Sonnen Teilfinsternis

Als damals die Sonne in München verfinsterte, kam ein leichter Wind auf. Also: Statt Sonne – werden die Windräder angetrieben. Die Stromnetzbetreiber sind nicht so cool – sie sind auf der Hut, weil sie nicht wissen, wie die Netzschwankungen zu bewältigen sein werden. http://www.spiegel.de/wirtschaft/sonnenfinsternis-stromnetzbetreiber-tennet-praesentiert-krisenplan-a-1024061.html Wie immer: In ein paar Stunden wissen wir mehr.

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Nun kommt noch ein altkluger Rat: Wir haben zwar zwei Augen – aber es ist dennoch Schade, sie diesen Minuten zu opfern.

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Witz-Kommune und Sankt Yussuf

Echt? Stimmt das? Im niederbayerischen Essenbach darf eine Kindertagesstätte nicht St. Josef heißen, weil der Name nicht mehr zeitgemäß sei und die religiösen Gefühle anderer verletzen könne? http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/detailansicht/aktuell/name-der-kindertagesstaette-verletzt-religioese-gefuehle-91451/ Um zeitgemäß zu sein, sollten sie ihn dann Sankt Pep oder Sankt Yussuf, Sankt Sepp oder Sankt Jupp nennen (alles Formen von Josef). Ich schlage vor: Sankt Yussuf – das ist zeitgemäß und verletzt keine religiösen Gefühle.

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Meinungs-Verbot! + Dolce und Gabbana

Gibt es eigentlich so eine Art Rede, die gerichtlich verfolgt werden muss, weil Begriffe verwendet werden, die „man“ nicht mehr verwenden darf, weil man Aussagen macht, die „man“ nicht gerne hört? Vermutlich hat sich Herr Stöcker – aus der Perspektive seiner Gegner – eines solchen „Verbrechens“ schuldig gemacht und steht nun massiv unter Kritik: http://www.tgsh.de/index.php Wenn so etwas gerichtliche Relevanz hätte „man tut so etwas nicht!“, dann wäre Recht-Willkür die Norm unseres Systems.

Vielleicht ist meine Bezeichnung „Verbrechen“ recht hart. Aber sie verdeutlicht doch, dass Meinungsfreiheit auch bei uns ein hohes Gut sein soll und nicht angetastet werden darf. Und es darf nicht als Verbrechen angesehen werden, wenn man seine Meinung sagt, auch wenn es Minderheiten oder Mehrheiten oder wem auch immer nicht passt.

Dass sich Herr Stöcker hier und da in der Wortwahl vergriffen hat, ist auch meine Meinung. Aber das legitimiert aus meiner Sicht nicht, eine so massive Anklage. Aber auch die türkische Gemeinde macht einen Rückzieher, indem sie sagt: „könnten den Straftatbestand der Volksverhetzung erfüllen“. Wenn sie es nicht tut – warum dann so einen Aufstand und solche entehrenden Vorwürfe an Herrn Stöcker? Vielleicht klagt er ja als angegriffener Mensch einer Minderheit, die eine solche Meinung vertritt, gegen die Diskriminierung der Mehrheit, die sich hinter den Aussagen der türkischen Gemeinde schart?

Unsere Welt wird kompliziert. Minderheiten sind nicht mehr Minderheiten, sie sind Mehrheiten, Mehrheiten sind Minderheiten, Minderheiten müssen geschützt werden, da aber nur ein paar Minderheiten geschützt werden und nicht alle Minderheiten, weil diese Minderheiten vielleicht etwas sagen, was andere Minder-Mehrheiten nicht passt… – ach, lassen wir das. Es ist einfach kompliziert, wenn man nicht auf der richtigen Seite steht.

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Dolce und Gabbana haben auch massiv Schwierigkeiten, weil sie etwas sehr Schlimmes gesagt haben: „Das Leben hat einen natürlichen Lauf, es gibt Dinge, die nicht geändert werden. Und eines davon ist die Familie.“ Und dann ging der Shitstorm los – übrigens gegen zwei Männer, die selbst schwul sind. Aber wir können uns angesichts des Irrsinns nur freuen: Wir hören mal wieder was von Elton John: Er ruft zum Boykott auf gegen diese schlimme Hetero-Sicht, weil D&C das zum Thema Familie geäußert haben – nicht wegen ihres Umgangs mit den Models. http://citizengo.org/de/20126-du-wirst-geboren-und-hast-eine-mutter-und-einen-vater-supportdolcegabbana

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Islamisten

Das ist nun eine schwere Entscheidung, die Herr Cameron treffen musste: Sollen die Muslimbrüder anerkannt werden oder nicht? Sagt er ja, dann verprellt er die Saudis und die Ägypter. Sagt er Nein, verprellt er die Kataris und die Muslimbrüder im Lande, die sich stark ausgebreitet haben. Und welche Entscheidung hat er mannhaft getroffen? Hier kann man sie nachlesen: http://www.jihadwatch.org/2015/03/uk-cameron-pulls-report-on-muslim-brotherhood-at-last-minute

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Die armen Islamisten: Frankreich hat ihnen die Sozialhilfe gestrichen: http://www.jihadwatch.org/2015/03/france-cut-welfare-benefits-for-290-jihadists-last-year

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Todesstrafe für Schwule und Lesben – Indonesische Top-Imame sollen es gefordert haben: http://www.jihadwatch.org/2015/03/indonesia-top-muslim-clerics-issue-fatwa-calling-for-death-for-gays

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Krebsgeschwür: Terror: http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/afrika/anschlag-von-tunis-das-krebsgeschwuer-terror-13494051.html Gut formuliert. Hätten sie Krebsgeschwür Terroristen gesagt – wäre es wenig pc.

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Geld weg – Waffen weg – Al-Qaida und ähnliche Gruppen haben es, sagen wir: Von den USA übernommen und danken Allah dafür: http://www.jihadwatch.org/2015/03/pentagon-loses-track-of-500-million-in-weapons-equipment-given-to-yemen

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Der Jude Jesus

Himmel

Nun, man kann sich wirklich nicht vorstellen, warum Gott gerade in Israel als Jude Mensch werden sollte – und dann für die ganze Menschheit. Warum war er kein Japaner, kein Arier/Germane, kein Maya oder Azteke, kein Fulani, Pygmäe, Massai, Araber?

Auch wenn man sich das nicht vorstellen kann – er wurde es und hat tatsächlich von Israel aus die Welt verändert. Von Jesus Christus und vielen seiner Nachfolger gingen gute Taten und Botschaften in alle Welt. Aber warum gerade von Israel aus?

Israel – viele Jahrhunderte vorher begann Gott, so glauben Christen, seine Menschwerdung vorzubereiten. Er hat sich angekündigt. Er hat dem jüdischen Volk seine Propheten gesandt, er hat seine heiligen Schriften und Gebote gegeben – und dann kam der heiß Ersehnte, der, wie es vorhergesagt wurde, zum Segen werden sollte für die ganze Welt. 

Von manchen aufgenommen – von manchen nicht erkannt. Aber warum hat sich Gott gerade dieses Volk zu seinem Volk erwählt? Dieser Frage gehen Juden schon seit Jahrhunderten nach: Warum gerade wir? Denn diese Auserwählung bracht ja nicht nur Freude mit sich, sondern auch eine ungeheure Verantwortung und Last.

Warum gerade das jüdische Volk? Warum hat er sich in Jesus Christus auch den Völkern zugewendet? Weil er es liebte (5. Buch Mose 7,6-8) und sie liebte (Johannes 3,16).

Darüber hinaus: Wir wissen es nicht. Wir sehen nur: So ist es. Und warum gerade Israel? Warum nicht? Wir hätten bei jedem Volk die törichte Frage gestellt: Warum sollte Gott gerade bei den Pygmäen Mensch geworden sein, warum gerade bei den Ariern, warum gerade bei den Japanern? Diese Frage ist sinnlos. Sie ist nicht nur sinnlos, sie ist auch sehr Ideologie lastig. Denn es ist klar, dass atheistische, säkulare, nationalistische usw. Gruppen ein Anstoß daran nehmen, dass es einen Gott gibt, der auch noch ein Volk erwählen sollte.

Erkennen wir nur dankbar: Gott hat sich sein jüdisches Volk erwählt und hat die Völker wie Individuen in Jesus Christus in diese Erwählung mit hineingenommen. Wenn sie sich denn hineinnehmen lassen wollen.

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Illusionen

Illusionen

Liberalismus

Das Buch von Marcello Pera: Warum wir uns Christen nennen müssen. Plädoyer eines Liberalen – ist eine Fundgrube. Ich schrieb es schon einmal: Es lässt eine ganze Menge erkennen, um das Europa der Gegenwart beurteilen zu können. Im Folgenden mische ich durch das Buch angeregte Überlegungen mit Aussagen des Autors.

Für mich war in einigen Kapiteln – ich habe es noch nicht fertig gelesen – sehr interessant zu sehen, dass in Europa nicht die Subsidiarität gilt, dass also Europa von unten nach oben bestimmt wird, sondern dass es von seiner Grundlage aus weltanschauliche/ideologische Struktur hat: Eine liberal-säkulare Elite hat die Grundlagen bestimmt – und von diesen aus muss dann die Bevölkerung umerzogen werden. Es geht also von oben nach unten. Und diese Grundlage einer Gesellschaft tut nie gut, weil sie von diktatorischen Ambitionen begleitet wird. Damit die säkulare Ideologie auch immer stärker Fuß fasst, muss die christliche Tradition immer stärker zurück gedrängt werden bzw. verschwiegen werden. So bastelt man sich eine eigene Vergangenheit, hebt eigene Vorbilder hervor – und all das ist Kennzeichen einer Ideologie, die nicht in der Lage ist, das zu sehen und zu benennen, was wirklich war, sondern die Vergangenheit soll wie die Zukunft einem bestimmten Weltbild angepasst werden. Man verwendet noch das Wort „religiös“ – vermeidet aber zu sagen, was das bedeutet. Man verwendet das Wort humanistisch – vermeidet aber zu sagen, welche Grundlage (eben die Christliche) der Humanismus hat. Man verwendet Abstrakta wie Gerechtigkeit und Würde – vermeidet aber zu sagen, dass unser Verständnis von Gerechtigkeit und Würde seine Grundlage im christlichen Glauben hat. Und zwar in einem christlichen Glauben, der griechische Philosophie, römisches Recht und jüdisches Welt- und Gottesbild  aufgrund seiner ganz besonderen Brille zu etwas ganz besonderem zusammengeschmolzen hat. (Ich persönlich würde auch die germanischen Stämme als Hintergrund nicht übergehen.)

Marcello Pera meint, dass das nicht klappen wird, weil das so konstruierte Europa keine Identität entwickeln kann – aber auch nicht will. Man will kosmopolitisch sein.

Und ich erkenne: Aber indem man nun die säkular-liberal konstruierten Werte weltweit verbreitet, wird man das, was man nicht will: kolonialistisch. Alle müssen eben nach dieser Pfeife tanzen, weil man als Europa diese Werte überall zum Maßstab machen will.

Marcello Pera meint, dass Europa keine Seele hat. Eine Art Verfassung, die nur abstrakte Begriffe wiedergibt, kann keine Identität stiften, aber auch keine „Seele“ sein.

Und ich erkenne: Darum muss der Papst diese Seele ersetzen – allerdings ein Papst, der so säkular ist, wie die konstruierte Grundlage Europas. Von daher muss man den Papst ins Boot holen – und wenn er sich nicht ins Boot holen lassen will, wie Benedikt XVI. muss man ihn bekämpfen. Beim jetzigen Papst weiß man noch nicht so recht, ob er schon im Boot sitzt oder nicht, gewährt ihm noch ein wenig Ruhe.

Für mich ist das alles, was Pera darstellt, Kennzeichen einer Ideologie, wie auch Nationalsozialismus und Kommunismus eine Ideologie waren. Eine selbst ernannte Elite bestimmt von oben herab – und sucht sich natürlich Verbündete im Volk, die dann die Aufgabe übernehmen, das Volk entsprechend zu bearbeiten.

Ich will ein Zusammenwachsen der europäischen Nationen. Und hoffe, dass Ideologen nicht ganz den Weg bestimmen können, den Europa gehen wird. Es muss ein Europa von unten sein, ein Europa, das sich seiner Werte bewusst ist – sich aber auch zu den Grundlagen dieser Werte bekennt – sie zumindest nicht leugnet – , denn sonst bleibt Europa ein Koloss auf tönernen Füßen. Und dieser Koloss kann ganz leicht umgestoßen werden.

Mit Blick auf den Islam merkt dieses säkulare Europa so langsam, dass nicht jeder nach EUs Pfeife tanzt, ebenso mit Blick auf Russland. Ein säkular-liberales Europa wird starr, ist auf Dauer nicht mehr in der Lage, flexibel Weltpolitik zu gestalten. Diese Jahre entscheiden im Grunde, in welche Richtung Europa tendiert: ideologische Erstarrung geprägt von einer säkular-liberalen Elite oder ein lebendiger Zusammenhalt geprägt von den Menschen von Portugal bis Polen, von Irland bis Griechenland.

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LSBTTIQ + Baden Württemberg

Es sieht ganz so aus, als würden die Baden Württemberger von ihrer Regierung massiv hinters Licht geführt werden. Ich hatte schon vor längerer Zeit vermutet, dass sie im Augenblick nichts mehr zum Gender-Kampf sagen werden, um einfach Ruhe einkehren zu lassen und dann das Papier wieder hervorkramen werden, und dann hoffen, dass keiner mehr auf die Straße geht. Aber wie der folgende Artikel zeigt: Es kommt krasser! Es wird so eine Art Schlachtplan entwickelt, wie man der Bevölkerung endlich mal Benehmen beibringen kann: http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/9921-gendersensibler-bildungsplan-in-baden-wuerttemberg Denn es kann doch nicht angehen, dass man eine rot-grüne Regierung a) kritisiert und b) nicht in ihren ideologischen Träumen folgt! Also muss man strategisch vorgehen: Schulen, Medien, Gewerkschaften und Kirchen – alles auf VorderLSBTTIQ (früher: Vordermann) ausrichten und dann los auf die Bevölkerung. Vor allem auf die Kinder – die Hoffnung aller Ideologen. Von Pädagogik kann man in ideologischen Fragen natürlich absehen: Indoktrination heißt das Spiel.

Hier finden wir eine Auflistung der Vorhaben: https://demofueralle.wordpress.com/2015/03/16/burger-umerziehungsprogramm-in-baden-wurttemberg-geplant/

Nur am Rande: Unsere Regierungen lernen immer mehr von dem undemokratischen Verhalten der EU. Es geht nicht mehr von unten nach oben – sondern immer mehr von oben nach unten. Das sind schlimme Vorboten. Aber dieser schleichenden Richtungsänderung muss Einhalt geboten werden, damit wir in ein paar Jahren nicht wirklich eine Diktatur haben.

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Kretschmann sah sich als verbohrt und verblendet an. Damals. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/winfried-kretschmann-erschrocken-ueber-seine-verfassungsschutz-akte-a-1024201.html

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