Glaube – evolutionäre Vorteile

Man fragt sich als Atheist, warum Menschen glauben bzw. Religion haben. Die Antwort, die in der Gegenwart beliebt ist: Der Glaube brachte evolutionäre Vorteile – das heißt, Glaubende waren stabiler als Nichtglaubende – und konnten somit besser überleben und verdrängten die Nichtglaubenden. Und das findet man heute auch immer stärker heraus.

Gläubige Menschen haben eine robustere Psyche als Nichtgläubige http://kath.net/news/45760

Ebenso leben zumindest christliche Fromme in den USA länger, weil sie einen besseren Lebensstil pflegen – nicht etwa, weil sie glauben – so meint man: http://kath.net/news/45793 und http://www.idea.de/detail/gesellschaft/detail/fromme-leben-laenger-aber-nicht-wegen-des-glaubens-27701.html

Dazu gehört auch, dass Kinder, die im christlichen Glauben stehen, weniger anfällig sind für Drogen und Gewalttaten: http://www.idea.de/detail/glaube/detail/kinderevangelisation-beugt-am-besten-gegen-gewalt-vor-27688.html

Für Frauen hat zumindest der christliche Glauben in Europa Vorteile gebracht: Sie fallen nicht „Ehren-Morden“ zum Opfer: http://www.welt.de/geschichte/article127421566/Ehrenmorde-warum-es-sie-im-Abendland-nicht-gibt.html 

Übrigens sagen Atheisten nun nicht Freudestrahlend: Also gibt es Gott doch! Nein, sie meinen, der Verstand ersetze nun den Glauben – und übernehme die Rolle des Glaubens in der fortschreitenden Evolution. Nun freuen wir uns darauf zu sehen, was uns Atheisten versprechen.

So leichte Zweifel kommen meinem Verstand dann doch, wenn man all die puren Verstandesmenschen so anschaut. 1793 wurde übrigens die Kathedrale Notre Dame mit anderen Kirchen zu Tempeln der Vernunft gemacht. Wie es weiter ging, wissen wir. Die Menschen wurden vernünftiger und haben daraus wieder Kirchen gemacht. Ähnlich erging es so mancher Kirche im Sowjetreich: Missbraucht – dann renoviert und gebraucht.

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Vatikanstaat und Anti-Folter-Komitee

Vatikanstadt im Visier mancher ideologischer NGOs http://kath.net/news/45797 Das kann man sich gut vorstellen, dass da Knüppel zwischen die Beine geworfen werden, allein, weil sie Lust haben, gegen diese alte Institution Knüppel zu werfen. Meine Frage ist: Kann man eigentlich die NGOs zurück-befragen: Wie steht ihr zur Abtreibung? Ist das keine Folter, Vernichtung von Leben? Ist das unberechtigte Werfen von Knüppeln menschenrechtskonform? Aber so langsam kennt man ja seine ideologisch orientierten Pappenheimer.

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Kreuzigungen der Gegenwart

Dass in der Gegenwart Menschen gekreuzigt werden, bringt den Papst zum Weinen. Aber dass er sagt: „in einem gewissen Land“, statt die Islamisten in Syrien beim Namen zu nennen, finde ich schon äußerst eigenartig. http://kath.net/news/45791

Dass auch andere Länder diese Hinrichtungsart noch kennen, ist hier deutlich: http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-164-2009/drohende-hinrichtung?destination=suche%3Fwords%3Dkreuzigung%26form_id%3Dai_search_form_block%26search_x%3D0%26search_y%3D0 – allerdings nach der Ermordung wird der Leichnam gekreuzigt – diese Zurschaustellung des Hingerichteten finden wir rechtlich noch vorgesehen nicht nur in Saudi Arabien, sondern auch im Jemen, Sudan, den Vereinigten Arabischen Emiraten.

In Übereinstimmung mit dem Koran Sure 5,33.

Entsprechend sieht auch das Strafrecht im Iran Kreuzigungen vor – aber der Gekreuzigte wird nicht angenagelt, sondern drei Tage angebunden. Wenn er stirbt, wird er abgenommen, überlebt er, darf er nicht mehr hingerichtet werden. http://de.wikipedia.org/wiki/Kreuzigung#cite_ref-20

Das nennt man dort wahrscheinlich Menschlichkeit.

Im Iran wurden 5 Christen verhaftet, die am letzten Ostersonntag getauft wurden: http://www.jihadwatch.org/2014/05/iran-arrests-converts-to-christianity-at-easter-service

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Heilbarkeit von Homosexualität+Woche für das Leben

Nun, dass Schwulen-Lobbys und ihre Fans nicht unbedingt erpicht darauf sind, mit Menschen zu diskutieren, die andere Meinungen vertreten, kennen wir schon – sogar mit Blick auf wissenschaftliche Untersuchungen haben so manche ihre Schwierigkeiten. Wir kennen auch schon, dass diese Lobbys qua Amt die Meinung vertreten müssen, dass alle Schwulen vollkommen glücklich sind mit ihrem Leben. http://kath.net/news/45794

Was ich nur so interessant finde ist: Gehen diese Lobbys eigentlich auch gegen die Gender-Leute vor, die meinen, Sexualität sei eine Folge der freien Entscheidung? Dann wäre also Homosexualität nicht angeboren. Und dann hätten diese christlichen Gruppen ja Recht. Zwei moderne Strömungen konkurrieren miteinander – und es ist spannend, wie es mit beiden weiter geht. Sie haben sich als Gegner noch nicht erkannt – wahrscheinlich weil diese christlichen Gruppen von vorneherein als gemeinsamer Feind ausgemacht wurde – und da kann man vereint kämpfen, auch wenn man einander eigentlich spinnefeind sein müsste.

Wie dem allem auch sei: Am Ende wird sich ja doch die Realität durchsetzen und die folgenden Generationen werden sich wundern… – aber wieder ihre eigenen kuriosen Streitereien haben.

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Die Woche für das Leben beginnt – und die „Aktion Lebensrecht für Alle“ fordert die Kirchen auf, sich für den Schutz des Lebens einzusetzen. Es erfordert wirklich Mut, sich für den Schutz des Lebens einzusetzen – gegen die Menschen-Wegwerfkultur – und dazu gehören die Abtreibungen genauso dazu wie soziale Missstände. http://kath.net/news/45791

Die Ablehnung der Beihilfe zum Suizid stand im Mittelpunkt des Ökumenischen Gottesdienstes am 3. Mai: http://www.idea.de/detail/menschenrechte/detail/nein-zur-suizidbeihilfe-27711.html

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Auseinandersetzung in der CDU

Die Auseinandersetzung in der CDU um das „C“ ist zufällig in Neuss ausgebrochen, weil da ein Mitglied türkischer Abstammung  meinte, das „C“ der CDU mit dem türkischen Halbmond schmücken zu müssen – was jedoch er nicht gewesen sein will, sondern die türkische Druckerei. Wollte also die türkische Druckerei austesten, wie weit man ohne Proteste gehen kann?

Was auch immer war, die Diskussion geht darum: Basiert die CDU noch auf christlichen Werten oder geben die maßgeblichen Akteure die christlichen Werte auf zugunsten von… – ja von was eigentlich? Um Stimmen zu bekommen? Um modern zu erscheinen, angepasst? Weil sie nicht mehr wissen, was das eigentlich ist – christliche Werte?

Solange in der CDU das noch diskutiert wird, ist sie lebendig. Aber schildert der Artikel schon Ansätze, dass man von der Führungsetage nicht mehr gewillt ist, mit zu diskutieren? http://www.welt.de/politik/deutschland/article127588590/Die-Angst-der-Union-vor-dem-Halbmond-im-C.html

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Erdogan+Pastor – Miteinander für Europa – Ukraine

Der Pfarrerverband weist die Kritik Erdogans an Gauck zurück: http://kath.net/news/45783

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„Miteinander für Europa“ hat einen Preis bekommen: http://www.idea.de/detail/gesellschaft/detail/europaeischer-st-ulrichs-preis-fuer-miteinander-fuer-europa-27715.html Miteinander für Europa ist ein Netzwerk christlicher Gruppen, die für das Miteinander in Europa eintreten.

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Kurz noch einmal zur Ukraine: Es ist ja klasse, wie man die „Russlandversteher“ verdammen kann – aber haben die Leute, die sie verdammen, irgendeine Idee, wie der Westen adäquat reagieren kann – ohne Krieg? Bislang lese ich immer nur verbale Hochleistungen – aber keine vernünftigen Vorschläge. Da liest man von den Feiglingen im Westen – und was schlagen die klugen Beschimpfer vor? Tollkühn in den Kampf für eine Ukraine, die selbst nicht weiß, wer sie ist, was sie will? Für die EU/NATO, die einfach nur näher an Russland wollen und sagen: Schaut mal, Russen, wie stark wir sind! Die nicht gewählte Laien-Regierung der Ukraine hat zu spät reagiert (was völlig verständlich ist, da sie ja erst gerade irgendwie an die Regierung gepurzelt sind) – was wird sein, nach all den Toten in der Ukraine, dem Bürgerkrieg? Ruhe? Das wird weiter gehen und weiter gehen… der Hass ist da, seit langem. Der jetzige Krieg hilft nichts zur Befriedung. Es waren russisch sprechende Terroristen, ja, man muss sie bekämpfen – aber nicht dumm – nach dem alten Haudrauf-Schema. Nun muss man andere Wege suchen – innerukrainisch. Putin links liegen lassen, EU links liegen lassen – Ukrainer sind ein Land, das seine Freiheit sucht – die einen von der EU und die anderen von Russland. Es muss selber den Weg finden, und nicht durch Verhandlungen von USA/EU und Russland über deren Köpfe hinweg. Und der Weg geht über Schmerzen. Was wird werden? Keiner weiß es – aber Verbalradikalismus unserer Medien ist gefährlich.

Hier kommt einmal einer zu Wort, der mehr auf dem Kasten hat als verbalaggressive Sprüche: http://www.taz.de/!137733/?fb_action_ids=760744263959046&fb_action_types=og.recommends

 

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Radikalisierungen

P1060057

Überall auf der Erde werden Radikalisierungen erkennbar – nicht nur der Islam radikalisiert sich, auch der Hinduismus und der Buddhismus. Wir finden nationale Radikalisierungen in vielen Ländern der Erde, wir finden verstärkte Brutalisierungen auf vielen Ebenen der Gesellschaft – nicht nur im kriminellen Milieu. Selbst diejenigen, die sich als die Guten ansehen, radikalisieren sich, indem sie ihre Sicht der Werte überall auf der Erde mit wirtschaftlichem und medialem Druck durchsetzen wollen.

Als Christen müssen wir einen eigenen Weg gehen. Wir müssen uns nicht anpassen – nichts und niemandem, weder müssen wir die radikalen Religionen spiegeln, noch müssen wir die Nationalismen übernehmen. Wir sind frei – und als solche sind wir natürlich auch verletzbar und verletzlich. Aber da wir Jesus Christus folgen, folgen wir eben nur ihm – auch nicht irgendwelchen Modewerten und -weltanschauungen.

Und so muss man Gegenakzente setzen – aber nicht, indem man nun diese wiederum zu intoleranten Schlagstöcken und Fesselnetzen verstärkt, sondern klug, argumentativ, ehrlich, Sehnsucht weckend nach einem besseren Leben…

Das heißt, wie Jesus laut Matthäusevangelium 10 sagte:

Seid klug wie die Schlangen und ohne falsch wie die Tauben.

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Film am Samstag

Knallerfrauen – es gibt viele Filme, die sehr interessant sind, weil sie in ihrer lustigen Grausamkeit unsere Zeit widerspiegeln. Einer von den Clips:

 

Weitere sind auf youtube unter Mix zu finden.