Iran+China+Brunei+Katar+London

Überraschend ist nicht, dass die UN an dem Iran – was Menschenrechte betrifft – einiges zu kritisieren hat: http://www.welt.de/politik/ausland/article121166777/UN-stellen-dem-Iran-vernichtendes-Zeugnis-aus.html Die alte Regierung war bekanntlich, was Menschenrechte betrifft, nicht zimperlich, sondern äußerst aggressiv. Ob sich das nun ändern wird? http://www.spiegel.de/politik/ausland/rohanis-kurswechsel-ein-bisschen-fruehling-in-iran-a-929548.html Oder ist die Kritik am Iran doch überraschend, wenn nämlich Saudi Arabien wegen seiner Menschenrechte gelobt wird http://www.unwatch.org/site/apps/nlnet/content2.aspx?c=bdKKISNqEmG&b=1285603&ct=13373661&notoc=1 Dann kann man das auch mit Blick auf den Iran erwarten. Aber: Der Iran ist schiitisch geprägt und politisch ungewollt – und Saudi Arabien ist sunnitisch geprägt und politisch gewollt. So läuft das ab in UN-Menschenrechtsdingen.

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In China nimmt der Druck auf Menschen wieder zu, die der Regierung nicht mit Hurra, Hurra, Hurra, unterwürfig begegnen: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/chinesische-zeitung-verlangt-freilassung-ihres-journalisten-a-929516.html Nicht nur Journalisten, auch Christen geraten wieder unter Druck. Es ist schon mutig, von der Zeitung, die Freilassung ihres Journalisten zu fordern.

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Auch Brunei wird islamistisch: http://www.nzz.ch/aktuell/international/auslandnachrichten/brunei-fuehrt-koerperstrafen-ein-1.18171672 Und zahlreiche Muslime, die sich freier verhielten, wurden in Nordnigeria verhaftet: http://www.nzz.ch/aktuell/newsticker/150-festnahmen-wegen-verstoessen-gegen-scharia-1.18172159 Da mag ein Herr Khorchide aus Münster noch so sehr dagegen sein: http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2013/10/492212/muensteraner-islamwissenschaftler-lehnt-die-scharia-als-gesetzesbuch-ab/ – die islamische Welt wird islamistischer.

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Katar disqualifiziert sich: http://www.shortnews.de/id/1057324/katar-schwimm-wm-israel-wird-isr-ohne-flagge Israels Flagge wird ausgeblendet und entfernt. Solche Länder müssen bei sportlichen Ereignissen gemieden werden, weil sie sich unsportlich verhalten. Im Sport lernt man Fairness – nicht in islamisch-islamistischen Staaten.

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In London wurde ein amerikanischer Student von einer Muslim-Patrouille zusammengeschlagen, weil er Bier trank: http://www.pi-news.net/2013/10/video-londoner-moslempatrouille-schlagt-bier-trinkenden-amerikaner-zusammen/

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Man hört im Augenblick nicht viel aus Syrien. NSA scheint wichtiger. Was man hier und da von den Islamisten hört, ist äußerst schlimm: Sie schießen gezielt auf Schwangere: http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/230141-syrische-terroristen-schie%C3%9Fen-auf-schwangere-jeder-treffer-eine-zigarre Das alles passt in das Bild, das Islamisten überall zeigen – auch in Ägypten, als sie auf eine christliche Hochzeitsgesellschaft schossen und ein 8 jähriges Mädchen und andere Familienmitglieder ermordeten: http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-10/aegypten-kairo-anschlag-hochzeit-kirche

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Freundliche Menschen

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In der letzten Woche haben wir sehr viele freundliche und hilfsbereite Menschen kennengelernt: In den Niederlanden einen McDonalds-Filialleiter und dort auch Menschen einer Werkstatt, die nicht erst nach einen Termin fragten, sondern sofort halfen und das sogar munter und nicht missmutig. In Belgien ein Mann, der an den Prepaid-Tankstellen tolle Tipps gab, auch wenn sie nicht funktionierten und sich entschuldigte: Belgien ist ein kompliziertes Land; das Personal an den Fähren – keine Bürokratie, einfach ohne Hin und Her wird umgebucht. In England – ich kann die Namen all der netten Menschen einer Kirchengemeinde gar nicht alle aufzählen, denen wir begegnet sind – national und international engagiert. Selbst ein Hund am Strand tat das, was schon viele Hunde vor ihm machten: Er sprang an meiner rechten Seite hoch, legte die Vorderpfoten auf meine Hüfte und schaute mich an. Keine Ahnung, warum sie das tun. Von vielen Erfahrungen bereichert sind wir zurückgekehrt. Aber pudelnass sind wir geworden. An jedem Tag. Und stürmisch war´s. Vielleicht könnt Ihr es an der Buggischt sehen:

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Mit dem Blog mache ich morgen weiter. Bis dahin: Alles Gute!

Pause

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Ich muss mal wieder eine Blog-Pause einlegen.

Manchmal gehen all diese dunklen Nachrichten aufs Gemüt.

Ich versuche zwar immer auch, die dunklen Seiten der Welt nicht allein darzustellen, sondern auch dem Schönen im Leben: Gedichte, Musik, Glaube, Liebe, Hoffnung, Bilder… einen Platz zu geben, aber dennoch langt es manchmal – und so benötige auch ich wieder einmal eine Pause von den tristen Seiten des Alltags weltweit.

Ich hoffe, dass ich mich Donnerstag in einer Woche wieder soweit erholt habe, um mit frischen Kräften loslegen zu können – und es wäre schön, wenn Ihr dann wieder zahlreich meinen Blog besuchen würdet.

Für den Fall, dass Ihr nun Entzugserscheinungen bekommen solltet, habe ich heute ca. 20 Infos – auf der zweiten Seite habe ich ältere Nachrichten gesammelt, die ich in meinem Blog nicht mehr unterbringen konnte. Ansonsten ist unter “Kategorien” das Stichwort “Uncategorized” zu empfehlen.

Mögen Euch bis dahin die Klänge großer Kunst im Ohr bleiben:

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Unbedeutende Erde

„Hier sind wir, auf einem unbedeutenden Planeten, der um einen nicht besonders bedeutenden Stern herumfliegt, in einer Galaxie von Millionen von Sternen, die nicht bedeutend ist… – sind wir also so bedeutend? Ich glaube kaum.“ So der Astronaut William Anders: http://www.welt.de/wissenschaft/weltraum/article120918160/Oh-Gott-Seht-euch-dieses-Bild-da-an.html

Ist „bedeutend sein“ ein Maßstab?

In der Schöpfungsgeschichte erfahren wir: Gott schuf Himmel und Erde – und er sah, dass es gut war. Er schuf Pflanzen und Tiere und den Menschen, Mann und Frau als Ebenbild Gottes. Die Bedeutung der Erde aus sich selbst heraus zu sehen, fällt immer schwer – vor allem dann, wenn man von all dem Übel in der Welt mit Negation geimpft wurde. Aber sie auch dann nicht aus sich selbst heraus ansehen, sondern als von Gott gewollt, ändert die Sache und motiviert dazu, sie im Sinne Gottes positiv zu verändern, weil sie so bedeutend ist – sie ist von Gott gewollt, also kann sie gar nicht unbedeutend sein.

Aber was sag ich da. Da sich fast jeder Mensch als Zentrum der Welt ansieht – spätestens dann, wenn er sich benachteiligt glaubt, muss man nicht annehmen, dass die Menschheit insgesamt in die Depression verfällt: Alles ist unbedeutend. Denn wenn auch alles unbedeutend ist: Ich bin es nicht, sagt auch der durch seine Sinne selbstzentrierte ungläubige Mensch.

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Amtsverständnis der Kirche gerät ins Wanken

In dem folgenden Artikel wird gesagt, dass das Amtsverständnis der Kirchen ins Wanken gerate. Wenn nun Tebartz-van Elst auf Grund des Drucks der Medien seinen Posten verliert, könnte es sein, dass auch andere Bischöfe aufgrund des Drucks ihren Posten verlieren würden und damit würde der Bischof traditioneller Art nicht mehr existieren: http://www.welt.de/debatte/kommentare/article120906322/Das-Amtsverstaendnis-der-Kirche-geraet-ins-Wanken.html

Nicht das Amtsverständnis der Kirche gerät ins Wanken – die Medien und andere haben Blut geleckt, sodass eine Bastion gestürmt wurde und dann macht man sich fröhlich daran, die nächsten Bastionen zu stürmen. Man muss nur medial massiv Druck ausüben, labile Gemeindeglieder drücken mit, ein paar Politiker lassen sich auch nicht lumpen – und dann hoffen sie, dass die Kirche irgendwann so klein mit Papsthut ist und dem medialen und politischen Druck nachgeben muss.

Die Kirche hat schon ganz andere Probleme und Kämpfe ausgestanden, so dass ich den Kritikern nicht allzu viel Hoffnung machen möchte. Dass Einzelne aus dem Verkehr gezogen werden, weil sie Dreck am Stecken haben – oder aus taktischen Gründen – so neu ist das nicht und gab es auch in letzter Zeit häufiger. Nicht zuletzt die Kirche weiß, wie sehr Einzelne falsche Wege gehen können. Und sie hat auch eigene Möglichkeiten damit umzugehen. Dass Bischöfe und Kardinäle, aber auch Priester immer wieder politischem, ideologischen Druck ausgesetzt sind, oder einfach dem Druck der üblen Nachrede, ist klar – und wenn es sich um eine stabile Kirchenleitung handelt, wird sie dem Druck der Straße und der Medien auch nicht – bzw. nur diplomatisch – nachgeben, wenn denn der Grund nicht so gravierend ist.

Denn Kirche muss immer zusehen, dass sie autark bleibt und eben solchen Druckmitteln nicht leichtfertig nachgibt. Denn sie würde sich auf diese Weise zum Spielball sämtlicher Ideologen machen. Wie viele Bischöfe sind in Diktaturen und deren Speichellecker in Ungnade gefallen, weil die jeweiligen Herrscher deren Standpunkte nicht begrüßten – und die Kirche muss sie im Amt lassen, um nicht von all diesen Interessen der jeweiligen Herrschenden untergebuttert zu werden. Denken wir auch an China: Was für einem Druck sind die katholischen Geistlichen ausgesetzt, weil sie dem Staat nicht hörig sein wollen und als Kirche Christi auch nicht können. Das ist ja auch die Stärke der katholischen Kirche, dass sie wie ein Roter Faden in den Umbrüchen der Zeit wirken kann, wie ein Fels in der Brandung.

Das ist freilich zu verlockend, die Kirche an die Kandare zu nehmen und sie dem jeweiligen Nationalstaat vollkommen einzuordnen, sie ganz sozialistisch allem gleichzumachen, damit man sie beherrschen kann: ethisch, finanziell… Heute ist man froh, dass sich die katholische Kirche in der Zeit des Nationalsozialismus nicht ganz untergeordnet hat – eben weil sie eine andere, von außen gesteuerte Struktur hat. Man kann nicht beides gleichzeitig haben: eine unabhängige und eine abhängige Kirche. Aber da die Meisten meiner Zeitgenossen eher kurzsichtig veranlagt sind, finden sie es sicher nicht schlecht, wenn die Kirche eingeebnet wird.

Freilich geht es hier immer um die Katholische Kirche. In meiner Evangelischen Kirche, in der Bischöfe für eine begrenzte Zeit gewählt werden, ist das natürlich anders.

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RWE-Misere

Die RWE-Misere ist politischen Ursprungs. Von daher muss man sich nicht wundern, wenn der Konzern abbaut. Wenn einem Zweibeiner ein Bein weg geschlagen wird, dann muss man sich nicht wundern, dass er nicht mehr richtig laufen kann. Aber da viele denken: Ach, die Konzerne haben viel Geld, nehmen wir es ihnen, dann haben sie immer noch viel Geld – ist nun das Verwundern groß, dass auch ein Konzern verwundet werden kann. Und das Denken: Strom kommt aus der Steckdose – das hat sich auch in so manchem Hirn festgesetzt: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/rwe-analyse-der-schulden-gewinne-und-perspektiven-a-924294.html

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Armutsbericht

Armutsbericht – betrifft Bayern, aber ist wohl bundesweit auszuweiten: http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.frauen-senioren-alleinerziehende-wer-in-bayern-arm-ist.66577909-3fc9-4474-8b17-63bfc6e694ad.html: Das Risiko Alleinerziehender arm zu sein/zu werden und das der Senioren/Rentner ist groß.

Es wäre wichtig, wenn diese Gruppen in den Koalitionsverhandlungen nicht beiseite gelassen werden würden. Es ist schlimm, dass 33-66% (s. Artikel) der Alleinerziehenden unter der Armutsgrenze (in Bayern: 892€/Monat) leben und ca. 22% der Renter. Wobei nicht alle 892€ bekommen, sondern: Alle, die weniger bekommen liegen unter der Armutsgrenze. So beträgt die durchschnittliche Rentenhöhe der Frauen nur 508€ / 730€. Durchschnitt insgesamt: 730€. http://www.geldtipps.de/rente-pension-altersvorsorge/gesetzliche-rente/durchschnittliche-altersrente-liegt-unter-760-euro

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Koran für Atheisten

Das ist eine Argumentation! Krankenhausseelsorge soll nicht nur Bibeln verteilen, sondern auch Atheisten – damit die Letztgenannten den Christen nicht vorwerfen, ihre Religion zu bevorzugen?: http://www.idea.de/detail/frei-kirchen/detail/krankenhausseelsorge-soll-auch-koran-anbieten-26124.html  Auf solche Ideen muss man kommen! Und: Warum nur Bibel und Koran – und nicht auch das Reclam Heftchen: Reden Buddhas, LaoTse…

Die CDU soll auf ihren Parteitagen das Parteiprogramm der SPD und der Grünen auch verteilen, damit keiner auf die Idee käme, die CDU würde die CDU bevorzugen.

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Terror und anderes

Terrorverdächtiger Iraker muss den Britischen Pass wieder bekommen: http://europenews.dk/de/node/72861 –

In GB darf eine Schule Lehrerinnen nicht zwingen, Kopftuch zu tragen und Mädchen in die hinteren Reihen verbannen: http://europenews.dk/de/node/72841

Auch in Europa gibt es islamistische Töne: http://europenews.dk/de/node/72862 –

Eine Extremisten-Moschee wird in Österreich nicht geschlossen: http://europenews.dk/de/node/72839

Erdogan und sein Verhältnis zu den Muslimbrüdern: http://europenews.dk/de/node/72859

In Genf wurde ein Kunstwerk verhüllt, um die iranische Delegation nicht zu verschrecken, weil sie noch keine unbekleideten Männer gesehen hat? http://www.tdg.ch/geneve/actu-genevoise/onu-recouvrir-nu-larriver-delegation-iranienne/story/26031868  (gefunden über pi)

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