John Steinbeck / Johann Adolph Großsteinbeck

Über den Großvater von John Steinbeck, Tischler Johann Adolph Großsteinbeck (1832-1913), heißt es auf Wikipedia:

„Am 1. Juli 1854 heiratete er in Palästina die amerikanische  Missionarstochter Almira Anne Dickson (* 2. Okt. 1828; † 1. März 1923). Beide gehörten zu Familien, die dort seit 1854 in der evangelikal-messianischen Siedlung „Mount Hope“ lebten. Nachdem benachbarte Araber im Januar 1858 Johann Adolphs Bruder ermordet sowie dessen Frau und Schwiegermutter vergewaltigt hatten, wanderten er und seine Frau in die USA aus.“

Das weckt natürlich mein Interesse. Was hat es mit diesem Mount Hope auf sich? Das erfahren wir dann im englischen Wikipedia: https://en.wikipedia.org/wiki/Mount_Hope,_Jaffa

Zwei Gruppen von Protestanten, die glaubten, dass Jesus Christus bald wiederkommen würde, wanderten nach Israel – damals Palästina – aus. Um sein Wiederkommen zu beschleunigen, wollten sie Juden in Sachen Landwirtschaft ausbilden. Die eine Gruppe kam aus dem Umfeld von Wuppertal-Elberfeld, unter anderem die Großsteinbecks, die andere aus Philadelphia, Amerika, Clorinda Minor (1) mit ihrem Sohn, später kam eine weitere Familie, von Walter Dickson, aus den USA nach. Clorinda Minor pachtete Land bei Jaffa/Tel Aviv, auf dem die Familien eine Farm errichtet haben: Mount Hope. Es fand eine Doppelhochzeit statt: Johann Großsteinbeck, der Großvater von John Steinbeck, heiratete 1854 Almira Dickson und sein Bruder heiratete Maria Dickson. Ein Jahr später kam ein Finanzier (2) und kaufte das Land, auf dem dann der Obstgarten ausgebaut wurde, der dazu dienen sollte, Juden landwirtschaftlich zu schulen. Das Leben war sehr schwer wegen Malaria und Schikanen der Araber aus der Gegend. Clorinda starb und nach und nach zogen Familien wieder in die USA. Denn, wie Herman Melville (Autor von Moby-Dick), der die Farm besuchte, schrieb, wurden diese Menschen nur ausgenutzt. 1858 überfielen fünf Einheimische die Farm. Sie ermordeten den Bruder von Johann Großsteinbeck und vergewaltigten die Frau und die Schwiegermutter. Vier der Kriminellen wurden, Palästina gehörte zum Osmanischen Reich, festgenommen und zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Überlebenden wanderten in die USA aus.

Der Enkel, John Steinbeck wurde dann 1902 in Kalifornien geboren. Seine vielen Bezüge zur Bibel und zum christlichen Glauben werden von der Familientradition her verständlich.

Ca. 100 Jahre später wurde übrigens in der Gegend von Mount Hope eine Berufsschule gegründet.

(1) Clorinda Minor versuchte Juden zum christlichen Glauben zu bekehren und schrieb in einem Brief, dass die Juden in Palästina sehr geschwächt seien, sodass sie selbst mit Unterstützung kaum arbeiten können. https://en.wikipedia.org/wiki/Clorinda_S._Minor

(2) Moses Montefiore (1784-1885) war italienisch-britischer Bankier, der viel Geld spendete, um Industrie, Wirtschaft, Bildung zu fördern. Er gründete 1860 die erste jüdische Siedlung außerhalb der Altstadt von Jerusalem – was ein sehr gefährliches Unterfangen war, da Kriminelle die Gegend verunsicherten. Er war 1836 zum ersten Mal nach Palästina gereist, weil ein Erdbeben unter anderem Tiberias ziemlich zerstört hatte. Er half so gut er konnte. Es ist hier nicht Raum, seine hilfreichen Taten auch nur annähernd zu beschreiben.

Jürgen Habermas † + Künstler und Politik + Gift-Schlangen am Busen + Politische Tricksereien + Über ApolloNews und andere Themen

Jürgen Habermas

Jürgen Habermas ist im Alter von 96 Jahren gestorben. Von diesem Philosophen habe ich so manches positiv wahrnehmen können und gelernt. Zu seinem 80. Geburtstag schrieb ich im Blog (https://blog.wolfgangfenske.de/2009/06/18/habermas/ die Links habe ich entfernt, weil sie nicht mehr aktuell sind):

Jürgen Habermas, der große Philosoph, wird heute 80 Jahre alt. Gestern Abend war ich anlässlich der Eröffnung seiner Werkschau in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt: „Die Lava des Gedankens im Fluss…“. Es waren sehr viele Menschen anwesend, die den recht guten Reden lauschten. Wer von Habermas nicht so viel weiß: lese einführend Wikipedia.
Nur eine Anmerkung: Wir Menschen können nur wenig beweisen – und haben viel Meinungen. Wie gehen wir damit um? Wir können einander beschimpfen, ablehnen, ausgrenzen, beschweigen, anschweigen, körperlich aggressiv werden… – doch letztlich bleibt und nur eines übrig: argumentieren, argumentieren, argumentieren. Aber dazu gehören viele Voraussetzungen, unter anderem: Man nimmt den anderen ernst, man weiß selbst über das, was man sagen will, Bescheid (man hat seinen Standpunkt reflektiert – was ja auch nicht selbstverständlich ist), man hört dem anderen zu, man achtet darauf, dass man auch zu Wort kommt, man ist bereit, vom anderen zu lernen und versucht diese Bereitschaft auch im anderen zu erkennen… usw. Dazu gibt es natürlich mehr zu sagen, als diese paar Sätze – aber ums Argumentieren geht es …

Künstler und Politik

Ich bin schon der Meinung, dass Künstler sich politisch äußern können, wenn sie das Bedürfnis haben. Sie sind ja normale Bürger. Eben, normale Bürger. Von daher: zu erwarten, dass ihr Wort mehr Gewicht hat als andere normaler Bürger, dass sollten alle sich abschminken. Sie sind natürlich Multiplikatoren wie Journalisten und andere bekannte Menschen, die sich öffentlich äußern. Sie haben vielleicht den ein oder anderen fan, der nicht mehr frei denken kann und tut, was sie sagen. Aber letztlich ist es dann unangebracht, wenn Künstler davon ausgehen, dass ihr Wort mehr Gewicht habe als das anderer normaler Menschen. Wenn sie aber übergriffig werden, den politischen Diskurs verhindern wollen durch Erpressung (dann ziehe ich aus dem Land weg) oder Drohungen aussprechen bzw. den Verbot einer Partei fordern, fordern, dass politische Gegner keine öffentliche Bühne haben dürfen, dann kann man ihnen nur sagen: Demokratisches Verhalten sieht anders aus.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://nius.de/ausland/news/kiss-legende-gene-simmons-teilt-gegen-woke-kuenstler-aus-macht-eure-kunst-und-haltet-das-maul

Schlangen am Busen

Wir züchten in unserer freien Welt die Gift-Schlangen an unserem Busen: https://apollo-news.net/hunderte-antisemiten-jubeln-mitten-in-new-york-ueber-chamenei-und-die-hamas/ und: https://apollo-news.net/globalisierung-der-intifada-eine-welle-antisemitischen-terrors-berzieht-den-westen/

Politische Tricksereien

Politik sollte möglichst sauber sein und für ihr aktivistisches Engagement sich nicht auf Studien berufen, die fragwürdig sind. Aber es geht denen ja doch nur um ideologischen Aktivismus. Von daher kommt alles recht, was diesen unterstützt. Ob es nun der Realität entspricht, ob etwas differenzierter zu sehen ist – das ist alles nicht Sache von Ideologen. Sie brauchen ihr Schwarz-Weiß-Denken, sie brauchen ihr Narrativ und Feindbild. Spannend ist nur die Frage: Warum machen die das? Was wollen sie in der Gesellschaft wirklich bewirken?

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/tag-gegen-islamfeindlichkeit-in-berlin-wie-undurchsichtige-muslimische-netzwerke-eine-bedrohung-konstruieren/

Über ApolloNews und andere Themen

Larissa Fußer: https://apollo-news.net/die-marionetten-verschwoerung-der-gruenen-angriff-auf-apollo-news/

Menschen, die sich nicht unterkriegen lassen

In meiner Reihe, Menschen, die sich nicht unterkriegen lassen (https://blog.wolfgangfenske.de/2026/01/03/menschen-die-sich-nicht-unterkriegen-liessen/ ), werden Menschen wahrgenommen, die tapfer und mutig bis zuletzt durchgehalten haben. Sie haben am Ende ihres Lebens vielfach Würdigungen durch andere erhalten, konnten selbst erkennen, auch ohne Würdigung: Ich habe mich nicht unterkriegen lassen. Vor allem konnten diese Menschen in ihren Notzeiten nicht erkennen, was einmal werden wird. Sie haben versucht, das Nächstliegende zu tun und sind so Schritt für Schritt vorangekommen.

Es werden in dieser Reihe auch Menschen genannt, die keine Würdigung erhalten haben. Erst nach ihrer Lebenszeit wurde erkannt, was sie geleistet haben. Das ist vor allem dann der Fall, wenn Menschen aufgrund politischer Situationen verfolgt und hingerichtet wurden.

Die Mehrheit der Menschen wird wohl ein anderes Leben leben: Ohne irgendwelche Würdigungen, weder zu Lebzeiten, noch danach: Menschen, die durch Kriminelle aus dem Leben gerissen wurden, denen eine Krankheit oder körperliches und psychisches Leiden ein Leben verhindern, das sie sich erwünscht haben; Menschen, die Menschen ausgeliefert sind, die es nicht gut mit ihnen meinen, sie erniedrigen, demütigen, sie in der Hand haben, ohne dass sie einen Ausweg finden, Menschen, die sich abrackern, aber dennoch nicht – wie man sagt – auf den grünen Zweig kommen. (1)

In meiner Reihe habe ich vielfach Menschen vorgestellt, denen der christliche Glaube eine Kraft dazu war, weiterzumachen. Gott hat sie gestärkt, der Geist Gottes hat ihnen durch Wirren hindurch den nächsten Lebensschritt gezeigt, den sie aus der Liebe Jesu Christi gehen konnten. Auch wenn es Schritte zurück waren. Entsprechend schauen sie aus dem Glauben heraus zurück auf ihr Leben. Vor allem aber auch darum, weil sie rückblickend und in der Vergangenheit vorausblickend ihren Lebensweg aus Gottes Hand genommen haben.

Viele Menschen, die in dem Leben feststecken, die keine Auswege finden, die unter den Fesseln anderer Leben, können wie die hier Vorgestellten ihr Leben in der Notzeit Gott in die Hand legen, Kraft aus Gott schöpfen. Es sind nicht selten die Vorstellungen von einem gelungenen, schönen, guten, erfolgreichem Leben, die ein Leben erschweren, unzufrieden machen, niederdrücken. Menschen, die ihren Lebensweg aus Gottes Hand nehmen, haben eine andere Perspektive: Es geht nicht um ein gutes Leben – es geht darum, um ein Leben aus Gottes Hand zu führen.

So ist auch nicht das erfolgreiche Leben der in meiner Reihe gezeigten mein Hauptthema, sondern dass Hauptthema ist: Wie haben sie in der jeweiligen Zeit der Not agiert und reagiert. Das ist jedoch biographisch im Detail kaum zu erfassen. Was haben sie in der jeweiligen Situation gedacht, was hat ihnen Kraft gegeben, wie sind sie mit den jeweiligen Niederlagen umgegangen? Es ist nur erkennbar, anhand der mir vorliegenden Informationen, mit welcher Grundmelodie sie ihr Leben gelebt haben. Und die Grundmelodie ist vielfach der Glaube an Jesus Christus. Aus dieser Grundmelodie erschließe ich dann, dass sie in ihrer jeweiligen Not aus diesem Glauben heraus gelebt und die Notlage überwunden haben.

Der christliche Glaube bietet auch Besonderheiten: Jesus Christus hat Not der anderen überwunden (Wundererzählungen) – aber selbst litt er an den Menschen, den Seinen wie den Fremden, erlitt Folter und einen Tod, der ihn Gaffern und Feinden zur Schau stellte. Aus menschlicher Sicht gibt es nichts Entwürdigenderes, nichts, das den Lebensweg dieses Menschen als ein gelungenes Leben erkennen lässt. (Wie hat Jesus als Mensch diesen seinen Lebensweg rückblickend beurteilt?) Von daher nehmen Glaubende steinige und sumpfige Lebenswege an, wie Jesus, durch Kämpfe hindurch. Für Glaubende bleibt Jesus Christus aber nicht in diesem Leiden und Sterben und im Tod stecken, sondern Gott ist es, der ihr Leben beurteilen wird.

Nicht der Mensch beurteilt letztlich, was ein gelungenes, schönes, gutes, erfolgreiches Leben ist. Weder andere Menschen können mein Leben beurteilen, noch kann ich mein Leben beurteilen. Es ist Gott. Er führt mich auf meinem mir ganz besonders anvertrauten Lebensweg, auch wenn es ein Weg des Leidens, der Erniedrigung ist. Er führt mich zur Vollendung. Das bedeutet aber nicht, dass ich nicht mit Gott Wege suche, aus üblen Situationen und Zeiten herauszukommen. Das lehrte auch Jesus: nicht in dem Leiden steckenbleiben, sondern mit Gott Auswege suchen und gehen. Wenn es aber keine gibt, dann gilt es mit Gott den Weg, welchen auch immer, zu gehen.

Die Lebenswege sind keine Wege, die wir Menschen allein gehen. Auf dem Lebensweg gibt es viele wohl gesonnene Menschen, viele üble Menschen. Wer den Lebensweg mit Gott geht, hat einen ganz besonderen Umgang mit den Menschen auf dem Lebensweg. Das erkennen wir auch an so manchen Lebenswegen der von mir vorgestellten Menschen.

(1) Ich habe viele Trauerreden gehalten. In diesen habe ich versucht so gut es geht, den Lebensweg des jeweils verstorbenen Menschen zu würdigen. Angehörige wünschen Lebenswege so zu sehen, dass sie irgendwie gut waren, in welchem Sinne auch immer menschlich, erfolgreich waren. Manche konnten nur mit Mühe von dem Verstorbenen Gutes berichten, wollten aber, dass nicht das Schlimme dominiert. Zumindest habe ich das nicht erfahren. Aber letztlich kann auch die beste Rede einem Menschen in seiner Vielfalt, seinem Wesen, Denken, Fühlen nicht gerecht werden. Selbst eine wohlwollende Würdigung muss in dem stecken bleiben, was andere von einem Menschen dachten, wie sie ihn wahrnahmen, interpretierten – und das ist immer nur ein kleiner Klecks an der Oberfläche.

Datenschutzerklärung: https://www.wolfgangfenske.de/impressum-datenschutzerklaerung/ Und: https://www.wolfgangfenske.de/provokationen-zum-tag-16/

Provokation zum Tag + Angriffe auf Politiker + Rückwärtsgewandtheit + Justiz und AfD + FDP + Politische Lage + Anderssein nicht akzeptieren + Feuerwehr zu schnell gefahren + Hellbrise + Latent islamistisch + Wer kritisiert wird bekommt Preise

Provokation zum Tag

Angriffe auf Politiker

Von manchen Parteien wird es zu recht kritisiert, dass Kommunal-Politiker angegriffen werden. Aber es geht nicht an, die Kritik hochschwappen zu lassen, wenn es um Politiker der Blockparteien geht, sondern es müssen die Angriffe auf alle Parteien gleichermaßen kritisiert und in einer konzertierten Aktion abgelehnt werden. Wer Linksextreme andere angreifen lässt, gibt ihnen Raum – und gibt auch Raum für den Verdacht, dass sie solche Angriffe gutheißen. Und das wäre eine vollkommen antidemokratische Gesinnung.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://nius.de/gesellschaft/news/linksextreme-anschlaege-afd-politiker-wuppertal-2025-tim-schramm-leon-bergen-frank-schnaack

Rückwärtsgewandtheit

Manche SPDler und CDUler kann man die Trauer nachempfinden: Ach, war es früher schön, als es nur noch ARD, ZDF, FAZ, SZ, Spiegel, Stern und die böse Bild gab. Und ein paar andere noch dazu. Nun ist die gute alte Zeit vorbei – und es gibt nur noch Schund und Böses in den Medien: Hass und Häme und Hohn.

Komisch ist, dass ich auch sehr viel Gutes in den Sozialen Medien finde. Was schauen die sich an, dass sie immer nur Übles auf ihren Bildschirm gespült bekommen? Dieses Schwarz-Weiß-Denken, das unsere rückwärtsgewandte Politiker ergriffen hat, ist politisch gefährlich, weil sie die Macht haben, wegen ihrer populistischen und propagandistischen Einseitigkeit Freiheit einzuschränken.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/verbreitung-von-hetze-hohn-und-hass-steinmeier-wirft-den-deutschen-nicht-nur-kleinmut-vor/

Apropos ZDF: Himmler hat einen Feind ausgemacht, gegen den das ZDF kämpfen möchte – und zwar: ganz neutral. Spannend, die Quadratur des Kreises, die sich mancher zutraut.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://nius.de/analyse/news/so-kam-zdf-intendant-nobert-himmler-zu-seiner-zweiten-amtszeit

Justiz und AfD

Echt? Der neu gewählte Präsident der Justizpressekonferenz, der bei der taz Justizkorrespondent war, fordert einen neutralen Umgang mit der AfD? Gibt es irgendeinen Haken, den ich nicht erkennen kann? Hat der Artikel ihn falsch verstanden?

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/vorsitzender-der-justizpresse-fordert-bundesverfassungsgericht-als-schiedsrichter-zugunsten-der-afd/

FDP

Tja, FDP. Wir hätten eine liberale Partei, die wirklich liberal ist, so nötig. Aber die Weichen wurden falsch gestellt, sie machten mit bei Modethemen, anstatt Rückgrat zu zeigen, und so wird sie eben zwischen den anderen Parteien zermahlen. Es wurde aber schon vor vielen Jahren angemahnt: FDP, geh einen anderen Weg! Das ist nicht passiert – nun bekommt sie die Quittung.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/ampel-absturz-in-rheinland-pfalz-spd-grne-fdp-koalition-strzt-von-ber-50-auf-35-prozent/

Politische Lage

Wie gehabt: ärgerlich und, wie manche es sehen: für das Land schädlich. https://nius.de/politik/news/steuererhoehungen-schulden-kernkraft-selbstaufgabe-der-union und: https://apollo-news.net/in-der-cdu-entbrennt-ein-steuerstreit-dabei-sind-erhhungen-fast-schon-gesetzt/

Koalition in Baden-Württemberg zur Not nicht realisieren. Die Grünen Özdemirs haben keine Mehrheit im Parlament – von daher hat die CDU die Chance, nicht alles mit sich machen zu lassen. Aber ob die wirklich den Mut haben? Nun denn, sie fordern, dass das Wahlergebnis ernst genommen wird. Auf der anderen Seite macht die grüne Jugend Druck. Auch die Grünen sind sich nicht grün wie Özdemir. Es wird spannend im Ländle. Kretschmann hat als Autorität die grünen Grünen etwas im Zaum halten können. (Etwas, denn auch er hat zugelassen, dass das Land vor die Hunde geht.) Ob es Özdemir auch hinbekommt? https://apollo-news.net/koalition-im-zweifel-platzen-lassen-in-der-cdu-begehrt-man-gegen-ein-weiter-so-mit-den-gruenen-auf/ und https://apollo-news.net/gruene-jugend-attackiert-oezdemir-ein-gutes-wahlergebnis-ist-kein-wert-fuer-sich/

CDU und Linke im Osten – ohne wird es kaum gehen, weil die Brandmauer eingehalten wird. Aber er wird die Merz Taktik fahren: wir gehen davon aus, dass wir CDUler die Mehrheit bekommen. Wenn nicht, muss man halt mit den Linken koalieren, weil die Wähler so dumm waren und die CDU nicht mehrheitlich gewählt haben. Irgendwelche Ausreden solcher Art wird es geben – wir kennen ja inzwischen so manches aus der politischen Trickkiste. Haseloff auf schmierigem Grund.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.youtube.com/watch?v=ISNG8FolgmU und: https://www.youtube.com/watch?v=5ghnJt5cUYA (Ich finde sowas tragisch. Da ist einer überfordert und bekommt es vor lauter Emotion mit Argumenten nicht hin.)

Anderssein nicht akzeptieren

Und manche köcheln in ihrem Saft. Weil sie sich als die besseren Menschen wähnen. https://apollo-news.net/schimpftiraden-und-e-mail-terror-anja-reschke-leistet-sich-befremdliche-mnnerhass-show/

Was ich an chinesischen TikTok-Filmchen interessant finde: Sie stellen Frauen als genau solche Menschen dar wie sie Männer darstellen. Sie sind furchtbar böse – sie sind sehr gut. Dass Frauen auch Menschen sind – wie Männer Menschen sind, muss sich bei manchen Ideolog:innen erst noch herumsprechen. Überlegenheit statt Gleichwertigkeit. Aber, die haben Recht. Ich finde auch, dass Frauen bessere Menschen sind. Die, die es nicht sind, zählen nicht.

Feuerwehr zu schnell gefahren

Ein Feuerwehrmann, der mit Blaulicht gefahren ist, wurde geblitzt, bekommt Punkte in Flensburg, bekommt Fahrverbot und 368€ Bußgeld. Er wirft hin. Das gibt Nachrichten, die man nicht glauben möchte und kann. Das ist einfach nur irre, Menschen, die helfen möchten von irgendwelchen Bürokraten Knüppel zwischen die Beine geworfen zu bekommen.

Im Nachhinein passierte noch Kurioseres: Im Nachhinein wollte man gnädig sein, er solle was spenden, dann wolle man von der Strafe absehen – wie kurios ist einmal das, und dann: Es hat sich im Nachhinein herausgestellt, dass es nicht ganz so brenzlig war – und das wird als Argument dafür benutzt, die Strafe zu begründen. Tja. liebe FeuerwehrLeute: ihr müsst einen prophetischen Blick haben – solche Bürokraten verlangen das von euch.

Das kommt nun vor Gericht. Hoffentlich richtet es vernünftig, damit spätere Einsätze nicht langsamer ablaufen, nur weil Rettungskräfte und Polizisten Angst haben müssen, irgendwo zu schnell gefahren zu sein. Einschüchterungen sind übel. Ich vermute einmal, dass die meisten verantwortungsvoll denken – denn ohne Verantwortung tragen zu können und zu wollen, würden diese Menschen solche schweren Aufgaben (Feuerwehr, Krankenwagen, Polizei) nicht wahrnehmen.

*

Ordnung ist gut und wichtig.
Mit Ordnung muss verantwortlich umgegangen werden,
damit sie sich nicht gegen Menschen richtet.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.youtube.com/watch?v=ZBXOyQtM_Qc

Hellbrise

Gefahren der EnergiePolitik: https://www.youtube.com/watch?v=F15uFpFURfo

Latent islamistisch

Eine sonderbare Formulierung. Werden jetzt fromme Muslime als latent islamistisch bezeichnet? Es ist mir auch aufgefallen, dass junge Muslime vermehrt nicht islamistisch sind im Sinne von gewaltbereit, sondern dass sie sich intensiv muslimisch gebärden – womit die Ablehnung und Unterwerfung anderer schon dazugehört in dem Sinne: Wir sind besser als ihr. Womit freilich auch die staatliche Gesetzgebung nicht anerkannt wird. Aber ist das schon islamistisch oder nur fromm muslimisch? Von daher finde ich den Begriff latent islamistisch sehr interessant: Ist er Platzhalter für sehr fromm, weil man nicht Muslime mit islamistisch verbinden will?

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/junge-muslime-zu-40-prozent-islamistisch-innenminister-warnt-vor-kampf-gegen-den-staat-im-gewand-von-multikulti/

Wer kritisiert wird, bekommt Preise

Ich hatte schon häufiger das Thema: Wer von Rechten kritisiert wird, bekommt von Linken Preise. Ob das auch hier kausal zusammenhängt? https://apollo-news.net/fr-ihr-engagement-gegen-wissenschaftsskepsis-mai-thi-nguyen-kim-erhlt-den-grimme-preis/ Oder wird gewählt – erst recht. Ist eigentlich bekannt, warum die Gegenkandidatin ihre Kandidatur zurückgezogen hat? https://nius.de/medien/news/fernsehrat-waehlt-norbert-himmler-erneut-zum-zdf-intendanten

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Provokation zum Tag + Michael Kitzelmann (1916-1942) + Unterdrückungssystem + Wähler mögen Demokraten + Studien / Medien ÖRR + Freiwilliges Übel + Wenn Jusos recht haben / Grüne und ihr Griff zur Macht + Briten: aufs Tier gekommen + Europäischer Verdienstorden + Linke im Aufruhr + Islam(isten) und Kindeswohl + Zur Gaza-Flottille

Provokation zum Tag

Michael Kitzelmann (1916-1942)

Infos aus: Jakob Knab: Empörung über den weltanschaulichen Vernichtungskrieg im Osten. Der katholische Leutnant Michael Kitzelmann, in: Wolfram Wette (Hg): Zivilcourage. Empörte, Helfer und Retter aus Wehrmacht, Polizei und SS, Fischer Taschenbuch Frankfurt 2. Auflage 2006, 35-49 und: https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Kitzelmann (s. auch: „Stille Helden“ und meine Reihe: https://blog.wolfgangfenske.de/2026/01/03/menschen-die-sich-nicht-unterkriegen-liessen/ )

*

Kitzelmann ist in Bayern aufgewachsen, war katholisch geprägt, dachte daran, evtl. Priester zu werden. Das Zölibat störte ihn jedoch. So wollte er Lehrer werden, da damit aber verbunden war, in eine nationalsozialistische Organisation einzutreten, studierte er Philosophie, ging zur Wehrmacht, wurde Leutnant, war Kompaniechef (Maschinengewehr-Kompanie). Er war dabei, als Österreich „angeschlossen“ wurde, war dabei, als die Wehrmacht in Paris einmarschierte, wurde dann im Kampf gegen Polen und die Sowjetunion eingesetzt, auch gegen Partisanen.

Kitzelmann ließ sich manchmal von der Euphorie der Zeit anstecken, als es um Siege ging, war jedoch immer wachsam gegenüber Ungereimtheiten, Ungerechtigkeiten und hielt an seinem Glauben fest. So eckte er auch im Bereich seiner Kameraden immer wieder an. So wurde ihm Kollaboration mit dem Feind vorgeworfen, als er in Frankreich Gottesdienste besuchte (wogegen er damit argumentierte, dass ja die Soldaten auch zu Bordellen hin gekarrt werden). Er sollte für das Kriegsarchiv zum Lob Hitlers auch den Kriegszug schriftlich schildern. Da er negative Aspekte nicht verhehlte, er sie streichen sollte, zog er seine Schilderung ein, weil er nicht bereit war, gegen die Realität zu schreiben.

Im Kampf gegen die Sowjetunion beklagte er, dass das Heer wie Heuschrecken über Dörfer herfällt, die Menschen danach nichts mehr zu essen hätten. Während Bischöfe den Krieg noch verharmlosten und Durchhalteparolen an Gläubige verkündeten, hat Kitzelmann die Realität gesehen und erkannt, dass der Kampf gegen die Sowjetunion zu einem „Massengrab des deutschen Volkes“ führen wird (42). Er erkannte, dass „die braunen Hunde“ gegen „gottlosen Bolschewismus“ kämpfen lassen, aber im Heimatland die Kreuze von den Wänden reißen. Er begann die nationalsozialistische Bewegung abzulehnen und Befehle zu kritisieren: „Wenn diese Lumpen siegen, dann kann und will ich nicht mehr leben.“ Er schrieb über seine Einstellung in Briefen, hielt auch nicht den Mund unter den Kameraden und wurde verraten. Während er in einem Lazarett gepflegt wurde, wurde er denunziert und wurde am Karfreitag 1942 zum Tode verurteilt. Saeine Mutter setzte sich für ihn ein, bekam aber zu hören, dass sie froh sein solle, wenn sie nicht auch verhaftet werden würde. Er vergab dem Denunzianten. Im Juni 1942 wurde er hingerichtet. In der Zeit der Gefangenschaft schrieb er ein Tagebuch, das wie die Briefe einen Menschen zeigt, der aufgewühlt zu Gott schrie, aber auch Kraft aus dem Glauben empfing.

„Jetzt kenne ich die volle Wut dieser Wehrgesetze. Über Nacht war ich als Verbrecher gebrandmarkt nur weil ich ein paar abfällige Bemerkungen über die Regierung gemacht hatte. Und dafür muss ich offenbar mein Leben, meine Ehre, meine Freunde und meinen Platz in der menschlichen Gesellschaft verlieren … Habe ich nicht meinem Land ehrenhaft vier Jahre gedient? Ich war zwei Jahre an der Front, nahm an drei Kriegszügen teil und erwies meine Treue oft genug. Ist das der Dank meines Vaterlandes?“ Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Kitzelmann

Das Gymnasium seines Geburtsortes hat eine Gedenktafel angebracht, auf der unter anderem steht, dass er „für die Freiheit des Denkens und Glaubens“ hingerichtet worden sei.

Fortsetzung folgt.

Unterdrückungssystem

Ein tyrannischer Staat kann nur so lange existieren, so lange er Menschen rekrutieren kann, die von ihm profitierend andere unterdrücken. Und so ist es auch im Iran. Die Tyrannen oben können nur ihre Tyrannei ausüben, weil sie Menschen an der Leine haben, die für sie die Gegner ausschalten. Und dann natürlich benötigt so ein Regime diejenigen, die eingeschüchtert nicht wagen, gegen es aufzutreten und sich für Aktionen pro Regime instrumentalisieren lassen. Und nachdem die obersten der Tyrannen angegriffen wurden, gehen die Angriffe nun gegen diejenigen vor, die durch Brutalität das Regime stärken.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://nius.de/analyse/news/unterdruecker-unter-druck-wie-die-drohnen-attacken-auf-die-basidsch-miliz-eine-neue-phase-im-iran-krieg-einlaeuten

Wähler mögen Demokraten

Wenn eine demokratische Partei – die Oppositionspartei – von Blockparteien drangsaliert wird, dann mögen es so manche demokratisch gesinnten Wähler nicht so gerne – auch nicht, wenn Medien sich den Blockparteien anbiedern. Und manche, die sich Demokraten nennen, entpuppen sich als antidemokratische Aktivisten, weil sie Opposition bekämpfen. Und so Netzwerken sie sich zusammen, die Gegner der Opposition: Parteien, Medien, „Experten“ – wunderbar ausgewählt, so ausgewählt, dass man der Opposition mächtig eins hinter die Löffel geben kann.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://nius.de/analyse/news/systematischer-ausschluss-afd-rheinland-pfalz-landtagswahl-2026 und https://nius.de/kissler-kompakt/news/ard-kaempft-gegen-afd-das-entspricht-nicht-dem-programmauftrag

Studien / Medien-ÖRR

Studien sind immer schon Thema in meinem Blog. Ich denke, Studien, die müssen von neutralen Menschen überprüft werden, bevor sie an die Öffentlichkeit gelassen werden. Denn mit Studien kann man wunderschön manipulieren. Da geben sich Leute welcher Couleur auch immer einen wissenschaftlichen Anstrich. Aber das ist für mich neu – zumindest kann ich mich nicht daran erinnern, dass eine Studie mit den Federn der TU-Berlin geschmückt wird, also einem sehr wissenschaftlichen Anstrich gibt. Und so wird das Werk eines Aktivisten auf einmal zu einer wissenschaftlich geschminkten Studie.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://nius.de/medien/news/doch-kein-antifeministisches-netzwerk-spiegel-faellt-auf-angebliche-tu-studie-rein

Immer mehr Fake News in unseren Medien werden entdeckt: https://www.youtube.com/watch?v=wtLF9Re1o0I

Wer einmal lügt, dem traut man nicht, auch wenn er dann die Wahrheit spricht – alte Sprichwörter sind doch immer wieder mal gut. Aber manche scheinen diese Sprichwörter zu ignorieren. Und so fällt immer mehr Menschen auf, dass herumgelogen wird, um Menschen zu manipulieren. Manchmal denke ich auch: um sich selbst zu betrügen. Egal. Weil immer mehr entdeckt wird, erkennen auch immer mehr Menschen, was da hinter den Kulissen so passiert, Sie merken: Das sind keine versehentlichen Einzelfälle – das hat alles System!

*

Spannendes Beispiel wie hier einer „Schmutzkampagne“ interpretiert – weil es ihm gerade so in den Kram passt. Lustig: https://www.youtube.com/watch?v=J_Nb2XJxkwY (Schon, aber Merz dachte, dass er allein regieren könnte. Diese Naivität hatte mich schon nach der Wahl gewundert. deswegen wurden ja die Wähler beschuldigt, dafür verantwortlich zu sein, dass Merz nicht so kann, wie er wollte. Also von daher sehe ich das auch so wie Anna Schneider. Mit Blick auf die SPD – genau, das habe ich auch geschrieben: Sie wird im Grunde zerrissen zwischen Sozialdemokraten und äußerst aktiven Sozialisten. Von daher wird es schwer sein, dass jemand kommt und sie aus dieser Zerrissenheit herausholt. Sie wird immer sozialistischer – aber dann halten sich die Sozialisten doch lieber an Die Linke. Von daher kann die SPD nicht mehr gewinnen, wenn sie den Sozialisten in ihrer Partei nachrennt. Das Problem ist auch noch: Die CDU ist immer sozialdemokratischer. Aber sie wird zerrissen werden. Noch ist das nicht so offensichtlich, aber es kommt, je stärker die AfD wird, je mehr CDUler ihre Posten verlieren, desto stärker wird es die CDU zerreißen. Sie verliert die Konservativen und wird in SPD-Schuhen, die ihnen zu groß sind, herumzulatschen versuchen. Man denke an die NachwuchsChefs: Wüst und Günther. Erfolge können sie haben – aber eben auf Kosten der SPD und auf Kosten des Verlustes der Konservativen an die AfD. – Mich wundert auch, dass Maischberger zu etwas sagt, dass es interessant sei, was Anna Schneider sagt, dabei ist es doch schon eher kalter aber wichtiger Kaffee. )

Freiwilliges Übel

Ein Übel wird nicht besser, wenn Plattformen die Möglichkeit gegeben wird, etwas freiwillig zu machen. Aber immerhin besser als der Zwang zu üblem Tun.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/eu-parlament-stimmt-fuer-verlaengerung-der-freiwilligen-chatkontrolle-kommission-will-weitere-verschaerfung/

Wenn Jusos recht haben / Grüne und ihr Griff zur Macht

Wenn Jusos recht haben, dann haben sie recht. Aber ich denke, das sehen wir nicht selten: Wenn jemand in einer Partei nicht liefert, was er liefern sollte, behält man ihn gerne – je nachdem, welche ParteiMacht er hat. Dass so ein Partei schädigendes Verhalten die Fähigen in einer Partei ärgert, weil sie darunter leiden, denn sie verlieren ja durch die Unfähigkeit anderer ihre Posten, kann man sowas von gut verstehen.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/wir-werden-seit-jahren-verarscht-jusos-fordern-rcktritt-des-neuen-spd-fraktionsvorsitzenden/

Grüne und ihre Leute griffen zur Macht – mit interessantem Mittel – dem des Verschweigens. Grüne Partei – ein Geschäftsmodell, das funktioniert, weil Aktivisten und viele, die Grüne wählen, von Steuergeldern leben: https://www.youtube.com/watch?v=KGm1LCpVWHw

Briten: aufs Tier gekommen

Die britischen Verantwortlichen wollen keine berühmten Menschen mehr auf den Geldscheinen, sondern Wildtiere. Nicht nur geschichts- und kulturvergessen, sondern Tradition ablehnend: denn es handelt sich auf den Geldscheinen ja um Größen, die die britische Kultur pars pro toto gefördert haben. Von denen will man nichts mehr wissen. Die Frage stellt sich: Steht im Hintergrund dieser Vorhaben der Gedanke: Zugewanderte können sich nicht mehr mit Churchill, Austen, Turner, Turing identifizieren – kennen sie überhaupt nicht mehr. Von daher: Weg damit – statt dessen irgendwelche Tiere. Der Euro hat ja auch keine Menschen mehr, anders als die DMark (ab 1990). Der Euro hat wenigstens Gebäude. Natürlich keine realen Gebäude, denn es sollte ja kein Land bevorzugt werden, sondern Architekturepochen sollten dargestellt werden. Und was hatte die D Mark vorher? Ab 1961 Symbole und fiktive Kunst (Venezianerin/Eichenlaub; Dürerartiger Kopf / Gorch Fock; Kaufmannsfrau – Bild Dürers / Geige und Klarinette; anonym: Kopf verschiedener Männer aus der Kunst / Holstentor / Adler mit ausgebreiteten Schwingen / Burg Elz / Limburger Dom. Insgesamt spiegeln sie unsere Kultur wieder, Traditionen usw. Und diesem Stil folgen auch spätere Banknoten, freilich stärker Technik zentriert und reale Menschen der Kultur (Bettina von Arnim, Gauß (Sextant), Anette von Droste Hülshoff (Feder), Balthasar Neumann (Gebäude Würzburg), Clara Schumann (Klavier), Paul Ehrlich (Mikroskop), Maria Sibylla Merian (Löwenzahn), Grimm (Deutsches Wörterbuch). Auch die Symbolik der Scheine der Bank Deutscher Länder und der Währungsreform sind interessant – das mag hier aber nur gesagt sein.

Jedes Land zeigt, was ihm wichtig ist. Kurz: den jetzigen Briten sind Tiere wichtig.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/grossbritannien-verbannt-churchill-von-seinen-banknoten-und-will-ihn-durch-otter-ersetzen/ Zu bewundernde Geldscheine: https://www.bundesbank.de/de/aufgaben/bargeld/dm-banknoten-und-muenzen/dm-banknoten-599482 Zur DDR: https://www.banknoten.de/index.php/cat/c952

Europäischer Verdienstorden

Wer bekommt ihn natürlich? Dreimal darf man raten. Zwei Treffer wird man haben. Der, auf den man nicht kommt, hat ihn zu recht verdient.

Ich denke mir manchmal: Kann es sein, dass sich Merkel für die UN ins Spiel bringt bzw. ins Spiel gebracht wird? Gutierrez war 67, Ban Ki-moon war 62 als er die UN übernahm. Merkel ist 72. Würde noch klappen.

Linke im Aufruhr

Dass von Theaterleuten, die von Steuergeldern leben, Kommunikation vermieden wird, also die Grundlage der Demokratie, wird hier deutlich: https://www.youtube.com/watch?v=1TeQcM7FtsM

Das denke ich auch: Die Aufgeregten haben vor allen Dingen Angst, dass irgendwelche Mitläufer von den bösen Anderen überzeugt werden können. Oder aber sogar: Aufregung, pure Aufregung, weil sie merken, dass ihre ideologischen Argumente und Abwehrmechanismen bei ihnen selbst nicht mehr funktionieren. In dem BonhoefferFilm sagt ein führender Soldat, als er überfordert war: Ich brauche einen Befehl, ich brauche einen Befehl – da sagte ein Gefangener: Dann befehlen sie doch! Diese Aufruhr zeigt: Sie warten auf einen linken Obergenossen – Führer mag man ja nicht sagen – der ihnen wieder gute Argumente an die Hand gibt.

Islam(isten) und Kindeswohl

Hier geht es um das Fasten, dem auch Kinder unterworfen werden: https://www.youtube.com/watch?v=3Osr6bWNzKY

Zur Gaza-Flottille

Spendenbetrug? Festnahmen? https://www.youtube.com/watch?v=88rmsaYXIgg

Anne Askew (2)

Symbolbild – KI überarbeitet

Anne Askew (2)

Anne Askew hat auch eine Ballade und Gedichte geschrieben. Weiterhin gibt es von ihr Briefe.

Soweit ich sehe ist die Ballade: „Like as the armed knight“ (Wie ein gerüsteter Ritter) am bekanntesten geworden. Der Text: The Ballad which Anne Askew made and sang… | The Poetry Foundation (Die zitierten Texte unten sind sprachlich angepasst.) Sie greift darin unter anderem auf den Text aus dem Epheserbrief zurück, der von der Waffenrüstung Gottes spricht.

In der ersten Strophe beschreibt sie sich selbst, und sie sieht sich als Ritter, der in den Kampf zieht, wobei der Glaube ihr VerteidigungsSchild ist. Dieser Glaube ist, so die zweite Strophe, die Waffe, die in der Not nicht versagt. Warum wird diese Waffe nicht versagen? Weil sie von Christus ihre Kraft empfängt – von Christi Weg, das heißt dem Weg des Leids. Es sind Teufel, die gegen sie angehen. Mit diesen Aussagen erweist sie sich nicht als eine zurückhaltende, schüchterne, sich unterordnende Frau, sondern sie wählt diesen Weg des Streites ganz bewusst – und gleichzeitig sieht sie in den mächtigen Gegnern, bis hin zum König die Teufel am Werk. Das ist eine in ihrer Zeit sehr gefährliche Aussage – allerdings basierend auf der Bibel. Von daher ist es verständlich, dass die Herrschenden dem einfachen Volk das Bibellesen verbieten wollten. Die Bibel bringt Menschen auf herrschaftskritische Gedanken.

In den nächsten Strophen greift sie auch biblische Texte auf, so dass Glaubende Gerechtigkeit empfangen haben – durch den Glauben. Sie geht mutig voran, nicht Not fürchtend. Im Gegenteil: Sie freut sich, dass Christus für sie eintreten wird. Und mit Rekurs auf ein Wort Jesu klopft sie an seine Tür und bittet um Kraft.

Dann wird sie wieder – mit der Bibel – politisch: Sie habe mehr Feinde als Haare auf dem Kopf. Feinde, die sie vernichten wollen, und sie bittet Christus, an ihrer Stelle zu kämpfen. Es sei beachtet: die Feinde sind die politischen Autoritäten samt König. Sie ruft Christus auf, gegen diese sich als Autoritäten Ansehenden zu kämpfen, denn sie sind grausam und boshaft. (Henry the Eighth, by the Grace of God, King of… – das höchste Haupt der Kirche von England.) Das ist Hochverrat! Aber Christus ist ihre Freude und darum fährt sie mit ihrem Lebensschiff trotz der Gefahren auch im dichten Nebel weiter.

In den kommenden Strophen wird sie heftig politisch. Sie spricht von einer Vision. Auf dem Thron, auf dem Gerechtigkeit sitzen sollte, saß einer von düsterer, grausamer Gesinnung.

I saw a royal throne
Where justice should have sit;
But in her stead was one
Of moody cruel wit.

Dieser hat die Gerechtigkeit mit einer reißenden Flut verschlungen – und Satan hat das Blut Unschuldiger maßlos getrunken.

Absorbed was righteousness
As by the raging flood;
Satan in his excess
Sucked up the guiltless blood.

Sie spricht dann über das Gericht und fragt sich, was Jesus mit solchen Männern machen wird? Doch sie legt für diese Grausamen ein Wort ein: Sie tun ihr Schreckliches an, aber er möge sie nicht dafür bestrafen.

*

In dem anderen Gedicht „Ich bin eine Frau, arm und blind“ (I Am A Woman Poor And Blind; I Am A Woman Poor And Blind – I Am A Woman Poor And Blind Poem by Anne Askew ) sieht sie sich als eine einfache Frau, die von Gott einen Garten bekommen hat, um herauszufinden, was gut für sie sei. Der Garten ist ein biblisches Bild – vor allem auch mit dem Weinberg verbunden, der gehegt und gepflegt werden soll, aber dass dann auch die Menschen versagen und der Garten verkommt und verwildert. Aber es kamen viele Erlebnisse und Menschen, die dazu beigetragen haben, dass in dem Garten giftige Samen gesät wurden. Und so verschwand der Geist Gottes aus ihrem Garten. Sie setzte ihr Vertrauen in die Werke des Teufels.

Sie beginnt zu beten, sagt dem Herrn, dass sie ihre Zeit übel verbracht habe, früh sterben werde, aber als Sünderin der Barmherzigkeit Gottes vertraut. Sie wird Gottes Wort nicht mehr verleugnen solange sie lebt und sei es, dass sie dafür sterben muss. Und sie bittet um Stärke, denn die Schlächter stehen mit gezückten Schlachtmessern da, um ihren Leichnam zu verzehren. (1)

In den nächsten Strophen möchte sie am Liebsten die Menschen vor dem bösartigen Gärtner bewahren, der mit Foltern und Scheiterhaufen Menschenleben beendet. Mit dem Gärtner könnte sie den katholischen Bischof Stephen Gardiner meinen, der einer ihrer Hauptgegner war. Dieser Gärtner war einmal wahrhaftig, aber er ist vom rechten Weg abgekommen und sät nun PestSamen in den Garten. Er ist so bösartig, dass sie nicht einmal wagt, für ihn zu beten. Sie hat keine Möglichkeit ihren Glauben vollständig zu bekennen, aber sie vertraut Gott, dass er den vertrauensvollen Menschen die Wahrheit bekannt machen wird.

In den letzten zwei Strophen übergibt sie ihren Geist Gott dem Schöpfer und lässt ihren Körper auf Erden zurück. Der Körper wird verbrannt werden, aber Gott wird ihn auferwecken und sie zu Gottes Ebenbild formen, damit er immer bei Gott bleibe.

To thee O Lord I bequeath my spirit,
that art the work-master of the same,
It is thine, Lord, therefore take it of right,
my carcass on earth I leave, from whence it came.

Although to ashes it be now burned,
I know thou canst raise it again,
In the same likeness as thou it formed,
in heaven with thee evermore to remain.

(1) Dazu siehe: https://blog.wolfgangfenske.de/2026/03/10/folter-menschenopfer-recht-und-ordnung/

*

Ihr wohl letztes Gebet lautet – zitiert nach: The acts and monuments of John Foxe: a new and complete edition: with a preliminary dissertation, by the Rev. George Townsend … : Foxe, John, 1516-1587 : Free Download, Borrow, and Streaming : Internet Archive

O Lord! I have more enemies now, than there be hairs on my head:
yet Lord, let them never overcome me with vain words,
but fight thou, Lord, in my stead ; for on thee cast I my care.
With all the spite they can imagine, they fall upon me, who am thy poor creature.
Yet, sweet Lord, let me not set by them that are against me ; for in thee is my whole delight.

And, Lord, I heartily desire of thee, that thou wilt of thy most merciful goodness forgive them that violence which they do, and have done, imto me. Open also thou their blind hearts, that they may hereafter do that thing in thy sight, which is only acceptable before thee, and to set forth tliy verity aright, without all vain fantasies of sinful men.

So be it, O Lord, so be it !

By me, Anne Askew

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