Richtig:
Die Bürger dürften sich nicht zurücklehnen, müssten mitmachen. „Demokratie ist kein politisches Versandhaus“, sagt Gauck. Gleichzeitig sollten die politisch Verantwortlichen klare Entscheidungen treffen, beispielsweise mit Blick auf die Flüchtlingskrise. Gauck ist auch der Meinung, dass die Bürger wieder mehr miteinander diskutieren, auch streiten müssen, „mit Respekt und dickem Fell“. Raus aus den Meinungsblasen, um die Gesellschaft vor weiterer Zersplitterung zu bewahren. Das helfe auch gegen all die Lügen. „Verteidigen wir stattdessen die Demokratie als eine Macht, die sich dem Argument anvertraut und sich von ihm leiten lässt.“
Ich zitiere nur das. Auch anderes, das ich in der Tagesschau als Auszug gehört habe, war gut. Warum zitiere ich nur das? Weil das Thema Demokratie auch bei mir in letzter Zeit ziemlich wichtig geworden ist. Sie steht in Gefahr – von rechts wie von links. Extremisten puschen sich gegenseitig hoch. Bürger müssen sich vor Skylla und Charybdis in Acht nehmen!
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Ein Kopftuch-Urteil: Eine Lehrerin hatte auf Schmerzensgeld und Schadensersatz geklagt, weil sie aufgrund ihres Kopftuchs nicht genommen wurde. Das Gericht meint, ihr stehe kein Schadensersatz zu: http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/osnabrueck-verwaltungsgericht-zu-kopftuch-muslimische-lehrerin-scheitert-mit-klage-a-1130306.html
Warum erwähne ich das im Kontext von Gauck? Bevor er sein Amt antrat, war er mit Blick auf den Islam konservativ eingestellt. Vielleicht sollte ich einmal daran erinnern: http://blog.wolfgangfenske.de/2012/02/21/gauck-3/
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