Menschen lieben

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Den Menschen lieben – das ist nichts für Ideologen und Extrem-Evolutionisten.

Und Menschen, die über Menschen nachdenken und sie beobachten auch nicht.

Manche lieben auch den Menschen nicht, weil sie ihn im Spiegel sehen und erschrecken.

Wie gut, dass zumindest Einer da ist, der den Menschen liebt.

Dass Gott die Menschen liebt, sieht man daran, dass er seinen Sohn den Menschen hingegeben hat, damit sie durch ihn das Leben finden.

Wahre Liebe muss solche für uns Menschen absurden Wege gehen.

Wer sind wir – wir Lieblosen, die wir von Liebe nicht viel verstehen – diesen Weg kritisieren zu wollen?

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Wir sind Charlie – ich nicht + Provokationen

Neulich schrieb ich, dass ich etwas zu Provokationen schreiben werde – sorry, ich hatte gestern keine Zeit. Aber jetzt kommt es.

Ich habe schon gesagt, dass ich diesen Spruch (Ich bin Charlie) nur so akzeptieren kann, dass man sich nicht mit den Inhalten solidarisiert, sondern mit der Freiheit der Meinungsäußerung. Diese Freiheit darf nicht mit Gewalt eingeschränkt werden – aber man muss die Meinungen anderer kritisieren und ablehnen dürfen.

Und so kritisiere ich auch einiges von dem, was ich von Charlie Hebdo in den letzten Tagen lesen konnte. Wenn der Stift als Waffe benutzt wird – dann ist das nicht besonders gut. Der Stift darf nicht Menschen töten wollen, darf nicht gewalttätig sein – und man weiß schon zur Genüge, dass auch Worte töten können – ebenso können Zeichnungen töten.

Wir lehren den Menschen, dass sie Respekt voreinander haben müssen, dass sie einander trotz unterschiedlicher Meinungen achten müssen, dass sie die Würde nicht verletzen dürfen.

Und man darf nicht akzeptieren, wenn diese Grundregeln unserer Gesellschaft übertreten werden. Man muss verbal dagegen angehen. Wenn eine Gesellschaft beginnt, dermaßen respektlos über andere herzufallen, wie es von Charlie Hebdo gemacht wurde, dann müssen wir uns nicht wundern, wenn die Gesellschaft insgesamt (verbal) gewalttätiger wird, wenn sie in Interessengruppen zerfällt, die einander bekämpfen.

Man achtet einander nicht mehr, nimmt nicht Rücksicht. Lacht Menschen mit anderen Meinungen nur aus – wie es so mancher der modernen Atheisten gemacht hat. Und es ist nicht in Ordnung, wenn sich atheistisch gebärdende Menschen Rücksichtslosigkeit herausnehmen. Wenn das Christentum genauso rücksichtslos gegenüber Atheisten sein würde – würde es ein Hauen und Stechen – allerdings mit Stiften und Worten geben, die Gesellschaft würde stark gespalten. Wir müssen miteinander auskommen, damit wir die Gesellschaft positiv gestalten, wir dürfen und müssen einander kritisieren und können einander auch mit einem Blinzeln auf die Schippe nehmen. Aber wir dürfen, wie gesagt, einander nicht respektlos begegnen.

 

Auch Satire hat ihre Grenze. Und die Grenze legt zunächst einmal jeder in seiner eigenen Verantwortung fest. Das ist unsere Freiheit. Wenn jedoch andere in der Gesellschaft merken, dass hier Menschen verantwortungslos mit dieser unserer Freiheit umgehen, dann muss das zur Sprache gebracht werden.

Und so finde ich es verantwortungslos, wie manche Bilder gemacht werden. Wo ist die Grenze? Die Grenze ist nicht fest. Wie gesagt: Jeder Einzelne legt in seiner Verantwortung diese Grenze fest. Und die Individuen einer Gesellschaft müssen aus Verantwortung heraus miteinander immer wieder die Grenze austarieren.

Dass eine Mohammedzeichnung für uns keine Grenze darstellt, ist klar, weil Mohammed ein normaler Mensch war – wenn er auch als besonderer Prophet angesehen wird. Das heißt: Unsere Kultur hat andere Vorstellungen als einzelne Muslime. Und sie müssen nun in den Diskurs eintreten.

Was die Zeichnungen über unseren christlichen Gott betrifft: Er – bzw. der Glaube an ihn – wird in Charlie Hebdo auch erniedrigt. Deutlich wird aber, zumindest in dem, was ich gesehen habe, dass mit Gott gleichzeitig auch der Mensch erniedrigt wird. Darauf möchte ich hinweisen – und hätte große Lust, daraufhin mal ein paar dieser Zeitungen durchzuschauen. Habe aber leider keine Zeit dazu. Vielleicht ist das eine Anregung für andere, die mehr Zeit haben.

Aber was ich nicht möchte, ist, dass nun auch bei uns ein Wettstreit beginnt darüber: Wer malt den abgeschmacktesten Mohammed oder wer provoziert Muslime am Hinreißesten. Das ist in solchen aufgeregten Zeiten wie in der Gegenwart nicht mutig, sondern dumm. Wir müssen intelligent provozieren – aber nicht geschmacklos. Intelligent provozieren, damit die Gesellschaft weiterkommt. Provokationen bringen die Gesellschaft weiter voran, wenn sie denn klug sind.

Gleichzeitig darf man sich aber nicht einschüchtern lassen – ich habe schon viele in meinem Blog kritisiert, die vor Muslimen wegen etwas in die Knie gegangen sind, was in unserer Kultur ganz normal ist. Aus eigenem Verantwortungsbewusstsein auch provozieren – um unsere Gesellschaft voran zu bringen, das darf nicht eingeschränkt werden – auch nicht durch Selbstzensur. Manchmal treibt einen die Verantwortung dazu, verkrustete inhumane Gesellschaften aus der Reserve zu locken, um sie in Bewegung zu bringen. Darum liebe ich auch Heine so. Manchmal ist das im wahrsten Sinn Not-wendig.

Durch die Ermordung der Zeichner durch die Terroristen wurden ihre Zeichnungen erst zu dem, wozu sie gedacht waren: zu einem Europa aufrüttelnden Ereignis. Das ist alles schon sehr eigenartig, wie Weltgeschichte abläuft. Es gab so viele Ereignisse, die im Vorfeld hätten aufrütteln können – aber gerade diejenigen, die sich jetzt besonders laut solidarisieren, haben vorher besonders laut aufgeschrien, wenn Menschen es wagten den Islam kritisch herauszufordern. Hätten sie vorher einen Zaun um Charlie Hebdo gebildet, indem sie mutig ihre kritischen Stimmen erhoben hätten, wäre der Terrorakt dann auch geschehen?  Ich weiß, es ist müßig das zu fragen. Nur hoffe ich, dass verantwortungsvolle Islamkritik auf breiter Ebene nicht verstummt und zum Schweigen gebracht wird, damit einzelne Kritiker nicht so sehr im Fokus der Terroristen stehen. Wenn eine breite gesellschaftliche Basis der Meinungsfreiheit da ist, dann haben einzelne Feinde der Meinungsfreiheit einen schwereren Stand.

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In der Türkei kämpfen unterschiedliche „Kulturen“ gegeneinander – noch (wieder) hat die islamischere Version die Oberhand, von daher reagieren sie anders auf diese Provokationen: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/tuerkei-ermittlungen-gegen-zeitung-wegen-mohammed-karikatur-a-1013206.html

Und der Papst trägt herzhafte südamerikanische Mentalität in diese Diskussion: http://www.spiegel.de/panorama/papst-franziskus-pontifex-wuerde-sich-fuer-ehre-seiner-mutter-pruegeln-a-1013191.html

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Islamisten haben nichts mit dem Islam zu tun

Islamisten haben nichts mit dem Islam zu tun – „diese Zauberformel zieht nicht mehr“ http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_zauberformel_das_hat_doch_nichts_mit_dem_islam_zu_tun_zieht_nicht_mehr

Und das ist gut so. Warum? Weil endlich die Realität in den Blick kommt – und das ist gut, weil dann endlich nachgedacht werden kann – und das ist gut, weil dann endlich Wege gesucht werden können, die einen Ausweg aus dem Dilemma führen. Alle hellen Köpfe der Muslime müssen jetzt ran an die Arbeit – eine neue Koran-Hermeneutik zu entwickeln.

Auch unser Kanzlerin hat es begriffen – und sie hat es auch deutlich gesagt! „Die Kanzlerin forderte den Islam auf, sein Verhältnis zu islamistischen Extremisten zu klären. Die Frage, warum radikale islamistische Terroristen `ihre Untaten stets mit ihrem Glauben verbinden´, müsse durch die `Geistlichkeit des Islam´ untersucht werden. Dieser Klärung `könne nicht länger ausgewichen werden´.“ http://www.spiegel.de/politik/deutschland/rede-im-bundestag-angela-merkel-erklaert-kampf-gegen-terror-a-1013079.html – Als hätte sie meinen Blog gelesen. 😉

Dass die Kanzlerin mit der Aussage: der Islam gehört zu Deutschland gar nicht den Islam meinte, sondern die einzelnen Muslime (so sagte sie ja auch im Anschluss an diesen Satz, sie sei Kanzlerin aller, die in Deutschland längere Zeit wohnen), wird auch daran deutlich, dass sie sagte: http://www.welt.de/politik/deutschland/article136421455/Die-Scharia-steht-nicht-ueber-dem-Grundgesetz.html : Scharia steht nicht über dem Grundgesetz. Das heißt: Der Islam gehört nur zu Deutschland, wenn er den Regeln, die hier gelten, entspricht. Wie ein solcher Islam konkret aussieht, zeigt sich an den Muslimen, die das Grundgesetz und grundlegende Regeln akzeptieren – weil sie wissen, was sie an dieser Tradition haben.

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Die gestrige Tagesschau kam mir vor wie mein Blog. Fast nur Islam(isten)-Infos. Vielleicht haben die Medien inzwischen Mut, diese Realität nicht mehr zu verschleiern. Aber wie es so bei Mediens ist: Dann kocht das Thema auf – dann wird es bald wieder unter den Teppich gekehrt – und diejenigen, die weiterhin solche Infos bringen, bekommen von ihnen was auf den Deckel. Mal sehen, ob es dieses Mal anders ist.

Aber: Solange die Medien meinen Job machen, kann ich im Augenblick damit aufhören. Muss mal darüber nachdenken.

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Tote bei Festnahme im Rahmen einer Aktion gegen Islamisten in Belgien: http://www.focus.de/politik/ausland/in-belgien-drei-tote-bei-anti-terroraktion_id_4408315.html In der Tagesschau wurde berichtet, dass die Islamisten-Szene in Belgien sehr groß sei. Ich muss gestehen: Es ist schon lange her, dass ich über sie etwas im Blog hatte. Im November 2010 schrieb ich: „Man ängstet sich vor dem Islam und drückt die Christen“ – oder April 2010: http://blog.wolfgangfenske.de/2010/04/01/belgien/ Also: Vor ca. 5. Jahren war das schon ein Thema. Und was hat die Regierung – wenn es denn einmal eine gab – in der Zeit gemacht? Islamisten rekrutierten und rekrutierten… Ich las 2009 noch häufiger pi, schaut mal, was man da schon alles wusste: http://blog.wolfgangfenske.de/2009/09/22/es-knallt/ Sehenden Auges wurden die Bevölkerungen in diese heutige Situationen geführt. Und was machte man seit Jahren gegen die Boten? Man beschimpfte und bedrängte sie. Heute hat man den Salat. Da man aber wahrscheinlich nach dieser augenblicklichen Hochphase der Aktionen wieder in Lethargie verfallen wird, können wir diesen Beitrag im Jahr 2021 wieder hervorkramen und sagen: seht, was man vor 12 Jahren schon wusste!

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Warum heißt dieser Islamist eigentlich noch Christ-ian? http://www.focus.de/politik/ausland/islamischer-staat/deutscher-dschihadist-im-rtl-interview-wir-werden-europa-erobern-und-jeden-toeten-der-nicht-zum-islam-konvertiert_id_4405915.html Wahrscheinlich, damit später die Leute sagen können, wie übel die Christen waren. Sie kämpften sogar an der Seite der Islamisten.

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Damit haben wir auch vermehrt zu rechnen: 14 Polizisten durch Großfamilie verletzt: http://www.focus.de/regional/niedersachsen/gewalt-exzess-in-hameln-zahl-der-verletzten-polizisten-steigt-auf-14_id_4406970.html

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Ist diese Zuschrift echt? Ein Muslim beschimpft Muslime: http://www.netzplanet.net/leserzuschrift-von-murat-moslems-ihr-seid-selber-das-problem-und-wundert-euch-ueber-die-ablehnung-der-deutschen/19340 Es könnte sein, dass diese Zuschrift echt ist, weil ich Muslime kenne, die sich entsprechend – nur vorsichtiger – äußern.

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Auch sonst gibt es massive Kritik: http://www.welt.de/videos/article136353862/Hans-Ulrich-Joerges-nennt-Mahnwache-der-Muslime-peinlich.html Die notwendige Diskussion wird den Muslimen erspart – es ging um die politische Nomenklatura.

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Karfreitags Beschneidungsfest

Es wird doch immer wieder versucht, christliche Traditionen zu unterlaufen und auszuhöhlen. Da haben unsere Spaß-Tänzer in den Karfreitag nun klasse Mitstreiter gefunden: Muslime, die am Karfreitag ein Beschneidungsfest durchführen wollen: http://europenews.dk/de/node/89026

Es wurde allerdings von einem Gericht verboten. Und als Argument von dem türkischen Betreiber wird angeführt: „Wir leben in einer Multi-Kulti-Gesellschaft mit religiöser Pluralität“.

Es sei angemerkt, dass die Ditib nicht dafür ist, den Karfreitag zu stören. Es ist evtl. eher eine Frage dieses Geschäftsmannes, der diese Feier unbedingt durchführen möchte, und darum evtl. gerichtlich weiter gehen möchte.

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Kein Aufschrei

Wo bleibt der Aufschrei für die Opfer von Nigeria? Es gibt keinen Aufschrei für die Opfer von Nigeria: http://www.dw.de/wo-bleibt-der-aufschrei-f%C3%BCr-die-opfer-in-nigeria/a-18188411

Satellitenaufnahmen sollen Massaker in Nigeria zeigen: http://www.focus.de/politik/videos/massaker-in-nigeria-satellitenbilder-zeigen-so-grausam-toetete-boko-haram_id_4406229.html Es scheint ein kleiner Aufschrei zu beginnen. Selbst die Tagesschau berichtete davon.

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Enttarnen

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Es ist schon eine Lebensaufgabe, Spinnennetze zu enttarnen,

Netze derer kenntlich zu machen,

die mit Propaganda Menschen fangen,

die Menschen mit Worten und Taten einschüchtern,

die Menschen mit falschen Versprechen locken,

die Leichtgläubigkeit und Gutmütigkeit der Menschen ausnützen,

die bewundert werden, aber nichts anderes im Sinn  haben, als Menschen zu verwirren.

Aber: Was macht man gegen die Lust der Fliegen, freiwillig ins Spinnennetz zu fliegen?

Spinnennetze enttarnen. Mehr kann man nicht machen.

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Menschen singen

Überall auf der Erde singen Menschen zur Ehre Gottes in Jesus Christus – unsere Schwestern und Brüder: