Prügelsohn und Prügelvater+Kreuzbergs Pleite

Ich habe solche Themen ja normalerweise nicht im Blog. Aber wenn man das sieht, dass der Sohn einen Jungen völlig willkürlich verprügelt hat und dann der Vater gegen Journalisten prügelnd vorgeht, weiß man, wer der Schuldige ist, an der Prügelei des Sohnes. Ganz nach dem Muster, das die Psychologinnen und Psychologen erstellt haben.

Zudem kann man sich etwas nicht verkneifen: Hat er sich das Auto auch erprügelt? Das würde auf eine ganz bestimmte gesellschaftliche Gruppe schließen, in dem er aktiv ist – und wohl seinen Sohn in diese einführen will. http://m.bild.de/regional/ruhrgebiet/koerperverletzung/pruegel-prozess-37537454,variante=M.bildMobile.html

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Kreuzberg ist pleite – warum, das wird mit der schlechten Asylpolitik erklärt. Wenn das stimmt, dann sollte das sehr ernst genommen werden, weil Kreuzberg dann nur vielen anderen Städten und Stadtteilen vorangehen dürfte. Eine unvernünftige Asylpolitik verhindert selbst den Kauf von Klopapier. http://www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/haushaltssperre-wegen-teuer-fluechtlingspolitik-kreuzberg-zu-pleite-fuer-klopapier,7169128,28320592.html Bringen die Angestellten es selbst mit oder spendieren diejenigen, die für diese Flüchtlingspolitik mit verantwortlich sind, das Klopapier? Wenn nicht, wäre das ein Tipp. Irgendwie muss ja die Gesellschaft für falsche Politik entschädigt werden.

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Ukraine+ISIS

Ein Treffen der OSZE-Kontaktgruppe kommt nicht zustande, weil die Ukraine sich überfordert sieht?: http://de.ria.ru/politics/20140905/269477490.html Interessant fand ich bei einem Tagesschaubeitrag (5.9.2014) dass Poroschenko sagte: „…soweit ich weiß…“ – da dachte ich, wenn der es nicht weiß, wer dann?

Bahr zur Kooperation des Westen mit Russland: http://german.ruvr.ru/2014_09_03/Egon-Bahr-Man-kann-keine-Sicherheitspolitischen-Entscheidungen-in-Europa-ohne-Russland-treffen-7909/

Wie war das? Den Ast, auf dem man sitzt, soll man nicht absägen? http://www.spiegel.de/politik/ausland/russland-schaerfere-sanktionen-treffen-gazprom-a-990169.html

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Dass Langeweile auch ein Grund dafür ist, dass sich junge Muslime aus dem Westen der ISIS anschließen, das kann man sich denken. Langeweile, Empfinden von einer Sinnlosigkeit des Alltags-Lebens, Abenteurerlust, Fremdes erleben in Gemeinschaft mit anderen Kämpfern, Heldentum erstreben, Bewunderung – all das sind immer Gründe dafür, dass junge Leute in den Krieg ziehen, sich Revolutionären, Terroristen usw. anschließen. Und so denke ich, dass auch Rechtsextremisten, Neonazis, Extremisten in der Antifa eben aus diesen Gründen das tun, was sie tun. Aber nicht allein. Die dahinterstehende Ideologie wird es auch sein – und insofern bietet der Islam eine gute Grundlage, sich in entsprechender Weise auszutoben. http://www.jihadwatch.org/2014/09/uks-telegraph-boredom-not-islam-motivates-islamic-states-western-converts

Es soll unter den Islamisten desillusionierte Kämpfer aus dem Westen geben: http://www.spiegel.de/politik/ausland/is-dschihadisten-aus-europa-wollen-wieder-in-ihre-heimat-a-990039.html Wie haben sie Kontakt aufgenommen? Werden sie nicht intensiv von ihrer Kampfesgemeinschaft kontrolliert? Das wäre meine Frage zu dem Thema – und macht mich insgesamt misstrauisch. Aber es gibt sicher Fachleute, die das besser einordnen können.

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Ein schönes Wort von Ahmad Mansour: „Wer selbst denkt, ist immun gegen Radikalisierung“ http://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2014/09/ahmad-mansour-is-islamismus-berlin.html (Freilich: Man muss schon richtig denken, sonst klappt es nicht, denn so manche Denker waren stramme Nationalsozialisten und andere Denker waren stramme Kommunisten. Denken als solches immunisiert nicht gegen Ideologisierung.) Dass die Islamisten Moscheen nicht benötigen, um radikale Strukturen aufzubauen, wird im Artikel auch gesagt. Ich vermute nur, dass es dann leichter ist, wenn Moscheen mitmachen. In Österreich werfen Muslime anderen Muslimen Nähe zur ISIS vor: http://www.heute.at/news/oesterreich/art23655,1065551

Ebenso wird gesagt, dass manche der Abenteurer hoch traumatisiert zurück kämen – und professionelle Hilfe benötigen. Und das ist wieder ein Problem, auf das nur reiche Länder adäquat reagieren können. Von daher sollten Steuerzahler ein massives Wörtchen mitreden, wenn es um die Frage des Islamismus geht – denn sie müssen es ja letztendlich bezahlen. Wie mitreden? Indem sie so gut sie können gegenüber Radikalisierungen wachsam sind.

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Es ist gut, dass die Medien endlich auf die schlimmen Zustände hinweisen, die unter der ISIS-Herrschaft herrschen: http://www.spiegel.de/politik/ausland/is-hunderte-frauen-und-maedchen-in-der-gewalt-der-dschihadisten-a-989805.html Das hat natürlich politische Gründe – aber dennoch gut. Schlecht ist, dass das, was ähnliche Gruppen in anderen Ländern machen oder was diese Gruppe in Syrien mit den Christinnen gemacht hat, nicht erwähnt wird. Nicht die politische Erlaubnis der Großmächte sollte die Feder in diesen Dingen führen, sondern die schlimme Menschenrechtssituation sollte es tun, ob es politisch passt oder nicht.

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In Katar wurden zwei Menschenrechtler festgenommen – zumindest werden sie vermisst: http://www.spiegel.de/sport/fussball/wm-2022-in-katar-menschenrechtler-aus-grossbritannien-vermisst-a-990153.html

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Dass sunnitische Staaten gegen die ISIS sind, weil sie dem Islam widerspräche – so Obama – so kann man es auch sehen. Nur ist das realistisch? Ich denke, da haben die Extremisten eine richtigere Sicht: Die Herrscher haben schlicht und ergreifend Angst, von ihren Thronen gestoßen zu werden: http://www.jihadwatch.org/2014/09/obama-sunni-states-should-fight-islamic-state-because-thats-not-what-islam-is-about

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Lieblingsbücher

Ich wurde gefragt, welche 10 Bücher mir wichtig sind/waren, am Herzen liegen:


1. Wolfgang Borchert: Gesamtwerk
2. Hermann Hesse: Steppenwolf
3. Günter Eich: 15 Hörspiele
4. Graham Green: Die Kraft und die Herrlichkeit
5. Alan Paton: Denn sie sollen getröstet werden
6. Jorge Amado: Herren des Strandes
7. Erich Kästner: Fabian
8. Maxim Gorki: Meistererzählungen
9. Reinhold Schneider: Las Casas vor Karl V.
10: Rainer Kunze: Die wunderbaren Jahre


Aber es fallen mir viele weitere Werke ein, für die ich froh bin, sie gelesen zu haben: Tolstoi, Hemingways Kurzgeschichten (habe darüber meine Abi-Arbeit geschrieben, weiß nur nicht mehr, was), Jack London: Wolfsblut, viele für mich bedeutsame Lyrikbände und Biographien… David Wilkerson: Kreuz und Messerhelden, Catharine Marshall: Christy, George Jackson: In die Herzen ein Feuer; Hannah Green: Mit diesem Zeichen; Kressmann Taylor: Adressat unbekannt (erst vor kurzem gelesen – aber es kommt in meine Wichtige-Bücher-Liste). Dorothe C. Wilson ließ mich von Indien träumen und Karl May von Indianerethik a la Winnetou. Diese Bücher und so manch andere prägten mich, weil sie mich herausforderten.

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Abtreibung

In Großbritannien ist Abtreibung bis in die 24. Schwangerschaftswoche erlaubt, weil Kinder bis dahin nicht überlebensfähig seien – doch es gibt immer mehr Kinder, die ab der 23. Schwangerschaftswoche überleben, wie die heute fünf jährige Lily. http://www.katholisches.info/2014/09/03/die-kleine-lily-stellt-britisches-abtreibungsgesetz-in-frage-nur-halbes-kilo-bei-geburt/

Auch bei uns sollten werdende Mütter die Abtreibung nicht so leicht nehmen: http://www.welt.de/vermischtes/article131863730/Das-Kind-ist-weg-die-Gedanken-bleiben-Verdammt.html

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EU-Russland

Die EU will Sanktionen gegen Russland. Und sie will Waffen zu den Kurden fliegen. Mit was für einem Flugzeug? Mit der Antonow. Wo hat sie die bloß her? http://www.spiegel.de/politik/ausland/irak-bundeswehr-schickt-militaerausruestung-an-die-kurden-a-989984.html

Es sei auf diese Diskussion bei Illner hingewiesen, die ich leider nicht hören konnte: http://www.welt.de/vermischtes/article131925396/Der-Philosoph-schimpft-auf-die-Knalltuete-von-der-Nato.html

In den Kommentaren zum Konflikt ist welt-online unerträglich scharfmacherisch.

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CDU+Grauer Wolf+Geburtsdschihad+Schariapolizei

Diew CDU-Hamm will einen Grauen Wolf ausschließen. Der mag nicht ausgeschlossen werden und meint, dann müssten auch viele – ca. 40! – andere Graue Wölfe in Hamm ausgeschlossen werden. Und das ist interessant, dass hiermit die Katze aus dem Sack gelassen wird. Da wird doch Laschet sicher ein gutes Wort einlegen: http://www.wa.de/lokales/hamm/stadt-hamm/will-zafer-topak-partei-ausschliessen-3829541.html

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Das nennt man Geburtsdschihad, was diese Islamisten in Großbritannien möchten: http://www.thesun.co.uk/sol/homepage/news/1683635/We-need-more-Muslim-babiesbr-then-we-can-take-over-Britain.html

Es gibt viele Formen des Dschihad – eine davon ist der Geburtsdschihad, Myanmar befürchtet den Zuzugsdschihad, dann ist der Dschihad gegen Ungläubige im Blick, wobei natürlich nicht die Schriftbesitzer gemeint sind, aber ganz aus Versehen auch darunter leiden müssen, und dann ist der Dschihad neben dem, was wir in Syrien und im Irak sehen, auch ein Verteidigungsdschihad, wobei immer nicht so klar ist, wer darüber entscheidet, wann sich die jeweilige Gruppe meint verteidigen zu müssen, dann gibt es den Dschihad gegen Ketzer (Schiiten gegen Sunniten und umgekehrt) und dann gibt es den in Europa bevorzugten Dschihad: Den Kampf – wie wir es deutsch sarkastisch ausdrücken – gegen den inneren Schweinehund. All diese Dschihads sind, so wird uns immer wieder gesagt, bis auf den letzten, ziemlich unislamisch. Denn der Gotteskrieg kommt von Juden und Christen – das Alte Testament ist voll davon und dann natürlich: die Kreuzzüge. So werden wir belehrt und hören interessiert zu, manche glauben es dann auch.

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In Wuppertal wurde eine Scharia-Polizei gegründet: http://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/salafismus/scharia-polizei-37540336.bild.html Das ist spannend: Viele dürften das begrüßen, weil sie muslimischen Draufgängern Mores lehrt: Alkoholverbot usw. und dadurch Sicherheit gewährleistet wird. Aber: Im Grunde ist eine Privatpolizei neben der Polizei immer ein Sicherheitsrisiko: Sie nimmt Freiheit, sie schüchtern ein, sie nimmt sich unkontrolliert Sachen heraus, die ihnen nicht zustehen, se rekrutiert junge Männer für ihre Extremisten-Ideologie… Die Diskussion um die Schwarzen Scheriffs in München ist mir noch sehr gut im Ohr. So manche fühlten sich sicherer – aber eben: Es gab nicht weniger Gewalt – nur andere, wie es damals hieß.

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Witzig – irgendwie: In den USA hat irgend jemand einen Koranvers (3,151) an Kirchen gesprüht, der nicht besonders nett über Ungläubige redet. Das ist natürlich nicht witzig, aber ein Sprecher sagt dazu, dass der Koran vom Sprüher missverstanden worden sei – obwohl ja gar keine Interpretation den Versen zugefügt worden war. http://www.jihadwatch.org/2014/09/indiana-three-churches-vandalized-with-quran-terror-verse-graffiti Aber er kennt wohl seine Pappenheimer.

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