Slenczka und das Alte Testament

 

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Das war schon verständlich, was Slenczka schrieb, dass man das AT nicht aus christlicher Perspektive lesen solle, dass zwar ein paar Texte auf Jesus Christus hinweisen können, die dann für Christen besonders wichtig sind, dass man im faktischen Gebrauch des AT in der Kirche auch diese Stellen bevorzugt behandelt. Alles richtig.

Von daher kann auch wieder eine Diskussion um das AT und der richtige Gebrauch durch Christen aufkommen. Und muss es auch immer wieder. Und ich kenne noch weitere Theologen, die dem AT skeptisch gegenüber stehen – vor allem auch dem hebräischen Kanon und darum den griechischen Kanon (die griechische Übersetzung bzw. den Umfang) bevorzugen, weil dieser von der frühen christlichen Gemeinde rezipiert worden sei. Was ich in der Pauschalität nicht akzeptieren kann, denn ich habe nachgewiesen, dass das hebräische AT sehr wohl zitiert worden ist (Apostelgeschichte, Apokalypse). Aber das sind wissenschaftliche Interna.

Nur man muss beachten, was ich auch neulich schon geschrieben hatte, dass wir Gottes Handeln mit den Menschen nicht wie Rosinenbrötchen auseinandernehmen können, sondern das Brötchen muss als Ganzes genossen werden. Auch wenn Christen den einen oder anderen Text bevorzugen – der gesamte Text wird rezipiert. Selbst in der Biologie hat man inzwischen gelernt, dass das Exerpieren der DNA nicht genügt, man muss den Kontext der DNA mit berücksichtigen (Epigenetik: http://epigenetics.uni-saarland.de/de/home/ ). So geht es auch mit dem AT: Auch dann, wenn man Teile als besonders bereichernd ansieht, so kann das nur sein, weil das “Drumherum” das Bereichernde eines Textes erst verdeutlicht. Ebenso ist das Neue Testament nicht zu verstehen, wenn man nur die paar christlich interpretierten Texte als Verstehenshintergrund aufgreift.

Das muss natürlich immer wieder diskutiert werden. Aber wenn die Diskussionen der letzten Jahre berücksichtigt werden, die gerade in der Exegese geführt wurden, dann sind wir schon ein immenses Stück weiter gekommen – und ich empfinde die Aussagen von Herrn Slenczka als Rückschritt, und frage mich, ob er die Diskussion der letzten Jahrzehnte überhaupt wahrgenommen oder nur das eigene Fremdeln ausgesprochen hat. Das wäre eine Frage an ihn als Wissenschaftler – und das wäre keine ideologische oder politische Frage.

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Streikvandalismus

Streikvandalismus ist das richtige Wort: http://www.welt.de/debatte/kommentare/article140455661/Der-Bahnstreik-wird-endgueltig-zum-Stellungskampf.html

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Es gibt das Recht zustreiken. Und das Recht soll auch unangetastet bleiben. Was mich jedoch massiv stört, ist, dass es im Augenblick nicht um das Recht geht, sondern darum, dass eine Gewerkschaft meint, sie müsste sich an anderen abarbeiten. Es geht nicht mehr um Gerechtigkeit, um Lohn, um gerechte Arbeitsbedingungen. Wenn es einer Gewerkschaft um sich selbst geht, dann ist ein solcher Streik Gesellschaft schädigend.

(Nachtrag: Das ist mal wieder so eine Reaktion, die einen ratlos hinterlässt: Gegen den Streik sein, hat doch nichts damit zu tun, dass man bequem ist, solche Art Argumentation ist unterirdisch. Andere Hinweise im Artikel sind es auch: http://www.huffingtonpost.de/2015/05/04/bahnstreik-laecherlich_n_7203828.html)

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Moderne Falschpropheten

Wie häufig berichtet wird, dass irgendwelche Superhellseher der Finanzwirtschaft einen Crash voraussehen, ist schon faszinierend. Irgendwann kommt mal einer vorbei und dann sagt man: Der hat einen Crash vorausgesehen. Ich bin auch ein Hellseher: Mein Fahrrad bekommt irgendwann einen Platten. Oh, wow, sage ich dann, wenn es einen Platten bekommen hat, ich kann hellsehen!

Dann gibt es noch eine Variante: Sie sagen es voraus – und dann könnte es sogar geschehen, weil sie es vorausgesagt haben, man nennt das self fulfilling prophecy.

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Flüchtlinge und Versicherungen und Broder

Man mag das politisch halten wie man will – aber die Versicherer wissen wohl, warum sie Flüchtlingsheimen kündigen bzw. mehr verlangen: http://www.welt.de/politik/deutschland/article140470318/Fuer-Versicherer-sind-Asylheime-wie-Boellerfabriken.html Die Politik mag das bekämpfen – aber sollte lieber an die Symptome gehen. Denn das scheint das Motto der Politik zu sein, wie sie mit Blick auf die Versicherer realisiert werden soll: Lasst´s kosten, Leute. Irgendwer wird´s schon bezahlen und irgendwie wird´s schon bezahlt. Genauso geht man auch mit der Bevölkerung um: Irgendwie kriegt ihr´s schon hin.

Es ist gut, dass die Evangelische Kirche sich stärker engagieren will: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/detailansicht/aktuell/protestanten-fordern-fluechtlingshilfe-91919/  Das ist insofern gut, wenn sie sich selbst dafür einsetzt – und das tut sie vielfach. Denn einfach nur vom Staat zu fordern ist bekanntlich schofel.

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Broder fordert ein robustes Mandat für die Bundeswehr, um in Afrika Raum zu schaffen, in denen Flüchtlinge wie Menschen leben können: http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article140455149/Wir-sind-den-Afrikanern-Bundeswehreinsaetze-schuldig.html Das kommt einem Punkt meiner Vorstellung ganz nah, wenn man Bundeswehr durch UN ersetzt.

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Interessant ist in diesem Zusammenhang zu sehen, wie realpolitische Einwände gegen eine falsche Flüchtlingspolitik in so manchen Zeitungen karikiert werden, um diese Einwände ad absurdum zu führen. Realismus lässt sich durch Emotion vertreiben. Aber letztlich wird die Emotion nicht helfen.

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Davutoglu + Islamisten + USA +Miliband-Islamophilie

Das wüsste ich aber, wenn Gott es wollte, dass jeder, der es will, einen Koran, eine türkische Fahne und ein Wörterbuch bekommen soll 😉

Ja, Davutoglu weiß, wie Türken mit anderen umgehen… – er benötigt keine Ratschläge.

Türken, die in Deutschland leben, wollen als Deutsche angesehen werden – von den Deutschen. Türken, die in Dortmund zusammenströmen, um ihren Davutoglu anzuhören, wollen sie auch als Deutsche angesehen werden? Wenn man sie fragen würde: Wo kommst du her – würden sie beleidigt sagen: Dumme Frage: Aus Deutschland! Oder würden sie, wenn man ihnen sagen würde: Du bist Deutscher – beleidigt antworten: Nein, natürlich Türke!

Davutoglu will den Freikauf vom Militär auch billiger machen: Statt 6000 nun 1000 €. Auch ein Willkürakt. Machen wir es mal teurer, mal billiger, wie es gerade so passt. Abschaffen!

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Die Christusfigur am Sendlingerplatz in München wurde von einem Deutsch-Türken heruntergerissen und zerstört: http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.kreuzschaendung-in-muenchen-sendlinger-tor-jesus-figur-vom-kreuz-gerissen.54a3a9f1-da05-490c-a5e0-0b2ca51f829a.html Wie so oft wird dieser Mann als geistig verwirrter Täter bezeichnet. Wahrscheinlich sind alle aus muslimischer Kultur, die in Europa gegen christliche Traditionen und europäische Menschen vorgehen, geistig verwirrt. (Vgl. auch hier: http://www.christianophobie.fr/breves/allemagne-un-musulman-turc-detruit-un-crucifix-a-munich )

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Islamisten-Familien radikalisieren sich gegenseitig: http://www.welt.de/politik/deutschland/article140429092/Islamisten-planen-Attentate-oft-mit-der-Familie.html

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Die USA greift auch ISIS-Stellungen in Aleppo an? So weit westlich in Syrien? Hat sie doch ein Interesse daran, Assad zu unterstützen oder ihn aus versehen zu treffen? Oder werden Kurdenmilizen unterstützt, wie der Artikel darlegt? So weit westlich sind Kurden? http://www.rtdeutsch.com/18787/headline/us-luftschlag-toetet-52-syrische-zivilisten-darunter-viele-kinder-doch-pentagon-beharrt-es-waren-islamisten/

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Miliband kämpft um jede Stimme – gerade um die der Muslime, denn er will Islamophobie unter Strafe stellen. Was Islamophobie ist, will er dann bestimmen? Wie dem auch sei: Rechtsgerichtete freuen sich, weil dann Großbritannien schneller kollabiert, wenn es sich faschistoid pro islamistisch gebärdet. Ich freue mich nicht. Denn eine Gesellschaft wieder aufzubauen ist schwerer als sie zu zerstören.

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Israel warnt Juden vor einem Anschlag in Tunesien: http://www.focus.de/politik/ausland/konflikte-israel-warnt-wegen-anschlagsgefahr-vor-reisen-nach-tunesien_id_4654856.html

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Rosengruß

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Weil Gott uns liebt, jeden Einzelnen,

darum haben wir Würde, Wert, sind wir ganz besonders,

auch wenn wir es von uns selbst nicht meinen.

Auch wenn wir uns ganz mickrig und klein fühlen,

durch seine Liebe zu uns sind wir groß.

Und das Schöne ist:

Wir dürfen uns mit seinen hellsichtigen Augen ansehen,

nicht mit unseren Blindfuchs-Augen.

Auch dann, wenn wir uns groß, stark, mutig fühlen –

wir sind es nicht, weil unser wankelmütiges Gefühl es uns sagt.

Wir sind es, weil Gott uns liebend anspricht.

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