Mary Slessor (1848-1915)

Sie gehört auch in meine Reihe: Menschen, die sich nicht unterkriegen lassen. Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Mary_Slessor und: https://humanists.international/de/2009/12/ und: https://www.bbc.com/news/uk-scotland-tayside-central-30577100 und: https://christianhistoryinstitute.org/dailystory/permalink/mary-slessor-what-is-courage-but-faith-conquering-fear und: https://dacb.org/stories/nigeria/slessor-mary/

Mary Slessor wurde in Schottland in eine arme Arbeiterfamilie hinein geboren. Die Mutter war sehr fromm, der Vater war Alkoholiker. Sie lebten mit vier Geschwistern im Slum, Vater und Brüder starben an einer Lungenentzündung. Mit 11 Jahren arbeitete sie auch in der Spinnerei, in der ihre Eltern arbeiteten und ging auch zur Schule, die der Arbeitgeber zur Verfügung stellte. Mit 14 Jahren arbeitete sie in der Fabrik von 6-18 Uhr mit einer Stunde Pause und besuchte Abendkurse. Bedroht und erniedrigt wurde sie von einer Bande, bis der Anführer ihre Standhaftigkeit bewunderte. Die Mutter bezog eine presbyterianische Missionszeitschrift bzw. eine andere Info: In den Gottesdiensten wurden Missionsbriefe vorgelesen. Das weckte ihr Interesse an ferne Länder. Mary unterrichtete in einer Sonntagsschule, machte mit den armen Kindern Picknicks, war Mitglied eines christlichen Jugendclubs. Wie es in dem Dictionary heißt, lernte sie durch die schwierige Jugend sich den Herausforderungen zu stellen und sie zu meistern. Als der Afrikaforscher und Missionar David Livingstone gestorben war, wollte sie seine Arbeit fortsetzen.

Als sie 28 Jahre alt war, ging sie mit ihrem Cousin, einem Missionar der United Presbyterian Church, nach Westafrika, Südost Nigeria. Sie lernte von der Missionarin Euphemia Sutherland und lernte Efik, die Sprache der Einheimischen, und lebte unter ihnen, aß, was sie aßen, wohnte, wie sie wohnten – was dazu führte, dass sie von ihnen anerkannt war. Nach drei Jahren erkrankte sie an Malaria, ging zur Genesung zurück nach Schottland, genesen, kehrte sie wieder nach Afrika zurück. Dort gab es die Sitte, wenn ein Dorfältester gestorben war, dass Frauen und Sklaven getötet wurden, die ihm im Jenseits dienen sollten. Zudem gab es die Sitte, Zwillingskinder zu töten, weil sie Unglück bringen, sie galten als Fluch. Der Vater galt als Kind des Teufels und die Mutter als große Sünderin. Sie rettete zahlreiche im Busch ausgesetzte Kinder dadurch, dass sie Menschen ausschickte, die sie aufsammelte. Es heißt, dass manche Mission von Babys wimmelte. Missionare wie sie und der König Eyo Honesty II. bekämpften diese Sitte. Eines – vielleicht auch noch drei weitere – der geretteten Kinder adoptierte sie, Janie, nahm sie auch mit nach Schottland. Frauen besuchte sie in ihren Höfen und Kranken half sie, indem sie Medikamente verteilte und auch die Sitte, Verdächtige in einer Art Götterordal zu vergiften, bekämpfte sie. Sie hat wohl auch eine Gruppe maskierter Männer, die alle einschüchterten, dadurch demaskiert, dass sie einem die Maske heruntergerissen hat (erinnerte sie sich dabei an ihre Auseinandersetzung mit der Bande in der Jugendzeit?). Gleichermaßen bekämpfte sie Stammeskriege und Kannibalismus.

Als ihr wieder Malaria zu schaffen machte, ging sie zurück nach Schottland, pflegte ihre erkrankte Mutter und Schwester, hielt Vorträge mit Geschichten aus ihrem Wirkungsbereich. Als sie wieder in Afrika war, starben ihre Mutter und Schwester. Und sie fühlte sich freier, sich ganz auf ihre Arbeit zu konzentrieren. Kurze Zeit war sie auch mit einem 18 Jahre jüngeren Missionar verlobt. Darüber scheint wenig bekannt geworden zu sein.

In Nigeria half sie mit, ein Ausbildungszentrum zu gründen. Nachdem im Norden Nigerias Missionare ermordet worden waren, zog sie 1888 dorthin und lebte dort 15 Jahre. Sie schloss viele Freundschaften, hatte Auseinandersetzungen mit Behörden, lebte ganz einfach. Sie kümmerte sich um missionarische Arbeit, die Verkündigung umfasste, aber auch Streitschlichtung (sie wurde in späteren Jahren als Leiterin des Gerichts eingesetzt), Förderung des Handels, sie kümmerte sich um Bildung und soziale Veränderungen.

(Unter dem oben genannten Link von Humanists International finden wir die Aussage, dass sie nicht in erster Linie Evangelistin gewesen sei, sondern sich auf von mir genannte Tätigkeiten konzentriert habe. Ich vermute freilich, dass der Motor ihrer Aktivitäten in ihrem Glauben lag. Glauben kann nicht von Tätigkeiten getrennt werden. Er ist die Grundlage der Tätigkeit bei vielen Menschen. Auch dann, wenn sie etwas ganz anderes machen: der Glaube gehört zu ihrem Wesen. Besser schreibt der bbc Artikel, dass sie eine neue Art von Missionarin gewesen sei, weil sie unkonventionelle Wege einschlug. Nicht viele Menschen sollen durch ihr Wirken Christen geworden sein, aber sie lernten christliche Moral kennen und als gut anzusehen. Sie soll gesagt haben: Christus sandte mich, die frohe Botschaft zu verkündigen – und er wird Sorge für die Ergebnisse tragen. „Gott und ich sind immer die Mehrheit.“ Wie heißt es in dem Beitrag des Christian History Institutes: Mut ist Glaube, der die Angst besiegt. Zudem wird in dem Humanisten Beitrag Hexerei und Aberglaube mit dem Sklavenhandel verbunden. Das ist absurd.)

Die Malaria setzte sie Jahrzehntelang sehr zu, sodass sie 1915 geschwächt starb – auch das Wissen um den Krieg in Europa hat sie wohl geschwächt. Mit dem Gebet auf den Lippen, einer Efik-Formulierung: O Abasi, sana mi yok – O Gott, erlöse mich / lass mich gehen! ist sie gestorben. Sie wird als Königin von Okoyong bezeichnet und noch immer verehrt.

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Mary Slessor brachte Leben dorthin, wo die Kultur des Todes herrschte. der Tod schreckte sie nicht, darum konnte sie sich in Situationen hineinbegeben, in denen auch andere Missionare sich hineinbegaben, Situationen, die ihr das Leben hätten kosten können, weil die Kultur des Todes sehr dominant war. Die Kraft der Auferstehung Jesu Christi war das Werkzeug, Leben zu bringen bzw. wie sie auch erkannte: Der auferstandene, der lebendige Christus wirkte in ihr. Schlimme Taten von Menschen können Menschen lähmen: die die Kultur durchziehende Tradition, Zwillinge dem Tod auszuliefern, Menschen zu schlachten, damit sie andere im Tod begleiten und andere grausame Riten haben Macht, Menschen resignieren zu lassen. Aber durch die Kraft der Auferstehung hat sie sich diesen entgegengestellt. Sie formulierte in etwa: Ich weiß nicht, was die Zukunft bringt – aber ich weiß, wer sie bringt.

You Raise Me Up

Soweit ich sehe finden wir das schon im 19. Jahrhundert, dass ein Gedicht do formuliert wird, dass Glaubende es auf Christus beziehen können und Nichtglaubende auf die zwischenmenschliche Ebene. Dazu gehört auch dieses Lied. Im Grunde würde es die zwischenmenschliche Beziehung überdehnen – aber metaphorisch ist das freilich auch ein Kennzeichen Liebender.

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Die Karwoche und Ostertage zusammengefasst:

Ostern: Das Wichtigste in Menschheitsgeschichte

Gott durchbricht
mit der Auferweckung von Jesus Christus
die Todesverfallenheit.
Menschen ahnten es
in vielen Religionen,
dass es etwas gibt,
das weiterzuleben bedeutet.
In Christus zeigt Gott uns:
was über das Ahnen hinausgeht.
Jesus Christus lebt –
wir leben mit ihm.

Gott durchbricht
mit der Auferstehung von Jesus Christus
die Kultur des Todes:
Wir dürfen schon im Leben auferstehen
zu einer Kultur des Lebens.
Nicht Trauer, Resignation, Niedergang,
nicht üble Grenzen beherrschen uns:
Wir durchbrechen die Grenzen
mit der frohen Botschaft von Gott,
er will, dass wir in seinem Sinne leben.
In Schwachheit stark,
die Hoffnung ist nicht leer,
unvollkommene Liebe ist wertvoll.

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Ostern

Ostern:
Gott
schenkt
Leben.

Crazy, verrückt:
Auferweckung.
Weird, sonderbar:
Gott.

Crazy, verrückt:
Leben.
Weird, sonderbar:
Existenz.

Ostern:
Gott
schenkt
Leben.

*

Das Wort „Ostern“ kommt von dem Wort „Osten“ – das in der englischen Sprache noch deutlicher: Easter – East. Die Sonne geht im Osten auf – Jesus Christus ist wie die Sonne: Er macht die Welt hell und schenkt Wärme, er verändert uns – er verändert die Welt.

Wie die Menschen so sind
wagten sich sonntags in der dämmernden
Dunkelheit drei Frauen hinaus
Tränen überströmt Tränen leer den leblosen
Körper liebend zu ehren –
Wärme, Wahrheit, Liebe, Licht!
Ostern!
Er kam.
In ihre Wohnung.
In ihr Trauerhaus.
Er kam.
Jesus.
Der Messias, der Christus.
Auf einmal war er da.
Stärkte sie.
Schalom – Friede.
Wer versteht?
Freude ergreift.
Freude verströmt sich.
Wie ein wunderbarer Duft.
Im Herzen.
Im Haus. (2025)

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Perpetua

In meiner Reihe: https://blog.wolfgangfenske.de/2026/01/03/menschen-die-sich-nicht-unterkriegen-liessen/ möchte ich heute Perpetua vorstellen.

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Vibia Perpetua wurde 203 in Karthago hingerichtet, weil sie Christin war. Christen galten als Staatsfeinde – und die Hinrichtung von Christen sollte zeigen, dass der Römische Staat mächtiger war als die Christen und die Herrscher von Karthago wollten dem Kaiserhaus gegenüber zeigen, wie sehr sie ihm ergeben waren.

Es gab zwei Römerinnen, von denen etwas Schriftliches der Nachwelt vorliegt: Von Sulpicia aus dem 1. Jahrhundert vor Christus stammen wohl sechs Gedichte und von Claudia Severa (um 100n) haben wir eine Grußformel mit Unterschrift. Aber von Perpetua haben wir einen Tagebuchbericht, der in der Haft geschrieben wurde:  Passio Sanctarum Perpetuae et Felicitatis. Er ist ein äußerst wichtiger Text, nicht allein darum, weil er in die Gedankenwelt einer inhaftierten Christin Einblick gibt, sondern auch überhaupt Einblick gibt in das Denken einer Frau der römischen Antike. Sie schreibt als „Ich“.

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Wer war Perpetua? Sie war eine gebildete junge Frau aus reichem Haus. Sie und die Dienerin Felicitas wurden mit anderen Christen verhaftet, wurden erst in Untersuchungshaft, dann ins Gefängnis gebracht – sie wollten dem Glauben nicht abschwören. Als sie verhaftet wurde, war sie 22 Jahre alt und war Mutter eines Säuglings. Sie konnte ihren Sohn im Gefängnis nur wenige Tage sehen und ihn ernähren, weil die Wachen bestochen worden waren. Danach scheint er, zu ihrer Beruhigung, ihre Milch nicht mehr zu benötigen: „Und nach Gottes Willen hat es weiter die Brust nicht begehrt und diese hat mir auch keinen Schmerz gemacht, damit ich nicht durch die Sorge um das Kind und den Schmerz der Brüste zugleich gequält würde.“ Der verzweifelte Vater versuchte sie dazu zu überreden, vom Glauben abzuschwören. Vergeblich. Sie hatte großes Mitleid mit dem Vater – die anderen Familienmitglieder scheinen auch Christen gewesen zu sein, die das Leiden der Schwester (von der Mutter habe ich nichts gelesen, außer dass sie sich um ihre Enkelin sorgte) anders einordnen konnten. Felicitas war zu der Zeit schwanger und gebar im Gefängnis ihr Kind, das sie ihrer Schwester übergab. Einer von den inhaftierten Mitchristen ist wohl im Gefängnis getötet worden.

Die beiden Frauen wurden im Amphitheater mit den anderen Christen den wilden Tieren zum Fraß vorgeworfen anlässlich der Geburtstagsfeier zu Ehren des Gaetas / Geta – oder zu der Erhebung des 14 jährigen zum Caesar. Gaetas war Sohn des Kaisers Septimius Severus, wurde kurz nach dessen Tod mit seinem Bruder Caracalla Kaiser, wurde von diesem 211, 22 jährig (! wie Perpetua), ermordet – seine Anhänger fielen einem Massaker zum Opfer. Septimius Severus war in Nordafrika/Libyen geboren worden, was die Stadt Karthago stärker in den Mittelpunkt rückte. Caracalla hat nach der Ermordung seines Bruders die Damnatio memoriae verfügt, das heißt, dass Geta nicht mehr erwähnt werden durfte.

In dem Werk selbst werden zwei weitere Autoren erkennbar, der Herausgeber (1 und 14f.) und Saturus, einer der Inhaftierten, hat wohl seine Vision selbst hinzugefügt (11ff.). Es sei noch angemerkt, dass es natürlich in der Gegenwart eine Stimme gibt – das muss so sein – die das ganze in Frage stellt und meint, dass das ein christlicher Mythos sei.

(Was ich – als Nichtkenner der Zeit – für sonderbar halte, weil der Herausgeber Probleme damit hat, dass Perpetua anders gestorben ist, als erwartet. Er versucht das ein wenig zu verschleiern. Wenn er alles erfunden hätte, hätte er alles stärker abgerundet. Nur meine unmaßgebliche Sicht.)

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Der übersetzte Text: https://bkv.unifr.ch/de/works/cpl-32/versions/die-akten-der-hl-perpetua-und-felizitas-bkv/divisions/2

Perpetua schreibt: „Nach einigen Tagen wurden wir in den Kerker gesteckt und ich entsetzte mich, da ich noch nie eine solche Finsternis erfahren hatte. O schrecklicher Tag! Eine gewaltige Hitze; denn in ganzen Haufen wurden die Leute von den Soldaten hineingeworfen, und zuletzt quälte mich auch noch die Sorge um mein Kind daselbst.“ Das Kind wurde ihr, wie oben geschrieben, wenige Tage gebracht und sie bat Gott um eine Vision, wie es mit ihr weitergehen würde. Sie bekam eine. Sie träumte von einer Folter-Leiter an deren Fuß ein Drache war. Sie nahm den Drachenkopf als Stufe, um auf die Leiter zu kommen. Sie stieg die Leiter hinauf und kam in eine Art Paradiesgarten. Da wussten sie: Sie würden nicht befreit werden, sondern sterben. Und sie bekannte stolz, dass sie Christin sei vor dem Prokurator, also dem Richter. Vor dem Tag der „Festspiele“ hatte sie eine weitere Vision, dass sie nicht nur gegen Tiere kämpfen müsse, sondern gegen den Teufel selbst. Sie hat ihn besiegt und der Kampfrichter (Jesus?) sagte ihr: Tochter, der Friede sei mit dir! – sie hat durch ihr Leiden und ihr Sterben den Teufel besiegt.

Was ich an dieser Aussage spannend finde: Der Drachenkopf, das Böse, wird also benutzt, um Gott näher zu kommen. Sie hat sich nicht unterkriegen lassen. Und das bis zum Schluss. Die Versuchungen waren groß – aber sie ist diesen nicht erlegen, wie sie schreibt: sie fing an, ihre Hoffnung nicht mehr auf die Welt zu setzen. Auch wenn der Teufel zu siegen scheint, er wird dadurch überwunden, dass sie sich von ihm nicht einschüchtern lässt. In der Niederlage bekommen Christen den Sieg, weil Christus der Herr ist.

Es sei noch einmal auf Felicitas eingegangen – das war auch eine ganz großartige Frau. Der Herausgeber schreibt, dass sie bei der Geburt ihres Kindes viel litt. Da habe einer der Wachhabenden gesagt: „Wenn du jetzt so jammerst, was wirst du erst tun, wenn du den Tieren vorgeworfen bist, die du, als du nicht opfern wolltest, verachtetest? Sie aber antwortete: Jetzt leide ich selbst, was ich leide; dort aber wird ein anderer in mir sein, der für mich leidet, weil auch ich für ihn leiden werde.“ Erst verlor sie Blut, um menschliches Leben zu schenken, dann verlor sie Blut, um ihren Glauben zu bezeugen, ihr Leben bei Gott zu bekommen (vgl. 18).

Der Herausgeber weist auch darauf hin, dass der Tribun die inhaftierten Christen nicht mehr richtig ernähren wollte. Das fand Perpetua gar nicht gut und wandte ein, dass es doch eher zu seinem Ruhm gereiche, wenn sie stark und fett in der Arena auftreten würden. Und so bekamen sie mehr zu essen. In diesem Zusammenhang wird auch geschrieben, dass der Gefängnisaufseher und auch andere Christ wurden. Bevor sie in die Arena geführt wurden, sollten sie die Kleidung heidnischer Priester anziehen. Das lehnten sie ab und durften so in die Arena geführt werden. Sie bekannten in der Arena den Glauben, wiesen darauf hin: „Du richtest uns, Gott wird dich richten“, woraufhin sie ausgepeitscht wurden. Die Männer wurden Leoparden und Bären vorgeworfen, die beiden Frauen wurden leicht bekleidet einer wilden Kuh ausgeliefert, überlebten und wurden dann mit dem Schwert getötet. Von Felizitas ist nicht mehr die Rede.

Interessant finde ich auch etwas anderes. Der Herausgeber schreibt, dass Perpetua bei dem Einzug ins Amphitheater „durch den hellen Blick ihrer Augen die Blicke aller niederschlug“. (18) In der Vision des Saturus steht, dass Perpetua zu ihm gesagt habe: wie ich im Fleische fröhlich war, will ich es jetzt (im Himmel) noch mehr sein. Für mich zeigt das, dass sie als ein besonders starker, fröhlicher Mensch angesehen wurde. Sie war wach und aufmerksam – wodurch wir eben auch diese ihre Aufzeichnungen überliefert bekommen haben.

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Jesus Christus für mich gestorben

Für mich muss keiner sterben.
Ich stehe für das ein,
was ich angestellt habe.

Wer bekennt,
dass Jesus Christus für mich gestorben ist,
steht für das ein, der er war und ist.

Er erkennt und merkt:
Ich versuche für mich einzustehen,
was mich von Gott und Mensch trennt,
bekomme ich selbst nicht in den Griff,
es übersteigt meine Kräfte –
überhaupt mein Verstehen.

Die Tiefenpsychologie lehrt:
Der Mensch ist nicht Herr in seinem Haus:
Ich verstehe mich nicht vollständig.

Der christliche Glaube lehrt:
Der Mensch ist nicht Herr in seinem Haus:
Was ich nicht verstehe:
Die Unermesslichkeit der Sünde.
Verstehe ich das,
verstehe ich auch:
Die Unermesslichkeit der Liebe Gottes.