Ecclesia semper reformanda est, aber nicht durch menschliche Kleingeisterei: Verharrungsvermögen in alten Fesseln oder durch gewaltsame Anpassung an die Moden der Zeit. Ecclesia semper reformanda est durch den Geist Gottes.
Durch betende Glaubende, Glaubende, die auf Gott hören, die sich auf Gott hin ausrichten, stehend auf den Beinen der Tradition und ihrer Zeit. Ecclesia semper reformanda est durch den Geist Gottes.
Der Blog wird bis zum 4.11. nur selten bestückt werden.
Schönheit des Menschen wird mit sexueller Anziehungskraft verbunden. Darf daran gezweifelt werden? Es geht beim Menschen nicht nur um Schönheit mit Blick auf körperliches Aussehen (biologische Attraktivität), sondern eben auch um „Schönfinden“ aufgrund von Nähe, Charakter, usw. (persönlichem Geschmack). Und dass das Schönheitsideal auch kulturell bedingt ist, dürfte inzwischen auch bekannt sein.
(Eine, angesichts der Zeitdimensionen äußerst knappe Überlegung:) Der Mensch in seiner Menschheitsentwicklung war erst auf seinen Stamm bezogen und er paarte sich mit dem Menschen, der gerade im heiratsfähigen Alter war. (Oder gab es in der urgeschichtlichen Zeit sowas wie individuelle Partnerwahl?) Dann wurden die Menschenverbindungen von den Familien aufgrund materieller Vorteile als Vertrag zwischen den Familien ausgehandelt. Schönheit war nicht ganz so dominant, wenn auch vielleicht schönes Beiwerk. In Zeiten der Groß-Herrscher, die ihre Harem hatten, könnte Schönheit relevant gewesen sein. Ich denke da an das Buch Esther. Macht und Nutzen verband sich mit Schönheit.) Für all das wurde die Schönheit eines Menschen eher nicht zwingend benötigt. Warum also sollten sich Frauen und Männer zu solchen Schönheiten entwickeln, wenn die Schönheit für die Fortpflanzung (als Akt) nicht so relevant war? Heißt das: biologische Attraktivität war vorhanden – aber war ungenutztes Potential? (Es wird so argumentiert, dass Symmetrie, gesunde Haut, Muskelkraft, Verhältnis: Hüfte / Taille usw. somit Schönheit, als Hinweis für Gesundheit und Fähigkeit, Kinder zu gebären bzw. aufwachsen zu lassen, angesehen wurde. Das setzt aber eben gesellschaftliche Bedingungen voraus, in denen so eine individuelle Entscheidung ab einem bestimmten Alter möglich war. Warum sollte das sonst, aus evolutionsbiologischer Sicht nötig sein? Vielleicht: Wenn ein Mensch einen schönen Menschen für sich gewonnen hat, wird sein Belohnungsgefühl in Gang gesetzt, Hormone erheben die Emotion. Das heißt: Schöne Menschen gibt es, weil das körpereigene Belohnungssystem das erstrebte?)
(Spielt die Schönheit bei Schimpansen, Gorillas, Bonobos eine Rolle? Auch bei Paradiesvögeln spielt nicht immer das eine dominante Rolle, was wir Menschen als den schöneren Vogel empfinden, habe ich mal gelesen.)
In der Zeit der Individualisierung der Menschen und dadurch auch die individuelle Verbindung von Partnern spielt Schönheit dann eine größere Rolle, um Konkurrenten auszuschalten. Nicht nur mit Blick auf Sexualität, sondern auch mit Blick auf Aufmerksamkeit, Ansehen, soziale Vorteile. Das hieße freilich: Schönheit ist relevant, damit ich in der Gesellschaft aufsteige, war nicht unbedingt mit Fortpflanzung verbunden.
Heute denken manche freilich: Es geht nicht um Konkurrenz, sondern ich mache mich für mich selbst schön. Ob das Selbstbetrug und nicht doch um gesellschaftliche Anerkennung geht, mag dahingestellt sein. Aber es ist immer gut, wenn ein Mensch sich nicht gehen lässt.
*
Warum haben Menschen eine allgemeine Fähigkeit, Schönheit wahrzunehmen?
Schönheit aufgrund von Weltbeobachtung
Formen, Proportionen, Bewegungen, Farben, das Zusammenspiel der Farben mit Licht und Schatten: Blumen, glitzernde Wasseroberflächen, Gebirge, Steine, Tiere, Kunst, gehört Musik auf anderer Ebene auch dazu. Nicht nur mit Blick auf Menschen, nimmt er Schönheit wahr, sondern überhaupt. Warum? Schönheit hat doch beim ersten Hinsehen keinen praktischen Nutzen. Der Pfau sieht für uns Menschen schön aus. Das heißt: Was für die Tiere eine biologische Funktion erfüllen mag – wobei wohl noch nicht bekannt ist, warum der Pfau so schön für die Frauendame ist – bringt Menschen zum Staunen über die Schönheit als solche. Betrifft auch Schmetterlinge und Käfer usw. Vieles ist so schön – aus biologischen Gründen, weist aber über das Biologische hinaus, wie unten zu sehen sein wird.
Der Mensch vergleicht. Er erkennt Unterschiede. Er muss es, um überleben zu können. Welche Blätter sind essbar, welche nicht? Welche Früchte sind gut, welche schlecht? Welches Tier ist gefährlich, welches nicht? Welches Wetter ist angenehm, welches unangenehm? Dazu ist es wichtig, Konturen zu erkennen, Bewegungen, Farben, Regelmäßiges und Abweichungen. Das ist alles wichtig – aber warum Schönheit wahrnehmen?
Es wird gesagt: was symmetrisch ist, was Ordnung ausstrahlt, das ist schön. Aber das kann auch schnell langweilig werden. Schön ist also auch der ungeordnete Wald, er lässt Überraschendes entdecken. So sind die modernen Häuser auf den ersten Blick in ihrer Ordnung schön (wenn sie neu sind), dann verlieren sie aber diesen Eindruck: Langeweile kehrt ein. Eine Schönheit ständig erleben kann dazu führen, sie nicht mehr wahrzunehmen. Von daher ist ständig schönes Wetter irgendwann Alltag.
Schönheit und Erfahrungen
Schönheit empfinden können ist mit Erinnerung und Emotionen verbunden, mit Erwartungen. Das heißt: wir unterscheiden nicht nur das Aussehen, sondern verbinden mit manchen Farben, manchem Aussehen usw. angenehme Erinnerungen: die freudig sind, beruhigen.
Und dann sind auch die gegenteiligen Emotionen aufgrund von Erfahrungen zu nennen. Etwas ist zu meiden, bedeutet Gefahr oder auch traditionell gelehrte,geforderte Distanz. Tja, und dann kommt noch hinzu: Was schön scheint – kann täuschen, was äußerlich schön ist, kann den anderen besser reinlegen. Und so ist Schönheit auch mit Charakter verbunden – was manche aber erst zu spät bemerken.
Schönheit – ein Zusammenspiel
Schönheit ist immer ein großes Zusammenspiel: Ich und Du, Farben und Licht, Kontraste und Ordnung, Sinne und Gehirn, Erfahrung, Tradition und gegenwärtiges Erleben, Erinnerung und aktuelles Betroffenwerden. Begegnung von Ich und Welt. Schönheit ist also nicht nur ausgehend von dem, was ich als schön ansehe, sondern es ist meine Beziehung zu dem, was ich als schön empfinde.
Schönheit empfinden – eine Gabe
Insofern ist die Fähigkeit, Schönheit zu erkennen, eine Gabe. Nicht jeder Mensch vermag das. Nicht jede Kultur vermag das. Nicht, weil die Grundlage nicht da ist, sondern weil das Empfinden für Schönheit verloren gegangen ist. Ein kleines Kind, das die Welt entdeckt, staunt. Wenn es erwachsen wird, staunt es nicht mehr. Noch staunen zu können, auch als Erwachsener, ist eine Gabe.
Schönheit weist über sich hinaus
Wir erleben Schönes und sehnen uns nach Vollkommenheit, die wir in der Welt nur unvollkommen finden. Im Augenblick des Empfindens wird es als vollkommen wahrgenommen, aber der Moment wechselt zum nicht mehr Erleben des Schönen (ein Sonnenuntergang ist schnell vorbei, die schönste Rose ist verblüht…).
Schönheit ein Teil der Sehnsucht
Das Schöne ist somit ein Aspekt der Sehnsucht, der Sehnsucht nach dem, was über diese Welt hinausgeht. Das Vergehen dessen, was als schön empfunden wurde, und die Erwartung, es immer wieder und ununterbrochen erleben zu dürfen, weist über das Irdische hinaus.
Staunen über Schönheit
Das Erkennen von Schönheit selbst wurde von Gott in uns gelegt. Das Staunen über etwas, das uns begegnet. In der Schönheit berührt uns etwas, was uns bis ins Tiefste unseres Wesens nahekommt, aber gleichzeitig: unbegreiflich bleibt.
Schönheit und Schönheit wahrnehmen: Werk des Heiligen Geistes
Und dann kommt für mich der Heilige Geist ins Spiel. Er ist die Schöpferkraft Gottes, die Kraft, die die Welt erhält. Die Schöpferkraft Gottes hat Freude daran, in der Natur alles Mögliche erscheinen zu lassen, an dem der Mensch Freude hat, weil es so schön ist. Sie ist die Kraft, die das „paradiesische Empfinden“ in uns Menschen wachhält. Die Sehnsucht nach Harmonie, nach Schönheit, nach Vollkommenheit – aber eben in der Überraschung und Vielfalt. Das Staunen über die Vielfalt der Schöpfung wird in der Bibel in den ersten Kapiteln (Genesis 1 und 2; Psalm 104) beschrieben. Wir finden also auch in Genesis 1 und 2 das, was oben beschrieben wurde: Zuordnungen, wir finden Licht und Finsternis und das Staunen über die abwechslungsreiche Vielfalt. Und Gott sieht das, was er erschaffen hat und sagt: Es ist gut. Also auch neben der Vielfalt gleichzeitig: Ordnung, systematischer Ablauf.
Und dieses Staunen, dieses Schönheitsempfinden wird mit Blick auf die Herrlichkeit Gottes immer wieder wachgehalten. Aber die Sehnsucht nach Vollkommenheit und Herrlichkeit Gottes bekommt mit der Schönheit eine neue Nuance: Schönheit ist verbunden mit der irdischen Gegenwart, dem Empfinden des Jetzt.
Zusammengefasst: Im Empfinden von Schönheit, durch den Geist Gottes hervorgerufen, spürt der Mensch seine Sehnsucht nach Vollendung. Und die Bibel lehrt, warum dem so ist. Der Mensch wurde von Gott auf die Vollendung hin erschaffen, aber ohne das Wissen durch die Offenbarung rätselt der Mensch und versucht es wissenschaftlich zu ergründen, warum er etwas als schön empfindet.
Kampf gegen Schönheit
Nun muss ich leider auch noch ansprechen, was traurig macht: Menschen, die Schönheit nicht nur anders empfinden – das ist normal. Aber es gibt Menschen, die erniedrigen, demütigen, zerstören, verletzen. Das Schöne wird angegriffen, die Sehnsucht wird verspottet, Hoffnungen werden zerstört, weil Menschen in sich selbst und ihrer Nichtschönheit verkrampft und verbittert sind, aufgrund welcher Erfahrungen und psychischen Bedingungen auch immer. Dieser Kampf hat nichts mit Ästhetik zu tun, sondern mit dem Kampf gegen Gott und Mensch. Also: Sünde.
Dazu gehört auch, hässliche Handlungen aus ideologischen Gründen als Schön zu bezeichnen. Zerstörung kann als Befreiung, Fortschritt, Schönheit bezeichnet werden in der Umkehrung der Werte. Es geht natürlich nicht darum, dass von mir das Zerstören einer falschen Harmonie abgewertet werden soll. Das sind weitere Aspekte, die ich nicht vertiefen möchte.
Kampf für Schönheit, Kampf für Würde des Menschen
in Kampf gegen Menschen, die andere zerstören wollen, ein Kampf für die Schönheit hat also nichts mit Ästhetik zu tun, sondern mit Einsatz für das Gute, das uns Menschen weiterbringt. Die Sehnsucht nach Schönheit ist zu schützen, zu bewahren, für das Staunen, das damit zusammenhängt, sind die Augen zu öffnen. Schönheit hat mit Würde und Fülle des Lebens, mit dem Ebenbild-Gottes-Sein des Menschen zu tun. Und damit sind wir wieder bei dem Heiligen Geist: Er hilft, dem Zerstörerischen zu widerstehen, Hoffnung zu bewahren und an der Welt mitwirken zu können, wie Gott sie will.
Ästhetik des Kults
Schönheit ist auch eine Form der Sprache des Glaubens. Aus einer anderen Perspektive betrachtet: Mit Religion verbinden Menschen seit alten Zeiten immer auch das Schöne. Also: Dichtung, die angenehm ist, Musik, die der Mensch als schön empfindet, Gebäude / Tempel / Kirchen, Kleidung, Gegenstände, hinzu kommen besondere Werte und Aufwertung von allem durch besonderes Verhalten – alles muss besonders sein, also darum auch schön. Was mit Gott zu tun hat, ist nicht gewöhnlich, es verlangt nach dem Besten und dem Schönsten. Der Alltag wird von der Sprache des Zweckmäßigen bestimmt. Dazu reicht die Sprache des Glaubens nicht aus. Er muss neu zur Sprache gebracht werden, mit einer eigenen Ästhetik. Das wird sehr schön an der Geschichte vom brennenden Dornbusch deutlich: Der Boden, auf dem der Dornbusch wächst, ist normaler Boden. Moses geht auf diesem Boden wie er immer auf normalen Böden geht. Als Gott aber mit ihm spricht, zieht er seine Schuhe aus, wahrt Distanz, verhüllt sein Gesicht. Es wird ein besonderer, ein sakraler, heiliger Boden (Genesis 3).
Im christlichen Glauben sei an die Architektur der Kirchen erinnert, die Farben der Fenster, die Malereien. Der Mensch sollte aus dem Alltäglichen herausgehoben werden, die Gebäude dienen als Gleichnis, als Vorgeschmack für die Herrlichkeit Gottes. Dichtung – poetische Sprache, gefüllt mit Metaphern, die einen Bedeutungsüberschuss bieten, Resonanzboden für die Ansprache Gottes. In der Musik soll das Unsichtbare hörbar gemacht werden, voller Sehnsucht, seelischer Erschütterung. Die transzendente Dimension soll emotional gespürt werden.
Im Vollzug religiöser Handlungen soll das Schöne Heimat finden, weil es mit dem unvorstellbaren Schönen korrespondiert. Das Schöne ist die Muttersprache des Glaubens, macht sprachlos, lässt staunen. Gott spricht durch das Schöne zum Menschen – seine Seele reagiert dadurch, dass sie sich Gott öffnet.
Es geht nicht um Reichtum. Eine von Gott entfremdete religiöse Ästhetik kann Menschen erniedrigen und entwürdigen. Es geht darum, das Beste zu geben, was ein Mensch geben kann. Für Jesus ist damit auch verbunden: Das Beste zu geben, damit die Würde des anderen Menschen gewahrt wird.
Aus den Angepassten von damals blieben die Angepassten von heute.
Aus den kritischen Linken von damals wurden die angepassten Linken von heute.
Klage gegen Landesmedienanstalt NRW
Ben Berndt verklagt die Landesmedienanstalt – aus meiner Sicht zu recht. denn was die machte, war übergriffig, einer Demokratie unwürdig. Auch gut gemeinte Vorgaben (gegen das, was die Landesmedienanstalt als Fake News ansieht) sind maßlos. Dann müssten ja Zeitungen, TV, Radio usw. sämtliche Fake News, zum Beispiel auch von maßgeblichen Politikern entsprechend einordnen und nicht einfach nur wiedergeben. Aber das ist die Meinung der Politiker, und die sind weiterzugeben. Durch Faktenchecker wird ja das eine oder andere korrigiert. Aber stellen wir uns vor, Merz sagt XY – und dann muss sofort eingeblendet werden: Falsch! Entspricht nicht der Meinung der Landesmedienanstalt von NRW. Allerdings hat die Landesmedienastalt von Hessen nichts dagegen und die Landesmedienanstalt von Bayern stimmt dem zu. Oder wie stellen sich das die nicht gewählten Herrschaften in ihren Büros das so vor?
Jeder aufmerksame politische Beobachter kann aber davon ausgehen, dass es die Landesmedienanstalt einfach nur um einen kleinen Blogger ging, ihn einzuschüchtern, weil er einen AfDler zum Gespräch geladen hatte. Ist der Gedanke so abwegig? Nun sind die Anstalter überrascht von der Reaktion des kleinen Bloggers.
Da versuchen ein paar kleine Kinder des grünen Kindergartens andere Kinder zu mobben. Und dann wollen sie, dass auch andere Kinder diese mobben. Wenn die CDU bei diesem Mobbing mitmacht, zeigt sie nur, wie verloren sie ist. Wie untergeben sie den Mobbern ist. Eigentlich müssten alle gemeinsam gegen die Mobber vorgehen, wie es im normalen Alltag üblich ist. Aber die Polit-Mobber dürfen sich wahrscheinlich alles erlauben.
Die Linke von Berlin kann sich natürlich nicht einigen. Das war ja schon vor der Wahl deutlich, dass sie ständig Konsequenzen androhte, aber keine folgten. Und so können sie auch das Problem mit Emde nicht klären, weil die Linke eben zerrissen ist. Das alles gehört zu ihr dazu: Die Radikalinskis wollen sich durchsetzen, mit welchen Genoss:innen auch immer – Hauptsache, sie mischen die Gesellschaft auf. Sei es mit Antisemiten, sei es mit Kriminellen, sei es mit Kreti und Plethi. Und da sind manche der Oberen noch ein wenig zögerlich, weil sie Angst haben, damit die Macht zu verspielen, weil SPD und Grüne sich vielleicht dann doch nicht mehr die Steigbügelhalter den Kommunisten anbiedern wollen.
Aber ich vermute einmal: Da brauchen die Linken keine Angst haben: Die SPD und die Grünen von Berlin haben auch Angst vor ihren Linken. Die machen mit, und wenn die Linke diese beiden Parteien noch so lächerlich hinter sich herzerrt.
Dass aber die Vernebelungstaktik der Linken auch manche aus dem Bund bzw. den anderen Bundesländern vernebelt ist auch zu erkennen.
Das ist eine interessante Frage: Wie hat sich einer der Bewohner gefühlt, der als ein Integrationsbereiter in einer Gruppe von Verweigerern leben musste? Allerdings hätte da noch weiter gefragt werden müssen. Bei anderen Aspekten auch.
Es darf nicht vergessen werden: In China werden Menschenrechte mit Füßen getreten. Nicht von irgendwelchen Gruppen, sondern ausgehend von der Regierung. Ich bin ein Fan des Landes – die Menschen haben solche Tyranneien nicht verdient.
Verliehene Preise – Preisverfall
Das ist schon kurios. Ich hatte schon häufig geschrieben, dass verliehene Preise heutzutage vielfach nichts mehr gelten, weil diejenigen Preise bekommen, die in die Gesinnungsbubble der Preisverleiher passen, und nicht, weil sie gut sind. So muss jemand nur von „Rechten“ oder als solche geframten kritisiert werden – und zack, er bekommt von Linken einen Preis. Und das wird wieder einmal bestätigt. Preise werden entwertet. Das passiert immer wieder – und die Preisverleiher merken noch immer nicht, wie sehr sie die Preise, die sie verleihen, verballhornen.
Das Setzen auf Verbrenner ist kein Setzen auf ein totes Pferd. Diese Leute denken nur in den kleinen grenzen ihres Landes, in denen sie leben. Sie haben nicht die Welt im Blick. Von daher kann man sowas nur als das ansehen, was es ist: ideologisch naiv und scheuklappig.
Wie die Habecks: Sie wollen alles sofort so haben, wie ihre Ideologie und damit ihre begrenzte Weltsicht es vorgibt. Auch E-Autos müssen sich langsam durchsetzen. Das geht nicht alles von jetzt auf Gleich. Die Autoindustrie Deutschlands haben diese Grünen/SPDler ja schon zerstört – und haben es noch immer nicht begriffen, was für fatale Auswirkungen ihre enge Weltsicht hat.
Wenn E-Autos für gut befunden werden, dann werden sie sich langsam aber sicher durchsetzen. Und so lange es aber nicht soweit ist, so lange müssen Autofirmen zweigleisig fahren. Ideologen denken nur in schwarz-weiß. Flexibilität, wirtschaftliche Vielfalt ist nicht so ihr Ding. Das musste unser Land schmerzhaft in den letzten Jahren lernen – und es wird noch lange schmerzen.
Wir weisen gerne auf andere Länder, wenn Christen verfolgt werden. In unseren Medien wird gerne auf andere Länder verwiesen, nicht, wenn es um Christen geht, sondern um Einschränkung von Meinungsfreiheit – aber über die Lage bei uns wird geschwiegen – wahrscheinlich weil sie alles für supertoll halten. Aber bei uns ist es nicht supertoll. Es wird für Christen immer enger. Es fängt klein an. Wir haben aus dem 20. Jahrhundert viele Beispiele dafür.
Im Fokus der Anti-Christen in Leipzig sind vor allem freikirchliche Gemeinden. In dem Artikel werden viele Kirchen aufgezählt, die in den vergangenen Monaten aus welchen Gründen auch immer angegriffen wurden.
Wie immer: Die Vorgehensweise zeigt sehr viel über die barbarische Gesinnung der Angreifer. Und dass darüber nicht angemessen berichtet wird, zweigt die Gesinnung der Medien, die das Thema nicht wichtig nehmen.
Zu dem Thema – Habecks Klima – noch etwas, was ich neulich hörte: Ein Mann hat in Tirol in Baumloser Höhe eine Höhle gefunden, in denen in Urzeiten Bären hausten. Viele Knochen lagen dort herum. Er sagte, dass in der Zeit damals durch die Wärme in unseren Breiten bis da oben hin Bäume gewachsen waren.
Die Habecks wollen das Klima in den Griff kriegen – also typische Machernaturen, die selbst vor der Natur nicht Haltmachen. Und als ideologisch ist das zu bezeichnen, alles nur von einem Problem abzuleiten. Hier: Klima.
Wir können Gott nicht hören, doch wenn wir ihn hören wollen, hören wir ihn in Menschen sprechen, in den Propheten, in der Bibel, in unserem Geist und Verstand, – in den tröstenden, guten Worten der Menschen, die ihn lieben.
Wir können Gott nicht spüren, doch wenn wir ihn spüren wollen, spüren wir ihn manchmal in guten Ereignissen, in Träumen und Gedanken, – in den guten Taten von Menschen, die Gott lieben.
Wir können Gott nicht sehen, doch wenn wir ihn sehen wollen, sehen wir ihn durch Gottes Geist: wir sehen und hören ihn uns zugewandt in Jesus Christus, wir spüren seine Kraft in seiner wunderbaren Schöpfung wir hören, spüren, sehen ihn in Menschen, die ihn lieben.
Jede Politik kann Fehler machen. Aber ideologische Politik ist per se ein Fehler, weil sie die Realitäten verachtet und darum missachtet, weil sie darum alles unter der Tranfunzel der Ideologie sieht und Menschen darunter unterwerfen und knechten will.
Sachpolitik statt Lagerpolitik
Das ist sehr gut, es gibt noch vernünftige CDUler, denen es um die Sache geht und nicht um eine Brandmauer, die die CDU versklavt. Wenn es um die Sache geht, dann geht es um das Wohl der Bürger, nicht mehr um ideologische und herumtricksende Abstimmungen. Es gibt sie also, die vernünftigen CDUler – und gleichzeitig um mutige CDUler, die es wagen, gegen den Stachel der Irrläufer anzugehen.
Und dass auch SPDler nur demokratisch angemalte Leute sein können, zeigt sich immer wieder einmal. Oder wie ist das zu beurteilen, was eine SPD-Abgeordnete treibt, wenn sie von merz verlangt, er solle Abgeordnete von ihrer freien Wahl abhalten?
Es scheint sehr viele in unserem Land und in Europa zu geben, denen das Wort Demokratie irgendwie leicht von der Zunge geht, die aber nicht so genau wissen, was das eigentlich ist. Demokratie ist keine Kleptokratie, in der den politisch Andersdenkenden die Freiheit geraubt wird.
Während die EU mit ihrer zerstörerischen Politik weitermacht, sind andere dabei, sich um das Wohl der Menschen zu kümmern, für die sie verantwortlich sind. Ich befürchte nur, dass bald auch die USA wieder unter die ideologische Fuchtel gerät, unter der die EU-Bewohner leiden.
Es ist ein Unterschied: Jede Politik kann Fehler machen. Aber ideologische Politik ist per se ein Fehler, weil sie die Realitäten verachtet und darum missachtet, weil sie darum alles unter der Tranfunzel der Ideologie sieht und Menschen darunter unterwerfen und knechten will.
Angst verbreiten, politische Gegner einschüchtern – so ist sie. Und die Anzeichen dafür, dass der Kommunistauch ein Freund einer solchen Einschüchterungspolitik ist, scheint sich abzuzeichnen. Und wenn man dann noch einen ideologischen Genossen als obersten Richter hat, klasse, ein linker Traum geht in Erfüllung. Und so jubeln die linken Regierungen Europas (einschließlich v. d. Leyen und andere) über den Sieg dieses Linken, der sich als Demokrat ansieht.
Und so ziehen diese (!) – also nicht alle – Linken brandschatzend und einschüchternd durch die Länder: Frankreich, Spanien, Italien…
Es ist gut, dass sich noch der eine oder andere dagegen wehrt, dass die Preise als linke Gesinnungspreise verteilt werden. Wer von Linken kritisiert wird, der bekommt einen Preis. Das ist eine Entwertung sämtlicher Preise, in denen das geschieht. Und so wehrt sich ein Aufrechter dagegen, dass einer einen solchen Preis bekommt, indem er den Preis, den er selbst bekommen soll, nicht annimmt.
Ohne Anstand fallen sie über politische Gegner her. Ja, wenn man sonst keine Argumente hat, wenn man mit Argumenten nicht in der Lage ist, Menschen vom politischen Gegner abzuziehen, dann will man wenigstens die eigene Gesinnungsbubble peinlich unterhalten.
Berliner Bundes-Politik zieht auch gute Politik in den Sumpf
Die Politik der CDU in Hessen ist noch verhältnismäßig akzeptabel. Aber weil die Berliner CDU-Politik dermaßen katastrophal ist, leiden auch andere CDUler darunter. CDUler, wehrt euch zu Hauf gegen das, was die BundesCDU so anrichtet!
In Südäthiopien schwelen zahlreiche Kämpfe und Angriffe auf Christen.
Einmal vom Osten aus, von den Islamisten, unterstützt aus Somalia und anderen islamistischen Staaten. Wie eine Christin mir mal sagte, sie war nach langer Zeit in ihrem Dorf in Äthiopien und sie hat gesehen, dass überall Moscheen aus dem Boden geschossen waren und sie fragte sich: Warum bauen die keine Krankenhäuser statt der Moscheen?
Im Westen haben sie es mit Kommunisten zu tun, die aus Eritrea heraus Äthiopien angreifen. Und meine Frage ist es, warum greift die Oromo Befreiungsarmee, die eritreisch-kommunistisch ist, Christen an? Dass die eritreische-kommunistische Regierung Christen, die sie nicht kontrollieren kann, äußerst brutal verfolgt, hat sie seit Jahrzehnten bewiesen. Greifen sie Christen in Äthiopien an, um sie einzuschüchtern?
Ich hatte das Thema. Jordanien flog daraufhin Angriffe auf Terrorstellungen in Syrien, weil von denen aus die Angriffe stattgefunden haben sollen. Wenn dem so ist, heißt das, dass die syrische-islamistische Regierung Terror exportiert, um in dem Nachbarland Unruhe zu fördern.
Noch spannender ist, dass die jordanische Regierung das nicht mit der syrischen Regierung abgesprochen hat. Das ist darum spannend, weil die jordanische Regierung davon ausgegangen sein dürfte, dass entsprechende Vorhaben von der Regierung durchgestochen werden könnten an die Terroristen.
Das wiederum lässt darauf schließen, dass die islamischen Nachbarn nicht unbedingt davon überzeugt sind, dass diese islamistische Regierung sauber ist.
Und dass dieser islamistischen Regierung nicht zu trauen ist – und es einen nur wundern kann, wie naiv westliche Regierungen sind, zeigt das Beispiel, dass Schulbücher nur Kopftuchfrauen zeigen sollen. Ich glaube ich habe es schon einmal geschrieben: Diese Islamisten haben nur Kreide gefressen, damit sie Gelder aus dem Westen bekommen. Die sind ja nicht so blöd wie die reichen Westler. Zumindest ist das meine Einschätzung.
Die Hand die sie füttert wird gebissen: https://www.youtube.com/watch?v=TRI1hqWrZ4E Aber das sehe ich auch als das große Problem der Ukraine von Anfang an an: Sie fordert. Es gibt zwar kurze Dankbarkeitsfloskeln, aber die werden verbunden mit Forderungen. Klar, die Herrschaft steht mit dem Rücken zur Wand. Aber das erfordert diplomatische Taktik und nicht dem Geber des Futters in die Hand zu beißen.
Verzweifelter Bauherren
Einfach irre – wenn das stimmt, was wir da hören, muss das wirklich Sabotage der Verwaltung gegen Bürger genannt werden. Verwaltung arbeitet gegen Bürger? Wenn dem so ist, dann geht es nur um Machtausübung. Und woran denkt man dann sofort? An Heinz Rühmann und rühmt die gegenwärtigen Nachfahren, die der Film auf die Schippe nimmt: Der Hauptmann von Köpenick: https://www.youtube.com/watch?v=9qOQxLqDw3Y
Energie
Es wird teurer, und teurer und teurer – die Kuckuckseier der Habecks und seiner Ampelmänner und der danach versagenden Regierung: https://www.youtube.com/watch?v=Nm4z1Kio-oM
Die ersten Christen waren Juden – und von daher ist es erstaunlich, wie nahe sie Jesus Christus und Gott zueinander bringen konnten: Der Grund dafür liegt in der Auferstehungserfahrung in Verbindung mit dem Selbstbewusstsein Jesu. Anders ist das nicht zu denken. Doch sie haben nicht allgemein gesagt, dass Jesus Gott ist – auch wenn sie in Aussagen Gott – Jesus Christus – Heiliger Geist sehr dicht aneinander rücken konnten: so in 1Kor 8,6. Das jüdische Bekenntnis „Sch´ma Israel“ wird aufgegriffen: Ein Herr, ein Gott“. Paulus nimmt diese Schlüsselwörter und erweitert sie in einem Parallelismus membrorum:
Wir haben einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind, und wir zu ihm, und einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn.
„Parallelismus“ bedeutet: Satz A wiederholt Satz B mit anderen Worten, gleichzeitig Sinn erweiternd. Erweiternd nicht nur, dass Gott-Vater und Herr Jesus Christus verbunden werden, sondern erst geht es um die Bedeutung für die Schöpfung: Von Gott sind alle Dinge – alle Dinge sind durch Christus; Erlösung / Heil: wir zu ihm – wir durch ihn. Es sei bedacht, dass der 1. Korintherbrief um das Jahr 55 n. Chr. geschrieben wurde, das heißt, das Bekenntnis wird schon ca. 20 Jahre nach Jesu Hinrichtung formuliert.
Bekannt ist vor allem der Taufbefehl im Matthäusevangelium: „Macht zu Jüngern alle Völker: Tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ (28,19) Es heißt also nicht: Tauft sie auf „die“ Namen – sondern auf „den“ Namen. Damit werden sie auf eine Ebene gerückt. Wir finden im Johannesevangelium den Ausruf des Thomas, als er den auferstandenen Jesus sieht: Mein Herr und mein Gott! (Joh 20,28) – Exegeten verstehen die Aussage noch nicht als Übertragung der Gottesbezeichnung auf Jesus, sondern als ein Bekenntnis, das gegen die römischen Caesaren gesprochen wurde: Nicht diese sind Gott, sondern der Auferstandene. Aber wie dem auch sei, es ist zumindest sehr, sehr doppeldeutig. Ebenso doppeldeutig spricht Paulus: Christus ist aus dem Volk Israel gekommen, der da Gott ist über alles, sei gelobt (Röm 9,5). Es kann also gelesen werden: „Christus, der da Gott ist über alles“ oder: „… Christus. Gott, der über allem ist, sei gelobt“. Es kommt auf das Satzzeichen an. Die Griechen kannten keine Satzzeichen. Die frühe Kirche hat das Verhältnis von Gott – Vater, Sohn, Geist nicht eindeutig logisch geklärt. Wichtig war ihr nicht das Sein Gottes (Ontologische Christologie), wichtig war das Handeln Gottes in Jesus Christus (Funktionale Christologie).