Gott geben

Gott geben

Ideologien fordern
den ganzen Menschen:
übergib dich der Weltanschauung,
die Menschen sich ausgedacht haben,
mit Haut und Haar, Herz und Gehirn,
damit sie dich am Leben lassen.

Christen wissen:
Nicht Menschen gebührt ihr Herz,
ihr ganzes Wesen.
Es gebührt dem Schöpfer,
dem Erhalter, dem Vollender:
Sie geben Gott, was Gott gehört.

Der Dichter Carl Friedrich Lochner (1632-1697) schrieb (*):

Du mußt, was Gottes ist, Gott geben;
Sag, Seele, wem gebührt das Herz?
Dem Teufel nicht; er haßt das Leben;
Wo dieser wohnt, ist Höllenschmerz.
Dir, dir, o Gott, dir soll allein
Mein Herz aufwärts gewidmet sein.

(*) „Was gibst du denn, o meine Seele“ – Pressel 468. Bezug nehmend auf den Satz Jesu (Mk 12,17 Parr.): Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört und Gott, was Gott gehört. Freilich heißt das nicht, dass diejenigen, die ihr Herz Gott geben, von allen Sünden frei sind, dass sie an Mitmenschen nicht schuldig werden können: https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Carl_Friedrich_Lochner_d._%C3%84.

Die Münze gehört dem Kaiser – sie trägt des Kaisers Bild. Also Steuern / Gelder sind des Kaisers usw. Er ist für die staatliche Ordnung da, er ist in seiner Macht begrenzt. Denn: Der Mensch trägt, weiter geführt, das Bild Gottes (ist Gottes Ebenbild), also gehört der Mensch Gott: mit seinem Herzen, seinem Gewissen, seinem Glauben, Gott allein gebührt Anbetung und Loyalität. Der Herrscher – auch der mächtige Herrscher in Rom – ist Gott untergeordnet, und das hat jeder Mensch mit seinem Leben so zu bezeugen, dass er dem Herrscher nicht sein Gewissen, seinen Glauben, sein Herz überlässt. Auch in einem ähnlich gelagerten Satz (Mt 10,28 Par.): Herrscher und ihre Schergen können den Leib töten, also den Menschen beseitigen, der ihnen nicht gefällt, aber ihre Macht endet am Körper. Gott aber ist Herr über Leib und Seele – auch dem Körper der Herrscher und kann deren Leib und Seele dem Verderben übergeben. (Leib und) Seele des Ermordeten macht er lebendig.

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Provokation zum Tag + Franca Viola + Lügen und betrügen + CDUler auf SPD Spuren + Meinungsfreiheit – Freispruch! + Berlin: Stromausfall-Terror + Fake News in der Justiz? + Künstler dürfen Unterschriften falschen! + Auslieferung der Briten? + Entwicklungshilfe + Grönland gegen USA verteidigen + Linksextremisten und Nazis + Kriminalität: Gelsenkirchen + Einschränkungen der Reisefreiheit scheint modern + Christfluencer

Provokation zum Tag

Und: https://www.domradio.de/artikel/russischer-geheimdienst-beschimpft-patriarch-bartholomaios-i

Franca Viola

Noch 1965 sollte Franca Viola ihren Vergewaltiger heiraten, denn so war es in Süditalien üblich. Sie war entführt worden und vergewaltigt. Sie aber weigerte sich, unterstützt von ihren Eltern. Wenn der Vergewaltiger nicht geheiratet wurde, sei das eine Schändung der Ehre, auch die der Familie. Sie wurden in dem Dorf gemobbt, gemieden. Aber sie hat dann vor Gericht Recht bekommen. Erst 1981 wurde in Italien das Gesetz in die Richtung geändert, dass Vergewaltigte den Vergewaltiger nicht heiraten müssen. Interessant ist, dass die Sitte so viele Befürworter gefunden hatte. Denn, so heißt es in dem Artikel, das war die einzige Möglichkeit für ein Paar, dessen Beziehung von den Eltern nicht toleriert wurde, die Ehe einzugehen. Daran ist erkennbar, wie ganze Strukturen verändert werden müssen, um Menschenwürde zu achten.

Sie ist für mich auch ein Beispiel, samt ihrer Familie, für Menschen, die sich nicht unterkriegen lassen.

Der Vergewaltiger wurde verurteilt und wurde als Mafiosi später von anderen Mafiosi erschossen – auch das ist noch wichtig zu erwähnen, dass die Familie nicht nur gegen die Tradition tapfer geblieben ist, sondern auch gegen diese kriminellen Machtstrukuren. Später heiratete sie ihren Jugendfreund – unterstützt vom Staatspräsidenten und dem Papst – wohl um eine Art Schutz zu bilden, denn der Vergewaltiger (wahrscheinlich samt seiner Mafia-Familie) drohte, sie nach der Freilassung zu töten, wenn sie einen anderen heiratet. Sie bekam drei Kinder und lebt in dem Dorf, das sie verachtet hatte https://de.wikipedia.org/wiki/Franca_Viola

Lügen und betrügen

Spannend, was überall im Hintergrund alles abläuft. Da hört man zum Beispiel ganz eindeutig, was jemand an „Bullshit“ (Zitat legitimiert durch die Verwendung von Bas) gesagt hat, und was machen die Umdreher, die Verwirrer, die auf den Kopf Steller, die Durcheinanderbringer? Sie tun so, als sei das Gegenteil von dem gesagt worden, was gesagt wurde, oder als sei das alles anders zu verstehen, aus dem Kontext gerissen usw. Das ist schon spannend, was sich die Ideologen so ausdenken, um mit anderen Menschen blinde Kuh zu spielen – dass die selbst nicht mehr wissen vor lauter Schwindel, ob sie X oder Y sind.

Was ich sehr gut finde, das ist, dass solche Machenschaften nicht mehr geheim bleiben. Unsere Gesellschaft benötigt auf allen Ebenen Menschen, die für unsere Gesellschaft ehrlich kämpfen, solche Machenschaften ans Licht bringen, damit die Tricky-Unehrlichen nicht mehr Raum bekommen. Solange ehrliche Menschen solche Abstrusitäten an die Öffentlichkeit bringen, solange ist das Land noch nicht verloren.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.nius.de/politik/news/spin-doktorinnen-wollen-konrad-adenauer-stiftung-beeinflussen-das-anti-nius-papier-im-fall-guenther

CDUler auf SPD-Spuren

Das geht den Regierungen nichts an, ob einer eine Oldtimer Sammlung aufgebaut hat oder nicht. Aber das war zu erwarten, dass sich die CDUler wieder von der SPD über den Tisch ziehen lassen. Denn derjenige der mit diesen Aussagen in die Privatsphäre hinein übergriffig wird, ist ja nicht irgendein CDUler. Was geht solchen Leuten das an, was andere sammeln. Nichts, nichts, nichts. Aber sie fühlen sich so mächtig, dass sie anderen in die Taschen greifen auch da, wo sie nichts zu suchen haben.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.nius.de/politik/news/paul-middelberg-cdu-union-erbschaft-steuer-spd

Ach so: Die SPD wird falsch verstanden: https://apollo-news.net/falsche-erzaehlung-spd-beklagt-angebliche-falschdarstellung-von-erbschaftssteuer-vorschlag/

„Todessteuer“ ist auch ein interessanter Begriff – der scheint das auch falsch verstanden zu haben: https://www.youtube.com/watch?v=2C3brmkmvMA (Position der CDU: Wir sagen ganz klar – dass wir uns nicht festlegen oder so.)

Meinungsfreiheit – Pressefreiheit – Freispruch

Das ist eine sehr gute Nachricht, dass der Journalist freigesprochen wurde, der bekannt wurde, weil Faeser ihn wegen eines Memes anzeigte und aus Versehen vermutlich damit das Meme bestätigt hatte. Zudem: Gab es wirklich Leute, die glauben können, dass die Innenministerin Faeser ein Schild hochhält, das sagt: Ich hasse Meinungsfreiheit? Wer ihr das zutraut, der hat wohl irgendwo eine Lücke in den Gehirnwindungen. Das ist jetzt also Vergangenheit. Aber meine Frage ist freilich: Warum muss die Staatskasse die Kosten tragen und nicht Faeser? Und was ist mit der Staatsanwaltschaft? Die macht beim Freispruch mit! Zur Vernunft gekommen?

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.nius.de/politik/news/faeser-meme-naechste-instanz

Es ist ja schön, dass der MP zurückrudert. Wenn er sowas sagt, was er nicht gesagt haben will, dann stellen sich natürlich viele Fragen. Eine davon: Hoffentlich agitiert das Fußvolk dann nicht im Hintergrund in dem Sinne, in dem er es nicht sagend gesagt hat. Denn MPs sind immer noch mächtiger als die normalen Menschen, vor allem, wenn sie im Chor mit anderen ihre Lieder zum Besten geben. Aber es ist schon mal gut, wie wir gestern hörten, dass zumindest Boris Rhein und Markus Söder da nicht mitmachen. Aber mich wundert auch: Die Regierung sagt nichts. Ist das Schweigen beredt? Bestätigt das meine vermutete Befürchtung, dass der MP nur ausgesprochen hat, was die Regierenden unseres Landes irgendwie beschäftigt? Ist er nur die Spitze des Eisbergs der Zensur-Demokraten? (Ich habe das Wort extra gewählt, denn in letzter Zeit hört man unterschiedliche Konnotationen zu Demokratie: unsere Demokratie, liberale Demokratie… – vielleicht gibt es ja auch Zensur-Demokratie, natürlich schöner, eleganter ausgesprochen: Demokratie der freiwillig Beschränkten oder so.)

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/gnther-rudert-zurck-zensur-von-medienportalen-habe-ich-zu-keinem-zeitpunkt-thematisiert/

Aber es sind so manche auf düsteren Pfaden unterwegs – dieser Eindruck herrscht, wenn man das hier liest: https://apollo-news.net/medienanstalt-droht-in-der-nius-affaere-koennen-als-ultima-ratio-ganze-angebote-verbieten/

Und dieser Herr redet als Privatperson oder als Kardinal? Ein wenig spöttisch darf man vermutlich sein: https://apollo-news.net/kardinal-marx-findet-papst-leos-kritik-an-einschrnkung-der-meinungsfreiheit-sei-unschlssig/

Nur zur Kenntnisnahme: https://apollo-news.net/ende-der-anonymitt-und-digitale-ausweise-wie-deutsche-politiker-sich-ein-vorbild-an-auslndischen-social-media-verboten-nehmen/

Und Kids sind nicht doof. Wenn sie wollen, kommen sie auch dran, trotz Verbotes. Erst einmal vielleicht der Schock, dann Stress, dann sprechen sich neue Möglichkeiten rum: https://www.morgenpost.de/panorama/article410689227/australien-teenager-umgehen-social-media-sperre-mit-einfachen-tricks.html

*

Zu dem Thema Meinungsfreiheit – ansehen, so lange es die noch gibt – wenn sich ihre Gegner durchsetzen: https://www.youtube.com/watch?v=eoZeu2YNEaI Krass lustig, die Antwort von Wüst.

Berlin: Stromausfall-Terror

So ist es, wenn man auf einem Auge blind ist und immer die als Feind im Fokus hat, die man gerne als feind im Fokus haben will, um von den wahren Störern der Gesellschaft abzulenken: Ein ZDF-Film in dem natürlich diejenigen die Bösen sind, die man auch gerne als Böse haben möchte, während die wahren Bösen einen das Leben schwer machen und manchen gar das Leben kostet.

Ansichtssache zu dem Thema: https://www.nius.de/medien/news/zdf-soko-leipzig-kowalski-oeko-terror-blackout-berlin-vulkangruppe

Fake News in der Justiz?

Rechtsanwaltskammer – natürlich: Berlin – lädt zu einer Veranstaltung ein, bei der alle gespannt sind, ob die Infos den Fake News zuzurechnen sind oder einen wahren Hintergrund haben. Wie nennt man solche Überschriften: Clickbait? Teaser? Call-to-Action? Nun denn: Es wird auf Fakten gewartet – aber bitte nicht Realität so herumdrehen, dass es irgendwie zu dem passt, was man sagen möchte. (S. oben „Lügen und betrügen“)

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.nius.de/politik/news/gefolterte-anwaelte-usa-rechtsanwaltskammer-berlin-veranstaltung

Es ist schon spannend, was in den USA abgeht – auch mit Blick auf die Verfolgung und Beobachtung von Aktivisten, die sich der Staatsgewalt entgegenstellen. Das sind alles Anzeichen eines Verfalls: a) wenn Staatsgewalt sich von Kontrolle löst, aber auch b) wenn ideologische Aktivisten unbehelligt bleiben: https://www.spiegel.de/ausland/usa-protest-gegen-justizministerium-mehrere-staatsanwaelte-reichen-ihren-ruecktritt-ein-a-4d6d5b30-eaab-44e2-995f-2fb327199eea

Künstler dürfen Unterschriften fälschen?

Wie ist dieses sonderbare Urteil zu verstehen?

Übrigens, liebe Schüler, die ihr manchmal die Unterschriften der Eltern fälscht, sagt, es sei Kunst, dann dürft ihr das. Aber sowas bitte nicht ernst nehmen, denn Lehrerinnen und Lehrer, die dagegen angehen, haben Recht. Das macht man nicht. Auch wenn ihr das zur Kunst erklärt. Vielleicht wenn ihr sagt: ich bin linker Künstler und solidarisiere mich mit dem Zentrum für politische Schönheit und euch dann auf das Gerichtsurteil beruft, könnte es vielleicht klappen. Aber empfehlen würde ich das dennoch nicht, weil das eine Gesellschaft kaputt macht, wenn man einander nicht mehr vertrauen kann. Schlimm ist freilich, wenn man Gerichten nicht mehr vertrauen kann. Aber das ist ein anderes Thema.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/kuenstler-vom-zentrum-fuer-politische-schoenheit-versendete-gefaelschte-afd-briefe-gericht-spricht-ihn-frei/

Auslieferung der Briten?

Sind manche beamte dabei, die Briten auszuliefern? An wen? An die Chinesen. Könnten die wirklich an Internetaktivitäten, wenn sie über die Kabel ihre Botschaft bauen? Wenn ja, wie kann es sein, dass jemand ihnen diesen Bauplatz angeboten hat? Ich habe von dem Metier technisch keine Ahnung, aber das klingt echt spannend nach 007 – allerdings Beamte gegen Journalisten, statt Staat gegen fremde Spionage. Naja, es muss nicht Spionage sein – die könnten dann auch einfach schnipp-schnapp-schnopp getrennt werden. MI5 und MI6 sollen gewarnt haben.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/london-wurden-medienbericht-ueber-spionagepotenzial-chinas-durch-regierungsbeamte-verhindert/

Entwicklungshilfe

Entwicklungshilfe muss sein – aber sie muss auch von dem Parlament des Landes kontrolliert werden können. Und das ist auch für mich ein wesentlicher Kritikpunkt: Wenn UN usw. Gelder bekommen, dann kann nicht mehr kontrolliert werden, wieweit sie sinnvoll eingesetzt werden. Dass Entwicklungshilfegelder auch so eingesetzt werden, dass es dem eigenen Land nützen kann, ist aus meiner Sicht nicht schlecht. Wenn NothilfeTöpfe nicht geschlossen werden. Aber: Nordafrikanischen Ländern und islamistischen Ländern, wie den Hamas-Kontrollierten, Geld zu geben, bedeutet eine äußerst konzentrierte Fokussierung auf die Empfänger der Gelder. Terroristen und andere Islamisten sind nicht zu unterschätzende kluge Leute. Aber die Nattern am Busen zu säugen, ist leider keine Seltenheit bei naiven Politikern und NGOs in unseren Landen. Manchmal kann man den Eindruck haben, wenn man an den Gaza denkt, dass sie klüger sind als die Geldgeber, die von den Islamisten gemolken werden.

Dazu: https://www.nius.de/analyse/news/entwicklungshilfe-strategie-deutschland-alabali-radovan-fuenf-verruecktesten-fakten

Grönland gegen USA verteidigen?

Das ist für mich ein Grund, keine Volksbefragung durchzuführen. Oder sind das gefakte Umfragen: 62% in unserem Land sollen dafür eintreten, Grönland gegen die USA zu verteidigen, wenn Dänemark den Bündnisfall ausrufen würde? Welcher Wahn hat diese Leute denn gebissen. Nur 32% sollen das angeblich ablehnen. Die Politik scheint im Augenblick noch vernünftiger zu sein. Da fragt man sich: soll man weinen, soll man lachen – keine Ahnung. Verrücktheiten ergreifen manchmal ein Volk, ergreifen Völker. Die Deutschen sind nicht unbedingt davor gefeit, wie die Vergangenheit zeigt.

Jetzt weiß ich auch, wie man in den Ruch kommt, AfDler zu sein. Denn AfDler sind wie ich mehrheitlich (59%) dagegen. Wenn man also gegen Wahnsinn ist, ist man automatisch AfDler. 75% der Grünen, 71% der CDU und Linken, 68% der SPDler, 37% der AfDler wären für den Wahnsinn. Übrigens wurde das selbst in der Tagesschau vom 14.01. als abstrus bezeichnet.

Die Herrschaften wollen alles irgendwie militärisch lösen. Das hat nicht zuletzt unsere Regierung mit zu verantworten, die ständig die grundsätzliche Militarisierung betont. Was Trump macht, ist natürlich auch inakzeptabel. Aber herumdrohen ist so sein Ding, was auch immer am Ende dabei herauskommt.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.welt.de/politik/deutschland/article6965f71ad57b0276d945b67c/groenland-mehrheit-der-deutschen-will-groenland-verteidigen-eine-partei-ist-besonders-skeptisch.html

Linksextremisten und Nazis

Wenn mutmaßliche Linksextremisten mutmaßlich mit dem Hammer auf mutmaßlichen NaziKopf hämmern, haben sie sicher nicht die Absicht, dass die Opfer sterben. Das muss man sich mal antun, sowas zu lesen – leider FAZ+: https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/prozess-gegen-hammerbande-wollten-sie-dass-ihre-opfer-sterben-110818618.html

Natürlich müssen Verteidiger alles tun, um ihre Klientel möglichst gut davonkommen zu lassen. Von daher sind sonderbare Sprüche verständlich. Und natürlich wollen Ideologen die von ihnen Angeklagten nicht verurteilen lassen, sondern Gerichte mit Anwesenheit und Geschrei („Free all Antifas“) und Geklatsche einschüchtern. Alles klar. Hoffentlich allerdings lassen sich die Gerichte nicht von niemandem einschüchtern und sprechen Recht. Aber es sind Drohkulissen, die aufgebaut werden. Und ich frage mich: Müssen Gerichte das dulden?

Vor nicht langer Zeit sprach man von tumben Nazis, die andere töten wollen oder anderen schaden wollen. Heute sind es die tumben Linksextremisten – oder muss man sie smart nennen, weil es die Stimmung im linken EliteLand so fordert?

Kriminalität: Gelsenkirchen

Was für irre Kleinarbeit hier stattfinden muss – möglicherweise auch, um DNA-Spuren zu finden in dem Wust. https://www.stern.de/news/polizei–noch-mehrere-hunderttausend-gegenstaende-in-tresorraum-in-gelsenkirchen-37037152.html

Einschränkungen der Reisefreiheit scheinen modern

Was haben Trump, EU, Starmer und in Deutschland war´s ja auch, gemeinsam? Sie verhindern die freie Reise. Bei der USA ist das bekannt, dass nicht jeder einreisen darf, war schon irgendwie immer so. Na ja, fast immer. Aber Europäer scheinen immer mehr politisch unliebsamen Menschen Fesseln anzulegen. Demokratie ist im Schwinden, denn die Herrscher bekommen Angst vor Demokraten, die kritisch sind und ihnen nicht nach dem Mund reden. Ich hatte noch gelernt: Du musst nicht mit allem einverstanden sind, aber Demokraten halten es aus. Seit aber die Demokraten alle ins Links ausrutschen, gilt der Satz wohl nicht mehr.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/einreise-verweigert-niederlndische-aktivistin-vlaardingerbroek-darf-nicht-nach-grobritannien-einreisen/

Christfluencer

„Wüste Zusammenschnitte“ über unterschiedlichste Christen – der Kampf gegen Christen, die nicht ins linke Weltbild passen. Natürlich müssen extreme Sekten beachtet werden, christliche wie muslimische und politische, aber es wird deutlich, dass diese Leute mit Christen, die den Glauben traditionell wahrnehmen und vertreten, gar nichts mehr anfangen können. Zudem: Sie politisieren alles. Sie haben ein linkes Weltbild, indem es nichts gibt, das nicht politisiert ist. Selbst aus dem Fenster schauen ist Politik – weil man sich damit als rechts outet, da man nicht für Linke auf die Straßen geht. Aber das ist nichts Neues. Das kenne ich schon, seit ich Jugendlicher war, diese ewigen Diskussionen. Und so findet dann statt, was seit 2000 Jahren stattfand: unfairer Kampf gegen Christen. Heute eben medial. Christen freilich wissen: dieser Kampf fand zu allen Zeiten statt und findet weltweit statt.

Und das ist es eben: Die Christfluencer sind so bekannt, wer sie schaut, weiß um sie und schaut sie absichtlich – und dann erkennen die Fans an solchen HumbugSendungen, wie diese TVler agitieren. Die unaufrichtigen TVler befriedigen ihre Bubble, sich selbst, indem sie meinen, die Welt vor den Christen retten zu müssen – dabei stehen sie auf deren Schultern. Und von Christus werden Brüder und Schwestern noch reden, wenn diese TVler schon längst untergegangen sind.

Geschichte ist echt spannend – wer ein wenig Durchblick hat, weiß um viele der Kämpfer gegen Christen. Aber sie sind verschwunden. Christen gibt es noch immer. Und sie wird es noch immer geben, weil Jesus Christus ihr Herr ist. Und es wird Christen geben, die ganz unterschiedlich denken. Wie immer. Seit beginn. Denn auch wir Christen sind Sünder – freilich begnadigt – aber dennoch sind wir wir selbst. Wir werden von Gottes Geist bestimmt, aber wir bringen uns selbst immer auch mit ein. Das sollte uns nicht gegeneinander aufbringen. Toleranz müssen Christen lernen, von Jesus Christus. Und nicht gegen einander agieren, sogar mit den Anti-Christen gegeneinander agitieren. Wer christliche Geschichte kennt, weiß, was das für ein Übel ist, dieses gegeneinander anstatt miteinander für die Menschen zu sein.

Apropos: Alles ist Politik. Ich habe zu diesem Thema schon viel geschrieben – will nicht alles wiederholen. Irgendwann kommt es mal wieder aufs Tapet.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.youtube.com/watch?v=C_kjPfnGma0

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Sich über Gott erheben

Warum wird gerade Jesus
vielfach verspottet, verhöhnt,
mit Füßen getreten, erniedrigt?
Warum gerade er?
Meine und vieler Sicht:
Weil der arrogante, sündige Mensch meint,
er könne sich über Gott erheben.
Indem er meint, sich über Gott zu erheben,
wird der Mensch klein, erschreckend klein,
zerstört sich selbst, negiert sein sein.
Bis er ernsthaft erschrocken erkennt:
Mein Gott, was mach ich bloß?

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Meyer, Huch, Bergengruen, Schröder

Fortsetzung von: https://blog.wolfgangfenske.de/2026/01/09/joseph-von-eichendorff-wachet-auf-wacht-auf-wacht-auf/ und: https://blog.wolfgangfenske.de/2026/01/10/annette-von-droste-huelshoff-kreuz-auf-sich-nehmen/ und https://blog.wolfgangfenske.de/2026/01/11/conrad-ferdinand-meyer/ und https://blog.wolfgangfenske.de/2026/01/12/r-a-schroeder-w-flex-j-kneip/ und: https://blog.wolfgangfenske.de/2026/01/13/brentano-eichendorff-uhland/

Diesem Gedicht von Uhland hat Ihlendorf ein Gedicht von C. F. Meyer nachgestellt. Es geht um „Hussens Kerker“. Jan Hus war ein Reformator, der ca. 100 Jahre vor Luther lebte, Missstände in der Kirche anprangerte, dann in Konstanz festgenommen und verbrannt wurde. Das trotz der Zusage des freien Geleits durch Kaiser Sigismund. Er ist auch ein Beispiel dafür, dass die Namen von Herrschern weniger bedeutsam sein können, als die Namen ihrer Opfer. In dem Gedicht schildert der Autor, dass Hus sich vor dem Tod fürchtet und sich Mut zuredet. In diesem Zureden sagt er sich: „Es kommt die Zeit zu feiern! / Es kommt die große Ruh! / Dort lenkt ein Zug von Reihern / Dem ew´gen Lenze zu, / Sie wissen Pfad und Stege, / Sie kennen ihre Wege – / Was, meine Seele, fürchtest du?“

Nach dessen Hinrichtung fanden Hussiten-Kriege statt. Auch Uhland hat einen Text über Johannes Hus geschrieben (von Ihlenfeld nicht übernommen). Dieser hat 1815 einen heroischen Klang. Hingegen hat der Text von Meyer (veröffentlicht in den 1870ern) einen ganz anderen Klang: Hus sitzt im Kerker, er schaut aus dem Fenster hinaus, er sieht Christus und die Märtyrer auf einer Wolke auf sich zukommen. Er ist im Kerker frei, er preist den Kerker, er nimmt das Kreuz im Fensterkreuz wahr, er spricht von der kommenden Flut, die ihn ertränken wird – aber gleichzeitig frische Kühle ist (Taufe?), er sieht eine Traube im Fenster (Eucharistie?) – und das mündet dann in den oben zitierten Vers. Auch hier: Die Natur wird transparent für Ewigkeit, für das Kommen Gottes, das Sein bei Gott. Glaubende sind frei, auch wenn sie sich im Kerker bzw. vor dem Tod fürchten. Und dazu besteht in den 1940ern aller Grund.

Dem folgt wieder ein Gedicht von Walter Flex: „Soldat und Mutter“. Der Bruder eines jungen Mannes ist im Krieg gefallen. Nun geht der Bruder auch ins Feld. Die Mutter ruft aus: „Erbarm sich Gott der achtzehn Jahr! / Der Tod war weit, nun ist er nah!“ Darauf der nüchterne Sohn: „Der Tod bleibt immer, wo er war: / Bei Gott. Auch ich und du sind da.“

Auch das Gedicht von Ricarda Huch, das diesem folgt, ist ein Gedicht, das „Einem Helden“ (s. auch Gesammelte Werke 5: 276) gewidmet ist. Es ist ein Gedicht, das einen auf den ersten Blick schaudern macht und auf den zweiten Blick ratlos hinterlässt. Der Soldat ist gefallen, und die Autorin spricht zu ihm, dass das Licht der Sterne kühl das still gewordene Herz umfluten möge, dann ist vom Korn und von der Rebe die Rede – in deren Duftgewölk der Getötete im Dom der Nacht umschwebt werden möge. Für ihn gab es nicht „Sieg, Triumph und Beute“ – nur „Ein dunkler Kranz und tiefe, tiefste Ruh´.“ Dann folgt die Auferweckung durch Trompetenschall („Drommetenaufgebot“), dann heißt es: „Gegürtet mit dem Schwerte wende / Das neue Antlitz stolz ins Morgenrot.“ Aber auf dem zweiten Blick ist das Gedicht ein sonderbares Antikriegsgedicht: Es werden nicht „Sieg, Triumph und Beute“ versprochen, es wird knallhart gesagt, wenn auch romantisierend, er ist gestorben. Er bekommt nur einen dunklen Kranz. Dann wird noch vom Morgenrot gesprochen, dem er mit gegürtetem Schwert entgegentreten wird. was macht ratlos?

Es handelt sich also um eine sonderbare Mischung von christlicher und nichtchristlicher Metaphorik. Er hat „gerungen bis ans Ende“ – wir finden das in etwa bei Paulus: Er hat, wie alle Christen, den guten Kampf des Glaubens gekämpft und wird den Siegeskranz der Gerechtigkeit von Gott dem Richter empfangen (2. Timotheus 4). Die Trompeten passen zum Soldatenleben, sind aber auch Instrumente, die zum göttlichen Gericht rufen (Apokalyptik). Der Soldat schaut mit dem Schwert gegürtet allerdings nicht nach oben, zu Gott, sondern nach vorne, Richtung Osten. Er schaut mit einem „neuen Gesicht“, dem Gesicht der Auferstehung des von Gott neu geschaffenen Körpers – oder nicht? Ebenso ist die Trompete nicht Zeichen für Gottes Gericht, sondern für ein Auferstehen in eine neue Welt: Hier wird der Eingang des germanischen Kriegers ins Jenseits intendiert. Er ist sozusagen noch immer zum Kampfe bereit, geht ein in Walhalla bzw. die neue Weltzeit Ragnarök beginnt (allerdings soweit ich sehe unspezifische Metaphorik)? Er ist Vorbild für die Lebenden. Der Gefallene geht den Lebenden voran in die gute Zukunft. Bei Huch haben wir in diesem Gedicht eine Metaphorik, die ich nicht einzuordnen weiß, denn gleichzeitig ist das Morgenlicht, dem der Soldat entgegengeht, wie bei Eichendorff aus romantischer Sicht eben auch der Morgen, den Gott herbeiführen wird. Er blickt stolz? Passend zum, Siegeskranz? Ebenso ist das Schwert, mit dem er sich gürtet – das Schwert des Geistes als Teil der christlichen Waffenrüstung Gottes (Epheser 6)? Ist er Zeuge der Wahrheit gewesen? Das Gedicht wurde im Kontext des Ersten Weltkriegs gedichtet. Der christliche Glaube wird metaphorisch aufgenommen aber umgedeutet – oder auch nicht. Zukunft des Toten bedeutet also vielleicht nicht, dass er bei Gott sein wird, sondern dass er mythisch mit den Lebenden in die Zukunft gehen wird. Kurz gesagt: Sie scheint christliche Eschatologie mit heroischer Metaphorik im Stil der Zeit zusammenzuführen. Ich sehe es im Grunde als eine gottlose Form von Ermutigung an – aber dadurch ist sie eben leer. Allein die Worte sind es, die vielleicht irgendwie positive Gefühle wecken sollen. Wie bei dem Kameraden-Text von Uhland im Grunde nur noch die Melodie zu Herzen geht. Aber Gott spielt keine Rolle mehr.

Mit diesen beiden letzten Gedichten (Flex und Huch) haben wir christlich entfremdete Texte vor uns, die irgendwie christlich interpretiert werden können – oder eben auch nicht. Sehr sonderbar – aus christlicher Sicht ist das diesem folgende Gedicht von Richard Billinger: „Auferstehung“. Er fliegt aus dem Kerker, Engel Schrei erwürgt die, die ihn im Kerker des Todes festhalten wollten. Er selbst ist aktiv, fährt auf, umgürtet sich mit Licht, macht sich fertig zum himmlischen Gericht. Dann sitzt die Seele „als Taube auf dem Dach“ und fliegt fort – die Trauer bleibt zurück, aber: „Und Trauer glänzt ihr nach“. Christlich ist hieran nur der Hinweis auf das „himmlische Gericht“. Alles andere ist Mischung verschiedenster Traditionen.

Diesem folgt von Werner Bergengruen das Gedicht „Stimme Gottes“. Im Grunde greift dieses Gedicht die drei vorangegangenen Gedichte auf. Im Nachwort schreibt Ihlenfeld von „gefrorenen Christen“ (160), das heißt, soweit ich das interpretiere, Christen, die christlich schreiben können, auch christliche Tradition aufgreifen, aber nicht so recht den Glauben mit ihrem Wesen vereinigen konnten. Ebenso beschreibt er den Dichter, der sich von der christlichen Tradition gelöst hat, aber sie doch immer wieder einfließen lässt, was er als „Irrationalität des Dichterischen Schaffens“ (150) bezeichnet. Diese Gedichte scheint er auch aufgenommen zu haben, weil er weiß, dass Menschen den Trost benötigen, die nicht mehr der traditionellen christlichen Tradition anhängen, sie nicht mehr kennen, sondern eben aus christlicher Sicht abstrusen Vorstellungen anhängen. Und diese korrigiert er nun mit dem Gedicht von Bergengruen. Gott ruft alle Menschen zu, sie sollen sich nicht scheuen, zu ihm zu kommen. Wenn sie aber nicht wollen, wenn sie lieber draußen bleiben wollen, sollen sie es, denn auch das, was „draußen“ ist, gehört Gott. Gott begrüßt auch diejenigen, die ihn steinigten – und zuletzt „Werden auch die Unerlösten / Mit an meinem Tische sitzen.“

Hier klingt Allversöhnung an, die auch in Briefen des Apostels Paulus anklingt, auch wenn er das Gericht Gottes und damit verbundene Ablehnung durch Gott verkündet. In den Texten der Allversöhnung geht es nicht nur um Menschen, es ist eine universale Offenheit zu erkennen. Christlicher Glaube changiert zwischen diesen beiden Polen. Gott fordert Gerechtigkeit und richtet entsprechend – Gott ist Gnade und Barmherzigkeit. Das Problem der Allversöhnung besteht unter anderem darin, dass sie freie Menschen zu zwingen scheint. Und das wiederum ist nicht christlich: Wer in vermeintlicher Freiheit Gott ablehnt, soll ihn ablehnen dürfen. Gott zwingt niemanden zu sich. Von daher ist der Text Römer 11 so spannend, weil die Menschen durch Allversöhnung nicht zu Gott gezwungen werden, sondern sie erkennen ihn nach der Auferweckung durch Gott – und das bedeutet eine „zwingende“ Hinwendung zu Gott. Wer Gott selbst sieht – wie kann er ihn noch ablehnen? Wenn jemand dann ganz verbohrt an seiner Abwendung festhält, richtet er sich selbst. Christen wissen, dass sie Gottes Gnade nie groß genug denken dürfen. Wenn sie mickrig wäre, hätte er sie nicht erlöst durch das Sterben am Kreuz. Natürlich ist auch menschlich gesehen die Allversöhnung problematisch, weil sie bedeutet, dass auch der übelste Verbrecher und Menschenschänder in Gottes Reich neben mir stehen könnte. Und wenn ich das ablehne, dann stelle ich mich selbst außerhalb der Barmherzigkeit Gottes. Es wird deutlich: Warum der christliche Glaube changiert.

Bergengruen ist zum Katholizismus konvertiert, von daher ist die Formulierung provokativ, aber schon Meinung Bergengruens (s. u. den Link). Ihlenfeld dürfte mit diesem in seinem Band aufgenommenen Gedicht den Menschen im Kampf, Menschen an der Front, wie auch Trauernde, die nicht so genau wissen, ob sie glauben oder nicht, nicht wissen, wie sie das mit der Auferstehung verstehen sollen, Beruhigung schenken. Gott nimmt sie an, auch wenn sie zweifeln. Es handelt sich also um ein seelsorgerliches Gedicht, nicht um eines, das um eine klare dogmatische Theologie ringt. Aber es ist keine Täuschung, weil, wie gesehen, der christliche Glaube in dieser Hinsicht changiert.

Und so passt auch das letzte Gedicht „Das Geheimnis“ von Rudolf Alexander Schröder gut an das Ende: „Laß das Geheimnis zu dir ein, / Das allen Gram zur Freude macht“ – und es wird die Grablegung und Auferstehung Jesu geschildert – mit der Aufforderung: „Geh, Seele, folg ihm in die Nacht: / Bald ruft der Hahn, bald bricht der Stein.“ Es ist also ein Geheimnis, was es mit dem Leben nach dem Tod auf sich hat. Es gibt viele Perspektiven – aber am Schluss steht die christliche Aufforderung: „Laß das Geheimnis zu dir ein“. In den Gesammelten Werken von Schröder heißt das Gedicht in der Überschrift nicht „Das Geheimnis“, sondern „Ostern“.

*

Was in all diesen Gedichten in dem Abschnitt „Ewigkeit“ deutlich wird: Es wird nicht die politische Situation angesprochen. Der Nationalsozialismus ist nicht mehr Thema. Wenn es um das Sterben geht, dann steht Politik außen vor. Dann ist jeder auf sich selbst gestellt, jeder muss selbst schauen, wie er glaubt, was er glaubt, wie er mit seiner Sterblichkeit umgeht. Wenn Krieg herrscht, die Menschen daran nichts ändern können, dann muss eben der Christ auch von der politischen Situation absehen können, um den einzelnen Menschen helfen zu können. Wenn Ihlenfeld jetzt anti-nationalsozialistische Texte, Antikriegstexte usw. veröffentlicht hätte, hätte er den Menschen nicht helfen können (geschweige denn, dass der Band durch die Zensur gekommen wäre). Es gibt eine Zeit, in der gegen die politische Situation gekämpft werden muss – und es gibt eine Zeit, in der der einzelne Mensch und sein Unglauben bzw. Glauben, seine Psyche und sein ganz persönliches Leben nach Orientierung sucht. Diese Zeit, so fordert es der Glaube, muss respektiert werden, denn es geht auch um die Würde des Menschen außerhalb der Politik. Ich weiß freilich nicht, ob Ihlenfeld so gedacht hat, dazu bin ich noch nicht weit genug in sein Denken eingedrungen. Aber das würde zumindest der christlichen Tradition entsprechen.

Wer dagegen protestieren sollte, weil er meint: Jeder habe gegen die Vereinnahmung durch die Ideologie lauthals zu protestieren, dürfte auch in der gegenwärtigen Zeit merken, wenn wir in die Weltgeschichte schauen: Es gibt Situationen, in denen der Protest von Individuen nicht mehr hilft, weil die politischen Entscheidungsträger Entscheidungen treffen, die verantwortungslos sind. In diesen Zeiten kann der christliche Glaube auch das Individuum stärken, damit es sein Leben vor Gott so lebt, wie er es aus dem Glauben verantworten kann. Politisch – unpolitisch, wie auch immer.

Doch dann schleicht sich vermutlich auch bei solchen Ideologen eine Vermutung ein: Diese christlichen Worte widersprechen unserer Ideologie. Sie zeigen auf, dass sie defizitär sind. Ideologen klammern den Menschen in seiner individuellen Würde mit seinen Emotionen und Ängsten aus. Sie bieten dem Einzelnen keine Zukunft – sie bieten nur Kampf und Einsatz, dann den Tod. Andere können eine schöne Zukunft erlangen, aber du, Mensch, bist Erde. Wir denken an dich als nationalsozialistischen, nationalistischen, sozialistischen Märtyrer – aber du bist wieder Erde. Und so ist der christliche Glaube mit seinem Angebot ein Widerspruch gegen die atheistischen Ideologien. Also: immens politisch. Denn wer das erkennt, der lebt auch anders als diese Ideologen es fordern.

*

In dem Band folgen noch das wertvolle Nachwort, und Indizes.

Im Zusammenhang von Bergengruen schrieb ich:

„Diese Gedichte hatten zum Teil seelsorgerliche Funktion. Die Welt wird aus dem Glauben den Menschen gedeutet, die diese Hilfe benötigten. Dass Gedichten eine solche Funktion zugewiesen wird, ist für so manchen in der Gegenwart eine Zumutung. Lieber sind Gedichte nichtssagend oder äußerst komplizierte Wortkombinationen, die die Geduld des Rezipienten äußerst strapazieren. Aber die christlichen Gedichte, auf deren Schultern auch die jetzigen Dichter-Generationen stehen, hatten, wie an meiner Zusammenstellung ersichtlich, schon immer eine solche mitschwingende Bedeutung und waren von daher einfach – und damit von vielen zu verstehen.“

Provokation zum Tag + Marvin Heemeyer (1951-2004) + Deutschland: Terrorismus + AlkoholSteuer + Zu Nius + Moralischer Abfall + AA: SIGGIG + Polen: DSA + CDU tricky – Misstrauen gegen Volksvertreter + In den Himmel gehoben + Islamismus + SPD sucht den Verfall + Juristisch gegen S.-H. + Sicherheitskräfte als Besatzungstruppe + Gasspeicher + Grüne und Maulkorb / Täter + Iran/Aleppo/Gaza

Provokation zum Tag

Marvin Heemeyer (1951-2004)

Ich habe die Rubrik, Menschen, die sich nicht unterkriegen lassen (https://blog.wolfgangfenske.de/2026/01/03/menschen-die-sich-nicht-unterkriegen-liessen/). Es gab den Fall Marvin Heemeyer. Er wurde von reichen „Dorfbesitzern“ und den (wahrscheinlich) korrupten zumindest doch an die Reichen angepassten Dorfoberen drangsaliert. Er rächte sich. Er ließ sich nicht unterkriegen – aber sind Menschen, die diesen Weg gehen, dann nicht doch diejenigen, die sich haben unterkriegen lassen? Sind Hass und Rache letztlich nicht doch das Eingeständnis: die anderen haben gewonnen? Dass er sich von denen, die ihn zerstören wollten, zerstören ließ, zeigen nicht nur Hass und Rache, sondern auch, dass er sich das Leben nahm. Ich nehme ihn in diese Rubrik auf – denke aber, dass er nicht dahin gehört. Nehme ihn als Kontrabeispiel auf. Zu dem Fall: https://www.youtube.com/watch?v=d1kJrL1K4gM

Deutschland: Terrorismus

Über ein konspiratives Treffen: https://www.nius.de/kriminalitaet/news/vulkangruppe-capulcu-linksextremismus-berlin-basel-steurgeld-unrast-verlag

AlkoholSteuer

Ich hatte das Thema 11.01. Hier gibt es weitere Infos: https://www.nius.de/politik/news/gesundheitspolitiker-wollen-mit-alkohol-steuer-gesundheitskassen-fuellen

Zu Nius

Manche Kritiker von Nius scheinen sich fäkalisiert gegenseitig anzustacheln. Interessant – statt Argumente zu bringen einfach irgendwelche Widerwärtigkeiten. https://www.nius.de/kommentar/news/crackhoehle-guelle-nius-krawallplattform-empoerung-der-linken

Moralischer Abfall

Es sieht so aus, als würde unser Land moralisch immer stärker abfallen, runterrutschen in den Abgrund. Aber diese Therme hatte eine gute Idee. Unter anderem: Gruppen mit mehr als drei Personen müssen sich vorher anmelden (ausgenommen Familien mit Kindern). Warum? Es gab Gewalttaten / Übergriffe. Wie schon häufig beschrieben: Vor ein paar Jahren wurde Moral belächelt, wurde gegen sie argumentiert und medial herumgemacht. Die Folgen haben wir jetzt. Anstatt mit dem gefährlichen Unfug aufzuhören, machen sie weiter und ziehen über die her, die noch ein bisschen Moral haben.

Wenn das moralische Fundament
einer Gesellschaft zerstört wird,
muss man sich nicht wundern,
wenn die Gesellschaft zusammenkracht.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.nius.de/gesellschaft/news/grosse-probleme-mit-maennergruppen-brandenburger-premium-therme-verhaengt-einlassstopp-wegen-messerstechereien-und-grapsch-vorfaellen

AA: SIGGIG

Es gibt sie noch in den Ämtern, die Kritiker der in den Augen vieler unfähigen Chefs. Meine Frage ist freilich: Hat der Autor dieses Gedichts auch schon zur Zeit dieser beiden Grün-Herrscher seine Gegenmeinung kundgetan oder erst hinterher? Vermutlich werden sie nun eifrig nach dem Autor fahnden. Auch schlecht gemachte Gedichte sind Herrschern ein Dorn im Auge, wenn sie sie kritisieren. Baerbock ist natürlich nicht mehr im Amt. Aber liegt schon ein Wadephul-Gedicht mit dieser satirischen Intention in der Schublade? Das mögen die Herrscher ja überhaupt nicht, wenn jemand ihre großen geschichtlichen Taten als die anspricht, die sie in Wahrheit sind.

Übrigens hat der Dichter ein großes Vorbild: den Philosophen Seneca, der, nachdem der Caesar Claudius gestorben war, die Ver-kürbiss-ung desselben verkündet, anstatt die Ver-göttlich-ung. Damit müssen Herrscher leben – auch wenn sie nicht schon gestorben sind.

Laut Nius lese ich soeben, dass der Urheber des Gedichts bekannt geworden ist und es auch zugibt.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/kinderschreck-und-job-ergaunert-mitarbeiter-des-auswaertigen-amtes-spotten-in-gedicht-ueber-baerbock-und-habeck/ Nius druckt das ganze Gedicht ab: https://www.nius.de/politik/news/zensur-alarm-auswaertiges-amt-gedicht-baerbock-habeck-geloescht

Polen: DSA

Im Gegensatz zu unseren Herrschern hat in Polen wenigstens einer den Mut, der polnische Präsident Karol Nawrocki, das DSA-Gesetz (Digital-Services-Act) abzulehnen, das kritisiert wird, weil es Meinungsfreiheit einschränkt. Es gibt sie also noch, die Politiker, denen Demokratie und Bürger wichtiger sind als üble EU-Vorgaben. Ob sich unsere was davon abschauen werden?

Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, was er dazu sagt:

Eine Situation, in der ein der Regierung unterstellter Beamter darüber entscheidet, was im Internet erlaubt ist, ähnelt der Konstruktion des Ministeriums für Wahrheit aus Orwells Buch ,1984’“. Wenn die Regierung entscheide, was Wahrheit und was Desinformation sei, dann „verschwindet die Freiheit Schritt für Schritt – unter dem Deckmantel edler Slogans wie Sicherheit, Gemeinwohl oder Schutz der Schwächsten“

Diejenigen, die es also im Land umsetzen wollen, wie unsere, bekommen damit einen vor den Latz geknallt – was sie natürlich mal wieder nicht auf sich beziehen wollen, denn sie sind ja die Guten, die die Bürger – vor sich selbst – schützen wollen. Da werden also einige Handlanger der DSA-Fans schon ihre Kübel füllen, um den Mutigen zu bekübeln. Und was macht die polnische Regierung? Sie ist EU-hörig und will tricky wie die unsrigen, an dem Präsidenten vorbei was ersinnen. Apropos bekübeln: denn das ist bekübeln, was der polnische Digitalminister macht, der dem Präsidenten vorwirft, er setzt Kinder pädophilen Tätern aus. Dieser Typ hat nicht gemerkt, dass das Gesetz nicht nur pädophilen Tätern schadet, sondern mit dem Gesetz auch normale Bürger ins Visier der Regierung genommen wird. Und das hört man ja schon, die Aufforderung an die EU, dies und das mit der DSA zu verfolgen. Es wird schon seit langem vermutet, dass der Schutz der Kinder nur ein vorgeschobenes Argument ist, um das Gesetz irgendwie den Dummen gut verkaufen zu können.

CDU tricky – Misstrauen gegen Volksvertreter

Ich vermute mal, dass sich Klöckner mit sowas Trickreichem in ihrer CDU und der BlockparteienBubble einige Lorbeeren holt. Aber der normale Bürger dürfte das nicht goutieren, dass auf kaltem Weg Leute politisch ausgeschaltet werden. Vor allem mal wieder ist zu kritisieren: Es gibt Volksvertreter. Die gewählten Volksvertreter sollten selbst verantwortlich handeln. Aber die Hautevolee traut niemandem mehr, den Parlamentariern nicht, den Bürgern nicht. Darum wird allen eine Fessel umgelegt. Natürlich kann niemand was dagegen haben, wenn jemand nicht unterstützt wird, der das Parlament bekämpft. Aber ist nicht auch das ein Bekämpfen des Parlaments, indem den Parlamentariern Verantwortung entzogen wird?

Klarer wäre, dass Parlamentarier zur Verantwortung gezogen werden, wenn sich herausstellt, dass sie Leute einstellen, die antidemokratisch unterwegs sind. Aber das wäre eine ganz andere Struktur. Denn dann müssten sie selbst solche Zuverlässigkeitsüberprüfungen machen.

Misstrauen in der Demokratie gegen Volksvertreter und Bürger ist wie das immer wieder kolportierte Misstrauen der Herrscher, die sich dann irgendwann wegen Paranoia eingeschlossen haben, weil sie niemandem mehr vertrauten. Und wer sich einschließt macht haltlose Gesetze, weil er von Informationen abgeschlossen ist bzw. nur noch angewiesen ist auf die Zuträger. Wenn die versagen, bekommen Herrscher gar nichts mehr mit – und versagen im Regieren auf der ganzen Linie.

Herrscher, die ihre Herrschaft verlieren, weil sie niemandem mehr trauen:
Shakespeare: Macbeth,
Platons Tyrann,
es gab bekanntlich auch Herrscher, die im Grunde alles den Beamten überlassen hatten –
und wunderschön: Der Fischer und sin Fru. Als sie dann Gott werden wollte, saß sie wieder im Pissputt.

In den Himmel gehoben

Und dazu gehört diese Frau – die von ÖRR und Fans in den Himmel gehoben wird. Nur, wer in den Himmel gehoben wird, fällt tief, tiefer, am tiefsten. Und wie tief sich manche fallen lassen, kann man hier sehen. Nun denn ein paar Schenkelklopfer aus ihrer Bubble wird sie vermutlich erreichen. Ernsthafte Menschen dürften sich das dazu denken, was ich denke: https://www.youtube.com/watch?v=-m-cgu1BDrU

Gott macht sie freilich nicht klein. Wer meint, Gott nach seinem kleinen ideologischen Bild zu schaffen, zeigt nur selbst, wie erlösungsbedürftig er ist.

Eben: Nichts ist neu. Ich habe über solche Absurditäten über Jesus ein Büchlein geschrieben: Und noch ein Jesus! Jesusbücher unter die Lupe genommen, LIT-Verlag, Münster 1999 (Theologie 24) https://www.wolfgangfenske.de/buecher-von-1997-2009/

Übrigens bin ich dagegen, dass man denkt, die sollten so mit dem Koran umgehen wie mit Jesus. Respektvoller Umgang sollte man allen Religionen entgegenbringen – tut man ja auch den Atheisten gegenüber, weil wir Menschlichkeit fördern wollen. Aber die Frage wird von vielen zu recht gestellt: warum wird gerade Jesus vielfach durch den Kakao gezogen, verhöhnt, mit Füßen getreten? Warum gerade er? Meine Sicht ist ebenfalls: Weil der arrogante, sündige Mensch meint, er könne sich über Gott erheben.

Islamismus

Andere sind eben klüger und um ihr Land bedacht – während andere irgendwie andere Interessen haben oder manches nicht so durchschauen, dass sie es ernst nehmen könnten. Das vermute ich eher: Bislang waren ja alle, die Islamismus anprangerten, bei uns rechtsextrem, obwohl islamische Länder ebenfalls Islamisten bekämpfen. Dass Muslime Islamisten auch nicht mögen, macht unseren ideologischen Blindfüchsen nichts. Und so könnten auch unsere Herrscher von diesen ideologischen Anprangerungen abgeschreckt worden sein, sodass sie unfähig sind, richtig zu handeln.

Interessant finde ich auch, dass Meloni laut dieser Hinweise bemerkt, dass es Bereiche islamischer Kultur bzw. deren Interpretation gibt, die mit unseren Werten nicht kompatibel sind. Bemerken die beiden regierenden Frauen möglicherweise eher als die regierenden Männer.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.nius.de/politik/news/meloni-und-mette-sagen-dem-islamismus-den-kampf-an-warum-kann-merz-das-nicht

SPD sucht den Verfall

Neulich (10.1.) habe ich die SPD bedauert. Doch wenn SPDler selbst den Verfall so fördern, verschwindet langsam auch mein Mitgefühl. Parteien, die Bürger des Landes erniedrigen, haben aus meiner Sicht jedes Mitleid verspielt. Menschen als Hunde darstellen, als Tiere, dürfen wahrscheinlich nur Linke, sonst gäbe es einen Aufschrei der Empörung in der linken Bubble und die Vergangenheit würde beschworen werden. Aber so sind sie eben, unsere Zeitgenossen. Und die SPDler machen brav alles mit, was den Untergang fördert.

Ansichtssache zu dem Thema: https://www.nius.de/politik/news/spd-erben-hunde-gekoepft

Juristisch gegen S.-H.

Nicht gegen Günther, sondern gegen Schleswig-Holstein wird juristisch vorgegangen, weil Günther das alles nicht als Bürger sagt, sondern als Ministerpräsident von S.-H.

Dazu ein aufschlussreiches Interview mit Steinhöfel: https://www.youtube.com/watch?v=DgoGEfFaahU

Sicherheitskräfte als Besatzungstruppe

Das ist ja klasse, was diese muslimische Frau im Fernsehen kundtut: Sie meint, dass Sicherheitskräfte in unserer Stadt sind, das fühle sich an, als sei eine Besatzungstruppe in unserer Stadt. Das ist entlarvend – entlarvender geht es nicht. Dabei tut Trump nichts anderes, als was Obama angekündigt hatte. Beleg: s. Link.

Und das, was der PolizeiChef von Chicago sagt, sollten auch unsere Medien den Menschen deutlich machen. Wer sich Sicherheitskräften in den Weg stellt, sollte sich immer der Gefahr bewusst sein, dass diese das als Angriff auf ihr Leben ansehen – und: diese Menschen, die meinen, sie könnten sich Polizisten in den Weg stellen, gehen nicht den rechtlichen Weg gegen irgendwas an, was sie als Unrecht ansehen, sondern üben Selbstjustiz, wenn sie Sicherheitskräfte behindern. Einen Rechtsstaat kennzeichnet, dass keiner das Recht hat andere körperlich anzugehen. Und das haben Linksextremisten noch nicht so kapiert – sie denken, sie stünden über dem Recht, wenn sie denn überhaupt in ihrem ideologischen Hirn irgendwas denken können.

Das ist auch in unserem Land nicht jedem klar, wenn man die Schreiereien und Beleidigungen sieht, die irgendwelche zugelaufenen Demonstranten gegen die Polizisten ausstoßen und sie auch körperlich bedrohen.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.youtube.com/watch?v=J6vvcShmn7Y

Gasspeicher

Zu dem Thema: https://www.youtube.com/watch?v=bDnb3sjyqCw

Ansichtssache zu dem genannten Thema: Ich frage mich, wann die Politik auch darauf drängt die Gasspeicherfüllmengen-Zahlen nicht mehr so regelmäßig zu veröffentlichen. Man weiß als normaler Bürger ja nie, was die sich einfallen lassen. Ich hatte gestern das Thema: Insolvenzen.

Zudem ist krass, wie hier aufgezeigt wird, wie angreifbar unser Gasnetz ist. Und: Es scheint niemanden von den Verantwortlichen zu interessieren.

Interessant ist auch, dass die Gasspeicher in Deutschland nicht nur Gasspeicher für Deutschland sind. An dem im Link genannten Beispiel: Polen kann in Deutschland Gas einspeichern, das gehört aber Polen und bei uns heißt es dann: Gasspeicher sind voll.

Der Industrie dürfte Gas abgestellt werden, oder BASF, die eine eigene Gasleitung haben dürften beschlagnahmt werden bei einer Gasmangellage – und die gesamten Gerät werden zerstört, wenn übertrieben wird oder zu schnell gehandelt wird. Die Regierung ist – also mit Steuergeldern – entschädigungspflichtig, was dann dazu führen könnte, dass die Betriebe aus dem Land verschwinden. Das sind Infos, die sehr interessant sind, aber noch einmal verdeutlichen, wie bedrückend unsere Politik agiert. (Denke ich mir so: Und die HabeckFans dürften jubilieren, weil wir weniger CO2 verbrauchen.)

Das sind alles Informationen, von denen man nicht glauben kann, dass sie stimmen. Wie schnell ein hervorragendes Land durch wirre Politik in den Abgrund gewirtschaftet wird, hätte ich vorher nicht gedacht. Aber wenn man die Energieproduktion zerstört – und das haben alle Parteien (Grüne – SPD – CDU) zu verantworten, zerstört man die Grundlage einer modernen Industrienation. Das ist vielen noch immer nicht bewusst, die CDU scheint es so langsam in der Chefetage zu ahnen.

Grüne und Maulkorb / Täter

Man solle angesichts des Stromterrors nicht Täter:innen in den Mittelpunkt stellen (wahrscheinlich, weil es Linksextreme waren) – und auch den Anschlag selbst nicht mehr erwähnen. Und die werden diese kaputte Stadt bald regieren und noch kaputter machen, indem sie vorgeben, sie wieder in Ordnung bringen zu wollen. Damit hoffen diese Grünen wohl, dass sie Linksextremisten als Wähler begeistern – und gleichzeitig Menschen, die das Versagen des CDU-Chefs beklagen auf ihre Seite ziehen zu können. Aber wieso denken sie das, dass Linke sie gerne wählen möchten? Linksextreme dürften, wenn Überhaupt, gleich das Original wählen – doch nicht die Grünen.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.youtube.com/watch?v=Eq-5wwAUiaY

Zu den Tätern bzw. zu Netzwerken: https://www.youtube.com/watch?v=i9c2mvTPeEE

Das kann ich mir nicht vorstellen, dass Ideologen sich von Kopfgeld umdrehen lassen. Vor allem aber: Was passiert mit denen, wenn sie Terroristen und andere Ideologen verpfeifen? Da dürfte sich so mancher überlegen: Geld oder Gesundheit/Leben.

Übrigens: Wenn man nicht über die TerrorTäter sprechen möchte, sondern lieber den versagenden Politiker ins Zentrum stellt, dann sieht man dessen Versagen schlimmer an als den Terror. Und vor solcher politischen Diffamierung möchte sogar ich Wegner verteidigen. Das ist infam.

Iran / Aleppo / Gaza

Schneller konnte sich diese gesamten Gaza-Demonstranten nicht entlarvt werden als durch den Iran und durch das, was in Aleppo den Kurden angetan wird. Sie schweigen. Es ging diesen ganzen Aggressoren nur um den Kampf gegen Israel. Die Menschen waren ihnen egal. Zugute kam den Aggressoren das Mitleid das Mitläufer und Nichtdenker mit den Menschen hatten. Nun denn, ich bin nicht der Einzige, der das beobachtet.

Sehr gut mal wieder: Sarah Maria Sander: https://www.youtube.com/watch?v=3EGf3fjZXwo

(Was mich wundert, dass Merz gesagt haben soll, das Regime im Iran sei am Ende. Hat er sich da emotional treiben lassen? Oder meint er das, wie seine Aussage, dass die Zeit der Linken vorbei sei? Hoffentlich tut er alles denkbare, was diese seine Worte nicht Lügen straft. )

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Brentano, Eichendorff, Uhland

Fortsetzung von: https://blog.wolfgangfenske.de/2026/01/09/joseph-von-eichendorff-wachet-auf-wacht-auf-wacht-auf/ und: https://blog.wolfgangfenske.de/2026/01/10/annette-von-droste-huelshoff-kreuz-auf-sich-nehmen/ und https://blog.wolfgangfenske.de/2026/01/11/conrad-ferdinand-meyer/ und https://blog.wolfgangfenske.de/2026/01/12/r-a-schroeder-w-flex-j-kneip/

Das Kapitel „Ewigkeit“ in dem Gedichtband von Ihlenfeld: Zuversicht, herausgegeben 1940 beginnt mit einem Gedicht von Clemens Brentano: „Stillet die Klage“. Warum sie stillen? Man übergibt der Erde, was sie gegeben hat, und zudem blüht über dem Grab das Leben. Die „Seele triumphieret / Und ihren Gott im Himmel schaut.“ Von Ludwig Uhland wird das berühmte Gedicht „Auf den Tod eines Kindes“ angeführt, das endet: „Aus Gottes Hand in Gottes Hand.“ Ähnlich der Text von Joseph von Eichendorff „Totenopfer“: die Eltern klagen, dabei ist das Kind doch schon längst zu Haus, also bei Gott. Dann werden Soldaten angesprochen. Sie sind der Erde „satt“ – und „stürmen / Das himmlische Tor.“ Er als Christ kann das kaum ernst gemeint haben – aber: es entstand in einer romantisch-pathetischen Zeit. Es geht um Metaphorik. Die kann als Kriegsrausch missverstanden worden sein. Wer kann laut christlichem Glauben durch das himmlische Tor? Wer an Jesus Christus glaubt, seinen Willen tut. Wird der Soldat dazu aufgefordert, auch im Soldatsein christlich zu leben? Wird der Soldat in seinem „Inneren“ ermutigt, den Tod zu riskieren, mit den anderen? Es entstand 1813, also in der Zeit der Befreiungskriege gegen Napoleon. Ich vermute fast, dass es auch mit aller Metaphorik so gemeint ist, wie es geschrieben wurde: kurz, knapp, eingängig, propagandistisch, mit aufgeladenem religiösem Patriotismus. Eichendorff ist 1788 geboren worden. Er schrieb also das Gedicht im Überschwang des jungen Erwachsenen, als Sohn eines Offiziers. Er selbst nahm von 1813-1815 an den Kriegen Teil, als Lützower Jäger (Lützowsche Freikorps – Freiwillige kämpften gegen die Besatzungsmacht in der preußischen Armee), dann als Leutnant. Das Gedicht zeigt sehr gut, wie die Sehnsucht nach dem Leben nach dem Tod mit Gewaltmetaphorik ausgesprochen werden konnte, auf der Erde im Krieg gewalttätig – gewalttätig auch gegen Gott. Nicht Gnade und Glauben zählen mehr, nicht Heimkehr zu Gott, aufgenommen werden wie der Verlorene Sohn (Lukas 15), sondern der Sturm auf die Himmelstore wird gefordert. Die späteren Gedichte von Eichendorff atmen einen ganz anderen Geist, eben einen christlichen Geist. Das Gedicht zeigt jedoch, wie Menschen eingesogen werden können vom Pathos – und ihn mit christlichem Glauben vermischen (vgl. auch Arndt). Historische Situationen können den Glauben vereinnahmen, sodass nicht mehr Gott in Jesus Christus spricht, sondern Gott spricht vermeintlich in der historischen Situation – und kann so zu einem Götzen werden. Spannend ist jedoch die Frage: Wie kann es interpretiert werden, wenn die Soldaten christlich sind, wenn sie wissen, wie es aus christlicher Sicht richtig verstanden werden kann. Dann ist es ein „Zuversichtsgedicht“. Wir stürmen im Glauben, durch die Vergebung durch Jesus Christus hinein ins himmlische Tor. Losgelöst von Eichendorffs Gesamtwerk konnte es sehr gut von späteren Ideologen missbraucht werden: Der soldatische Tod konnte überhöht, politisch instrumentalisiert werden. Ihlenfeld diszipliniert dieses bekannte Gedicht von Eichendorff, indem er es in seinem Buch in den Rahmen anderer christlicher Gedichte stellt.

Es folgt das berühmte Gedicht von Uhland: „Der gute Kamerad“ / „Ich hatt´einen Kameraden“. Auch dieses Gedicht ist im Kontext eines Krieges entstanden und zwar 1809, als süddeutsche Soldaten für Napoleon gegen die Tiroler unter Andreas Hofer kämpfen mussten. Dieses Gedicht schließt mit: „Kann dir die Hand nicht geben, / Bleib´ du im ew´gen Leben / Mein guter Kamerad.“ Uhland war nie an der Front. Das Gedicht dürfte aber als Reaktion auf den Tod seines Freundes Leo von Seckendorff geschrieben worden sein. Uhland war kein Katholik wie Eichendorff, sondern ist im protestantisch-pietistischem Umfeld aufgewachsen. Wie Eichendorff war er eingetaucht in die Romantik, in der die Natur – besser: die Schöpfung – transparent wird für Gott. Das Leben nach dem Tod war Teil seines grundlegenden Glaubens. Der von Silcher vertonte Text wird heute noch rezipiert im Kontext des „Großen Zapfenstreichs“. Es ist vermutlich die Melodie, die dazu beiträgt, den Text emotional zu überhöhen – ohne dass vermutlich für viele das „ew´ge Leben“ mit Blick auf Gott eine Rolle spielt.

Zur Anschauung: https://www.youtube.com/watch?v=3Y1Z1y2PSNw&list=RD3Y1Z1y2PSNw&start_radio=1 Eine Version von 1940, als der Gedichtband von Ihlenfeld herausgegeben wurde: https://www.youtube.com/watch?v=0KeqX7iyDQs&list=RD0KeqX7iyDQs&start_radio=1

Zu Eichendorff: https://gedichte.wolfgangfenske.de/19-jh/

Zu Brentano: https://gedichte.wolfgangfenske.de/18-19-jh-2/

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Man mag mir alles mögliche vorwerfen, wenn ich diesen folgenden Clip zeige. Aber spannend finde ich, dass Filmausschnitte gezeigt werden, die aus demselben Jahr stammen, in dem das Buch von Ihlenfeld veröffentlicht wurde. Es war eine andere Zeit – diese zu glorifizieren besteht kein Anlass, wie zu sehen – aber sie ist Teil unserer Geschichte, der Geschichte auch unserer Familien, unserer Vorfahren.

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