Christen sollten Weihnachten in den Sommer verlegen http://www.idea.de/nachrichten/detail/thema-des-tages/artikel/christen-sollten-weihnachten-in-den-sommer-verlegen-83045.html – ich sage es mit eigenen Worten: um dem Fest wieder seine eigene Würde zurückzugeben.
Ja, Weihnachten wird den Christen immer stärker aus der Hand genommen. Es geht um Konsum und Familie – nicht mehr um den, dessen Geburtstag wir feiern.
Aber meine Frage ist: Wir sollten die Chance nutzen, dass viele in Feierstimmung sind, um ein wirklich christliches Geburtstagsfest auf die Beine zu stellen. Die Menschen sind offen dafür, sie suchen es – aber wir Christen schaffen es vielfach nicht. Ich habe da auch keine Lösung.
Babypower (Jesus) contra Hochmut (des Menschen), wie die Hirten: Laufen und sehen – doch wohin? Wie Maria über die wunderbaren Worte der Hirten, die sie vom Engel gehört haben, nachdenken, sie im Herzen bewegen – doch welche Worte sind es heute?
Vor 2000 Jahren, war alles neu, brachte Menschen zum Hören, Staunen, dazu zu rennen, zum Nachdenken. Inzwischen ist es nicht mehr neu. Es wird nicht mehr gestaunt, nicht mehr gerannt, nicht mehr nachgedacht. Oder doch? Wenn wir die Reihenfolge ändern: Nachdenken über das, was Gott getan hat, mit Gottes Hilfe tief darüber nachdenken, dann staunen, dann rennen, um zu sehen, was Gott uns schenken möchte… Ausgangspunkt ist das Hören. Die Hirten hörten. Doch wer weiß das rechte Wort zu sagen, das Menschen nachdenken, staunen lässt, in Bewegung bringt?
Mich bringt immer wieder zum Staunen, dass Gott einen Weg gewählt hat, den wir Menschen nie gewählt hätten. Gott geht den Weg, den zu gehen wir ablehnen, wir haben Angst vor dem Weg, den Weg der Armut, der Gefährdung, der Erniedrigung, der Mühe, der Missachtung, Verachtung. Gott geht jedoch diesen Jesus-Babypower-Weg. Doch was für eine Power hat ein Baby? Und das bringt mich zum Staunen, dass das klappt.
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