Honduras

In Honduras hat wohl eine Jugendbande vier Kinder im Schlaf ermordet – man nimmt an, dass sie der Bande nicht beitreten wollten: http://www.focus.de/panorama/welt/machtkampf-in-honduras-jugendgang-toetet-vier-schlafende-geschwister-mit-machete_id_3818286.html Warum ist dieser Bereich der Welt, also Mittelamerika (Honduras, Teile von Mexiko und andere), was die Unmenschlichkeit betrifft, so krank?

Menschen in einer Gesellschaft benötigen Zügel – und wenn diese Zügel gekappt werden, warum auch immer – dann spielt der Mensch verrückt. Und diese Jugendbanden sind häufig zügellos – und das hat viele Ursachen in diesen Armen Ländern. Und nicht intakte Familien, verantwortungslose Väter und Mütter, Drogen, Arbeitslosigkeit – und positive Religion als Rahmen fehlt – all das spielt mit hinein.

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Ägypten

Bei aller Sympathie für die neue Regierung, weil sie den islamistischen Spuk beendet hat – wenn sie die Unmenschlichkeit der Behörden nicht in den Griff bekommt, dann ist die Bevölkerung ganz schnell wieder auf der Seite der Islamisten: http://www.focus.de/politik/ausland/krise-in-der-arabischen-welt/aegypten/report-focus-fotograf-in-haft_id_3784311.html

Freilich geht so etwas nicht von heute auf morgen, dass aus diktatorisch agierenden Sicherheitskräften auf einmal zivilisierte Menschen werden – aber die Priorität sollte darauf liegen. Das ist natürlich vom sicheren Schreibtisch aus gesagt, gesehen durch eine naive Brille – aber ich befürchte, dass es in Ägypten nicht gut geht, wenn hier nicht – auch mit Blick auf die vielen Todesstrafen-Urteile – ein neuer Geist einzieht.

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Was sich nicht ändert

 

Ich wünsche Euch eine gute Woche.

Eine Woche, in der wir an die denken, die unseren Glauben teilen – aber nicht unsere Freiheit, sondern unter schlimmer Bedrängnis leben müssen?

Straßenausgaben+Sozialausgaben

Sozialausgaben sind immens wichtig – denn die Bevölkerung muss still und ruhig gehalten werden. Das ist die Angst der Politik, dass die Bevölkerung einmal auf den Putz hauen könnte. Ist klar – das mag keiner. Von daher sind die Sozialausgaben äußerst wichtig. Die Frage ist nur: welche – auch die Rente mit 63? Die ist nicht konstruktiv. Und da schon lieber in Straßenbau investieren und Bildung – Bildung heißt aber bei mir nicht: Immer neue Modernismen in Schulen einführen, die nicht helfen – dafür aber Ärger machen: http://www.welt.de/wirtschaft/article127462619/Marode-Strassen-kosten-uns-die-Wettbewerbsfaehigkeit.html

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Progressive Zeit

„Die Zeit“ – online ist ja so was von progressiv: Juncker steht für ein verstaubtes, altes Europa http://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-04/europawahlkampf-juncker-braunschweig Und wofür steht Schulz? Ehrlich gesagt, möchte ich das gar nicht wissen.

Und Begründungen dagegen, dass Ausländer in Kommunen mitwählen, sei retro: http://www.zeit.de/2014/17/auslaender-kommunalwahlen Natürlich ist das retro. Weil Die Zeit sowas von progressiv ist – unsere alte hamburger Tante „Zeit“.

Und auch hier: Echt progressiv: Überall um mich herum gab es Spermien zu kaufen, irre. Endlich hatte ich eine Perspektive und war mir sicher, dass ich Mutter werden konnte. Es fühlte sich an wie eine kleine Rettung. Ich war glücklich und optimistisch. http://www.zeit.de/2014/17/kind-reproduktionsmedizin-samenspende

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Ahnungslosigkeit

Verblüffende Ahnungslosigkeit: http://www.pi-news.net/2014/04/daenemark-zwei-journalisten-und-ehemalige-ministerberater-mit-null-ahnung-vom-islam/#more-400351

Es geht dem Artikel nicht allein um die Islam-Unwissenheit dieser beiden, es geht darum, dass diese Unwissenheit symptomatisch sein kann für die politische und mediale Elite. Und das ist schon – gelinde gesagt: spannend, weil das die Zukunft unseres Europa mit beeinflusst.

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Ukraine+Transnistrien

Ich hatte das schon vor längerer Zeit im Blog, dass es auch andere Länder gibt, die Probleme haben wie die Ukraine, eben Moldawien – und in der Ukraine darüber hinaus noch mehr Volksgruppen nach Unabhängigkeit streben. Weil irgend jemand neulich meinte, die UN würde zerstört werden durch das Ansinnen der Russen – ich würde sagen: Warum setzt sich die UN nicht dafür ein, dass diese Teile Europas in einem geordneten Verfahren neu geregelt werden? Denn damit würde die UN ihrem Auftrag gerecht werden. Aber so überlässt sie das alles den immer hysterischer werdenden Kontrahenten http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-krise-transnistrien-in-moldau-will-sich-russland-anschliessen-a-967444.html

Der Hass, der jetzt ausbricht, der Hass, der sich darum auch immer stärker anstaut – es muss ein Weg jenseits der Gewalt gefunden werden. Sie kommen sonst in absehbarer Zeit nicht wieder zueinander. Auch wenn sich die ukrainische Regierung, die zurzeit an der Macht ist, durchsetzen sollte – glaubt wirklich noch jemand, dass es dort in nächster Zeit ein gutes Miteinanderleben geben wird?

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Ich habe Gestern Abend zum Teil (10 Minuten) die Jauch-Sendung zum Thema Ukraine gesehen. Ich muss sagen, dass bis auf dem taz-Mann (der alle Plattitüden von sich gegeben hat, was ich auch hier immer ankreide) alle (Pleitgen, Eppler, Weisband) recht gut gesprochen haben, wenn auch unsere Verteidigungsministerin recht west-politisch die Sache so gesehen hat: Wir sind die Guten – und es wäre schön, wenn Putin auch gut wird.

Wenn Thomas Roth in den Tagesthemen sinngemäß sagt, dass man enttäuscht sei, dass die Toten in der Ukraine nicht zur Besinnung geführt haben – fragt man sich doch ganz leise: In was für einer Welt lebt er? Das fördert Hass – nicht das Zusammenleben. Leider. Aber der Mensch ist nun einmal in seiner Mehrheit so gestrickt wie er gestrickt ist. Diejenigen in der Ukraine, die dadurch geschockt sind und all die Gewalt ablehnen, werden durch die „Haudrauf-Typen“ eingeschüchtert. (Das merken wir ja schon in Medien unseres Landes, wie einige Journalisten mit Pawlowschem Reflex auf die Ukraine-Krise und Putin reagieren.)

Nachtrag: taz-Donath bekommt in diesem Artikel sehr viel Raum, weil er den Mainstream der Journalisten wiedergibt: http://www.welt.de/fernsehen/article127620010/Die-entscheidende-Frage-an-von-der-Leyen-liess-Jauch-aus.html – und die guten Aussagen von Pleitgen – nichts darüber.

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