youtube

Das ist mir neulich aufgefallen: Wenn man früher gefragt hat: Wer sind deine Vorbilder, dann kamen entweder große Namen von Sportlern, Schauspielern, Sängern oder die Eltern. Wenn man näher nachfragt, dann sind es auch: Barbie, Teletubbies, Spongebob usw. gewesen. Wenn man heute nach Vorbildern fragt, kommen häufiger als früher youtube-no-names in den Raum. Menschen, die kaum einer außer den Fans der jeweiligen Personen kennt. Und da sehe ich eine Gefahr: Die vielen kleinen Personen, die durch youtube bekannter werden, können Leute um sich scharen – mit den abstrusesten Ideen – Hauptsache sie sind witzig oder entsprechen einer gewissen Minderheiten-Meinung, die gesellschaftspolitisch gefährlich werden kann. Beispiele hierfür gibt: http://www.focus.de/politik/ausland/fragwuerdige-kindernachrichten-9-thesen-mit-denen-eine-youtube-sekte-die-gedanken-von-kindern-vergiften-will_id_4140487.html Beobachter der Youtube-Szene haben die Aufgabe, auch hier Spreu vom Weizen zu trennen, damit sich keine falschen Vorbilder in die Köpfe schleichen, die ihnen und dem Umfeld der Menschen, die ihnen zugewandt sind, schaden.

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ZDF-Kleber + AfD-Lucke

Claus Kleber und Bernd Lucke: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2239306/ZDF-heute-journal-vom-15.-September-2014#/beitrag/video/2239306/ZDF-heute-journal-vom-15.-September-2014 Das ist Kennzeichen der allgemeinen Diskussion: Manche glauben mit oberflächlichen Parolen unliebsamen Parteien vor den Karren fahren zu können. Wer die AfD als wiederbelebte Piraten-Partei-ansieht, muss scheitern. Zumindest die AfD-Chefs sind nicht naiv.

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Schuld+Sterbehilfe

Schuld daran, dass eine schwarze Frau ein weißes Kind geboren hat ist… – Schuld? Oder Grund: http://www.welt.de/vermischtes/article132352653/Schwarze-Frau-bringt-weisses-Baby-zur-Welt.html

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15 Vergewaltiger und Mörder wollen Suizid begehen – stattlich legitimiert durch Sterbehilfe. Man sollte die Todesstrafe in den USA abschaffen – und dafür das Gesetz einbringen, dass Menschen Suizid begehen können. http://www.welt.de/vermischtes/article132360375/Vergewaltiger-und-Moerder-betteln-um-ihren-Tod.html Das klingt sarkastisch – scheint es aber nicht zu sein. Für mich steht etwas anderes im Vordergrund: Gefängnisse benötigen nicht nur Psychiater, sondern viel mehr Seelsorger, die mit dem Thema Schuld und Vergebung umgehen können.

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Islam ist Frieden

Friedliebende Muslime haben unheimlich viel zu tun, um der Definition des Islam durch die Islamisten eine eigene entgegenzusetzen – und vor allem auch in den Köpfen der Menschen durchzusetzen.

Dass Politiker aus politischen Gründen die Aussage machen, dass Islam Frieden sei, dass moderate Muslime es immer wieder einmal sagen, das hilft nicht viel, weil ihre Worte durch sehr, sehr viele Glaubensbrüder konterkariert werden. Man glaubt nur, dass der Islam Frieden ist, wenn Muslime es auch leben. Ansonsten bleibt diese Interpretation Schall und Rauch: http://europenews.dk/de/node/83724 Abgesehen davon, dass das Wort „Islam“ eher mit Unterwerfung zu tun hat statt mit Frieden – aber sich Allah unterwerfen kann ja auch friedlich geschehen. Aber so lange auch so etwas geschieht, Synagogen in Brand setzen, beginnt man zu zweifeln daran, dass den Muslimen das jemals gelingen wird: http://europenews.dk/de/node/83722 undDen Ahmadiyyas ist es ja auch schon gut gelungen, ihr Motto: Hass für keinen Liebe für alle in den Köpfen zu implementieren, von daher kann man hoffen, dass es Sunniten und Schiiten auch auf längere Sicht möglich sein wird.

Pietätlosigkeiten von moderaten Muslimen helfen jedoch nicht, das Vertrauen zu stärken: http://europenews.dk/de/node/83719 So rief wohl ein Imam, der in einer Gedenkveranstaltung zum 9/11 als Redner aufgetreten war in seiner Rede häufiger: Allah ist größer / Allahu Akhbar. Er meint es sicher missionarisch gut – aber dass die anwesenden Christen und Atheisten damit den Ruf assoziierten, den die Opfer in den Flugzeugen zuletzt hörten, bevor sie in den Tod geflogen wurden, führt zu großen Ärgernissen. Auf diese Weise wäscht man den Schlachtruf der Islamisten auch nicht rein.

Dass man sehr empfindlich auf Islamkritiker reagiert, sie vom öffentlichen Diskurs ausschließen will – und zwar nicht nur Islamisten wollen das, sondern auch moderate Muslime, das hilft ebenfalls nicht weiter, um Vertrauen bildende Maßnahmen durchzusetzen: http://europenews.dk/de/node/83718 So protestierte eine große Anzahl muslimischer Gruppen dagegen, dass Ayaan Hirsi Ali einen Vortrag halten sollte. Aber der Präsident der Uni war Manns genug, nicht einzuknicken.

Zu diesem Thema ist auch das hier zu nennen: http://journalistenwatch.com/cms/2014/09/18/mitten-im-religionskrieg-folge-ii/  Wobei ich denke, dass die schweigende Mehrheit der Muslime sich massiv von solchen Islamisten-Auswüchsen distanzieren würden. Würden sie es doch nur tun, damit die schweigende Mehrheit – die schweigende Mehrheit ist politisch irrelevant (Abdel-Samad) – zu einer relevanten Mehrheit wird, die ihren Glaubensbrüdern Paroli bietet.

Kämpft auch jemand von den Muslimen gegen das hier? Alltägliche Auswüchse in islamischen Staaten – die man ja allgemeinhin eher nicht als islamistisch bezeichnet? http://www.welt.de/vermischtes/article132393564/Frau-inhaftiert-weil-sie-Volleyballspiel-sehen-wollte.html

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Dankbarkeit

P1060302

Dankbarkeit öffnet Herz und Sinne für Gott und die gesamte Wirklichkeit.

Wer sich Gott verdankt, geht mit dem Leben behutsamer und freier um.

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Der Kirchenvater Johannes Chrysostomos soll am Ende seines Lebens gesagt haben: Was ich, wenn ich noch einmal mein Leben leben könnte, ganz anders machen würde: Ich würde dankbarer sein.

Damit hätte er das umgesetzt, was der Apostel Paulus den Glaubenden rät: Seit dankbar in allen Dingen – und das ohne Unterlass.

Auch Hildegard von Bingen – wohl alle Großen der Christenheit – kennen das Licht, das die Dankbarkeit im Menschen leuchten lässt: http://www.abtei-st-hildegard.de/?p=534

Wie kann man intensiv dankbar sein? Nicht, indem man den Blick auf die widrigen Verhältnisse als widrige Verhältnisse richtet, sondern auf Gott schaut, der mit dem dankbaren Menschen gegen die widrigen Verhältnisse angeht.

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Klamme Kommunen bitten…+FDP

Klamme Kommunen bitten Bürger zur Kasse: http://www.welt.de/wirtschaft/article132337126/Klamme-Kommunen-bitten-die-Buerger-zur-Kasse.html – „bitten“ ist gut: Verlangen, fordern bei Androhungen von Strafen.  Ja, das stimmt: Bürger werden zur Kasse gezerrt.

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Wenn kein Geld da ist, werden Unsummen von Zukunftsinvestitionen in den Sand gesetzt: http://www.welt.de/wirtschaft/article132297503/Verlorene-Generation-kostet-gigantische-Summen.html So viel Menschen, so viel Kraft, so viel Phantasie und Kreativität, so viel Know How – alles wird verschleudert. Warum?

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Die FDP – was soll man zu ihr noch sagen? Vor Jahren schrieben Leute wie ich, sie müsse ein eigenes Profil gewinnen, müssten das aufgreifen, was den Menschen im Land unter den Nägeln brennt. Sie ist noch immer Profillos – hat unter Lindner kein Profil gewonnen, zumindest keines, das im Augenblick in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Ob sie noch die Kurve bekommt? Sie muss kantiger werden, den herrschenden Parteien angesichts der Themen, die auf der Straße liegen, in die Parade fahren. Aber dazu ist sie zu ängstlich. Selbst in Sachen Wirtschaftskompetenz traut man ihr nicht mehr viel zu, weil sie nur noch mit dem Mainstream zu verbinden ist. Das alles kann auch damit zusammenhängen, dass man von der FDP nichts mehr hört, weil die Medien nach Neuem gieren – nach AfD. Kann aber auch an der FDP liegen – oder wo bietet sie einen Ansatz von Profil?

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Deutschland nicht Arabien

Ich will mich in Deutschland nicht wie in einem arabischen Land bewegen müssen. Ein nahe gehender Beitrag einer Marokkanerin, die in Deutschland lebt und von frommen Muslimen wegen ihrer nicht muslimischen Kleidung angegangen wurde: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/salafisten-journalistin-sounia-siahi-reagiert-auf-augstein-kolumne-a-991888.html Eine berechtigte Anfrage: Sollen wir uns erst wehren, wenn wir gesteinigt werden?

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Deutschland ist nicht Arabien – aber wird von manchen als rechtsfreier Raum angesehen: http://www.welt.de/politik/deutschland/article132358570/Besetzer-warnen-Gruene-vor-dem-Asyl-Kompromiss.html – Asylrechtsaktivisten werden sie genannt.

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Flut+Israel

Es ist das Pech dieser Menschen, dass die Flut gerade dann kommt, wenn die Weltgemeinschaft mit der Ukraine beschäftigt ist – denn dann achtet sie nicht besonders darauf: http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article132221910/Ueberflutungen-bedrohen-Millionen-Menschen.html Eine Info vom 16.9.: http://www.tagesschau.de/ausland/nach-der-flut-im-kaschmir-100.html Aber gut, dass es die Hilfsorganisationen gibt, die auch das im Blick haben. Aber sie können das nur, wenn sie auch genügend Gelder zur Verfügung haben.

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Inzwischen kümmert sich auch kaum noch jemand um Israel, weil die Israelis nicht mehr bombardieren. Abweichler gegen die Regierung wurden in Medien noch vielfach genannt, aber wen interessieren nun wieder die Raketen aus dem Hamas-Gaza? Wen interessiert die Angst der Israelis vor den Raketen aus dem Hisbollah-Libanon? Keinen. Und wenn dann Israel wieder zuschlägt, weil die Bedrohungen zu bedrohlich werden? Das alte Lied: Armes Gaza, armer Libanon… http://www.welt.de/politik/ausland/article132335004/Israels-Angst-vor-dem-Raketenarsenal-der-Hisbollah.html

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