Endlosen Weiten muss der Maler einen Blickfang zufügen. Ein Baum, etwas von Menschen gemachtes. Und Lichtspiel. Viel Lichtspiel. Die gezeigten Bilder ohne das sich vorzustellen, ist reizvoll – aber langweilig.
Ich habe meinen Beitrag zum Thema Scham- und Schuldkultur, den ich schon einmal veröffentlicht hatte, mit den letzten drei Punkten erweitert:
1. Scham- und Schuldkultur
Die strikte Unterscheidung zwischen Schamkultur und Schuldkultur (1) ist umstritten. In den Kulturen ist beides vorhanden – jedoch in unterschiedlicher Gewichtung. Aber dennoch hat diese Beobachtung von Ruth Benedict etwas, das so manches erklärt. Der Nahe Osten bis hin nach China/Japan vertritt tendenziell die Schamkultur: Menschen schämen sich, wenn ihr Tun von der Gesellschaft nicht gedeckt wird und entdeckt wird. Die christliche – vor allem neutestamentlich-protestantische Schuldkultur – betont das Gewissen, betont die Verantwortlichkeit des Menschen, und dass er selbst seine Schuld entdeckt, wenn er etwas getan hat, das Gottes Willen nicht entspricht.
Aus jüdisch-christlicher Perspektive müssen wir von Schuld sprechen. Menschen sind schuldig geworden, weil sie sich an anderen gegen Gottes Willen vergangen haben. Jeder erkennt seine eigene Schuld.
Wenn aus östlicher Perspektive von schlimmen Vergehen der Menschen gesprochen wird, dann tritt die Scham in den Vordergrund: Die Gesellschaft akzeptiert eine Handlung nicht, diejenigen, die sich vergangen haben, sollen sich schämen und die Konsequenzen ziehen.
Das innere Gericht (Schuldkultur) – das äußere gesellschaftliche Missbilligen (Schamkultur). In der Schuldkultur tut man etwas nicht, weil man sich innerlich zur Rechenschaft zieht – in der Schamkultur tut man etwas nicht, weil man Angst hat, es könnte von den anderen entdeckt werden, oder man tut etwas, weil man davon ausgeht, dass man nicht entdeckt wird. Bei der Schuldkultur würde man das nicht tun, weil der innere bzw. göttliche Richter immer anwesend ist. In der Schuldkultur ist der Mensch Knecht seines Gewissens/Gottes, der Mensch „entehrt“ sich vor sich selbst – in der Schamkultur ist man Knecht der Gesellschaft / Gemeinschaft, denn das Ehrgefühl ist verinnerlicht und handlungsweisend. In der Schuldkultur kann das Individuum die Gesellschaft anklagen, wenn diese gegen göttliche oder moralische Gesetze (Menschenwürde) verstößt – in der Schamkultur ist das nicht möglich, weil die Gesellschaft selbst die höchste moralische Instanz und Richterin ist. Wer sie kritisiert, schließt sich aus.
Wenn man sich über das, was Menschen einander antun können, für die Menschen schämt, schämt man sich über das Tun anderer – bei der Schuld merkt man, dass schlimmes Tun auch in uns selbst steckt, wenn wir uns nicht nach Gottes liebenden Willen für alle Menschen ausrichten.
Wie eingangs gesagt: Eine strikte Trennung ist umstritten – aber ich denke, diese Erkenntnis hat etwas Erhellendes, das vor allem auch mit Blick auf die Auseinandersetzung des Islam und der chinesischen Regierung mit dem Christentum. In der Schuldkultur ist das Individuum bedeutsam – in der Schamkultur wird die Gruppe böse, wenn das Individuum seinen eigenen Kopf behält und gar sagt: Die Gesellschaft, das Kollektiv, die Ummah, die Gemeinde tut Unrecht.
Der Islam hat auch die Schuldkultur in dem Sinn, dass (fast) jeder im Gericht vor Allah stehen wird – aber die Schamkultur ist im sozialen Miteinander weit verbreitet: Die Ummah ist eine kollektivistische Größe, in der in der Realität das Konzept der Ehre eine größere Rolle spielen kann, als die Angst vor individuellem Schuldigwerden.
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Es sieht so aus, als habe sich die Schuldkultur in Europa auf breiterer gesellschaftlicher Ebene erst im Mittelalter verbreitet, als im 13. Jahrhundert die Beichte in der Kirche wichtig wurde. Denn durch die Beichte erkannte jeder Mensch: In mir selbst steckt das Böse. Das ist zwar schon lange vorher von Jesus, Paulus, Augustinus und anderen so ausgesprochen worden, wurde aber erst sehr spät allgemein bewusst. Und dieser Ansatz wurde dann Grundlage der Schuldkultur in Mitteleuropa.
In der Neuzeit wurde diese Selbsterkundung durch die Pietisten wieder weit verbreitet: Der Mensch muss sein Tun kontrollieren, muss es mit den Vorgaben der Bibel abstimmen, damit er ein Gott gemäßes Leben führen kann. Während die Beichte von Priestern abgenommen wurde, findet die Selbsterkundung der Pietisten allein zwischen dem Glaubenden und Gott statt. Ich verhalte mich nicht gut, weil ich einem Priester beichten muss, sondern weil ich vor Gott selbst stehe. Interessanterweise hat diese Fokussierung auf das Gewissen dazu beigetragen, das Gewissen von Gott zu lösen und säkular eigenständig werden zu lassen.
Auch das Erkennen eigener Schuld muss also gelernt werden.
2. Cancel Culture
Was geschieht mit einer Gesellschaft, in der der christliche Ansatz immer stärker verschwindet? Wird dann die Schamkultur wieder zum Vorschein kommen? Oder eine ganz andere Form des Umgangs mit Schuld?
Hier wird dann die so genannte Cancel Culture interessant: Gott wird nicht mehr als Richter anerkannt – Richter ist die Social-Media-Öffentlichkeit. Wer nicht angepasst ist, wird durch Shitstorm / Empörung an den Pranger gestellt und hat nur wenig Chancen, wieder frei im öffentlichen Diskurs mitreden zu können (wobei von manchen Gruppen auch versucht wird, die digitale Öffentlichkeit in die persönliche Lebenswelt hin zu übertragen: Kennzeichnen des Hauses, in dem er wohnt, „Sensibilisierung“ der Mitmenschen gegen den politisch und moralischen Unhold).
Das können sich auch staatliche und gesellschaftliche Aktivisten zunutze machen. So werden Menschen, die nicht im Mainstream mitgehen, durch staatsnahe Kampagnen (mit Hilfe der so genannten „Zivilgesellschaft“) und durch juristische Bedrohung systematisch ins gesellschaftliche Abseits gedrängt. Dafür gibt es den Begriff „Lawfare“, das heißt: Das Gesetz wird zur Kriegsführung gegen den politischen, moralischen Gegner missbraucht.
Hier greift weder der Begriff Schamkultur, denn der so Angegriffene muss sich nicht schämen, weiß sich sogar im Recht. Auch der Begriff Schuldkultur greift nicht, denn der Angegriffene muss keine Schuld haben, schuldig sind eher die Angreifer. Die entscheidende Instanz ist nicht Gott, ist nicht das Gewissen, ist nicht die traditionelle Gemeinschaft – die entscheidende Instanz ist der Teil medialer Öffentlichkeit, der meint, aktiv gegen ein Individuum vorgehen zu müssen.
3. Bekämpfung der traditionellen Scham- und Schuldkultur
Ein weiterer Aspekt muss aufgrund digitaler Möglichkeiten bedacht werden:
Früher waren Menschen, die im Dorf sexuell kriminelle Gedanken hatten, oder auch anderweitig kriminell waren, ohne Rückhalt, mussten alles heimlich machen oder irgendwie mit sich ausmachen. Heute finden Menschen mit asozialen Gedanken in Social Media oder im Darknet Gesinnungsgenossen. Sie schämen sich nicht mehr, sie empfinden keine Schuld, weil sie sich als Teil einer Gruppe wissen, die ähnlich denkt, ähnlich drauf ist. Sie schützen sich im Grunde vor der traditionellen Scham- und Schuldkultur.
Es entsteht eine Subkultur, deren Taten und Gedanken von der Gesellschaft als pervers oder kriminell angesehen und tabuisiert werden, die aber durch die Kommunikation mit Gleichgesinnten in ihren „Echokammern“ immer stärker als normal angesehen werden. Sie denken, dass das, was sie tun und denken, normal ist. Die Gesellschaft, die das ablehnt, ist für sie heuchlerisch und verlogen. Das, was ihre Gruppe sagt und tut, ist wichtiger als das, was die Gesellschaft durch die Gesetze festgeschrieben hat.
Sie schämen sich ihrer Gedanken und Taten nicht, fühlen sich als Teil einer Subkultur, Teil einer Untergrundbewegung. Früher fühlten sie sich als Opfer der Gesellschaft – jetzt bekommen sie in ihrer Subkultur immer mehr Anhänger. Sie erschaffen sich eine Ersatzgemeinschaft, in der das, worüber sich Menschen schämten und schuldig fühlten, normal wird – und schämen und schuldig fühlen sollte sich die Gesellschaft. Das heißt: Der Vorwurf wird zurückgegeben: Ihr solltet euch schämen, ihr seid schuldig! Es bleibt also nicht bei Verteidigung der eigenen Verhaltensweisen, sondern geht über in den moralischen Angriff.
Die Mechanismen von Scham- und Schuldkultur werden gegen die Gesellschaft selbst verwendet. Der Spieß wird sozusagen umgekehrt: traditionelle Moral, Kinderschutz, Schutz der Frauen, die staatliche Ordnung werden diffamiert.
Aus Sicht der Gesellschaft ist eine solche Subkultur im Grunde eine kriminelle Vereinigung, deren – aus Sicht der Gesellschaft – perverse oder kriminellen Mitglieder sich asozial verhalten gegenüber anderen. Gesellschaftliche Werte können nun aber dadurch erodieren, indem diese Subkultur immer aggressiver in die Gesellschaft eindringt und versucht, die Deutungshoheit zu bekommen, letztlich auch gesetzlich geschützt wird. Die Schuld- und Schamkultur wird als Unterdrückungsmechanismus propagiert, als rückständig – man selbst sei fortschrittlich, aufgeklärt, religiös, weltanschaulich im Recht. Menschen, die an traditionellen Werten festhalten, werden immer stärker diffamiert und isoliert. Eine moderne Gesellschaft wird durch das Internet immer stärker der Kampfplatz unterschiedlichster Kulturen und Subkulturen.
Es geht also nicht mehr so sehr um eine kollektive Schwerpunktsetzung auf Scham oder Schuld. Die Gesellschaft wird durch Dynamiken von Gruppen im Internet und dem Übergang in das reale Leben stärker fragmentiert. Sie wird zum Kampfplatz unterschiedlichster Vorstellungen von Scham und Schuld.
4. Christliche Sicht
Aus christlicher Sicht wird sich dann doch das immer wieder durchsetzen, was Gott an Werten den Menschen mitgegeben hat. Im 19. Jahrhundert entstanden Materialismus, Nationalsozialismus, Marxismus – mit ihren jeweils eigenen Gott verleugnenden Werten. Diese fanden dann ihren blutigen Höhepunkt im 20. Jahrhundert. Sie kollabierten, scheiterten an ihrer asozialen Gesinnung. Sie haben zwar immer noch mächtige Vertreter, aber nicht mehr die Macht (was nicht heißt, dass diese nicht wieder zur Macht kommen können, da der Mensch eben ein sündiges Wesen ist und empfänglich für alle möglichen Verführungen). Die Systeme – aber auch die destruktiven Subkulturen – brechen immer wieder zusammen, weil sie gegen die Schöpfung angehen. Gottes Ordnung ist durch seinen Geist tiefer im Menschen am Wirken, als Ideologen es meinen.
(1) Zunächst beschrieben von der Anthropologin Ruth Benedict.
Rose Valland war Bibliothekarin in Paris, während der Besatzungszeit durch die Nationalsozialisten. Nationalsozialisten plünderten die Museen und Privatsammlungen und verschleppten berühmte Gemälde und vieles andere nach Deutschland, entweder, um sich gegenseitig damit zu beschenken oder um die Zimmer des eigenen Hauses damit zu schmücken. Valland versuchte unter anderem genau Buch darüber zu führen, wo die Bilder hingegangen sind, wer sie gestohlen hat usw. Nach dem Krieg half sie – bzw. war zum Teil auch treibende Kraft – , die Bilder wieder aufzustöbern.
Dass die Tyrannen Göring, Hitler und co. Lieblingsbilder hatten (Monet, Cézanne, van Gogh usw.), das heißt nicht, dass die Bilder oder die Maler heute als verbrannt angesehen werden dürfen. Valland hat die Kunstwerke als Kulturgut angesehen, als großartige Zeugnisse unserer europäischen Kultur, die zurückgeführt werden müssen, weil sie nicht nur Zeugnisse unserer Kultur sind, sondern das Herzstück unserer Kultur sind.
Ich befürchte, wenn irgendwelche Linksextremisten das mitbekommen, dass die Nazis diese Gemälde liebten, würden sie diese Gemälde von wunderbaren Malern vermutlich verschwinden lassen. Die Nazis haben die Bilder am Ende der Herrschaft in Tunnel versteckt und verbarrikadiert. Die Linksextremisten würden das aus anderen Gründen wahrscheinlich auch tun. Nicht allein, weil Nazis sie mochten (wie kann einer bewahren und für schön finden, was auch die Nazis bewunderten?), sondern weil Kultur für sie ein Begriff ist, mit dem sie nichts anzufangen wissen – weil sie die Tiefe europäischer Kultur verleugnen.
Wie ich darauf komme? Wenn Nationalsozialisten Wörter missbraucht haben, gelten die Wörter als verbrannt. Und das ist doch absurd. Die Wörter als solche sind nicht die Gefahr, die Gefahr sind die Menschen und ihre Gesinnung, die diese Wörter aussprechen. Ich denke da zum Beispiel an das Wort „Heil“. Ein wunderbares positives Wort. Die Nationalsozialisten hatten es missbraucht für ihre Ideologie. Jetzt hat man es wieder aus deren Pranken genommen, wagt es wieder zu sagen. Und das ist gut so.
Übrigens: Wer die europäische Kultur respektiert, achtet, muss nicht die Werke anderer Kulturen missachten. Im Gegenteil. Wer die eigene Kultur versteht, versucht auch mit Freude über das menschliche Können die Kultur anderer Völker / Kulturen zu verstehen, respektiert und achtet sie.
Zu Rose Valland: Jennifer Lesieur: Rose Valland und die Liebe zur Kunst. Die Frau, die 60.000 Kunstwerke rettete, Elisabeth Sandmann Verlag, München 2024 (dt)
Irre – wie diese Linksleute die CDU und BSW warnen, dass sie diese Partei bekämpfen wollen, wenn sie nicht kuscht und Journalisten angreifen. Hoffentlich eine erbärmliche Selbstüberschätzung – aber bei der Merz-CDU hat sie wohl einschüchternden Erfolg: https://www.youtube.com/watch?v=YBFrUvmAjrs und: https://www.youtube.com/watch?v=7SBLkSumedM
Natürlich sind die Zentrums Schönheitsleute lustig, denn sie okkupieren das Wort Schönheit für ihre hässliche ideologische Fratze. Nur: Das Lachen bleibt einem im Hals stecken, weil diese Leute um sich schlagen. Aber diese Fieslinge sind einfach nur sauer, dass sie überrumpelt wurden – und darum schlagen sie umso stärker um sich.
(Albern ist das Nachgeplappere der Moderatorin mit Blick auf 100 Jahre danach. Dass die sich nicht lächerlich vorkommen. Aber wenn man in einer solchen Bubble steckt, lobt man sich für dummes Nachgeplappere wahrscheinlich auch gegenseitig. Es geht um das ZDF und sein unrühmliches Gebärden.)
Zu dem Termin des Parteitages – all diese Fake News Nachplapperer – Gerüchte werden nicht nur bei Linken auf einmal zu Fakten, wenn man mit ihnen dem politischen Gegner ein Bein stellen kann. Aber hinterher stolpern sie selbst darüber:
Deutschland verliert nicht an Bedeutung, wenn es weniger Geld in der Welt zum Fenster rauswirft. Deutschland muss genau hinschauen, wer und warum jemand Geld bekommt. Das ist wichtig. Zudem ist Ansehen auch Folge wirtschaftlicher Stärke. Die wird seit Jahren von den Regierungen ruiniert.
Und dann zu warnen: Deutschland müsse mehr Geld ausgeben, weil sonst andere Staaten in die Bresche springen – und zwar solche Drohstaaten: Russland, China, Golfstaaten usw. – ist absurd, weil Deutschland ja sowieso nicht alles zahlen kann, somit sind sie schon längst da, wenn es den jeweiligen Staaten hilft, parallel zur Hilfe aus Deutschland. Oder sie geben auch Geld, wenn es den Ideologien der Geldgeber hilft, wie zum Beispiel Katar mit der aggressiven Verbreitung seiner religiösen Ideologie.
Logik ist nicht jederfraus und jedermanns Ding. Aber es geht ja sowieso nur darum, Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Ist Deutschland echt dafür bekannt, dass es Entwicklungshilfe mit wirtschaftlichen Forderungen verknüpft hat?
Krass finde ich auch, dass diese Herrschaften nach Bedeutung heischen, indem sie überall Geld verteilen, das ihnen nicht gehört.
Baut die Wirtschaft auf!
Finanziert die Wissenschaft angemessen!
Ehrt die Kultur und unterstützt sie!
Achtet auf Moral, und achtet Tugenden!
Verachtet nicht die Leistungsbereitschaft!
Geht sparsam mit den Finanzen um – ohne geizig zu sein!
Achtet das Rechtssystem und versucht nicht, die Bürger auszutricksen!
Bekämpft nicht die politischen Gegner undemokratisch!
Nehmt das Gute aus eurer Tradition und respektiert es, eifert dem nach!
Achtet die Sprache!
Wer glaubt, er könne alles kaufen, mit Geld Achtung bekommen, wird verachtet.
Soeben Tagesschau (06.07) geschaut. Es fehlen einem einfach die Worte für diese Unverfrorenheit. Natürlich kommt etwas davon den kommenden Generationen zugute – ein Bruchteil! – der Rest geht drauf fürs Militär usw. Aber es fesselt die kommenden Generationen. Wenn diese Regierung nicht einmal in der Lage ist, einen Sparhaushalt aufzustellen, wie sollen es dann kommende Generationen machen, die ja finanziell am Abgrund stehen. Web wollen die Verantwortlichen eigentlich mit dem Geschwätz ruhig stellen? Dumme Leute, die den Herren ehrfürchtig vor die Füße fallen. Aber die gibt es zum Glück immer weniger. Mich ärgert, dass diese Argumente schon einen uralt langen Bart haben – aber immer noch geäußert werden.
Ukraine
Wann hört ihr endlich mit dem Unfug auf – ihr habt Blut an den Händen kleben, die ihr immer mehr Geld in die Ukraine pumpt. Das Geld soll für die Verteidigung der Städte da sein, nicht aber für dumme Angriffe, die doch nichts bringen außer Zerstörung – und das im eigenen ukrainischen Land. Natürlich ist Putin verantwortlich, natürlich ist er es, der den krieg von jetzt auf gleich beenden könnte – aber Verantwortung für die Menschen der Ukraine trägt auch Selenskyj und tragen die Geldgeber. Von daher: Hört endlich auf mit euren Siegesträumereien. Wie viele Menschenleben soll es noch kosten!
Im Buch des Propheten Jesaja dem 43. Kapitel steht:
So spricht der Herr, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst, ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein.
Ich muss leider gestehen, dass ich die Namen häufig vergesse, vor allem, wenn ich jemanden lange nicht gesehen habe. Aber in der Schule hatte ich den Ehrgeiz, möglichst schnell die Namen meiner Schülerinnen und Schüler auswendig zu lernen. Ein neues Schuljahr hatte begonnen. Ich traf einen Schüler und sprach ihn mit Namen an. Er war ganz begeistert: Sie wissen, wie ich heiße? Sie kennen meinen Namen!
Ich bin mein Name – mein Name bin ich. Wir sind im Laufe der Zeit zusammengewachsen, ob wir wollen oder nicht. Manchmal denken Menschen: Keiner kennt mich, keiner nennt meinen Namen – bin ich eigentlich den Menschen wertvoll? Wann wurde zuletzt mein Name genannt? Wann wurde ich zuletzt mit meinem Namen angeredet? Wenn mich auch keiner kennt, wenn mich auch keiner anredet: Hier hören wir die Zusage Gottes: Ich kenne deinen Namen. Er kennt meinen und er kennt deinen Namen. Ihm sind wir auf unserem Lebensweg wichtig.
Dieses Wort des Propheten Jesaja erfährt sein Echo im Johannesevangelium: Der Hirte, also Jesus Christus, kennt jeden mit seinem Namen (Johannesevangelium 10), oder Jesus nennt Maria Magdalena mit ihrem Namen, und sie erkennt ihn, ihre Augen werden geöffnet (Johannesevangelium 20). Unsere Namen mit unserem Lebensweg stehen im „Buch des Lebens“ (Lukasevangelium 10,20; Apokalypse des Johannes 3,5). Derjenige, der uns auf unserem Lebensweg beim Namen ruft, ist der Freund, der Herr Jesus Christus, es ist keine abstrakte Macht – er hat einen Namen: Jesus.
In der Taufe wird uns zugesagt: Ich taufe dich in den Namen des Vaters, des Sohnes und des Geistes hinein (Matthäusevangelium 28,19) – das heißt: der Name aller Namen, der Name des dreieinigen Gottes wird mein Name. Somit sind wir, weiter geführt: „Christen“. Und: Wir, wir kennen Gottes Namen. Das ist – wunderbar.
Demokrat:innen, die sich grundlegend undemokratisch verhalten, sind immer noch keine Demokrat:innen, auch wenn sie sich so nennen.
Provokation zum Tag
Eine Kirche, die sich politisch missbrauchen lässt, sich zum Instrument von Politikern machen lässt, hat ihren Maßsstab verloren: Jesus Christus.
Angriffe auf Apollo News, Junge Freiheit und br
Was die sich rausnehmen – Körperverletzungen, und das dann auch noch verteidigen. Extremisten eben. Was sie sich rausnehmen – Angriffe auf Journalisten und deren Arbeitsstelle – Extremisten eben. Beobachtet vom Verfassungsschutz?
Nun denn: Die Extremisten haben nichts von dem erreicht, was sie wollten – darum schlagen sie eben Journalisten zusammen, die sie sozusagen als Stellvertreter für die Feind-Partei ansehen.
Zu dem Thema auch Tobias Huch: https://www.youtube.com/watch?v=eAcRQGu8RBM (auch er ist der Meinung, wie ich gestern mit Blick auf die Weimarer Republik geschrieben hatte. Auch zu dem irren Geschrei Nazis raus, weil es Nationalsozialisten relativiert. Man findet sicher heraus, wer der linke FaschoTyp ist. Wüsste ich gerne – einfach so, welchen Hintergrund er hat. Nicht um ihn zu bedrohen, ihn öffentlich noch bloßer zu stellen als er selbst es tut. Einfach nur: Wo steht dieser Mensch in der Gesellschaft.
Genau: diese feigen Kerle, die als Menge zwei durch die Straßen jagen – das ist SA-Mentalität. Allerdings: die Kommunisten waren auch nie anders in ihren Hochzeiten. Linksextremisten und Rechtsextremisten – die passen wunderbar zusammen in ihrer Menschen Verachtung und in ihrer Feigheit.Huch meint, das seien keine Linken, sondern Faschos – aber wenn man sich die Linken im 19. Jahrhundert anschaut, in Europa (dazu zähle ich auch die Sowjetunion), China – und wo auch immer. Überall dasselbe Bild dieser Linksextremisten. Zu sagen, diese hier seien keine Linken relativiert wieder das Bild der Linken. Das sind keine Linken, im Sinne der Sozialdemokratie, wie man sie gerne hätte und auch viele kennt. Aber es gibt eben auch linke Extremisten – und die dürfen genauso wenig verharmlost werden wie rechte Extremisten.
Gut, dass ein Linker mit denen Tacheles redet, die sich als Linke ansehen und sich unangemessen verhalten. Aber wie es bei Linken Extremisten so ist: Wenn ein Linker nicht mitschreit und mitläuft, gerät er schnell in Verdacht, ein Rechter, ein Konterrevolutionär zu sein. Alles schon bekannt aus den Kämpfen im 20. Jahrhundert. Motto: „Die Revolution frisst ihre Kinder.“ (Zitat aus dem Kontext der französischen Revolution.)
Da sieht man mal, dass die Politik, anstatt gute Politik zu machen, nun auch die Kirchen aufruft, sich gegen den politischen Gegner der Partei zu wenden. Wenn sich die Kirchen darauf einlassen, lassen sie sich zum Hampelmann von Politikern machen.
Aber sie hat ihre Eigenständigkeit weitgehend schon längst aufgegeben, indem sie mit politischen Parteien eng herumkuschelt. Von daher ist es naheliegend, dass Parteien auf den Gedanken kommen, sie für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.
Aus dem Theater ist die Beschimpfung des Publikums bekannt. Wenn ein BuKa die Wähler beschimpft, sollte er wissen, dass seine Partei nur noch von Masochisten gewählt werden wird oder von denjenigen, die nicht mitkriegen, was der BuKa so alles sagt und macht. Aber dem BuiKa kann das ja egal sein, er tritt sowieso nicht mehr an. Nicht egal sollte es der CDU sein.
Solga auch zu Recht erstaunt über die Ruhe, mit der die Politik die Ermordung der Staatsbediensteten in Stade behandelt. Sie stellt genau die Fragen, die ich auch im Blog gestellt hatte.
Niederlande in der Hand marokkanischer Fans
Der Sieg ihrer Mannschaft bedeutet für die Extremisten aus Marokko und ihren Fans im Grunde ein Sieg über die Niederländer, die Europäer: Wie Marokkos Fußballmannschaft gesiegt hat, wollen sie zeigen, dass sie über die Niederländer gesiegt haben. Was für eine Verachtung der Menschen des Landes, das sie aufgenommen hat. Und viele Niederländer dürften die Dramatik nicht mitbekommen. Die Dramatik?
Extremistische Marokkaner und andere Zugereiste sehen sich als Sieger über die Niederländer – nicht über die niederländische Mannschaft, versteht sich, sondern über die Niederlande. Sie setzen sich in ein reiches Land und wollen es übernehmen. Kennt man schon irgendwoher.
Was sind das für Medien, die intrigieren und sich dann entschuldigen, weil alles falsch war? Welche Medien, die sauber arbeiten, können sich so einen Fauxpas erlauben? Aber es ist auch hier wieder erkennbar:
Sie denken, es könnte passen – und weil sie denken, dass es passen könnte, produzieren sie Manipulationsmüll. Denn darum geht es letztlich: um die Menschen zu manipulieren – denn es könnte ja so gewesen sein.
Wie kann mit solchen Manipulationsmedien umgegangen werden? Auf jeden Fall darf das nicht auf die leichte Schulter genommen werden – schnell unter den Teppich kehren, schnell vergessen.
Über das Chaos unserer Politik. Man kann sich nur mit sarkastischem Humor über diese Regierung und ihrem Chef, die gegen die Bürger kämpfen, unterhalten. Irre. Mit Blick auf Minijobs, Krankmeldung… Zu: https://www.youtube.com/watch?v=0hrsg4rcy7Y
Nur eine Frage zu dieser Rentenkommission, auf die sich die Politiker nun anerkennend stürzen: Haben die sich nun selbst die Finger verbrannt?
Dass man mit guter Laune aus diesem Podcast rausgeht, schaffen auch Fleischhauer/Blüchel nicht. Was sie aber schaffen: Man kann mit sarkastischem Humor diese Hochwohlgewählten und ihre Machenschaften betrachten.
Die Fragen stellten sich: Warum werden islamistische Moscheen nicht geschlossen? Warum werden islamistische Gefährder nicht abgeschoben? Wenn Behörden Unterlagen, also Beweise dafür haben, dass einer beim IS gekämpft hat, warum wird der nicht isoliert, bevor er in Deutschland wieder zuschlägt, Menschen gefährdet? Die Terroristen, die verurteilt wurden, bleiben bei uns? Warum werden sie nicht dahin geschickt, wo sie so gerne wären? Bei ihren Terrorgenossen? Vielleicht, damit die dort nicht andere Menschen gefährden?
Eben: Wenn sich eine Moschee nicht den Fragen oder auch der Kritik stellt, wird es nicht besser.
Relativierung der Islamisten führt zur Verführung Jugendlicher – und wenn dagegen etwas gesagt wird, wird eine Hetzkampagne gegen Kritiker veranstaltet.
Essen: Partyschlägerei mit Verletzten und einem Toten / Köln: Zwangsprostitution
Regierungsvorhaben: Leuten Geld versprechen – das ihnen dann aber vermehrt wieder aus der Tasche ziehen durch CO2 Steuer, durch Krankenkassenabgaben, durch Energiekosten usw.
Die Regierenden reißen ihr Mündchen auf und versprechen Geld – und nehmen mehr Geld wieder weg.
Sie wollen der Wirtschaft Gutes tun – aber jetzt nicht, jetzt tun wir ihr erst mal was Schlechtes, bevor wir ihr irgendwann etwas Gutes tun.
Die Leute werden gezwungen, weniger zu verdienen, weil es angelegt wird – aber sie bekommen dann weniger wieder zurück.
Andere, die sehr viel arbeiten, werden gezwungen, in die Rentenkasse einzuzahlen – und werden massiv benachteiligt, wenn sie in Rente kommen.
Merken die es selbst nicht? Ich denke, die sind nicht blöd – somit ist das Vorsatz.
Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient, heißt es. Aber womit hat unser Land diese Regierung verdient?
Die göttliche Kraft hinter der Natur, die alles wunderbar geordnet hat, auch wenn sie manchmal Angst hervorruft. Am Ende bleibt der Lobgesang. Diese göttliche Kraft hinter der Natur, also hinter der Schöpfung, versucht Beethoven mit dem Stück zu erfassen.
Bürger melken, sich dafür loben, gleichzeitig traurig sagen: Wir müssen! Ist alternativlos! Sie verachten weiterführende Alternativen. Hobby mancher Politiker: Bürger melken, sich dafür loben…
Was mich immer noch sehr wundert: Über die Opfer hören wir so gut wie nichts.
Zudem: Was hat der (mutmaßliche) Verbrecher eigentlich gearbeitet, dass er für 4000€ eine Waffe kaufen konnte – in Berlin – und zudem einfach mal so nach Berlin fahren konnte? An Geld scheint es der Familie nicht gemangelt zu haben. Also: Was hat er gearbeitet? Es scheint mir vieles noch sehr undurchsichtig, aber weitere Fragen mag ich nicht stellen – hoffe, dass die Staatsanwaltschaft sie untersucht – nach den weiteren beteiligten Personen.
Die linken Extremisten (?) planen eine Eskalationsspirale. Das ist sehr interessant, das auch einmal zu erfahren. Sie bekämpfen die Rechten – und erwarten, dass diese zurückschlagen werden. Also doch irgendwie Weimarer Verhältnisses, in denen sich linker und rechter Mob gegenseitig bekämpfte?
Sie haben kein demokratisches Bewusstsein, weil sie andere daran hindern, ihre demokratischen rechte wahrzunehmen.
Interessante Taktik – die Demonstrierenden kamen zu spät. Nächstens beginnt der AfD-Parteitag geheim einen Tag früher – oder wie? Merz als Vivaldi – ich weiß, was gemeint ist – aber der arme Vivaldi.
So wird dann durch die Taktik der Polizei die Sommerparty der Link(sextrem)en erzwungen. Grüne und SPDler, die noch irgendwie demokratischer gesinnt sind, dürfte es freuen. Mal sehen, ob sie ihrer Freude auch Ausdruck geben und die PolizeiTaktik loben werden.
Dass manche in der CDU angesichts dieser Merz-Politik nicht mehr besonders gut auf Merz zu sprechen sind, kann man sich denken. Es wäre gut, wenn der Widerstand in der CDU stärker wächst, damit die Politik besser wird. Ist Merz gegenüber der SPD auch so schwach, weil die CDUler ihm nicht genug Dampf unter dem Hintern machen?
Interessant fand ich die Aussage von Merz, dass niemand schon am ersten Tag der Krankheit zum Arzt gehen müsse. Reicht also eine Rückdatierung? Wo wäre der Unterschied zu dem jetzt Bestehenden?
Kriege können äußerst schlimme Folgen haben – die erst Jahre später erkennbar werden. Und diese Herrschaften werfen das Geld zum Fenster raus, das die eigenen Länder so sehr benötigen. Sicher, sie lernen dadurch bessere Waffen herzustellen. Aber die gesellschaftspolitischen gefahren sind immens. Wenn die Gelder nur zur direkten Abwehr von Raketen dienen würden, um, die Bevölkerung zu schützen, kann man das ja verstehen. Aber einfach die eskalationsstufe weiterdrehen, bewusst in Kauf nehmend, dass Menschen getötet werden, Infrastruktur zerstört wird, Menschen psychische Schäden erleiden – all das ist unfassbar. Aber solche Schreibtischstrategen, geht es denen um Menschen? Ich wage es zu bezweifeln.
Wie irre die Politik ist, zeigt sich auch an dem Artikel: Jeder dritte Euro für Panzer und Drohnen. Aber so ganz contra sind die von Die Zeit natürlich nicht. Wo käme man denn da hin, wenn man die Regierung dafür intensiv kritisieren würde. Dass uns diese Politik uns alle ärmer machen wird, wird erkannt – aber die Konsequenzen werden nicht gezogen, die aus meiner Sicht gezogen werden müssen.
Von diesen Ländern hört man zurzeit nicht besonders viel. Angesichts anderer Weltprobleme und nationalen großen wie kleinen Fragestellungen stehen sie eher am Rande. Aber ganz vergessen scheinen sie nicht zu sein?
Nicht nur die Menschen in Haiti werden allein gelassen (Guterres), sondern auch überall sonst auf der Welt. Letztlich muss gesehen werden: Jedes Land muss letztlich selbst schauen, wie es Unrechtsregimes, Gewaltbanden bekämpfen und besiegen kann. Hilfe von außen kann erhofft werden, aber erwarten – ist zu risikoreich.
Warum war er in Haft? Weil er als Lehrer sich weigerte, einen Schüler als „Ihnen“ und „Sie“ anzureden. Ihm wurde vorgeworfen, den Kampf gegen Transgender weiterzuführen, Schüler zu verunsichern, indem er trotz des Verbotes das Schulgelände betreten habe. Inzwischen wurde er von der Schulbehörde entlassen und er darf frei sein, aber nicht die Schule betreten. Die ganze Familie scheint eine streitbare Familie zu sein. Wenn man sich vorstellt: deswegen 700 Tage Haft. Stimmt in diesem Land noch der Maßstab? https://www.irishtimes.com/crime-law/courts/2026/07/01/high-court-orders-enoch-burkes-release-from-prison/