Provokation zum Tag + Helmuth von Moltke / UN + Bedrohung von Migranten + Islamisten-Geschwätz + Erschütterung + Drei Vernünftige gegen ein Heer anderer + Lupen-CDU + Sprichwörtlich: Berliner Zustände + Teuer: Gas nicht verwenden + In AfD-Falle getappt + Grüne gefährliche Vorarbeit + UN + Rheinland-Pfalz-Sonderurlaub + Politische Anmaßungen + Kein Strom in Portugal + Kurden-Abkommen + Fliegende Pinguine beim AA + Sind die nicht normal?

Provokation zum Tag

Helmuth (Graf) von Moltke (1800-1891) / UN

Er schreibt in einem Brief (zitiert nach: Kurt Ihlenfeld: Der Choral der Preußen, 1935,158) vom 11.12.1880:

„Jedes Gesetz bedingt eine Autorität, welche dessen Ausführung überwacht und handhabt, und diese Gewalt eben fehlt für die Einhaltung internationaler Verabredungen. Welche dritten Staaten werden nun deshalb zu den Waffen greifen, weil von zwei federführenden Mächten durch eine – oder beide – die Lois de la guerre (Gesetze des Krieges) verletzt sind? Der irdische Richter fehlt. Hier ist nur Erfolg zu erwarten von der religiösen und sittlichen Erziehung des Einzelnen, von dem Ehrgefühl und Rechtssinn der Führer, welche sich selbst das Gesetz geben und danach handeln, soweit die abnormen Zustände des Krieges es überhaupt möglich machen.“

Das Problem, das sich zum Beispiel im Russland-Ukraine-Krieg zeigt, ist, dass die Staaten, die meinen, da befriedend eingreifen zu können, selbst Beteiligte sind und auch zum Krieg dadurch beigetragen haben, dass sie eine Regierung zur Weißglut trieb dadurch, dass Verträge nicht eingehalten wurden (wenn ich das richtig wahrgenommen habe). Der Traum der Menschheit ist im Grunde mit der UN ein wenig näher gekommen.

Es sieht freilich so aus, als nähmen Herrscher der Welt die UN nicht mehr ernst, sodass dieser Traum immer mehr „eingeschläfert“ wird. Die UN versuchte mit Soldaten aus unterschiedlichsten Ländern als Puffer die Lage in angespannten Situationen zu beruhigen, die feindlichen Lager voneinander zu trennen. Aber wie überall zu sehen: Die Soldaten haben mitgemacht, haben sich angesichts der Gewalttaten zurückgehalten, waren anwesend, ohne anwesend zu sein: Südlibanon, Ostkongo, Ruanda, Sudan, Serbien/Bosnien usw. – oder UN-Organisationen haben bei den feindseligen Handlungen direkt mitgemacht (Gaza) usw. In all den schwelenden Konflikten haben die UN nichts zu sagen (Russland-Ukraine; China-Japan/Taiwan; Pakistan-Indien usw.).

Warum ist es nicht möglich, die UN zu stärken, damit sie ihren Aufgaben gerecht wird, den Anspruch, den die leidenden Bevölkerungen an sie haben, gerecht zu werden? Weil die UN selbst parteiisch geworden ist und unterwandert wurde von verschiedensten Interessengruppen, die um Macht ringen, darum eben auch unfähig sind, sich Richtung Frieden zu bewegen. Ich denke, das hängt auch damit zusammen, dass sich die Staaten auf den schwächsten Leiter der UN einigen können – eine starke Person an der Spitze dürfte allen nicht gut gefallen. Das ist seit ein paar Jahrzehnten der Fall – sodass heutzutage der riesen Tanker kaum mehr in eine gute Fahrrinne hineinmanövriert werden kann.

Und so läuft es eben wieder darauf hinaus, was v. Moltke betonte: Es kommt auf Rechtssinn und Ehrgefühl der Führer an – aber was es damit auf sich hat, können wir auch allenthalben sehen. Geschichte / History as is usual. Resignieren? Das gehört sich für Christen und allen, denen Menschen am Herzen liegen, nicht.

Helmuth von Moltke (1800-1891) war Generalfeldmarschall, war erfolgreich in den Deutschen Einigungskriegen. Er gehörte zum mecklenburgischen Uradel, diente in der dänischen Armee, wollte in die preußische Armee, was ihm gewährt wurde. Er kämpfte im Rahmen einer Bildungsreise auf Seiten der Osmanen gegen Kurden, plante im Auftrag der Osmanen eine Verteidigungslinie gegen Russen, im Kampf gegen die Ägypter war er dabei und sah die Niederlage des türkischen Heeres. Er kam zurück und erklomm die Karriereleiter soweit, dass er selbst an Stelle des Königs das Heer lenken konnte. Er plante Kämpfe gegen Dänemark (1864), gegen Truppen des Deutschen Bundes (1866), gegen Franzosen (1870/1). Berühmt wurde er wegen seiner Strategien und des Einbezugs der modernen technischen Möglichkeiten. „Getrennt marschieren – vereint schlagen“, das war möglich durch die modernen Transport- und Nachrichtensysteme. Sein Motto soll gewesen sein: „Erst wägen, dann wagen“. Er war als Angehöriger der Konservativen Mitglied des Deutschen Reichstages. Seine strategischen Ansätze wurden von vielen Staaten übernommen – nicht zuletzt auch außerhalb des Militärs im modernen Management.

Diesem oben zitierten Satz gehen noch Worte voraus. Diese zeigen, dass v. Moltke im Krieg auch Positives erkennen kann, da sich in ihm menschliche Tugenden realisieren würden. Wichtig ist für ihn, dass die Menschen moralischer werden und das müsse sich auch in der Kriegsführung niederschlagen. Und nur diese „fortschreitende Gesittung“ würde eine Humanisierung der Kriege erreichen, nicht „kodifiziertes Kriegsrecht“.

Damit war v. Moltke ein typisches Kind seiner Zeit. In dieser Zeit ging man davon aus, dass alles besser werden wird. Es war die Zeit der technischen Fortschritte, die Zeit, in der auch der Kommunismus meinte, er könne das Paradies auf Erden herstellen. Es herrschte Fortschrittsoptimismus bei vielen. Kommunisten wollten das Paradies errichten (in dem die bösen Kapitalisten und die, die nicht mitmachen wollen, von Menschen gerichtet, erzogen bzw. vernichtet werden), Christen sahen ihre Aufgabe darin, dass Reich Gottes auf Erden zu wirken, nicht, indem andere ermordet werden, sondern alle zum sozialen Miteinander erzogen werden: Vorbild war ein in diesem Sinne interpretierter Jesus Christus. Geschichte bedeutet Entwicklung zum Positiven. Vernunft und Erziehung des Menschengeschlechts führt zur seligen Zeit. Es gab auch Kritiker (es wird immer schlechter, es geht auf das Weltgericht zu, in dem der Mensch als Sünder gerichtet wird [Apokalyptik] bzw. eine weitere Position, das Zyklische Modell: Es wiederholt sich immer alles). Nicht-liberale Theologen mahnten zur Mäßigung, Nietzsche war starker Kritiker solcher Fortschrittsoptimisten. Dann kam der erste Weltkrieg – und aus war es mit dem Optimismus. Aber den hat Moltke ja nicht mehr miterlebt. Er war auch eher ein vorsichtiger, realistischer Zukunftsoptimist:

In einem Brief vom Februar 1881 an einen russischen Pazifisten (?) Goubareff, der v. Moltkes Sicht nicht teilte, hofft er, dass der Krieg abnehmen werde, aber er glaubt nicht daran, weil Leben bedeutet, dass das Werdende gegen das Bestehende kämpft, somit auch das Zusammenleben der Völker bestimmt. Und er spricht in dem Brief auch an: „Um die so vielfach sich kreuzenden Interessen der Nationen auszugleichen, ihre Streitigkeit zu schlichten, somit die Kriege zu verhindern, wollen Sie an Stelle der Diplomatie eine dauernde Versammlung von Auserwählten der Völker. Mehr Vertrauen als zu diesem Areopag habe ich zu der Einsicht und der Macht der Regierungen selbst…. Möchten nur überall die Regierungen stark genug sein, um zum Krieg drängende Leidenschaften der Völker zu beherrschen.“

Helmuth James Graf von Molke der Widerstandskämpfer im Nationalsozialismus und Gründer des Kreisauer Kreises war mit Helmuth von Molke verwandt. Er wurde 1945 zum Tod verurteilt und erhängt.

Informationen aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Helmuth_von_Moltke_(Generalfeldmarschall)

Bedrohung von Migranten

Gut, dass das Thema in den Fokus rückt, das ich auch mit Blick auf bestimmte Gruppen angesprochen habe: Angriffe von Staaten und ihrem Fußvolk in unserem Land gegen Dissidenten bzw. andere Volksgruppen. Angriffe gegen Iraner, Kurden, Jesiden, Chinesen, Muslime, die nicht den Islamisten zu Fuße kriechen, die in meinem Fokus lagen. Hier werden weitere genannt, die von Staaten bzw. ihrem hier lebenden Fußvolk in unserem Land drangsaliert werden. Es muss unbedingt und schnell etwas getan werden. Zurzeit sieht es so aus, als würde unser Staat die Menschen allein kämpfen und ertragen lassen. Es wäre wirklich gut, wenn schleunigst der Fokus auf diese mutigen Menschen gelegt wird.

Diese Menschen sind – zumindest scheint es mir so – den NGOs egal. Sie sind eher Menschen, die den Frieden der NGOs stören, weil sie, wie ich es neulich hatte, dem Narrativ vieler NGO widersprechen.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.tagesschau.de/investigativ/report-mainz/iran-proteste-dissidenten-russland-bundesregierung-justizministerium-100.html

Ich hatte neulich das Thema, dass eine Türkin ihren Zopf vor der Kamera flicht und eine Anzeige bekommen hat. Das Zopfflechten ist eine Protestaktion gegen die Verfolgung und Bekämpfung der Kurden durch Syrische Regierung/Islamisten und ErdoganTürkei. Wie kam es dazu? Ein Syrischer Islamist hat stolz als Siegestrophäe in die Kamera einen Zopf gehalten, den er einer Kurdin abgeschnitten hatte. Sowas ist so Ekel erregend – aber gut, dass das harmlose kleine Zeichen dazu dient, gegen diese Islamisten-Barbaren Zeichen zu setzen.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.youtube.com/watch?v=2uoDAWUOEnA

Islamisten-Geschwätz

Bewundernswert, wer sich sowas antun kann: https://www.youtube.com/watch?v=KhUZf64R62A

Erschütterung

Südsudanese reißt ein iranisches Mädchen, ein Zufallsopfer, mit vor die U-Bahn. Beide sind tot: https://nius.de/kriminalitaet/news/zweit-tote-hamburg-taeter-packt-frau-u-bahn und: https://nius.de/gesellschaft/news/deutschland-flog-den-u-bahn-moerder-von-hamburg-ein-auch-pro-asyl-setzte-juengst-die-einreise-von-suedsudanesen-aus-humanitaeren-gruenden-vor-gericht-durch

Drei Vernünftige gegen ein Heer anderer

Sie versuchen, dem Irrsinn der Klimatisten ein wenig Realität entgegenzusetzen. Schön, dass es Mutige gibt – aber: Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, so auch: Drei Mutige machen noch keine Umkehr zur Vernunft.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://nius.de/politik/news/3-loewen-allianz-soeder-rhein-und-hagel-fordern-de-facto-abkehr-vom-deutschen-klimaziel

Lupen-CDU

Man muss mit der Lupe suchen, wenn man etwas finden will, dass in positive Zukunft weist – an Taten, versteht sich. Der Worte sind genug geredet – CDU-gemäße Taten wollen wir sehen.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://nius.de/analyse/news/wahlkaempfe-2026-wofuer-steht-die-cdu-und-steht-sie-ueberhaupt

Sprichwörtlich: Berliner Zustände

Wenn die Politik versagt – gibt es Knochenbrüche. Ich hatte gestern das Thema – es bleibt ein Thema. Und für die vielen Verletzten, die natürlich nicht alle wegen politischen Versagens ihre Knochen gebrochen haben, bleibt es sehr lange ein Thema. Auch wenn es aus Medien verschwunden ist.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/ausnahmezustand-in-berlin-zehn-freie-rettungswagen-fr-fast-vier-millionen-einwohner/

Zu den Berliner Zuständen gehört auch das, dass Jugendlichen mit sexualisierten Themen das Hirn vollgepumpt wird, die nicht für sie sein sollten. Sorry – das sind die neuen Werte. Ich vergaß.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/porno-dozent-gibt-drag-kurse-fr-kinder-cdu-bezirksstadtrat-schiebt-verantwortung-von-sich/

Teuer: Gas nicht verwenden

Kein Gas mehr verwenden wollen – wird mancherorts eine teure Angelegenheit. Wer nur noch Wärmepumpe haben will und den Gasanschluss gekappt haben will, könnte tief ins Portmonee schauen müssen. Dieses ganze Grüne Gedöns ist teuer. Sehr teuer.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/bse-berraschung-fr-haushalte-mit-wrmepumpe-pltzlich-mssen-sie-tausende-euro-zusatzgebhren-bezahlen/

In AfD-Falle getappt

Die Bundestagler sind in eine AfD-Falle getappt. Die AfD stellte den Antrag, dass der §188 – Majestätsbeleidigungsparagraph – gestrichen werden solle. Spahn war vor nicht langer Zeit dafür. Weil aber die AfD diesen Antrag eingebracht hat, stimmten natürlich andere Fraktionen dagegen. Und das bedeutet, dieser unsinnige § ist noch vorhanden. Und warum AfD-Falle? Weil Politiker, die diesen anwenden, wunderbar dazu taugen, an den Pranger gestellt zu werden. Könnte der AfD Wähler bringen, weil solche Klagen – nun ja – allgemein eher dem Humoristischen dienen. Aber selbst daran Schuld.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/angriff-auf-den-schutz-unserer-demokratie-bundestag-lehnt-abschaffung-von-politikerbeleidigung-ab/ Dazu auch: https://www.youtube.com/watch?v=adWDvwoc2FY

Grüne gefährliche Vorarbeit

Die Grünen – und natürlich ihre Klimatisten Anhänger aus anderen Parteien – haben ganze Arbeit geleistet. Aber das war schon zur Zeit der Ampelmänner klar und immer wieder Thema, dass die versuchen, die Wirtschaft und Politik auch dann durch Gesetze usw. zu fesseln, wenn sie nicht mehr an der Macht sind. Und so sprach natürlich ein Gericht ein Urteil, das im Sinne der Grünisten ist – aber nicht im Sinne der Bürger dieses Landes. Und da die CDU nicht fähig ist, solche Klotz-am-Bein-Gesetze wieder rückgängig zu machen, sehen wir solche das Land runterziehende Urteile.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/grne-lobby-hatte-geklagt-bundesverwaltungsgericht-zwingt-regierung-zu-mehr-klimaschutzvorgaben/

Ein solcher Politiker, Merz, schwärmt optimistisch von der kommenden Größe der EU – hat wahrscheinlich noch nicht mitbekommen, dass durch dieses ganze Grünisierte die Größe nur noch in Wörtern bestehen kann. Grünisiertes machte Wirtschaft der EU kaputt – Grünsiertes wird sie nicht wieder aufbauen. Gibt es CDUler, die Merz Druck machen können, dass er endlich CDU-gemäß handelt? Aber bloß nicht wieder solche Sachen, dass die normalen Bürger zur Kasse gezwungen werden, um den Unfug der Politik auszubaden. Es muss grundsätzlich den Gesetzen an den Kragen gegangen werden, die die Wirtschaft schwächen.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/rekordverschuldung-industriesterben-abwanderung-und-merz-flchtet-sich-in-europische-gromachtfantasien/ FAZ+: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/industrieriese-bosch-steht-vor-weiterem-krisenjahr-accg-200490975.html

Zum Thema: Wirtschaft – ich hatte vor ein paar Monaten gehofft, Reiche würde nicht nur sagen, was diese Hochwohlgewählten sowieso alle sagen. Haben sie alle die gleichen Redenschreiber? Es ist ja klasse, dass wir so gute arbeitenden Menschen im Land haben, dass wir noch so stark sind – aber es wird nicht erkennbar, dass die Regierung so arbeitet, dass es so bleiben wird. Warum nicht? Weil sie sich nicht an die Basis des Niedergangs rantrauen: der Energie. Sie lassen sich von den Grünisierten am Seil durch die Manege führen und loben sich auch noch dabei. Nun denn, jedem nach seiner Fasson.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.youtube.com/watch?v=ftMw4IrZxDI

Grüne Fake News – sind ideologische Aussagen auch Fake News? Nun denn, keine Fake News, denn irgendwo lässt sich bestimmt jemand finden, der die Grüne – nicht deutsche – Energiewende lobhudelt. Und: Klappern, so sagte man früher, gehört zum Geschäft. Oder hieß das Plappern gehört zum Geschäft?

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/unsere-energiewende-wird-auf-der-ganzen-welt-kopiert-erzhlt-grnen-fraktionschefin-drge/

UN

Was ich oben zu Moltke geschrieben habe… – ich lese soeben, dass das wunderbar passt. Guterres will Baerbock an der Spitze der UN haben! Das führt genau das fort, was ich oben geschrieben habe. Die UN schwächt sich und schwächt sich. Und was mir noch einfällt:

Ein Schwacher
an der Spitze
tritt für noch Schwächere ein,
damit seine eigene Schwäche
kaschiert wird.
Darin ist er stark.

Traurig. Mit großen Hoffnungen begann die UN. Und soll kläglich weiterlaufen?

Rheinlad-Pfalz-Sonderurlaub

Hängt sowas mit Verfilzung zusammen? Dann muss unbedingt eine andere Regierung an die Macht: Staatssekretäre bekamen, so der Vorwurf, Sonderurlaub, damit sie in der Wirtschaft arbeiten können, aber ihre Pensionsansprüche behalten können. Wenn das im Einklang mit dem Beamtenrecht stehen soll, die Vernichtung von Steuergeldern, stellen sich schnell moralische Fragen. Die gehen dann dahin: Wenn der Staat irgendwelche Lücken ausnutzt, um für seine Leute Schäfchen ins Trockene zu bringen, muss man sich wundern, wenn es Otto und Ottilie Normalmensch auch tun?

Irgendwie hänge ich der altmodischen Vorstellung an, dass Staatsbedienstete und die verantwortlichen Politiker moralisch ehrlich, sauber, integer, loyal arbeiten müssen. Nun denn: die Realität scheint immer wieder der Illusion ein Schnippchen zu schlagen.

Aber gut, dass sich manche mit dieser missbrauchten Realität nicht zufrieden geben, sondern mutig dagegenhalten.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.welt.de/politik/deutschland/article697b80d0393ebaf886c7825b/rheinland-pfalz-zwoelf-jahre-sonderurlaub-fuer-spitzenbeamte-mainzer-staatsanwaltschaft-leitet-vorermittlungen-ein.html

Politische Anmaßungen

Zu dem Thema Osus.TV: https://www.youtube.com/shorts/ED32oITrvLo

SPD für Burka – gegen Frauen; Lena: https://www.youtube.com/shorts/5fBPKy2ihM4

Kein Strom in Portugal

Wegen Sturmes: https://www.youtube.com/watch?v=8MAEZRHzmXE

Kurden-Abkommen

Zu dem Thema: https://www.youtube.com/shorts/5hfPdR0zXjo

Fliegende Pinguine beim AA

Wow, das Auswärtige Amt lässt wirklich Pinguine fliegen? Das ist EU – sie lässt sogar Pinguine fliegen! Ich finde das Beispiel irgendwie passend. Weiß nur noch nicht so richtig, warum.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/europe-for-sure-auswrtiges-amt-postet-obskures-meme-video-mit-fliegendem-pinguin-und-lamour-toujours/

Sind die nicht normal?

Krass – wenn einer sagt: Politik für normale Leute – dann gibt es Widerspruch von einem, der nicht ganz unbekannt ist. Das sei ausgrenzend. Aha, das heißt, der meint, seine Klientel sei nicht normal? Manchmal kommen Aktivisten auf kuriose, skurrile Gedanken. Hoffentlich sagt ihm seine Klientel mal deutlich, dass sie auch normale Leute sind.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/queerbeauftragter-pantisano-empoert-ueber-cdu-slogan-ganz-normale-leute/

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Bismarck-Rede: Pflicht

In dem Buch, das ich wiederholt nannte, von Kurt Ihlenfeld: Der Choral der Preußen, 1935, 155, finden wir einen Absatz aus einer Rede Bismarcks, die er am 9. Januar 1882 gehalten hat. Darin heißt es: „… Auch diejenigen, die an die Offenbarungen des Christentums nicht mehr glauben, möchte ich daran erinnern, daß doch die ganzen Begriffe von Moral, Ehre und Pflichtgefühl, nach denen sie ihre Handlungen in dieser Welt einrichten, wesentlich nur die fossilen Überreste des Christentums ihrer Väter sind…“.

Wir haben viele solcher fossilen Überreste bis in die Gegenwart. Ein paar assoziative Überlegungen:

(a) Wenn zum Beispiel von Werten geredet wird, dann sind es nicht mehr immer die christlichen Werte. Sie werden neu codiert, und diejenigen, die davon sprechen, setzen einfach ihre eigenen, ihrer Ideologie entsprechenden Werte, ein und verlangen von anderen, dass sie diese übernehmen. Perfide ist – aber menschlich – dann zu behaupten, die neu definierten Werte seien nicht neu definiert worden, sondern diejenigen, die an der alten Definition festhalten, seien diejenigen, die sie falsch verstehen.

(b) Wenn von Menschenwürde gesprochen wird, dann fangen sie an, diese aufzuteilen: es gibt würdigere Menschen, wie wir sie in der Moderne definieren – aber anderen ist die Menschenwürde abzusprechen, mit denen muss man nicht mehr reden, denen muss man nicht zuhören, die muss man verachten und hoffen, dass sie bald sterben, damit wir in Gelächter ausbrechen können…

(c) Wenn von Mann und Frau geredet wird – dann kann keiner mehr sicher sein, was darunter zu verstehen ist. Die Begriffe werden verwendet – aber keiner weiß, ob im christlichen bzw. allgemein menschlichem Sinne, oder in der modernen, erzwungenen Interpretation.

Das ist es auch, was in der Aussage von Bismarck deutlich wird. Er spricht von Moral, von Ehre, von Pflichtgefühl. In unserer Tradition sind sie sehr stark vom christlichen Glauben her zu verstehen. Aber sind sie schon in der Zeit Bismarcks, in der Zeit Preußens so zu verstehen, wie sie traditionell christlich verstanden worden sind? Christen haben die Aufgabe, den Willen Gottes zu tun, sind also verpflichtet, ihn zu tun. Ist diese christlich verstandene Pflicht identisch mit der Bismarckschen/preußischen Interpretation?

  • Pflicht im christlichen Sinn bedeutet: das zu tun, wozu Gott einen Menschen berufen, begabt hat, das in der Liebe zum Nächsten einzusetzen – in der Verantwortung vor Gott, also auch wenn nötig gegen menschliche Autoritäten. Das heißt: Gottes Geist wirkt im Gewissen – und das ist wichtiger als äußere Vorgaben. Liebe zum Nächsten bedeutet auch ganz besonderes moralisches Verhalten, so zum Beispiel die Rücksichtnahme, die Berücksichtigung seiner Bedürfnisse.
  • Pflicht im preußischen Sinne – man möge mich korrigieren – bedeutet Pflicht, sich der Autorität des Staates zu unterwerfen, der von Gott eingesetzt wurde, sich zum Wohl des Staates einzusetzen, weil es so verlangt wird. Das Gewissen spielt eine untergeordnete Rolle. Es geht nicht in erster Linie um Moral, sondern darum, den Staat am Laufen zu halten.
  • Die Interpretationen haben Gemeinsamkeiten darin, dass das Leben vertieft geführt wird, ernsthaft. Die Menschen sind verlässlich und haben ein diszipliniertes Wesen, selbstdiszipliniert (wenn man so sagen kann) im christlichen Glauben, durch andere diszipliniert in preußischer Tradition. Wobei des „selbstdiszipliniert“ im christlichen nicht ganz so individuell gesehen werden darf, sondern Teil der Gemeinde ist bzw. eben „geistdiszipliniert“ ist.
  • Wir haben zwei Pflicht-Welten vor uns. In der „Staatsdisziplin“ geht es darum, den Staat funktionieren zu lassen, in der „Geistdisziplin“ geht es um zwischenmenschliche Beziehungen, sich Kümmern um den individuellen Menschen. Das Wort „Pflicht“ blieb – aber in säkularisierter Form.
  • Spannend ist nun: Die Pflicht in der säkularisierten Form hat ihre Basis verloren. In der christlichen Form ist die Basis vorhanden: Gott. Eine zeitlang funktionierte die säkularisierte Form, aber weil sie ohne Basis war, ebbt sie ab, geht verloren. Das ist freilich auch bei säkularisierten Christen zu erkennen. Aber bei Christen, die ihren Glauben im Heiligen Geist leben, ist sie noch vorhanden.
  • Der Unterschied zwischen „Staatsdisziplin“ und „Geistdisziplin“ wird für mich heute auch deutlich mit Blick auf Krankenpflege. Dem Staat geht es darum, Menschen möglichst schnell wieder funktionstüchtig zu machen. Christen geht es darum, den gesamten Menschen zu berücksichtigen – und das ist individuell verschieden. Durch die finanziellen Vorgaben des Staates ist freilich die christliche Version sehr stark eingeschränkt worden. Ob im Alltag noch Unterschiede zu erkennen sind zwischen christlichen und staatlichen Krankenhäusern? Zwischen christlichen und staatlichen Schulen? Usw.

Entsprechend haben auch Moral und Ehre in der christlichen und preußischen Interpretation Gemeinsamkeiten – aber auch fundamentale Unterschiede.

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Provokation zum Tag + Rebecca Lolosoli + Erbe + KlimaKopf / Sozialismus + Mordphantasien eines Moderators + Politischer Missbrauch + Politik – Macht – Geld + Telegram: Peinlich aber gut + Antisemitismus – einfach irre + SPD-Burka + SPD – Knochenbrüche + Zum Synodalen Weg

Provokation zum Tag

Rebecca Lolosoli (*1962)

Infos zusammengefasst aus: https://fk-umoja.com/rebecca-lolosoli/

Ein weiterer Beitrag zu meiner Reihe: https://blog.wolfgangfenske.de/2026/01/03/menschen-die-sich-nicht-unterkriegen-liessen/

*

Sie ist in Kenia als Tochter eines Samburu-Chefs geboren worden. Italienische Missionare unterrichteten Jungs wie Mädchen. Mit 13 jahren wird sie beschnitten, woran sie fast gestorben ist. Kein mann wollte sie haben, da sie zu „aufmüpfig“ war, denn sie hatte als junges Mädchen gesehen, wie eine Frau von ihrem Mann erschlagen wurde, was sie Männern gegenüber kritisch machte. Ein alter Mann wollte sie heiraten, aber die Mutter lehnte ab. Dann heiratete sie einen Mann aus einem anderen Dorf, der Schwiegervater verkaufte alle ihre Ziegen. Sie klagte dagegen, doch der Ältestenrat entschied sich für den Schwiegervater. Sie akzeptierte das Urteil nicht, war weiter gegen den Schwiegervater aufmüpfig, bis er begann, sie mit einem Stock zu verprügeln und sie sich wehrte. Ihr Ehemann, der bei einer Bank arbeitete, stand ihr nicht bei, weil sich das nicht gehörte, dass seine Frau dem Schwiegervater Widerstand leistete. Der Ältestenrat ihres Geburtsortes trat für sie ein, der Schwiegervater gab ihr wieder Ziegen. Da sie eine gute Hirtin war, vermehrte sie die Ziegen und konnte sogar Rinder kaufen.

Rebecca bekam 5 Kinder und gründete einen kleinen Laden und verkaufte vieles bzw. tauschte vieles. In diesem Laden trafen sich viele Frauen, die vergewaltigt worden waren, verprügelt, ausgestoßen, zwangsverheiratet, die mit illegalen Dingen zu überleben versuchten, somit mit einem bein im Gefängnis standen. Gemeinsam mit einer vergewaltigten und dann vom Mann verbannten Frau gründete sie ein Dorf, Umoja, zu dem nur Frauen Zutritt haben. Allerdings musste das Land erst gekauft werden, wozu sie sehr viel Schmuck an Touristen verkaufen mussten, wobei sie häufig von Dieben überfallen worden waren. Das Dorf wächst – die Frauen werden von Männern verhöhnt, bespuckt. Aber sie fühlen sich frei, bringen ihren Kindern bei, dass auch Frauen zu achten sind, und essen, was sonst nur Männer dürfen: Ziegenfleisch. In ihrem Laden wird sie eines Tages verprügelt, ausgeraubt, überall verletzt ging sie nach Hause – doch ihr Mann weigerte sich, sie zu rächen. Sie zieht aus, wird von den Frauen im Dorf gepflegt. Dann kam ihr Ehemann und wollte das Land, auf dem Dorf für sich haben, wollte Rebecca erschießen. Sie flüchtete nach Nairobi, wurde dort an verschiedenen Orten untergebracht, weil ihr Mann verlangte, dass Samburu-Leute sie suchten.

Sie reichte die Scheidung ein. Aber das war nicht leicht, der Mann weigerte sich, weil das eine Frage der Ehre war. Das Problem für das Dorf bestand darin, dass es auf den Namen von Rebecca zugelassen war, was aber gar nicht hätte sein dürfen, da Frauen kein Land besitzen durften. Von daher beanspruchte der Stamm, also ihre Familie, dieses Land. Zudem war der Grundstückspreis sehr gestiegen, was die Gier des Mannes/Stammes hervorrief. 2010 wurden sie geschieden, 2013 bekamen die Frauen das Land/Dorf. Der Sumburu-Ältestenrat wählte sie aus, um bei Lokalwahlen anzutreten. Sie gewann die Wahl nicht, aber allein das zeigt, welche Veränderungen sie in ihrem Umfeld bewirkt hat.

Inzwischen ist sie weltweit bekannt und hilft überall Frauen, die Not leiden, unterstützt von einer Organisation, die auf Frauen aufmerksam macht, die Außergewöhnliches leisten.

Erben

In dem genannten Buch von Kurt Ihlenfeld: Preußischer Choral, 1935, wird aus dem Testament von Friedrich August Ludwig von der Marwitz (General und Politiker, 1777-1837; alter Adel seit 1259 erwähnt) zitiert (1828). In diesem schreibt er seinen Erben: „Sie müssen alle stets eingedenk sein, daß sie nicht zu Verzehrern gesetzt sind des irdischen Gutes, sondern nur zu treuen Verwaltern, und daß sie es auf ihre Nachkommen bringen sollen, so wie ihre Väter es ihnen hinterlassen haben.“

An den Forderungen der SPD nach Erbschaftssteuer wird deutlich: Es geht diesen nicht mehr um den Menschen als Teil einer Familie, die ihre Wurzeln in Vorzeiten hat, die mit Mühe, Fleiß, Entbehrungen alles aufgebaut haben, was sie vererben. Die Menschen werden – ganz im Sinne des modernen Zeitgeistes – entwurzelt, sie sind nur als jetzt lebende Individuen relevant. Und von daher werden die besitzenden Individuen, die es von ihren Eltern ererbt haben, enteignet. Natürlich werden die Enteigner immer stärker Erfolg damit haben, weil in unser Land immer mehr Menschen strömen, deren Vorfahren nichts erarbeitet haben bzw. die den Besitz ihrer Vorfahren verloren haben. Bei denen stoßen solche Enterbungsforderungen natürlich auf offene Ohren wie bei denen, deren Vorfahren nicht so gelebt haben oder leben konnten, dass sie etwas vererbt haben.

Worum es hier bei mir geht – um die Hintergründe: einmal: Familie ist mehr als die jetzt lebenden Individuen, sie sind Teil einer langen Generationskette – und die andere Sicht: Darauf kommt es nicht an, wichtig sind nur die lebenden Individuen.

Um es in die Zukunft auszudehnen: Sie sprechen zwar alle davon, dass jetzige Generationen den künftigen nicht alles rauben dürfen – aber letztlich ist es den politisch Verantwortlichen egal. Und es wird auch innerhalb der Gesellschaft immer egaler, weil viele keine Nachkommen mehr haben. Es findet also eine Loslösung von den Vorfahren und den kommenden Generationen statt, weil sich die Gesellschaft wandelt und nur das jetzt lebende Individuum zählt. Aus meiner Sicht ist es wichtig, Balance zu halten.

Und das ist Aufgabe einer vernünftigen Politik:
Balance zu halten zwischen Tradition – Gegenwart – Zukunft.
Traditionsvergessenheit ist von Übel,
weil sie ständig Fehler wiederholt –
Gegenwartsvergessenheit ist von übel,
weil sie Menschen der Gegenwart und ihre Bedürfnisse missachtet –
Zukunftsvergessenheit ist von übel,
weil vergessen wird, dass wir nur ein kleines Glied in einer langen Kette kommender Generationen sind.

Nur am Rande: Friedrich August Ludwig von der Marwitz war kein Freund von Reformen, die die Privilegien des Adels einschneiden wollten. Er hatte, wie das Testament deutlich werden lässt, ein sehr fürsorgliches Bild vor Augen: Adlige sollen Vorbilder sein, sollen sich um Schulen, Kirche, Recht und Sicherheit kümmern, sollen mit anderen zusammenarbeiten (so eine Art: Landrat) Wie an weiteren Texten von ihm aus dem genannten Buch deutlich wird: Er setzt sich ein für sein Vaterland – aber es steht einer über allen: Jesus Christus, und diesem dient er. Der große Monarch (also Christus) beherrscht Menschen von Innen heraus. „es herrscht also in diesem Reich eine so vollkommene Freiheit, wie sie in keinem irdischen existieren kann, und es ist eine Blasphemie zu behaupten, daß ein irdischer Mensch in solchem Reich irgend etwas zu regieren und einzurichten habe“ (118)

KlimaKopf / Sozialismus

Ein Minister mit KlimaKopf auf Holzwegen – denn er weiß es besser als alle Versammelten. Hat er echt gesagt: „Ich möchte beim Klimaschutz kein Wackeln“? Er nicht, aber viele andere. Zudem, so einen Satz vor erwachsenen, gestandenen Menschen zu sprechen, ist skurril: „Kinder, ich möchte nicht, dass ihr so einen Lärm macht!“ – erinnert irgendwie an Lehrer XY, der seine Kleinen ermahnt. Das kommt für mich irgendwie äußerst arrogant rüber, würde aber zu vielem passen, was wir so regierungsmäßig wahrnehmen. Aber er meint es nur gut – das muss man ihm zugute halten, er meint es nur gut mit den kleinen, dummen Erwachsenen. Ach so, ja, das ist irgendwie so sozialistisch: andere erziehen wollen in der Ideologie, in der man selbst gefangen ist. Nun, altbekannt – aber wird immer wieder gerne vergessen. Interessant ist nur, dass unsere West-CDU, die mal gegen Sozialismus war, sich von Ideologen über den Tisch ziehen lässt – und in der Chefetage zum Teil dieselbe Färbung denselben Jargon annimmt.

Solche Politiker regieren uns! Dazu passt auch der zweite Link.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://nius.de/wirtschaft/news/umweltminister-schneider-spd-beim-klimaschutz-kein-wackeln und: https://nius.de/politik/news/vorderste-aufgabe-der-bundesregierung-koalitionsbeschluss-macht-kontrolle-der-medien-zum-regierungsauftrag und: https://www.youtube.com/watch?v=2E8vi6GkcBc

Wieder der typische Merz bei seiner Regierungserklärung zur Außenpolitik. Er hat Recht: Europa hat sich immer wieder aus schlimmen Situationen herausarbeiten können – aber: Dazu bedarf es einer guten Regierung – bislang erkennen wir wieder nur mal Wörter: die Stunde der gestaltenden Politik… – und wo bleibt sie in der Rede? Es gibt sowas nicht. Kritik der Opposition – die wenigstens brennende Themen anspricht – danach müsste der Buka reden – die wissen vermutlich alle, dass sie auf weiten Strecken recht hat, selbst die Schreihälse:

Ansichtssache – zu dem Thema: Rede von Merz: https://www.youtube.com/watch?v=eCmsEpORjzE und „Optimismus-Seminar“: https://www.tagesschau.de/inland/merz-regierungserklaerung-110.html ; Opposition – die die „neutrale“ Tagesschau-online kaum wahrnimmt: https://www.youtube.com/watch?v=-hcrAFQ_C_I

Mordphantasien eines Moderators

Ungeheuerlich – und solche Leute werden von Fernsehsendern auf die Bürger losgelassen: https://nius.de/medien/news/micky-beisenherz-fordert-cs-gas-gegen-den-siebenjaehrigen-julian-reichelt-einzusetzen

Politischer Missbrauch

Dieser tritt hier zutage, wenn Mitglieder einer Behörde gegen Opposition und Medien vorgehen. Aber das scheint vielen egal zu sein – und vermutlich auch klammheimlich zu erfreuen, bis sie selbst dran sind, liebe CDUler. Denn wenn der Feind AfD vernichtet worden ist, geht es dem Rest der CDU an den Kragen, die nicht rot-links-grün angestrichen sind.

Ansichtssache zu dem Thema: https://nius.de/politik/news/niedersachsen-staatsgewalt-inlandsgeheimdienst-von-linksradikalen-unterwandert

Dass die Partei immer recht hat, das wussten andere. Heutzutage spricht man nicht von einer Partei, die immer recht hat. Aber ist die Gesinnung eine andere, die meint, der Staat bzw. die Regierung habe Macht, Leute einzusetzen, die immer recht haben? Diese Herren des Staates sollten nicht nur von „unserer Demokratie“ sprechen, sondern auch von „unseren Werten“. Dann weiß man wenigstens, woran man ist, wenn man hellhörig ist. Es gibt nämlich Menschen, die meinen, ihre Werte seien die Werte aller. Da haben sich Gruppen neue Werte ausgedacht und wollen sie mit dem medialen und finanziellen Presslufthammer in die Hirne der Bevölkerung pressen.

Das war eine grundsätzliche Anmerkung. Aber sowas hier ist doch auch kurios, oder? Wir leben in absonderlichen Zeiten. Übrigens schrieb ich vor zwei Tagen, dass der Gedenktag an den Holocaust verwässert und relativiert wird, indem man von dem Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus schnell zu modernen Themen wechselt, indem politische Gegner in die Nähe des Nationalsozialismus rückt. Leider haben wir es immer wieder mit solcher Gedankenlosigkeit der Herrschenden zu tun.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/staat-soll-wahrhaftigkeit-kontrollieren-spd-fraktionschef-blst-zum-angriff-auf-social-media/

Politik – Macht – Geld

Wer die Macht hat, hat das Geld.
Wer die Macht hat, muss sich auch gefallen lassen,
dass man ihm auf die Finger schaut,
denn in einer Demokratie haben Gewählte Macht,
sehr viel Macht –
aber rein theoretisch sind sie nicht der Souverän.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://nius.de/politik/news/spd-pistorius-progressives-zentrum-steuergeld

Telegram: Peinlich aber gut

Das ist für das Bundesamt für Justiz peinlich, dass es BußgeldBescheide an das falsche Unternehmen schickte – somit sind die Bescheide vom Gericht aufgehoben worden. Gut daran ist, dass wir daran sehen können, dass Gerichte sauber arbeiten.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/falscher-adressat-bundesamt-fuer-justiz-scheitert-mit-millionen-bussgeld-gegen-telegram/

Antisemitismus – einfach unglaublich

Das ist doch unglaublich, was hier zu lesen ist. Weil eine Jüdin, Sarah Maria Sander, sachlich und emotional für Israel öffentlich aufgetreten ist, weil sie gegen diesen ganzen unmenschlichen Hype für die HamasTerroristen eingetreten ist, haben angeblich viele dagegen protestiert, dass sie als Schauspielerin in einem Film spielen soll. Dabei hat sie selbst das Drehbuch verfasst – und das akzeptieren diese verirrten Hirne? Da haben wir einen Holocaust/Shoah-Gedenktag, es werden tolle Reden gehalten (oder weniger tolle), alle empören sich – und dann? Dann das! Und sie schämen sich nicht einmal, mit ihre üble Gesinnung bekannt zu machen. Man weiß nicht, was schlimmer ist: dass sie so denken – oder dass sie sich nicht schämen, das zu äußern. Denn Letzteres zeigt, wie sie unsere Zeit einzuschätzen scheinen: Sonntagsreden zum Thema Juden interessieren uns nicht, sind ja alles nur aufgeblasenes Gerede. Man merkt: Ich versuche zu verstehen, was in diesen Hirnen vor sich geht.

Das ist auch kein Protest gegen israelische Politik mehr, zudem ist es ein Mosaiksteinchen mehr im Kampf von solchen Interessengruppen gegen die Meinungs- und Pressefreiheit.

Der Antisemitismus – das werden wahrscheinlich viele der Zeitgenossen nicht wissen, begann nicht mit dem Nationalsozialismus. Der Begann schon im 19. Jahrhundert dadurch, dass Juden ausgeschlossen wurden von Sportveranstaltungen, Schwimmbädern, Gesangvereinen, wurden beruflich benachteiligt, Hotels, Restaurants verweigerten Zutritt, Vermieter lehnten sie ab, es wurde ihnen vorgeworfen, die Kultur zu verderben usw. der erste Antisemitenkongress fand 1882 in Dresden statt. Kurz: Antisemitismus war verbreitet, salonfähig. (Wobei ich jetzt die 2. Hälfte im Blick habe, nicht schon die Hep-Hep-Krawalle.)

Ansichtssache zu dem Thema: https://apollo-news.net/wegen-pro-israelischer-haltung-schauspielerin-verliert-hauptrolle/

Dazu Sarah Maria Sander selbst – zu diesem unfassbaren Unrecht, auch über persönliche Verletzungen durch – ja, ich würde sagen: Verrat – : https://www.youtube.com/watch?v=YaKbMVjA7c8 – das Gericht hat ihr erst einmal Recht gegeben – aber lässt die Produktion des Films erst einmal weiterlaufen.

SPD-Burka

Manche sind auch ohne Burka eingeschränkt: https://apollo-news.net/kein-burkaverbot-denn-das-wre-bevormundung-spd-frauen-lehnen-vorschlag-aus-der-cdu-ab/

SPD – Knochenbrüche

Wenn Ideologen regieren, sind Knochenbrüche Kollateralschäden, die Bürger hinnehmen müssen. Und wenn sie, weil zu alt, sterben – egal: Hätten ja nicht rausgehen müssen. oder wie ticken die?

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/spiegelglatte-brgersteige-in-berlin-doch-die-spd-blockiert-die-freigabe-von-tausalz-und-warnt-vor-schnellschssen/

Zum Synodalen Weg

Zu dem Thema: https://www.youtube.com/watch?v=6YFUFUdsyNo

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Glaubensbekenntnis: Ausblick in die Welt

Ich hatte gestern schon darauf hingewiesen, dass das Glaubensbekenntnis bzw. die Auslegung von Luther eine neue Perspektive in den Alltag der Menschen brachte. Wenn man sich vorstellt, sie arbeiteten in der Zeit Luthers in ihrem Dörfchen / Städtchen landwirtschaftlich / handwerklich, waren darauf bedacht, zu überleben, für den Winter vorzusorgen, ohne sich viel Gedanken um die weite Welt machen zu können, dann öffnete das Glaubensbekenntnis die Alltagswelt. (Ca. 80-90% der Menschen lebten auf dem Land und als „große“ Städte galten Städte mit 10.000-40.000 Einwohnern.)

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Nehmen wir den ersten Artikel – ich überschreibe ihn: Von Gott dem Vater geschaffen. Der Text des Glaubensbekenntnisses und der Erläuterungen Luthers wurde kopiert aus: https://www.ekd.de/Kleiner-Katechismus-Zweite-Hauptstuck-13471.htm

Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde.
Was ist das?

Ich glaube, daß mich Gott geschaffen hat samt allen Kreaturen, mir Leib und Seele, Augen, Ohren und alle Glieder, Vernunft und alle Sinne gegeben hat und noch erhält; dazu Kleider und Schuh, Essen und Trinken, Haus und Hof, Weib und Kind, Acker, Vieh und alle Güter; mit allem, was not tut für Leib und Leben, mich reichlich und täglich versorgt, in allen Gefahren beschirmt und vor allem Übel behütet und bewahrt; und das alles aus lauter väterlicher, göttlicher Güte und Barmherzigkeit, ohn all mein Verdienst und Würdigkeit: für all das ich ihm zu danken und zu loben und dafür zu dienen und gehorsam zu sein schuldig bin.
Das ist gewißlich wahr.

Der zweite Artikel – ich überschreibe ihn: Von Jesus Christus befreit:

Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.
Was ist das?

Ich glaube, daß Jesus Christus, wahrhaftiger Gott vom Vater in Ewigkeit geboren und auch wahrhaftiger Mensch von der Jungfrau Maria geboren, sei mein Herr, der mich verlornen und verdammten Menschen erlöset hat, erworben, gewonnen von allen Sünden, vom Tode und von der Gewalt des Teufels; nicht mit Gold oder Silber, sondern mit seinem heiligen, teuren Blut und mit seinem unschuldigen Leiden und Sterben; damit ich sein eigen sei und in seinem Reich unter ihm lebe und ihm diene in ewiger Gerechtigkeit, Unschuld und Seligkeit, gleichwie er ist auferstanden vom Tode, lebet und regieret in Ewigkeit.
Das ist gewißlich wahr.

Der dritte Artikel – ich überschreibe ihn: Vom Geist Gottes getragen:

Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Amen.
Was ist das?

Ich glaube, daß ich nicht aus eigener Vernunft noch Kraft an Jesus Christus, meinen Herrn, glauben oder zu ihm kommen kann; sondern der Heilige Geist hat mich durch das Evangelium berufen, mit seinen Gaben erleuchtet, im rechten Glauben geheiligt und erhalten; gleichwie er die ganze Christenheit auf Erden beruft, sammelt, erleuchtet, heiligt und bei Jesus Christus erhält im rechten, einigen Glauben; in welcher Christenheit er mir und allen Gläubigen täglich alle Sünden reichlich vergibt und am Jüngsten Tage mich und alle Toten auferwecken wird und mir samt allen Gläubigen in Christus ein ewiges Leben geben wird. Das ist gewißlich wahr.

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