Wir könnten das Paradies haben – zumindest ein bisschen.
Und das bisschen Paradies, das wir auf der Erde haben könnten, zerstören wir Menschen,
indem wir uns gegenseitig peinigen, indem wir uns selbst peinigen.
Und weil wir das bisschen Paradies nicht ertragen, sagen wir uns:
Wer will schon ewig leben? Bei Gott? Das ist doch langweilig!
Engel und Frieden und singen, und Sein, und Glück… – ewig? Langweilig!
Das bisschen Paradies, das wir haben könnten, ersehnen wir,
aber zerstören es gleichzeitig.
Wie die kleinen Kinder:
Ist der Turm schön gebaut – reißen andere oder wir selbst ihn wieder ein.
Der Mensch ist ein Erbauer und Zerstörer, ein Liebender und ein Entliebender.
Gott, heile uns.
Impressum auf www.wolfgangfenske.de
