Die mediale Aufregung um dieses Buch ist bemerkenswert. Buch wie Film sind freilich Eintagsfliegen – aber dennoch haben Frauenrechtlerinnen zu Recht etwas dagegen. Dagegen haben auch zu Recht Menschen etwas, die Kinder und Jugend vor liebloser Sexualität bewahren wollen. http://www.pro-medienmagazin.de/kommentar/detailansicht/aktuell/porno-bibel-sado-maso-91073/
Bemerkenswert finde ich den Hype darum, weil unsere Gesellschaft so aufgeklärt sein möchte, sich über andere Kulturen erhaben fühlt – aber dennoch immer wieder zeigt, dass sie verklemmt ist. Wer um Sexualität so einen Bohay macht, ist verklemmt, hat kein normales Verhältnis dazu. Das ist wie bei Teenagern, die langsam irgendwie ihre Phantasien verarbeiten müssen und dabei übers Ziel hinausschießen, weil sie lernen müssen, mit dem neuen Erwachen in ihnen umzugehen. Da führt dann jedes Mitglied zu einem roten Kopf. Unsere Gesellschaft, ist über dieses Stadium nicht hinausgekommen – und kommt sich dabei so aufgeklärt vor. Das ist nicht aufgeklärt, liebe Leute, das zeigt, dass Euer Verhältnis zur Sexualität nicht geklärt ist.
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Dass christliche Filme Kasse machen, sollte sich auch so langsam herumsprechen. Sie passen zwar den Mainstream-Medien weniger, lassen sich weniger zu klingenden Münzen umfunktionieren (Verkaufszahlen der Zeitungen) – aber es ist schön, dass die Bevölkerung anders denkt: http://kath.net/news/49410
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