Albern

Beide hier besprochenen Lieder sind nicht im Gesangbuch aufgenommen worden. In dem Text von Paul Gerhardt: „Ich hab oft bei mir selbst gedacht“ heißt es in der 6. Strophe https://www.gedichte7.de/ich-hab-oft-bei-mir-selbst-gedacht.html :

Bist du denn fromm und fleuchst die Welt
Und liebst Gott mehr als Gold und Geld,
So wird dein Ruhm, dein Schmuck und Kron
In aller Welt zu Spott und Hohn;
Denn wer der Welt nicht heucheln kann,
Den sieht die Welt für albern an.

Dem setzt er in der 9. Strophe mit Blick auf den Christen entgegen:

Hat er nicht Gold, so hat er Gott,
Fragt nicht nach böser Leute Spott,
Verwirft mit Freuden und verlacht
Der Welt verkehrten Stolz und Pracht.
Sein Ehr ist Hoffnung und Geduld,
Sein Hoheit ist des Höchsten Huld.

Auch in diesem Lied ist spannend, dass es einerseits Menschen anspricht, die sich gegen Christen vergehen, aber ihr Handeln erscheint im Grunde als Folge der Erziehung des Menschen durch Gott. Anders ausgesprochen: Erziehung durch das Kreuzesleiden – und dadurch gleichzeitig: Überwindung des Leidens. Der Mensch ist, wie es in einem anderen Lied verdeutlicht wird, im Grunde an sein Schicksalskreuz gebunden – und wird entsprechend durch Gott auferweckt werden, wie Jesus Christus. Es wird deutlich, dass schlimmes Handeln von Menschen, wenn es als Handeln des liebenden Gottes gedeutet wird, Menschen helfen kann, das Leiden leichter zu überstehen. Vor allem auch darum, weil, wie im Lied auch geschrieben, Gottes Kraft überstehen hilft, der Leidende sich getrost in Gottes Hände legen kann. Die autonome dämonische Macht des menschlichen Feindes wird diesem genommen, das bedeutet, was sinnlos erscheint, das Leiden, bekommt Sinn.

In dem Lied „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt“ (https://www.evangeliums.net/lieder/lied_ich_weiss_dass_mein_erloeser_lebt.html) beschreibt er die Brutalität der Feinde. Die Feinde sind nicht nur brutal, sondern der normale Mensch hat auch keine Chance, sich ihrer zu erwehren. Paul Gerhardt beschreibt nicht nur die Brutalität der Feinde, sondern auch ungeschönt das Vergehen des Körpers, das ja allen durch den Krieg und den Seuchen deutlich vor Augen lag. Von daher sind wohl auch die anderen Lieder entsprechend einzuordnen. Ein Mensch, der keine Macht hat, der machtlos den Gewalttätern ausgeliefert ist, dürfte vergebens zum Widerstand aufrufen, da ein solcher chancenlos ist. Von daher verstehe ich diese Art des Umgangs mit dem Leiden, das Menschen ihm und anderen zufügen. Gegen marodierende Banden und gegen die Bedrohung von Epidemien hat keiner eine Chance auf Gegenwehr. Er hat nur zwei Möglichkeiten: Verzweiflung oder Gott. Paul Gerhardt wählt Gott, entsprechend auch der, der das Lied von Paul Gerhardt singt. Somit hat er keine Angst, denn Christus hat den Tod bezwungen. Weil Christus den Tod bezwungen hat ist das Vergehen des Körpers im Grunde nur vergleichbar mit dem Wind, der die Spreu vom Weizen trennt:

Des bin ich herzlich hoch erfreut
Und habe gar kein Scheuen
Vor dem, der alles Fleisch zerstreut
Gleich wie der Wind die Spreuen.
Nimmt er gleich mich und mein Gebein
Und scharrt uns in die Gruft hinein,
Was kann er damit schaden?

Geschildert wird danach die Auferweckung der Glaubenden aus dem Tod. Diese oben genannte Sicht, die das grausame Handeln des Menschen so verstehen lehrt, dass Gott erzieht, wird hier nicht ausgesprochen. Der Blick richtet sich allein auf Gottes Macht über Tod, über Vergänglichkeit:

Trotz sei nun allem, was mir will
Mein Herze blöde machen!
Wärs noch so mächtig, groß und viel,
Kann ich doch fröhlich lachen.
Man treib und spanne noch so hoch
Sarg, Grab und Tod, so bleibet doch
Gott, mein Erlöser, leben.

Das Lachen ist der Widerstand des Ohnmächtigen. Es ist aber kein bitteres Lachen, sondern das Lachen des Erlösten, der seine Hoffnung nicht auf die eigene Stärke setzt, sondern auf den Sieg Christi über den Tod. Damit aber auch über das, was der Feind mir antun wollte. Der Feind hat mit seiner Gewalttat sein Ziel nicht erreicht – aber der Glaubende ist am Ziel: Er ist bei seinem Erlöser.

*

Der Marxismus bzw. andere Atheisten werfen diese r Gesinnung vor, sich nicht zu wehren, im Grunde quietistisch (tatenlos Gott folgen) zu sein. Aus der Sicht der Nachgeborenen, die sich nicht in die Situation des Ausgeliefertseins hineindenken können, mag das stimmen. Ich frage mich aber: Marxisten und co. haben im 19. Jahrhundert schon grausame Strukturen vorgefunden, die sie aufzubrechen versuchten. In der Zeit des Dreißigjährigen Krieges und Nachkrieges gab es keine beeinflussbaren Strukturen, die aufgebrochen werden konnten. Es gab nur marodierende Gruppen und Seuchen und Hunger. Welche geschwächten Dörfler hätten sich dem entgegenstellen können? Diejenigen, die sich dagegen hätten stellen können, wären nur eine gewalttätige Gruppe unter anderen gewesen. Gerhardt schreibt aus der Position der Ohnmacht. Er zielt zwar nicht auf gesellschaftspolitische Veränderung, aber – in seiner lutherischen Tradition bedeutet das: Wenn der einzelne Mensch gestärkt wird, Werte mitbekommt und akzeptiert, kann sich auch die Gesellschaft, das Zusammenleben in einem Dorf, einer Stadt ändern. In einer Zeit der Unmenschlichkeit will er der Menschlichkeit Bahn brechen, indem er, um mit heutigen Worten zu sprechen, die Menschen resilienter macht.

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Provokation zum Tag + Nürnberg: Grooming-Gang + Geschichtsunterricht + Bas und Motorrad + PolizeiVersagen + Günther und sanfte Zensur + Antidemokratische Brandstifter + Diffamierung der AfD – Relativierung des Nationalsozialismus + Gelsenkirchen: Menschenverachtung + CDU: Angst vor Linken + Nius-BVG + Weimers linke Talking-Points + Iran + Islamismus + VerbotsGrüne + EU: Kampfjets

Provokation zum Tag

Nürnberg: Grooming Gang

Ich hatte vor Jahren mit Blick auf das Frauen / Mädchen verachtende Verhalten einer pakistanischen Gang und dem vollkommenen Versagen der britischen Politik und Justiz (Rochdale/Rotherham) gesagt, dass es das auch bei uns geben dürfte. Inzwischen scheint ein solcher Fall publik geworden zu sein. In Nürnberg hat eine Gang Mädchen abgefangen und sie unter Drogen gesetzt und zum Sex angeboten. 11 Tatverdächtige – woher sie kamen, muss man nicht erwähnen, kann sich jeder denken (1) – wurden bislang ermittelt: https://www.br.de/nachrichten/bayern/nuernberger-hauptbahnhof-drei-maenner-wegen-grooming-festgenommen,VLUygiW

(1) Wobei mal wieder gesagt wird, das habe nichts mit Nationalitäten zu tun, sondern mit dem sozialen Umfeld, wobei kurz vorher gesagt wurde, dass auch Mädchen abgefangen wurden, die nicht nur in prekären Situationen aufgewachsen sind.

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Geschichtsunterricht

Wandermaler zu diesem Thema: Geschichtsunterricht wird nicht ernst genommen: https://www.youtube.com/shorts/KehdSeWjfc0

Und zu dem Thema: Feigheit – Künstler als Handlanger: https://www.youtube.com/shorts/wDtNBzI5MUA

Bas und Motorrad

Darf ein Motorradfahrer sich auf Bas berufen? https://www.youtube.com/watch?v=znqjpaPAUyw und: https://www.youtube.com/watch?v=eJGychs3qG0

PolizeiVersagen

Wenn ein Volk der Polizei nicht mehr trauen kann, dann ist sehr große Gefahr im Verzug. Meine Frage ist: Warum war die Polizei von Hampshire so erpicht darauf, das Opfer zum Täter zu erklären bzw. die grausame Tat der Täter zu relativieren? Ist sie ideologisch so versifft, dass dieser Hintergrund zu vermuten ist?

Frage von Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/polizei-wollte-henry-nowak-als-aggressor-darstellen-obwohl-sie-wusste-dass-der-tter-log/

Günther und sanfte Zensur

Das war ja auch nicht anders zu erwarten – und ich vermute einige der CDU, die da mit den Linken und Grünen zusammengehen werden, wenn es um „sanfte Zensur“ geht. Ich nenne es sarkastisch sanfte Zensur. Denn keine Zensur ist sanft, jede ist antidemokratisch, versucht Strömungen der Bevölkerung und Sichtweisen der Bevölkerung zu sabotieren. Das ist Sabotage der Demokratie. Denn Kontrolle freier Medien durch den Staat ist undemokratisch, widerspricht meiner Vorstellung vom Grundrecht.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/verlaessliche-medien-bevorzugen-daniel-guenther-stellt-sich-hinter-public-value-modell-auf-online-plattformen/ Dazu auch ganz meine Meinung: https://www.youtube.com/watch?v=ZTFIOfPGvFc Und: https://www.youtube.com/watch?v=0h4cXOjZgzM

Antidemokratische Brandstifter

Demokratische Brandstifter gibt es nicht. Das Antidemokratisch habe ich hingeschrieben, um zu betonen, was für eine Mischpoke das ist, die Stromversorgung zerstört. Nun muss freilich noch geschrieben werden: mutmaßlich. Vielleicht ist das ja auch ein technischer Defekt, der aber auch durch katastrophale Energiepolitik hervorgerufen worden ist. Kurz: Wegen der Überlastung der Netze aufgrund der Ampelmänner-Ideologie und der jetzigen Regierung, die nichts dagegen getan hat.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/brand-in-umspannwerk-grosse-teile-von-reutlingen-ohne-strom-hinweise-auf-brandstiftung/ und: https://www.youtube.com/watch?v=Wvukh08qci0

Diffamierung der AfD – Relativierung des Nationalsozialismus

Wer die AfD in die Nähe des Nationalsozialismus rückt, weil er keine Argumente hat, sondern nur diffamieren will, der relativiert die Unmenschlichkeit, die Menschenverachtung, die Brutalität dieser Weltanschauung. Das sollte zumindest ein Bundekanzler so langsam mal begriffen haben. Aber manche kapieren es nicht, weil sie einfach undifferenziert draufloskloppen wollen. Steht einem BuKa schlecht zu Gesicht. Vor allem einem, der sowieso Probleme damit hat, sein Gesicht zu wahren. Überhaupt Nationalsozialismus mit Nationalismus gleichzusetzen zeigt, dass da jemand keine Ahnung hat, nur irgendwas herumplappert, um zu diffamieren. Oder wie ist das zu verstehen? Interessant finde ich immer wieder, dass das Publikum herumklatscht, wenn ein paar Stichwörter fallen. Sagt viel über unser Bildungssystem aus.

Tragisch lustig finde ich das Zitat im Artikel, dass der BuKa gesagt habe, >“Wir“ (!) müssen jetzt beweisen, dass wir (!) in der politischen Mitte Probleme lösen können.< Jetzt erst? Alle sagen seit mindestens fünf Jahren (denn der BuKa dürfte die Grünen ja auch zur politischen Mitte zählen), dass sie endlich die Probleme lösen sollen. Statt dessen machen sie die Probleme. Die Bevölkerung kann dagegen nichts machen, sie kann nicht unter dem „wir“ verstanden werden, denn die Bevölkerung ist abhängig von dem, was die Regierungen verzapfen.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/in-der-tradition-des-schlimmsten-unrechts-merz-rckt-afd-in-traditionslinie-mit-dem-holocaust/ Zu dem Thema auch: https://www.youtube.com/watch?v=Oq6cvidcuJU

Unter dem letzten Link wird auf die nationalsozialistische Vergangenheit von CDUlern der alten Garde eingegangen. Merz hat wahrscheinlich von Geschichte keine Ahnung, sonst hätte er ahnen können, dass: Wer im Glashaus sitzt, nicht mit Steinen werfen sollte. Nun denn: Aus seinem Glashaus heraus wirft er also Steine – und muss sich nun nicht wundern, wenn andere zurückwerfen. Arme CDU – dass sie einen BuKa hat, der geschichtlich so wenig Kenntnis zu haben scheint. Oder sein Redenschreiber. Aber wenn er geschichtlich Ahnung hätte, würde er diesen Passus des Redenschreibers in den Müll geworfen haben.

*

Einordnung dieser Aussage mit Blick auf ein mögliches AfD-Verbotsverfahren – sehr richtig!: https://www.youtube.com/watch?v=bjbl4GLNDfU

*

Abschaffung der Meinungsfreiheit durch AfD: Die meint tatsächlich, dass die Abschaffung des ÖRR gleichzusetzen ist mit der Abschaffung der Meinungsfreiheit. Dabei wird immer deutlicher, dass die Politik die ÖRR hervorheben wollen, um andere Meinungen unter den digitalen Teppich zu kehren. Viele dieser Leute werfen der AfD das vor, was sie selbst machen. Das ist wirklich spannend zu beobachten. Ich hatte das Thema ja schon häufiger.

Ansichtssache – zu dem Thema (Amann / Martenstein): https://www.youtube.com/watch?v=JjM2j6ItoZA

Gelsenkirchen: Menschenverachtung

Roma werden nach Gelsenkirchen gelockt, damit sie Schrottimmobilien bewohnen, die vom Sozialamt bezahlt werden? Wer steckt dahinter? Wer muss unbedingt zur Verantwortung gezogen werden? Die Eigentümer sollen für die Behörden nicht greifbar sein. Die Behörden überweisen denen doch das Geld bzw. über die Bewohner das Geld. Oder steckt da wieder der kuriose Datenschutz dahinter? Man wird misstrauisch.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/roma-werden-gezielt-nach-gelsenkirchen-gelockt-damit-sie-schrottimmobilien-auf-staatskosten-mieten/

CDU: Angst vor Linken

Man kann es verstehen, nach der Kampagne gegen die CDU vor einem Jahr, dass die Merzler Angst haben für das einzustehen, für das die CDU eigentlich steht. Denn sie bekommt ja jetzt schon den Missmut des extremistischen Pöbels zu spüren, der CDU-Büros beschmiert. Aber ohne Rückgrat wird das Land in den Abgrund rutschen. Diesen Leuten darf kein Zentimeter Raum gelassen werden, weil der in die Tyrannei führt.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/kriegstreiber-angreifen-sozialismus-erkmpfen-bro-von-cdu-mdb-in-essen-beschmiert/

Nius-BVG

Die Diskussion um die kuriose-BVG-Zensur und den Aufstand links-grün-ideologischer Kleingeister geht weiter: https://www.youtube.com/watch?v=phhlLmhehxU

Weimers linke Talking-Points

„Verzweiflung eines Milieus, das sich verrannt hat“ – interessante Analyse: https://www.youtube.com/watch?v=nph2TkL4Zf0

Iran

Iran greift Israel an. Er hatte doch neulich auch andere Staaten angegriffen. Wie neulich geschrieben: Das Terrorregime fühlt sich ermutigt dadurch, dass die USA aufgehört haben, dieses Regime anzugreifen. Nun haben sie wahrscheinlich weiter aufgerüstet in der Waffenpause und greifen arrogant wie die Tyrannen nun einmal sind, an. Warum hat Trump bloß aufgehört. Wegen des Drucks in den USA selbst? Es war auf jeden Fall dumm.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.youtube.com/watch?v=v9m_Lpmv3VY

Islamismus

Verfassungsschutz über die Unterwanderung der Parteien und Institutionen durch Islamisten. Wurde islamistischen gruppen von den Regierenden Gelder überwiesen? Das fände ich besonders übel, da diese islamistischen gruppen auch Muslime bekämpfen, die nicht islamistisch sind bzw. sie bedrängen. Und die bekommen von den Regierenden auch noch Gelder? Das ist meine Interpretation aufgrund der Aussagen, die hier zu finden sind: https://www.youtube.com/watch?v=toc-I5uNnSY

VerbotsGrüne

Nicht nur Islamisten sind grün und verbieten. Ich will unsere Grünen natürlich nicht mit Islamisten vergleichen. Aber die Liebe, etwas zu verbieten, haben sie doch mit denen gemeinsam. Achso, ja, stimmt, auch die anderen Parteien sind inzwischen schon so grünisiert, dass sie ihre Zuflucht um Verbot suchen. Sogar das Verbot von Freiheiten ist im Blick. Die nennen es zwar nicht so, denn das dient – so schön fürsorglich paternalistisch und maternalistisch gleichzeitig sind sie – alles zum Wohl der Bevölkerung. Es ist so eine Art münchhausen-Stellvertreter-Symptom: die Leute krank machen, um ihnen zu sagen, wie nötig sie einen doch haben.

Übrigens: Ich wundere mich, dass immer noch ca. 15% der Bevölkerung grünisiert sind. Haben uns mit den anderen Ampelmännern den wirtschaftlichen Abschwung gebracht, der noch immer nicht beendet ist – aber es gibt irgendwelche Unverdrossene, die diese Herrschaften noch immer wählt. Im Bund wundert mich das. Auf der lokalen Ebene nicht. Da sind sie anders zu beurteilen.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/traurige-spitzenpositionen-gruene-wollen-impulsverkaeufe-von-alkohol-einschraenken/

EU: Kampfjets

Ist das nicht symptomatisch? Die EUler wollen alles besser machen. Sie haben die großartigsten Pläne, was man sich nicht alles ausdenken kann! Und dann hapert es an der Technik, dann hapert es an der Zusammenarbeit. Anstatt alles normal laufen zu lassen, die Realität immer stärker berücksichtigen, und dann auf der Basis ins Machbare weiterführen, zäumen sie das Pferd von hinten auf. Das dürfte mit den Erwartungen der Polit-Laien zusammenhängen dem die Firmen entsprechen wollen, wahrscheinlich wohl wissend, dass das kaum machbar ist. Aber es kann ja mit den Milliarden mal versucht werden.

Ich denke, das Problem liegt also darin: Politiker geben irgendwelche Ziele vor – die dann nicht einzuhalten sind. Klar, man kann sich alles wunderbar ausdenken – aber manchmal klappt es eben noch nicht: technisch, menschlich, aus sonst einem Grund. Anstatt nun neue Partner zu suchen, sollten sie auf die Waffen zurückgreifen, die vorhanden sind – eben: sogar in den USA.

Und:
Techniker sollten sich nicht von den Polit-Laien reinreden lassen.
Dann kommt auch was Vernünftiges und Gutes dabei heraus.
Ich vertraue da unserer Ingenieurskunst voll und ganz.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.tagesschau.de/ausland/europa/ruestung-deutschland-frankreich-fcas-100.html

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Maler 57: Walter Sickert

Ich habe unter anderem mit Breanski und Barton Malerinnen und Maler vorgestellt, die Bilder gemalt haben, bei denen Erhabenheit und Schönheit im Mittelpunkt stand https://blog.wolfgangfenske.de/2026/05/17/malerinnen-und-maler/ . Mit Rouault und jetzt Sickert stelle ich Maler vor, die dunkleren Seiten des Lebens darstellen.

*

Walter Richard Sickert (1860-1942) malt Bilder, die im Vergleich zu anderen Malern eher eine raue, irgendwie nervöse, unkonzentrierte Harmonie abbilden – und aber andererseits auch Bilder, die sehr trist sind. Kirchen malt er in allen Schattierungen und Lichtverhältnissen eher friedlich. Aber wenn es um das Leben der Menschen geht – und das ist vermutlich sein Hauptthema, dann wird es eher dunkel.

Er malt viele Theaterbilder. In Theatern ist es dunkel, in Theatern (damaliger Zeit) wimmelt es nur so von Menschen. Und ich vermute, dass er das Stadtleben der einfachen, normalen Menschen als Theater ansieht. Das Leben, das Zusammenleben als Theater? Ein Bild empfinde ich als erwähnenswert, weil die Gesichter der Theaterbesucher auf der Empore wie Noten erscheinen.

Auf vielen Bildern wimmelt es nur so von Menschen, zum Teil kaum erkennbar, dass es wirklich Menschen sind, es sind schemenhafte Wesen. Es ist ein „verwaschener“ Stil, so nenne ich es einmal. Die Konturen sind zum Teil gar nicht so richtig erkennbar. Als Alltagsbilder malt er jedoch nicht nur Menschenmassenwimmel-Bilder in Städten, sondern auch am Meer. Diese Menschen werden nicht besonders edel dargestellt, wie in von mir schon dargestellten Gemälden die Hautevolee edel dargestellt wurde. Er malt aber auch Einzelpersonen vor und in ihrem Geschäft, Wäsche aufhängend. Wie das gewöhnliche Leben so spielt.

Auch Einzelpersonen sind im Blick, Porträts. Das auffällige an vielen dieser Porträts sind die Augen. Häufig ist nur ein Auge zu sehen. Das andere fällt im Schatten weg, oder aufgrund des verwaschenen Pinselstrichs ist eher ein Flecken zu sehen, anstatt eines Auges. Das verleiht den Porträts eine sonderbare Stimmung. Das Auge als Spiegel der Seele – ein Spiegel der Seele verschwindet im Dunkel. Der Mensch ist also unergründlich.

Vielfach malt er auch Bilder einzelner unbekleideter Frauen, die auf einem Bett liegen, das Mobiliar ist ärmlich, das Zimmer ist dunkel, traurig der Eindruck. Aber auch sonst zeigen die Wohnsituationen nicht unbedingt gehobene Schichten. Es handelt sich um unbekleidete Frauen, die mal mit Mann auf dem Bettrand den Kopf senkend sitzend zu sehen sind, mal ohne, einfach als Einzelakt. (1) Die in den bisher von mir geschilderten Gemälde stellten Menschen in vollen Kleidern dar, kaum mehr waren Menschen zu erkennen, sondern nur Kleidung mit kleinem Kopf, um es ein wenig übertrieben zu nennen. Bei Sickert werden vor allem Frauen ganz ohne Kleidung dargestellt, sie verschwinden nicht mehr in der üppigen Kleidung, sie sind ungeschminkte Körper.

Wir finden aber auch viele Bilder, in denen zwei Frauen gemalt werden, bekleidet. Gesichter sind vielfach nicht zu erkennen – gesichtslose Menschen, gesichtslose Figuren auch wenn sie besser gekleidet scheinen als andere. Figuren, so habe ich als Laie den Eindruck, die mehr scheinen wollen, reicher scheinen wollen, was sie mit Kleidung und Kopfbedeckung anzeigen, als es das Mobiliar erkennen lässt. Dürfen wir sie auf der Straße flanieren sehen, bevor sie wieder in ihre armselige Wohnung kommen? Oder machen sie sich schick, bevor sie hinausgehen? Schöne Deko in ihren traurigen Zimmern?

So manches der Bilder erzählt Geschichten, die vorangegangen sind, die ich aber nicht deuten kann, ohne zu viel hinein zu psychologisieren. Es sind Bilder von Paaren, aber auch von einem Mann, der an einem Zaun steht und hinüberschaut zu einer Kirche? Oder eine Frau steht an einer Mauer – ein Mann geht forsch in ihre Richtung – geht an ihr vorbei? Bleibt er stehen?

Soweit ich sehe sind die Landschafts- und Meeresbilder anders als die mit Menschen verbundenen Stadtbilder viel heller, luftiger, fröhlicher gemalt. Venedig ist erkennbar und Frankreich.

Ende der 20er soll er sich als Lazarus gezeichnet haben, den Jesus von den Toten auferweckt hat oder als Diener Abrahams. Das wird jedoch nicht so interpretiert, als sei er besonders fromm geworden, sondern dass er sich eher als Schauspieler darstellt mit eben diesen Rollen. Spannend finde ich freilich, dass er sich gerade diese „Rollen“ ausgesucht hat.

*

(1) Wikipedia berichtet zu seiner Biografie, dass er sich (wie viele andere auch) als Jack the Ripper bezeichnet habe und entsprechend auch Mordszenen gemalt habe. (Wobei er wohl nach den Morden manche Bilder umbenannt habe, um mit den grausamen Taten zu kokettieren.) Manche haben es ihm später abgenommen, dieser gewesen zu sein. Was die meisten aber ablehnen (weil er auch zu der Zeit in Frankreich gewesen ist). Die anonymisierten Gesichter, die Dunkelheit, könnten die Vermutung unterstützen, ebenso das dramatische Theaterwesen, in dem es ja auch nicht selten um Mord und Totschlag geht. Aber dann müsste so manch anderer Maler auch in grausame Praktiken verwickelt gewesen sein. Ich denke, man muss abstrahieren zwischen Künstler, der die dunklen Seiten des Lebens malt, der vielleicht auch von ihnen fasziniert ist, weil es, wie oben geschrieben, um menschliches Theater geht (er war auch eine Zeitlang Schauspieler). Aber zwischen dem Malen existentieller Einsamkeiten und dem Verüben grausamer Taten kann ein sehr großer und tiefer Graben liegen. Mir geht es übrigens allein um die Bilder. https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Sickert

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Ich singe Dir

Paul Gerhardt, an dessen 350. Todestag wir in diesem Jahr denken, hat ein Lied geschrieben, dessen erste Strophe lautet (EG 324):

Ich singe dir mit Herz und Mund,
Herr, meines Herzens Lust;
ich sing und mach auf Erden kund,
was mir von dir bewusst.

Ich, also jeder Mensch, der das singt, singt nicht nur mit dem Mund, sondern mit dem ganzen Wesen, mit dem Herzen – und zwar dem, der des Menschen, des ganzen Wesens, Lust ist: Gott. Und der Mensch singt das, was er von Gott weiß, was ihm von Gott bewusst ist. Wir sind begrenzt im Verstehen Gottes. Wir durchschauen ihn nicht ganz, wie wir uns und den Mitmenschen ja auch nicht durchschauen. Darum können wir nur das von Gott weitersagen, was uns zum Zeitpunkt des Singens bewusst ist. Glaubende sind nicht überheblich. Mission ist hier wunderbar beschrieben: Singend weitergeben dessen, was der Herr, des Herzens Lust, mir hat bis zu diesem Zeitpunkt bewusst werden lassen. Aber der Glaube ist nicht nur Wort-Werdung, sondern eben eine Herzensangelegenheit. Er bringt den ganzen Menschen in dankbare, fröhliche Bewegung. Herz und Mund gehören zusammen – das Herz aber singt zuerst!

Und was hat der Herr, des Herzens Lust, bewusst werden lassen? Die zweite Strophe lautet:

Ich weiß, dass du der Brunn der Gnad
und ewge Quelle bist,
daraus uns allen früh und spat
viel Heil und Gutes fließt.

Ein wunderbares Bild. Früher hatten wir Brunnen. Der Eimer wurde in den Brunnen hinuntergekurbelt und dann wieder hochgekurbelt – und er brachte einen ganzen Eimer frischen Wassers mit herauf. Wasser, das Lebensnotwendig ist, klares, frisches Wasser. So ist Gottes Gnade – wie ein Eimer frischen Wassers zum Leben. Und dieser Brunnen steht mitten im Dorf, und er gibt uns allen ewig frisches Wasser, er ist die Quelle der Gnade. Gottes Gnade ist ewig und Heilung und Gutes können wir immer, früh wie spät, aus dem Brunnen herausholen. Gott ist wie der Brunnen immer zugänglich, er hat keine Sprechstunden.

Die nächste Strophe fragt, was wir haben, ohne dass Gott, der Vater, es uns gibt. In den weiteren Strophen wird vieles aufgezählt: Nahrung, Schutz, Leben, Frieden, Beistand, Vergebung, Gebetserhörung, Gott ist gegenwärtig, wenn ein Christ weint; und: führst uns in des Himmels Haus, / wenn uns die Erd entgeht. Das ganze Leben des Glaubenden steht in Gottes Hand. Nichts ist ausgenommen.

In den Strophen 13 und 14 wird erklärt, warum Gott des Herzens Lust ist:

Wohlauf mein Herze,
sing und spring
und habe guten Mut!
Dein Gott, der Ursprung aller Ding,
ist selbst und bleibt dein Gut.

Er ist dein Schatz, dein Erb, dein Teil,
dein Glanz und Freudenlicht, dein Schirm und Schild,
dein Hilf und Heil,
schafft Rat und lässt dich nicht.

Die größte Gabe – Gott selbst ist das Gut. Es ist nicht etwas, das er alles dem Menschen schenkt, an Nahrung, Schutz, Leben, Frieden, Beistand, sondern Gott schenkt sich selbst. Er selbst ist das, was die nächste Strophe beschreibt. Wie es im Psalm 73 heißt: „Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde.“ Der Mensch wird also vom HabenWollen, damit es ihm gut geht, auf Gott als alleiniges zentrales Gut verwiesen. Wer Gott hat, braucht nicht mehr – oder anders gesagt: Wer Gott hat, hat das Ganze, hat Alles.

In den letzten vier Strophen wird seelsorgerlich gefragt: Warum sich das Herz kränkt und grämt, es hat doch keinen Grund dazu, darum soll man sich in Gott machen lassen und hat dadurch Frieden und ewige Fröhlichkeit. Er spricht nicht über seine Sorgen, sondern spricht mit seinem herzen, seiner Seele und erinnert sie an Gottes Zusage und Handeln.

Paul Gerhardt hat viel Leid im Leben erfahren, von Jugend auf. Leid wird nicht verdrängt. Es ist da. Aber ihm ist von Gott bewusst, um die erste Strophe aufzugreifen, dass er sich von Gott tragen lassen kann. Auch wenn wir nicht alles von Gott wissen; Er trägt.

Und: Während die Singenden dem Herzen, der Seele das alles sagen, loben und preisen sie gleichzeitig Gott.

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Provokation zum Tag + Reformen + Armenien + DGB / Junges Wirtschaftsforum + Ukraine + Organspende + Bundestag – Rente + Journalist wegen dummer Frage entlassen + Politischer Machtkampf auf dem Rücken der Fußball-WM + Staat und Ideologie greifen ins Leben ein + Fatale Wirtschaftspolitik + Timmy: 50.000+ + Haustürbesuche von selbsternannten Demokraten + Internetfunde + Linksideologische Angriffe auf Christen

Provokation zum Tag

Reformen

Ich schreibe es immer wieder: Einschnitte bei wem auch immer werden dann akzeptiert, wenn die Politik vernünftig ist. Wenn aber die Politik für ihre militaristischen Träumereien Gelder zum Fenster rauswirft, wenn sie Gelder in andere Länder transferiert ohne Notwendigkeit, ohne Sinn und Verstand, nur weil sie irgendwie von was auch immer ideologisch angetrieben sind, dann ist nicht einzusehen, dass die Menschen unseres Landes ausgeplündert werden sollen. Dazu gehört auch die fatale Energiepolitik. Die Herrschaften haben uns das eingebrockt und nun sollen sie auch schleunigst dazu beitragen, dass dieser Unfug endlich aufhört.

Und so ist auch diese Forderung einfach nicht zu akzeptieren: Wenn die Politik versagt – sollen die Bürger blechen? Nö. Natürlich können die Hochwohlgewählten dazu zwingen. Aber das bedeutet eben: Sie werden nicht wieder gewählt.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_101286038/ju-chef-winkel-will-rente-zugunsten-von-bafoeg-kuerzen.html

Armenien

Spielt die EU bei dieser Aktion eine Rolle? In der Tagesschau vom 7.6. wird nur von einem Einfluss Russlands gesprochen – aber auch davon, dass über 100 Oppositionelle inhaftiert wurden https://www.tagesschau.de/ausland/europa/armenien-oppositionskandidaten-festgenommen-100.html Und https://www.tagesschau.de/ausland/asien/armenien-russland-eu-wahl-100.html

DGB / Junges Wirtschaftsforum

Es gibt wohl Zeiten, in denen manche Forderungen Sargnägel sind – auch wenn sie zu anderen Zeiten wichtig und richtig sind: https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/rente-dgb-vorschlag-100.html

Es ist schön zu sehen, dass es noch vernünftige Menschen gibt, Menschen, die differenziert denken und nicht so furchtbar plakativ, wie die beiden, die der SPD angehören: https://www.rnd.de/wirtschaft/junges-wirtschaftsforum-der-spd-kritik-an-wirtschaftspolitik-und-fehlenden-perspektiven-VXBGSUYXF5AS7HOJY565C5G4NA.html

Ukraine

Das ist Wahnsinn, wenn es nicht zum Aufbau genutzt wird, sondern zum militärischen Verpulvern. Sie lernen einfach nicht dazu, unsere Hochwohlgewählten. Sie verpulvern unsere Gelder und zwingen uns die Armut auf. Kriege zerstören nicht nur die direkt Krieg führenden Länder, Kriege zerstören auch sie anderen Beteiligten. Da freuen sie sich dann, dass irgendeine ukrainische Drohne wieder ein Öllager getroffen hat – also Umweltverschmutzung potenziert – aber was hilft es mit Blick auf den Krieg? Nichts. Nur Verlängerung des Leids und der Not. Verhandelt – und gebt Putin die von Russland eroberten Gebiete. Alles andere ist eine unnötige Verlängerung des Krieges, bringt Tod und Zerstörung mit sich. : https://www.berliner-zeitung.de/article/deutscher-vorstoss-nato-staaten-wollen-neues-70-milliarden-paket-fuer-ukraine-10067275

Paul Celans Todesfuge: Der Tod ist ein Meister aus Deutschland… – nach 1945 gedichtet. Der Tod ist natürlich nicht allein ein Meister aus Deutschland, aber es ist schmerzhaft zu sehen, wie sich die Hochwohlgewählten darum bemühen, den Tod zu bringen, vermeintlich in der guten Absicht, dem Leben zu dienen. Oder geht es gar nicht um das Leben, sondern darum, Recht zu haben?

Organspende

Immer wieder bringen sie es auf die Tagesordnung. Nicht akzeptierend, dass entschieden wurde. Das ist undemokratisch. Gut, dass es Widerspruch gibt zur Widerspruchslösung. Was mich ärgerte, an der Tagesschau, dass da sogar propagiert wurde, dass nicht Hirntod, sondern Herzstillstand als Maßstab dienen solle. Das fördert nicht gerade die Akzeptanz, seine Organe spenden zu wollen. Der Körper gehört nur mir. Nicht dem Staat, nicht der Gemeinschaft, nicht, wem auch immer.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.stern.de/politik/deutschland/organspende–evangelische-frauen-widersprechen-ricarda-lang-37499286.html

Hier kann „der andere Organspendeausweis“ heruntergeladen werden, der darlegt, dass man nur unter Vollnarkose und nach Hirntod seine Organe spenden möchte: https://organspende-entscheide-ich.de/der-andere-organspendeausweis/

Bundestag – Rente

Da hat die Linke recht. Es ist schon krass, dass Bezüge für vier Jahre Bundestag beim normalen Bürger 28 Jahre Rentenbeiträge entsprechen. Dass diejenigen, die aus einem Arbeitsverhältnis herausgehen – aber nur diejenigen! – entschädigt werden müssen, damit die politische Arbeit honoriert wird, ist klar. Aber es muss maßvoll bleiben.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.n-tv.de/politik/Bundestagsabgeordnete-erhalten-nach-vier-Jahren-so-hohe-Altersbezuege-wie-Arbeitnehmer-nach-28-Jahren-id30898638.html

Journalist wegen dummer Frage entlassen

Die Frage dieses Journalisten ist wirklich dumm, weil sie die Realität der Ideologie unterordnet. Aber dennoch: Darf ein Journalist wegen dummer Fragen entlassen werden? Ich denke: Nein. Er sollte mit einer anderen Begründung entlassen werden, denn ideologische Fragen schaden einer seriösen Nachrichtenagentur. Was an der Frage ideologisch dumm ist? Der Angriff Russlands auf die Ukraine kann nicht mit dem Angriff Israels auf Gaza verglichen werden. Ein Journalist, der aus ideologischem Realitätsverlust Äpfel mit Bambus vergleicht, dürfte nicht so geeignet sein für seinen Job bei einem renommierten Arbeitgeber. Ich befürchte aber, dass zumindest ein Teil derer, die sich für ihn einsetzen, eben aus ideologischen Gründen einsetzen. Hoffentlich lässt sich das Gericht von solchen (N)GOs und NGOs nicht beeinflussen.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.berliner-zeitung.de/article/gabriele-nunziati-eu-kommission-kuendigung-gaza-10067450

Politischer Machtkampf auf dem Rücken der Fußball-WM

Tja, da sind sie wieder, die ideologischen Linken, die versuchen, ein Sportereignis als Geisel zu nehmen für ihre politischen Auseinandersetzungen.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.express.de/sport/fussball/neues-chaos-in-den-usa-streik-im-wm-stadion-angekuendigt-1295226

Staat und Ideologie greifen ins Leben ein

Was passiert, wenn der ideologische Staat in den Alltag der Menschen eingreift, kann hier am Beispiel des Schauspielers Will Dohm gesehen werden, der sich von seiner jüdischen Frau scheiden ließ, weil er seine Schauspielerkariere fortsetzen wollte. Wenn Politik das Familienleben beherrschen will, und damit Erfolg hat, dann ist eine Gesellschaft nicht mehr frei. Wir können aus der Vergangenheit lernen. Die Politik hat im Zusammenleben der Menschen nichts zu suchen.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://ostdeutscheallgemeine.com/article/vertuscht-verdraengt-das-dunkle-familien-geheimnis-der-film-legende-will-dohm-10038110

Fatale Wirtschaftspolitik

Was mich wundert ist, dass diese Regierung nicht das Ruder herumgerissen hat. Die fatale Wirtschaftspolitik der Ampelmänner hat dem Land einen massiven Schlag versetzt – und diese Regierung ist nicht in der Lage, nicht einmal willens, diesem zerstörerischen Fehler zu beheben.

Diese Hochwohlgewählten denken nur von jetzt auf gleich. Wir wollen das System zerstören – zum Beispiel durch neue Energiepolitik – und dann versuchen sie es. Dass sie damit aber langfristig alles ins Rutschen bringen, das haben sie bis jetzt nicht kapiert. Dieses Mal am Beispiel der Luftfahrt. Da machen sie die Luftfahrt teurer und teurer – aber dass das Folgen hat für die Wirtschaft, für die Menschen des Landes – auf die Idee kommen sie nicht, oder das ist ihnen egal. Und so geht es Branche für Branche. was ein Jubel! Weniger CO2 – also wird die Industrie kaputt gemacht mit den Grün-Träumereien.

Es ist erschütternd zu sehen, in wie wenigen Jahren ein Land runtergewirtschaftet wird, nur weil an der Spitze inkompetente Leute sitzen.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/keine-trendwende-in-sicht-wie-deutschland-seinen-luftverkehr-zerstrt/

Timmy: 50.000+

Der Sinn für Prioritäten ist den Hochwohlgewählten auch abhanden gekommen: https://apollo-news.net/mecklenburg-vorpommern-gab-50-000-euro-fuer-timmys-rettung-aus-und-will-personalkosten-nicht-nennen/

Haustürbesuche von selbsternannten Demokraten

Was macht man mit Leuten, die Antidemokraten sind, und Haustürbesuche machen wollen? Sie vor die Tür setzen oder sie dort stehen lassen, das Hütchen ziehen und sagen: Götz von Berlichingen. Oder sie freundlich begrüßen und sagen: Ich bin (nicht) für die AfD,. Ich bin Demokrat.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/haustrkampagne-bndnis-widersetzen-will-vor-afd-bundesparteitag-60-000-erfurter-haushalte-aufsuchen/

Internetfunde

Blüchel/Fleischhauer: https://www.youtube.com/watch?v=3GUcfJSTiuI :

Die ideologischen Parteiler stören sich (so wird Sigmar Gabriel aufgegriffen) an den normalen Deutschen: Fleischesser, Raucher, PinUpLiebhaber, nach Malle fahren… sollen die aus der Partei geworfen oder umerzogen werden? (Mit Gabriel). Ich würde noch sagen: diejenigen, die nicht angepasst an Gott in Jesus Christus glauben. Elitäre Parteien. Ich denke aber nicht, dass es allein an der Akademisierung des Parlaments liegt. Es liegt an der Ideologisierung der Parlamentarier, ihre Anpassungssucht an den Zeitgeist, ihr elitäres Gehabe, nach dem Motto: Wir sind besser als die vom Land… / Thema ist auch dieser kuriose §188 – da können sie auch nur mit Gelächter drauf reagieren. Wie jeder normale Mensch. / Das ist auch kurios, dass bei dem Selbstbestimmungsgesetz auf einmal irgendwelche Richter von außen sagen können: Auf dich trifft es nicht zu. Das ist ja auch der Fehler bei diesem Gesetz mit Blick aufs Militär. Die glauben sich selbst nicht. Das sind aus meiner Sicht katastrophale Gesetze, weil sie dem Bürger signalisieren: Wir wollen modern sein, passen uns an – aber letztlich, wenn wir es wollen, ist das Gesetz für die Katz. Genauso mit dem kuriosen Gesetz und der Meldung junger Männer, wenn sie ins Ausland fahren wollen. Wenn Gesetzgeber sich selbst nicht ernst nehmen, wer soll dann die Gesetze noch ernst nehmen? Aber das hängt mit dem zusammen, was ich schon schrieb: Diese Elitären Systemveränderer wollen sie ja nicht genannt werden, sondern „Transformatoren“ die leben einfach vor sich hin, ohne Sinn und Verstand, ohne an die Folgen zu denken, dabei signalisieren: Die Gesetze nehmen wir nur dann ernst, wenn wir wollen, wenn ihr rot grün angepasst seid. Aber wehe, ihr macht nicht das, was unser Gesetz so beschlossen hat. / Thema auch, das ich hatte: Die Ausladung von Thiel, weil Kunstschaffende es nicht vertragen, andere Meinungen anzuhören.

Solga: https://www.youtube.com/watch?v=LnpbH8-5rBE :

EU verbietet Ketchup, Mayonnaise, Senf-Tütchen, Cafe-Sahne usw. Denen fällt auch immer was Neues ein, was sie verbieten können. Ein Tipp: Vielleicht sollten sie mal ideologische EUler verbieten. Das wäre ein Gewinn für die ganze Welt. Verbieten, alles, was nicht mit dem ursprünglichen Auftrag der EU zusammenhängt. Wow. Das würde vermutlich die Akzeptanz der EU wieder fördern. Aber das wird unter – wie Solga sie nennt: – Ursula I. nicht passieren. Übergriffig in den Alltag der Bürger – das ist die Devise. Und dann noch militärisch Rüsten. Die andere Devise. / Brantner sonderbares UN-Desaster-Statement ist wie ihr Thema Freiheit auch Thema. Frei sind wir nur im Wir. Grüne Kollektivisten eben. Aber ich muss schon sagen: Die Brantners dieser Welt können ihre Welt nicht als Leidende erleben, weil sie eben andere leiden lassen – unfrei im Wir. (Apropos TütchenVerbot: das gilt nur für das Essen in den Restaurants – nicht für die Mitnahmenahrung.)

Rieck: https://www.youtube.com/watch?v=S3gOP2MXmDE zu Ferrari und Jaguar.

Neues zur Nius-Werbung in Berlin: https://www.youtube.com/watch?v=TQ8PU7HV63U

Tichy: https://www.youtube.com/watch?v=K05aVrxG274 (Zu dem Lügenfritz-Urteil; politische Instrumentalisierung von Institutionen – Verfassungsschutz, Bundesnetzagentur, Bundeskriminalamt, Landesmedienanstalten – gegen Andersdenkende.)

Linksideologische Angriffe auf Christen

Dazu: https://www.youtube.com/watch?v=7wCwedwuGfw

Dass Linksextremisten nicht unbedingt Freunde des Lebens sind, dürfte so langsam allgemein bekannt sein. Dass sie Menschen bekämpfen, die sich für das Leben einsetzen, wird immer bekannter.

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Maler 56: Georges Rouault

Nachdem ich in den letzten Darstellungen eher liebliche Malerinnen und Maler dargestellt habe, möchte ich einen darstellen, der die Welt nicht weichzeichnet: Georges Henri Rouault (1871-1958). Im Gegenteil: Durch seine schwarzen Konturen bekommen die Bilder eine besondere Strenge. Sie bekommen nicht nur eine Strenge, sondern: Die Motive in den Bildern werden im Grunde jeweils vom Kontext isoliert; die Menschen leben in den Gefängnissen der schwarzen Striche, zum Teil auch in sich selbst zertrennt. Sie alle leben in ihrem begrenzten Bereich, sind in sich selbst von Grenzen gezeichnet.

Er hat auch viele Bilder gemalt, die christliche Motive wiedergeben – kurz: Seine Bilder erinnern vielfach an Kirchenfenster. Aber die christlichen Motive, wie Jesus Christus, wurden nicht erhaben dargestellt, sondern in derselben Gebrochenheit, in der auch die Menschen bzw. die Welt gemalt wurden. Er suchte Christus unten, unter den gebrochenen Menschen. Von daher hat er auch häufiger Christus am Kreuz gemalt. Ich würde es weiterführen: die dunklen, zerrissenen Bilder der Menschen sind im Grunde das „Kreuz“, in dem sie leben.

Er hat die Abgründe des Menschseins erfasst, wie ich das sehe, das ist zum Beispiel an den Augen erkennbar: manchmal schwarze Höhlen, manchmal leere Kringel, manchmal aber auch wie in altägyptischer Kunst maskenhaft groß. Weitgehend geben sie somit wohl den Schmerz der Menschen, die innere Leere wieder. Manche Figuren sind gerade noch als Menschen erkennbar – gebrochene Existenzen, selbst wenn sie wie Clowns lustig sein sollen, gebrochene Engel.

Licht – helle Farben zeigen, was gerade hell gemalt wurde. Mir als Laie nicht ersichtlich warum. Manche Bilder sind sehr dunkel – aber in manchen Bildern leuchten die Menschen wie auch andere Motive aus sich heraus. Er hatte wohl schon ein Hang zur Anthropodizee – Leiden am Menschen. Kein Leiden an Gott (Theodizee), im Gegenteil: Weil Gott unten bei den zerrissenen Menschen ist, besteht Hoffnung. Malerei scheint für ihn tief in die Existenz zu reichen. Das Licht – manchmal im dunklen Licht.

*

Die Musik passt zu den Bildern unter diesem Link besser: https://www.youtube.com/watch?v=Gy0wvFsYc94

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Befiehl du deine Wege

Paul Gerhardt, an dessen 350. Todestag wir in diesem Jahr denken, hat ein Lied geschrieben, dessen erste Strophe lautet:

Befiehl (2) du deine Wege
und was dein Herze kränkt,
der allertreusten Pflege
des, der den Himmel lenkt.
Der Wolken, Luft und Winden
gibt Wege, Lauf und Bahn,
der wird auch Wege finden,
da dein Fuß gehen kann.

Den Lebensweg Gott anvertrauen. Das Gott in die Hände legen, was mich kränkt. Mich kränkt vieles.

Es sind nicht die Kränkungen der Menschheit, dass der Mensch mit den Affen gleiche Vorfahren hat (Darwin), dass der Mensch nicht Herr in seinem PsychoHaus ist (Freud), dass die Erde nicht im Mittelpunkt des Alls steht (Kopernikus), dass eine künstliche sogenannte Intelligenz schon sehr „intelligent“ ist, sondern auch, dass es Gott gibt, den er mit alles Verstandes und Unverstandes Mitteln zu bekämpfen sucht (1).

Was kränkt, das sind Menschen, die gedankenlos und leichtfertig mit mir umgehen, sind Menschen, die mein Leben bestimmen und es zu zerstören suchen, Menschen, die übergriffig werden mit Worten und Taten. So manche eigenen Unfähigkeiten kränken, die ich nicht loswerden kann, die mich beherrschen, statt dass ich sie beherrsche. Die größte Kränkung ist unter Umständen aber auch Gott selbst. Das dann, wenn etwas nicht so läuft, wie ich es gerne hätte, wenn der nahe Gott fern erscheint, sich nicht bemerkbar macht, wenn Schmerzen, Ratlosigkeit und Rastlosigkeit mein Leben bestimmen.

Und all diese Kränkungen soll ich, so rät Paul Gerhardt, in Gottes Hand legen. Paul Gerhardt begründet das mit dem großartigen Wirken des Schöpfers. Gott ist es, der die Ordnung der Schöpfung lenkt. Das, was als Chaos daherkommen kann, Winde, zerstörenden Sturm lenkt er genauso wie drückendes Sommerflirren, die mal hierhin und mal dorthin ziehenden Wolken. Stille Wolken, bedrohliche Wolken. Alles Metaphern für das Leben. Weil Gott also die Macht hat, Sturm und Ruhe zu lenken, wird er auch Macht haben, meinen Lebensweg gehbar machen. Schritt für Schritt. Wege, die mein Fuß gehen kann. Fuß vor Fuß. Gehen, nicht rennen, nicht mit Pferden rasen – oder heute gesehen: mit Motorrädern, Autos. Sondern gehen: jeden Schritt mit Gott gehen.

Und das entfaltet Paul Gerhardt in den weiteren Strophen. Er weiß selbst, dass unsere Füße im grunde zu schwach sind, den Lebensweg im Vertrauen auf Gott zu gehen. Und so bittet er in der letzten und 12. Strophe:

Mach End, o Herr, mach Ende
mit aller unsrer Not;
stärk unsre FGüß und Hände
und lass bis in den Tod
uns allzeit deiner Pflege
und Treu empfohlen sein,
so gehen unsre Wege
gewiss zum Himmel ein.

(1) https://blog.wolfgangfenske.de/2023/02/11/drei-eine-kraenkungen-der-menschheit/

(2) Es handelt sich um ein Akrostichon, das heißt: Jede Strophe beginnt mit einem Wort, die zusammengesetzt einen Vers aus Psalm 37 bilden: Befiehl dem Herrn dein(en) Weg und hoff auf ihn, er wird´s wohl machen.

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Te Deum

Te Deum

Dich, Gott, loben wir,
dich, Herr, preisen wir.
Dir, dem ewigen Vater,
huldigt das Erdenrund.
Dir rufen die Engel alle,
dir Himmel und Mächte insgesamt,
die Kerubim dir und die Serafim,
mit niemals endender Stimme zu:
Heilig, heilig, heilig
der Herr, der Gott der Scharen!
Voll sind Himmel und Erde
von deiner hohen Herrlichkeit.

Dich preist der glorreiche Chor der Apostel;
dich der Propheten lobwürdige Zahl;
dich der Märtyrer leuchtendes Heer;
dich preist über das Erdenrund
die heilige Kirche;
dich, den Vater unermessbarer Majestät;
deinen wahren und einzigen Sohn;
und den Heiligen Fürsprecher Geist.

Du König der Herrlichkeit, Christus.
Du bist des Vaters allewiger Sohn.
Du hast der Jungfrau Schoß nicht verschmäht,
bist Mensch geworden,
den Menschen zu befreien.
Du hast bezwungen des Todes Stachel
und denen, die glauben,
die Reiche der Himmel aufgetan.

Du sitzest zur Rechten Gottes
in deines Vaters Herrlichkeit.
Als Richter, so glauben wir,
kehrst du einst wieder.
Dich bitten wir denn,
komm deinen Dienern zu Hilfe,
die du erlöst mit kostbarem Blut.
In der ewigen Herrlichkeit
zähle uns deinen Heiligen zu.

Rette dein Volk, o Herr,
und segne dein Erbe;
und führe sie
und erhebe sie bis in Ewigkeit.
An jedem Tag benedeien wir dich
und loben in Ewigkeit deinen Namen,
ja, in der ewigen Ewigkeit.
In Gnaden wollest du, Herr,
an diesem Tag uns ohne Schuld bewahren.

Erbarme dich unser, o Herr,
erbarme dich unser.
Lass über uns dein Erbarmen geschehn,
wie wir gehofft auf dich.
Auf dich, o Herr,
habe ich meine Hoffnung gesetzt.
In Ewigkeit werde ich nicht zuschanden.

aus: https://www.vaticannews.va/de/gebete/te-deum.html

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