Ich denke, dass die Arbeit der AAS nicht insgesamt abgelehnt werden darf. Freilich ist diese enge Vernetzung von einer politischen Privatgruppe mit Medien und Politik unter die Lupe zu nehmen und äußerst kritisch zu bewerten – aber diese Vernetzung, denn das weist darauf hin, dass versucht wird, ein Meinungsmonopol durchzusetzen. Und je stärker eine solche vernetzte Gruppe wird, desto mehr Druck kann auf Andersdenkende ausgeübt werden, desto weniger wird Demokratie geachtet. Ansätze dafür gibt es. Und der Fehler liegt meines Erachtens nicht in der linkspolitischen Privatgruppe, sondern in der Politik, die diese aufwertet für eigene Zwecke einspannt und den Medien, die sich zum unkritischen Sprachrohr dieser Gruppe umfunktionieren lassen. Der Kampf gegen Rechtsextremismus ist äußerst wichtig. Aber das legitimiert noch lange nicht, dass man gegenüber undemokratischen Tendenzen anderer Gruppen blind wird.
Und dass die unkritischen Medien überhaupt nichts verstehen, das zeigt dieser taz-Beitrag: http://www.taz.de/!5321974/
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