ebenso spielt die Vernunft in dem Lied keine große Rolle, ohne Argumentation im engeren Sinn wird der Dreieinige Gott gelobt (ist also Bekenntnis und keine philosophisch begründete Abhandlung) – und die Moral ist anders begründet, als sie es sich als aufgeklärte Menschen so dachten. Durch die Melodie wurde der Mensch ergriffen – der Verstand soll nicht religiös ergriffen werden, sondern sachlich, nüchtern – ich würde sagen: – trunken werden vom Zeitgeist.

Aber das Lied hat bislang all diese Versuche überlebt – und wird es auch.

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Provokation zum Tag + Margaret Haughery (1813-1882) + Manche Grüne lernen + Medienfreiheit + E-Busse / Kühlschränke für Kolumbien + Berlin mit Paris verwechselt + Gefährliche Beamte + Kinder und Jugendliche ausliefern + Gesetz und Gerichtsurteil: egal + Grönland + TikTok + „Schaulaufen organisierter Kriminalität“ + Eigenverantwortung – Demokratie-Feinde + Musk – Geschichtenerzähler + Bürokratie schlägt zu + Energie-GasProbleme

Provokation zum Tag

Margaret Haughery (1813-1882)

In meiner Reihe https://blog.wolfgangfenske.de/2026/01/03/menschen-die-sich-nicht-unterkriegen-liessen/ thematisiere ich Margaret Haughery. Informationen aus: https://en.wikipedia.org/wiki/Margaret_Haughery und https://catholicism.org/an-indomitable-woman-margaret-haughery-the-breadwoman-of-new-orleans-2.html?utm_source=chatgpt.com

Sie war in einer armen Familie geboren worden. Wegen der Hungerszeit wanderte die Familie mit den drei jüngeren der sechs Kinder aus Irland in die USA aus. Hunger und Stürme begleiteten sie auf See. 1822 starben ihre beiden Eltern an Gelbfieber. Um die Ausbreitung der Seuche zu verhindern, wurde der gesamte Besitz verbrannt. Ihre Schwester starb, der Bruder ist verschwunden. Sie wurde von einer Frau aufgenommen, arbeitete als Magd, konnte wohl kaum lesen und schreiben. Sie heiratete. Das Paar zog nach New Orleans, litten unter Cholera, der Mann war kränklich. Eine Tochter wurde geboren, der Mann fuhr nach Irland, starb dort. Auch die kleine Tochter starb. Sie verlor also wieder ihre Familie und sagte: „Mein Gott! Du hast alle Bande zerrissen, du hast mir alles genommen. Ich bin wieder ganz allein.“ Pater Mullon beerdigte die kleine Frances und half Margarete, besorgte ihr einen Arbeitsplatz und machte sie mit den Ordensschwestern bekannt. Nun entschloss sie sich als 23 jährige, etwas für Witwen und Waise zu tun. Sie arbeitete in einer Wäscherei und spendete ihr Geld an ein Waisenhaus, das die katholischen Ordensschwestern „Barmherzigen Schwestern“ führten. Das heißt, sie hatten ein altes Spukhaus bezogen und richteten es zu einem Waisenhaus ein. Margaret Haughery und Schwester Regis verstanden sich sehr gut, und so arbeitete sie tatkräftig mit. Sie gab die Arbeit auf und leitete das Waisenhaus. Von ihrem Verdienst kaufte sie den Waisen etwas zu essen, aber sie hatte auch die Fähigkeit, für „ihre“ Kinder von anderen Nahrungsmittel zu bekommen. Und das war ihre Stärke, ihre Gabe: Sie konnte alle möglichen Menschen für die Kinder in Bewegung setzen. Die Schwestern zogen mit den Kindern in ein Plantagenhaus. Ich kann nicht alles darstellen, was des Darstellens Wert wäre – zudem variieren die Überlieferungen ein wenig.

In New Orleans lebten viele Iren. Weil sie billigere Arbeitskräfte waren als Sklaven, wurden sie für Arbeiten eingesetzt, die gefährlich waren. So verloren manche Kinder ihre Eltern. 1850 ergriff New Orleans erneut das Gelbfieber, sie ging von Haus zu Haus, um den Menschen zu helfen – ohne Ansehen der Person, der Religion, der Ethnie. Sie pflegte sie, tröstete die sterbenden Mütter dadurch, dass sie sagte, sie würde ihre Kinder versorgen. Letztlich eröffnete sie weitere Waisenhäuser und erbaute mit einer der Barmherzigen Schwestern eine Kirche. Von ihrem Lohn kaufte sie zwei Kühe, um die Kinder mit Milch versorgen zu können. Sie verkaufte die überschüssige Milch, baute letztlich eine Molkerei. Verkaufte all ihre Produkte zusammen mit einem jungen schwarzen Helfer mit einem Handwagen. Sie arbeitete in einer Bäckerei, um die Kinder versorgen zu können, die machte pleite, sie kaufte diese. Sie verkaufte nun mit dem Handwagen Brot. Letztlich versorgte sie auch viele Psychiatrien mit dem Brot – so preiswert, dass es fast nichts kostete. Sie hatte die erste Dampfbäckerei im Süden der USA und zahlreiche Angestellte. Sie gab Obdachlosen Brot – aber nur wenig, damit sie es nicht verkauften, um Alkohol kaufen zu können.

Im Bürgerkrieg half sie auch, wo sie nur konnte. Die Stadt wurde durch das Militär in Zonen eingeteilt. Niemand durfte von einer in die andere. Diese bewundernswerte Frau scherte sich nicht darum. Der General drohte, sie zu erschießen. Sie fragte ihn, ob Lincoln das wolle, dass Arme verhungern. Der General sagte: Sie dürfe nur die Ganzen passieren, wenn sie ihn um Erlaubnis bitte – und fügte an: Ich erlaube es.

Nach dem Bürgerkrieg setzte sie sich häufig an ihre Bäckerei und alle möglichen Menschen kamen zu ihr, um mit ihr zu plaudern, um sich beraten zu lassen.

Sie war hochberühmt, nicht nur in New Orleans. Sie starb 1882 an einer nicht bekannten Krankheit. Tausende nahmen an der Beerdigung, ein Staatsbegräbnis, teil. Schwarze wie Weiße gemeinsam waren anwesend, Reiche wie Arme, Menschen unterschiedlichster Religionen. Sie ließ die Waisen unterrichten – konnte aber angeblich selbst nicht schreiben und unterschrieb ihr Testament mit einem Kreuz.

*

Nur am Rande: Das Leben ist wahrscheinlich eines, das alle übertriebenen Bürokraten Schweißperlen auf die Stirn treibt und die Augen vor Schreck weit aufreißen lässt. Spaß beiseite: Es gibt natürlich Lügner und Betrüger – aber es wird auch deutlich, wie sehr Bürokratie die Menschen fesseln kann. Irgendwie eine goldene Mitte finden, das wäre doch was.

Manche Grüne lernen

Was lernen sie? Dass sie zu dem stehen, was sie denken und nicht anders stimmen, nur weil Rechte so stimmen. Das ist demokratisches Verhalten. Manche jammern. Aber das ist richtig so. Unsere landesgrünen sollten davon lernen – und zu dem stehen, was sie zum Wohl des Landes für richtig halten. Das gilt auch für CDUler und SPDler. Nur anders zu wählen, als es das eigene Gewissen vorgibt, weil andere auch so wählen könnten, ist undemokratisch und unangemessen.

Zudem: Es wird auf die Grünen geschaut. Von der EVP usw. haben auch manche nicht so gestimmt, wie die v.d.Leyen/Merz-Kommission es wollte. Ich hatte mich schon gewundert, dass das Abkommen unterschrieben wurde, bevor das Parlament zugestimmt hat. Nun haben sie den Salat – der angeblich von merz angerichtet wurde: Er soll darauf gedrängt haben, es jetzt zu unterzeichnen. Wie dem auch sei: Den Salat haben sie.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.nius.de/analyse/news/brandmauer-verlogenheit-hat-eine-farbe-gruen Aber die lernt nicht: https://apollo-news.net/ich-bin-sehr-stolz-brantner-zeigt-sich-in-bezug-auf-das-mercosur-abkommen-mit-den-gruenen-zufrieden/

Interessant finde ich Sonneborn-Infos: https://www.youtube.com/watch?v=-15kQF0imWU

Manche Grüne erpressen: Was für eine Vorgehensweise: Wir koalieren mit euch nur, wenn die AfD verboten wird! Eine Partei, die sich auf solche skurrilen Koalitionspartner einlässt, sollte sich nicht mehr als demokratisch bezeichnen dürfen.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/ultimatum-vor-den-landtagswahlen-grne-machen-afd-verbot-zur-koalitionsbedingung/

Medienfreiheit

Dass die Auseinandersetzung heftig ist und äußerst ungleichgewichtig, zeigt dieser Fall: https://www.nius.de/politik/news/landesmedienanstalt-niedersachsen-journalisten-einschuechtern

E-Busse / Kühlschränke für Kolumbien

Wieder Ärger mit E-Bussen: https://apollo-news.net/garantiefall-fast-alle-neuen-e-busse-mssen-wegen-rissen-im-rahmen-stillgelegt-werden/

Interessant finde ich, dass denkende Menschen, denen die Finanzen und das Land am Herzen liegen sollten, sowas verteidigen können. Warum sagt keiner: Fehler ist Fehler – sondern verteidigt sowas auch noch?: https://apollo-news.net/um-die-klimaziele-zu-erreichen-bundesregierung-rechtfertigt-vier-millionen-fr-grne-khlschrnke-in-kolumbien/

Berlin mit Paris verwechselt

Natürlich nicht, aber Addis Abeba mit Nairobi. Das lässt wieder fragen: Was für Laien lässt man an sowas ran? Haben die im AA keine Fachleute? Zudem kann daraus geschlossen werden: Afrika ist denen vollkommen egal. Was hoffentlich nicht stimmt. Aber durch solche Fehler könnte so mancher darauf kommen. Wer zum Beispiel ein Bild von Berlin mit Paris verwechselt, hat keine Ahnung und ihm scheint es auch egal zu sein. Diplomatie und somit Außenpolitik ist immer eine Sache des Fingerspitzengefühls. Ist das dem AA unbekannt?

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/afrikanische-hauptstaedte-verwechselt-foto-panne-bei-wadephuls-aethiopien-besuch/

Gefährliche Beamte

Auf Beamte muss sich ein Staat verlassen können, denn sie haben vielfach Zugang zu Informationen, die andere nicht haben, bzw. können an Informationen kommen, die zu missbrauchen für Menschen gefährlich sein können. Natürlich ist das immer auch abhängig vom jeweiligen Arbeitsplatz. Überall da, wo Menschen gefährdet werden können, muss intensiv überprüft werden. Vor Augen steht mir der Fall, dass eine Frau Zugang bekommen hat zu einer Adresse einer anderen Frau, die vor der gewalttätigen Familie geflohen ist. Sie hat die Adresse weitergegeben, sodass Vater und Brüder sie aufspüren und töten konnten. Wenn Beamte politisch extrem aktiv sind, ist äußerste Vorsicht geboten.

Das fiel mir grundsätzlich ein, angestoßen von dem Fall, der natürlich ganz anders liegt: https://apollo-news.net/radikale-palaestina-gruppe-handala-saechsische-beamtin-fuehrte-verfassungsfeindliche-demo-an/

Manche haben keine Scheu mehr: https://apollo-news.net/spd-abgeordnete-irritiert-mit-antifa-pullover-in-debatte-um-berliner-stromausfall/

Kinder und Jugendliche ausliefern

Auch hier muss eine Gesellschaft sehr aufpassen: Wem liefern wir Kinder und Jugendliche aus? Wo verlassen wir die „Sorgfaltspflicht“? Es sieht mir anhand so mancher Beispiele aus den letzten Jahren so aus, als würden wir sie irgendwelchen moralisch fragwürdigen Aktivisten ausliefern, weil es so schön modern klingt.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/entdecke-deine-drag-persona-jugendkunstschule-von-berliner-bezirksamt-bietet-drag-kurs-fuer-kinder-an/

Gesetz und Gerichtsurteil: egal

Manche denken vermutlich, sie stünden über Recht, Gerichtsurteil, Gesetz. https://apollo-news.net/betrug-und-urkundenfaelschung-gruenen-politiker-zu-bewaehrungsstrafe-verurteilt/

Grönland / Italien

Echt jetzt? Europäer haben das Spiel gewonnen? https://www.tagesschau.de/kommentar/eu-usa-trump-groenland-kommentar-100.html Und Parallel dazu erfahren wir: EU-Pläne für die Sicherheit Grönlands: https://www.tagesschau.de/video/video-1548022.html

Trump hat zumindest vermute ich das, sein Ziel erreicht: Die EUler kümmern sich mit Blick auf militärische Sicherheit um Grönland. Und wenn sie nicht genug Geld dafür ausgeben – dann beginnt das „Spiel“ von neuem. Der dänische Außenminister ist da zurückhaltender: Er will keine ständigen Breaking News, sondern Verhandlungen sind im Gang. https://www.tagesschau.de/ausland/europa/daenemark-groenland-rote-linien-100.html

Auch dieser Beitrag über Italien ist sonderbar. Prüfstein für das Verhältnis Italien Deutschland ist nicht das verhalten von merz – nö, nö, sondern das Verhalten von Meloni. Kurz: Meloni, so der Beitrag, muss sich anpassen, dann ist alles gut. Das sind eben die kleinen aber feinen Unterschiede zwischen einer neutralen und Regierungspresse.

Ansichtssache – zu dem Artikel: https://www.tagesschau.de/ausland/europa/merz-italien-meloni-100.html

TikTok

Dachte schon, das Thema liegt auf Eis – bis zur nächsten US-Wahl: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/usa-titkok-einigung-joint-venture-100.html

„Schaulaufen organisierter Kriminalität“

Wo? In Berlin natürlich. Könnte wahrscheinlich auch in allen Städten unseres Landes stattfinden. Die Bezeichnung für die Beerdigung eines Chefs kommt von der GdP. Die Polizei sichert das Schaulaufen ab. Warum? Sie ist ja vermutlich nicht Teil der offiziell vom Land abgesandten Trauergäste. Wollen sie diese Bande vor anderen Banden schützen, damit ihnen kein Haar gekrümmt wird? Nun denn, in Berlin ist wahrscheinlich alles möglich, so auch Machtdemonstrationen von mutmaßlichen Verbrecherbanden. Klar, dass die Polizei da zu einigen Erkenntnissen kommen wird. Und das ist auch wichtig. dafür würden wahrscheinlich nur wenige Polizisten genügen. Aber zum Schutz der mutmaßlichen Kriminellen?

Wer Kriminellen Raum lässt –
wird seinen Grund dazu haben,
dürfte man der Politik ins Poesiealbum schreiben.
Vor allem:
Wer ihnen Raum lässt,
zerstört die Gesellschaft,
liefert die Menschen diesen aus.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.tagesschau.de/inland/regional/berlin/beerdigung-berlin-clan-milieu-100.html und: https://www.youtube.com/watch?v=eFNhtNimHGk und: https://www.youtube.com/watch?v=X-4Z-5bQ-oE (Wie waschen die illegale Gelder? Interessant. Vor allem auch, dass der Staat Gelder dadurch bekommt. Mangel an Durchsetzung des Rechtsstaates.)

Eigenverantwortung – Demokratie-Feinde

Die Rektorin hat Recht – wenn sie es denn eben nicht parteipolitisch meint, also als Mitläuferin von Günther. Ich vermute, sie ist Demokratin – und ist dagegen, dass Wissenschaftsfreiheit eingegrenzt wird, dass politische Einflussnahmen, Einschüchterungen, gezielte Desinformationen das Vertrauen in demokratische Institutionen verhindern.

Dann spricht der CDU-Oberbrügermeister und fordert, den Bürgern mehr Eigenverantwortung zu lassen; die Verwaltung würde sie immer stärker einschränken, somit Eigenverantwortung nehmen. Er hat recht – das fordere ich auch immer. Die Eingriffe des Staates werden immer stärker. Den Menschen bleibt keine Luft mehr, eigenverantwortlich zu handeln: im privaten Bereich, im Berufsleben.

Hoffentlich meinen beide es so, wie ich. Einmal, dass Wissenschaft frei bleiben soll von jeglicher ideologischen und parteipolitischen Einflussnahme, dass sie freie (!) Diskussion ermöglicht, und zum anderen: dass es nicht nur darum geht, wenn es um Eigenverantwortlichkeit geht, den Bürgern Gelder aus deren Taschen zu ziehen, alles teurer zu machen. Das nach dem Motto: Der Staat kann die Bürger nur eigenverantwortlich handeln lassen, wenn den Bürgern mehr Geld aus der Tasche gezogen wird.

Wenn das so gemeint ist, wie ich es verstehe, dann sind die Reden gut. Heutzutage muss man allerdings äußerst vorsichtig sein – Doppelsprech ist bei manchen beliebt. Was ich ihnen hiermit freilich nicht unterstelle – sondern sie lobe, weil sie so sprechen, wie ich es auch sagen würde.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/duesseldorf-rektorin-der-heinrich-heine-uni-ruft-zu-kampf-gegen-demokratie-feinde-auf_aid-142621363

Musk – Geschichtenerzähler

Musk hat viel vor – und darum wird er in diesem Beitrag „Geschichtenerzähler“ genannt. Und das mit Blick auf Musk. Journalisten oder solche, die es sein wollen, sind schon sonderbar. Musk hat mehr Innovatives geleistet als vermutlich alle Reichen und Technikfans, die zurzeit auf der Erde leben. Er ist Visionär – der nicht nur schwätzt, sondern handelt. Man mag das gut finden oder nicht. Aber ihn als „Geschichtenerzähler“ abzustempeln, ist unangemessen – zeigt aber die Hybris eines Artikelschreibers. Er musste wahrscheinlich für seine Bubble irgendwas Negatives einfügen. Dass er nicht zu Themen befragt wurde, die der Journalist gerne gehabt hätte – es ist doch gut, wenn einer mal auch über andere Dinge zu sprechen kommt, eben über das, was ihn als Menschen kennzeichnet. Aber vielleicht kann dieser Schreiber ja mal selbst Musk zu den Themen befragen, die dem Schreiber selbst wichtig zu sein scheinen.

Nun, Musk übertreibt, Musk weckt Erwartungen – damit zieht er viele Talente an, begeistert Investoren. Es ist strategisches Geschichtenerzählen, wenn er sagt, was bald alles erscheinen wird usw. – und dann entweder gar nicht kommt, weil er sich verschätzt hat, oder Jahre später kommt. Er versteht – so vermute ich – was von der Technik, ist nicht nur Einkäufer von Experten. Dass er als Geschichtenerzähler abgewertet wird, passt natürlich zu Die Zeit – denn die ist politisch mit Musk nicht auf einer Linie. Das zeigt allerdings, wie kurios manche Journalisten arbeiten: Politische Gesinnung dominiert für sie alles. Und Musk motiviert andere dazu – siehe ElektroAutos, s. Space X, s. Starlink. Er verändert das Denken mit Blick auf Zukunft. Wie ist es mit Zip2, mit selbständig fahrenden Autos, Solardachziegeln – und natürlich die Aufreger: Grok und „X“ – weil er sehr liberale Ansichten hat, die Linke verstören.

Nun denn. Schluss mit Musk. Das soll keine Lobeshymne sein, soll nur darauf hinweisen, dass Journalismus neutral zu sein hat und nicht ideologische Ansichten vermitteln sollte.

Es fehlt manchen Journalisten, so merkt man bei dem Lesen von Artikeln, an Demut, weil sie sich über andere stellen, anstatt sie auf Augenhöhe zu betrachten.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.zeit.de/wirtschaft/2026-01/elon-musk-davos-wef-schweiz

Bürokratie schlägt zu

Auch in der Schweiz. Ein Thema für Extra 3 – dem Irrsinn der Woche: https://www.focus.de/panorama/welt/bauamt-fordert-ladenbesitzer-nach-18-jahren-ploetzlich-auf-schriftzug-von-schaufenster-entfernen_5316e8c3-ea93-4ebf-825e-89439b73c9d2.html

Hat eigentlich das Aufdecken von irgendeinem dieser Irrsinne dazu geführt, dass man von dem Irrsinn absah? Oder führte das nur dazu, dass man sich bürokratisch verschanzte: nach dem Motto: Mag Irrsinn sein, ist aber Vorschrift.

Energie-GasProbleme

Zu dem Thema „Prinzip Hoffnung“ – der Regierenden – oder: sie haben alles im Griff?: https://www.youtube.com/watch?v=63dnApgxNXM

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Paul Gerhardt (2)

Paul Gerhardt (1): https://blog.wolfgangfenske.de/2026/01/01/1-1-paul-gerhardt-1/

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Paul Gerhardt ist eher bekannt durch – politisch gesehen – harmlose Lieder, wie wir sie im Gesangbuch finden. Aber er kann auch anders. Der Text ist vor 1648 (vor dem Ende des 30-jährigen Krieges) entstanden, hat somit mit der persönlichen Auseinandersetzung mit seinem Herrscher nichts zu tun:

Zum Beispiel sei dieser Text genannt: https://www.projekt-gutenberg.org/gerhardt/saemtlie/chap106.html:

1. Was trotzest du, stolzer Tyrann,
Daß deine verkehrte Gewalt
Den Armen viel Schaden tun kann?
Verkreuch dich und schweige nur bald!
Denn Gottes, des Ewigen Güte
Bleibt immer in völliger Blüte,
Und währet noch täglich, und stehet,
Ob alles gleich sonsten vergehet.

2. Die Zunge, dein schädliches Glied,
Du falscher verlogener Mund,
Tut manchen gefährlichen Schnitt,
Schlägt alles zuschanden und wund:
Was unrecht, das sprichst du mit Freuden,
Was recht ist, das kannst du nicht leiden,
Die Wahrheit verdrückst du, die Lügen
Muß Oberhand haben und siegen.

3. Dein Dichten, dein Trachten, dein Tun
Ist einzig auf Schaden bedacht.
Da ist dir unmöglich zu ruhn,
Du habest denn Böses vollbracht!
Dein Rachen sucht lauter Verderben,
Und wenn nur viel Frommen ersterben
Von deiner vergälleten Zungen,
So meinst du, es sei dir gelungen.

9. Trotz sei dir, du trotzender Kot!
Ich habe den Höchsten bei mir:
Wo der ist, da hat es nicht Not
Und fürcht ich mich gar nicht vor dir.
Du, mein Gott, kannst alles wohl machen,
Dich setz ich zum Richter der Sachen,
Und weiß es, es wird sich mein Leiden
Bald enden in Jauchzen und Freuden.

Interessant ist, dass es hier um eine Interpretation des 52. Psalms geht. Und so ist empfohlen, die Texte miteinander zu vergleichen. Wie in den Psalmen auch häufig zu finden, geht man schweren Herzens in die Lieder hinein, findet seine Not angesprochen – und dann kommt derjenige, der die Texte bis zum Schluss gelesen hat, wieder voller Gottvertrauen heraus, geht nicht verstört in die Zukunft, sondern mit Gott. Das finden wir auch in diesem Text, allerdings recht kurz und knapp.

*

Zum Vergleich sei das Lied herangezogen, das auch Tacheles redet: Trostgesang wider das Ärgernis der bösen glücklichen Welt https://www.projekt-gutenberg.org/gerhardt/saemtlie/chap086.html

Hier heißt es in den Strophen 1-4:

1. Du liebe Unschuld du, wie schlecht wirst du geacht’t!
Wie oftmals wird dein Tun von aller Welt verlacht!
Du dienest deinem Gott, hältst dich nach seinen Worten,
Darüber höhnt man dich und drückt dich allerorten.

2. Du gehst geraden Weg, fleuchst vor der krummen Bahn,
Ein andrer tut sich zu, und wird ein reicher Mann,
Vermehrt sein kleines Gut, füllt Kasten, Boden, Scheunen,
Du bleibst ein armer Tropf und darbest samt den Deinen.

3. Du strafst der Bösen Werk, und sagst, was unrecht sei,
Ein andrer übt die Kunst der süßen Heuchelei:
Die bringt ihm Lieb und Huld, und hebt ihn an die Höhen,
Du aber bleibst zurück und mußt da unten stehen.

4. Du sprichst, die Tugend sei der Christen schönste Kron,
Hingegen hält die Welt von Reputation:
Wer diese haben will, sagt sie, der muß gar eben
Sich schicken in die Zeit, und gleich den andern leben.

Mit der sechsten Strophe beginnt der Übergang in das Gottvertrauen, das in folgenden Strophen allerdings immer wieder in die Klage fällt:

6. Halt fest, o frommes Herz, halt fest und bleib getreu
In Widerwärtigkeit: dein Gott, der steht dir bei;
Laß diesen deine Sach handhaben, schützen, führen,
So wirst du wohl bestehn und endlich triumphieren.

Er endet – was Feuerbach, Marx und co. und ihre Epigonen mit Grausen erfüllen mag:

14. Drum fasse deine Seel ein wenig mit Geduld,
Fahr immer fort, tu recht, leb außer Sündenschuld.
Halt, daß den schönsten Schatz dort in dem andern Leben
Des Höchsten milde Hand dir werd aus Gnade geben.

15. Was hier ist in der Welt, das sei nur unbemüht:
Wird dir’s ersprießlich sein, wie’s Gott am besten sieht,
So glaube du gewiß, Er wird dir deinen Willen
Schon geben, und mit Freud all dein Begehren stillen.

Aber es ist ja nicht nur ein Sich-Ergeben, sondern der normale Mensch setzt einen Kontrapunkt, indem er gegen die Bosheit der Menschen Gottes guten Willen tut. Er ist – um ein von Paul Gerhardt nicht verwendetes Bild zu gebrauchen – ein Licht in der Finsternis und wird letztlich in die Herrlichkeit eingehen.

Ein Tipp wird auch gegeben – von Gott:

8. Spricht Er nun: Du bist mein, dein Tun gefällt mir wohl,
Wohlan, so sei dein Herz getrost und freudenvoll!
Schlag alles in den Wind, was böse Leute dichten;
Sei still und siehe zu, Gott wird sie balde richten.

Wenn bei manchen Menschen Gott keine Rolle mehr spielt, sie Gott ablehnen, ist die Antwort von Paul Gerhardt natürlich defizitär. Aber für Paul Gerhardt und die Glaubenden zu seiner und aller Zeit, ist Gott Realität – somit auch Zukunft. Repressalien durch Menschen der Gegenwart sind ärgerlich – aber man muss sich von ihnen nicht unterkriegen lassen, denn Gott redet zu mir, stärkt mich, auch mit solchen Texten. Denn dazu wurden sie ja geschrieben.

Was Menschen als Vertröstung aufs Jenseits bezeichnen, ist im Grunde aktives Handeln in der Gegenwart im Sinne Gottes. Viele dieser Menschen haben Großes geleistet, nicht nur Bücher geschrieben (wie Feuerbach, Marx). Ich habe in meiner Reihe über Menschen, die sich nicht unterkriegen ließen, bislang viele genannt, die mit ihrem Glauben hingegangen sind und geholfen haben – und bekannt wurden.

Aber wie viele gibt es, die keiner mehr kennt? Wie viele, die sich um ihre Angehörigen liebevoll gekümmert haben, Unsägliches von ihnen, wenn das Hirn und Moral gestört waren, ertragen haben. Von diesen Menschen redet keiner. Aber Gott, so der Glaube, kennt sie. Er weiß um sie, er stärkt sie, er wird sie in seinen Armen aufnehmen in Herrlichkeit.

Und wie häufig kommt es vor, dass Menschen nicht die Möglichkeit haben, sich in irgendeiner Form zu wehren und von übermächtigen Strukturen und Menschen erniedrigt werden? Hier bietet der christliche Glaube auch Macht, diese zu unterlaufen: in diesen Strukturen gefangen, bietet der Glaube Freiheit.

All das große Getöse, das man im Zuge von Feuerbach, Marx und co. veranstaltet hat, zu recht, weil es vielen die Augen für soziale Missstände geöffnet hat, soll nicht klein geredet werden. Aber sozial engagierte Menschen gab es vorher schon, Menschen, die andere mobilisierten – nur eben nicht sozialistisch/kommunistisch – um gegen Missstände anzugehen. Sie taten es in der Nachfolge Jesu Christi.

*

Hinweisen möchte ich auf die oben genannte vierte Strophe. Das ist doch immer dasselbe: Wer von der Welt Anerkennung haben will, dem wird gesagt:

Wer diese haben will, sagt sie, der muß gar eben
Sich schicken in die Zeit, und gleich den andern leben.

Das finde ich hier – aber auch in dem Film Sophie Scholl, als der Verhörende Nationalsozialist voller Inbrunst der Sophie Scholl sagt, dass nun eben eine andere Zeit angebrochen sei und sie sich damit abfinden müsse. Kommt uns das heute so unbekannt vor? Das ist im Grunde eine ständige Formulierung, wenn eine Gruppe meint, sie habe die Moderne mit Löffeln gefressen und alle hätten stante pede zu folgen.

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Provokation zum Tag + Bürgerbeschimpfung + Syrien + Kriminalität + Auseinandersetzung mit Günthers Medienvorstellung + Extremisten und Kommunikation + AfD Verbotsverfahren + Wirtschaft: Unzufriedenheit mit Merz + Autoritäre WHO + Deutschland schröpfen + Milei das Rote Tuch für Rote + Gasspeicher leeren sich + Geld rauswerfen + EUler in der Hand von Klimatisten + Die Linke – AntiIsrael + Entwicklungspolitik + Urheberrechtlicher Unsinn / Medien + Menschen in der Ukraine / Kurden

Provokation zum Tag

Bürgerbeschimpfung

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Syrien

Der neuen Regierung trauen? Gewalt war das Mittel der Terroristen – und wie soll sich so schnell ein Terrorist in einen Demokraten verwandeln? Das ist kaum denkbar. Von daher ist der Kampf gegen Minderheiten im Land vermutlich kein Unfall marodierender Soldaten-Islamisten, sondern gewollt. Und meine Frage ist, ob die Flucht der Islamisten aus Gefängnissen wirklich Flucht ist – nicht viel mehr Absicht, um terroristische Kämpfer zu rekrutieren? Ich könnte mir fast denken, dass solche Herrscher nicht doof sind. Sie haben eine Agenda, sie haben ein Ziel. Dumm und verloren, wer darauf reinfällt. Und die Westler haben so eine gewisse Art an sich: arrogante Dummheit, statt strategische Vorsicht.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.tagesschau.de/ausland/asien/syrien-is-kaempfer-freigekommen-100.html

Kriminalität

Zustände in unserem Land: https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/polizei-warnt-vor-trickbetruegern-auf-autobahnen-achtung-so-werden-sie-abgezockt/

Auseinandersetzung mit Günthers Medienvorstellung

Zum Stand der Dinge: https://www.nius.de/politik/news/daniel-guenther-markus-lanz-anwaelte-meinungsfreiheit-nius-steinhoefel-zensur-ministerpraesident und: Zensur-Debatte: Günther blamiert sich schon wieder | Newsroom Gut: PARAGRAF 188: „Man merkt, die Politiker haben Angst“ – Dürfen Eliten Sonderrechte haben? Und: Meinungsfreiheit unter Vorbehalt? | Kommentar von Franziska Harter

Extremisten und Kommunikation

Es ist interessant, wie diese Herrschaften versuchen, miteinander zu kommunizieren, ohne durch ihre Handys verraten zu werden. Darüber wird diskutiert. Davon können also Extremisten aller Couleur lernen – und so schaukeln sich Extremisten gegenseitig immer höher zum Schaden des Staates, der Gesellschaft, unseres Zusammenlebens.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.nius.de/kriminalitaet/news/vulkangruppen-vordenker-stromausfaelle-moeglichkeitsfenster-kameraueberwachung

Uiuiui: Verbeamtete Antifa? https://www.nius.de/nius-live/news/meinhof-tochter-roehl-zu-linksterror-in-deutschland-die-antifa-das-ist-heute-die-verbeamtete-raf

Merken die endlich, wie gefährlich mutmaßliche Linksextremisten / Klimatisten sind – und wollen es auch bewusst wahrhaben? https://www.nius.de/kriminalitaet/news/gescheiterter-anschlag-auf-merz-flieger-polizei-schnappt-linksaktivistisches-trio

Feinde der Pressefreiheit werden mit Steuergeldern aus Berlin unterstützt: https://www.nius.de/medien/news/apabiz-antifa-portal-steuergeld-apollo-news-kampagnenportal-rechte-narrative-monitoring

AfD Verbotsverfahren

Geht es überhaupt noch um Argumente – geht es nicht allen nur noch um Ideologie, um Machterhalt, um Bevormundung der Wähler, um ideologische Uminterpretationen von Wörtern (Demokratie, Freiheit…) – aus Angst vor den Wählern?

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.nius.de/kissler-kompakt/news/ein-verbotsverfahren-gegen-die-afd-soll-kommen-doch-die-argumente-ueberzeugen-nicht

50.000€ um gegen AfD zu agitieren? (875) Kollegah lässt Politbombe platzen: „50.000 Euro gegen AfD in Talkshow wurden mir geboten!“ – YouTube Ich hatte sowas neulich schon einmal: Das würde alle diejenigen vor den Kopf stoßen, die ohne Geld zu bekommen, gegen die AfD sind – und durch solche Geldgaben an jemandem immer der Vorwurf im Raum schwebt: der hat ja eh nur Geld bekommen, wenn er gegen die AfD schwätzt, ohne Geld bekommen zu haben. Unsaubere Aktionen beschmutzen auch die Sauberen.

Wirtschaft: Unzufriedenheit mit Merz

„der Aggressionslevel steigt“ – mit dem der Kanzler wegen der verheerenden Wirtschaftspolitik von Arbeitgebern angegriffen wird. Das merkt natürlich die Regierung, deswegen die Aggression von Bas gegen die Unternehmer vor ein paar Wochen. Anstatt aber auf die Arbeitgeber vernünftig einzugehen, versucht man einen Keil zwischen den Menschen in unserem Land zu treiben, so auch gegen Arbeitgeber.

Dabei hängen wir alle von einer florierenden Wirtschaft ab. Aber das haben vor allem viele Linke nicht kapiert. Sie haben ein irres Bild des 19. Jahrhunderts vor Augen: der dicke Unternehmer, der auf dem Rücken des mageren und abgearbeiteten Proletariers sitzt und genüsslich eine Zigarre raucht. Mit solchen irrationalen Vorstellungen haben wir es auch heute noch zu tun – und diese Bilder werden von manchen Linken gerne wieder benutzt, um die Wirtschaft noch mehr zu zerstören, um die Arbeitslosigkeit zu erhöhen, um den Staat ins Wanken zu bringen, weil die Regierung zu schwach ist. Eine Chance für die Revoluzzer.

Aber ich vermute: Noch haben wir viele – die freilich massiv bekämpft werden von Linksextremen -, die versuchen, das Abrutschen unseres großartigen Landes in den sozialistischen (nicht sozialdemokratischen!) Sumpf abzuwenden. (Zwischen Sozialistisch und Sozialdemokratisch ist ein großer Unterschied!)

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.nius.de/politik/news/friedrich-merz-wirtschaft-reformen-arbeitgeber-industrie-ultimatum-ostern-karfreitag

Keine Ahnung, ob das stimmt, aber der Buka macht ja, was er seit er Buka ist, immer macht: sagen, was er alles machen will bzw. in die Wege geleitet hat: https://www.youtube.com/watch?v=5lXy0kj8rS0 Aber ich muss den Buka verteidigen: Es wäre aus meiner Sicht dumm, so zu reden, wie der aufgeregte Jörges es vorschlägt. Das würde gar nichts bringen. DAVOS: „Immer dieselbe Soße!“ Jörges wartet vergebens auf Klartext von Friedrich Merz

Autoritäre WHO

Es ist interessant zu beobachten, wie irgendwelche Organisationen und NGOs versuchen, aus ihrem ursprünglichen Status autoritär auszubrechen. Entstanden sind sie, um Menschen zu helfen, um zu koordinieren – doch das ist ihnen irgendwann nicht mehr genug, und sie versuchen, andere zu unterwerfen.

So stellen sich manche auch die UN vor, die sowas allerdings nicht schafft, weil die verschiedenen Interessen zu groß sind. Was gut ist, da es sich um einen demokratischen Pakt handelt. Doch auch dort wird erkennbar, wie bestimmte Gruppen immer mehr Macht bekommen – noch nicht so plump wie Trumps Versuch, sondern stärker im weniger beobachteten Feld.

Wie kann so ein Abrutschen ins Autoritäre verhindert werden? Bei NGOs wäre es gut, wenn nicht einer oder eine Partei über die Vergabe von Staatsgeldern entscheidet, sondern Gruppen unterschiedlichster Interessen und Weltanschauungen. Was solche internationale Gruppen betrifft: Sie dürfen keine Macht über Parlamente bekommen. Das gilt für die WHO wie für die EU. Die Parlamente sind verantwortlich für den jeweiligen Staat. Und die Verantwortung sollte niemandem sonst überlassen werden.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.nius.de/analyse/news/who-autoritaer-wie-die-gesundheitsorganisation-von-totalitaerem-gedankengut-unterwandert-wurde

Deutschland schröpfen

Wenn das stimmt, dann ist das einfach nur irre, weil man weiß, der Staat wird betrogen. Es besteht der Verdacht, dass ein Jemenit mit Frau und sechs Kindern nach Deutschland gekommen seien. Man könne sich als einer, der nach Deutschland zieht, im Jemen Kinder mieten, und schickt dann das Geld in den Jemen. Dass solche Leute irgendwelche organisierten Helfer haben, die ihnen dabei unterstützen, ihnen das wahrscheinlich sogar erst sagen, dass das geht, ist nahe liegend. Das ist aufgeflogen, weil dieser Mann seine Frau ermordet hat und dadurch weitere Untersuchungen in Gang gekommen sind. Und bei welchen Landsleuten könnte das auch noch möglich sein?

Deutschland ist zu naiv. Man lässt sich über den Tisch ziehen im guten Glauben, die Herrschaften seien ehrlich. Man muss endlich aufwachen! Aber das fällt wohl schwer, weil die RassismusKeule immer wieder geschwungen wird. Warum sollte es hier anders sein als in Großbritannien und der USA?

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.nius.de/kriminalitaet/news/lieh-er-sich-kinder-um-mehr-geld-zu-bekommen-jemenitischer-frauenmoerder-kassierte-mehr-als-5600-euro-sozialhilfe

Milei – das Rote Tuch für Rote

Huh, das dürfte wieder Ärger verstärken, was Milei da von sich gegeben hat: https://apollo-news.net/zu-juedisch-christlichen-werten-zurueckkehren-milei-feiert-in-davos-den-kapitalismus-und-warnt-vor-autoritarismus/

Gasspeicher leeren sich

Seit Wochen, ja Monaten wird gewarnt: Leute, es ist zu wenig Gas im Speicher! Nichts tut sich. Und nun sind die Gaspreise wieder gestiegen, weil zu wenig da ist. Versteht einer diese Politiker, die Verantwortlichen? Wenn zu wenig Gas da ist, geht es erst einmal wieder der Wirtschaft an den Kragen – und dann klagen Hochwohlgewählte wieder darüber, dass die Bürger die Wirtschaft schwächen, weil sie nicht genug arbeiten oder krank sind. Leute, Leute, Leute, wer beherrscht uns da. Und angesichts dieser Lage ist es auch irgendwie absurd zu meinen, Gaskraftwerke würden uns helfen. Erst einmal müssten sie mehr Gas beischaffen. Was sagte der Hochwohlgewählteste in Davos: Wir müssen die Wirtschaft rapide wettbewerbsfähig machen – das tun wir. Schön, dass er es sagt. Nur: Merkt irgendeiner was davon? Was hat er vor, außer Bürgern zu sagen, sie würden zu wenig arbeiten?

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/fuellstand-unter-41-prozent-kaum-einspeicherung-in-die-gasspeicher-und-jetzt-wird-es-wieder-richtig-kalt/

Geldrauswerfen

Auch in Bayern werfen sie Gelder aus ideologischen gründen zum Fenster raus: https://apollo-news.net/aktionsplan-queer-soll-queersensibilitt-in-unternehmen-und-verwaltung-mit-350-000-euro-untersttzen/ Ob es die Bayern der Regierung bei der nächsten Wahl danken werden? Denn in Bayern scheint es ganz übel zu sein in dem Sinne, dass die Queeren benachteiligt werden in Unternehmen, in der Verwaltung und im ländlichen Raum. So übel, dass die Regierung mit Schriftmaterial dagegen angehen muss. Böse, böse Bayern.

EUler in der Hand von Klimatisten

Oder wie ist das einzuschätzen, dass die EU gegen Desinformation eine Plattform „W“ einsetzen will, die „X“ ersetzen soll – die aber KlimaLeuten gehört? Da ahnt man die Neutralität schon von weitem.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/w-in-davos-wird-die-neue-europaeische-social-media-plattform-gegen-desinformationen-vorgestellt/

Nachtrag: https://www.youtube.com/watch?v=9kpOZ6r4V0E

Die Linke – AntiIsrael

Das sagt im Grunde alles. Aber sie können doch froh sein, dass es diese Angriffe gibt. Das könnte doch Stimmenzuwachs bringen: All die wählen die Linke, die gegen Israel agitieren. Ist doch was.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.welt.de/politik/deutschland/article697105940e35312f49654fcc/nach-antisemitismus-vorwuerfen-unsaegliche-hetzkampagne-linke-vorsitzende-schwerdtner-verteidigt-neukoellner-kandidaten.html

Entwicklungspolitik

Endlich wird ein Kurswechsel angedacht – was ich auch immer wieder angesprochen habe. Aber ist der wirklich mit ideologischer Politik realisierbar? Auf jeden Fall: interessanter Beitrag BZ+: https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/interview-kieler-ifw-institut-li.10014975

Urheberrechtlicher Unsinn / Medien

Da hat er sich das Wahlwerbebild der Grünen vorgeknöpft und kritisch kommentiert – und wird jetzt aufgefordert Geld wegen Urheberrecht zu zahlen. Irre. Sogar Wahlwerbung! Rasterfahndung in Sozialen Netzwerken wegen unerlaubter Nutzung – Kein Fake!

Und zu den ideologischen, sich selbst gleichschaltende Medien, weil sie teilhaben wollten an der Macht: „Nur dumme Menschen kaufen Windräder!“ Trump zertrümmert deutsche Energiepolitik | 22.01.2026

Zum Thema Trump: Er hat es sich anders überlegt? Vermute nicht. Er taktiert, ganz einfach, er taktiert. Aber das kapieren manche nicht, dass er einfach handelt und hoch pokert, dann ans Ziel kommt – natürlich nachgebend, aber zum Ziel kommend: Trump verkündet Grönland-Abkommen: EU atmet auf, bleibt aber skeptisch

Menschen in der Ukraine / Kurden

Angesichts all der Aufgeregtheiten, die wie ein Fieberwahn die Medien erfasst haben, darf man die Menschen in der Ukraine nicht vergessen, die unter der Kälte aufgrund der Angriffe zu leiden haben.

Und die Kurden, die von Islamisten angegriffen werden – aus meiner Sicht unter dem Deckmäntelchen, sie ins islamistische Land einzugliedern, die Islamisten wollen ja nur Gutes.

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Maler: Liebermann

Von Max Liebermann gibt es die Geschichte, dass er eine Frau porträtierte. Die Frau war nicht besonders begeistert, weil sie nicht vorteilhaft aussehen würde. Er antwortete: „Das Bild muss ähnlicher werden als sie sind!“

Ich denke mir auch bei den TikTokFiltern: Manche möchten anders aussehen, als sie aussehen, weil sie mit sich nicht ganz so zufrieden sind (bzw. natürlich auch als Tarnung), aber andere sind mit sich zufrieden, auch wenn sie nicht dem Schönheitsideal vieler entsprechen, und sind sauer, weil man sie als Individuum dadurch missachtet, dass man ihr Aussehen verfremdet, dem Schönheitsideal (wessen auch immer) anpasst. Manche mögen den Leberflecken auf der Wange, den andere weg retuschieren würden.

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Licht

Jesus Christus ist das Licht der Welt,
ihr seid das Licht der Welt:

Licht der Welt nicht nur Metapher:
wo Kälte da Wärme,
wo Unfreiheit da Freiheit,
wo Lieblosigkeit da Liebe,
wo Unrecht das Recht,
wo Hoffnungslosigkeit da bricht sich Hoffnung Bahn.
Wo Resignation, erstarkt Zukunftskampf.
Wo Heimatlosigkeit, finden andere Heimat.

Christen bringen Licht.
Jesus Christus in Christen.
Sichtbar vielleicht:
nur ein kleiner Funken.
Aber selbst dieser hat es in sich.

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