Hillsong

10 Jahre Hillsong in Konstanz: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/detailansicht/aktuell/hillsong-ist-das-alles-voellig-harmlos-89571/ „Ist das alles völlig harmlos?“ – Es wird in dem Artikel das Emotionale besonders hervorgehoben.

Menschen – Individuen – sind verschieden: Manche heben den Verstand in religiösen Fragen auf den Podest (auch religiöse Menschen) – manche die Emotion. Manche sind eher verstandesmäßig begabt, manche sind von emotionaler Intelligenz geprägt. Und zwischen diesen beiden Polen gibt es alle möglichen Variationen.

Und es gibt Gemeinden, die vom Verstand geprägt sind und solche, die mit emotionaler Intelligenz begabt wurden – und auch in den Gemeinden gibt es unterschiedlichste Ausprägungen zwischen diesen beiden Polen.

Eine Kirche muss jedoch beide beheimaten können. Kirche darf sich nicht darin erschöpfen, ein Wohlfühlort zu sein. Sie darf sich nicht darin erschöpfen, nur Verstandesort zu sein. Sie muss alle unter dem Dach zusammenfassen können, die sich vom Geist Gottes in ihrer Emotion und ihrem Verstand leiten lassen. Und so gehört für die Kirche die Liebe zum Mitmenschen zum zentralen Punkt – sei es mit Emotion, sei es mit Verstand – wie auch immer beide gemischt sind.

Das versuche ich übrigens auch mit meinem Blog zu zeigen: Kirche ist Vielfalt – und wir dürfen Vielfalt nicht – auch nicht aus opportunistischen Gründen – leichtfertig einschränken wollen. Vor allem auch nicht mit dem Argument: Damit kann ich nichts anfangen. Es geht in der Kirche nicht um mich, sondern darum, den Geist Gottes wirken zu lassen.

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Schlechter Scherz

Wenn Münchener Juristen nun wirklich irgendwo ein Haar in der Suppe finden, nur damit sie eine unliebsame Sache begründet aus der Welt schaffen können, dann ist das für die Demokratie schädlich.

Irgendwo werden von Juristen immer Haare gefunden werden und wenn man eine Blumkohlfaser Haar nennt und das auch noch vom nächsten Friseurmeister beweisen lässt –  die Demokratie darf nicht zu einem juristischen Haaresuchen ausarten, denn dann kann man sie vergessen, weil der Normalbürger immer verlieren wird. Man kann das dann vergessen, weil die Politik auf diese Weise juristisch alles tut, um unliebsame Diskussionen abzuwürgen.

Das wäre ein Musterbeispiel für die Schulen: Missbrauch der Demokratie anhand des Vorgehens der Münchener Politik in Sachen Moscheebau.

Bleibt nur noch, dass der Politik dann die Unterschriften lieb sind, damit sie ihr nicht wohl gesonnene Bürger das Leben zur Hölle machen kann. Das würde dann unter das Thema Münchener Stadtdiktatur in die Schulen eingehen – auch in die Münchener. Aber erst dann, wenn eine neue Generation demokratischer Politiker die Herrschaft übernimmt. Denn die jetzige Politikergeneration wird mit der Schmach leben müssen, für die Münchener Stadtdiktatur verantwortlich gewesen zu sein. http://www.sueddeutsche.de/muenchen/moschee-projekt-in-muenchen-buergerbegehren-der-islamfeinde-ist-rechtswidrig-1.2148471

Flüchtlinge

Ich habe in letzter Zeit wiederholt zum Thema Flüchtlinge Stellung bezogen. Hier werden viele Punkte von dem angesprochen, was ich auch gesagt habe. Dadurch, dass es in der Jungen Freiheit erscheint muss es nicht automatisch schlecht sein: http://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2014/was-zu-tun-waere/

Mein Punkt ist freilich noch der, dass wir Menschen, die nun in unserem Land sind, mit der notwendigen Würde begegnen. Und das ist eben auch ein Grund, Grenzen zu setzen: Es ist ab einem bestimmten Punkt nicht mehr möglich, Menschen menschenwürdig aufzunehmen. Wenn ihnen das aus finanziellen Gründen verweigert werden muss, was zum Grundstandard an Menschenwürde in unserem Land gehört. Darüber hinaus: Es geht auch nicht an, dass Menschen unseres Landes schlecht – unwürdig – behandelt werden, weil die Gelder für die Neu-Zukommenden benötigt werden.

Dieser Aspekt ist natürlich kontraproduktiv, denn wenn Menschen in irgendeinem Land hören: Wow, im fernen Deutschland werden wir würdig behandelt, dann sagen sie: Lasst uns in das Schlaraffenland gehen! Wir würden es ja auch machen. Aber sie in unserem Land abschreckend behandeln, damit ein Sogeffekt ausbleibt, das geht nicht an.

Für mich bleibt ein grundsätzlicher Ansatzpunkt der: Wo trägt die EU durch ihre Handelspolitik dazu bei, dass Menschen meinen ihren Ländern entfliehen zu müssen? Wo trägt die UN durch ihr Nichthandeln oder falsches Handeln dazu bei, dass Menschen aus anderen Ländern ihre Sachen packen und sich auf die mühevolle und gefährliche Reise machen? Hier sind Ansatzpunkte, die natürlich nicht sofort wirksam werden, aber auf lange Sicht zur Beruhigung der Lage beitragen können.

Was ich noch überlege – aber keine Lösung parat habe: Wie können Menschen, die durch die Drogenmafia eingeschmuggelt werden bzw. durch Religionsmafia hierher gebracht werden, damit das Land kippt, oder die Menschen, die hier als langer Arm ihrer Länder unter den Flüchtlingen agitieren erkannt und ohne Wenn und Aber ausgewiesen werden?

Zu diesem Thema mit Blick auf ehrenamtliches Engagement s.: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/detailansicht/aktuell/asylpolitik-eine-gesellschaftliche-daueraufgabe-89550/

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Gekaufte Journalisten

Udo Ulfkotte hat ein neues Buch geschrieben: Über gekaufte Journalisten http://www.pi-news.net/2014/09/faz-dahinter-steckt-mitunter-ein-korrupter-kopf/#more-427489

Es muss in den Medien ein Selbstreinigungsprozess stattfinden – und ich hoffe, es tragen all die Journalisten dazu bei, die tapfer ihre Arbeit machen, die nicht von irgendwelchen Fleischtöpfen direkt oder indirekt genährt werden. Die ihren oft lästigen Alltag ehrlich, transparent bewältigen – natürlich auch ohne Erheischen von Sensationsmeldungen, die nichts sind als aufgebauschte Karriereförderer.

Journalisten können in der Hand der Mächtigen sein – weil die Mächtigen ihre Kreise haben, die die Journalisten in die Tasche stecken können. Aus diesem Grund sollten Journalisten sich nirgends angreifbar machen. Ich kann mir vorstellen, dass es Journalisten gibt, die ein Leben führen, das nicht dem eines gesellschaftlich anerkannten Heiligen entspricht, somit erpressbar ist. Es sei denn, er macht sein Leben mit seinem Versagen oder besser: dem gesellschaftspolitisch nicht anerkannten Teilen selbst öffentlich – und ist dann frei. Ob er dann freilich noch seinen Beruf hat – das mag dahingestellt bleiben. Die Bezeichnung „freier Journalist“ bekommt eine ganz neue Bedeutung.

Wir haben eine Unmenge an neuen Blättern und Zeitschriften – aber eine einzige, die gut ist, mutig ist auf der ganzen Linie – die benötigen wir. Vielleicht haben wir sie auch schon – aber sie wird dann von den nicht sauberen Journalisten und ihren Machthabern ständig attackiert, so dass sie kaum Chancen hat, gesellschaftspolitisch anerkannt zu werden?

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Kleine Gebetshilfe 3

Bibel3

Für Christen gibt es keine Gebetsregeln in dem Sinn, dass ihnen Orte, Riten, Worte vorgeschrieben sind. Aber dennoch benötigen manche von uns oder benötigen wir selbst manchmal feste Orte, Riten, Worte.

Uns kann durch viele Ereignisse der Boden unter den Füßen entzogen werden. Wie durch ein Erdbeben Menschen die Erfahrung machen, das, was fest war, ist wie Wasser – so können uns Verlusterfahrungen den Boden unter den Füßen wegziehen: der Verlust eines Menschen durch dessen Sterben, der Verlust durch Vertrauensbruch und Trennung, der Verlust an Gesundheit und das Erkennen: Meine Gegenwart wie meine Zukunft sind nicht mehr planbar, ich bin ausgeliefert – wem und was auch immer.

Diesen Zeiten der Heimatlosigkeit können wir einen kleinen Stabilisierungsmoment entgegenhalten: feste Gebetsorte, Gebetsriten, Gebetsworte. Manche gehen in Kirchen, die immer geöffnet sind oder in die Natur, zur Lieblingsbank, manche richten sich zu Hause einen Ort ein, an dem sie sich besonders wohl fühlen, sie schmücken ihn mit einem Kreuz, einer Ikone, mit Blumen, Bildern, die ihnen wichtig geworden sind, mit schön abgeschriebenen Worten die aufrichten, mit einer Bibel, einer Kerze. Und diesen Ort besuchen sie zu einer ganz bestimmten Zeit am Tag, in der sie Ruhe finden, abschalten, ganz einfach vor Gott bewusst da sein können, mit ihm reden und auf ihn hören können.

Trotz aller Freiheiten im Gebet, können solche Heimatorte des Gebetes, können feste Gebetszeiten und Riten auch eine große Hilfe sein. So zum Beispiel am frühen Morgen, wenn noch alles still ist… – können wir uns, unsere Lieben und die Welt in Gottes Hand legen, oder kurz vor dem Schlafen gehen können wir den Tag Revue passieren lassen und aus Gottes Perspektive betrachten – oder beim Mittagsläuten können wir Gott sagen, wie wichtig er uns ist.

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Verängstigtes Ich

Wie das verängstigte Ich zugrunde geht – ein Artikel über ein Buch zum Thema: http://www.spiegel.de/kultur/literatur/gesellschaft-der-angst-heinz-budes-befund-zu-arbeit-und-leben-a-993314.html : „Abstiegsangst, Optimierungswahn, Kommunikationsterror“ – und dazu kommen noch weitere Ängste: Von anderen als Außenseiter abgestempelt zu werden, dann natürlich die globalen Ängste. Und was schlägt der Autor vor? Der Artikel verschweigt es uns oder der Autor schlägt als Ausweg gar nichts vor.

Was suchen Menschen in solchen Situationen? Familie, Vertrautes, Freunde. Darum kann man nur raten: Haltet zusammen, macht euch das Leben nicht gegenseitig schwer.

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Erschossene Hunde

Ich frage mich: Muss man wirklich alle Menschen ernst nehmen? So diese Menschen, die Hundeleben über Menschenleben stellen? Die Blumen da hinstellen, wo die Hunde erschossen wurden. Natürlich haben die Hunde keine Schuld, sondern der Hundehalter muss überprüft werden – aber nun die Polizei dermaßen anzugreifen, das zeigt eine Mentalität, die mir äußerst fremd ist und von der ich nur wünschen kann, dass sie in unserer Gesellschaft nicht die Oberhand gewinnt. Verstand einschalten ist manchmal doch ratsam, das Tier (natürlich nur das Lieblingstier – nicht die Schnaken) nicht über den Menschen zu stellen auch: http://www.echo-online.de/region/ruesselsheim/Gebissener-meldet-sich-zu-Wort-Der-Hund-haette-mich-umgebracht;art1232,5472553

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