Mörder flieht

Was hat ein gefährlicher Mörder, durch die Polizei auf einen Weihnachtsmarkt geführt, dort zu suchen? Nun sind alle in heller Aufregung: Nur nicht ansprechen – Polizei rufen… http://www.welt.de/regionales/nrw/article135579292/Gefaehrlicher-Moerder-fluechtet-von-Weihnachtsmarkt.html Natürlich hat auch ein Mörder Gefühle und hat Sehnsucht nach einem Weihnachtsmarkt – aber auf Kosten der Sicherheit? Vieles in unserem Land ist schon äußerst kurios – und gefährlicher Leichtsinn.

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Pegida

Was ist das denn? Da dreht Panorama einen Beitrag über Pegida, einer der Befragten äußert sich negativ über Türken – und gibt dann später zu erkennen, er sei Reporter bei RTL und würde gar nicht so denken? http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2014/Kontaktversuch-Luegenpresse-trifft-Pegida-,pegida136.html

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Ich sagte gestern: Auch Dummheiten haben das Recht, geäußert zu werden: http://www.sz-online.de/nachrichten/sie-haben-kein-recht-sich-hier-festzusetzen-2997815.html

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Auch darauf wies ich gestern hin, dass ein Bischof meinte, Christen sollten nicht zur Pegida-Demo gehen. Kardinal Marx ist da anderer Ansicht: Es gibt dazu keine Anweisungen von Oberhirten… http://www.muenchen.tv/kardinal-marx-gegen-pegida-verbot-fuer-katholiken-82116/

Aber auch Evangelische nehmen Stellung zu Pegida – sogar ganz witzig: Wenn die Pegidas Weihnachtslieder singen, sollen sie nachdenken, über wen sie singen. Überschrift des Beitrags: „Demonstranten sollten keine Weihnachtslieder singen“: http://www.idea.de/nachrichten/detail/frei-kirchen/detail/pegida-demonstranten-sollten-keine-weihnachtslieder-singen-89060.html Weihnachtslieder dürfen also laut Überschrift nur die  singen, die politisch liebkind sind? Erst bei der EKD oder der EKHN anfragen: „Darf ich Weihnachstlieder singen?“ „Denkst du politisch wie die Kirchenleitung?“ „Nein!“ „Dann darfst du sie nicht singen.“

Es gibt also äußerst interessante Reaktionen auf Pegida: Von Nazis in Nadelstreifen bis hin zum Weihnachtsliedersingverbot. Ich bin gespannt, was den Kritikern noch so alles einfällt. Vielleicht sollten Schuhhersteller verbieten, auf der Demo bestimmtes Schuhwerk zu tragen.

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Pegida in Kassel = Kagida vom Verfassungsschutz untersucht: Nicht von Neonazis gelenkt: http://www.focus.de/politik/deutschland/pegida-variante-in-kassel-hinter-anti-islam-protest-stecken-nicht-rechtsextreme_id_4357002.html

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Migrantengruppen prügeln sich: http://www.wz-newsline.de/lokales/wuppertal/stadtteile/vohwinkel/bis-zu-30-personen-pruegeln-sich-auf-der-engelshoehe-1.1820005 Eigentlich nichts Neues. Was ich allerdings neulich gehört habe, ist, dass es an Schulen so sein kann, dass sich Türkengruppen zusammentun gegen Kurdengruppen – und beide wieder gegen die Deutschen in den Klassen. Ich weiß nicht, ob das häufiger beobachtet wird – aber wenn dem so ist, dann könnte das ein Pulverfass sein. Manche Klassen sind angesichts solcher Probleme überfordert – vor allem, wenn sie recht groß sind. Da kann ein Lehrer bzw vor allem eine Lehrerin nicht viel ausrichten. So etwas zu unterbinden muss gesamtgesellschaftliche Aufgabe sein.

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Islamisten+Islamistengegner

Schon wieder wurde eine Rakete auf Israel abgeschossen: http://www.jihadwatch.org/2014/12/islamic-jihadists-in-gaza-fire-rocket-into-souther-israel Fängt es wieder an?

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Ich sage doch: Islamisten sind nur diejenigen, die sich daneben benehmen – alle anderen sind Muslime. Nur wer sich daneben benimmt, wer bestimmt das? Manchmal der Islamist. Denn er sagt, er sei kein Islamist, er sei Muslim, so hören wir es von den Boko Haram, den al-Schabab, den al-Qaidas, den ISIS… In diese Diskussion mag ich mich nicht einmischen – auf jeden Fall dieser Hamas-Unterstützer und Nichtfan von Nuhr mag nicht als Islamist bezeichnet werden: http://www.ruhrbarone.de/der-islamist-der-dieter-nuhr-angezeigt-hat-mahnt-die-ruhrbarone-ab-weil-wir-ihn-islamist-genannt-haben/97304

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Echt? Die USA will die ISIS nicht mehr IS/ISIS nennen, weil das I für Islam steht? Es soll den arabischen Namen Da´ish bekommen – heißt zwar auch Islamischer Staat, aber für die dummen Leute im Westen bleibt der Begriff Islam darin verborgen. So werden dann die Islamisten keine Islam-Anhänger mehr, sondern zumindest für die Westler De-Islamisiert. http://shoebat.com/2014/12/18/pentagon-starts-using-arabic-acronym-isis-get-away-english-acronym-islamic/ Das sind so Sprachspiele zur Verdummung der Menschen – Sprachspiele der Elite, um zu verschleiern.

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Lächerlich und absurd – Islamisten, Salafisten und wie sie alle genannt werden: http://www.focus.de/kultur/medien/kabarettist-facht-islamismus-debatte-wieder-an-nuhr-schonungslos-ueber-den-islam-zu-reden-fuehrt-zu-konkreter-koerperlicher-gewalt_id_4357155.html

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Der Islam wird herrschen – er wird nicht beherrscht: http://www.jihadwatch.org/2014/12/pan-malaysian-islamic-party-islam-should-rule-not-be-ruled Jetzt müssen sich die Muslime erst einmal einig werden, welcher Islam. Ich vermute einmal, dass unsere europäischen Muslime sagen, dass diejenigen, die das sagen „der Islam wird herrschen und nicht beherrscht“ keine richtigen Muslime sind und gar nicht den Islam meinen. Und so stellt sich dem Uneingeweihten die Frage: Welcher Islam? Schiiten? Sunniten? Ahmadiyya? Boko-Haram-Isis-al-Nuzra-al-Schabab…?

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Der Staat versagt: In Nigeria sollen 54 Soldaten hingerichtet werden, weil sie sich geweigert haben, gegen die Boko Haram zu kämpfen. Ihre Begründung ist jedoch: Die Waffen sind zu schlecht. Wenn dem so sein sollte – ist das auch ein Armutszeugnis für den Westen, der Nigeria versprochen hat, im Kampf gegen die Boko Haram zu unterstützen. Wie aber schon lange vermutet, könnte es sich um pure Lippenbekenntnisse handeln, um die Öffentlichkeit zu besänftigen, die angesichts der über 200 entführten Mädchen aufgeschreckt war. Die letzte Entführung von über 180 Frauen und Mädchen ist inzwischen nur noch eine Randnotiz wert gewesen. Das heißt: Die Islamisten siegen über die Medien: http://www.welt.de/politik/ausland/article135586675/Wer-nicht-gegen-Boko-Haram-kaempft-muss-sterben.html

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Von den IS instrumentalisiert werden? Darauf wird Todenhöfer angesprochen und sagt, er warnt ja vor der IS, was bedeutet, er lässt sich von ihr nicht instrumentalisieren. Nur: Dass die ISIS gerade durch Berichte über ihre Grausamkeit, über ihre große Entschlossenheit die Menschen zu bekämpfen in der Welt um Anhänger wirbt, sollte der weit gereiste und mit Islamisten treffende Todenhöfer nicht verstanden haben? Und ob die Rückkehrer wirklich so verharmlost werden dürfen? Kann es nicht sein, dass diese „Verlierer“ sich hier beweisen wollen wie der Terrorist aus Frankreich, der in Brüssel die Menschen mordete?

 

Weihnachtswunder

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Im Matthäus- und Lukasevangelium wird von der Geburt Jesu Christi berichtet. Es ist eine der dichtgedrängtesten Sammlungen an Wunderberichten, die wir haben. Und was für Wunder geschehen!

Erde und Himmel, Mensch und Tier, Mächte und Gewalten – alles gerät in Bewegung. Alles gerät in Bewegung. Alles hat Fragen, Ängste – gerade Maria muss voller Ängste gewesen sein – und darum ist ihr Vertrauen auf Gott so groß gewesen.

Weihnachten hat nichts mit gemütlicher Ruhe zu tun, sondern mit Flucht, Fragen, Sorgen, Reisen, Erfüllung – und all das ist getragen von einem Jubel angesichts der großen Taten Gottes. Denn Gott setzt ein Gegengewicht gegen Ängste, Sorgen… Und was für ein Gegengewicht: Babypower.

Seitdem gerieten und geraten unzählige Herzen in Bewegung und Seelen erkennen:

In Jesus Christus kam Gott zu uns Menschen. Fürchte dich nicht.

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Nuhr+Pegida+Geissler+Tichy+Farber

Nuhr über den Islam: http://www.welt.de/vermischtes/article135541532/Ueber-den-Islam-reden-fuehrt-zu-koerperlicher-Gewalt.html Ich frage mich: Darf sich nur ein Berufs-Satiriker über den Islam bzw. die Islamisten lustig machen oder dürfen das auch Menschen, die nicht als Künstler durchgehen? Gehört es nur zur Freiheit der Kunst, viele Freiheiten zu haben oder gilt das auch für Otto Normaldenker? (Über andere Religionen lachen – außer über den Buddhismus, wie Martenstein einmal erfahren hat – steht sowieso außer Diskussion.)

Ich habe neulich ein witziges Video gesehen, in dem über allem, was aufregend ist, irgendjemand Allahu Akbar gebrüllt hat. Das ist eine Karikatur der Islamisten, die man ja auch ständig entprechend brüllen hört, wenn sie in Syrien oder sonstwo Menschen zu Tode bomben. Ich habe den Clip nicht in den Blog gebracht, weil ich nicht weiß, ob man das als Nicht-Satiriker bringen darf ohne – wie im Artikel steht – „angepisst“ zu werden. Die Kopf-Zensur findet schon statt. Ich bekenne mich dazu. Noch.

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Geißler sieht, dass Angst vor dem Islam verständlich ist, weil es kein Popanz sei, wenn Menschen geköpft werden würden (Kritik an Maas). Und Bischof Schick demonstriert mal wieder, dass Christen nicht unbedingt Bischöfen folgen sollten, sondern das tun, was sie aus Glauben für richtig halten. http://www.welt.de/politik/deutschland/article135524667/Geissler-nennt-Furcht-vor-Islamismus-berechtigt.html

Pegida scheint so manche Geister zu wecken, die nun endlich wieder einen Grund sehen, sich gegen etwas zu engagieren: Gegen Pegida.

Mein Problem mit vielen Pegidas: Gibt es realistische Lösungen, die sie vorschlagen?

Mein Problem mit vielen Pegida-Gegnern: Sie schließen die Augen vor den Problemen.

Mein Problem mit vielen Pegidas: Sie halten Problemlösungsversuche für falsch.

Mein Problem mit anderen Pegida-Gegnern: Ist die Selbstgerechtigkeit. Und: Sie halten ihre eigenen Problemlösungen für die einzig Wahren.

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Das Interview mit Steffi Farber, einer Konvertitin, die sich dem Islam zugewendet hat, die mit dem Salafismus nichts mehr zu tun haben will, ist sehr interessant. Warum wurde sie unter anderem Muslima? Weil sie in eine muslimische Familie hineingekommen ist, in der die Eltern Zeit hatten für ihre Kinder – Deutsche haben keine Zeit für ihre Kinder, weil sie viel arbeiten. http://www.morgenpost.de/politik/article135464286/Warum-Steffi-Farber-aus-der-Dschihadistenszene-ausstieg.html Sicher werden viele Muslime sich hier nicht wiedererkennen – aber gilt das für islamistische Gruppen? Man denke da an Sozialhilfempfänger (Empfänger der Gelder dummer Ungläubiger, die unwissend den wahren Islam unterstützen) – die Furore gemacht haben – Abou-Nagie, Reda Seyam (der ISIS Bildungsminister). http://www.br.de/puls/themen/welt/bekannte-salafisten-deutschland-100.html

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Tichy über Pegida: http://www.rolandtichy.de/tichys-einblick/pegida-die-schweigsamen-und-das-laermen-der-medien/  –

Im Grunde helfen diese Demos Menschen, die ihren Ängsten nicht Ausdruck verleihen können – sie endlich zu artikulieren. Und die redegewandten Politiker und diejenigen, die es geübt sind, mit spitzer Feder etwas zu formulieren, versuchen diese wieder in die Sprachlosigkeit zurückzudrängen.

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Meine Frage ist aber immer auch: Wem versagen die Argumente? Den Schlägerleuten. Hier ist von ein paar solcher die Rede: http://www.blu-news.org/2014/12/18/linksextreme-greifen-friedliche-pegida-demonstranten-an/

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Die Niederlande weigert sich, abgelehnte Asylbewerber zu unterstützen: http://europenews.dk/de/node/88171

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Dumme Aussagen haben auch Rechte

Man kann Aussagen als völligen Blödsinn ansehen, man kann sie für gefährlich halten, man kann sie für politisch unangemessen oder falsch halten – aber jeder hat in unserem Land das Recht, sie ungefährdet und frei zu äußern: http://www.pi-news.net/2014/12/goerlitz-kaufhausbesitzer-sagt-benefizkonzert-fuer-asylbewerber-ab/ Jeder, der seine Meinung äußert, muss auch bereit sein, andere Meinungen zu hören – mit oder ohne Argumente.

Das ist die Grundlage. Nun bin ich gespannt, ob dieser Mann, der seine Meinung äußerte, von irgendwelchen Undemokraten Reaktionen erfährt, die nicht argumentativ sind, sondern die Person angreifen, ihren Besitz, die sich in Beschimpfungen und Morddrohungen ergehen, in Schitstorm und öffentlichem Herumgekreische. In unserem Land darf sich niemand zu sicher fühlen – wer etwas gegen den öffentlich geforderten Mainstream sagt oder tut, muss mit Konsequenzen rechnen, die man sich in einem freien Land vorher so nicht gedacht hat.

Denn es gibt immer manche, die sich im Besitz der vollkommenen Wahrheit wähnen und entsprechend auch das Recht herausnehmen, so zu agieren und agitieren, wie sie es für richtig halten. Sie sehen sich als die Guten an – auch wenn sie das Recht brechen. Und es ist dem Staat nicht mehr möglich, immer das Recht durchzusetzen.

Darum ist es notwendig, sich dafür einzusetzen, dass jeder seine Meinung sagen darf, ob rechts ob links, ob liberal, national, kommunistisch oder grün, muslimisch oder christlich oder atheistisch… Mag es noch so strohdummsein in den eigenen Augen, mag die Weltanschauung einer beschränkten, engen Weltbetrachtung entspringen, jeder hat das Recht. Und es ist schlimm, dass man in unserem Land befürchten muss, dass ein Mensch, der von diesem Recht Gebrauch macht, zu Schaden kommen könnte, weil irgendwelche ideologischen Wadenbeißer nicht an sich halten können.

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Tagesschau+Lügenpropaganda+Huffingtonpost

Viele Deutsche sollen die Tagesschau für Lügenpropaganda halten – ebenso auch andere Medien: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/peter-harth/deutsche-halten-die-tagesschau-fuer-luegen-propaganda-das-gibt-jetzt-sogar-die-ard-zu.html Ich würde sagen: Lüge – je nachdem; Propaganda, die man selbst glaubt: schon eher. Aber natürlich nicht bei allen Themen, sondern betrifft nur gesellschaftspolitisch relevante Themen. Ich denke schon, dass sie immer die Parteienordnung einhalten: CDU sagt was – und dann darf die Linke was sagen; SPD sagt was – dann dürfen auch Grüne was sagen; neulich durfte sogar die AfD was sagen. Oder wenn es um außenpolitische Fragen geht, die nicht die EU bzw. USA/Russland/Israel/Syrien betreffen, da sind sie wohl auch schon eher richtig – wenn sie Infos denn überhaupt bringen. Aber man muss all diesen Medien-Leuten gegenüber skeptisch sein – mein Blog beweist es zur Genüge. Da aber niemand frei von Falschaussagen ist – aufgrund der Unzulänglichkeit von uns Menschen – ist es immer gut, auch diese Medien wahrzunehmen, denn die Internetstimmen sind auch nicht immer richtig. Möglichst weit gefächert informieren, um sich dann selbst ein Bild machen zu können – das halte ich für wichtig. Journalisten haben keine Fehlerkultur. Ich bin zwar kein Journalist – aber ich gebe zu: Liebe Leute, auch ich kann irren.

Ich zitiere oft Focus, weil es für mich einfach ist – aber dass man auch dem Focus nicht trauen darf, das sieht man hieran: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/redaktion/focus-eskaliert-pegida-hetze-aufruf-zur-online-saeuberung.html

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Die Huffingtonpost fällt immer wieder durch – naja – sonderbare Beiträge auf. Hier mokiert sich einer, dass man nicht über Weiß-Europa redet aber über Schwarz-Afrika. Und das sei rassistisch. Der Zeitgenosse hat wahrscheinlich noch nichts davon gehört, dass man unterscheidet, weil im Norden von Afrika Schwarz-Afrikaner eben nicht zu Hause sind, sondern Araber usw. http://www.huffingtonpost.de/2014/12/18/woerter-rassistisch_n_6346002.html

Oder es wird gesagt, dass man von prügelnden Jugendlichen mit Migrationshintergrund gelesen habe – auch das sei rassistisch. Dabei ist dem werten Schreiber noch nicht aufgefallen, dass es gerade andersherum ist: Wenn es Deutsche waren, wird es erwähnt, wenn es Nichtdeutsche waren, wird nichts gesagt, sondern wird nur von Jugendlichen gesprochen. In letzter Zeit ist diese Regelung ein wenig aufgeweicht worden. Aber noch nicht allgemein. Aus diesem Grund kann man sich schon immer denken, wenn von prügelnden Jugendlichen die Rede ist, dass damit Migrantengruppen gemeint sind.

Schaut euch einmal alle weiteren angekreideten Begriffe an – da kann man nur sagen: Keine Ahnung von Sprache. Sprache dient der Verständigung. Wenn man Besonderheiten nicht mehr sagen darf, dann dient das nicht der Verständigung sondern dem Unwissen. Und damit sind wir vielleicht da, wo manche uns haben wollen: Dummheit statt Klarheit. Aber wahrscheinlich ist auch der Begriff Dummheit rassistisch, weil er manche von Klugen abgrenzt.

Mauscheln sei antisemitisch! Mauscheln ist Jiddisch – und es haben viele Begriffe aus dem Jiddischen bei uns Eingang gefunden: malochen zum Beispiel.

Manche Artikel sind es nicht Wert, dass man sie liest – und die häufen sich in der Huffingtonpost massiv. Der Artikel greift das auf, was in einem Buch veröffentlicht wurde – mein Urteil betrifft somit auch das Buch.

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