Die Wirtschaft scheint im Augenblick nur ein Thema zu kennen – zumindest so weit wir es in den Schlagzeilen verfolgen: Griechenland. Auch in dieser Hinsicht fand ich den Ausspruch der Kanzlerin wegweisend (sinngemäß laut Tagesschau): Bei Kompromissen muss man abwägen, ob sie mehr Vorteile oder Nachteile bringen und dann, wenn sie mehr Vorteile bringen, muss man diese auch ergreifen.
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Ansonsten steigen wohl die Aktien, weil der Ukraine Poker eher positiv angesehen wird – wobei das kann ganz schnell wieder runtergehen, weil er dann doch nicht mehr ganz so positiv gesehen wird.
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Da wir noch von fossiler Energie abhängig sind, werden sich hoffentlich die Geldgeber dem Divestment Day nicht anschließen: http://www.epo.de/index.php?option=com_content&view=article&id=11125:global-divestment-day-kein-geld-fuer-kohle-oel-und-gas&catid=58&Itemid=100198 Denn sie werden so viel Weitsicht haben, um zu sehen, dass eine Wirtschaft ohne Energie den Bach runter geht, auch wenn es noch so gut gemeint ist. Aber es scheint so, dass wider alles Erwarten die These, dass Strom aus der Steckdose kommt – warum benötigen wir dann die Kraftwerke – immer mehr Anhänger bekommt. Eine Gesinnungsethik (Wir sind die Guten) ohne Folge-Ethik, hat schon immer so manches Leid gebracht.
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Unser Landwirtschafts-System: Wachsen oder weichen – muss überdacht werden, weil es einmal die Landwirte in unserem Land schadet, zudem auch die Landwirtschaft in anderen Ländern: http://www.epo.de/index.php?option=com_content&view=article&id=11116:hunger-deutsche-export-landwirtschaft-ist-teil-des-problems&catid=14&Itemid=88
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Marode Straßen in unserem Land dürften ein massives wirtschaftliches Problem werden. http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/hessen/problem-maroder-strassen-und-bruecken-laut-adac-hausgemacht-13422539.html Welche Kosten bringt die Schließung der Schiersteiner Brücke der Wirtschaft? Es wird sicher extrem sein: Umwege, Staus, hinzu kommen die Umweltbelastungen… Daran wird deutlich, was kurzsichtige Politik alles anrichtet – und das betrifft nicht allein die Infrastruktur. Andere Probleme, die die Politik nicht angeht, habe ich zur Genüge im Blog.
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Martin Luther als Playmobil-Männchen war so schnell ausverkauft wie vor ihm keine Figur: innerhalb von 72 Stunden war sie ausverkauft. Im Vergleich dazu Dürer: innerhalb von drei Jahren: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/playmobils-spielfigur-luther-nach-72-stunden-ausverkauft-13422707.html
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