Retter ist schuldig + Todesstrafe + Keinen kümmern Kritiker

Das Problem, das dieses Stück aufrührt, ist wirklich eines – und dass die Bevölkerung überwiegend anders tickt als die allgemeine öffentlich geforderte Moral, liegt auf der Hand: http://www.focus.de/kultur/kino_tv/ferdinand-von-schirachs-umstrittenes-theaterstueck-ard-programmdirektor-herres-darum-findet-der-terror-themenabend-trotzdem-statt_id_5780833.html

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Das ist auch, was die Todesstrafe betrifft: Die Argumente gegen sie gehen sehr schnell aus, weil es eine emotionale Frage ist. Sachlich lässt sie sich nicht lösen – und von daher wird diese Frage immer wieder aufgebracht werden – und auch die Regierung muss die Frage argumentativ lösen: Warum nicht Todesstrafe in der Türkei? Die Aussage, dass sie nicht unseren Werten entspricht, ist zu wenig. Manches in der Türkei entspricht nicht unseren Werten, zum Beispiel die Massenverhaftungen: http://blog.wolfgangfenske.de/2014/10/28/todesstrafe-2/

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Da im Grunde alles und jeder für alles und jedes kritisiert wird, kümmern einem Kritiker so gut wie gar nicht mehr. Zudem reagieren manche Kritiker auf bestimmte Stichworte wie ein pawlowscher Hund. Vielleicht kümmert es einen einmal einen Augenblick – aber dann ist wieder Ruhe im emotionalen Karton. Man kann sich doch von Kritikern nicht die eigene Meinung vermiesen lassen: http://www.epochtimes.de/feuilleton/kultur/andreas-gabalier-sagt-vor-70-000-fans-dass-dieses-land-den-bach-runtergeht-a1347819.html

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